1919 / 81 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 08 Apr 1919 18:00:01 GMT) scan diff

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9:1'1krcr _nnmitiklbar [*lWCWc'U [*Wmisxkk" KUÖZCU sw? 11871771112- qutcn, 111-111 cm dc'n a;:ÉlämöisckP-t Iix'se'rcr, 101118111 (TOMY! (*I s1ch11171 n1cht tn BMM (MUNWL 5174911171" lamch) an 17:11 K171'1911é111-71111'1Ö Drssdcn (119119. § 0 ZUR“ 7) zn senden. M*d zwar mit dMV]*1fscb7111: „A11s1andsk0hke“. Für Vé'irinbp, die in Bäykm 11911811, sind 17102 Uskeldkkaxsen mit 138119le Anfscerift (m die 9111111919? Vertsilungs- stcÜe Munchen k§_ 6,9) zu senden. *

“Außerdc-m 111 Eine besonkere fünfte Mkkdekarte mit der Auf- schx1ft .Anßlandskoble“ an den 'Kvbl1*na1tx-gleich DWDM von ken- ]emgen Verbrauckyrn zu syndcn, die nicht in Vave'rn ihre Vkrbrancbs- stelle haben gnd böhmische Kohle, sei es allein oder 718581! deutscher Kohle, von eincm deutschen Lieferer beziehen.

11. Ayßsrdem babsn Mpldlvflickztige, derkn Vorbrauchssfes7e im Absaßgxbtet dkr Rheinischen Koblenbandpls- und Reederei ksLÜsÖÜft lipgt, eme besondkre Meldekarte an dkn „Koblknausxxleicb Pyannbeim“ (üebe'auch § 0 881 zu senden, (Luck) wcénn fiy kpine Produkte der Rheimsckpen Koblenkxndels- und Reed-ryigeseüscbaft Verwenden. Dkt'se bksondere, funfte Mkldekakte ist in dkm Me1dkkarten- bsften enthaltcn, die bei dln bétreffkndcn süddeutscbkn „Kric-gsamt- stellen bzw. den an ihre Etelke' getrctenkn Zivilvkrwaktlmgssteüén oder deren L"“lntx-rskkU-“n erbält1ich sind.

111. Éam11kch9 Mkldykarfpn find aleWWnt-md auszufülwn. Auch wenn'mcbrerq Karten an Verschix-“dcme 521111111639 Nexteilunßssteükn oder VLk'sÖlLdé'ne Ltc'ferex zu richts" sind, müssen sämtliÖe Kartx'n in allen Tktlen genau nkétch [(Mk-'n. Dies bczxcbt sicb anch aus“ die Be- zeichnung denk Sorten und Mengen und di? Nmnkn dsr Lief-xrc'r.

117. Fnr Gasxwks ist Wie nnfkr Absatz 1, Ziffc'r 3 9811411111112, an die Amfsickye VertexbmgßstsU-z zu ricbtende Me1dekarte an die Adrkffc: „Gaskoksabmkung, Bsrlin 1117. 62, Kurfürstenstr. 117“, zu senden.

„S 6. Amtliche Verteilungsstellen.

Ülmtlchxe Vertcisnnasswllkn sind:

1. Fur Sf-inkosäe'“) cms Obkr- und NiydcrsÖlesien:

Amtliche Verte'ilunassfslle für Wiefischs Steinkohle in Versn W. 8. Unter den Linden 32.

2. Für ?)knkurkoble'“):

' Amtliche V9rtc7lungsstclle für Ruhrkohle, Essen, Frau- Berfba-Kruvv-Sjrnsxe 4.

3. Für Skeinkvbké“) an?? Mn Amboncr R9v18r:

Amtlicbe Vkrtc'ilnngßsfpny für die- Stpinkoßsengruben des _Aacbkner 7779127979 in Kohlscbkid kaz. Aachen)

4- Fur die SWinkoHleI aus dsm Saarrevier, Lothringen und

der bayertsckzen Pfalz: lethp Koblenvésfeisuvaschle für das Saarrcvier in Saarbrückcm Z Käiskksfk. 27 '1.

5- Für die ertnkobs-M ans dym (3.5?bikt rcchts der Elbe mit Nukuahme von säcbfifcbyr Vraunkok*lc“c1:

Amfsicbe VEÜLUUUZEÜLÜL für die Bratxnkoßsenwerkc rechts _dkr _Elbe in Vcrlin 141". 7, Unfkr de'n Linden 99.

6. Fur dte mittc-ldeutsckxe BraunkolUcW (links dcr Elbc), mit AuSnahme de'r untcr 7 aknannten:

5211711118119 Vsrteisvnasfelkc' für M1 mittc'sdeuffcbcn Braun- _kobkonbquk*au in Halle (1. S.. Maqdkbnrakr Str. 61;-

, 7. Fur Brannkcxbl-"U ans Nn FreisfaMn Sachsen Md SaÖsen- Akkk'vhum svwie für Böhmiskby, nacb DentsÖland (außer Bayern) eingéfubrte Kohle Und für säcbsxscbe S18111kok)[€*):

„Kobjenausg1eikb Drssden, Linienkommandantnr D, Drssdcn.

8. FW rb*-:?r*isck**' Braxtnkobse+1r

Amtsickn» Vo'ktc-Uunaßstalle für 13911 rbc-iniscben Brannkohlen- lkabqu i" (M!" Unt'r Sasbsknbausyn 5/7.

88. FM Brannkwkkkf) am"; de'"! Dillgcbiet, de'm Wßßcrwakd und dem Frpiskaat „Dyson-

Koblenanäalcicld anbkirm Pmkring 27/29, Erdgescboß.

9. Für Ste'in-*'1 nnd Vraunkobch mv“- 17wm re-cklts'kn'inisckWn Bayern und ffir béMvnisckV maxb NNWU kingkkübrtp KOMM):

AtntléÖc' V-Ucilnrvxés1-Mc ffir ?U'x! „11131117111191aba11 im WÖW- kkwinisxssmx wa'rn, M «(!*-'n L*“Wiqßmsné 10,

10. Mr Z11'1'k111111'*) ?*ä Dv'isWrs und seinkr Umgebumg (Obkknkkrkb'n. B1 sin,:kmmspn Fblypbüksn 1217111:

?lxntliclw Npriczimmgäsfyss für die ?tc'i--kx*l)ieng1ube11 ch Dciséch und sL'ner Umqvbmy Bassin [11111911 4 Deister.

11. Für Gaskwks **) 119118 § .“), 117,

“Ö 7. Art der Meldnnxx.

]. Dic Mckdungcn, dis mik dcmtliklwr r&“kz'ßwkrbinNiÖe'r Nnnwms: un_1erschrcft !Firtm'nunfckrschrkft1 dcs NF'81dt'vf11cbtiac-n wcrsvbcn icin m11ss_ct1, dürfen rmr (mf ÜNÜUÖEU MaMnankartwn Ersfaktt't 1179111911, dic- tc'der Mchpflichtigc bci kx'r zuständiqyn OrtI- odor Byzirks- kobsi'nskt'Nk', bci FEbién ('1116'" 101149911 bt'i kk!" znséändiakn MWE? wirfschnffss1klley wcnn «"ck dkksp fcblt, bei dcr zustänkigen Krkcgs- amtsstkllc b1*1*.dc'r cm ihrs SWM aetrefwnpn Ziviwprwal1111141611996 akacn ('in? (Ikbübk yon 0,35 M. für ('in Hsst zu 4 Kartsn bkzicbkn kann. Für Ve-zixkc ncmäß §5, ][ sind -H*=*fte m 5 Karim! (xeqpn eine Gkbübr vw" 040 M. 110ka180811- Anch die etwa nock) weiter erforderlichen Meldpk'arten (11be „Z 5 13 und 4, § 5 „11 und 9,9) find dort für 0,10 M. das Stück Utbälfkick).

2. Hat ein Mklrcpflickytiacr Bptriebe an verschiedenen Ortx-n oder in vsrscbtcdc'nen Tvilc'n dcs alvicbsn Ortcs, so müsssn für jeden Betrieb die Mkldunaen aesondert erfolgsn.

3- Jeder Meldcpflicbtigc bat die für ihn in Frage kommende Verbraucbemmpve (Voxderssike dsr Karte) durcb Darchkreuzcn kennt-

ch zu machen. Falls kin Z).)Zeldevflichtiger nach Der 9er seines 96-

Zverblichen Betriebes zu mehreren Verbrauchergruwvcn aebökt, ist mas;- aebend, zu Welcher Verbrauchergruvve dc'r wkscntliäzste Teil seines Betriebes geHört. Jst ibm Vom Reickyskohlenkommiffar eine Ver- brau'cberaruva angewiesen worden, so hat er diese zu durchkreuzen. Es rst unzulässig, mabrexre Verbrauchergruppen zu durchkreuzen.

§'8. Meldungim Fal!e der Annahme- verweigerung der Meldekarten durcb Lieferer.

Wenn ein Meldepflichtigcr keinen Lieferer zur Annahme seiner Meldekarte bereit 1111139110 bat er neben der für den Reichskommissar m Berlip bestimmten Mclde'karte auch die für den Liefercr bestimmte dem Rctcbskotnmissar in Berlin mit einem Begleitschreiben ein- usenden, in dem anzugc-ben ist, warum die? Meldskarte nicht an einen ieferer Weitergcgeben Wurde und jvelchexr Lieferer vorgeschlagen wird.

§ 9. Wsitergabe der Meldungen durch die Lieferer.

]. Jeder Lieferer, dem eine Meldekarts zngegan en lst, hat in der dazu bestimmten Svaltc der Vorderseite der Karte 1) e eigene Firma und die Firma des Vorlieferers einxutragen und die Karte obne Verzu seinem eigenen Lieferer weiterzugeben bis sie zu dem „Hauptlieferer gelangt. Hauptlieferar ist das liefernde Wenk (Joche, Koksanstali“, Brikettfabrik) oder, wenn und soweit es einem Dritten" (Verkaufs- kartsll, odcr Handelsßrma) den Vertrieb feiner Produktion überlassen bat, dieser Dritte-

2. Faüs ein L_kefsrer (Händler) die in einer Meldekarte auf- geführten Brennstoffe von medrercn Vorlieferern bezieht, so gibt “er ni t die grschriftlicbe Meldekarte Weiter, sondern verteilt deren Inhalt an so vtel neue Meldekarten, wie Vorlieferer in Frage kommen. Lestere hat er an die einzelnen Vorlieferer weiterzugeben. Die Mengen der neuen aufgetciiten Meldekarten dürfen zusammen nicbt xte? l)ertgeben, als die der urschriftlichen Karte. Jede neue Melde- ar e a :

a. die auf die Karte entfallende Menac,

1). die aqf die anderen Karten verteilten Restmen en der u11chrittlichcn Karte mit Nennung der Lieferer und er von jedem bezo enen Einzelmengen und Soxten zu enthalten. Die neuen eldekarten sind mit dem Vermerk „Aufgeteilt' und dxm. Namen der aufteilenden Firma zu versehen. Die nrscbrtftlrcbe Karte ist bis zum 1. Oktober 1919 sorgfältig

_ aufzubewahren.

YZ. 991171911. 991391“ „7.1 «“... .. - .unoenre ape-e',r- o.

_ AuZGaskoksgrus. -Löfche und rbergletcben Maäerzeusniffe sowie

xokSJrusk tw. ' *

Wohnenken ij-ka-"r 111411111116)? K91*1-*11 139518131, vat di? bemcffenkx'n Meldkkartmj nick)! an dsn anßÜndtWen Liefsrcr, sondern, falls es fich um Msldkkarten band-*1t, die yon in Bayern aklegé'nsn Betrieben be'rrfibrézn, an die Amtlicbé Verteilnngssfell- Münkbm (F S,"), andern- faÜs an den Koblynausgl-xiä) Drekdcn 0,71 311 1211199 Die Karten

landskohle“ zu versehen.

§ 10. Unzulässigkeit von Doppelmeldunßen. Meldungen derselben Bedarfsnwnge bei myhreren Lleferern sind

verboten. § 11. AUSnabmebeskimmungen (AushilfsUeferungen).

_ 1. Abanbe und Bézua von Vrsnnsioffen außerhalb der ordnungs- masziaen Monatsmeldckarfs Q 1, 1 und 2) bedürfen der Anweisung odar dpr me'lxmigung désjknigen An1tlich€n Vkrteilungsstekle, aus deren Bkzitf diksßr Bezug erFolakn sokl. (Hkgen dis En11cheid11ng der Amtlichen Vcrtcilunasstéüe ist Bsrufung an den Reichskommissar zu- lässig.; Dis Genebmigung wird :mr an?;nnthwc-ise beim Vorliegen eines besonders wichßqen (Grundes LrtCilt.

Die Amtliebe Verteilnngsstelle macht dex Kriegßamtsfelle bzw. der, an ihre SjeÜÖgetretensn ZivilverwaltunaWeUe Von solchen Aus- bilsßlikferungen ttteilung und bewirkt die Streichung der ent- sprsciwnden Mknga bei rkm ständigen Lisferer (Häußler).

Für die'. Abgabe und den Bkzug von Brenn11off9n,welchewr 'das Abjnßgcbist der Rheinischen Koblknbandels- und Reedexej-Gxs- m. b. H. (KoNcnkontN Mannheim) bestimmt sind, tritt hinfichtl1ch der gemäß Absatz 1 erforderlioben Anweimna oder Gknek):niguna für

der Koblc-nansgleicb Mannheim. ' '

Auf § 39. 1 (letzter Saß) und § 10 Mrd [)rngewissen. ,

2 AuÖbilfSXiefsrunakn zwischen zwei Verbrauchern sowre_Aus- Hilfslieferungen eines Plaßbändlers ans Mengen, die beraits bk! ihm greifbar find, an einen Verbraucher find auch zuläifig, mepn neben dc-m Einvkrständnis der Parteien die Geneh-mixxunxz dsr K:":LJSamts- sch? ?zw. der an ihre Sthe getretenen ZivilVLrWaltungssteÜe vor 18a , .

Diese Sfeüe benachrichtigt von solchen Ausbilfslieferungen dre Amtliche Verteilungsstelle, die die Streichung der entsprechenden Menaen be-i dem standigen Lteferer (Händler) veranlaßt. ' '

3. Ein Hauptliefcrer ((H 9, 1) darf auMabmWeise betmn Vor- likctx'n eines wichtigen Grundss ansjatt durch “den Handler, weicher in der dem Hauptlieferer gsmäß § 9, 1 zu- geaangenen M*:ldekarte verzsicbnet ist, durch einen anderen VÜUÖkkk [1816111.*) Auf 19,816an fimdet in dixsem Falle die Vkskimmung, daß ibm die ordnUngsmäfzige Mkldékarte_ Vorgc-é egen haben muß (H 1, 1 und 2), keine Anwendung. Es germgt dre em- |ch1ägige Mitteilmm des Hauptlieferers.

4. Die nachtxäglkcbe Meldung der gemäß Ziffer 2 und 3 statt- findende'n Lieferungen ist in § 3a gexegelt.

§ 12. Anfragen und Anträge. Anfragen und Anträge, die: diese Bekanntmachung [vel_reffen," finh, schit nichts andcrexs bsstimmt ist, an den Reichskommtssar fur die Kohlenvertkilung, Berlin, zu richten.

§ 13. Vcrrvendung Von geroerblichen Kohlen

für andere Zweeke.

Es ist 9671301911, Brennstoffs, die für dem Betrieb eines gewerb- lickoen Vytbrauééyerß bc'zocxen Fab, obne Gcncbmigung des Rexcbs- komtnissars in den Handel zu ringen 0321." für Hausbrandzwecke ab- zugeben oder zu vsrwenden. Siehe jedoch § 38-9-

§ 14. Strafen.

. ]. meidkrbandlnngkn g-gen dikse kaanntmacbung werden nack) H. 7 dex Vc'kanntmacbuna Wm 28. Februar 1917 mit kaängnis bis 311 ("1119111 Jabr nnd mit G?TkstWfk bis zu zybntanft'nd Mark ()?-er mit einer dieser Strafen, bei Fabrsässiqfeit gemäß § 5, Abs. 2 der Verordnung des medeskats von:- 12. Juli 1917 mit Geldstrafe bis zu 3000 besfraft.

2. Npöyn dsr Strafe kann im FaUe des worsäßlicben Zuwider- handelns auf Einziehung Bcr Vxennswffe krkannt wprden, auf die “fick; die anidkrkmndluxy 116516131, 913118 Unterschied, ob fie dem Täter ge-

bökt'n odkr nicbt. §15. Inkrafttreten. Diese Bukanntmackzung tritt am 1. Mai 1919 in Kraft. Berlin, den 4. April 1919. , Der ReichskommissarS-Jxürßdie Kohlenverteilnng. U .

„') Eine Ahändermy 11_estebenderLicfxrung-Zbcziebungen 1011 durch Tiefe BMUUUUMJ nubt bcgunsttgt Werden.

Bekanntmachung.

Am Sonnabend, den ]9. d. M., bleiben die Büros und Kassen der Reichshaupjbank den ganzen Tag geschlossen.

Berlin, den 5. April 1919.

Reichsbankdirekwrium. Havenstein. von Glasenapp.

W

Bekanntmachung,

betreffend Erhöhunq der e'Steigabegebühren der Reichsledertstelle.

Für die vom 15. April 1919 ab freigegebenen Leder betragen die Freigabegebühren der Rekckxsledersteüe &. bei Zedern, die nach Gewicht gehandelt werden, 12 Pfg. für das Kilogramm, 1). bei Lebern, die nach Maß gehandelt werden, 12 Pfg. für den Quadratmeter, s. beiLedern,dienach Stückzahl gehandelt werden, 3 Pfg. für das Stück, Für die vor dem 15. April 1919 freigegebenen Leder bleiben die seitherigen Gébühren der Reichsledexstelle maß-

gebend. . ,. Berlin, den 7. April 1919. Reichsledersteüe. Blasfe. “Fecher. _“

“Bekanntmachung,

betre fend Aenderung der Bedingungen für di'e bgube von freiaeg'ebenem Bodenleder vom 24.-Februar 1919.

-Die Bedingungen für die Abgabe von frei egebenem

Poddetxlever vom 24. Februar 1919 werden, wie olgt, ge- an er: 14 Abs. 2 erhält fol ende,! a un : “)J NiederlaxsZngeKJoerietberstellern, 121: den unmittel ren.. .. Exkebr Mit" Led, bändsungen, v: w., RoxswffaenoßsnMa en ks“ ..aen h.. en. eiten als zekergxoß “andlung' nsowe'it, a“ ' fr,.emde zeugnisse

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i WUFF 1?" handelt. Vorschrift ck

I. Ickpr L?cfc'kcr (!*ändwrx. dm- vvn cinem im Auslande '

für 1015136 aus1ändischen Liefsrungsn smd mit 'der Aufschrift „Aus-

Ruhr'oble cm die Stslle der Amtlichen VerteilungssteUe in Effen '

b 5 15 Orbält folgende F&ffung: . k

) J Lkdémwsxk)Q:»[unakw die: _im JUTA"? “1913 BQÖSWLÖIW umsäye mit Schubmacherkibetrxeb9n getattgxxaben, fynnczx auch Einsckyreibuuoen unmittelbar vwn xclxubmackxcryx- bexriebön annsbmen. Lkderkleinbandlupgen Okzw. Robin- knoffenschaften, die Cinéchreibungen von Schxxbxnacßcrxsta Zerricben annehmen, find nach Maßgabe der von 19mm 1.111 Jahre 1913 mit andexey; Leder etnhandlungerx bezw. Rob- stbffgenoffenscbaften getätigtxn „odenlederumsaße als Leder- gwßhandluna zu berücksicbngey. '

"7 6- In § 21 ist stakt dsr. Ziffer 5 dre 31172: 12 zu seßen.

Berlin, den 7. April 1919.

Reichsledersteüe. Blasse. Fecher. Bekanntmachung,

betreffend Aendexung der Bedingungen für die Abgabe von freigeaebenem Schuhpberleder vom 24. Februar 1919“.

In ,I 15 smd statt der Ziffern 5 in beiden Fäüen dTe Ziffern 12 zu seßen, . Bexkn, den 7. April 1919.

Reichsledersteüe. Blasse. Fecher.

Prenßem

Die preußische StaaiSregierung hat den Rechthnwalt Justizrat Lippmann in Stettin zum Oberprästdentékt der Promnz Pommern und

den Gewerkschaftssekretär Philipp in Breslau zum Ober- präfidenten der Provinz Schlesien ernannt. .

dDie Aemter find ihnen vom 1. pril d. I. ab übertragen wor en. .

Ministerium für Landwirtschaft. Domänen undForsten.

Der Hilfsarbeityr im Ministerium, M*gierungs- und Forst- rat Nos e ist zum Obwforstmeister. der Foxstaffeffor Conrad in Breslau zum Oberförster in ermditt ernannt worden.

Verseßt worden sind: der Forsimeistex Vonse in Skg- maringen nach Kattenbühl, der Forjtmeister Geiger m Trappönen nach Grohnde, der Forstmeister “Gemmel in Czersk naI Wichertshof, der Forstmeister von Ilten in Krossen na Walsrode, der Forstmeister Koblback) in Wmthetpakd nach Marienwalde, der Forstmeister Schellia in Rossrlten Za? Sbckxocxeüen, der Forstmeister Schmidt in Torgelow tmch

:) en ru ,

Dem Oberförster Fenner in Schwarza ist die Oberförster- 1'te11e ochenburg, dem Obexföxster Kru in Reisen die Ober- förstertelle Torgelow, dem Oberförsker ing in Warncn die Oberförstersteüe Trappönen, „dem Oberförster Schulte in Altexbeken die Obsrföxsterstelle Ste1nau (Caffe!) übextragcn wor en.

Ministerium für Wissenschaft, Kunü und Volksbildung.

Der ordentliche Professor Dr Mittwoch in Greifswald ist in «[ icher Eiaenjchaft in die philosophische Faks:!tät der F:iedrich-thhelmS-Universität in Bc-7lin verseßt wordeN.

Die Wahl des Smdienrats Dr. Modersohn an dem Realprogymnastum in Wolaast zum Diroktor 1312121? Anstalt ist namens der Prkußischen Regierung b&stätigt woxdcn.

Bekannkmacbung. DemGastwirt Gerhard Bußmann in Vreden, n*c'.chsm auf Grund der Bekanntmachung vom 23. 9. 1915 „(REVL S. (303) die Verabreichung von Speisen und Getränken jexgxxcher Art m scmen Wirtschaftsräumen untersagt worden ist, ist die W t e d e r a u f n a k) m e des Betriebes wieder gestattet worden. Ahaus, den 31. März 1919.

Der Landrat. Frhr. von Schorlemer-Alst.

Bekanntmachung.

Der Händlerin Minna Einfeldt, geb. Strunk, Hier- selbst, Kirchbofallke 77, ist die Wiederaxfnahme x_bres Handelsb etriebs mit Gegenständen des ,taglxckxxn VedarW ge- stattet wvrden. _

Kiel, den 25. März 1919.

Städtische Polizeibehörde. Dr. Pauly.

Bekanntmachung. , ' Der Gasiwirtin Elisabeth Gruscbka von 111111" 111 dtc Ausübung des Schankgetverbes in dem Lokaxc'. szyx- stu1;_ct-„,*t?kicktpterstr. Nr. 3 Hierselbst, Dom 2. April d. J. wrxder ge (1 e . KönigshüUte O. S., den 28. März 1919. Die PolizeiVetwaltung. W 6 r n c r.

k Bekanntmachung.

€?olgenden Pérsonen ist auf ermd dss §1 der Bekannkmacbung zur ernbaltung unzuver1ä1figer Perwnen vom Handel vom 23. Sep- tember 1915 Wegen Unzuverläs11gkeit der Handel unterscht worden: 1) Ww. Julie Grün ewald , bier, Gütersloherßr. 2, mit Pferdcfieis , der Ankauf von Pßerdm zur Schlachtung Und der Betrxeb des No sch1ächtereigewerbks, 2 Schlacht A l b e rt G r Ü 11 e - w ald, bier, Gütersloher fr. 72, der Ankauf vox) Pferden -5ur Schlacbtunc.“ uvd die usübnng des Roßscbiachtereigewerbeß, 3) Schlachtermeister Karl WaJner, biex, Heeperstr. 130, mtr ?leis und Wurstwaren, 4) Möbel ändler W (lb elm S ch r 6 d e r, - ier, öchnbeckerstr. 16, mit Möbeln. .

Bielefeld, den 29. März 1919.

Der Vorsißende der zur Entslbeiduna über die Erteiluna und Ent- ziehung der Erlaubnis sowie über die Untersagung des Handels er-

richteten Stelle. I.“ B.: H eitkamp.

Bekannkmachuug.

Dem Kaufmann Levi Cob en in Wickede, Hereg 90, habe ick) auf Grund der Bundes atsverotdnung vom 28. Sevtember 1919 RGBl. S. 803), dxn ,andel mit Kleidungsstücken _ und *anufakt'urw'ar'en. Wegen Unjuverläffiakoit bis auf weiteres u n txt ! ag t. '

Dortmund, den 29. März 1919.

Der Landrat... ,'V.: ei 1, , Neieru s t. D? Arbektxx'at.n Klee,;ne. ng ra

9110 Bekanntmachung.

. '.1 Imp.?) der Bekanntmackyung zur Fernballur'a nnzuverlässiaer

'Psrsonxn vom HZUÉLÄ 130111 23. “ZWWMk-(Jj? 1915 (RGZB1- S. 603)

13111)? Zei) Yer .))andlsrm Maria Derksen iu Duioburg,

IUßkLrscwetjtraße 51, den OL, 11 13,2 1 w it L e b e n s . u 711) F. u ti er-

Fnalgttk e [ n Wegen U;:znverlamgken in diésem Handelsvetricb- u n t'a'r - Duisburg, den 29._ März 1919,

Der Oberbürgermeister. J. V.: Dr. Maiw eg.

BekanntmaÖung. 5 Auf Grund der Bekanntmackung zur Fernhaltun unzuverläffiger Yersonen Mm Handel Vom 23 September 1915 (RgGBl. 603) habe 1ch dkm Handker Jacob Baltes in Duistrg, Wilhelm- straßa ]7, den andczl mit Lebens- und Futtermitteln MLM UUZUVLrLassrgkeit in diesem Handelsbetricb uri 1le s a g t. DuiIHng, den 29. März 1919.

Der Obrrbürgetmeister. I. V.: Dr. Maiweg.

Bekanntmachung. “1141 Grund dcr Bundeskatsveroxdnung Vom 23. Srptembcr 1915-

!)Ltreffknd die Fernbaltung uanVerläsfiger Pexsonen Vom Hanökl ZRGBl. S. 603), ist de_m F1€isch€rgeseüen A rtl) U r H a U 1 er , L)Txké'xnn-€))70ckx'r, Ltndcnstraße Nr. 51, und dem Hausbesitzer 911ch a r d H a u [ e'r , THom-Mocker, Lindxnstraße Nr. 54 wohnhaft, erder Harxdexl _mrt allxn Gegenftanden des täglichen Q.Ldarfs, insbesOndere dre Abgabe von Flcisck), unters a g t. -- Dll? Von dem Wrstsbsnden Verbot Betroffenen haben die KofLen draser Bskanntmachung zu tragen. “Thom, den 2. April 1919.

Die PolizeiVstWaktung. Dr. Hass €.

Bekanntmacbung.

Dre Brojvxrkguxfsséell'e des R o b ert Fric s, Feldstraße, ist ngn Unzyvßrlasserit thres Inhabers vom 5. April 1919 ab Uescblomen. emcr rst dem Fries jeglicher Handel mit Lebenß- und Futtermitteln al1erLlrtsow1e mit Gßgenstäwden .de-s tägqlickyen Bedarfs und jede Ver- m11tlertättgk'ekt hlerfür unte! sagt. - «ik: dnrck; das Verfahrep vsrnrkachth K*ostkn, insbesondere die Gébübrcn “für die vorgexchrrebcne offentlicbe Bekanntmachung, hat der von der An- ordnung Betroffene zu tragen.

Hamborn am Rhein, den 1. April 1919.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Der Beigeordnete: Schw e 18er.

(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.)

W

Yisjt-amtließesg Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 8. April 1919,

Das quinett hat in seiner vorgestriaen Sitzung, wie bkm'„Wo1ff1„cben Telegraphenbüw“ von berufener Seite mit- getetlt wird, beschlossen, der Nalionakvessammlung einen Gefes- emwurf vorzulegen, wonach der 1. Mai zum National- festtag erkéärt Werden soll.

Die reußische Staatsregierung hat laut Meldung des „W. ' V.“ unjevdém 7. d. M. den nachstehenden Er- laß an dte Eisenbahnbeamfen gerichtet:

Es sind zurzeit unter den Cissnbabnbeamten Vestrebuwgen im Gange, zur Durchskßunq einse1tiger (JSÖÜÜÖWWTYUUKLU gcgsbenen- alls auch .in einen Streik einzutreten. Die Staatsregierang timmt mrt großen Beamtc'nverbänden in der Auffassung überein, da?? der fssten Ansteüung dsr Beamtsn und dm: staatlichen Garantie ihrer besonderen chbxe ihre Gebundenßeit an den Dienstvertrag," den fie eknssitig nicyt lösen können, ent- spricht. Auä; das Koalitionßrecbt r€chtf€rrigt kcinen Kontrakt- bruck). che nicht genehmigte DienstVSrweigernna ste-Ut fick; daher alFDienstVergeHen dar, das die gkseßlicben Fo! en nacb fich 318111. Die Régiekung würde der VoLks 61amtbcit gegenü Lr gewiffenlos handeln, wenn fi? den Beamten die efugnis emräumen wollte, Staatsbetriebe wie die Eisenbahn stiUzulegen und dadurch deer

“Volksgesamlbeit, deren Interesse der Bxamtedienen soll, unendlichen

Schadet) zuzufügen. Dies, gilt um so mehr, als der schwer bedrängt? Staat m seine: Fürsorae für die Bemme" durcb Milliardenaufwendung h_is an die änße1sten (Hrknzcn seiner Leistungsfähigkeit KJ? gegangen 111 und als zahlreiche Volksgenoffen, von denen die itte'l für Befriedigung der neuen Foxderungen der Etsenbahnbeamten aufge- bracht Werden mußten, in ihrer Stellung wenigsr gesichert und geringer entlohnt find wie eben diesc;;.Eiscnbahnbeamtcn. Ja, die Re kerung müßte solchen S1reik zu 81an Zeit, in der das Vaterland no fort-

Jeseßt dnrch äußsre Gefabkext Und durch dsn Mangel an ?ahrungömitteln und Rohstoffen schrver bedroht ist, gerade- zu als ein Verbrechm am gesamken Volke betrachten.

Hungersnot und StiUstand der gesamten Wirtschaft würden die unausbleiblichen Folgen, des Versagens der Verkehrßmittel sein und die Beamten würden dadurch - neben der Gefährdung ihrer Lebens- sieÜung - für fich sklbst, für ihre Frauen und Kinder und für alle Volksgenoffen namenloses Elend beraufbssckywören. ,Die Regierung wei?, daß weitaus die Mehrz'abl aller Beamten ihre Ansicht teilt. Dise können fich darauf. erlaffen,“ daß die Regierun' auch alle ihr zu Gébot'e stehenden Mackytmittel anwende „wird, um renstwiüfge vor dem Terror einzelner zu schützen. Sie 11 überzeugt, daß es pur dieser Darlegung bedaxf, um die Beamten, die dem Vater.!a. de, [bre Treue in den Zeiten härtester Prüfung und Noi unwerbrü lich be- wiesen haben. von einem verderblichan Kampfe gegen die Volks- gesamtheit abzuhalten. _ __ .

ur deutschen Friedensabordnung ist als Vertreter des _hefs der Admiralität dem ,Wolffschen Telegraphenbüro“ zufolge der Kommodore. Heinrici) kommandiertwocden. Kom- modore Heinrich, der bereits in früheren Jahren sowohl im ReichSmarineamt wie auch im Admiralstab tätig war, ist zuleßt im Kriege Führer der Torpedoboote gewesen. Dem Leiter der Marinevertretung sind zur Bearbei-tuna besonderer Gebiete unter- stelXt: Fregattenkapüäg Frhr...v. .Ga.g.exn .und Koryetteu- kapitän „Reymann von der biSHervgey Seekriegdkrtung; Korvettenkapitän, .umann, zuleßt. -=1.. Offizier des Panzer- kreuzero Moltke“ ;; „Recbtßanwalt Dr. Scheurer (Brxmen), bisher Éezetueut für VU-kexmht unh Seekrßasrecht. .im Admiralsiab, Kapitäxtüutzäant „K.,tep, .zmzeit noch bei der Waffenstillsiandskommlsfion in. Spaa, übernimmt die Geschäfts eines Adjutanten. *

Zu der im Reichsmarineamt verbleibenden Zentrale für Frledeukakgeleoenhxüm 997357?" die WINDOW zur

*Staat als m-11 den von der Entenie während des

“wenig.: wie mit-

'Bepölkerung und der Sicheruxsg- eineß danernden Völker-

friedens vereinbar drahtchb WiderspruK erhoben und . e n,

GkschäftL-stelle für Fliedenxanzesegenbeiten d.S Auswäriigen Amts, KUWLÉLMÜWUÜK Frhr. von Weizsäckcr und Kapitän.-

Lyutnant Mejßr; Urner ztn'Vsarbextu-.*;; aUer Angelegenheiten, :

die,.das chxxuxstYouzeriet"betreffW dex. bel.“,xwtxchhxxxxstänßKe. für osia1ta111c1),e.F_“r_aaer-. (».-l;. _Admizatk'täTHxU „5917. ,I; . ck,r'am„e1*e„_r, für, Me. EujsHdeimmgs- und FMM? ejegen- [)?-Ueli„ dec, Mariueintendaaturrgt, Schal le,.r, sxikr,-ch1YkFun!ek-, Teleaxaphzw, Kabel.- und Verkehxsfcagen Kapitänleutnani? E13 e. Für ane besondsxs. die Marine berührenden Fragen des Völkerrechts und Seerechts smd ferner oweffor Dr. Tri'e'pél (Berkin) und ? rofesjor Dr“. Pohl in den Kreis dérSach- verständigen angenommen worden, die in Betlin bei der FriedangeschäftSswlLe verdkeiben.

In der Geschäftsstelle des Auswärtigen Amts für die Friedensverhandlungen fand unter dem Vorsiß des Yblschmters Grafen Vernstorff und später des-Fri'edens- dxlegterjen meeffors Dr. Schücking elneBesprechun-g über dre vorauHstchtlich bei der Friedenskdnferem zur VexZandluxég kommenden Militär- und Maxinef'raqen statt. Au er. zahl- ?eichen Vertretern der Militär- und Marinesteüen nahm eine Anzahl der von der Regierang für. die Fciedeuöverßandlungen berufenen Sachverständigen an der Sißung teil.

Nachdem in München die Räterepublik ausserufen ist, die biHHerige Regieruna München verlassen hat und der Landtag wider Recht und Geseß aufgeLHst WUWM ist. ist das Ver- häktnis Bayerns zum Reich, wie dem „Wolffschen Tele- araphenbüro“ oon beruféner Seite mitgeteilt wird, in ein neues Stadium getreten. Emsprecbend der vorläufigen Verfassung düxfen im Staatenaussämß nur Regierungen vertreten 1ein, die aus («*Ugemeinen Wahlen hervorgegangen sind und- die das Ver- trauen ihrer Volksvertretunaen genießen. Beide Voraus- seßungen treffen auf die Räteregierung München nicht zu. Sie kann aléo dem Staatenausschuß uicht annehören. ML Reich§regkemna nimmt Kenntnis von der Erkiärung des bayerischen MiniJerpräsidenien Hoffmann, wonach die bis- herige Regierung nicht zurückgetret-zn ist, sondern nur ihren Siß von München weg verlegt hat. Sie be- trachtßt dtese Regierung nach wie vor a1§ den Ausdruck des Mehrheitswillens des bayerischen Volkes und ist mit ihr der Ansicht. Das; sie die einzige Inhaberin der Höchstgewalt in Bayern und aÜein berech1igt ist, rech1§mirlchame Anordnungen zu erchseu und Befehle zu erteilen. Der weitere Verbleib ihres * srtreters im Staatenausschuß wird- daher von der ReichSregierung als zu Recht bestehend anerkannt.

Wegen des Versuchs, - eine Militärrevolte in Magdeburg und Umgegend und in anderen Garnisonen her- oorzumfen, smd in Magdeburg mehrere Verhaftungen voxge- nommen worden. Die bekannteste von den in Haft genom- menen Personen i!“: der fxühere Reichstagsabgeordnete Brandes. der Mitglied der U S. P. war. Der Verli-xer Vollztthrat, dem von Magdeburg aus gestern morgeg diese Vxxhaxtuna gemeldet wochn ist, hat, wie „Wolfts Telexra ben üro“ meldet, beim Reichswehxminifter interveniert und 1 m mitgeteilt, die-Magdeburger Arbeiter hätten euk*ärt, sie würden so lange streiken. bis Brandes wieder frei- gelassen würde. Darauf ist der Bescheid erteilt worden, daß Brandes unter aUen Umständen der Prozeß für die Straftat gemacht werde, 027911 er schuldig sei; eine Freilassung käme nicht in Betracht.

Weiteren Meldungen zufolge haben gestern mittag Mit Flieder des Wachregiments den Reichsjuftizminister Lands erg, der zu einem privaten Besuch dort weilte, den Kom mandierenden General des 17. Armeekorps von Kleist und den Hauptmann im Generalstab Freiherrn von Schüchting als Geis eln kür Brandes und die beiden Mitglieder des Zenlral- soldatenrats Ke el und Felkel festgenommen und unter starker Bedeckung na der Kaserne Ravensberg gebracht. Auch die Festnahme anderer in der politischen Bewegungd stehender Männer aus den Reihen der Sozialdemokralie und er bürger- lichen Parteien isi geplant. Wie von berufener Stelle dem obengenannten Büro mitgeteilt wurde, wird die Reichs- regierung für die Freiheitsberaubung eines Kabinettßmit lied?- und Verlesung der Immunität eine?» Mit lieds der Rat ona!- versammlung aufs energischsle Rechensctht fordern und hat bereits Schritte eingeleitet, um den unhaltbarenZuständen in Magdeburg ein Ende zumachen. Der Vorfall zetgt, daß der Reichswehrminister nur zu recht hatte, als er am Sonnabend auf diese in Magdeburg geplante Militärrevolte hinwies. Die Schuldigen werden ihre Tat 1chwer zu büßen haben. Ueber Magdeburg ist der Belagerungszustand verhängt, und eine ausreichende Truppenmaffe ist in Bewegung geseßt worden. Von zuständiger Seite wirdfetner mitgeteilt, daß der Minister Landsberg unter Bedeckung mehrerer Aufständischer mittels Automobils von Magdeburg nach Braunschweig gebracht Mrden soUte. Dieses wurde aber in elmstedt durch die Auf- mérksamkeit und Entschlossenheit der oliMi angehalten; die Aufständischen wurden entwaffnet und der 5 [nister begab steh auf die Polizeidirektion.

Der Ostpreußische Städtetag in Tilsit hat bei der deuLschen Reickßsregierung, der Nationalversammlung und der Waffenstinstan skommisfion in Spaa namens der in ihm zu- sammengeschioffenen 67 Städte Ostpreußens gegen. eine räymliche Abtrennung der Provinz vom Deutschen Reich e durch- einen . polnischen Weichselstxeifen und gegen die Loslösung und Ekuverleibüng einzelner Teile der Provinz in einen polnischen oder lithriLche?

ege Anfichten und Wilsons Bedingungen ebenso dem Willen der* davon betroffenen

vertretenen

driwgenb gebeten, derarti xe ;riedens'b gungen nich,.t

zuxunte'rzeWnek, d'a ck dio

, „. . ertxüymekun _ MY , Wirtschafkßlebens und ihrer ßeuiskhxu 'VW in Osken slm

G en _eu na und, des ganzen keukkcheu Kurland» ni t geka, a la en wollten. *

Bayern. *

Die in München amvesenden Miiglkeder des Zenlvalraxz find nach einer amtlichen Meldung der „Korresponvaz O"."- mgrin“..1n der. Nachc'vom. 8. zum 7. April mi-t'denrreooMrp- närM Arbeéxterxat Münshen, dem Mitglieder der Mehrßeits- sozialdemokralie, der unabhängigen sozialvUnokrattjchen nnd der kommunistischen Partei angehören, zusammengetreten und haben beschlossen, die Räterepublik Bayern .auszu- rufen. Die *Versämmlung einigte fick)" an du: vor- läufige ExnennuRF folgender Volksbe'auftxggter: Aeuß-res: Dr. Liva (U. S. P. D.), Inneres: Soldmanxx (U. S. P. D.), VÜksmohlfahxt (f»tühev soziale Fürsorge): HavemsiskorYU. S»- V. V), VolksaufklärUng: Landauer (Paxkers), Fissuzen: Siloxd Gesell, Justiz:, Kübler vom Bauermaj, xrkéhr: Pau'lixkum (U. S. P. D.), Land- und Forstwirtschaft: Steiner vom Bauernrat, Volkswirjschaft: Dr. Jaf-fé (U. S. P. D.), Militär: unbestimmt, Kommissar für EmäbrunaSWesen: Wu ßlhofer, Kommissar für Wohnung?.- mesen: Dr. 'Wadler.

. Das Generalkommando des 1. Bayerischen Armeekorps gibt obiger Queue zufolge unter “dem gestrtgen Datum bekanpt:

Unter Heutigem wurde die Räterepublik Bayern aukgerußnz Für dM. Bkreich dks 1. Bayerisch€n Atmeckorps wixd blsninls wyiteres der verschärfte Belagerungszuftand.“ vexhangt.

usammenrottungen 'Und Demonstrationkn find strengstsns we;- oten. Wer tätlich gxgen die Vertreter der Rätexepublik yorxxcbx. wer plündert, raubt oder stiehlt, wirdersckxoffen. Der 1111Koxp§b8rcickö ]. Vayerischsn Armeekorps verbänqte Belagemnqszustand und „dar; Standreckyt werde nur im Interesse dcr Sicherheit dss Prolc'tarmts bis auf weiteres aU.frecbt erhalten. Di: Polizeisjunde ist auf MWP 10 Uhr, an Sonnabenden und Sonntagcn auf Abends ]1 Uhr WF:- gese 1. Eine Stuvde nach Eintritt der angegebenen Zeit hat (11139 in einer Bebausu-qg zu sein. Das Recht der Straße gehört der klaffenbewußtkn Arbeiterschafk! Die redolutionärea Soldaten, ck den Schuß der Arbeiterksaffén übernommen habön, sorgen für dw Durchführung dieser Anordnung.

Eine Kundgebung der Regierung des Fréx- staats Bayern an die Veamtenschqft besagt:

Die Nachricht, daß die sozicxlist'ische R _eatern n g 1“ ex“; Ministerprä identen Hoffmann zurxzckget'rcxerx 191, ist unw ak) r. er vom bayerischen Landtag emstxznmq; (111193111113 Ministstvräsidlnt Hoffmann hat den Sitz 1) er Reg l_erxz 11 ;; 11.71114- n a ck Bam berg Verlegt. Diese Negietung ist drs 911-5ng (3:1- baberin der höchsten Gewalt Baykrns. Nur iHrk'Nnordnungxn 11115 Befehle find zu volxzieben. Alle von ankerer Skit? ergehcnoen An- Weisungen sind ungülteg.

Die Re iérung des Freistaats Bayern. Ho mann, Ministerpräfident.

Abgeordnete aller bürgerlichen Parteiex: der drei fränkischen Negierunqßbezixke haben unteremanver Fühlung genommen und erheben einstimmig Einsvxucl) gegen die Außrufung Bayerns zu einer Rate- republik. In der Kundgebung heißt es: _

Bereits am leßien Sonntag, den 6. April, haben auch „M Mehr.-

beijssozialisten Bayexns sich aus politisckpen und, wrr11cha1111ch€n Gründen gegen die Aquufung einer Räterepubkk auIZZWrcMn. Wir fordern die Beamtenschaft und das gesamte wxrktakxgc Volt Bayerns, Arbeitex, Bauern und Bürger "an. fick) hmter ch Vom Voik gewählten Landtag zu steUen. Die gekamte Bey01ke1nna- Nordbayerns und die Prkffe wird hiermit gewartzt, sicb darch dsn Terxo: einer verschwindenden Minderheit, vorwtkgsnd von LLUTEU überwie end auNändischen Gcblüts, einschüchtern zu lassen. 'VW Augenbtck ist so ernst wie noch nke. Bayern hgngk' 11er ex.".em Abgrund“ wenn es Vor dem Sturz nicbt bewahrt wxrd. "xst KUSS 1.161“- [Orem Öann bat Bayern im Innern Brudermord, Pjundkrung Md HungerSnot. Eine weitere Fylge ist die „wirjsckyaftkubc Ahsyerrrzng Baysrns, durch die ein vo xtändiges Erlregen unssres er11cha1ts_- [eban die Stiüegung des Eisenbabnyerkebrs ,und ebemo das Aus- bören jeder Koblen- und LebensmittelzxtWHr eintritt. Das Auéland _hat jede Ernährungsbeibilfe an ein bolschewistisches Bavsrn abaxlxkxnt. _STML Hilfe von Rußland und Ungarn ist außgefcbloffen, da UMLWYU selbst durch Hungerönot gevéinigt find. Dxr Friedeztsfckxlwß Mrd verzögert. Die vielen Tausende von bayerrscben KrzegsßsfanZUz-xn bleiben in der Knechtschaft des Außlanks. Die Euch dws MAM, fwd Eure Landskkute, nicht landfremde Menschen, die von BÜVLXU 11.01!) Vor Wenig Monafxn nichts wußten und denen Ener Sch1cks31 918.11!)- gültig ist. Der A.- und S.-Nat Nürnbxrg hat nachmehrstündiaxr Beralun mit 138 gegen “70 Strmmen die Räterevxzbltk abgele nt. Dagegen haben fich Würzburg, Furth, Regensburg, Passau, Hof,Schme_1nfurtun0 Axbeach für die Räterepublik erklärk

Württemberg.

Nach dem amtlichen Bericht .vom 7. April, Abends, herrscht in Stuttgart völlige Ruhe. Die Gesckdäfte'habekn geöffnet. Das Gasxverk hat mit Hilfskräften die Arbett ans- aenommen. Die Arbeit bei Busch, Daimler und den anderen Gxoßbetrieben soll heute wéeder aufgenommen werden, „Muss in Göppingen, wo der “Verband der IndustrieUeu kae Be- zahlung der Streiktage avgelehut hat.

Oesterreich.

Am Sonnabend und Sonntag sagte in Wien die Reick»-

konfereuz ver S-oldatenräte. “In seinw Begrüßungsrede sagte der Staatssékr'elär für das Heerwesen Deutsch, kaut Bericht dev“ „Wolffsckje'n Telegrapheubüros“ u. a.: , ' Für Deutscb-Oesterreich ist die Lage. derart, daß ber jeker Handluna auf die außenpolitische Lage Rückficbt genommen rxetdqn wuß- Wir, brauchen den Frieden unter allen Umständen, damxi', ww zu a'rbeiten beginnen können. Jede Taktik, und sei fie innxrpolrtiscb noch so wünschenSwert, diezuns auIn olitiscbe Gefahren brmgt, maß vermieden werden. Wirsnd die Festen vndmüffen unö'deshalö, ob wir onen oder nicht, dem Sieger en. Leise dämmxrt auch für Deutsch-Oestmelcb eine wir11chaftliche effetsteüung auf: Ver- Z'kmmcrn wir den schüchternenAnsatz nicht.

Nach Darlegung 'der schweren Folgen, die eine AUSrufung , der Räterepublik in Doutsth-Oesterr'eick) nacbxsich ziehen würde, 'öuräs'Schubausr. wurde eine 'Gnts'chlixe. ung" angenommen, 91 der dem Pkoleta'x'kiak "aner Länder B „qrgrüße übermütelt

nd die Arbeiter dé! *,Enteateländer' ausge „ordeu. werden, ihn

' ekiexun xn zu. v.:ßßkßßéw, daß. „sie der . twick1uu Deutseh- YßeZÉs immer ueus._ Schwierigkeiten in den es; legen. -e-.

skonfennz _;swh» auß bum Bodm- ber sozialistfsäxm „Mi )und -mparto: -von__ m- Volkswaustxagtek „Deutsch- :Urrüchj; «daß - Tfi. unongÜ «"Run; “e ungujsäxlebbaren fssbes. Wit?» Ye vx,- .tchtue. ck ..énv „:,-ua,».

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