1881 / 31 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 05 Feb 1881 18:00:01 GMT) scan diff

-kör-mn “kaka nkchjs mehr mit ::.euey Civnakmen warben, als Sjeuetn er1affen. Wenn uns dieser Wunséb vezsagt witd, dann aÜerdings bleiben Krit -- pickt kakurcb, daß Ste_dies Gesch ein- scblafcn [affen in der Kcmmtsfion, sondern dakurch daß Sie es ab- lehnen _ “rann aUerdmgs kommen wir dem Retäxstag gegenüber "wieder ohne Sicherheit dessen, was wir_ thun werden, aber doch nicht mehr ganz so verdächig falssber Vorwande, Weil wir unseren Willen und unsexe Bereitwilligkeit ix: einer gau; Unzweideutiaen und, bikr

ebe ich das gern zu, prom1fforischen Form zu erkennen gegeben

Laken. Es würde fur daffelbe Mimstuium reébt schwierig sein, auch, nachdem es die Vorlagé' hlos gemacht hat, mit den Mitteln, die ibm der Reichétag extra bcmujgte, etwas Andcres zu thun, als Steuer- erleicbterxxngcu emzufübx'en.

Ich kann nicht auf al1e dre einzelnen ministkriellm Aeußerungexj der Herrin Campbausen,"Hobrecbt und meine eigenen eingeben, d1e Sie in dem in Ihren Handen befindlkchen Druckwerke aufgezeichnet finden, akcr iéb möchte doch die wiederkolte Lektüre desselben empfeHLen, wir, könnten dann viel Reden sparcn.

Dcr Minéster Camphausen sagte am 22. Febrvar, kaß ,ein Wca gesuébt nerven muß, Um in', ese der indireknn Besteuerung dis Mittel zu gewinnen, die Lastxn bei dcr direktcn Besteuerung, dkren fick) jene Vetbände in der Regel zu kedieneu haben, zu ver- mindern.“ Das ist die Steüung, die ich nock) heut zu dieser Frage einnehme, und zu der ich mich unumxxuuden bekenne.

Der Finanz-Minister Hobrecbx hat am 20. Novxmber 1878 ge- sagt, daß „die einzelnen Staaten in den SRM?) gesxßt werden, durch Uebcrschüffe, die ibnen überwiesen Werden, 1he1l§ lustige Steuern zu keseiiigen,1beils die Kommunen durcb Ueb€rweisu12g _von Steuern odxr durä) Stem-rrefotmen zu erleichtern. Ich halte dteses erl fest m;? ich („:laube, daß dée ganze Entwiäelung_ unxerer Verhaltnzffe dahin Weiß, in einer Ausbildung dex dcm Rexch ubnwiesenxn Zone mxd Vcrbrauäoéfieucrn die Hülfémiüel zu suchen, um dyn mcht blos iu Preußen, sondem mch) ir: anderen Buwdesftaatcn hervorgsüxixnen Schwierigkeiten in der Finanzlage zu begxgnen, UNT) um uns m den Sjand zu sitzen, im Zr,terkffe dcr KEWMWcalverkonke Stevarcfor- men herbeizuführen,“ _ _

An einer andexen SieÜL: „Um kme Umgestalxung semes Sy- stems der dixeiten Sixuern unter EnélastuW der Kcmmunen. bezw. Ctléichterung dér AUsbringuyg der Kommmta!las1en vorzunehmevnx“

Am 15. Juni 1877 Erschien eive DékkscHrist dxs Henn Mun- sters Campbaußn, diä auéh wéeder sagt: .D1efe Rucksichk mackxt es nothwendig, eine sixzfsrweisa DUrckoführur-g Der Reform von vorn herein ins Auge zu fassen.“

SLujchife War mM! Besérebkn von Hause aus, E? ist also aus “mm FLUanz-Minisésxivm ker Vorichlag gekommen: 3111 Hälfte, aker auch diese Hälf'ie so!] nur stufenweise ihrer künftigen Ver- rrenkung zugefühUWcrden. Nur an fur ek T1 mesure, wie die Reiébß- gklder einkommen, soÜ diese Verwendung ins Leben treten. Also Liefer chavke des Séuferxweisezx ist festgehalten.

Der Z:? €e§ner M?xkung am meisten vustänklickyc S&riik dürfte dis koxgxscßngne Refo1m dé]! Klasjen- und Einkommensteuxr sein, mij WUÉ'ST fader zu bkainuen wäre, sokald die Miltel dazu würden flüssig gemacht Werken können.

Wknn man nach der Eeaefis jedes etnzelnen Saßes in der Vor- lage fragt, so muß max; :*.ojhnandig ki? Akten des Finanz-Méniste- :iumZ zu Raths zichen, wie dieje hompssächlicb “boxt v21hand€lten An- gelegcnbeiésn fick) gkkildkt hqbsy. Das Finanz-Mixisterium fängtja nicht an jedem Tage sei!;e Gesébafte ch vome an, indem cs eimxn

anden wäre vielleicht beffcr, ich weiß es nickot, aber fie ist nicht often. Die richtige würde vielleicht nur die sein, wenn ei_n einziger Kopf oder ein Auésébuß silb fände, der im_Stande _ware, alle unsere wittbfcbastlicben und kommunalen Verhaltuiffe unt einem Blick vion einer StkUe aus zu durcbscbaucn mzd zu beherrschen und sie wie x ne Chladnyscbe Figur mit einem Strtcb neu zyrecbkzlllegen. .Emen solchen möch1e ich auch wohl kevnen, möcht 1bn Herr Mikrokoßmps nenr-en', der das könnte. Wir müssen “- in sjumperbaster We1se gebe ich zu - die Socke an einem Zipfel anfangen, es giebt keinen Menschen, der im Stande wäre, Ihnen einen onen, fertigen Abfchluß aUer der Reformen, deren wir bedürfen, auf einem BZLU auf den Tisch zu legen. Solche Reformen s'md die Frucht mubfgmer Ar- beiten und gegenscijigen Entgegenkommens, „des fébrittwetsen Vor- wärtégehens; aber die sprivgen nicbt w1e„ Minerva aus. dem Haupte Iupiéers fertig heraus. Deshalb sage wb: exeben Sze den Weg, der offen licgt, den lange Voratbetten im Fmanz-Mmisterium ge- babnt haben und dessen Gencfis „ich aus den,?lkten ergiebt. Ich babe die Akten des Finanz-Minineuums auch nicht aus_dem Geleise beben können, ich bin nicht mit aÜxn Einzelnbexten emverstanden, habe mich aber gefügt und füge nnch auch heute und Werde mix]; fügen, sobald ichsebe, daß überhavpt nur d1evRicht1zng des von _mtr erstrcbten Zicles inneßelkalten w'nd. Ich mochte bnxm, beherzxgen Sie den Satz: Das Beste ist des Guten Feind; er kommen „nie eiüen Schritt vorwärts in der Reform, wenn 1mmer gesagt w1xd, das muß noch geschehen, und so muß die voxlkc-mxrxene Reform sezn. Unter den Zwaxzix; Rekrexn, die darüber tm Reichstag und [71er sprechen Wetken, werden wir zwanzig verschiedene Ansich“)? haben, die den ganzen Koémos uwfaffen, " ron denen rytr vieUeicbj eins oder eine Kombinajion durchfuhren können 1m Zeittaum von 10 bös 20 Jahren, und weny dann unsare„Sobne sagen, es ist beffer gewoxden, dann WoÜen tmr zufrieden sem, und daß es besser geworden ist in den letzten Zahlen post boa,!)der _ ptox-rer boa, das wird ja immer verschied?! außgelegt --, aber„1eden- / faÜs nachdem wir die ZoÜteform eingefvbrt haben,“ kann Ntemarzd bestxeiten, und so überzcugend sonst der Hr. Abg. R:chter sprach. in der Behauptung des GegentheiW wird er 300 ungläubtgen Geßckotern Jeb bier gegenüber gefunden haben, Und im ganzen LaUFe und er 20 Millionen ebenso ungläubige Gesichter jeben_. Da.- mag voxn Parteistavdpunkt sehr unertrünsMjkm. MYM geW1ffe Reformen, die aukere Par1eien. wenn fie zur Reg1erupg kamxn, ganz gew1ß auch machen würden, von eéxaer gegnerixchen P(xrtet „gemacht Werden , has ist ein Hauptgrunx mancher Oppofition,. d1e wtx finden. _Naturlzch, h&r im Hause stehen die Motive höher, aber daß" soyst ]Zbr Viele diesem Ministerwm (“s nicht görmen, diesen vernuufsxgen Gedanen außzufkhrem, bégfeifs ich; ““wenn ße (:er sekbft Mmister wxzrext, würden sie ganz anders Werden und sagxn: Hie einfalttg waren unsere Vorgänger, “daß fi? “das ntcht langst geLhan haben. Es säÜt mir dabei em sebr getsireicher Koüege ein, d&p. ich in der Politik gebabx babe, ker nn Jahr? 1864, wo er anfing klar zu sehen, wo ich bmaus wollte, fagix: memCon nun macht da: Mensch meine Politik u:“xd verdirbt s1_e voÜstandtg. DIesks kaühl haben auch beute dée Herren von uns, dre u_ns gegxn- über jeßt “di“- Steustfäwgkeit des Tabaks bis zu einer germffeu Hohe in Abrede stellsn, aks ob das schrecklich wäre, aus dem Tabak Zeh: Eeld nebmsn zu kroUep, als cb Jskexmanu fich schämeu mußte, wenn er eine solche Ueberzeusuug hätte, fie auIqurecben, und wenn er auf eimm Worte ertappt wird, was fx) auschcgt wsrden möchte, er sich schüchtern zurückzéech müffc', dam1t cr mcht dcs Gadankens

Strich durch die (anze Vergangeöhkét macht, soudkrn seine Vörlagem, nacb dk1?€_n ick) mich zu 15chtkn habe -- denn ich kann nicht aUe De- tails pxüssn _- erfolgen nach Maßsabe des dort vorhaxdkvén Aljeu- materials. Ich ?xwäbne diks, um zu entwickkln, daß ja nicht Wiss, was wir Ihnen bringen, ganz unumstößlkch ist.

Ich bleibe bei der Ucberweisux g an die Kreise als däm zweck- mäßigften Mütek, eine Exleicherung herbeizuführen, und ich schlage daher vor, daß nach Maßgabe der von MUMM KoUegcn in km Mojiven angedeutefen und von mir ganz gewiß unterstüßten Ge- danken, die Kreise für die Gelder, die sie vicht zu nojhwendégen Zwecken brauäpen, die Befreiung der Clementarfchlen von allen Kommunalbeiträgen zu erstreben Haben, und ich kann dies Ziel kaum mit keredleren Woxten vertxeten, als es der Hr. Abg. Michler vor- her gekban bat; ich bitte daher Jeden, diejen Theil des stenogra- phischen Berichs der Rede des Hm. Richter naéb Hause sckoiäen zu wcüen, damit die Leuie sehen, wie gut wir Beéde, der Abg. RiÖXer uvd ich, Uns unterstüßen. Ich bin im Zusammenhang der deanken in einen anderen Weg geratben, (116 ich ursprünglich verfolgte, und bemerke nu; noch in Bezug auf die Sckzulausgaken, daß fie in aüen Kreisen Preußens, mit Auk-uabme dsr Stadjkreisk, 63T Mil]. bisher absorbirten, unjer denen fich, so _v'tkl ich habe überseheu körmen, nur zwiscken 5 bis 6 Mil]. StaaFÉzuxcbüss kefindetx, also Alles, was auf diesem FLWZ verwandt wird, wüxde vx-n demselben bereilwiüig absorbirt “werden*, Und es würds noch nicht voüxjändég gedeckt werden. Sie würden auch die Genuxzjbyung haben, daß es gerade den ärmeren Volksklaffkn am meisten zn Gukc kommt, und daß der zur voUen Gleichheit mit feipen Miibürgern i'n der Meinnng der Partcien nikht berech1igte Gutsbkfiyer hiervon auégeschloffen bleibt, da seine Kinder doch nicht in dieser Schule ficb befinden.

Mir fällt wieder in die Händs eine von den Aufzeichnungen, die rcd mir Über die Aeußeruvgm Hes Hm. Abg. Rickter gemacht habe, und wo iäo gcsehen habe, wie 2131 _Mann von so viel Geist, wénn er immer in der Sjadt zwischen Hayjern, Straßsn und Zeitungen lebt, doch dem praktischen Leben entfremdel werden kam!.

„Er ist der Meinuna, daß die KommunikajionSmittel vorzugs- wchrye den Gryndsteuer zthenden Elxmenten zu Gute kommen, 27: muß also me einem Kreistage beigewohnt haben, Der Cßauffee-

haufen" kxscbließcn woÜte , und muß fich auch selten xn landlichen Kreisen aufgehalten haben, wo die S1äd1e tmmer das lebhafteste ertereffc für neue CZ aussem

békuyken, 7- und wir sehen m_!ch, wenn die Chaussee gxbaut ist, wie so eme kleme Landstadx aufbluht, die früher zwischen Sandwegen ge„legen hat, mvag fi: eme Hafenstadt sein odkr mögen fie Landstädte sem. Die Stable stud so mtelltgent, daß fie ihre Jntercséen wobl verftcken, fie „find immer die' ersten, die Cbauffeen verlangen, die Pe- titionen an "„du: Regierung rtchten, und diejenigen, Wklcbe die Sacke auf den Kte1§tagen betrkibenz doch gcwiß nicht blos aus Liebe für den grvndstcuerbczahlex-den rtjtersébastlicbeix Nachbar; fie halten mit dxmfelben sehr gut zusammen, abxr sokait geht die Hingcbung “roch n1cht,__“daß, wexzn fie gar kein Interess: daran hätten, ihrerseits Cbaumeen zu„wunschen, sie dafür Beilräge 5, fonäs ysräu zahlen wür. den; es geschieht “(“as fast nur von. Städten. Ein Gaisbefiyer muß schon sehr wohlhabeyd und opsetwtütg sein, wenn er sagt: ich gebe 1000 Thaler 9. fovc15 pexän, aber bei den Städten findet fich das Tebr häxfig. Was der, Herr Vorredner zitirt hat an Aeußerungen uber dte Dezentraltßattoxx, Tie ich in früheren Jah- ren gethan habe bei Tebaijen uber den bannoveriscben Provinzial- fonks, so babe ich fie noch hxutk auf das Voüständigste. ch wikl ja gar keiue Ceniralisation xn der Verwaltung, ich wikl nur eine “Centralisation im Bezahlen, m der Jmauz, es soll von„der großen

Qaelle der Staatseinnabmen abgezwetgt_werden zur voüstandig unab-

hängigen Verfügung der Kommtznalverbmxde. Die Veranlagung sol]

staatlich sein, weil wir _ vieUetcht mit Uyrech -- aber dock) dam:

eine größere Garantie für die Gerechtigkeit de_rselben finden. Sie

ist ja nicbt immer gerecht,“ abe: sie wird vießetcht Uocb ungerechter,

wenn fie sich in den Händen von lokalen Emfluffen befindet. Also

“diese Dezentralisation wilT ick) noch heute.

Der_ Herr Vorredner ist darm auf Aeußerungen gekomuzen, "welche dre Zeitungen mir zuschreiben, und hat dabei gesagt, ich hatte behauptet, das VerwendungSgese wäre überstüsfig, wenn betspiels- wetse diese oder jene La ten, Walche eigentlich Staats- [asten sind, von! Staat getragen würden. Er sagt: wozu also der Larm um _ das Vertrendunkzsgefeß? Er verßißt Meerr daBZLZaZYstZaF Tie Yichamliffednicht vor iegt, das Wenns???)

. 11, en as enwün ew ne Weicht hab?, ist ja nur ureichbar, wenn anLintFeY ZYLWUÉ

schuldig wird, kaß der Tabak um!) mehr Geld bringen könnt?, als er

nicht wegspülte, ka babe ick: keine Zeit ebabt,mxch„w*s„„„„„

olitik selbst zu kümmern, erst 'der Rücktri iDelbrücks pezwungeu, da War ich genötbigx. mir eigene AnfiWwItbiYkn ?te außzusprecben. Das; ich fruher andere gehabt kälte, [ck eigentlécb nicht sagen, man kßnnte ebenso gut mit mir WWF!“ ten, ob ich in irgend ejmr w1ffenschaftlicheu Frage diese: oder Kni- Meinuvg, dieser oder xener Tbeoxte gewesen. Ick babe dam“ jena Zeit gefunden, mir, ein ganz L_esttmmtes Bild von Haudxij'kÜ machen. Ich besxrerte, dqß meme Anficbter) _von sxübde hkk?" entgegengeseyt waren, rretl fie „gar nicht extstnten„ jch wardeutigq sant? Schüler des H(n. Delbtuck und babe Delbrückg AUM, außexesprocben, wenn ich dxtglxichen außgesprocben babe- „„ckck-dt;, mir die Gemeinschaft gekundmt bcztte, „bin ich skäwUÖgen" tu,: eigne zu vertrcjev; die fipd viellen'bt in manchen Dingeuße '"- seinigen abweichend, aber tcb habe früher entgegengesetzte die d" wechselt hätte, nicht gehabt. Dex Herr Vorredner bat vielfÜchbsW vativen Programms gedacht, nxte mczn es nennt. Ia-WeiueHmmmkw konsetvative Programm xst mcht em ProgrammderRegiW1 „das“ habe auch keinen Beruf, dafür _oder dagegen einzutreten IFW das hier so bézeickynete konservative Prograznm als “'eiuén n„„„balt; nützen Versuch, einen richtigen ZusckzlagsznaßstahfürKWWWßiw herzustellen, für Staatssteuern aber _wurde es mir nicht am: sein, Weil es, wie auch„der Abg. Rtchjer'richtig bemerkte, «ÜN sormgedanken, von YM! xcb ausgegqngen bm, UUd“dm „ck b" Re- wickelt babe, volLstandm dmchschne1dét un?) nicht die Ausbildxlxunw indirekten, sorxderrx die Ausbrldung der dnekten Steuern „nwnada bat, die ich für d1e Korymune durchaus beizubehalten wfmschZw'ck gehören sie bin, nur muffxn ds_rt zu der Gebäudesteuer und !- da Grundsteuer keiree Zuschläge erhoben werden, denn dabei wi? eine Nachbar mit 10 bis 20 Prozxnt Zuschlag belastet, währldda andsre, ker ausnahmslos sein Einkommen nur “W-Papierenm in nicht böker als mit 3 Proxenk herankommt, und doch “ck12in mehr aeben könnte, wle ibn ck95 Couponscbuüdxu an gar kein isn “LZ:;nbYeFÖäxtiéxbuugstbtsnxertÉerÉenF kcekr Landwirth„ der Bangert av- us e115er [) (*r éme o «? 2a ern mu [: - rerWerihen muß, um Einnahme zu haben. ß vd seine Fkükbke Ueber den Maßstab der Grund- und Einkommmfleuer bab . mir voxbin schon zu reden érlaubt, und kouftame nurnoch M wem wir z. B. die Hälfte mxiner Grundßeuer erkässeu würd? „ß- etwas m2br als meine ga:1ze_Emkommenfieucr erlaüeu WerdenxéY Daß- ist cin sakjisches Beispnl, das ?ck anführe, so'W w„-„„d:"d„ Tragweiie gehen; das verlange ich aker gar nicht, ""d“-WWF- gehüjet. einen Antrag auf Abfchaffung d.“ GUMMMWW Die Milderupg dcr VUastung der Landwntbsckzqß WWW:“ VorZage “Oaxin, daß die Siaqkégrund- 1:er Geba zom WCF und nach Bedürfniß den Krctsm außgeliefett" „* so daß Moka Ungerechtigkcit des Zusckxlagcs auf dre Gkbauder-FWYMWW ausfäÜt, Woöci icb üprigens hemxxke, daß, wexn U'MVWW sagte, daß Berlin bstnahe die Half'je dsr kaommevßmakzabh die überhaupl ankowmi, das dW emigermaßen im WWW) mi? den Anßabkn stkht, die (“t, chn ich ihn recht verstand,“ übjrügm Rückgang der Verhäljniffe ker Sjädte zu denen W plattm Landes machte. Bei dem Vergleich der Stcuetbelastuug beider wdribmim Augenblick wobl evtfaUen, daß in dem Zeitkaüm von 1866, W dem er sprach, korb dée Mahle und Schlacbjsteuer beüaud, von “der ich ja zu meir-c-r Freude einen Anfang wieket' fck men 7'che in der Schlaäothausfrage, - daß diese indinkju Sjeuern noch beftavden, und daß dagegen im Zabre1876, ;ck! Jahre später, die ganze hohe Bklastunß Der dirßkten Steuetu,[ch

bringt. Ick bekenne mich ganz unumtvuxDen dazu, das; der Tabak

mehr (Heid bringen muß Und es mag !egiercn, wkr da will, (I max]

Hr. Richter oder Hr. Rickert an meiner SLeUe Minister seix: fie

werdm vieUcicht das Monopol nicbt einführen, ich strebe heute auch Vorgangs aus dcm Jakre 1848, Damals. hin ich vielfatbiraVep

nicbt dahin, aber - es giebt viele Formen, dkm Tabak mehr Geld abzuneßmen, und das werden auch sie Fhun. Es ist ein Jrrthum, daß dée Führer der Handelépoläék, deren

Epigotwn wir vor uns sehen, gegen_ das Tabaksm5nopol geWesen sind, wobei ich immer befüxwortexxlch habe noch nicht dazu ge- schworen. Mein ftüherer Koüege, der ReichstagZ-Aßgeordneke Del- btück, wird mich ja im Reicbsxage reksifxzxren Yönnen, wenn ich jeßi e1was Unrichtiges sage. Ick habe, als wu; fruher darüber gejvrochen haben, ihn gefragt, ob er in Bezug auf das Tabakxmouopol nicbt geb'mdcrt wäte durcb eine Sébtistx Hie et iy densunfziaerl Jahren dagegen geschrieben bak. Nein, !a-Fae' er, nx kxmer Wetsx, das Tabaksmonopol war SÜW ganz Wmögltä): Sache im Zouverem, ker alle zwölf Jahre gekündigt werden kounte und das Tabaksmonopol kann man nicht auf Kündigung einführen; a"ber er xray keis: prinzi- viellsr Gegner daß Monopcls. Ebenso Wuxde _mir Herr Camp- hausen, wenn er in einer parlamentaxischen Verjammlung mit mir wäre, bézeugen, daß er ein prir-ztpieüer (Gegner des Tabaks- monopols früher zxrar war, aber sick) den Vorzügen dieser Eiririchjung doch nicht dauernd verschloß. Also, meine Hekren, ich bekenne mich offen dazu, dkr Tabak muß mehr bluten, als er bis jetzt blutet. Ankh die Gejränke. „Wenn Ste sehen, daß die GeLränkesteuer in Frankreich 1), x). 450 MtUtonen Tran'cs einbringt - ungefähr soviel wird es sein _, daß dcr Takxa benahe ebenso *viel bringt, die Stempel und Gebühren mehr, 1a, meine Herren, dann empfinde ick; eiue gewisse Besckpäyiung uzxd frage „mich, sind wir Weniger klug, verstehen wir das Gescbast Wemger al? m Frankreich? Mein, meine Herren, bei um“- ist nur der parlamentartfcbe «and, du'rch den wir müssen, tiefer, der Berg ist steiler und es ist schwerer, eme Einrichtung, die wahrscheinlich Jedermann, wexm er an der SpiYe stände, gut beißen und fördern würde, durchzubxmgerx, aber bekämpr, so lange er nicht an der Spitze ist, sondern "cm Anderr dj_e politi- schen und mixiifjerieüen Vorjbeile genießen wurde, - der bewimmten Fraktionen und Parteien nicht «gehört. Der a,uf den Universitäten einmal herrschende Corpsgeist ist bei uns gucb xm praktischen Leben schärfer als im Auslande, so das; Wir dle v.arlamentariscloe Basis, die diese Säure des Corpsgeisjes bmreichend ab- stumpfk, noch nicht entdeckt babep. Die Parteigegcnsäße, ,die bei uns noch obwalten, schsmnden nur vorübergehend, nyenn das Vaterland in hohen Wellen der Gefahr steht, das ist aber etgentlicb nur in Kriegszeiten der Ja!], und diese smd ont seiDank nicht vorhanden, es ist auch gar Feine L_lussüht dazu; Ich bin deL- balb auf recht lange parlamenjari|che Kampfe, auF langer, wie mein Leben dauern wird, in dieser Frage gefaßt, aber 1_ch werde nicht um ein Haar breit darin schwanken,. und wenn ich m_ude bin, werde ich ausruhen, aber in keine! Weise umkebren;_ Md 1ch werde auf der Bresche sterben, so Gott will vieüeiÖt auf dieser Sjelle dermaleinst, we_nn 1ch nicht meHr leben kann. Ein braves Pferd stirbt in den Stehlen. Ich ixabe früher die Abficht, zurückztztrxten, unumkounden erklart, weil ich mich körperlick) nicbt leistungsfahtg mrbr fühlte, die SackZe forjzusetzen, und weil ich bei meinen Kolleger; nicht überakl die Un - terstußung fand, deren ick) bedurfte, - ieh hglte es fur "UHÜch, zu konsta- tixen, daß ich von dieser Velleijät gayz zuruckgekommen bfu, es fäÜt mir mch ein, zurückzutreten. Z')“ suis. )')“ !EIZ€!„Jch sa 6, ?ck gedenke 10 lange im Amte zu bleiben, wie Se. Maxestat der aiser es für gut findet; Sem Wille ist das Einzige, was m1ck aus dem Sattel heben wird. Es hat viel zu dieser meiner Ueberz'eugng auSzubalten bei- getrnaßen, daß ick) gesehen habe, wer stch etgentltcb freut, wenn ich zyrucktrete. Jxachdem ick) die Herren scharfer ins Auge gefaßt hake, dre meinen Rucktritt onen, da habe ich mir gesggt, ich muß dem Vaterlande doch noch zu etwas muse sein, wennzcb bleibe, und ich babe mich kntschloffen, so lange ein Faden an mn: ist, wil! ich dem Vaterlayde dienen. Diese Absicht hat mich zu aÜen Zeiten geleitet, es erklart das, was der Herr Vorredner von meiner wechselnden Ueberzcugung, z. B. in den Zollsacben, sagte. Ich babe gar nicht geWechselt"; bevor1ch den ZOÜsacben persönlich naher getreten bin, bgbe [ck uberhaupt gar keine eigene Ueberzeugung vertreten, sondern die :peines KoUegen Delbrück, den ich für den richtigen Mann an der N(btigen' Stelle hielt, ich hatte keine Zeit zu etgenen Ansichten. Denken St_e sich „die Aufgabe damals, nur die auswär- tigen Geschafte zu fuhren, wo ich in allem Ander_n neu war und wo das ganze Deutschland in einer (Gahrung war,

!

[ möchte saßen, die ungeschickte Besteuerung der Städte durckdk direkke Bestéuerxmg tchön bcstaid, die frühxr kcbt miizäblle. Ick erinnere mich bei dieser Ausführung eines re t cbarakteriftisäm

kehkßewescn mit eim-m sehr geistreichen Polen. ich wil] deUNam nicht Weitex xetmen, sxineLandSleute werdsn ihn erkennen,!otnlö ihn als exnen „cqugezetchneten Schafzüchjer seiner Provinzbakm Und „Wenn :ck bmzufüge, daß er cinér der gescheidtesten Agitab-j- polntschen Interessen und Verschwörungen war, ?ck habe müM- lebendtge Zeugen, in dem: Gegenrvart er sagte: der ganzeY für 'die Sixuaüoy bei uns beßebx in der AbTäoaffung der ' Steuern in den großen SLäßjen und Kn der E'm'iübrung derdieeba Sjeuern. Wenn wir, das erst haben, daß in großen Stäbtmb'e direkten SZeuern eingeßübrt smd, daß ?ür die Klassenfieuet dir Möbel gepkan'det und auf d'xe Straße geseßt Weren, dannbabm wir g(wownen. Unter „vom“ verstand er dxe polnische Revolution, dsren kluger Vertreter er war. Ick bedaure also, daß der Staat das „damals bat einführen können. (Ruf: Namen namen!) „Ste_frcmen, Wik erst; jeder unser polnischen Herren Kollegen trnd thn Ihnen sagen., ich kann ibn übrigens auch nennen, 69 war Herx von Lipski; iä) „fürchte, er ist todt, es war eka sehr ltebeanmdtger Mann, urxd sem Urtbeil zeugt von einem praktff-beu GeschaftSmann; Wen_n er 111 „der preußischen Regitruug g'ekveskn wäre, batte er wohl nie seme ZufÜmmung dazu gegeben, daß déekndt'rcften Steuern in Berlin aufgéhoben und an deren SFM direkte gexeßt Werden. Wenn also Berlin die Hälfte dcrEéukoo-menséluer tragt, _" wohxr fließt„dieses Einkommen? däsßéeßtdocb nicbtaus Grundsjucken m Bstl-m, es ßießt zum MTW de! Gebäuixcsteuer, das kaxm aber_ so sehr viel uicht sein, weanes aucbzxigt, Memme- te_cht pre Gebaukesteuer Véranlagt ist. Jö: Kabeln mm. Wm “ck mobi trre, amtlichen Vekaunjmachng küuliö) geleßm.daß k'er Feuer- kaffenwerjh fich auf 1 958 000000 „M beliefyuvd Baß dabu dle Be- lastung, d1e„darauf Hypothekariscb ruhte, silb (mj 2064030060 7“ [*kllef, es zexgt daß, wie sehr der Berliner Häuserbzß er WMW!" ligh durch dre Steuer überbürdet sein wird, und Wie nkbar er sem wnd, tpei'n wenigstens keine Zuschläge mehr xdazu erhoben werden, Und We [Wrechtigt ein nyvrucb darauf ist, kaß kits "VMM“ Aber wenn hier aus dem Häuser- und Grundbesi? ein teme! Em- kxmmen kaum fließen kann, wie die Einkommenf.eu„er ck krückßib“ tlgt, WOHL? kommt dann disses Einkommen, Was. wu der HPM“ ' redyer sqgte, sicb verhält -- ich glaube, er sagte 25 M 39 WM“ ! gefahr dt; Einkommensteuer von Berlin (Zuruf!)-* - Es _tsx egal, aber es war [*einahe die Hälfte, - dannmvßk." gekvalttgcr Befiy von fundirtem Einkommen aus PWW!“ Berlin stöcken, was s'cch bisher einer höheren Steuer nach W“ des Grundsteuereinkommens entzieht, und es könnte dabekkUE" trag 1olcher Sjeuern nicht so minim sein, wir der Herr V "„" es aygefubxt hat, was Dazukreten würde, wenn man Win M'; fundrrte Einkommen ebenfalls zum gleichen Maße, wie dasinGnW und Boden fundirte, beranzöge, was ich in dem Maße YU'WW' [“We-„ Ick will nicht dieselbe Ungerechtigkeit dem ktunbeßßkk. gegenuher begehen, 'die der Grundbesißer erlitten hat, woblabettkch strebe 1x!) e1x1e stärkere Heranziehung des fundirten (Einkonumusau tn Papter, tm Vergleich mit dsm unfundirten-

(Foriseßung in der Zweiten Beilage.) " '

dunskakséß anfangen. Es ist eine Thür, die sich dazu öffnet, eine

wo man sehr rccbjs und links sehen mußje, daß einen die WeÜe