3. ob auch über die Art und Weise, wie die Gläu- biger sofort in den Genuß ihrer„obligatio'nsmäßigen, seit dem 1. Jan. 1803 entbehrtenZtnsen geselzt werden sollen, zwischen den “beiden Hösen Vergleichs- Utiterhandlungen gepfiogen werbeii, und „
„ b. in welcher Lage sich dieie Verhandlungen, so- wol darüber, als auch über die Uebernahme'dcrx Ka- pital-Schuld selbst befinden, damit die Bandésverz sammlung dadurch in den Stand geselzc werde, aur dis: Bitten dcygenannten Stäachläiibiger vom 51. c**;nli und 15. Sept. d. J. ' die buiidesgeseßriiäßigeti Verfügungen eintreten zn laßetx. * * “ ,
4) Daß der Bericht der Kommißio'n, betreffend die Pensionßangilegenheix der Mitglieder und Dienei' des teutsckyeeri'dens, an die Régiermigen zur 911- üruktions-Ertheilung,“ welcher inan innerhalb NR 5 0- chen entgegen sehe, einzusendeii se'y; * „ _
5) 8. Daß die in Ansehung der Pensions-Atisprüche der transrhenanischen teutschen ,Orxdeznsxitter zu_ er.- wartende Entschließung demnäché? auf die Mitglie- der des Großpriorats _des Zwar Teutschland anzmv-enden “sey; , * *
l). das; der Mandatar der Reklamanken, unter? Mittheilitiig dch voti der Konimißion, übey diese An,- gelegenheit erstatteten Vortrages aufgéfodert wérde, die darin bemerklich gemachcen 'näheren Erläuterun- gen beizubringen; . “ 4 _ „ 0. daß die Kommandeurs, Freiherr “vori Pfürdt zu Herrenßrunden und Freiherr von Reinach zn We- sel und Borken, sodann der,:Ordensbcamte Hofmann zu Herrcnsrrundcn, deni „Königlich-Preiißi]chei1, - der Kommandeur Fréiherr von Bodmann aber dem Königiick)-WÜrtembergschen Hofe, vorérik zur Berück- sichtigunq empfohlen werde. ,
6) Daß die Bundesversammlnng, in billiger Be- rücksichtigung der ffir den IJTalcescr-Ordens - Ritter „Franz Edmxderaf.v. Koudcnhove i'prechendén beson- derer) Gri'iiidc, und ohne daß solches zurKonse uenz ?" ziehen„ eine, aus Gnaden zu verwiiligende,' le ens- ängliche Pension von 2000 le, über dasjenige, was Reklamanc bereits erhalten habe, den Umikäiiden an- gemeßen finde, und den Munsck) unterhalte, daß die- jenigen Ruqicrtmgen, welchc Güter“ der vor der gäiiz- lichci12sufibsung des „Ordens in den Staaten des Rheinbundes erledigten Kommenden. besikch, von de- nen Eine dem Grafen von Koudeuhove hätte verlie- hen werden können, dazu beitragen möchten; zu wel- chem Ende sie d_en Reklama'nten den géhdrigen Re- gie ungen, insbeiondere aber Préußen, Würtemberg im Baden empfehle.
Die Hamburger Zeitung ,rheilc aus“ Baircutl) ein Schreiben- mit, 111111) welchem die Feinde der df- fenclichen Ruhé, in der Schweiz im einem Umstiii'ze der Dinge ämsig arbeiten, die Carbotmri in Chin“, ZUM), Aarau und Basel, Associationen haben, und sich derFreimaurerei zum Deckmantel bedienen sollen. „Man arbeitet,“ heißt es ferner, mit Eifer daran, die Zu ond für die neuen Grundsätze zu gewinnen; Dios i der Zweck der teursében Bünde, die seit zwei Jahren unter den Schweizer jungen Leuten gestiftet w'urden, imd die Ursache, wariim seit einiger Zeit so viele Reisen von so vielen Tentscben nach der Sckmyeiz gemacht worden smd. Die geheimen Gesellscbäfce'n i'n Tyrol stehen mir den Schweizerischen in génaiicr Verbindung. AU: Kommunikation wird mündlich durcb REM")? _UUksklMten. Pran Überredec die jim- qcn Leute, nb rein'n von dex Vorsehung berufen, alle Tycone zu itxirzen und überall „Ne Grundsaßc der Freiheit _nnd Gliicsiheit zu verbreito'n. Die Namen der Personen, M an der Spitze dieser Umtriebe ste- hen, find bekannt. '
„„. .„.
micer - Ordens in“-
-, Durch 1). Arnold ist im Jahr 1818 eiiie tieue Pflanzenart auf Sumatra entdeckc worden, die erYzii Ehren von Sir Stamford Raffles, unter. deßen Leitung er reiste, Rafflesia genannt hat.“ Die Kri- zfolocbia „coräiijora war bis jéßt die“ größte bekannte
-Blume„ indem sie 16 Zoll im Durchmeßer hat;
diese" hat hingegen 3 Fuß im Durchmeßer; sie kommi Unmittelbar aus einer wagere'chten Wurzel hervor; sie ift mit runden, dachziegelförmigen Blunwnblälxekn, von dunkelbrauner Farbe bedeckt, und sieht einerxi Kohlkopfe ziemlich gleich. Ihr Gewicht betrug simi-
“zehii Pfund Und "ihr Blamenrohr mochre zwölf Piti;
ten faßen;
Wechsel- und Geld-Kourse. Hamburg, d. 7. Nov.
Amsterdam F. S. ;; 1043; pro Cent.; 2 Monat '
Zi 105Z pro C. zu laßeit; - London b. S. 37 Schill. 1 Detx 2Monac 36 Schill: 10 DEU„ ?; bis 1 Den. beßer bezahlt. _- Paris 2 TNMac xi 25V
Schill. mit ?'z Schill. beßer gesucht. -- Bordeaux 2 , TNotmt “ 26, Schill. fehlt "- Breslau 6 Wochen i 55
4175; Schill„ Geld u'nd Briefe; - Prag in skki-crw €* 1461 pro Cut„ 6 Wochen. -' Augsburg 6 Wochen 3 146§ pro Eng, L_Mon. zum notirten Kours be- gehrt. -- Frankfurt 6 Wochen ck 146 pro Cenc. Geld
und Briéfe; - St.Petersburg 2 Mon. zu 9ZSchilb “
Geldund Briefe. -, Louisd'or H1 “11 Mrk. 3: Schill.
zu laßeti; - Neue Cybil, Dukaten, neue 11 pro Cent ? 131-- sehlen; 110111111451 11 7x pro Ent., Gold 81 11131720 a 102 Schill. zu laßeii. -- lchiniscl) Grob Kour.123Z pro Cent; -- Hambui'ger Grob -Konranc 122?! pro „,
Cent; - Piaster fehklen. - Fein Silber 91 27 Mrk.
10 Schtu., Silber m Sorten 13 Lch. 50Min ;, 14
Lcl. Gr. x': 27 Mk. Z S' ill. ren i e I ün'e & 27 SMS; 3 Schill. zuglaßetctlé , P ß'sch N, 5 „. Däniiche Anleihe, erste Abth. Zi 6 pro Cnc. Zin- xen 85-86 pro Cnc. ])ico xi 5 pro Cnc. von 5000 80 -_,“80.T- pro Cut,; ziv'eite Abth. Zi 5 pro Ent. Zins. 79-8112- pro Cnc. ohne Umsatz,
Norwegische Anleihe & 5 pro Cent 51 77 bis 78 '
pro Ent., etwas "gemacht. .- Oesterr. Anleihe das Loos von Fl; 100 3 111 Fl. Geld ohne Unisakx». BYerYlin den 10ten Nov. London 3 Mon. war [Tech 11 6_Rkl)lr. 235; Gr; zu haben -- und kein Um- iatz WWU.“ Devrse), - Auf 5 Mdnat Zeit inclusive- 1 Monat six; & Rtl)lr. 22 Gr. offerirc._ - Hamburg
2 OJTonar151,thesé, 1:50Z Geld, kurze Sicht Y 151?-
zu haben; ,. Amsterdam 2 TNonat 3 144. Paris 2
Mon. & 82 Uso; Arigsburg 2 Mon. H1 10 ' U'o. - Franks; a. M. 2 Moiiat, & 103; Uso , “1111sz Wien in 20 Kreuz. 2 Mon. 3 „104! Usb gut zu laßen. Wien ! tu _Währungo2 Monat, & 41Z Kaßa, und 91 42 Uso : ans Zeit, bleibt_ ganz "nominel. -- Rubel pr. Petersb; ',. 3 Woch7 (1110 a 29;? Briefe, 29 Geld. -; an 5 Mo- nac Zeit 2 291; _offérirt. _ Diskonto 4; Zi 4 Uso ', Geld. - Staats-Scbuldscheine 67T Briefé, Z- ZZ zu ] _mqcheUU- YPreiiß: Pkäiniensckieine, nach Erscheinen , täglich & 101.Briese;_ aiif, Prämié 3 1025- inclusive S 13; pro Cem Präm. zit haben. - Norißegische Am letZe, dex “Hawk. Avista-Kours :*; 150 pro Cem, ge; re net,_11 772Br1'efx, 775 zu bedingen. - EnleAtil. “ pr. Kaya 77; Briese“, 77,5; “Zu machen. -; auf Zeit ZZ
. * , e; -- Oesterr. 5 pr.Cnt. Obligationen pr. Kaßa 75? Briefe, 3 Geld -; auf
inclusive 1 Mon. fix. 78 Br
Zeit inclusive 1 INonat fix. 76 Briefe. - Oesterr.
Anleilxe in Loosen, & 100 F., "pro Kaßa €; 114, und ;.
'auf 11, timo Decxtxiber', Jaiiuar und Februar zu lie- fern “& 1132 Briese, “aber kein Umgang.
“Redakéciir H e u n,
Gedruckt bei Hann,
Allgemeine-
Preußiich'e Staats .=Zeicung.
9822 Stück. Berlin, Dinstag den 14teti November1820.
1. Amtliche Nachrichten.
eronik des Tages.
Seine Majestät der König haben geruhet, den Landgerichtsrath Burchardi zu Bromberg, zum Stadt-Justiz-Rache bei, dem Stadt-Gerichte zu Kö- nigsberg in Pr. zu ernennen.
Abgereiii: Der Kaiserliche Nußifche Obxrü-ynd Flü- ael-Adiutant Graf von Gotakowsky als Kourier nach
ro au. _ ; „ * T y“Zar Kaiserlich Rußische Feldjägex Perkatseheff, als Kourier nach St. Petersburg.
11. Zeitungs
A u s l a n d. . Paris, vom 4. Nov. Eine Ordonance des Kö- nigs vom 23. Okt. bestimmt die Refortnatio11_der Zn- fancerie dahin, daß solche hinfort aus 60 men- und
9-0 leichten Zttfancerie-Regimencern bestehensoll, wp- _
von “40 'Linieii-Regim'etice'r zu 3, und 20 zu, 2 Batail- lons, die »leichteInfanterie aber durchweg zu 2 Ba- tai :ons das Regiment fyrmirr werdxn. Jedes _Ba- taillon bestohc bei der, Linie, ixus einer Grex1adier-, sechs“ Füi'elier-, und einer Yolttgeur-Kompggme, _und bei der leichten Infanterie, aus einer „Karabiniew einer Voltigeur- und 6 JäZ9_rzKompagnieti, woini eine jede im „Frieden 5 Oniziere, unad 80UntxkoffU ziere und Soldaten zählt, wogegen jedes Regimegét
“außerdem noch 1 Oberstey, 1 YObZrsclieutenant, “1 MÜ-YY jor, 3 und 2 Bataillon-Che_ss, _3 RegtmentZ-ZY Adjutanten, 1 Regimencs-Quarriermeister , 1 BMW
dungs-Offizier, 1 Fahnenträger, 1 Feldprediger, 1
Regiments-Chixurgus nebst 3 oder 2 Bac.-C ir-
r en oder 2 Bataillons-Adjutanken, „1 e- xitZk-UHZ- 2873| Bataillons-Tambßur, 12 Spielleute, * Schneider, Schuhmacher, Buchsenschmxdt. xc. ex-
älc. Jedes Regiment bekommt 1 Fahne, nur dem Zßappenschilde Frankreichs und der Betzennung „des RegiiUents, gegen Zizrücknahme der jetzigen Legion- Fahne; die jetzigen FKhYUYerbmden werden an den neuen a neu wieder ese igx, . .
, DJ lÖrundfarbe der Uniform t| Königsblau._
Eine andere Ordonance verfügt über den Ein- tritr aus der Linie *in die Garde und umgekehrt; der erste ist nur“von solchen„ besondexs ausgezeichneten Offizieren zu erlangen die bereits seit 4Zahxen in dem Range“ sick) befinden, tt_i deßen Vakanz sie bei der Gar- déeintreten sollen.“ Alle Offiztexek und_Soldaten der Garde" stehen , [insichcl'ich der “Linie, in dem Range
ver e en. . sEiue dritte Ordonance vom 1. d. M. regulirt
den Dien ' des Kön. auses, in sechs Abtheilungen, "nämlich: stdes Groß-Amoieniers, des Ober-qumei- stérs, des Ober-Kaminerherrn, des OberZStallmdeistersx, des Ober-Jägermeisters und des Ober-Cerxmonienmei-
er's. „ | Die Groß-Offiziere der Krone nehmen die ersten
des ZunäuFr [) heren Grades deßen Funktion'en sie_
:Nachrichten.
E ren lä e des Königl. Hausdienstes ein. Die In- hYber pde? vier erst genannteii Chargen find Groß- Offiziere der Kron_e, die der beiden leßczen aber Groß- Offiziere des Haußes. _ _ “ Zum Dienst -'Reßorc des Ober-Karymerherrn ge- hören“: 4- erfke Kammerjunkerx ck1le Gryß-Offiziere des Hauses; Herske Kammerherrn; ein Ykaitre de la GNF? derobex a s“-et«|er-Offizier daß Hauyes; 32 Kammxr- herrn,sals Offiziere des Haupeßzo, 4 erste Kammerdie- nk“; 1 Garderobe Inspektor, ein; Garberobe Sekre- tär; 12 Kammerdiener; drei gewöhniiche „Kammer- Diener; 16 Kammertlürhücer wovyn die beiden äite- stén beim Kabinet. Ferner ein Direktor der Festlich- keiten und Schauspiele, als“ Offiziexe des ause5;_ 2 11111103" (103 f;"squé-tss uiii; ein Kabmecs - Qekretqir, lei __a s iiere des au1“es. g chßfDer Neaßolic. Gesandte Fürst de Castel-CicJa hatte nebst seiner Geznahlin dieYEhre, am 2. d. nach- mitcags bei Sr. Ma „zu erscheinen.
Am 3. i| die Herzogin von Berry nach Rosny abgereiß. , .
Ein hiesstger Vergolder erwacht in der Nacht von dem Ge chrei „Mörder“,_ steht 'ogleich auf und öffnet die Hausthür. Zn dteiem 'itgenblich ßüxz: ihm ein verfolgter, und von Blut triesender Menjch entgegen, wodurch jener vox Schreck todt zu Boden fällt. Zwei Stunden daraut stirbt auch der schwer Verwundete. - .
Am 30. Okt. bei Gelegenheit einer Untersuchung des Hochaltars in der Kirche Zain: - (3011111011 - ck05 [)x-(3.3, entdeckte man unter demselben eiiien bleie'Ynen Sarg mit den wohlerhalteneu Ueberresten eines weiblichen Leichnams. Unterpichcete wollexz glauben, daß dies die Reste einer Königin des älcejcen Stam- mes sein mögen. .
Ein Polizei-Besehl vom 31. v. “M.;rhöht den Preis des «sündigen Brotes um 5 "Zentimm.
Unter den tausend und aber rauxend Ermahnu_n- gen welche die hiesigen Jouxnale gast Farben täglich an die Wähler richten, sagt ei_ns beryklben unterandern: Royalisten, begeht Euch aut die Stell'; welche Euch das Gese bezeichnet. Geyer ha; und |mzmn stimmt nicht _na den Eingebungén Andererx *wndern nur nach Eurem Gewißen! hört nur auf dieixs und sey,? für allesZUebrige taub. Ohne Euch aux dM SMT
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