1871 / 56 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 06 Jul 1871 18:00:01 GMT) scan diff

zeugniß (Taufschein) b) x_ln Einwmig

ziehungßweise des Vormmw'ks, zo- Nx Welches für Zöglingevowhößékxyz Ws" . Progymnasten und höheren Bürgerschulen) von dém Direktor, be- ziehungsweise dem Rektor 17er betreffenden Lehranstalt, für alle übrigen zungen Leute von der Polizei-Obxigkeit auszußellen ist, und (1) eln Schulzeugniß beigefügt sein müssen, ist die Aufgabe des Rechts, an Der Loosung Theil zu nehmen zxverbunden. -_

Die unterzeichneteKny on, w: e;.-"_ * "aguß dökr MMW; “***-M?*"ÉMJMZZZ * 7 * ?

n tg ng e emx rg rewi igen ilit rdien es ua u en [- en, 0er die_ Eltern oder Vormünder derfelbnx7t hierdZLhchauf,w§ie durch dae Milttär- Ersaß- 'nßru_ktion vorgeschriebenen vier Atteste „iw

_ Laufe dieses Mongts-bis«-,päteßens ,den1.-_k. M18. in unserem “Ge- schäftÄRleies-GNsteZerwaUßr. Nr. 39 “F;.xjnzureichen. 7 cc „e u e wexm, Wenn, er Na Weiß der Wi enJ "" -*

lichen Qualifikatwn durch Ablegung einer besoFderen PrüfunT-gYZQYt

besorÉeFMForlqdunan echYn'f er etn e en e e uchewudcn er ür den “u"“ ' - Folgenden PrüfzfungStermin berü-"cksichtiaßrxxerdeN. WN Wer seine Wjssenschaftliche_ Qualifikation durch Schulzeugnisse * nachweist, ist von der gewöhnltchen Geßeüung vor die untkrzekchnete Prüfungs-Kommission ___esntbunde-n Wund erhält auf Grund derselben xxßrFxtrechiigungSschein zum ekn1ährig freiWiUigen 'Milikät'öüxüst zu- Ber'lin, den 3. „Jun 1871-. Königliche Prümngs-Kommission für einjährig Freiwillige.

Die neunC V;,eskandntmachlu ng.

- e ou on zu em vorma s er v li Na

«proz. StaatSanleben von 4.000,000 Fl. (16 (“1.g1Y JUYTUFYJ? Serie [. Nr. 1 bis 8 nebst Talons, werden vom 1. August d. I. ab gegen Rückgabe der alten Coupons-Anweisungen bei dem Bankhause

der Herren M. A, von Rot i - ausgerejcht werden, hsch ld & Söhne in Frankfurt a. M,

Es können diese Coupons auch durch die Königlichen Regierungs-

auptfassen und die Königlichen Beirfs- aü“ ! FünWtrg dtideNWbskich on en .:»??de pt assen zu Hannover,

er e oupon" " "ak eme die “'N én “561? “Eu wm" & ' - selben die alten Talons mit einem doppeltetsrsVeUezjclohnisse ein,z1?retick?eex. Das eine Verzetchniß wird, mit einer Empfanngescheinigung ver- sehen, sogleich zurückgegeben und ist _bei Aukreichung der “neuen Coupons wieder abzuliefexn. Formulare zu diesen Verzeichnissen find bei den gedgchten Provinztalka en unentgeldlick; zu haben.

Der Emreichung der Schuldvétschreibungen bedarf es zur Erlan- gung der neuen Coupons nur dann, Wenn die alten Coupons-An- Weisungen abhanden gekommen sind,: in diesem Falle find die be- “treffenden Doxumente an 'das Königliche- Re ierungs-Präfidium zu Wiesbaden mtttelst'besonderer Eingabe einzure chen.

Die entstehenden orto-Y. Sl * Coupons zu ersehen. P '! agen haben die Empfänger dk? neuen

Wiesbaden, den 2. Juni 1871. Der . kerungs-Präfident. Gra Eulenburg.

Nichtamtliches.

Deutsches Neiä).

Preußen. Berlin,6.Iuli. St.MajestätderKai er und König haben die Nacht gut geschlafen. Die rheumatisckxen Scbmchen traten zwar txoch eitweili ein, jedoch in- eringerer Heftjgk t. Das _All emembe nden i gut. Heute ormittag nahmen S_e. Majest t dieVortrc'ige des Kriegs-Ministers, des General-Lteutenants von Podbielski und des General-Lieutenants vcßrstKckYZaéxtgegen. UuI1h1 UM [snd Se. Majestät nach

. en, um rer aeätderv“ ömng lZtnenAZZesxth szrzsitattx. | rwtttweten

-- re axe t e aiserin-Köni in em n Jkestern den Besuch Sr. Majestät des Kaisers AéexanderpFoZ

ußland, der in Begleitung Sr. Königlichen Hoheit des Groß- exzoqs von Badßn unp der Großfürsten Wladimir und Alexis et Ihrer Majestät djmrte und den Abend zubrachte.

In den Nacthtagsstunden verweilten die Allerhöchsten Personen aus der Villa Chreptowitsch bei Lichtenthal, Heute nach dezn Dejeuner bei der Kaiseri'n-Königin begleitete Ihre MajestatI FFF Zohx? GKZ auf bis Eisenbahn.

- a er en un Köni lieben 9 eit n deör Kronprinz und die Kronpringessin tFrÖafehn 111“ H chdstthren Kindern ?estern Vormittag 10ch Uhr in Cöln ein, Ettnten von dem an dem_ Perron der Rheinischen Central- a ton versmmxzeltesfn Publtkum mit lebhaftem Hoch begrüßt, ZIM» FFdethFucheiY „freserviirtex Salon des Stations- ete mt ' mach Belgien abgehenden Zuge fort. em U Uhr 40 Mmuten

-- Die vereiüigten Außschü e des V d " __“Elsaß-Lothringische Angelegenheitexxs und füquaseZcerÉLeF LI die Feßungen -- sowie für Elsaß-Lotbringische Angelegenheiten und fur Zoll- und Steuerwesen hielten heute Sißun'gen ab.

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* die Verl

, werden muß, zu demkhierzu anzuberaumenden Termin scism "Ze“ un»; möglichster Bcrück

__ ,-;*J-- Der_„PWvM , . 'der MarkBranden- Yuxg MZH DÜW x Nieder-Lausi “erle- tgÉe in )' _ Kfißn *g äm . Juni 0. geschäftlixe An- gelegenheitep und nqhm sodqnn einige ihm obliegende Wahlen “vor, nämxtch von einem Mtxgliede des ständischen Au5schuffes zur Vertheilung der Kriegsletstungen auf die einzelnen Kreise YWÜWz M; ZK? («s _,„esxseßpom. 1. Mai »'-.Z 7? , _“, ..:-:.; “: ' » ZU _ _ “1 * Zz 15“; “* " " ' ;Ewkomw Wer *in» W Reäzäxinö ZU ck Mngiever und 6 Steüéertretxr -, in «dém Regierungsbezirk „. „rankfurt a. d. O., -- 9 Mtxglieder und 6 Stellvertreter -, =__ „_.UXÉ-i? Stadt Berlm -- 6_*M1_xgliedex u_nd 3 Stellvertreter --, _szzzxdxzwar zu xinem Drittel a_cks*ii1;“!che11_„,_ betreffenden Bezirken _w „haften Mitglieder:) “'v-exj_JPxovtüYötVertretung, zu zwei D ; teln aus den »meowménstquÉÜJYägen des Bezirks ( KYÉg "_ _ng__;éex-“r ate orien der - *.Wten, wähxend furMe ltxnark M“"Provißzial-LandtaFZ- ._WZZVYÖUÜFUYÜÉZ L_andestheiles in einem besondern Konvent 3 ,ikgüédex 3165? SLUöékkfétér B??"“Bézir'kskommü'ssän'Ms Re rerun, S_beztrks Mngeburg zu wählen hatten,“ ferner von 12“ itglic ern und Z Stellvertretern zum Behüf der dureh *-§.«'»5 dcs «GPRS «vom „?.März 1850 der ' . - - tung emgeräun'tten' Mttwirkung und Kontrole bei schäften der Dzrextron dcr Reutenbank; --'*endlich von einem Kurator des ständtschen Arclzivs. Sämmtliije "Wahlen waren ?iZYr'dYrLZtZZTFle Ausischxslfen Tes LÉnthgs unter sorgfäl- _ er e n' (1 en" en er ltn und Äßfxlßten m[it_Ftiwmm-Eißheüigkeik. h isse vorbereitet em J et. zei ig vorgetragenen Veri t des bis eri; e?- Kuraktors des ftandtschen' Archjvs, wclcher znméxroßen BKZaugekttx des Landtags an der Fortfubrung der Kuratel bkhwdért ist, entqahm dix Versammlung mit Genugthuung', das; 75478 rei?!)- halttge Archw m den leßten Iahren nicht nur vekmebrt, weiter geordnet und Hurch Aufstellung eines HauPt-NtPertoriums und eines alphabsxttschen Repertoriums Fugänglicher gemacht, son- dern auch fur qmtltche und wissenschäfüiche Zwecke vielfach benußt woréen ist. Auf Grund eines Beschlun'es des leßten Prownzwl-Landtach hat der Kommunal-Landtag der Kurmark die furbetde Versmymlyngen bestehende Geschäftsordnung, dem gegenwärtigxn Vedurfmsse entsprechend r'evidirt, resp.'abg'eäi1- dcxt und ,die danach exfol'gtx Redaktion zunächst für sich in Wirksamkctt geseßt. Dlese, inzwischen durch Druck vervielfäl- tigte neue Nexaktwn wurde nach dem T*Vorfchlage des Aus- schuffLclsisadueéÉuyden Pßokin ial-LFantag adoptirt. _ erem zur e on ern ürsor e ür NW 111. ' * - depburgische Armec-Corps, während deZIYrieges MOZAR- retch seine ,ammlun en veranstaltete, jah 'dié“_Vrrwaltung““der .provinzialständtschen affen sichsveranlaßt, aus denfelben'dén Betrag von 2000 Thlr. dem gxdachtchevein “zur Diépösitidn zu stellen. Der Landtag erthetlte unter Anérkennung des pa- triotischen, die Provinz “rxahe berührendrn Zweckes, zur Verans- gabung dieses Betrages dte erbetene nachträglicheGenehmiguvg. [ Sodann wyrde uber die Einführung der Städte-Ordnubgkim ZED'eckxn Plaue tm Hgveklande verhandelt, und "beschlossen“ “die mfuhrunZl der Stadte-Ordnung voar'30. Mai 1853 „und“ Hvar nach bschyitt17111ohne kollegialisch formmen GenTeinde- orstand , so Wie die in AuZffcht genommene Ordnung “der FHTWFYIKKZYMYYQF imdStnndei der Städte ausdenkKreW- , a . un . . , . .! Ü ' OrtesNztzberüYorten. Prov nztal Landtage Aäerhöchsten a . des Geseßes, betre end die' u' Bundesgeseyeß Uher den WUnterstüßunTß-Wohnst? FHMYYMTI ZZZ soll für jedx Provinz oder für_ einen “oder mehrere egierungsbezirke eme “Deputation 'für das Heimath'swesen zur Entscheidung von Streitigkeiten ztvifchen den Armenverbänden

“*I?

und zu einigen andern Funktionen gebildet werden, in welcher

neben einem richterlichen Beamten und einem Be

Xamten dm tzcbst Sxellvertretern 'von der “ÖFÖFZF- Sertretung gewählte Mttglieder zu fungiren haben. Die taatsregteryng hat steh dafür entschieden daß für die ganze Provtnz Brandenburfx, also für die Regierungsbezirke otsdan) undßranffurt, owie die Stadt Ve'rlin nur eine eputatwn„1mt dem Siße in Berlin, Zebildet werde, und ist der Provmztal-Landtag durch das A erhöchste Propostions- YSekrex zur thl der Deputationsmitglieder aufgefordert worden rowohlnin dem Ausschußg'utachten, “als bei der Plenarverhand; ?QYYUWLW oZIZZIixZspIch r'oßie BFenken darüber'geltend , _ rov nz randenbu ' ' FFWLUJYUYIMUYY FLÜYMMftÉlß dsubsistenzrtßsßernKtiF

_ em m e de ' F:; YFZYF"ßerdFerYeFvérTäJde deer' Stadtfxiézkedrelxter; WM _ , r un er iederlau a - lichie hthtBudgets und eine sehr erheblichc*Gescshéxftslllxktroarxxxé- we sen [; ten, nur eine Heimat s-De'puration beliebt, und von

der Befugniß, besondere Heima-hs-Deputatjonen für den'kRe-

? MWM Wix MANY».- für dw *Wierunßks-

den Ge- *

1.059

. * «O,.WW ,in. FWW *EUR-Usti"- wae deshafoe?nftimmig be chlo en, diese Bedwken, zu deren WUzreMxiÜRr Mümdmxachuug _dem Landtag? keine Ge e'genhcik.“ «ckck werde.» konnte, wnl das neue Eckes schon. am». 1. d. I. in Imst, zu tretea Hat, in einer Zmzmviatpetiüoy an Werböcbster Stelle Yorzuotragen und um die Errichtyn von zwei Deputationen fur d1e beiden Regt;- ru sszyeé-7gder Provinz zu. bitten. Ach) entschied fich dte Mk “heit der Stimmen für die soforttge Absendxxng d„er meedjwipetition, obwohl Gründe der Zweckmäßigkett dafur zar Sprache gebracht wurden daß die Angetegenhexs erst mit dex Gsxgmmthxjt der dazu geeigneten„Landtagspeschlxzffe vorge- tragen werde. Demgemäß wurde die Innnedtatpentton Von sämmtlichen Mitgliedern vollzogen unh wegen der Wahl der Deputationßmitgüodsk, welche“ zur Erleytgung des AUerhochften Proposikivnsdekrets unter allen Umstäyden ftattzufipden hat, in Erwartung des Allerhöchßen Veschetdes das Wetters vor-

behalten. * Breslau, 5. _uli. In der am 3. d. statt ehabt'cn 8. PlenarfiYUUg des rovinzial-Landtages erkl rte fich,d1e Véxsammluvg mit der proponirten Vertr-exung der Städte Myslowiß, KatkOwiZ, Königshütte und Frtelzland auf dem Provinzial - Landtage einverstanden und befurwortete, daß erßere dem städtischen Kollektiv - Wyhlbe trke Gletwiy , leß-tere dem städtischen Kollkktiv -Wahlbez1rke euftadt zygxschla en werden. Bezüglich der Provinzial eLand - Jeucrsozletat na m der L*andtäg'J'M drm "JüüsfTäen Yésultat dex Verwaltung auch in den“ Jahren 1867 bis 1870 Kenntmß, stellte den bis igen Etat auch für das Jahr, 1871 zmd eventuel! au Fro 1872 fest. Nachdem mzwtfchew dle" Ernennm] urid Ekbsendim einer-DeWtatiowzur Veglucxwunschung de General- Land chafts -Direkxors uyd Wixxltchen Gehe1_n1_en Raths Grafen von Burghauß zu semer 501äbr1gen Iubelfeter beschlossen woxden war, wurde von den» Eprgepniffen dex Ver- waltung der Provinzmk-Städle- Feuersoztetät _Kenntmß ge- nommen. Hknfickxtlich der Verwaltung des Provinzial- Irren- wesens wurden die verschiedenen Rechnungen Yer Anstalten mxs den Jahren 1865 bis 1868 resp. 1869 und 1870 dcchqrgirt,“ dre vorgekommenen Etatsüberschreitungen wurden genehmt : _und zu verschiedenenBauten und Reparaturen die erforderlichen ?rttel be- wiÜigt. Der Landesdeputation wurde ferner der Ayftrcxg ertheili: dem nächsten Landtage Vorschläge zu neuen Kolome-Hausern bei der Irren-Pfiegeanßalt Bunzlau oper Erweiterung der Anstalt Plagwiß vorzubereiten, und Schritte .zur Erlangurzg“ höherer Staatszuschüffe für das Irreywesen zu thun. Dteselbe soll ferner dahin wilcken, daß; bet Aufnahme von Kranken in die rren- Heilanstalten weniger erschwerend “verfahren werde. ?Für die einzelnen Anstaltep zu Leubus, Bmg, Bynzlau un_d Plagwih wurden die Mttglixder und Sxnycrtreter in dte Verwaltungs-Kommission gewählt. Auch bezugnch der Rechnun- gen über Verwaltun des Landarmenwesenssund der Anstalten zu Schweidniß und reuzburg--wurde für dle Iahre 1867 und 1868 theils mit, theils ohne Vorbehalt Decharge exthellt. Hannover, 4. Juli. In der gestrigen Styung des Provinzial-Landtages wurde de_r Entwurf emer Verord- nung über die Einrichtung und Verwaltung des Landarmen- wesens in zweiter Berathung obne Debatte genehmigt. In heutiger Sihung wurden zuerst dte Verhaltnisse der bäuerlichen Höfe “behandelt. Nachdem mehrere Redner das Wort ergriffen, wurde zur Abstimmung geschritte-n; der Antrag auf Niederseßuug einer Kommissiqn wurde abgelehnt, darauf trat namentliche Abstimmung em uber folgenden Antrag, der mit 64 gegen 2 Stimmen angenommen wurde: :Unter Ueberxmdung der vorliegenden- Petition aus Celle, die Königliche Regierung erneuert und dringend u ersachen, daß ein Ge- sesentwurf ausgearbeitet und dem nächßen rovinzial-Landta „e vor- gelegt werden möge, durch Welche dke bäuerlichen Rechtsvexhltnisse unter Berücksichtigung der in den. einzelnen LandeStheilen vaxbandenen Verschiedenheiten geregelt und die bisherigen RcchtSungewißheiten beseitit werden,“ dabei aber gleichzeitig aus ysprexßen, _daß Stände wüns“ "en müs'e'n, dieser Gesekentwurf möge en ungetheilten Ueber- gang eines bis dahin der bäuerlichen Erbfolge unterliegenden Hofes auf den Anerben unter eseßlich geordneter Abfindung der Miterben zwar als gesehliche Re für die-Intestat-Erbsolge beibehalten, im Uebrigen aber dem Besixex ein unbeschränktes Verfügungsrecht über den Hof im Gan en und Einzelnen sowohl unter Lebenden, als von TodeSWegen einr amen und nur die gehörige Regulirung der Hofes-

la en als ese liches Erforderniß binstellen- ' , ß Daran sward ein Schreiben des Königljchen Ober-Präsi-

denten vom 23. Juni 1871, den Entwurf, eines Reglements über die Verwaltung des Landarmen- und Korrigendenwesens in der, Pxovinz annover betreffend,.yerlesen, sowte ein länge- rer Antrag der ommission für das Landarmen- und Korri- gendenwesen, in unveränderter Fassun angenommen.

EW! bxm- rmx Aus'gabepefition übex das Layhapyxenwxßn-Ü-

bctre „enden Berathung "wurde, ein Ant.,ra angenommen, dix vom Provxnziak-Landtage yorzunehmen-txxn hien „zu _der fur, die Pryvmz Hanyover zu errichtenden Deputation fur das, Heimath- wesen betreffend. Den nächßen Gegenstand der Tagesordnung btldete dss Deichgeseß, das schließlich mit folgendem Antrage zum Begint- schretben zur Annahme gelangte:

;Da eine Eindeichung obne gleichzeitige vollständige Regelung der Entwässerung nur schädlich ist, durch die bestehende Gsseßgebung eine solche Entwässerung indeß nicbt genügend gesichert wird, so wird beantragt, das vorliegende Geseß nicht vor der eingetretenen Reyision dcr Waffcrgcseßgebung in Kraft zu sehen, und dabei zugleich de'r_ drin- gende Wunsch “ausgesproch_m, daß mit dieser Revifion, für die Pro- vindeannover nur.. im Wege provinzieUer Gesehgebung vorgegangen. Wer 2.4 ,

*Der ständischeVerwaltungsausschuß beschloßiyseiner gestrigen Sißung, beim Landtage zu beantragen , fÜr das Landarmenwcsen pro 1872 die Summe von 30,000 Thlr. aus- gablich und, da geseyltch dße Kosten von den verpflichteten Bcr- bänden erstattet werden müssen, auch einnahmlich zu bewilltgen. Ferner wurde beschlossen , _dem Landtage vorzuschlagen, eine größere Zahl von Wegen M1 Landdrosteibezirk Lüneburg in den Landstraßen-Etat aufzunehmen, und von der gescyltchen stuÄniß Gebrauch zu machen , die von dem Wegeverbande des mts Wennigsen aufzubringenden Umlagen für das Jahr 1871 wider seinen Wian zu erhöhen, da sonst die Landstraßen des Bezirks nicht genügend unterhalten. werden können. _ Cassel, 4.Iuli. In der heutigen öffentlcchen Siyung des K ommuna l-La ndta ges wurde Über die von dem Ober-Präfi- denten mittelst Schreibens vom 17. v. M. angeregte Frage bcrathen, ob. in dem von der Staatsregierung beabsichtigten Geseßentwurfe; wegen Umwandlun des- in Hessen geltenden Systems.,der Per- sonalfolien in den eneral- und Spezial-Währschaftsbuchern in das System der Realfolien durch Anlegung von Grund- büchern eine Bcstimmun aufgenommen werden solle, wie die Rechte der Landes- redltkasse in Betreff der von 11): gewährten Ablösungsdarlebne dabei behandelt „werden sollen. Der Ausschußantrag, welcher dahin ging, smn" der Giseßxsi . vorschrifk -- wonach die Eigentbümer einzelner fur Ablösungs- darlehne der Landes - Kreditkaffe mitverhafteter Grund- stücke, gegen Abtragung des auf solche fgljenden Anthexls der Gesammtschuld die Freigabe des Grundstucks aus dem Pfany- vkrbande zu verlangen berechtigt sein, und wegen'Zußäydtgkett dcr Generalkommisfion für Feststellung des Antvetlverhaltmffes in Streitfällen, so wie wegen des Vertheilungsmaßstabes pie mitgetheilten Bestimmungen getroffen werden soljen, *- sich em- verstanden zu erklären , übrigens zugleich dem Wunsche Aus- druck zu eben , daß in ähnlichen Fällen dem Kommunal- Landtage dre beabsichtigten EinführungsgeseYe selbst, zur Exklä- rung vorgelegt werden mögen:, wurde ohne Wetteres ange- nommen. - Endlich wurde die Frage wegen Un1gestalxung der * kurhesfischen General-Brandkaffe zu einer kommunalftändtschcn

Anstalt in Berathung genommen. ,'

Wiesbaden, 5. Juli. In der heutigen. Sißung des Kommunal-Landtages Wurde das Dotationsaeseß nach den AuZschyß-Anträgen einstimmig angenommen. Durch das- selbe werden, abweichend von der Regierungs-Vorlage, 15 pCt. von der zu Wegbauten vorgesehenen Summe vyn 123,000 Thlr. dem Kommunal-Verband zur anderwetten Dispositwn Uvex“- lassen. Ebenso wird der Entwur einer Verordnung übxr dw Einrichtung und Verwaltung es Landarmen-Wesens und Central-Waisenfonds mit den „Vom Ausschuß 'beantragten re- daktionellen Aenderungen, soww "der in Verbmdung hiermit vom Ausschuß estellten Anträge bezüglich der Deckung der Kosten durch 1) e „Landesvank-Kaffe und Forterhebung der Waisenkollekte einfttmmig angenommen“.

Danzig , 5. Juli. (Westvr. Ztg.) Sr. Maj. Korvette „Nymphe- leYt morgen nach Neufayrwaffer hinaus und wird dort die Au rüstung beenden. Sr. Maj. S. *Niobee wird, Ende dieser Woche von Kiel aus die Uebungsfahrt antreten.

Königshütte, 4. Iuli. (Schief. Z) Die Arbeiten in der Königsgrube sind bereits wieder voUftändig belegt. Die

_örderuyg hat nahezu ihrée alte Höhe erreicht. Weitere Unruhen nd nicht vorgekommen. _ _ ,

Kiel, 5. Juli. (K. Korr.) Dte Korvette vaeta- hat, um ihre AUZrüftung zu vollenden, an die Werft geholt. Die- selbe soll in dem eisernen Schwimmdock, das etwa in nächster Woche fertiggestellt sein dürfte, docken. Auch der schwimmende:- Dampfkrahn und die »Ga elle: dürftxn dort docken. .

Bayern. München, .).Iuli. Ueber den Truppeneinzug ift jekt Folgendes bestimmt wolden: Am 15. Ian erfolgt die: Ankunft Sr. Kaiserlichenund Königlichen Hoheit des

Nach kurzer, den Finanzetat der annoverscben Provinzial- stände für das Jahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1872,

Kronprinzen des DeutschenNeichs und von Preußen.