Sorge für die Herstellung der Ruhe anvertraue; er hatte zwar die ordentlichen Truppen ebenfalls vom besten (Geiste beseelr, aber man habe sie durch falsche Vorsptegelungen gegen die Bürger eingenommen.
. In gleichem Sinne sprach Casi mir P errier. Er
fragte ausdrücklich, ob mehr die Kammer vor alien an- dernerst bestimmt aussprechen mkjße, der Ruf „ es lebe die Charte!“ sey ein Aufruhrgeschrei, bevor man den Truppen befehle, auf alle Dtsjenigen, die also ric- fen, einzuhalten, und bemerkte dabei, daß der Marschal Oudinot, Kommandant der Nationalgarde, tu bür- Zerlichkr Kleidung ruhig spaziren gehend, durch den [ndrang der Truppen zur Erde geworfen und von einem Säbellsebe verletztworden. Cr unterstüche mic die1em alien dm: Antrag Lafittes, daß die Ruhe der Stadt und mit ihr dte Ruhe und Freiheit der Katmmr gesichert werde.
Hierauf nahm _der Justizminister de Serre das Wort, und wir müßen dabei anmerken, daß alle * a- rtser Zkitungen auf Anordnung des Polizeipräfckcen einen richtigen Abdruck seiner Rede in besonderen Bei- lagen haben aufnehmen müßen; sie lauter folgcnder- maßen: „Man sucht Euer Mitleiden und Euren Un- w1Uen aufzuregen. Diese (Mfühle sind gerecht, und tief müßen sie wurzeln. Aber der Schmerz muß groß seyn, weil der Au_f1ul)r, der uns diese Uebel herbek- führc, eine ganz systematische und vöiltg organisirte Gestalt angenommen hat, und der Unwxllc muß sich gegen die Urheber dieses Aufruhrs, gegen Dxejenigcn, die ihn orgamsirt, die ihn schon seir langer Zeit vor- bereitet haben und jekzt ihn leiten, erheben; er muß auch das planvolle Gewebe treffen, das man eben jetzt vor Euren Augen entwickelt und das unverkennbar ein Werk einer Fakttou ist, welche dahin strsbt, die Freiheit der Kammc'r und der geselzgebendcn Gywalc anzutaxien. Dies System besteht darin, daß, nachdem man verge- bens gesucht hat, Beschiüße, welche der Fakcion mis- fallcn, zu htntertrexden, und durch allerleiPertttonen die Kammer aufzuhalcen,nmn nunmehr durch Aufstand nnd Gewaltthätigkeic die Absichten dm*chsekzenwill. Za wohl
muß man einen dx„txchdacl)tcn Plan annehmen, wenn man hört, daß alle diese Z::sammenrotcungen, diese Drohungen, diese Angriffe als unschuldig dargsstelst wer- den, und man jede OJTisbille'gung von iynen ab und auf die Anstalten hinlenkc'n will, die Ihr zur lewsndung
der Gefahr getroffen habc. Zeh wjll dle Kammer mit einigen nähernUn1|ändenÜber die Bewegungen, welche die gestrigen beklagenswerchen Ereigutße herbeigeführt haben, bekannt machen.
Ja die Rcchion ist förmlich organisirt; sie hat ihre Häupter, ihre Signale, ihre Losungsworce, il)re„.vor- geschriebenen Bewegungen, und gestern vornehmlich war sie auf zwei Punkte hingertchcet. In der Vor- skadt St. Farceau scheiterte der eine Vsrsuchz aber der andere wichtigere hatte auf den Boulevards Sr. ONartin und St. Denis semen Fortgang. Dort wollte tnan durch eine bösarcége Berechnung zugleich von der Finsternis der Nacht und von dem größeren Zusammen- fluße von Menschen, der be:m Schluße der dortigen Schauspiele natürlicherweise statt findet, Vortheile ge- winnen. Dort erhob sich ein trolzendes Geschrei, und nicht etwa blos „es lebe die Charte !“ sondern em aus- drückliches Aufruhrgeschret gegen den König. Alle friedliche Versuche, die Versammlungemzu zerstreuen, waren vergebens; man hörte nicht auf "01:2 Polizeibe- amten, und selbst die Nattonaigarde wurde von der Menge zgrückgedrängr. Dann erst, als auch die dar- auf herbeigerUsenen Gensd'armen,. dre, den Säbel in der Scheid_e, den Unordnungen steuern wollten, mit Steimvürsen und Stockschlägen empfangen wurden, ließ man Liniencruppen vorrückeu, das heißt, eine em,- zige Escadron Kuiraßiere, mit dem Lieunnant, der sie befehligte, an ihrer Spitze. Auf deßen Ordre mußten zufördersi die gegemvärtxgen Poltzeadeamten ihre Er- mahnungen dreimal wiederholen; dann lteß derselbe noch dreimal durch Trompeter die Auffoderung zum Auseinandergehen “verkx'znden: aber Scennvürfe, er- hobene Stöcke mic ausrührischem Geschrei begleitet,
waren die Antwort darauf. So blieb denn nichts
übrtg, als Gewalt mit Gewalt zu vertreiben, das
letzte Mittel, damit die schrechltch|en Drohungen der
Aufrührer mcht wirklich erfüllt würden. Unter andern
schrien sie auch „es leben unsere Brüder zu Manchester !“
Rach dtesen Worten wendete der Minister stch MWM: ders gegen die linke Seite und sagte: „Angenommen,
dtes aUes wäre eine_ fretwtl'lege Bewegung mtsver;- gnügter Bürger gewejen; angenommen, daß dtese Hand-
werker, die noch in ihrer Arbetckletduug einhergingen,
die Gegenstände verstehen, die wir [)Wk eben abgehandeZt,
und daß gerade diese Gegenstände es sind, die sie enrx fiammeu: könnt Ihr annehmen, daß das eben gcdaahce/ Geschrei von selbst aus threm Munde ging? Und
was bedeutet es vollends in dem wahren Zusammen-
hange der Sache, und :m Geiste der organlsn'cen Rebel,- .- len?“ HM“ lasen der Minister die Wer die Unruhen aufgenommene Vcrhandlunngor, worm vermerkt war, da[; man „ meder mix den Kammcrn, med-sr mir den prallftcn, mir den Emigrxrcen, tmc den Kuiraßieren, mtcden Dragonern“ gerufen, und schloß dam: mcc den Worken: „Offenbar vsrrarycn diess Dewsgungén eme- obere Leitung; er forjcyeu ihren Urhebern nacy, und wir hoffen bald Beweise beibringen zu können. Und mm, meme Herren, was denkec Ihr jckzc von den Anstrengnngen, die man hence ans diescr Tribune gc. mgchr, um dre Gemüchsr zu entflammen Und die auß; rührischen Handlungen zu rechcs'crctgen? Ick greife x_nchc die Perjynen an, ich nenne nur Das was ge- ]cyeycn uud gcjproäxsn tsr, mlt seinem rechten Namen. Was werdet Ihr _üherhgupc zu allen den empörenocn Reden, die m meyer Kammer gegen: die chieruug ausgexprochcn worsen, und zu denen, die ste gesuyrc, sagen? Lyne Z-1'vets_el: auf Ener HUUPT falle das vergoßenc Blut, wenn die Rebelléon wrwklxcl) ausbricht, Was wäre jetzt das Schicksal des Könxgthums, des Vaterlandes, wenn die Regierung cmbcwaffner uns wenn neben dem Feuergeschret der Rebellion auch nock die Frechhsic der Journaie ihr Spiel triebe?“
Naa) sen neusten Pariser Zeatungen bis zum 17»: haben die unruhigen Voiksbewegungen nichr wetcern Fortgang gehabt. Am 13. früh um 2 Uhr sind feuerfangeuoe T))?arerécn in den Pf-rdesmll der Herzogin von Angouleme geworfen worden, und haben die Streu m Brand gesélxzsz aber das FCUU aß; bald gelö|chc worden. '
Das ]mytna] (10:5 äÉbäca meldet, daß am 14te11„ früh das, B-Üreaxx der Depucirccnkammer, gcxayrc von .; dem thjrer Simeon, das angenommene neue Wahlgejeß “oem Könige vorgelegt '
Zu der DepUctrtenkammer wird jekzt das Budjet FIZ“ diskucxrc. Das des »))?tmsters der Auswärtigen Ange-
legenheiten, een Theat_ detzz'emgen des Ministers des Zuxxeyen, welche die Wißcnzkyaften und Künste, die Getxilacykexc, dcn reformarrcn .R'uitns und die Brük- ken und Cyaußeen berrtfctsr schon angen'ommen. ,
Wie das .]0urnal (18 Faris meldet,", ist Die Rex" nommee auf Einen Monat verboten worden; die“
neusten Bläccer derselben sind auch nicht angekommen, Bekanmltch steht yem Kaßatioushofe ém Urtheil .- emes Rechtshandeis selbst mchc - '
über den Gegenstand
zu„ so_nOern er erkennt nur, in wie weit dae Form ' bemx Gange des Prozeßes, der bestehenden Vorschrift gxmaß,_ beobachtetpocr verchc worden. Hienach Ut me in der vorigon Nummer dieser Zeitung er-
wähnte, Ws mehren Französischen Blättern entnom- mene, Nacyrtchc,
des General;Prokurators, gegen die Beförderer der sogenannten Rational;Subjkrtpcjon abgewiesen, sei-
nem Inhalte nach anerkannt und bestätrget habe, zu
berichctgeu.
Großbritannien. Am 9cen soll die Königin
daß der Kaßactonshof das Urthejl '* des Gerechtsyofes zu Lyon, wonach derselbe die Klage
gegen den Grafen Liverpool sich bereit erklärt ya;-
ven, jeoen mit ihrer Ehre verträglichen Vorschlag an- 7
zunehmen, der ihr von Sexten der Regierung werde gemacht werden. Dae Vorhandlungen des gehetmsn
Ausschußes, welche den 13ten eröfnet Werden, sollten, !
smd bis zum 17ten vertagt worden.
Spanien. Die dem Erzbischof zu Sayagoßa vor deßen Pallast Zestellre Sicherhettwache 1| bei vöaig wtederhergestellter Rahe zurückgenomm_en „::oor- den; in der Rechtfert:gungs!'chrift, die der Crzbtjxhof in der Form eines Hirrenbrtefes herausgegeben, cttirr er den Ausspruch dc-s Apostels, nach welchem dex Gott sich selbst widcrsckze, der seiner Obrtgketc W1- derstand leiste.
Dresden. Der Bischof und Beichtvqter Sr. Majestät des Königs, ])r Mauermann, :| am _7. v.--éM. zum Komthur des Civilverdienstordens; zu Rat: tern aber sind der Hofrath [)r. Beek, _dec Kammer: Rach Frege zu Leipzig, und der Krershauptmann Geh-sim. Finanzratl) v. Zeschau zu DreIden „(m her gelehrten Welt unter den Namen Wi ltbald ruhmltch Oekanne) ernannt worden. „ _
Das dem Grafen Heinrich FHYUY jyng. Lime Neuß, zugehörige Palais zu Ko'ßrtß bet Gera, ward samt dazu gchkrtzcm Garten auf dem Wege der Lok: terie ausZespix-lx.
Hamburg Der Blücher=Klubb hax in Emsbüt: tel unter dem Vorsiße des Grafen Blücher:Aitona das Erinnmungssest des Soylachtmges von Belle Al: "Licmce abernmls feieriickd begangen. Daß Andenken an den vorangegangenen Helden jenes blzmgen Ehrxn: Tages versetzte den Kreis in eine wehmgthtge Stam: mqu, die nur der Freude über das wachen“ konnte, was “Er uns mit Gott und seinen Preußen erru-Ugen.
Fran kfur !. Dkk zur Unterstüsung in derSchxacyt bei Bei]? Allizxnce invalid gewordener, teutscher Krreg-er _l-U'sr bestehende Verein, an deßen Sptßx Herr Mortß v. Bethmann sie?.)r, foder! 8 Invalcden, welZe am 18. Jun. 1815 unrx-r dem O:*er:Befehle des Jnrsten Blücher v. Wahlstatt mxtgefochten „habkn, m,?!) be: sondern Anspruch auf U::terskußung_ mac:;en zu konnen glanen, auf, sich mit den erfoderltcheq Zeugmpen zu Melden, um unter sie 400 Fl. zu vercherlen.
I“ n l a n d. ,
Berlin. Zur Feter des 18. Jun. versammeltex stch am vergangenen Sonntage abends im Yiesigen Borsen: Lokale 120 junge Studécénde zu einem frohltchen Mghle; wäßxeNd chseiben ward eine auf das Fest der Emme: rung an jenen denkwürdigen Tag Bezug habende Rede gehalteU, und die 0,1“:an ausgexéracbten T0aßs galexn Sr. ijkstät dem Könige, dcn vzer Fakaltgtßn der hte: sigen Universéräk, und der akadejmsäpen Frexlxert. Fxoh: sinn und muntere Lieder würzten den Genuß em_er sehr wohl besskzken Tgfc-xz übrigens aber herdrschte tm Ganzen der gerkgelre Anstand vor, „durch den steh zmjere akademisohenMitbürg-cc scix Begrrmdung der htestgen Universität rühmlicß ausgemchnet haßen. .
Von einem andern Theile der hiesigen S_tudtren: den war ein dym vorjährigm ähnliches Fest m Tckp: ton) wieder veranskalrec woxVen, an dem auch emrge Nicötkkudirende Theil nahmen. _ _
Die etwa 90 Köpfe starke Gxselifchaft sch1fft_e steh größteneheils an der Stralauer Brücke auf 4 mtr Etchen- Laub und farbigen, mit bexugsamen Ayfschrtften versehe- nen Wimpeln geschmückten Gond_eln etrx, und fuhr unter Mufikvegleitung, zunächst nach ezner be; T'ceprpw gelege: nen kleinen Insel, woselbst sie emen Krets bildete und
* Kück) angehörter Rede eines der Theilnehmer, einen Cho: € ral sang.
Von hier begab sie sich nach Treptow selbs, und nahm das dort für sie beretrete NZUtagmahl _em, während deßen mehre, insbesondere Kornersche Lieder gesungen wurden. „ _ , _ . Nach-“Tische belustigtc fie steh tm Freren mrt gesell- schaftlicben Spielen, und trat in Jer Mehrzahl, gegxn 9 Uhr abends, zu Waßer den Nuckxycg na_ch_ Berlsm wieder an. _ Der zurückgebliebene ThUl veremtgte fich
". zu Nundgesängen und folgte erst nach Mitternacht.
Auch diese Versammlung bestätigt übrigeYs den Er: fahrungssas, daß unsere hiefige stadtrende _«xugenp dte RSZeln des Anstandes und der Ordnungsltede bet sol:
“)en öffentlichen Festlichkeiten nie aus den Augen fest.
Swinemünde. Nachdem des Prinzen Wil- helm und Karl Königl. Hoheit bereits am 4, Jun. auf Ihrer Reise nach Stralsund hier eingetroffen wa- ren und folgenden Tages Deco Reise weiter fortge- sest hatten, kamen am Dienstage den 6. Se. Maje- stät der König in Begleitung des Kronprinzen Königl. Hoheit mit Deco Gefolge in erwünschtem Wohlseyn znOst-Swine an, woselbstAllerhöchstdieselben, von dem Wirklichen Geheimenrathe und ObenPräßdenten Herrn Sack Excellenz bewillkommc wurden, darauf die be-
“reit gehaltenen Schaluppen bestiegen und nach dem
ößlichen Mole *hinausfuhren, um die zur Verbeßerung des hiesigen Häfens angelegten Werke zu besichtigen, mit deren Baue und Konsirukcion Allerhöchstdieselben von dem Geheimen Ober:Baumthe Günther, als Direktor des Hafenbaues bekannt gemacht wurden, und Dero Aüerhöchste Zufriedenheit darüber äußerten, daß die Werke bereits so weit vor erückt wären; hier- auf begaben Aüerhöchstdieselben ich nach der Stadt, und wurden auf dieser Fahrt von den im Hafen liegen: den, mit Flaggen gezierten Schiffen, mit Kanonensal: ven und dem freudigen Hurrah! der Schiffbcsasun- gen begrüßt. Beim Aussteigen wurden AUerhöcbstdiesel- den von den hießgen Einwohnern„ welche fixh schon seit langer Zeit auf die Ankunft des heiß geliebten Köni- ges gefreuet, und zur Feier seiner ersehnten Anwesen: heit ihre Häuser mit Kränzen und Laubwerk geschmüche, und die Straßen mit Blumen und Laub bestreust hatten, mit einem frohen dreifachen Hurrah! bewill- kommnet. Se.*Majestät der König geruheeen Dero Quartier in dem Hause des Kreis:Einnehmers Rie- del, und Se. Könjgl Hoheit der Kronprinz in dem Hause des Geheimen Kommerzien-Rathes Krause zu nehmen, ließen Sich von des Herrn Sack ExceUenz die Chefs der Behörden und einige andere Personen vorftean, und zeigten Sich gegen Fédermann äußerst gnädig und herablaßend; sodanp geschah auch die Vor: |cUung bei des Kronprinzen Königl. Hoheit, welche gleichfaUs einen jedenäußerft gnädig empfingen.
Am Abend wurde ein auf dem Hause des Gehei- men Kommercien Rather; Krause befindliches Obser- vatorium mit einem Briüamfeuer erleuchtet, und mehr als 100 Böxe mit Lampen geschmééckt, bewegten steh in einer langen Reihe stromaufwärts und formirten, der Wohnung Sr. Maj. gegenüber, einen Halbzirkel, welches bei dem überaks sayönen und stillen Abende, auf dem Waßer einen-yerrlicven Effekt machte. Am anderen Morgen geruheten Se. Maießät Sich eine lange Zeit am offenen Fenster dem Publikum nochmal:; zu zeigen, unk; seßren um 7 Uhr „nebst des Kronprin: zen Königl. „Hoheit unser den heißeßen Segenswün- schen der hisstgen Einwohner, welche entzückt über die Herad-laßung und Milde Sr. Majestät uud d:"sKron: Prinzen Königl- Hoheit, Denenselden noch ein dreifa- ches freudiges Hurrah! nachréefen, Deko Reise nach Stralsund fort.
Greifswald, vom 9. Juni. Die gestrige hohe Anwesenheit Sr. Majestät unseres ailergnädigsten Kö: niges und St. Königl. Hoheit des Kronprénxen ge: reichte unserer Univerfitäc zur besonderen Auszeich- nung. Beide AUerhö'xhste Herrschaften geruheten im Unioersftäes-Gebäude und zwar in dem mit Blumxn geschmückxen Bibliotheksale abzutreten. Se., „Königl. xxséajestäc hatten die Gnade, sicb daselbst zuerü den Pcorektor dec Univerfixäc vorskeUen zu laßen, indem der Rektor krankheithalber, an dem Glück:. den 7:2“: lsrh-öcysten Herrschaften, die Ehrfurcht der Universität in Uncertha'raigkei-t zu bezeigen, verhindert ward. Se. Majestät unterhielten fich mir dem Prorektor auf das huldreichste. Auch die Chefs der übrigen Behérden genoßen die Gnade, ihre Ehrfurcht bezeigm zu dürfen. Die Alkrhöchßen Herrschaften nahmen sodann einige im Univertstäts:Geväude definöliche Jnßiture in An: genscdein, und errheilten sowol dxm Pxorektor, als den Vorstehern dieser Jnßitute dre gnadigsten Ver: ficherungen. Die Segenswüqsche der ganzen Univer- fitäc folgten den höcyften Ressenden.