it der Joka de Leon eine In'sek, dée mit dem festen Lande durch die Brücke Suazo zusammenhangt. Auf ““der Landseite endet die Erdzunge mit dem Thurme von Gorda (Gordadura, Kortadura.). Von da fängt der Theil der Insel an, den man “ganz eigentiich Isla de “Leon nen'n't. Dieses ist"“derRau'm, den die Aufrührer énne hüben. Gelänge es “ihnen aber Kortadura zu “nehmen, so würde Radix schwerlich 'Widerstand leisten können. Das Meer bildet hier zwei Baien, die BUZ von Kadix, in Welche fich die Ekdzunge hineinerßrecki", "und die Bai de PantaleS, welche der Jslade Leon gegenüber liegt, jmd ste von der einen,:so wie ,der Ka- nal von Santi Petri aufder andern (der Land :) *Seite Umschließt. An der anderen Seite der Punta: 'US-„Bai, der Isla de Leon gerade “gegenüber, "liegt die InselF*ZÉ_1;t)cadero«p an “deren Spiße sich 'das Fort St. Louis befindet. NebeU piescm auf einer von Pucrry: * Real in die See “sich hineiüer'streckendejt Landspitze“, “Wklche westlich (ss w€e die Erdzunge von Kadix östlich) *die Meerenge zwischchm dec Bai de Pancakes bildet, “ist das Fort Matagorda. Hieraus érgiébt sich, däß ver “gan'ze Sehaußla'kz der Insurrektion [sch auf einen kleinen Raum, «auf väe Isla de Leon-beschrä-nkt, und zugleich, daß *es den Anfrührern, ' " f der Landseite von der kö: 'niglichen Aémée éingeschl'oßén werden, "schwer werdeU “wird, sélbfi' im Bessize von Schiffen, anf der Secseite sztfiiehe-n, da ihne aus der Bai qe fich der Forts ' “' hüben. Der König har :di'e General Kapitains yon Va- "!encia 'Md “Katalonéen, die "Generale Clio und Ca“: *„ftann'o-s nach Madrid berufen.
„ S-panä'sch'W Amerika. 'Bolißar hat “am & Sé'ptb. aus Santa FS de Bogota eine Proklamation Ian die Cüxwohner v'on *NeuZGranada und der "Ebene von VenezM-La “erlaßen, worin er Mn WMW (mB- “drückt, "Daß Neu:“Granada und Venezuela Cine Repu; blik bilden mögen, und zugleich bemerkt, daß. “er die Bestimmung des Kongreßes zu AuJust'ura e'xwacte, u'r'v “Eine Nationalversamman zu " ““ Nach Briefen aus Curatxa
Cinna-hM-e von der Provinz surgenten.
“der Jnsurgenten
gegen Lima.
zu WiesbadéU
x
des
hiesige"?!
Brodi ':c. ,
Zur “nä“ßeren Würdigung “des im Wren Stücke der StaatsZeit'ung gedachten ehemaligén Jenaer Studen: -t'e"n FerdinaNd Jvhann W“ der die seit dem No: vember “v. I. im M-orn-ZnFCl) * “ekten AUF: säße über die Maasregxln der Bundesversammluxxg gegen die t'e'u'tschen Revoiutionairs entweder selbst ver: fertigt, oder aus der Feder glekéhg'ewnrerFreunde da: . hin befördert„ ist biOgrap'hfsch noch zu “bemerken“: dér Sohn eänes Hollsteinschen Pferdehändler's, jeht 21 oder 22 Ickhée "alt, hat er “erst in K" hieran bis zum Ende des Jahres 1818 *in Jena ftudirt, fich Nachher iU Teutschland und Frankreich“'mnhergetrieben, und zu: 1th nach Altona begxben,_ 'woselbst "er u_n'ter Polizei: Aufficht gestanden, bis er aus Ingrimm über die_Be-
slch noch
serte
fchlüße des Bundestages, weil sfe Zucht und Ordnung fester begründen, den Entsch'i'uß nach Göttingen zu ge: YU, mir dem Plane vertauschte, sein Heil außerdem
aterlande, vorgeblich in Ostindien, zu versuche'ü. *So viel bckannt, ist er jedoch bis “EU 'nicht weiter als Uach Cngxand gekoxä“. Den ungemeiU revolu- tionairen Geist dieses jungen Mannes bezeicbmn de_s- sen bisherige gelehrte Arbeiten. Diese-bestehen theils aus dem Auffasze „Neustes aus Kürheßené,“ theils aus dem bekannt geworden“: aufrührischen Gedichte „Die teutsche Jugend an die teur:
che Me'nge, zum "18. Oktober 1818. Dreißig oder dreiunddreißigJ, gleichviel.“
Witt hat fich als Verfaßer dieses Gedichtes «m: gegeben, welches nach den Akten zu der für das Jahr 1818 verabredeten, aber nieht zugelaßene'n, zweiten gro: ßen Wartburg:Feier bestcmmt, und in zahlreichén
“der ich das .“ Und wie er tft,
dieses 1| Wire
(hen-
tion gegkben.
„,“-“WWW..
Caracas oder
heime Staatsrat!) und _sSchen Cédgenoßenschaft, _
. „ . * tawt at an thm einen 'pa Ba' 'von Kadux und d“ und einen einsichtvollen
KönéJSÖ-“erg in Pc. Hen der «hiesigen Kaufmannschaf erkannt, daß das neue “ der iü Folge deßen "pu Besch-wexden der “h sehr wohlthäth au Hakidel'oerkehres _gewérkc har. dutch die Abschaffung : snd dem hiessgeß ck seiner geographisc-Cxen Lage ähm * lmifchen Einkäufe der Mh? sMsk- ;
Zoll : biizicte 'Zolltari
iesigen Kaufleute a
dem hiefig
eirfén groß ver-breiket ,
gezogenen orden ift,
"ExcwplärW durä) heimlic-y „versandt„ ]“th Zur 1111ters:xchung düDekidiveise, vorg'efund'Zrt w'“ “Tuch andere Mitßlieder “des enger LU welchem W-ßtx neben Arrest oder Untersuchung Theil 'geixom'imü h rechk revolut'ionair'es weéches Witt “unter in dem am 1. gen “'revolnti'dnair'er Umtrt “F . . . . . geschrixbxnen „Ick hübe„1chk nächstens hoßfentltch zum Drucke fertig seyn wird, in Wésen des Staates, '
lich misvekstandenen tionen und d “Nußen, Wenn fie wie mir tre zäenüich gelungen.
der bisher o (handene, darübe fleißig den Wilhelm
j') Dies geht Nach 9 schen Fürsten, we
Nach 'Vt'refen «us Lima “war d Lvrd Cochrane am 2 Callao Wieder angekommen. richt marschiékder General San Marfin (im D vo"“n “BuenosAyres, dont des Spanisshen Generals Romana)
8. Septb. Laut eben dieser
vom 5. Februar. E wird “es dankbar an- und Steuergesetz, und f, den früheren bgeholfen, und f die Belebung und Vermehrung
"setzung der Tramsito-Avgaben und vieler dsr friiheren Förmljxhkeiren, vae wiederum die ua angehörigen Rußisäzen und Po See:Cinfuhren zugt "um den frü-yeren Zoll: und Qem Wege zu gehen, die Umwege nacH Leipzig.. N en Orte vorzozxen. günstige Cinfius des nenen ZoUgeseHes »sz den hikssgc'n HandelverkeYc "mic avgelcxafenen Jahre in sehr merklichen Untersxh ZULUUft läßt daher von Vorb-ehnlk-e “de? "Verbeßerungen, an die Handgehcn WZ"),
der Spanische "“General-Gyuyerneur ' f _ gen auf den ßjefigen Verkehr
“Rußland und einem geg jede verspürt
7se*in“er Joétdaxte
die w
San
eine Schrift ausge
zU'sammenskelle , Beg kiff
ÖTOt
eiNtreffen, z'u ?
iche ihrem Lande no
skurz'e der “Gesandte bei der Herr Justus v. triotischen treuen Gesohäftmann verloren.
'Von Ski:
führt *wordcn, m SMueprestimmungen aus
einem Bpote von Laguira (hej der Hauptstadt Cara; cas) daselbst angekommen.
Br*ékfe aus Marguerita Maracaibo (im nor
vom 20. vab. melden die dwestlichen Theile Venezuela) durch *die In:
as Geschwader des vor den Hafen von Nach-
Inland.
Berlin, Vom 14. Februar. an einem Blut
Durch
worden.
271 Theil Teutschlands und beinaße bei «UM Personen, zum Theil ovgleich _därcm en "Vereinks zu Jena, d und anderen jekzt in befindjichey Individuen saß, Es ließ "sich daher etwas von eirM'U Hauptwerke ekwarten, der Jeder hatte und worüber er Oktober “1819 (ck den we- eb'e verhafteten Brief? folgMd'sr
hwendigkeit
___-„.___-
Redakti-on jn Aufsteht: v "o n S täg em a rm.
Reimersche Buchdruckerei.
vormals Adju- landwärts
Am 8. “d. verstarb Königl. Schweizeri: G r u n e r. D Diener
Dieser sy
Polen i|_i"n dem en dée frühere HM *
r und déi dem welche wie Erfahrung okixbätigsten Wickun: ernoarten.
Kandidaten Gestalt äu- arbeitet , die
wie er seyn sollte aW) den so unend- *-:-on Revolu-
ntwickeln suche, ffliche Männer Es wird vielleicht hNe'Grund davor zurück: r belehren. -- Tell. W
erichtlichen Geständn
verstehern,ö
Ich lese jest elche Kraft!“
ißen auf die tens- ch keine Konstitu-
)
,- bcrg, währßnd dé? übrigen Prediger ihm
AUgemeine
,Preußische Staats - Zeitung.
15Z§Z Stück“. Berlin», den 19ten Februar 182©d
[„ Amkliche Nachrichten.
_ _ Kronik des Tages. _ x_Bkerli'n, vom 19. Februar. Donnerstag dm 17. Ä-beyds 7 Uhr fand die fsisrliche Besseßxmg Ihrer Kö: ntglMtcLZen Hoheit déc Prinzeßj'n Anne Elisabekh Lu.1se voan'réußen, Verwitcwet'en Gemahlin dex"; Prmzen Fexdinand von Preußen, Nach der 'm unsérex heukigen Zeitung enthalTeneU Anordnung in dei Domktrche statt. Als die Hohe Leiche am Hauptein- gange oer Kirche angekomTrÜen war, "Wurde fié von der dort versammel-en Geistlichkeit in Empfang genomnsn. S'echözeyn .Kamwcrherrn hoben den Sarg vom Wageü h_eraß MJ,!) trugen ihn in die Kirché. Vor deMselven gmgen sammtliche Prediger paarweise her. Nachdem der Sarg vox dem Altar? niedyrgeseßt Wörden, hielt: der Obec:Konsistorial'rath und Hofprediger, Or. Ehreü: zur Sein?
üanden, vvr Sr. TNajeftä't dem Könige (AUM:
höchstdieselben hatten Sich kurz vdr Ankunft-der Ho:
hen Leicye in di'e Kira)? begeben), vor den Prinzen und Prmzcßmnen des Königliazen Hauses, den Hohen Leid: tragxndea unw einer zahlreichen Versammlung, eine JM? Standredc, worin er an die lange Reihe von Jahren, die djerhe Verewigte auf Erden zurückgelegt, xml» an den Wezxzsel der Schicksale in derselben erin- nerte; auf'dieEigcnfckpaften des Geistes und Her.;_en's, wodurch St„e„,Sich aysgezeichnet, und auf Ihr vielsei: txges tvohlthaxagés WMW aufmerksam machte; dann auf das- hindeutste, was [MI bei diesem Todesfaüe zum Troste gereichen WM, WTO darauf mit einem kurzen Gebete schloß. Beim Eintritt in dée reich erleuchtcte
-x_ „.
Kirche war von den auf dem Orgelchore heffndlichén Mitgliedern der Singe:Akademie ein Ver?- aus dem Liebe: „Jesus meine Zuversicht“ abgefangen worden. Nach Beendigung der Rede hvben die Kammerherrn den Sarg, den sie während derselben umgeben hatten, wieder auf, und trugen ihn, unter Vorc'rit't der paar- weise gehenden Prediger, und während die übrigen Verse dcs erwähnten Liedes abgefangen wurden, an die Stelle seiner Versenkung, woselbst er, in Begleitung des Kammerherrn, Grafen von Lottum, in die Gruft hinabgelaßen, und somit die Feierlichkeit been- diget wurde. _
Die Domkirche war prächtig erleuchtet. Unten am Altare standen sechs große Kandelabres; eben so auch in zwei Reihen die Kirche entlang. Oben auf den Chöxen |aUden Pyramiden, um welche die Lichter in Spiralkreisen angebracht wären. Hinter dem mat: ten Glase der Kirchenfcnße-r an beiden Enden war die' Bewuchtung von großer feierlicher Wirkung. _
Den Trauerzug vom Paklaß'e der Hohen Verstorbe: nen bis zur Kirche erheijren mehr denn 400 Fackeln.
(Das Program hefmdet sich am SchlUße dieser, Zeitung.) „ _, „_ .
Se. Majeskät de? König haben dzem Ländrathe v. Kurnatowski den rothen Adiec:Orden dritter Klaßezu verleihen geruhct.
Se. Majestät der König haben den Haupt- wann außer Diensten, Ludwig v. M assow, zum Kam: merherrn zu ernennen geruhecz
._.-!:.“
Ü. Zeikungs-Nachrichtens
., ' A u L l a n d.
ParW, vom 9. Februar. Die Kammer der Ab- geordneten hat in ihren öffcntlicye-n SWUNZIU vom 6. .und 7. die Verachungen über das Ges'elz wegen Be- fxetung der C'rr'verb-W von Nationalgütcrn fortgesclzr. .Der erste Theil deI GssejzeS, der die Käufei“ derselb*“et1 sétt 1790 zu 911 bindeü béskimmc ist, Wurde mit den von der Komjuißion vorgeschlax-zenen Abänderungen Und xkxjc einem Zusaye, den der Graf Lambrechts dahin m Antrag bcachce, daß auch dié Käufer der Narioxixxx: Rencen unter dem Geseße begriffen seyn s:)UteU, cm- genomxnenz .
Verschiedé'ne Bittschriften wurdkn hienäch| Horge- tragen, deren Jnhalc von wenig aUgemeinem anereße ist. Die bewerkenswertheren scheinen folgende: Da der den Emigranten bewiUigte Indult mit dern 1. v.M ck Ende gegangen, war eine anderwyiejge Verlänge- kung in Antrag gebrachk worden. Der Bericht:Ék: üamr, Herr Bedoch, bewerkte daß das Sache, nach: dem dér Jndulr schon dreßmal durch die Gesekxgebung verlänger'c worden sey, doch endléch kin'en AÜIqang gxwinnen müßk. In wie fern der Einwand der Emi: granten, daß ihnen duxch die Konfiskatiku ihres Ver!“-
'. !
mögens die Mittel entzogen Morden, ihre Gläubiger zu befrielsigen, zu berückfichtigen sey, müße dem Ur: theile der Gerichtsbehörden überlaßen bleiben. Da in': deß die Bittschrift einige Bemerkungen enthalte, die' irgend einen Antrag von Seiten der Kammer begrün- den könnten: so schlage er, neben der Tagesordnung, die Uedersendung an das Nachrichten:?Büreau vor, wel- ches von der Versammlung angenommen wurdv. - Cin andrerGegenstand der DiSkußion war das Gesuch, dcn Soldaten das Tragen der Waffen außer dem Dienste zu untersagen. Obwol ein General selbst, Oexna'rx;ay, das Gesuch unterstüßte und die Vor- stellung an den Kriegsminister" zu überseUden antrag, beschloß man doch zur Tagesordnung zu gehen, weil, wie die Generale Foy und Sebastiani bemerkten; dén Soldaten durch ihr Dien|:Reglément die Pflicht aufeklegc sey, auch äußkrhalb des Dienstes den Säbel zu tragen, uUd selbst die Nationalgardcn ihre Waffen führten, wenn sie auch nicht den Dienst verrichtecen. Ykisvräuchen werde die' Gesesgebung iiber die verän: derte Organisation de'r Militatr:Jußiz, mit welcher" der Kriegsminister bereits beschäftiget sey, abhelfen.i-ö Dic Makre'o und Friedensrichter von Korsika suchten“