- 1606 : N nun s-Rath Schneider. 9 «3pr „ n mbau: Mut::tnßftrathSchgnorrenpfeil. 10- nZeWg zm ag
üter: Garten- nsp'ektor annemann. 11)“ sec, "D e n t s ck t s N e i ck,
„??pr-ndkmd Weinbau:I Derselbe. 12) Obsibenujung: Der- „ S M i ftät d er elbe. 7. Focftwirtvschaftliche Diöziplinen: BMWZTUM und Preußen. Bersxn, 8, August. _ ze _ a e orftbenusung: Oberförster vo" ,Eknft 1- “MWMU' Kaiser und" König trafen geßern um 10 /„ Uhr Vormittags chaftliche DiSziplinen: “ Unorgamsche Experimental- Chem": von Wiesbaden in Main ein und wurden am Bahnhofe “fes" vk“ Krocker. YUM“ der Düngemittel: Derselbe" in Casiel von den Civilbeh rden empfan en. Hmauf fand
KAUWUW Chem“ "“ Uebungen “' “"d"““WMW'cheMW . am Schisßptase in Gegenwart Sr". Majest t und St. König- Arbeiten im Laboratorium: Derselbe. 4) .Experlmeneal-Phyfik. lichen Hoheit des Prinzen Ludwig von Hessen Parade statt.
Professor Dr. Pape. 5) Anatomie, Phy 010 ie und Geographie der „ „ b t und wurden Se Majestät von ' . [. olo e der Haus- Dae Stadt xvar rem) eflagg , „ . FQWJMPW efrsYffFr.OZenHseeli.nz§7) WUFF? Zétxowgie: Der- eincr zahlre1chen Menschenmenge jubelnd begrußt. „.AUerhöchst-
- " 1910 i e erimmtal ' Chemie: Nr. Weiske. dieselben nahmen im unvernen1entsgxbäude Abstexgequarner HxleeodenZkYndxezyer. (2322111er 10) Queslenkunde: Derselbe. 11) und begaben Sich Nachmntags nach Homburg, wo Se. Ma- Geognofie: Derselbe. 12) Krankheiten _der Kulturpflanzen: 131“. So: jestät um 3 Uhr 50 Minuten emtrafxn. Bet 13er Ankunft kauek- 711- O'kMWiW't'Önisth" Disz'pl-im": ]) Gäbnknasg'wnbe' Sr. Majestät waren Se. Königliche Hohen der„Prm_z Adalbert-
ikdländer- 2) ZUM" "nd Z'eqelfabrikatwn' Derselbe" re Durchlaucht die Fürßin von Liegniß und dte Sp1ßen der Be-
Dr. T? „ „ . * Z'
7111. hierbeilkunde: ]) Anatomie der Haußtwere. Prof. Dr. Dam- “?ck V hnbofe anwesend Die Stadt war mit Fahnen it “b n en am antom: Derselbe. ]) M am _a , ' „ .. _ _
Jerxtjx'rinY-ZIX:YTFeoKLratxilZnIn „?Derselßzel? 4) ufbescblagkunde: und Laubgewmden fesiltch geschmuchkx UNd fur ÖM ANW eine
Derselbe. 1x. Aus der Baukunde: Landwirtbscba tliche Baufunde: allgemeine Illumination vorbereitet,
. . t t'k: ro e or Or. ape. ' B“"ZaetkrFZZfeslmZeJYZ-"Z'Yßtechhrf stsvird, WF aus dem Lehr- - S. M. S. ;N mphec, auf der Reise nach Ost Asien,
YM" erhellt, durcb Demonstrationen, pxaktische Uebungen und Exkur- hat am 8. d. M. vor owes eankert. Alles wohl an Bord.
'Kichxamtüaxs.
rt. ierudient unäwft die gesammteGutswirtb- -- Es ist an dieser Ste e wtederhoxt der währenh des ZUKteMWiLCUZWZ Mokgkz" Akkal- “Us mannigfaltigßm Boden- Krie es hervorgetretenen schwxren Klagen uber Unzulängltchkeit arten und Grundstücken beßehend und in 9Rotationen HewirlhsOastet. der isenbahnbetrieb5m1ttel gedqcht, auch bereits darauf Werthvolle Viehbeßände, verschiedenen Racen angehörtg, tragen zur ingewlesen worden, daß für die preußischen Staatsbalznen mw Veranschaulichung der Lehre von der Tbierzucbt bei. Die technischen ?angreiche Neubeschaffungen ins Werk geseßt sind, fur Welche Betriebsanlagen dkk Gutswirtvschaft, w“ Brenmr-U' Bronx,“,"s' theils die etatsmäßi en, durcb extraordinäre Vewilligun en Ziegeln ““M“" W “chnowgischm Vorträge. Als wutereLehth f " verstärkten Mittel , t eils der durch das Gesch vom 8. M rz
* s i t at und Ver ucbs ation“ der bota- Riskitveel(Zickstrxteetn)dFaJJrIÉYlYiWIchItTfiitut undsdasftArboÖetum; die 1871 (G. S. pag. 154) zu angemessener Vermehrung des Be-
* s cmi e und p an enpbysiologiscbe Laboratorium, triebsmaterials gewährte Krcdttjehr bedeutcnde Fonds bteten. ZielsixlewfskjtjrieörMisckzéerkYten der Sftludizrenden eingerichtet; das land- Mittheilungen aus zuverlässiger'Ouelle zufolge hat" die wirtbschaftlicbe Museum mit dem MOd'ÜTKabimt "?ck den Woll-und Staatsregierung schon vor Monaten eme Untersuchung daruber Vließ-Sammlungen ; das zoologische Kahmet; die Btbliotbef und das veranlaßt, inwieweit auch die Privat- Elsenbabnverwaltungen Lesezimmer. Zur Erläuterung der forstw1rlbschaftlichen Vorträge dient in der angedeuteten Beziehunf) entsprechende Maßnahmen _ge-
das 207000 Morgen umfassend" Forftrevier. troffen haben. Nach dem gunstigen Ergebnisse dieser Unter-
Praktische Curse und Praktikanten-Station. Iunge k [8 k | tirt erachtet werden daß diese Verwal- b ders-mndem Schäferei- suchung ann a M „a „ , , YIÜnér'vKTÖFätdZÜYFM“??? ?Zt-Lsod'ä Leitung von Schäfereien tungen, -- welcbe allem fur das laufende Jahr circa 9400
s ' ' " " ' V U“ e eben ' (G t u betretben erhalten Gelcgenbnt, sich fur den erwählken (7700 offene,_ 1700 bekdeckte) Gnterwagen m estx ung g (:
Ykrufesaétßfzußilden. ür, die praktische Erlernung der Spiritus- haben, ...- mxt Vergrößerung xhrer Fuhrparks [n nyer Aus- und bayerischen ier'FabrikÜtion in 'bksonderkn leksskn ift dehnung vofgehln, welche zu der Erwartung berechtigt, daß Vorsorge getroffen. Zur Erlernung der prakttschen Landwnthscbaft dieselben nacb Wiederherstellung der durch den Krieg g:- ist durch die mit der Akademie in Verbmdung gebrachte Prakti- ßörten Betriebsregelntäßigkeit und nach Aquührung der em-
tanten-Station Gelegenheit geboten. Angehende Landwirlhe geleiteten Wagenbestellungen den Anforderungen der zu ck
' ' in dem aufe des Admini- , „ „ , . . LyxtexrßgeiYYrEchZxéth ZYYIYTZsfiYsts-Jnspetth auf dem Depar- hOffenden Verkehrsstetgerung zu genugen tm Stande fem wer
' u a me“ e werden von ihren Lehrberxen mit den. Zu bedauern bletbt nnr,„daß dte gletchzetttgen 'maffen- ZeeYeYeFiY-ZRL JanfxwYthsÉtht vertraut gemacht und in dcr GutS- haften Bestellungen eine L_lrbettsuberhäufung der Fabrtken ur wirtbschaft praktisch beschäftigt. Folge haben, welche es mchx ermöglxchen _laffen :vtrd, die ie-
Aufnabme der Akademiker. H„onorax-Zahlung. Son- serungen so schleunig auszufuhren, w1e es tm Verkehrs-Intereffe ßig“ Einrichtungen der „Akadem'e- D“ Aufnque erfolgt zu wünschen wäre. Durch die Ausstattung der Elsaß-Lothringt- nach schriftlicher oder mündlicher Anmeldung beim Direktqr. Die sehen Bahnen mit dem nöthigen Material wird dieser Uebel- Akademie verlangt von den Studirenden Reise des Urthetls und stand verstärkt.
' akad mis en Vorträ en ohne Tchwierig- „ , , _ FILTH:? YvdekxterßßFexéechteneNUKn ziehen z?! können. Voraus- "" Die sUddetsck)?" PVÜVLMJUWUJM ba'blentLchsdÜMÜ elm geganaene, Wenigstens einjährige vraitische Tvätigfeit im Landwirth- yerstantden xrklärt, daß denjemgen Pkt 1 r , we che
aftsbetriebe ist zum Verüändniß der Vorträge erforderlich. Der jhren tm Krtege erhaltenen Wunden noa) mcht genesen sind
sch , . , .
i weé'ä ri der Studirende verpfiichtet sich bei semem Em" und sich an Orten mnerhalv des Norddxutschen Poßgebtetes, FZTtsUjsechhz nuY bfu? das laufende Scmeßer. Gegen ein """"“th Bayerns, Württembergs oder Badens in emem Mtlttarlazareth zu entrichtendes Lehrbonorar können junge Landwnihe, ßeren Vero oder in Privatpflege befinden, auch dann, wenn Lhre Truppen- hältniffe ihnen den Aufenthalt an der Akademie während emes vollen tbeile bereits demobil gemacht worden sind, Portofretbett Semeßers nicht geftatten, als Hospitanten zugelassen werden. Yserbüe; für die von ihnen abgesandten und an fie eingehenden
trägt das Eintrittsgeld 6 Thaler, das Studien Honoranfür da . B i fp sts ndun en bis um Gewichte von vier Loth ü d s w ite 30 Thaler fur das krjtte „7 e, 9, e „ J 3 _ „ 2S0eYebTelrer,4(f)üerbcIsleLi,ertferundajedßsFolgende Semestch 10 Thaler, Bei elnschlleßllch gewahrt *Werde. Demgemäß wxrd die be-
e edür ci keit des Akademikers kann das Studien-Honorar treffende Korrespondenz aucb „ nn „Wechselverkebr porto- ZLXZexedrxrrszHälffte?r'assen Werden. Beim Schlosseinesieden Semesters fret behandelt. Dxe Portobefrxtung mnerhalb des Wechsel- finden A*“gangsptüfungen flatt- Um zur „Prüfung zugtlasskn verkehrs tritt jedoch ,nur dann em, wenn dte Sendungen auf zu werden! muß,d “ StUdikknd' ""t Semeß'k auf der der Adresse den Vermerk: vVerwundete,- oderKranke - aus Akademie absolvxrt kaben. _Die Zeit seines Studiums an einer dem Kriege betreffender tragen und m1t dem Stempel des be- “ndem HochsWle kommt dabei m A""chnung D" Gesammr" treffenden Lazareths oder einer öffentlichen Behörde versehen, kosten des Aufenthalts an der Akadenne ,mit Ezn'schluß des bezw verschlossen sind Auf Geldsendungen im Wechselverkehr Studien-chorars betragen unter Vorausseßung emer mafugen Spar- erstréckt |ck diese Por'tofreiheit ni ck t
samkeit im rst n a r circa 300 Thaler im weiten Iabre ciéca „ „ 250 Thaler. eV:i ZösYereer Emsch1änkuna gxlingt Zs, mit 200Tvaletn "- Die Feldetsenbahn - POstbureaus Frankfurt a. M.-
'ä rli aus ukommen. Lo is und Koft nehmen die Akademiker Lagny werden am 10. August aufgehoben; an Stelle dexsel- Ycécb chfreiEszadl in den gA;)tivathUsc-rn und den Sveistwir-b- ben treten auf der Strecke Frankfurt a. M. - Straßburg Etsen- schnften des Ortes ProZkau. Nähere Nachtichten über die Akademie, bahn.Posttransporte unter Begleitung von Eisenbahn-Posjkon- deren Einaichtungen nnd Lehr-HülsSmittel enthält die bei W'egandt ducteuren, welcbe vom Eisenbahn- Postamte Nr, ]9 in Frank- und SMW“ 1" Vk'l'" "WMW“ "W für N" V"“ "0" 15 S“" furt a. M. refforiiren, in Wirksamkeit, während der Feldeisen- durch alle Buathmdlungen zu beziehende Swrift: *Die Königl'cbe bahn _ Postdienst auf der Strecke Straßbu (] _ Lagny von dem landwirthschaftliche Akadeu ie Prostaua; aucb iftder untcr- b b 11 Nr 23 Straßbur- vricourt das seinen zeichnete Dtrektor gern bereit, auf Anfragen weitere Auskunft zu EM" ahn-Post urea ._ * s dg “ er-heiLen - Cours zu dem Zwecke bts Lagny au zu epnen hat, wahrgenom- Proskau, den 20. Juli 1871. men werden wxrd. Vom gle1ch_n Termine ah gebt dtke Beauf- Der Direktor der Kös-ingtn landwirkbkäsafllichen Akademie. sichtigung und Leitung des Feldnsenbahn-Postdtenfibetrtebxs auf Geheimer RegitkuUIS-Raib ])k- SUUgaß- der Strecke Straßburg - Lagny von der Ober-Posjdireknon in Frankfurt a. M. auf die Over-Postdirektion in Straßburg über. Posen, 7. August. Von Sr._Majestät dem Kaiser und König lief an den kommandmnden General, v. Kira.)-
1607
bach,=am-Sount-a ; Mittags aus Wieäbaden- ein telegraphischer Wckwuufch zu em Favrestage der Schlacht bei Wörth, an welcher das, 7. Arnue- orps einen so ruhmreithm Antheil- ge- nommen, em. Vet dem Diner, welches das Offizier-Corps der hbefigen- Garnison auf dem Kernwerke veran altet hatte, und an welchem auch der General v. Kirchbach heil“ nahm, rief diese Depesche großen Inbel hervor.
Ktel, 7. August. Gestern Abend traf der Kriegs- und,
Marine-Minister Graf v. Noon hier ein und nahm auf Marienhöhe Wohnun . Heute Morgen um 10 Uhr befichtigte derselbgdxe hiefige erst auf beiden Seiten des Hafens und fuhr Mtttags an Bord S. M S. rVinetac. ,
Sachsen. Leipzig, 5. August. Auf das Settens des Rektors der Universität bei Gelegenheit des am Tage der Schlacht von Weißenburg abgehaltenen Festes an den Kron- prin en von Sachsen gesendete Telegramm hat Se. König- liche oheit folgende telegxapbische Antwort gesendet:
, onen meinen herzlicvßen Dank für Ihren Gruß aussprechend, bitte ich ein Gleiches den Profefforcn und Studirenden von mir zu sagen. Kronprinz von Sachsen- .
Heffen. Darmstadt, 7. August. Der Prinz Hein- rich .ist gestern onrmtttag hier eingetroffen und auf der Rosen- höhe bei dem Punzen Carl abgesttegen. -- Prinz Ludwig hat sich Heute Vormittag mit den Offizieren des Divifionsstabes nach Mamz bxgeben, um daselbst der Parade vor Sr. Majestät dem Kaiser betzmvohnen.
, Sach en : F.)?einin en. Meiningen, 3. August. Gestern bie im 883 Mann eserviften und einjähria Freiwillige des 2. Thür'm ischen Infanterie,- Regiments Nr. 32 hier ihren Einzug. Der erz_og war mtt seiner Gemahlin und seinen Kindern zur Begrüßung der Truppen erschienen und hielt an dieselben folgende Ansprache:
'Willkommen, meine lieben tapferen Zweiunddreißiger! Ich bin stolz auf Euch, Ihr Sieger von Wörth, Sedan, Orleans, Chateaudun, Dugny, von Pouvry, Artenay, von Cravant, Le Mans, Wenßon, und Wie die Gefechte alle heißen, an denen Ihr so rubmreich tveil- genommen! Ihr waret todestmnbig in der Schlacht, ausdauernd im Ertragen von Strapazen c-hne Gleichen. Und Welche Erfolge habt (Ihr erringen helfen! Der eind, der uns hinterlißig mit Krieg
verziehen woüte, er liegt nedergeworfen am Boden. hr kehret urück in ein ee-“mteO-DeutsMand, und cm- dex Spike- ' es-e'migm
eutschlands iJicha unser Heldenkaiset! Bewahret ihm die Treue im Zricden wie im Kriege, als friediiche Bürger wie als h_rave Soldaten.
ur Bektäfügung, daß Ihr das wollt, vereint Euch mu mir u dem begeisterten Rufe: 'Es lebe unser großer Kaiser! Se. Maje ät der Kaiser lebe hoch! Zurrahxa _
Hierauf bra te Hauptmann von Wmßingerode ein Hoch auf den Herzog aus, welcher sich an die Spthe der Truppen zum Festzug durch die Stadt stellte.
Elsaß-Lothringen. StraßburÉ, 6. August. Auf Anordnung des General-Gouverneurs im lsaß wird Mittwoch, den 9. d. M. Abends, in der hiesigen Akapemie die Begrün- dung der neuen Universitäts-Bibltotbek gefeiert und eine akademische Kommission für dieselbe eingeseht werden. Zugleich soll damit eine Erinnerungsfeier an Goethe, welcher vor 100 Jahren auf der Straßburger Universität dre akademi- schen Ehren erlangte, und seine Straßburger Zeitgenossen ver- bunden werden.
-- 7. Au ust. Bei den Nachwahlen für den Gemeinde- rath wurden- 5 Stimmen abgegeben. Von den nunmehr Ywähllen 24 Räthen erhielt jeder über 4000, einer sogar 7000
timmen. Die Gewählten gehören der ltberalen Partei an.
Niederlande. Amste rd am , 5. August. Die nieder- ländische RegierungZßedenkt, in Folge des raschen Umstchgreifens
der Cholera in St. ctcrsburg, sämmtlichein den Niederlanden ankommenden Schi e, die nach dem 1. Juli irgend einen der nörsdlichen Häfen Rußlands verlassen haben, in Quarantaine zu even.
Großbritannien und Irland. Lond on , 5. Auguß. In der gestrigen Si ung des Oberhanses lag das Armeereform eseß, zur esung vor. Nach längerer Debatte wurde der Ge eßentwurf zum dritten Mal gelesen und endgültig angenommen. ,
- In der gestrigen Nachm1ttagsfißung des Unterhaus es kündigte Admiral Sir I. Hay an, er ryerde sich in der_ Mon- tagsfißung über die Umstände erkundtgen, welche mn dem Unter ange des Truppentranöportschiffes :Megaera- an per St. auls-Insel verknüpft seten. Prpfeffor Fawcett zog seme Vorlage Betreffs Aufhebung der relig1ösen Besckxxänkungm an der Dubliner Universität mit dem meerken zuruck, dieselbe in nächster Parlamentssession wieder embringen zu wollen. Dte Gesc vorlage, welehe dem Prinzen Arthur eine Apanage von 15, Pfd. St. jährlich ansieht, p_asflrte obne Disrussion die Ausschußberathunß. Der Krieas-Mmister erklärte m Erwide- rung einer Anfrage de Kapitäns Beaumont, daß dem Parlament
in nächster Sesfion kein Gesehentwurf zur Reorganisation der Armee vorgelegt werden würde. Hierauf wurde die Verathung der neuen Paragraphen der Vanotbiu fortgeseßt -und völlig erledigt. Nachdem man sich noch über die Einleitung und die Anhangsklauseln des Geseßentwurfes verßändigte, wurde die AuZschußberathung des wichtigen Geseäves für beendigt erklärt und dre dritte Lesung desselben für n ch|en Montag an eseyt. Gegen Ende der Siyung wurde eine Interpellation mit ezug auf den Vertrag von Washington eingebracht.
Fraukreioh. Versailles, 7. August. „In der National- vexsammlung erwiderte auf eine Interpellation der Kris s- M1n1fter,daß derHerzog v on Chartres, welcher von der De e- gatton von Tours eine vorläufigeAnstellung in der Armee erhalten hatte und seiner Zeit wegen seines Verhaltens unter dem Namen Robert Lefort dxkorirt wurde, darum eingekommen sei, ohne Sold in der Armee dtenen zu dürfen. Er habe demselben hierauf die Erlaubmß ertheilt, vorläufig in Algerien mit dem Range etnes Escadxon-Chefs Dienste in der Armee nehmen zu dnrfen. Hteratzf ist der Zwischenfall erledi t. Es folgte die Verathung ubex dcn Gesehentwurf, betre end die Ver- mebrung Her Krregsgerichte und die Beschleunigung des Vexfahranzn der Untermchung gegen die Insur enten. Der Krtegs-Mnnfter erklärte, daß vis zum 5. Au 11 4262 An- ge_schuld1gte verhört worden seien,“ 1837 Unterkuchungen seien mxdergejchlagen und in Folge dessen 1500 Personen bereits wteder m Frejhxit geseßt. Falls es nöthig sein sollte, würde die Zahl der Krtegsgertchte von 15 bis auf 20 gebracht werden. Der ganze Geseßentwurf wurde hierauf von der Versammlung angenommen. Der Iußiz-Minister Dufaure legte sodann einen Geseyentwurf vor, durch welchen Strafen gegen die Anhänger der Internattonale und gegen diejenigen verhänt werden, welche sich an der in gewissen Distrikten rank'cetcbs ftqttgehabten Manifestation der Separatisten betheiligt haben. Dre in dem Entwurfe aufgeführten Strafen sind: 1) eine (Held- buße von 50 bis 1000 Fuß., 2) Gefängniß von 2 Monaten bis zu 2 Jahren, 8) Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrcchte, 4) Aberkennung der bürgerlichen Ebrenrechte und der Eigen- schaft als Franzose. Die Dringlichkeit der Berathung des Ent- wurfs wurde fast ein immig beschlossen. Hierauf .folgte die Fortseßung der Disrus on über das Departemental-Gesey.
-- Aus Versailles geht der »Agence Havas- die Mit- theilung zu, daß zwischen den verschiedenen Fraktionen der Nationalversammlung eine Uebereinstimmung über die Frage dex Verlängerung der Vollmachten Thiers' noch nicht erztelt worden sei, daß man aber glaube, das linke Centrum werde dxn betreffenden Antrag noch im Laufe dieser Woche in der"Nattonalversammlung einbringen. - Die Kommission zur Prufung des Antrajzes Ravinels, betreffend die Frage der Verlegung des S ßes der Ministerien nach Versaiues, hat noch keine Sißung abgehalten, und ist Thiers in der Kom- mission noch nicht erschienen. .
-DieSihun en des Kriegßgerichtes zur Aburtheilung dcr gefangenen In urgenten haben heute begonnen. Zunächst ge- langte die allgemeine Anklageschriftzur Verlesung. Dieselbe weist darauf hin, daß der Ursprung der Insurrektjon in der Allianz der revolutionären Partei mit der internationalen Ge- sellschaft zu suchen sei,“ sie weist ferner nach, daß die Insurgenten die traurige Lage des Vaterlandes benußt haben, um ihre Absichten zur Ausführung zu bringen, und zeigt, wie der Plan gefaßt worden sei, Parts durch eine allgemeine Feuersbrunst in Asche zu leßen, und wie in der That 238 öffentliche Gebäude un, Häuser vom Feuer er- griffen wurden. -_- Nach diesem Generalberichte wurden die Anklageschriften gegen die einzelnen ange- klagten, verhafteten Insurgenten und Anhänger der Kommune, vexlesen,“ dieselben geben zunächst einen histo- rischen Ueberbltck uber dte Agitationen der Internationalen, welche die Insurrektion vorbereiteten. Sodann besprechen sie den Aufstand vom 18. März und die Verbrechen, welche während desselben verubt wurden. Hierauf folgt die eigent- ltche Anklageschrtft. Ass 1) wird . durch dieselbe der Auf- reizung zum Büx crkriege beschuldtgt, sowie der Usurpation der ctvtlen und jm itärischen Gewalten. Derselbe wird ferner angekxagt, Regierungsakte vorgenommen und Dekrete zur Aquuhrung gebracht zu haben , welche zu Verwüstung von öffentlichem und privatem Eigentbum, sowie zu Plunderung Brandlegung und Mord führten. Sämmt- liche Angeklagte sind ferner beschuldigt ein Komplot ange- ßiftet zu haben, welches dahin zielte, enen Umßurz der be- stehenden Regierungsform herbeizuführen, ferner der Aufreizun zurn Bürgerkriege und der Usurpation der bürgerlichen un militärischen Gewalten. InSbesondere angeklagt wird ferner Courbet der Mitschuld an der Zerstörung der Vendöme-
Säule,“ geßen Lyllier wird die Anklage erhoben, Verwüstung, Mord an Plunderung in Paris veranlaßt, Mannschaften