1819 / 64 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sun, 01 Aug 1819 18:00:01 GMT) scan diff

Berichtigung.

In Nr. :21_.. des-«Hamburger Korr'espoüdeüte'n steht Folgendes_uz1.te_r der Aufschrift „Paxés, vom 21. Jul.“. „Es ist_ jest die Rep'e von einém Projekt:, weL'ch'es „füg da:; _Mosel-Departement, wenn es KUSZLfÜhrt „wird„ von großer Wichtigkeit [Lyn würde. Es soll „nämlixb unter dem Namen Pariser Straße aus dem „Inneren Baierns nach annkreicbxirse Straße über „:?-Retz aussefühxx wexdjen'. DadUrch bekämen die Wein;- „gegenden bei Méh.ejnen Absatz für ihre.We"i'ne-, die „seit de.? „große!) .Ein.fu*hrz“o“l.len “an. der „Preuß„:xchen Granze zu einem Spottpreis: hec- ,;abgesunken sind.". _

"Damit das Publkkum sch über d'“*i*e Wirkung d“e'c großes! “E'?“nfußrzöl'l'e an der Preußisckyen Gränze auf den “Weinabsaß von Lokkzringeü lekcbtéx" :se'rsländigén könn'e, MW 9375 wol nicht gänz übccfiüßég seyn, hier folgende 'Thatsach“en 'ins G'cdächkn'is znrüc'k'o 'zurufe'n.“ . ,

Lothringsche Weine. können "i:": dt“? P'éeüßffchen Län; der auf dekn linken Rhanufér eiägéhn zur Durchfuhr, Eder zur Einfuhr. „_ , ; DJs,.Durchfuhrkänn Jeschehn zi: Waser: äu'f'der MOF!) ““oder zu LMM.

uf 'der Mosel WersM i:“: Folge d“:s_ b'csdnderM Schiffahrt“:Reglements für- den Neckar, d“et'1Main, die Mosel, däe Maas mxkx die Schewe, welches 8er Wk:- Mr Kon'greßakce“ angehängt fkk, gar kejne Durch: fuhrzöllc, sondern mtr diejenigen Strvjmökie erho- bken'“, *die-Frankreixh selbst“, als ““es das [MS: Rheinnfér besaß“, daselbstxan'legte, und die n'ach dé'm viérérn Ar: kikkl des edaxhten "nglements nécht ":UHWt MWM solten? un auch nicht _“:“111 mjndeßen 'erh'öht wor'derz sind.- AU:; de'c Mo'fel können die Lothrin'gschén Weine in déU-Rh'ein uno Main 'ge'la“ngen, wo die gleiche Frei: Zeößékvoß D::r'ch'gangzöllen, und die “gleiche Beibe- aleungder v“:“)kg'eflsndeneü Str'osze 'v*e3:“:öag:näßiß stattfindet. - . _ , . «„Auf der Durchfuhr z*u Lande haftyt in den ?ck - Aschen Rheinprovinzeü "nach dem Tarife vom 2.6. Mai [UZ 'ein Durchfuhrzdl!“ von sechszehn GrosÉon vom Be“rl'f:!e_r.Cimer,--dayz ést, ßvnxinem Thaler acht (Zw.: schen„"ödex fünf Franken von“: Ohm, „oder 1501“: sze": Thäkevix, “OM, ist, .sssben und einem hallen FraUken vom Oxthofte. Das “ist nicht unbeträche'lich, aber doch auch keinesweges. so,;xaßdeshgjb die pqch§grliche1x Wxine ' zu S Ott-Pkeisen. “'hxrabfi'nken können, Uxbex'dies-

(xberx n'r'xen die' Lokßxingsohen Weine fast ÜTeknalsÜZn; -

dßM. “Fall x_kdmmeußdki ese. Durchfuhrabgabe ,' “Ü" entrich: t'jj', ('Auf, “sex: St_xßße; p'on Mexx nach KO,. (enz, wird; Ékémand sq. lékich.k;v.ersuch,t_seyn„, Weine zu Lande 'W- fÜh'kÜe da ** nxég Ms de:: MONT épo-x . sich von „MSI „ngeh'F'ga'nkfurr FF:: .Main wird aher daz Préußkskhe 'GKUÜKUW _auf “eine?: gaxiz kur en Strecke k'FÉÜ-„SÜ'ÖÉÖPM ibxxFschkx„jt“teZ“1.-„„Hier“, „“wix, uberäY, wo". dß'sxP'kc-Lußsschx, Gehixt„.nyr„_a§:„f kur,“ e' Screka he':, r“!)ükßjrd; trixk.in“Föl'g"e"'Hes"-_'15Zén „aragxqphxn ves xsxses'évpm' gßHYMayxxßrs. xiüks Ernääßsgung . «Ff FWMÜÜXÜZ'Ü «» ks w„jrdßstatt Yessekben xx:xx &" hrk'geékkgé Rathke]? O,;"k'tliéhkcit ?dßgekekzxe Our»;- fÉngbÉghe MYÖMZYWÜYäb-ÜIMÖ selbst dies? Uicöc z [MWM ,“känn„. it;.eiRay-kläntn Umwege von St.

YH)“ _«Ühex.-ZÉZWWÜUd*-Ünach"'Nhei'nöai-“rn .auf *di'e „carl :* 11

MK 'wohlfeiléU und steuerfreien Wäßsr:

;:“éré. aMeé. 13er Zeyen“ an'verxx Weg. _ins' Ju;

P“ ÉxküdliihexnxTUZZY&?on gelangen, Lx)!)n'é. die „cékk „7x: :. 9:1; ' „e ] r*en' und "cs ,bedarfdazu WM ew; K::Wü'eu-yn t:“"aßex, , „„ _, _ „. '. en'Y-xzzen, D*urchxfxthxabgabré:' S'nyxxvxxxkex „.d-«.* L'O:th.«c*t"9s„chen.Wci*

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[M.:oerbxaycht z::„wxrdénx so wexden,

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] nzs,.mcht ermangeln;

hoffe„von dxei Eimern oder 180 Quartet: bexra en dckmngch nah“? W neuüzehn ""T-halx'r. Diss:- “(b“: gabe ts_allecdings stark genuZ, um sen VerbraUch frem: der *W'eme zu erschroeren unv zu vcrm'ixidern, und es

kann gar wohl "seyn, daß die leicht'en Lokhrmgschen Wkixx'e

vßj déeser Verrheurung kein'en Absaxz mehr x:: „*:-cx: Preu: ßzsßhétz "Nheirxprovinzen fkr'Wen. Wir bitten indeßen d::jemgcn, tiselche darüber B'Lschwerde fühlen Möchten", rmyt ga'nz-zu übersehen; “„daß d:: _Yheinprovinz'eü W": Rhei'rje, d'er Mosel, „Sä'gr, Nahe und Uhr sehr viel niehr der mannä'g“: “„ fa1c1gsten und edelsten Weine ekbäuén, als ste Zselvst' „Verzehren können“ u::d daß alle große Staaten“, d:“e eignén WeinSäU'bké „ßhén, der“: Verbrauch des fremde'n Weines “999: ,?„hoch beslyuern.“

Man(frägésdoch, wie hoch'kxutscheW'ine ve'rsteu*ert Werde'n, werxn man sie nach Frankreich eiyführ'en wil). öder Was JraKzösksche Wü“??? und teutsch'e Rhein:“ MOsel: un-d Frankenweine ,xahlenx, w'exm ß'e in d:“:- O'eßerreishischn Staaten eMgÉhn? Ma'n H'eürthéil'e fcrn“er,' ob Baie'xn ein Intereße Habe, die leicht'en Weine aus Lychrtpgen gegen geringe Abgabe:“! einzulaßetf, d:: es_ so,!)xeln", theils leichte, t'héils äuch.sehr vo'rz-“üg: l:che„Wcm-_e in Franken und Rheinb'aiekn sclhß'érziebt'.“

szz uber'fiüßig ist hiebei wol nicht die Bemerknüg, daß dre .gxdße Masse des Preußisch'en Scaaces, “die :ste: b'en östltch'en Pr'évinzen, seit langen Jayren an Fran.-

zösé'scbe, hauptsäkhlich BO:'rrd'*e'äu):= Weine gethnt is,

und diese dasel'bß vom äYlgemkWften Gebrauche smd; daß besonkZers Stettin, da“?“m ät: Königskcr'éz, Eldi'ng und Danzig fortwährend “ab*schn Zch'e Quamécäten da: vvn étnführe'n, i'md daß zwa'r Zoll und V'krdékauchstcu'éé Wx: allen in Fäßern ankDmm'enden fkkmdén Weiner“: o-Yxpe Unxcr'scyi'ed, und a1sv "Huch von den Franz z:»nschxn“, m d::n "ösklichkéä Pr'oöin'zen gkgen achtuüd; zwanztg Thale“: v29m Oxhofte betragen; daß ab?: dies?: cx51c'rd:“ngs ansehnliche Abgabe, welche m Folge dsz Gpseßes vom 26. Mai 1818 seit dem 1. JanUar Di:: ses Jakzres in den sämmiiichen östlichen PrO'xiv-ch de?! P-r:ußischen Staates erhoben wird, be'd*::'1-:r“€nd "“Nie": drtkgkrEfk, «15 DN? Es:)éhé-“Y' :'n BW aktef'c Preuééis-É-éxé Prvv'ZUZen läü'qst B'eséa'ndtéy'kt Ab:»:bc'x": vv." féßrndek: LL:“m'en, und daß auch da?"":[bsk ebérä dkshSÖ'b Die freM: Hen Wein? jest me“x-'k[":ch »zoxxs-jt-sr sr'nd, ms man s:"é fekt z'ge'raumk'r Zeit zu “kaufxn ?;ewdhük wax. *

Die Préußxs-"den ?(szakaxx ,vo'é: fr'émd'en W'einem, wée,ans:hnl_ich sie auch; sexéx: Mögen, „.Und Überbaupr UieDriJer, keis; dZe 'gkk'échexx Abgchn in allen'nüderf! großM Staaten, w'eil PPLUßkn sei-Mr Lage nach durex: Z9[1:L'inien sich wynigyr f'solé'éxn käsm.“ Es 797 ""in“-?*eß' f::k eé'nséger Zeit üblich *gc-r'vovdeü, :ck": v;*r'o„7ßeü,'h..;ß 71?

- England, Frankreich, dM Néederlc-nden, Qe]*ékr*hei-,é)";,**

Rxxßj'and', '*S'xlkad'éen Und *in den “alten Preußischen Staät-en seit sehwlanaek ZeTce'n', theils [)J-";:éxé (F*é'x-x*-. fu'hraögaben, als die ?jekx'ig'enéPre'ußtschéti, "r*h'efls sslvx? Etnfahryerwte bestandxxx Hahxn, Und ;“noch HENRY“ ujw *es- rst zei)“:- „skeheüdex Mödexxräkéel, geworden“,“ üdeé M;),ganzo'vune'xxhörcen*ä'üd selbst vö'squUné! bx,ra"nn't»e_nk_“ xeußi'then „neu'en “Zölle za *k'lägkn; OxY-Preußtfehe égierungz'sährt in'zk'véschen fyrt, diéc ]emgen Abgasen zu. erhebé'n', welche s:“e Znach.sorgfäl.'tk-. ng Erwägun “-'_der*:_hr recht wohl'bekan'nr'en VerHäLt-k Fuße deS'me ess )und Verbraüékes', ihrer LäYéYL-“gen. :hre Unterthemen und Heger: ihk“: Nachbarn ä'ngémeßen Ende:: sezfährc fyrt', in die :HebeformMQi'ejkniZen („Fletchte-ruygm z:: legen, welche_„die täglichvartgeseßx

' kx." Erfahrungen als thunlich“ “darstellen;“. sti-fä "r*r'“ orr': ' z ersehxn zu ber.;chtigen,»vzeckn Jcrchü-“ner'ü ver Shteufernxs

„:,-_ck» der. ,.Steuer-Einnehmet ckckck; Grund- haben“

' kyn_nea„.„undz die in akke'n Ländéem; w:") Zolk:Li.:-iien bez?

“TÜR? daß ist,ir: NUM Zroßm- Gtcsraten, vorkommen.“! W712 WMW“ sxpemx, w.:pd einst; akk wcrdrn"; 'dieFs-I fentlzche Mxmungwtrd durch“, Zeit undCrfahüMg YUM

] r'cht,i»gx;*-Atles, auch, dasFeindsesigste, wird benüßox“. nnd

“,x-„chtégkeitxund „Wahrheit werden* zulestx »sh'scg'ßßßx * . , '; '.?ZMZZKU

* „, «„

Allgemeine

64“: SMW. Berlin , den [(ckth AugUsé 1Z19.

. “„,-» “.-,-“WaMa“- ,

[. Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages. Berlin, vom 10. Angus. Seine Majestät der König haben den Gutsbesitzer Julius August Mar: schall von Gottern auf Großengottern bei Lcmgen:

“**; salza zum Kammerherrn zu ernennen gkkUhkk-

Seine M ajeskäc d er König haben dem Premier-

Lieutenant im zwölften Husaren:Negimence (2ten Mag:

deburgischen), Karl Heinrich D öring, den Adelskand

*, * 3a ertheilen geruhet.

Der bisherige Advokat und Anwalt beim Appel-

ll.

K_gxlsruhe, vom 31. Julius. Der Bercchc der

. Kommißion unsrkr ersten Kammer über die séandes:

und gruudherrlichen Rechte hatte, nachdem er in Druck .. erschienen, die Sensation der zweiten Kammer errle, ; die stch du-rsh zwei Stellen desselben empfindlich ge- ? kränkr Und beleidig: fand. Die erße Stelle heißt: . „Es giebt zwei Partheien unter jenen, welche die Nothwendigkeit einer, mit den Bedürfnißen dsr Zeit

fortschreitenden Ausbildung unsrer Vcrfaßungsn an: erkennen; von jenen, welche ein solches Bedüxfniß we: gen Beschränktheit nicht ahnen, oder aus Selbst: fucht nicht eingcüehen, ist hier nicht die Rede. Die Einen halten die Grundlage geschichtlich gebildeter Rechtsverhältniße an sich nicht für verwerflich) son- Hern suchen sie nur mit den Unw-andelbaren Grund: sätzen des nacürlichen Rechtes, und den zwar wandel: baren aber gerechten Foderungen des Zeitalters in Einklang zu bringen; die Andern wollen, daß die Ge: genwart von der Vergangenheit abgeschnitten,.cein aus sich selbst hervorgehe und nach allgemeinen Be: grsffen aufgebaut werde. Von diesen ift sich zwar nur ein Theil der Konsequenz solcher Ansichten bewußt„ und arbeitet auf aUgemeinen Umsturz des Ueberliefer- m:; der andere Theil operirt im Einzelnen, ohne den Zusammenhang zu ahnen: aber gleichviel! wenn man solckze Gegner geschichtlich gebildeter Institute an Verbeßerungen derselben Hand anlegen sieht, so täu- schen sie :::ttveder sich, und dies mag bei der Mehr- Zahl der Fall seyn, oder sie täusohen Andere, und zu- lezt ist es immer auf Einßurz und Einebnung abge-

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lationshofe zu Köln, Dr. Johann Baptist Haaß :| zum Anwalt:: bei dem Nevjfionshofe für die Rhein- provinzen ernannt und bestellt worden.

Heute wird das 17te Stück der angemeénen Geseßsammx. lung auSgegeben, nämlich

dlm. 556. Die Konvention zwischen Preußen und Ruß- land, in Betreff der Fod :: ru n g e n zwischen Preußen und dem Königreiche Polen und den damit verwaxtdten An- gelegenheiten; vom 22. Mai. d. I.

Berlin, den 10. August 18x9. Königl. Pr. Debix- Komtoi: f, d. allgem. Geseßsammlung.

ZeiTU'ngs-Nachrichten.

sehn. Es wäre zu viel gewagt, wenn man behaup; ten woÜte, diese leste Pacthei se!) die herrschende in sec “zweiten Kammer unsrer Stände; daß dieselbe aber auf den (Hang der Verhandlungen über das Standes: und" Grundherrlichkeits : Edikt einen entscheidenden Einfluß gehabt habe, läßt |ck nicht verkennen.“ Die an: dere Stelle: „Es ist nicht eine aus allgemeinen Grund,- säsen abgeleitete Verfaßung an die Stelle der ge- schichtlichen gct'ccten; es find nicht alle, dé: Revolu- tionsmänner beengende Schranken gebrochen und für unaufhaltbare Schritte die Bahn eröfnet worden, inso- fern nämlich von Gewalt und Umßurz, nicht von zeit; und rechtssemäßer Entwickelung, in welcher nie ein Staat gehemmt werden kann, die Rede isi.“

Die Abgeordneten, namentlich Winter won Karls: ruhe , glgubten hierin die Beschuldigung des Jakobi: nismus zu sehen; und da die Sache wegen der Ver; tagung der Versammlung nicht weiter "zur Sprache gebracht werden konnte: so wurde beschloßen, die Er:. kiärungen des Abgeordneten Winter und einiger Arz; dem in das Protokoll aufzunehmen.

Müchen, vom 26. Julias. (Fortsesung des im vorigen Stück abgebrochenen Reichstagabschiedes.)

M'. „Wir verweilen nicht länger bei den einzelnen. Abweichungen von der in der Mrfaßung fes vors" zeichmtcn Bahn der ßändischm Wirksamkeit, in dem VertraNM, daß in den künftigen Sisungm keine Ein- wirkungen zur “Theilnahme an Beschläßen, welche die

"* Integrität der Verfaßung, yuv Wik derselbendie Webb

fahrt des Staates“ selbst bedrohen könnten, femet'meje