Im ersten Abschnitte erzählx er dlp'zC'ntstxhlmng Geschichte der Grafschasc Berg, welche; 1580 vom Kaiser Wenzel zum einem Herzogthume erhoben wor- den. „Deyn ze“ r* er-xmie-Knxzdxr( _ (( in der*vo11“"Kiev , iti “dxr “von'Züli äljnlicljeGrafen- Geschlechter entstanden, so ihren „Besitz «ck H:;xmth, «Kauf oder Krieg vermehrten, und WM diere Grafs“ schaften, so anfangs noch sehr d,:trchlöctzerc waren und von anderen Territorßcn durcksckx-nitten, steh im- mer mehr ausründeten, bis sie endlich ein Zusammen- hangendes _und geschloßenes- Torxjtorlum sb? deten,
.Die Dynaften-GßsMechtec ,so iu dlesxn, Graf,- schaften- herxschteu , wgrgn Durch Bersclxwägsrung Alle mit einander verwandt, und indem -_d„i,e Exhrdchtexm ._dio-befreu-ndeteuHäussx heurathecen, so kamm endlich (diese “Lénder alle zusainmen. Im Jahr 1.511 erlosch dasGeschlechc NW:: von „Jülich, und. mit der Erb- TochterkamenJülixh und Berg mm aW-Kleve. «HU-n- dert Jahre später erlosch auch das" .GeschlsM derer «vonzKleve (1609) und da die Landstände niclzc-g-em-- kundet hatten», wie es mit der Erbfßlge soll-xs gehal- -ten werden, auch in der .lelztaneit, unc-erxden Wd- ßnnigen ?erzogen, großer Zwist im regixveuden Hanse
ewesen: 0 wurden die Länder gethelic und“ die Hälfte am mit der Erbtochter an Brandenburg, die andere Hälfte aber mit der Erbtochter an Pfalz-Neuburg.
Nachdem die Familien Streithkejten ausgegli- chen, uud "edes der „beiden Häuscr in den ruhigen „Besiiz der ,L nder gekommen, so ftng man an sie in „ihrem Inneren nsu zu ordmn. Der gxoße Kur- ;ftjrst so 1640 zur Regierung gekomnxsn, gécxg 1.060 _Zselber nach Kleve, um dia: aiten Streictgkeitsm MLT Wx Ständen “u endigen. In dem Haupr-Rezeszc so cx: mit den Étänden abschkoß, ordiwre cr IM:; «0,95 - neue, regulirte das Schuldenwesen, scellke das „F:;- djgsnat-Recht Her, errichkeie eino vollständige MEW- rung, trennte die Justiz von der Verwaxcsmg Und Beate fie in Fhrer ganzen Utmbhängigkeik hxr: „Wie «__ rtheile, fie mögen für oder ,xegsn den Fisé'xxs fai- len, sollen ungehindert vollzogen. worden. A;:ck) soll
'die Regierung keine Sachen Unter dem Vo:*xvandc,*
Iss seyen Administrations Sachen, von der Justiz weg- nehmen und vor sich ziehen,“ - «-
:Um dieselbe Zeit (1672) wurde auch in den Her- ogthümern Berg, Und, Jülichein Rezeß zwischen der andeshoheit, und _den Land-skänden abgeschioßen.
"xder, deeralz'ras“, Philipp Wikheim, nieht; die, per- sönliche Mher egenheic besaß,k,soder-große,Kurfürsk .Übte,- “_auch«„dt§rch Zuxückuehmew ;balberQIZaßxsgeln seinem“ '“Anseheti- .schadete :- -so wollten- sul)- dje «Stäube ,d'en Rexeß nieht gefallen laßen, *und dra-„meiscen ver- ließen'DÜß-sl-dorf ohne ihn zu unt_ersch"reib.en. - Um »diese zum Unterschreiben , zu nöthtgen, _legte ihnen [der falzgraf-seine Milizen in ihre adeltchen Burg- '__, äu er,:Ündem-er sagte, daß diese des Landes Festungen eyen,“ so er in Verxhejdigung nehmen wolle, wenn «twa plö liche »Kriegsläufe ausbrechen sollten. „:Die MTW" ;ebten hier, auf „Diskretion sokange; bis Ffm na Düßeidavs gegangen war xmd .uncerzeickxnst tte, von einem Notarin; ]",uk-Ucuz eine Akte aufnehmen, in dem'fixxtrxkärten," Paß ste “j'eßt gezwungener- -We-,ise htngtngen um den Rezeß zu-unter- zeichnen. „Diese Akte hin?:rlegten sie. beim Frei- Zerrn von Hompefch zu Ruhrig, e'mem dee bissig- en Gegner des Herzogs. * “ _ Der Haupcßreic betraf immer die Scemvbewii- Ligung, und das Wort „,erklecklich“ .so im Receße kund. „Hierüber (hat man nachher ungefähozo Jahre axxgpox: dem Rexchshofrache prozeßirt, und ckden „die Re1chshofr_ath advokaten ihr Römisches “Recht aus“ West „Verhältniße-a'nwanpckeu, brachten Ze uch und dtéSaehe in U: röste Verwxrxung. Der falzgraf sagte,?“vie Lands nde(wären seme Ministeriellen, undals solche müßen sie ahm gehocckxeu. Das' BewilkgungsééäU, is“-
.. «.*-,p-. p . , - . .
Zéva€schcsfc Mark,“ ).
erschiedene,LanQßände ließen aber in Köln“
YZ!
, seid» wärenübe'r Freuevfrex. und brauchten
' ren Stämde fie bereits bewkxligt harren;
: Leute. Si-z hingsn il)reSi“eg1,'l sich und süß die
: eines „Rschres.
blos eineAnmaßungÖ'; denn die Unterthanen wäreujq «„ re Hinrersaßen nicht, von dcnsn sie zu besrj111men,;x.; viel man von ihnen kollekm'en solle. Die "RweU-xl»z;, _ allo kür ewtlltgen.
__ („Möser sagt in dcr Vorrsde zu seiner Osnabrü cker 'Ge'schicbte. „Der Rechtskünde fehlte es- damals an den uöthigen Kenntmßen des früheren Steuer
Wesens, und chWegen gmgcn alle Steuerprozejse n:
die Quere.“ *
_So auch hier. Die Sache ließ sich nnr qc schichclich aufkläreryund wenn man diesés that, und die Urkunden nachsahe, so konnte “man fich Wo'. „verstehen, wenn man übrigens von beiden Seiten den guten Willen .dnzn micbrachte. _
Für alle Reichs-Steuern, und diese "wurden seér * 1556 fast regelmäßig erhoben, bedurfte es der .Bewn - Lég'ung nieht, da die auf dem Reichstag3 versammet ' für alleLan _. des-Steuern die gewöhnliä) mit den Reickxs-Stencrn ausgeschlagen" wurden, «» ungefähr wie jetzt die Zu '
sich mehr zu
' lageßCentimei1** zur-Prinzipal-Steuer -- bedtn'ftc_es .
der Verbilligung,- denn die Landsaßen wach UM __ Reichsgemeindeiy und in keiner We-Yse dar Lauch!» _; heit Hintersaßen oder zinshörjge Lenco. Die Be .; wiljigun? geschah auf den Landtagen, wo alle Land: Saßet10)t1eAusnäl)medas Recht hatten zu erscheinen,. ' und mcht blos die so unter die edle Djenßm-„mnscbaft * des Herzogs, gegangen waren. Da indes dwse Dixnß Leute ohnehin bsrpßichtet waren bei allen wichtig» ?lngeUgenheit-xn in curia (10mini zu erscheinen, so bestimnuen diese, wann eine allgemeine Land-Sceue: statt finden solls. Sie bestimmten däescs absr aj; Landsaßen, so echtes Grundeig-eitt'le besaßcnzsiebe stimmten es aber nicht in ihrer Eigenschaft als Dienst _ an die Urkunden „fck: « Anderen so se darum gcbsteir.“ 'S.- handelten bsrmöge eines Auftrages und nicht vernM. : *Der“Rejcbs-Hofrachs-Advokat in WWU war da ' 'he'r ganzinthhmnwenn'srmeints, daß di? “fü r wel ehe man bewillige,dssBswilligmd:-UHin tersaßxv wären. Djejenigcn welche die Depuxirtxn abé'xnöxn find nicht die Hintersaßsn dieser Dspixririoézy. C": war“ ein Räpres-mtatlvsyscem, es rüHr-te 95:30 du Schöppenbarkeit her, imd *hatcé mir den ASHKn-xé» keit-Veßhäténißen des Lehnwesens keitx-e'Gxnxei121'ci-072. Denn ' in den alten Sißen ds_r Franken HKM er imitier seine edis Natur bzbalcsn, deim ?? néar imrmr frei geblieben, und die Hufen aller Lan? 7 Saßen lagen mit gleicher Fr-ethetc und mir gleé'chx „ Rechten neben einander. _ * - - (Die Fortsetzung folgt,)
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Wechsel; Und Geld-K-ottrsé.“
Wien“; Am 20. Dec; war dsr Mittespreés dx '" “
Staa'ts-Schukdverschrckibungen zu 5 pCt. 70Y-x KW ! Münze.-*_Darkehn v. Jahr 1820, für 100 fi. „KM? MÜNZE 108 sl- "“ Bank-Aktien pro Stück 5-7 in „z,. M. -- Axrgsbnrg fÜr 100 ff. Kour. 99"? ck '*U-sO. --'- HäMbUrg- für 100 Thlr. B'.- 1432'Bk5 » *Mmmt. -- _ Paris, für 300 Fr.- 118 Br. Kos!“- -Münze, L. S. » Konv. M. pro Cut. 250. “L' St.“ Petersburg,“ d, 25. ?)“?va (55, Dec„) Londa ( ZZZ ÖZ'IG-"J Mon. *- Amsterdam 16); „*„ 65 Tg. * ?? clrto 1077 „“.-Mon. » amburg 9x «'“,x 65 Tg. -* ***-W "J" 937- „37, 3 Mon. «- arks' 10-51 106 7-0 Tg: ek?» ( 106 Br; 3 Monat. »- 6pC. Instr. in Dr. N. M? .; pC.--*-“ 6 pk- C. «jim in Silbe? [57 W" ...- 5 7,17€?» _cijto 14. 274. ' -
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Redaktem ÖM
(Derma: 0a „Hayn.
"äus Rio Zanxikd ( *ten*,«-J)?illion Qruzaden gehörenden
Allgemeine
Preußisckze Staats = Zeitung.
11822 Stück. Berlin, SOnnabcnd den Z(zsten December 1820.
1. Amtliche Nachrichtem
Kronik des Tages.
Sem?" Majestät der König habs" dem Rußiscl) Kaiserl. Cwil ; Gouverneur der Provinz Bialyscok, Grafen yon Wollowicsck) denRochenAdler-Orden zwei- ter Klach, und. dem Hofrathe urid * Ober-Forstm-eister von_Pa]on dajelbsr _dcn Rochen Adler-Orden dritter Klaßx' zu varkeihcn, muß dem bei der General-Koncrolle angestellten Gcheimen Buchhalter Schiller den Ka- rakxcr als Rcchmmgs Rach beizulegen und das des- famge Patent Allerhöchsc selbst zu Vollziehen geruher.
__ ( Jm Aaclmér Reg. „Bez; ck per Kandtdat der ThievArzenei-Kundé Spurl als Thwr-Arzt Lter Klaße approvirt worden. Im Kobl-aney Iiexz. B
ck| der btsyer. beam Gymnanum zu Koblenz angeßellte
Lehrer Asmann zum katholischen Pfarrer zn Kunoßeén- Engers ernannt worder). . „ _ Jm Mmdsner Reg. Bez.
“ist der nach Löhne berufene Pfarr-Amts-Kandédak Köhn, (nachdem der Prediger Schmidt xu Löhne den Ruf nach F,)uUhorst abgelehnt, als“ Prediger in Hüllhorst ange- stellt worden. _ “
( Angekommen: Seine Exzellenyder (Nneral-Lieute- nandFrcihcrr von Müffling, vpn Erfurt. Der Gro - Herzogliw- Mecklenburg“ : Schwerinsche “ außerordemii „: Gesandte und bevoUmäckytigte Minister am hxeägen Hofe, BWM- r- on 5) üßow, von Ludwigslust. Der Ruéisch Kaiserl; Feld-ZägerkZav é nöki, als “Kourier von DreK-m. “ _ A"».gercést: „per Könßqlick) Dän'n'cbe außerordenx- licbé (BeéaUTte UND bevollmäcbtiqte Minister an; Kauer- licl) Oesterreichschen Hofe Graf von Bernstorffx nach
[ Wien.-
11. Zeikungs-Nachrichten.
Auslan_b._'
Lißabon 2. Dec. Die Wahl-Jnstruktion für die“ Hauprsradc ist nunmehr erschienen. Die Prä-sidetrken dec Kchspicl ; Vsrsammlu'ngen wérdeWmäx derselé bcn vom Staacs-Rarhé gewählt.- Von daxx'_chKircl)1*picl- Wählxxrn wxrdm unter Vorsilz des DNairéjdie' Kreis- Wähler gewählt, -
DW chiermiqs-Zuntä' hat ein Cirkulav aii
, sämmxjjche Prvvinzial-Bel)örden erlaßen, um mir den _“ Wahlen
der Depurirten zu den außérordenclichen Koktés vorschreicni zu laßen; _es ist demselben der buchstäblich „Inhalt deSYoon deti _W_al)le_n handelnden Pavagraphen dsr Spanixwhen Konstxtutton beigefügt; jedoch juif folgenden Modtfikattouen: (
x'.“ Die“ Wahl ein es Deputirten auf 30,000 See- sen. «Die Spanisch“? Konstrtution gestattet !nur ei- "nsn Deputirren'auf 70,000; und hat hiess Abände- rung den Zweck, die Anzahl der Depnttrten “auf 100"
' Wahl-Kollegien wählen selbst, aus il)- nd nach Mehrheit der S»ti111111_e11, ihren Präsidenten. (Ju Spanien steht dem Xese politics der Provinz das Recht der Präsidentur zu."; , _ (
Die str!) auf(750,000 Fr. belauf'ndcn, Mud zu der zum" Bedarf für Uortngall gxk'axrdx “* ratten" ans Lon- fbrmlch) protostirt
bringeir; _
2. ' r Mitre
doä", sind Nicht honorirc, sondern Koorden. ' . _ . Der Versammlung der Kort"! dürfen wir “zum" 6ten Januar mit Bestimmevejk eutqeqcn J)2n._ Die Konstitntwks-Artikel,( die Übeo'wctjcizou ryvinzen betreffend; sind nach dem, über die „Wahl-
!
Formen von der Junta erlaßsney Cirkxxlare, nécfzt
?her'anwendbar, als bis die B::vohnsr' ):ner Provén“ "_en« ihr 11 Wunsch,“der Konstitution des Pormqéstseizrn olkes__b_'e(jzutreten, freit'vilkig cmsßesprochcn bäbkkä,“ (» Mgdkld 7; Dek._Dic Geseße wséxci? G;?stxrkxxxéa pa- triottxckxexGeycllscksmt-znund der dabei zu“ déobaÉkx'nd-m , örch5ichkeitei1,_ so_ wie-das der„Eiquthgdcr PUK; - ßé' 'it,__ haben während des Aufenrhckites S?. Mai.
»im skurial,“ die Sanction des Kdniqes erhaLtcn. --
Géscerii- wass“ das E*burtsf'st XyrrkMaj der - .. * «.. . m gm bet Hoje sotxkltckj bégangcn. "* K*“
_ (_Das Werk „der Citatour“ :ck fi:- ÜF zertxcs) erklart,“ der Gelehrte, .der deresckkkü :'n “dés-
Svauisch Übersetzt, [sc das;»r “vor Gérécksr F***"??? x;- L_
,Die Juquisitionsgüter werdet: welt Ode": d::j *.*c'käü “Mas teuPreisvcrkanft. Quiroga und: ““;-25 »Du »! kommen Wieder ansacsövut. BEW? YJFTDHWHZW Adjutaztt Perez dlc HmipÖ-UrsaM ißtcxÖzv-jä *d- ni-ßos gewesen. [[Next _bewaüucké RQKÄDÉWÜ “' wird Wc auf «1,00» Manu angJéßknon TFT d.»?! der «11109003 Morak» welxxk d“; MM dcs “'I-Ü» by an 'VW?" Oyten zu „»:er vc-x-WM , WWMW» g „ *
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