gegen erklärt, zurückgenommen und von dem jeßigm Minister des Innern, Grafen Sime on, in der Sißung vom 17. April der eben debattirte Entwurf vorgelegt, wonach die Zahl der bisherigen Deputirten unverän- dert bleiben, übrigens aber in jedem Departement- ein Departements:Wahlkolle'gium und Bezirks Wahl: kollegien stattfinden, jedes Bezirks:WahlkoUegium, das aus allen Wählern zusammengeseßt iu, Kandidaten zu Députireen wählen, das Departements;Wahlkollegium aber, das aus den höchstbeskeuerten Wählern, dem fünften Theile aller Wähler beßche, die Deputirtm selbst wählen soll. Hienach war also, abweichend von dem bisherigen Geseße, eine doppelte Wahl und zwar die eigent- liche Deputirten:Wahl du'rch die begütertsten Eigenthümer beskimmt. Diese doppelte Wahl und diese Begünstigung der größeren Cigenthümer ist es, was die Gegner des Entwurfes in den jest stattgefum denen Debatten so hartnäckig bekämpft haben, weil bei- des dem Buchstaben und dem Geiste der Charte ganz entgegen-sey, indem diese ohne aUen Unterschied fest- seße, daß Jeglicher, der 300 Fr. direkte Steuern ent: richte, Wähler seyn könne, mithin durch jene Verän- derung die Gleichheit der Rechte angetaßet und eine neue Aristokratie eingefiihrt werde. Aber das Merk- würdigste bei diesen Debatten ist, daß einerseit mehre Deputirte, die im Anfange des Jahres 18:77“ als das bisher: gütig gewesene Wahlgeseß diskurirt wurde, na: mentlich der jeßégexMinister de Serre und die Herrn Lainé, Cuvier u.a. m., jetzt fast die nämlichen Gründe" zur Verwerfung dieses Wahlgeseßes gebraucht haben, die sie damals für die AnnahMe desselben geltend machten, und daß andrerseit entschiedene und bewährt gefundene Anhanger des Königes und durchweg als recht: liche Männer bekannt und geachxee, namentlich Ca- mille Ionrdan, Royer CollQrd, Courvoisier, dasselbe wenigstens in seinen Principien aufrecht zu erhaltsn suchten, weil ihres Erachtens die Aufrechthal: tung dieser Principien eben so nothwendig für das Heil und die Ruhe Frankreichs, als für das Intereße und die Sicherheit des Thrones sey. Gewiß ist es übri- gens, daß diejenigen Deputirten, welche im Januar 1817 das bisherige Wahlgeseß als demokratisch, un- harmonisch mit der monaréJ-isohen Grundlage des Staa: tes und begünstigend die Absichten alkec Revolutionaire, die kein Jntereje weder an der inneren und äußeren Ruhe des Staates noch an der Sicherheit des Thro- nes und dem Bestehen der regierenden Dynastie hät: ten, anfochten (als Villéle, Debonald, Cor: bieres, Bequey) fich in ihren Behauptungen ganz treu geblieben sind,- und daß sie ihre damgligen Geg- ner, de Serre und Lainé, durch die gemachten Er- fahrungen für ihre Ansichten gewonnen haben; ein Gewinn, der bej dem Gewichte diese:: beiden Männer und ihrem Einftuße auf die Deputirxenkammer nun auch den Sieg ihrer Meinung und die Abänderung der bisherigen Wahlmothode bewirkt hat; Damals, wie jetzt, hielten sie eine doppelte Wahl Und zwei Wahlßufen für unerlaßliche Bedéngungen, um mög: lichst scher zu seyn, daß nur redliche, für die Erhal- tung der konstitutioneUc-n Freiheit und die Feskigkeit des Thrones gleichmäßig betheiligte Männer zu der erhabenen Stent der Volksvertreter erkoren würden; und diese Bedingungen find die Grundlagen des an- genommenen neuen Entwurfes geblieben, wenn qleich durch die Annahme der von dem Depucirten Boin vorgeschlaaenen Verbeßerung das ganze Resultat nun auf eine Vermischung des oben erwähnten zurückge- nommenen Descazessaben Projektes _mit dem neuen Entwurfé hinausläuft und dieser dadurch in sofern ab- geändert it?, has erstlich nunmehr 172 Dcputirte Mehr als bisher in die Kammer kommen, welche durch die Departementskollegim, folgkich dem Princip gemäß, aus den durch die Bexirkskochim zur Wahl gesell: ten Kandidaten gewählt werden; UVi'itknö', daß die zu: nächst xu erneuenden funfzig Deputirten :“on den _Be- zirkWWahlkoUegim aewähl'r werden sollen, und drit: tens, daß die Höchßbesieuerten nicht das Fünftel, son: den“: das Viertel aller Wähler auswacben. Besonders in Ansehung dieses, zweiten un?) _dritten Punktes scheint
oa, - L-c-m .-
der angepommenxn Verbeßerung nicht überall einver- sanden tft; wemgskens ist es bemerkenswerth, daß la
B o u r d 0 n n a y c, ein bekanntes eifriges Mitglied die: ,“
ser Seite, als diese, Verbeßerung zur Sprache kam- erklärte, daß“ fie ja im Grunde ein ganz neuer Gesetz: Vorschlag ware, folglich erst in dem gewöhnlichen Gange
berat'hen un) diskutirtwerden müße, und er, im Fable ' sogletch daruber abgestimmt werden solle, sah in die _
Nochwendigkejt gesetzt sähe, mit Männern übereinßim: mend zu votiren, mit deren Meinungen er sonst durch: aus nichts gemein habe. Die große Majorität, mit: _tels welcher diese Verveßerung angenommen worden, m Vergleichung mit“ der geringen von fünf Stim: men, welche die Minister bei der Abßimmung über den ersten Artikel des Entwurfes davon getragen, und welche aUecdings wol bewies, daß nur sie selbst, an der ZW! fünf, den Ausschlag gegeben! diese große Majo: rxtax jsé akso ohne Zweifel Folge einer gewißen Nach: gtebtgkeit der Minister gegen Meinungenxdes wichtigem
Theiles des _Cenxrums, der bisher gegen sie gestimmt hatte, und emec Verßändiguvg mit demselben. Ganz '
unzweifelhaft is] es aber, daß die Minister durad die Botnsche Verbeßerung in der „Hauptsache, der wesentxjchen Veränderung des bisherigen Wahlgkséßes und semes Prinzipes, einen voljsiändigeren und an:
scheinend sicherem Sieg über die aller Abänderung wi: -
derstrebxnde linke Seite davon getragen haben, als sie ohne_ dtxse Verbeßerung erhalrcn haben würden. Die Hefxtgkett, mit welcher Graf Girardin sui) dagezcn erklacte, und diese Gelegenheit besonders benußte, das Bexfahren dxr Mimster anzugreifen, und, wie er meinte, m threr Blöße aufzudecken, beweiset nur zu klar, wie viel der lmkcn Seite an der Verwerfung dieser Ver:
beßerung gelegen war. Die Verbeßerung sagte er, führt
ein Primlegium ein, s:“- bildet eine Kammer aus“ zwei ganz Herscyiedenen Elementen, und folglich schafft s1e_ gleechfam Thejlung und Zwiespzit, uno bal?) viel- let_cht wirx) man stadtbare Unterscheidungen an den Sitzen wahrnehmen, auf welchen diese und Jene Depu- ncten ihren Plaß nehmen folien. Die Mixaikfex ve:
günstigen sie, weil_ sie dadurch einen Theil dsr Depu- takten gewmmn, mehr weil es ihr eigener Gedaxxke tß; *
die_ Nyth hat. sie ihngn aufgedumgen und di:» Verlegen: herr,“,thren eegenen Cntzvurf mit so gyringem footge gekront zu sehen. Begunstigt demnach nich;:, schloß er,
pte.Kunßgriffe und Jntxiguen der Minister, die den. ]eßxgen Zußand der Dinge herbeigeführt und auf im: mer aUesYerc-rauen verloren haben.-- Aber tros die: ser Dtambe gmg dieVerbeßerung mit einer Mehrheit ;“
von 119 Stimmen durch.-
Das .)(zumal (18 Yaris meldet, daß der Plak in!
d_en_,Thuil_lerien, wo „die Orangerie ausZesteUt ift, täg- ltch mn emem Batatijon Garde, besetzt sey und daß
Schinydwachen längs dgm Gitter aufgestellt worden,; um Qedermann zu verhandern, das zu sehen, was in“
dem _Hofe der Thu-iüerien gescßieht.
_ Sonkt ifi Neueres, als unser voriges Blatt über die Unruhen Mldete, bis heute hier nicht bekannt. Der *
Moyixeur und aUe andere Pariser Zeitungen enthal- ten :dte Ordonanzcn des Königes vom 7. Jun. wegen
Bestrafung des Zusammmlaufes und tumuleuarischer , Bewegungen nach den Grundsäkzen des peinlichen Ge: ,
seßbuches. AUÖ giebt dec Moniteur die ermahnende Bed? des Profeßor Lacretelle des jüngeren, die er m. fernem Hörsaale gehalten und worin er unter andern seinen Schülern Folgendes zu Gemüthe führt.
habt sie zu erleben, und ihre Lehren sind wohl bl-
wahre in dem Gedächtniße des Volkes. Nur einem Ge; ,
schlechte, dus.noch nicht Zuschauer jener thränenvok lenBegebenherten war, das so leicht zu verführen-
dcßen Unerfahrenheit so leicht miszubrauchen ist. das man zu Ausfoßweifungen unter der glänzenden Farb?
eines jugendlichen (Enthusiasmus verlocken will, muß
ein warnendes Gemälde jener schxeck€1WOUen BMU“ , . Fürchtet die EU:? schmetcheln, dre Eure frükygerciftcn Gaben rübnMI
benhejten vorgehalten werden.
Gaben, rie memals cin Gemeingut Aller seyu kön-
nen und die“ selbst den Wenigen, die sie dessen, EV:: e
“."?" Glanz aber oft eimn trügerischt'n chen.
tja. --
Die “ Revolution hat fast Alke belehrt, die das Unglüc? gk; *
„» “31.5, ? „0 :) :“ !“ ** ' W,
Unerfahrenheit Euch schon als eine Macht im Staate konffituiren könnt, daß Ihr über anders Denkende fana- tisch und tyrannjsch aburtheiken dürfet; Ihr besitzt ein Üolxes Gemüth, sorgt, daß es auch milde und wohlwollend bleibe.“
Der ])rapsau blanc: hatte das Ableben des Mar- quis Chauvelin gemeldet und dabeixbemerkt, daß er, Wenn es sich bestätige, Nachrichten von der Bx: schaffenheie seiner Krankheit micrheilen wolle. Ote ÜWMx-UÉS bemerkt dagegen, daß seine Gesunßheats- Umstände sehr beruhigend seyen. Auch der Prasident der D--putirtenkamn1er, N a v e z, der einen heftigen Ily- fall vom Podngra gehabt, wird bald wieHer seix-„e tmc so vieler Würde behauptete Stelle eimwhmen kexnnen.
Die Frcnrxve des im Auflaufe getödtecen jungen Lallem and haben eine Subskription zu einem Mo- numente auf seinerGrufs' «öffnet. Nack) der Besat- tung desselben zur Gruft begab sich ,die zaÖlretche Menge der jungen Begleiter zu der Mohriung des Vaters und ließ ein lautes „es lebe die Cßarte“ E*CssHEUEU.
DTS Nachforschungén über die „Beleidégznrgen, Welche mehren Deputireen wiederfahrerz, haben ihren Forc- gang. Keratry u. (1. m. haben ißre Erkläxuwgen W? W" InstruktionöRiMer abgegeven.
Scéxr bemerkenswerxh isx, daß der Kaßatéonshof "))-as LTx-iHeil des Gerichtshofes zu Lyon, WMW) _dßr: sZWC 'die K!age des Gexxeral:Prokurat'0rs gcgeks. dis)?- :;“xzzzuxx, wclche eine Subskription zur Unterstützung der d;§:'s*x„) die “Ll'u-chthe:GeseHe Lcidcnden eröfmt, abge: wissen, vöUig bcstätjgt und solchergxßalc anerkannc HM- daß die ihnen gemachten Vorwürfe weder als VU'ÖU'ÉZLU noch als Vexstoße geZen di? Geseße zu be: trachten seyen. Bekanntlich hat der Gerichtshof zu Paris gegen die dortigen Veranstalter einer solchen Subskxkptixxn anders geurtheilt, wovon indeß AUe ap: pellirt Habkn. „
UW; Di? bis zum 13. eingegangenen Pariser Zerrun: gM mslöen, daß bis zu diesem Tage weiter keme erhcblx ckck, mit U::ruhcn und Ausschweixungen verbunden ge: wcscnen Volksbewegungen satt gefunden habe'n. Die R&M der Hauptsiadt, (:“-g: der Moniteur vom 12, ist nicht wehr gefi'o'cc. Zwar smd auf den versetziedenen PnnkM, wo man «Nen Zusammenstoß von Leuten besoxgon komm', zahlrciche Truppenkorps gestellt wor: den, aber ikxxe Anwendung war gar nicht vonnöthen; denn obgleici; hie und da eéne beträchtliche Anzahl von Neugierigen zukam-nmlief, so gingen sie doch so: gleich auf die ersxe Einladung der Friedensbeamten aUScinander.
.Der Moniteur vom 11. drückt sich über die neu: sten Beschliiße dcr Depurirtenkammec in Betref des Wawgeseßcs also aus:
Die von Herrn Boin vorgeschlagene Verbeßerung hälé, indem sie das Princip ztveierWahlkoUegien («„st- sest, zugleich die' direkte Wahl aufrecht und grun: dcr dcmnacé; das WC:)ZsVÜÉM auf die Basis des ersstxn vom Könige der Kammer vorgelegten Entwurfes.“ Dee: fes wird dadurch verbeßert, weil die Art der Jorma: tion der Departements : Kollegien vereinfaoht wird. Die so bedeUtende Majorität, mit welcher diese Ver; beßcrung angenommen worden, und in dieser Majoct: tät dxe Vereinigung von so viel in den verschiedensten Eposben von einander abgewichenen Meinungen, cine sslcbe Majorität und eine solcheVereit1igung der hell: séen Köpfe, deren Ansichten nur, nicht ihre Gefinnun; ZM Vcl'scbieden waren, gewährt alien guten Bürgern eine höchst beruhigende Aussicht.
In der Dcputirtenkammcr hatte der Deputirte MLftadier nachfolgende Verbcßerung dec Wahlord- Unna in Vorschlag gebracht:
Daß nämlich Niemand in einem Departement, worin er néchc sein politisches Domiciijum hat, zum“ Deputircen erwählt werden könne, wenn er T'aécht innerhalb dieses Departements an Grundsteuer dj“ Hälfte der zur Wxihlbarkcit erfoderLichen Steuer .;»ble. Ungeachtet Mttqlwder der rechten Seite sicb sehr geneigt für diese Verbsßerung äußerten, ward 17? doch verworfen. "Eben so erging es noch andern in Vorscßlag gebrarvten «"T ditionellenArtikeln voulu H a y e,
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fend die Frage, wenn tiker der Kandidaten nicht die absolute Mehrheit der Stimmen erhielte. Eine andere“ von VTechin angebrachte Verbeßerung wurde dahin angenommen, daß die Unterpräfekten, gleich wie die Präfekten, in Bezirken, welche ganz oder zum Theil zu ihrer Unterpräfektur gehören,. nicht gewählt wer- den könnten.
Außer einigen andern theils angenommenen theils verworfenen Vcrbeßerungsvorschlc'tgen wmde endlich auch der letzte Artikel des neuen Entwurfes, daß aUe Dinofitionen des neuen Wahlgeseßes, welche nicht durch das neue Gesch ausdrücklich abgeschafft wiirden, in'sxihrer völligen Kraft bleiben soUteu, trotz der starken Opposition des Deputircen Düponc und der linken Seite, mit kiKkk großen VJCajorjxäc a:“.genommen und solchergcstalt die langen Diskußionen über die Wal)- len geschloßcn. Chauvelin hatte slch zu dieser Siz- zung wiederum hintmgen laßen.
ZUfolge Nachrichten aus Paris vom 13. Junius, die durch außerordentliche Gelegenhett angekommen sind, war die Ruhe in dicser Hayptstadc «;Umälig wieder hergestellt, in den Provinzen aber gar ma,: ge: ßörc worden. Nachdem die einzelnen Artikel des W..yl: Gescßes durchgegangen waren, wurde Über das Ganze ballocirt, und dasselbe durch eine Mehrhejc von 59 Stim- men (154 gegen 95) angenommen. Die Reanion Terneaux (29 Köpfe) hat zwar für die einzelnen A:: tikel, aber gng das Ganze gestimmt.
London, In der Botschaft der Königin, welche Herr Brougham am 7. dem Unterhause '1orlegte, sagte er, daß sie keinen unseren Beweggrund ge: habt nach England zurückxukehrcn, als die Vertyepi- gung ihres Cyaraktexs, und die Behauptung 0er ihr durch das Absterben ihres Kömgl. Schwécgc-oaccrs zugefaUenen Rechte. Jm Angesichce des Sonocrams, des Parlamentes un0 der Nation, protestire sie x,»,en die in Antrag geb'racyäe Bildung etnes hklMliL-Jkn (He: récHtes zur Umlrsucpung ihrer bisherigen Auf!“;zhrung, als gegen ein mit den Grundsaxzen der C::gnxcym Verfaßung unvereinbaces Verfahren, und sie oer: [aße sie:) Dabki auf das Haus der Gemeinen, weléyes die gkgtll sie gerichteten Umtric-bc geniß en:kr.:tren werde. Lord Castlereagh feste hierauf déi Gele: genheit der Debatten, die diese und die in unsern „es: ten Blättern erwähnte Botschaft des Königes veran- laßcen, auseincmdec, daß mir der hcimlrchen Komite keine Behörde gexneint sey um eine gerichtliace Ver: folgung eéxxzulejxen, so::dern daß hjék das ;“;arxge'i'xhl verlange, in einer Angelegenheit, welche die Würde der Krone und das «ngmeine Jntereße betreffe, und mir den Gefühlen der beiden betheéligten erlauchten Pkrsozxen in so genauer Verbindung sehe, so und nich anders zu handeln. Von einem förmlichen Ver; höre sey bis jest durchaus mm,: nicht die Rede; nach beendigter Uncersuchung der dem Hause (in einem grü- nen Beutel) mitgetheilten Papiere, in wechen die Beschuldigungen gegen die Königin enthalten seyn soUten, werde sich ergeben, ob die Sache an den Ge: richtshof des Parlamentes, oder an die gewöhnliohcn Landesrribunale zu dcmgen, oder ob über das Veréuh: ren eine Bit] einzubringen, odcr endlich ob die g;.nze Sache abzuwersen sey. Hienach w.:rd der grüne Ben: tel dem Aufseher des Hauzes zur Aufbewahrung ge: geben, und ein Ausschuß von 15 Personen zur Unrec- sucdung der Papiere ernannt, der'dm 13. Jun., wenn bis dahin eine Aussöhnung nicht stattgefunden haben sollte, seane Verhandlungen eeöfnm some.
* Warschau. Die Vermählung deo Grosfärßen Konstantin Kaisecl. Hoheit mit der Gräün Grud- zvnska ist am 24. Mai voc sioh gegangen; Letztere ist die Tochter des Grafen Grudxynsfi auf W:": toslaw tm Bromberger Regierungsbezirk, und der Hofmarsehaum v o n B e o n it c, geschiedene Gräfin chdzynska.
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Berlin, vom 20. Jun. Am vorigen Frejtage traf hieselb der Graf v. Heerdt, königl. Nieder: ländischer ammtrherr, mit dem Aufna c ein, Ge. Majestät dem Könige die förmliche _nzeige des
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