In einer folgendenSilzung statretcHeerüpont vvn der EUre “einen *ausfüh'clichen Bericht über mehre Vittschriften, bekreffend dre Aufrechthaltung des Wahlge'seses ab; Die Kammer beschloß durch Stim- McnmerheZt die Tagesordmmg.
„ Geßcrn truzz Hr. Riviere OM Bericht des Aus: schußks Über den Gesslzentwmf wegen Beschränkung der persönlichen Frexßeir vor Der Ausschuß hatre sich für die Annabme des Gesetzes, doch mit wefentii: ckck Abänderungen, erklärt. Die Diskusion wird in cjnigen Tagen eröfoet werdcn.
Kour's der Rean 7-4“; Fr. 25 Ct.
Madrid, “vom 23. Februar. DN (Z."Myal O do: „“a-„l hat bei Verfolgxxng der Rebxllcn unxer Nésxxo am 17. 18._ und 19. d. eimZe Gcfechce mit ihnen gct)adt. Das W:“? in Malaga. In der Nacht vom 19. ha: _bcn sx“? Malaga eilig vexlaßéxa Md dyn Weg m OLS Hebérge von Ronda -'gcnommen. Der General ODD: nel faßt die Verfolgung dieses durch den Verlust in dyn Gefechten und d'urch DesertioU 'sehr gsschwächtcn Korps weiter fort.
Auf der JLU “de LMU UNd in der dortigen .Ge: gend i;? nichts von Bedeutung vorgefaljen, General Freyre'scheint'die RebeUM durch den Maßgel, der «ck dsn Abmarsch des Riegoschen Korps verursa-“ht hat, zur Uebergabe nöthigen zu woljen.
Ju Kadi): ist nach Briefen vom “19. aUes ruhig wie bisher,
Vrüßel, vdw “28. Feöruau, Die Regéerung ha? séeben hiesige Advokaton untc'r Verhaft gesellt, WU sfe beschuldiget worden, mittels Liner gedruckten MW in Menge ?er'bcsitcTcx1 SÉ-üß dcxs VDW beu11ruhägt oder zu beunruhigcn VLksUQhk, Mistrauen und wasWalr unter den Einwohnern 'ÖLI Fxönigreik-Zzes der NMM- Lande erregt oder zu erregen versxxxxs und sie zum UrjgeHOrsam gegen die ösfcntiiÉeU BLhöTVEN aos'gc: reirxtzu haben.
„Dex Sksttßalth von Weß:Flandern fodcxzt ?,;ie GeméindS:Bch51'-Öen auf, die Borissung der F»üe'x1ve_r: ordnu'ng 'er TUTsékkaén Bischofs von (PM, PUNK: v. ongli'e, och seiner General:Vékaxien, im Den Kirchen zu Verhindern, x'ndNn fie voriges „"Jahr in ei: nigen Kirchen zur UngeDühr geschehcn sey.
Stuttgart, vom 2-3. Féöruak. Ein ErYas von Seiten Ns Minißers des JnUerU an die Kaxnmyr der Abgeordneten lehnt das Gesuch ch Kammer um Ernennung einer gemeinschaftlichcn Kommißion zur Ausschcédung des Kmholtschcn Kirchengutés vor der H&“nd ab „Mil dée7cr Gégenstand von dem "Erfolge“dor mit dem Römischen Hofe über die Organisatiwn dc“! Katholischen Kirche in Würtemberg angeknüpftcn un?) denéénigen Verhandlungen «Wange, die bei dem Oeser: reichi*,“chenH0fc woge'n des Würtemkergiscßen Antheikxs an dem vormaligen Vord-er:-Oest“€rreichschen RUigiOUSI und Studien:Fond (seit 13 Jahren) eingeleitet Wor- den.“ Auf den Widerspruch der in der Versammlung anwesenden Katholisahen Geéftlichen wurde "einm“üthig beschloßew, die]? Sache einem besonderen Aussébußc zu übertragen. “Dkk Dekan Vanotxi bemerkte: es sey ihm, ei'nem Kakholiken, unbegreiflick), wi? diese Angele- genheit von rmem Konkordare mit dem Pabfte abhan- gig gemacht werden, wie eine Regierung "dem Pabste solche Macht einräumen und ihren Bürgern so viel vergeben könne.
Die Erste Kammer ist dem Beschluße der Zw'éiten iiber die Aushebung der Mannschaft zum stehenden Heere, jedoch mit der Maasgabe beigetxeten, es möge
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in der Addreße an déi! König ausgedriickt w-erkvsnx daß bei d'or Veryilligung dieAbsfcht “nicbt dahin gehe, in die von dem Kriegöminister angenommene Basis des komplete'n Standes des Heeres zur Zeit noch Einzu- g?hen. In dieser Art ij? di? Addreße auch abgs; faßt worden.
Der König hat in seiner Antwort auf die Addreße dyr KamMern wegen der BewiUigung der direkten Steuern ausdrücklich bemerkt, daß er dae Ansicht dex? Majorität über diesen Gegenstand vollkommen theilk; und daß sie nicht (wohin die Meinung der Minori; tät beider Kammern, obw'ol der Majorirx3'ß in der Ccften, ging) den Sinn und GM? der “chfaßunos; Urkunde verfehlt habe:, „*
JNiand.
Posey, vom 26. Februar. Unsere Hsutig? Zei“; tquMeznhälc nachstehende Bekanntmacvung des Ober; Prattdmms der PTOOÖNZ. „Es sind Besorgtxiße ver- dxetrec wordexx, daß im Großherzvgkhume Posen“, diE nach VW neueren (Z“rst'ndungen eingericé-teten Brant- wembre-nncreien ol,)xxc Weixeres, rücksichtlos, mit ? oc-er mn dcm Viexfachen, ja "“noch einem höheren Be: :rage, des'geseßléch für gewöhnlfch feßgeskekjten Bra: sénzmsLS, zur Steuer 136on711 :dx-SX“ “? Oi? diesfällagen Besorgnjßcx [:::-:- O!;ilx » .“. «(und,
Das Gesetz WW 3 chx 1519 "Verlangt von einem Berliner Q.:art BraUnU-ZN zu 50 Grad Stärke nach “,L; ralles eine Tranksteuer vox“: 1 gGr. 3 Pf. Dées ift dic eigentlich? Abgabe, welche Der Staat verlangt. Der Blasen.tns Lsi d'ée Fökm der Exhevung derselben. Das Geseß hat dafür gesorgt, daß diese Exhebung Use. 515 einer _Bekkürzung der Sxaatskaße führen, aber auch, my zur Veranlaßung eines Druckes 0er St'euerpflrch: tigen, “und zu emem Mitte] werden kann, sie mm («'r-- 11er höher-m ?Tvgave “anzuziehen. Das GNU wt-TO .«n: tex allen Umständen seiner Wesenhxit und seinen Ve.- stimmangxn ZLMäß in Anwendung gebracht werden.
Oée Regierung isi wett davon entfernt, die Jndn;
|M? der in der beßerém, vorzheilhastéren Fabrikation des Brantweines noch sehr unerfahrnen Provmw Untsr: drücken zu Wilen; es ist vielmehr ihre Absicht, zu ei; nem zweckmä'ßigeren Vetréebe aufzumumern. Dfe Regéerung ist überzeugt, das;, Wenn ein mit chemiscxen Kentnéßen versehMér, “seine Kunst verstehender, seipe Fa:- brik' selbst betretbender Brantweinbrenner, sicb scdxixll in Bäexrichtige, vorthéilhafteske Behandluüq dcr nea erfund'énen verschiedem'n Geräthß'chaften sind??, d9ch die Erwerbung dieser Fertigkeit langsamer von eém'm Gutsbefikzer zu erwarten steht, welcher in der Noth: wenkséakeit ist, seine Brennerei duroh einkn ukwißem den Miethling betreiben zu ["Nßen. _ Es is? dahyr nirgend ein Gxtmd zu der Besorg- nis vdrhanden, daß die sehr lobenswerehsn thätiqm Ansre'x-tgüngeit des Inwohm'r der “hiesigen Provknz; sich in eine neue Ordnung der Dinge zu fügen, und eine ihnen anfänglich Schwierigkeiten vermsachendéx Akuflage, aufzubringen, ihren Zweck verfehlen, ja ihnen s-x'xbst noch nachtheiliger w'erden könntkn. ,
Di? Regierung *hat nach Möglichir dafür gesorgt; die heimliche _“Cinbrénguwg des ausländischen Brant: wkines zu verhindern; und die Herrn Gutsbestßcr des Grosherzogthumes hegen zu ihren längs der Landes: Gränze Msäßégen Mäcbürgern das Vertrauen, daß sie"- ihre Sorgfalt mit der der Regierung yereinigen wer; den, um die' Zoljkaße und das Publikum gegcn solche (“méfindliche BeeiUträchtéguNgen zu bewahren."
Rcdakßion in Aufsiöht-r von Stäg emann, Rcimcrsche Bt;chdru(kcrei.
""a-WWE"- ""*"-w
.näkhmals angemeßener gefunden., de':
Allgemeine
XLUJÜWL Staats - Zeitung,
22T?
Stück.
Berlin, den 14ten März
1820.
Zeitungs-Nachrichten.
Paris, v'o'm &. März. Die Diskußjon, die sich “Zn der Sißung der Kammer Her Abgedrdneten vo??? 1. d. über den Tadel ?erhob, Wit welchym HM: B. Constant das Protokoll der [“ersten Sisung v. 9)“. belegte, Weil darin der Aeußerungen über di? Anklage des Herrn Elauzel wider den Herzyg D ecazes, néchk aber Nc Gegenäuß'erxxngén, namemlick) des Herrn 9. St. Aulair'e, Erwähnung gesOeHM, wuxrde uur duke!) die Geschäfcs:Unkunde des Herrn B. Cynskank
] hkcbeigeführt. Dieser AbgwrdnUWhatté zufällig “im
Büreau der Kammer den Emwurf dks ProtHkoUes gelesen, Sn Welches d'er Vorgang mitdcm Herrn Clau- zel “aufgenommen worden waé, Man haxke jedocL) Sache darin gar nicht zu gedénkelx, wcil es gégxn di“? Gewohn-
heit der Kama'M'r sey, bloße Personalicäcen im Prolo-
Volle zu verwerfen. Der lerag des Herrn B. CoA: stant hätte hienach T-ahin gerichtet tvkrdsn sox,!kn, „daß dc-s Vorganges mit Herrn El'auzel im Proty: kolje Erxvähkung geschehe, und Dassexbe 0ar11ach abge: ändert werde.“ Statt deßen fodsrte ev „ daß der ur: s;)rZinthe Enthrf des ProtokéllW hergestTUt Wkr:
'? dcn UDW daß dsr Präsident über diesen Antrag abstim-
men laßM 371699.“ HLW Ravcz a;?twortet? ihm mit seiner gewöhnlichen Ruhe und Sicherhéit: „Ihr An: trag scheint auf Nichts hénaUSzugehn. Sie sageüé „iä) habe eiU ProWkoll geleseYn. Was man der Kam: mer vwrg-sxesen hat, ist eén Anderes. Ich verlange daß man das er ;e wiydxr herstell'x.“ Ueber solchen An-“rag kann ich nichc abstimwen (aßen. Nur übcx d.“.s Motdéoll, welcich der Kamimr vorgelesen chÖrden iß, könney, ?FusßeIIxmgcn gexnacht werdsn.“ «Herr BenDit stcxjté die Frage htonéichsk gehörig auf, rr: klärte sich jed0ch selbst fiir die Tageöordnung, die in- deß mit 122 gegen 117 Stimmen verworfen wurde- sS Wie Hie Mchrhkik bci dxx Abstimmung über den An: trag selbst, die Acuß'crungken des Herrn (Zlauzek. Und 'die Gegcnäußerungen in das Protokoll aufzuneh: MM, st'ch fiir denscäbcn entschied.
DU Vortrag des Herrn Düpont übkr die vcw schiédenén Bittschriftkn zu Gunsten des Wahlgcscscs, vxranlaßte in der Sihung vom 2.d. ausführliche, zum Tßeil fehr lehhaste Reden. Skit dem Vn'xrngc, wxl-
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, ' gicrnng vorgcchrcn Enrwnr“
chen Herr Mcstadier in Yiner früheren Sißung über 139 Bittsahriften desselben Inhalts gehalten, und mit dym von der Méhrhcic angenommenen Antrage auf die Tagesordnung geschloßen hatte, waren bis zum 10. v. M. wiederum 442 Bittschriften eingegangen. Herr Déipont trug km Namén des Ausfchckßes an, fünf dieser Petitiorxen unberücksichiget zu laßen, weil se in unangemeßenén Ausdkcücken abgefaßt worden, die andern aber an den Ausschus zu verweisen, der steh in diescm AUÉZMÖTÖÉ? mir dcm Entwurf: übkr die Ab: äNd-xrungen der Wahlvorschrjften vcéchäftige. DZeHerrn Jobcz, Marquis de la Fayette UND Dauncu spra- chen für dM Antrag 7:85 Ausschußes, dée Hérrn Me: |adßer und der Viconne von Casteibajae dage: gyn. B?? der Abstimmung erhoben sich gegen den An: trag und für die Tagesoxdnung kée gaUze rechte Seite, die 5 tiere zur Rechten und eine Abtheilung der Mitte znr Linkén, für den Antrag und gegen die Tagesord- nung die Linke Seite, die andre Abthexlurxg Ur Mitte zUr LiUken und eiNzelne Mitglieder auf den anderen Bänken der Mitte, so daß die Mehrheit sich entschie- den chsn den Antrag äußerxk. Die [ixxke Sein fo: dcxte zwar namentlichcn Aufruf, der Prässdmc e:: kléérte jyk-och, dsß das Büreau (dxr PräüTmr UND d:: vicr Sskcetaérs) mit 1“; gegen 1 die Prvke kes Aux": stehens 21:1zweifelhafc hielten, und e?- dzßer :*crx'erfe: mäßig DLZ name*ntlichen A::frukcs néch-r kekéxrfc.
In der Sisung VOM 5, Karten der PM; von onglie über chschixdene thxy'Öxékrm 1:11 kmxcm angmcmcn Jmccrcße Bericht ad, meächx? :*qu Hr, Niviöre im Namen dxs ?lUIsQußcs ch: ODU ke: Nr: des Gescxcs zur Be: schränkung der pcrsönZ-Écx: Fccxdcxt Wr. Er éxzrc ::: stimp Rede: „Die (“Ircnthd-zr, kxk ZQIZ J'TIUÉT'TTD :x: Trauer gescst bar, und kw LÖÖLTÉT AMD:, dcn Graz:, er gcbctligec Person dcs Kéwégcs, Md- .:Qr EM!“? ch köniszxcbcn „Hauses Wr mm zröfcreU SW:“?UT: zu umgeben, hach die *))?MÜU Hexanlafc, ?:r EWMD?! rung des Gcscycs vrm 1-1. chruak 181“; kw zum Schlußc dcr n.“:MZc-z: SMMZ dcr Kachm xn Tm nag zu brmgcn. Dcr _q-Mcméaxxn SÖm-crz, den mr, den die H,:uptßsdt, dcn Unsere Mtrdürger in aUen Gcgcndcn drs Rcichs „Laue wcédm jaßm, läßt tms