1871 / 168 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 13 Nov 1871 18:00:01 GMT) scan diff

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aa e und GeWichte eben wirklich nichts andxres sind, wie Maaße, Fährßnd die Münze neben dem Umßande, daß sie em Maaß bixdej, z::gleigh auch einen Werth hat. Es war diese Rücksicht, die Schwungkett, dre ange für die öffmtliche Meinung kkar zu stell“), ob es in _der Thqt fich empfehle, zu einer internatwnalxn Goldmunze zu gretfen, „nut anderen Worten, sich mehr oder wemger besttmmt an pte lateimsche Münzkonventwn oder das englische Münzsystem anzukchlteßm, fie War es, welche den Bandesrath des Norddeutschen Bundes an vxrflossenen Jahre veranlaßte, einc Enquöte über dre Frage zu beschltcßen. Es war dabei daNals schon die Tbeilnahme der Süddeutschen Staaten in dieser Frage geWiß und ÖLL Beschluß konnte damals schon eme all- gemeine Maßxegel für Déutsc'ßland ins AUF? fassen_. Die bek-„xtxntenkVer- hältniffe haben die AusftxyrunJ disse: Enqusxe 'verhmdert, aber mszschex: hatnach der Ueberzeugux-Z der verbündeten Regtcrungen dte öffentltchx Met- nung theils durch sachlichs Gründe, vielleicht aizch hierund da durch außere Gründe sich so :vxit geklärt, daß :*ée verbündxten Reglerungxn ohne eine vorhergehende Enquöte geglaub: haben; dte Frage in dte Hand nehmen zu können, Sie Jud der Uxberzeugung, daß die Mge nicht zu lösen ist in dem AnschlUffe an xmes Ter "bestehenden, yßemx der Goldmünzen, daß fie nur zu lösen :| durch Schaffung uvex Kanone:- len Münze. Die Gvündc, die sie dabei leitxtcn, ünd keinxsjyegs polt- tischer NW:“, fie find wjxtk)schaft[i.chc._ Es ist eben, “:x-:e tch vqrhex andeutete, !::it eine: PZÜÜJL anders, 71sz mi: dem Maaß und (Hewwbtx. Man kann. 2711 gemcixxscbastliMs System von Ma-zß Und Germch: ant der ganzen WEU haben und fiche: sein, keinen SQadcn che: zu haben. E;:wak“ YUWL'EI ist er?“- mit. dcn Munzm und_ hier w::r aüsin :cbor- der Gcstchté-punkk, Fer dzxrä) die Münzfojwenttonen der Jahre 183“; :..-nd 1857 hiudurchging und der nch) der Ueberzeu- gung der Vcrbüxxdeten ngiermxgen fich in“ dex Prgxts ebenFo sehr be- währt hat, als F:" tbeoretisc'é) richtig ist, mmxltch dte Verpftxchtuyg der Regierunx: 575: dW Aufxsckzthaltm-J ciner you:“:x-äcßtigen Ctrlulatxon zu sorgen -- “:?-Lesxr GefichtspUnkt alleiu, sage ich, mußte entschxidend da- är sein, xin naxionaleéx («;-ijM zu wähUn; :.exm da andere Staaten en gleiche:! Gefichtspuukt nicht bsf-x-Lgem so wuxde_ der „Anschluß an irgend ei:5 anderes System nu»: zu erkaufen «éweßcn sem durchkdas Aufgeben dieser Fundamental-GruxxdWe der bestehenden deut7chen Syßeme, dic fü:- die Erhaltung des iHhol'eumlaufes, für all_e' die'großm damit verb55nd7'572n Interessen durch die Erfahruug b.:yaort ist. Es konnte fewer :::cht unerwogen b'leiben, daß ein xedcr andere Weg, daß d;?“c Anschluß an 1ede andere besiehen_de Gold- münze eine Umrechnung sämmtlicher vorhandener 111 Silber eingegangenen Verbindlichkeiten in kürzerer oder längerer Zeit Welche nicht nur mit few: großen

YZ) MW haben m:":ßto, Wierg «';-?.!" »»»» auch unVesMeidlkchen chlußxn verbunden

geWesen wäre. Dieses Qllles, meine Herren, bat die vexbündeten Re- gierungen d::hin geführt, Ihnen ein selöftständiges, cm nationales System vc-xxuschlagen und sie hoffen, daß Sie mit ihnen diesem Systeme zustimmen wekden. , ' - In der Diskussion nahm der Staats-thster Camp- hausen nach dem Abgeordnetsn 1)r. Bamberger das Wort: Meine Herren! Der Herr Vorredner hat vollkommen „Recht ge- habt, Wenn er anführte, daß für den preußischen Fincmz-Mmifter _ den er mit Unrecht zum Reichs-Minißer ?rhob, denn er hat weder die R te noch die Pflichten eéncs solchen ,_ er hat Wohl Recht ge- habt, für den preußischen Finanz-“Minister in dieser Zeit die schWerste Sorge die Frage gebildet hat, Wie das Gold im Verhältniß zum Silber richtig tacifict werden möge. Ich Wik] nicht leugnen, daß es während der Verhandlungen, die seit Monaten Deutschland be- wegt haben, queilen einen wahrhaft unheimlichen Eindruck auf mich gemacht hat, daß dieses eigentliche Problem der Frage, diese schwie- rigste Seite der Frage, kaum zur Erörterung gexogen, daß als vöuig selbstverßändlich behandelt wurde das Verhältniß von 15Z21 - und daß, selbst dann, Wenn der Gedanke Vertretung fand, das Gold mag wohl im Verhältniß zum Silber in seinem Werthe steigen, man doch nachher glaubte, mit Einem Schlage über die ganze Fra e hinweg- gehen zu können, beim Beginn der Reform sofort den hinzu- stellen, dieses ist das festeVerhältniß, und dann dieZukunft fich selbst u überlassen. Mir gewähri es. nun große Freude, daß je länger dies-x Fragen mich beWegen, desto mehr sich bei mir die Ueberzeugung festgeseßt hat, daß der kühne Wurf, den wir unternehmen wollen, gelingen wird. Es ist anz richiix, der Moment für die gewaliige Reform, die Deutschland ns Mme faßk, war nie so günstig und kann nie wieder so günstig sein. Ane praktischen Männer erwarten darum mit Ungeduld den Augenblick, wo sie mix., dem Prägen beginne,:x fönwen und dann auch Wiedpr' mit dcm Ausgeben. “Daß der preußischeFinanz-Miniüer nicht die H «ck dazu hieten wird, um die geprägte Münze aufzuhäufcn, daß ex vielmehr suchen wird, sie alsbald zu venverthen , sie zu ge- brauchen , darauf kann der geehrte Herr Vorredner fich verlassen. Wenn nun ins Au e gefaßt :verden “soll, Welches find die Grüxxde, die es heu7e :vab:scheinl ch machen, daß die Reduzirung von Gold zu Silber in dem festen Sake von 15;:1 gelingen wird, dann möchte ich sic in Der Kürze nochmals zusammenfassen. Als zuerst vor einigen Monaten bekannt wurde, daß in Preußen die Mügze schwierig wurde, Silber zu kaufen, da trat eine große Störung in den Preisen der Metalle ein, es gingen die Preise sowohl des Goldes als des Silbers zurück. Man mußte sich die Frage vorlegen, was wird erst geschehen, wenn die Wslt erfährt, daß es nun wirklich ins Auge gefaßt ist, als- bald mit größter Beschleunigung zur Ausprägung der Goldmünzen überzugehen Seitdem das lLeschcben ist, hat sich der Weltmarkt be- ruhigt, er hat fich deshalb eruhigt, weil wir die Herren Engländer auf kurze Zeit in Unruhe verseßt haben. In England hatte man der gewaltigen Erschrinung gegenüber, daß eine franzöftsche Anleihe kon- trabirt war zum Betraae von meh'reren Miniarden, und mit der kaUgniß anticipirter Zahlung zu einem Zinkfu'; von 6 pCt. . sich völlig sorglos verhalten, die Bank war mit khrem Diékontosaß

bis auf LpCt. beruntcrgegangen, und es schien als sol1e die es . hältniß für immer fortdauern. MittlerWeile réiftm in DeustsazYJd

. die Ansichten, die darauf gerichtet waren, in Deu€fchland zur Gwid-

ryährung überzugehen, und :s war der Moment gekommen, Be- ziehungen von Gold aus England eintreten zu lasen. Sobald Wie dieses in irgemd erheblichem Umfan-gze eingetreten is, da hat sich die frühere Sorglsfigfeit des engxischen Marktes alsbald verloren, und se sind nunmehr umgekehrt zu einer allzumit gehen. den Besorgniß vorgedxungen. Diese Operation hat dann aber zu. gleich dahin geführt, ein richtigeres Verhältniß zwischen Gold und Silber zurückzuführen“, und es ist gaNz :ichtig, waZ der, err Vor- redner__1agte, daß in diesem Augenblicke das VerOältniß dss Goldes zum (Hilber beinahe ganz genau so steht, als wie es dieser Gkseß. entry::rf für die Zukunft ins Auge faßt.

EZ ift dagegen nich: ganz richtixx, WEZ der „Herr Vorredner meinte, als ob das erst so ganz plößlich und véeUeicHt gleichsam Durch die Reichsregierung “veranlaßt :voxden sei. Wir haben in Hämburg die Notixungen Wo:: seit langer Zei: stets in demVexbältUiß des Goldes zum Süßer Ho:: 1 373 15,505 chÖt und 5711 Londwn i| gczsnwärtig sogar dex Preis noch gestiegen. Das neueste Telegramm giebt dcn Pr-kis des Silbers zum (Hoxde (m Mf ;;] Pencxs, und es ist also dort jeßt noch eie: günßigcrss Verhäxiniß xinge. treten, als Wie I):: Hz:: Vorrsdzxsr ammvxxx Was spricht nun daßür, daß dieses V:“?QäZMiß UTM aUzU ?ck: <“:irt 55*erdex: YZÖÖÖL? Dafür spxicht einmal, daß in dßefem Augsnbli-éc Deutschéand b::céts in dem Befiß 5:77:15 ::::sehnlicben PTMZL von LHSWOQLTM und (HM. münzen sich befindeé', Daß ferner, abgeßchcx: 55011 ckcka Vsfiß- unsere deutschen Banken nicht so sorglo-x- in den Tag Qmeéngelebt Hab», um fich nicht zu vexgegenwärtigev, Haß fie später von der Silberwädrunq zur Goldwäxxrung ÜbekQSLIM xnüffm. J:: de: Tha: H;»:n sie, wie mir sehr wohl bekannt :::, auch *sckzon daraufBeFa34: MWMMM, fich in den Vcfiß von Goldbcxrren zu Wen, 3-57;§ femxr Tex gefährxiche Auögleäcbungxprozeß, :vechex dsr Hex? Voxrcdner in Aussicht gcßcllt hat in seiner draßéschcn Frage: Wohin mi: dch Süßer? Dieser Pxozeß soll Uiä): er?: beginnen, er da:, schon begomxen Deutschland hat schon jest daran B:?xach: genommen, fich cims Q::anmxys von Silberbarren zu e::tledigeQ. Ich habe allerdings 7105; nicht gxhört, was man in Hambyrg in_ dieser BszécHung gethan hat. Wir haben zwar außérorTcntlich Viel Arkikel vsn dort gelesen, die uns über das belehxen, was wir thun Follen; aber Mittheilungen darüber, Was Hamburg in diefer Vezéxhung gejhxm hai, find bisher zu meiner Kenntniß nick): gelangt. Es kann indeß nicht aquleibcn, daß maxx zu der Erkenntniß vordringen wird -u:7d daß es so energischer Maßregeln-_wie sie der Herr VorredUér in Beziehung auf Verbote von Anämunzung und Einziehung von Silbermünze angedeutet hat,

verständiggs Urtheil über diese Dinße immer Mitér Plak greifen wird.

Das vxsonders günstige V:rhältniß, in dem Deutschland sich bei de_r Durchfuhrung dteser Maßregcl befinden WÜkdx Da: nun wesenklich semen Grund in_dsr überaus günsjigen Handelsbilanz, die für Deutsch- land beüeht. Dre Herren Verércter aus Dem KaufMannsstande, die uns mehrfach auch mit ihrem Rath: in dieser Angelegenheit erfreut haYey, dte h;:bexz |ck, wie mir scheint, cinen Pauft nicht vergegen- wartrgt, daß namlich heute in der Welt, in ganz Europa nichts so sehr gesucht ist als :Die ein Geldstück, das an deutschen Kassen Annahmx findet. Dieser Umstand würde fichexlich davon a:»haltm, zu;“ Zeit Dre deutschen Goldstücke, die man an deutschen Kassen bereit- :vtkltg annehmen will, irgendwie nach dem Auslande zu entsenden Die gxoße Aufgabe, die in diesem Augenblick ganz Euxopa zu lösen hat, ist die: dte Werthe zu finden, mit denen man 11xe bezahlen kann. Nun- meßne .Herren, der Herr Vorredner hat die Besorgniß geäußert, daß uns vielleicht die Operation durch den Umstand erschwert Werdext möchte; daß Schaßanweisungcn des Norddeutschen Bundes in engl:- scher Valyta freirt sind und daß wir in die Lage kommen würdxn- dtese zuruckzahlen zu müssen. Nun aber, meine .Herren, wie wäre es, Wenn" wir von diesen SchaßanWeisungen bereits einen großen Theil zuruckgezahlt hätten? Ich kann dem geehrtcn Herrn Vorredner mitthnlen, daß in diesem Augenblick die Kasse des Norddeutschen Bundes bereits 3,600,000 Pfd. St. in solchen Schaßanweisungen beüyt. Wir haben nämlich die Befugniß, die uns der Reichstag gegeben hat, zur Kündigung dieser Schaßaansu3gcn natürlich auch dahin verstanden, daß wix? fie zu billizxen szisen zurückerwnben dürf- ten, damit das (Held nicht zinslos im Kasten lag, sondern hübsch dazu bettrug, die Laßen des Reiches zu mindern. “Und, meine .Her- re77, es_ hat nicht allein dazu beigetragen, mittlerweile die Lasien des Reiches zu miUdexn, sondern es hat auch dazu beigetragen, den Aus- gleichungsprozeß, den uns der Herr Vorredner so dkästisth schilderte, wo plößlich die großen Summen auf den Markt gxworfen werden, neue Anlage suchend _ diesen AusgleichungSprc'zeß schon mittler- :veile ganz sachte vornehmen 37: lassen. Das ist mit ein Grund, wes- halb aue Werthe in Deutschland vor und nach gestiegen sind, und ich * vermuthe, daß dieses Steigen sich noa) eine Zeit lang fortseken werde.

Nun, meine Herren, unter meinen Notizcn finde ich , daß den “geehrten Vorredner besonders die So7ge erfaßt hat, wi: möchten die Goldmünzen in Cirkulation sehen und würden dann an einer Ueber- fülle von Metallgeld leiden, und es müßte uns die Vorschrift gemacht Werden, daß und in wie vieler Zeit Metallgeld einzuziehen sei Da meine ich nun, daß uns doch seit Jahren die Frage beschäftigt hat: Werden :vir durch Kreirung von Goldmünzen nicht dem Uebermaß der papiernen Geldzeichen eine Sä,)ranke sehen? - daß Wir seit Jahren uns gesagt haben: die einzige Möglichkeit, diese Schranke zu ziehen, ist einmal, indem man dem Publikum eine Goldmünze in die Hand giebt, die ebenso bequem oder beinahe so bequem ist wie das Papier- geld, und daß man dann die Banken in die Lage ßxingt, den Aus-

tausch dcr Banknoten gegen Metallgeld in jedemAugenblick und mit

nicht bedürfen Wird, Wenn nur eine Irgend klaTeErfmntniß, ein irgend *

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Leichtigkeit "vollziehen zu können, und demjem' en der aus :: wil], Geldfiucxe m dte Hand gieb_t, die fich mit ge::inZen (Kosten alstJ-Zisiéecrjk geld transporttren lassen. So meme ich, wäre es doch keine auzu sanguinischc Erwzxriunq, Wenn man davon außgin e, daß die (xmission cines mäßtgen Betragfes Goldgeld, der meiner Au assung nach succeksive, je nach- dem (Hold gepragt ist, zu erfolgen hat, doch zunächft nicht dazu führen würde, Metallgeld guszußoßen, sondern vielleicht dazu führen würde, daß da, wo man Scher Devoxs 'von Banknoten hingelegt Ja:, man später Depots von Goldgeld htmlexen möchte. Indeffén will :ck dabei nich? “etwa dem Sßß aufßaxllexx, 1:17:71 wir:“, déa Einziehung und EM. schmelzung yon SLWLT-ZCWNÜUs (ange hinaussÉHiebc-n müssm. Ick bén im (H"kge-nchl' von YER ?inncht öttrchörUz'igen, daß Ille dieRegicruügen, die fur thx «tiberchd LMM gnsemeffensn Preis erzielen wolxsxy, schsn darauf Bedacht neh555355 Müsxm, 777,2: dem Einschmelzen des Silver- geldxs nach un?) UM) Vorzugchm. Wenn ICT Hort VOrrrdm-r fich d.srukser gewupdsxt Hat, d-as; cin, Krsdit zu diescW Zwecks “nicht gleieH cht schon ve: dxcser Wxxage SkikeUs ;.)-c:“ yedxbi'mdetcn Regkerunßcn verlangt woxdex: W, 175 790: er dabei Eins Unbcachtek gelasscN »- ich will mM EMM, :ytt semcx Schuld, es mag vicljeichi “i::isr Vorlage dex Regierunxxen Yke Vxxxxttlassmxsz daz»: qegeöen “Hach -; daß die vex- bündetm :)sztexxxnguxvox: d;“: Ax'jskckzt «usxxthxn, Haß'es Saxo:- jedes Staates s7575_7*;5u_ß, d1e_Müszeu, 7:5? von ihn: :'n Cixkulation gesetzt stud, aucb _ayk sxtnc KHW: auc? Dex Ciäfulation hera71szu377hen, was ]a namkmltch m Bezug “auf kie Schéidcn1ünzen 5557: set): wichtiger Punkt «„und :::-as auch in. Verg auf die Goldmünzm 'für ei5138ltee StaUxen Upm Vcrxjxst [)xxbcrfxxhrt, 72er b:?unntlicZ'; au: :":chexsten füx Preußen UUÖTETM __:véxd, wem: es se-ém. Fréedrécéysd'or einzu- zxehxx; hat. -- EY :?: CTM.) Won :!::s *déefcm Grunde ein Kxedit Settexxs der verbyndcten Regie:"unJ-xn nicht in Anspruch qenoxxmnn; ob bei den Partxfuxax -Landtagm ein solshki? Kredit in Auspxxuch ge- nommen werden erd ()di nicht, das will W in diesem A::gen'wlicke dahmgcsteslt seén (affen. Soviel steht feké, daß alle Regierunxxcn wohl die Y::gen ayfmaäyen werden, um zu richtigex Zeit mit der Einziehung der Stlßerwunzm vorzugehen. Ich will weiter hianfüaen, daß schon gegenxvärtjg'in 1)er Bunde-Srathe d:“:rüber durchaus keine Meinungs- verschxedenhett bcsxachn hat, daß das Ausprägen dex Silbermünzen zu fiftrscn sei, und das; man fick) nicht begnügt hat, diesen Meinungs- aUstexufch eiUtTeZen z:: l;:ffM, sondern daß auch protokollarisch fest- geßslxt worden 10, wis- d-„zs dex: bestinm-tc Entschluß der Regieerg sti. Em Yerßotsgcséß in dieser HixxsiÉ-t ba: man nicht für 75öxhig gchalrßn; LMM pflegk elthlix'h ::icht Das zu verbieten, Was Jun::xxd nur zu seinem Sebaden uniernehmen kösnte, und m_„an „ha: ayck) nicht U53Oe55ngt ::::ssHZießeu woliet: pariiful-s-rc Vek- haxtmffe, d:): cxmretcy fßnxskx, I;?) :viil :?n di::7'er Hänsch: W:; e::- wahrsexxx wir haben 111 PerßsU nsch kei»: Siegesthaier aué'xzeprägt, :vir,:w,3;x:7sc,_hen„ dies (mch 119719 €:“: Sélkéer iHun ZU dürfen, dcr Gegen- stun's 1ß7fur xme angc , wie diese, :méürlich vox: g;“: keinxr Gedru- Umgx cm „*:-;»koZUtsé“ Vxxbotsgescß würde uns abe“: dar:,» verhin- dert haben.

WEM: d?! 75435be H71-55" Vkrécdxxéx CMJÉÖJÉÉ) eim- Olenß-rung von bayer7sch5r Seite in di: “€7iSk1tsü7é-45 Qincinzx-g, ngex: der ijsprägMg von FünfsrUnkmßücfcn, so giaukxe fck, Si? über einen solchen Punkt beruhigen zu könnew. Wem“: *én .;Z-er O«uach.35ten Schweiz die Fünf- frauks-nsTÜcke zn 5 mexken «7757-3777777577 :vechn müssen, als:) nach Unsemn (Helke z:: ] TW, WZ Sgr., dann Wird es wo!)! nicht mit so großex: SchwierigkeäxM Verhuxxöku sein, Wenn auch dée A::Wrägung etwa umerbleiHm müßte.

Nun, meine Herren, glauHe ick), dio: Meßxzahl dkr Frach, die der Herr Vorredner an mich gerickytet hat, ben:“:xworke: 35: haben, nur der Schluß seiner DarlegUng gielyt mic Anlaß, ncch a::f einen Punkt etwas näher eiangehen, und ?ck) behalte mir vox, demnächst 11071) auf einen im Eingang seiner Rede erwähnten Punkt zurückzukommen. Nämlich der Schluß befaßte sich mit der Frage, ob die Annahtne der

Guldenwährung oder die Annahme der Mark den Vorzug verdiene.

Da kann ich mich nun nicht auf seine Seile sieUen. Ich bin der leb- haften Ueberzeugung, daß die Annahme des Systems der Mark bei Weitem den Vorzug Verdunt.

Einmal scheint es mir denn doch, so sehr Wir die Rückficht auf Süddsutschlcknkck vorwalten lassen wollen, ein bekenkliches Geschenk zu sein, wenn wir den Hsrren in Süddeytschland eine wirklich fchlechtere EinriÖtung geben Wollen, als fie auf dem andern Wege bekommen, denn ich mMne das eine schlrchtere Einrichtung, Wenn das Land zwar den Nam-cn “;»Guldena bcibehält, aber die'Sache »Gulöena nicht hat, Wenn es nich': allein die Mühe zu über::ehmen hat, cin neues Geld- system ße!) einzuprägen, sonkern wenn es dse Weitere Mühe Überneh- men soll, einen neuen Namen da zu gebrauchcm wo ein ganz andsrer Beßxiff damit 37: vexbinden ift. Derselbe tritt nicht allein bei de:: Gulden ein, sOUdcrU fehlt auch wicöer bei den Kr-Uzcrn. Die biSberige Eintbxilung Tec Gulden i:: Süddeutscblc-nö War xxerichtet auf 60 Krsuzer; die künftizxe MM, M ]:: vox“: sei::xr Seife in Frage gcstcll: wird, d-x5ß :rir 315111 Dezi'malsystxxzk Übekgkhkj1!VOÜ-ÉW natürlich auf 100 KreUzcr geTi-TUt scizt, UND S).? haben dann abc5mals das Verhälrniß, daß zwar 55-07“: Krcazen: T*:e RWL ist, daß aber der neue Kreuzer ganz stwas Andcrc'x; bedeutet _als Der alte. Ist es nun da nicht unendlich bcffer, fich m: danenige System anzuschließen, was in der großen Mchhcit dcr d-euischen Naiion heute seimn fcsten Boden hat, an das Sy'fiem der Mark, des Groschens, der Pfx-nninge? Und vergsqenwärtigen Six fick) mm Bahä, “7555ß :“; Üdx'*ß'Ulsch[éU1d bei die?]: Wal): AU;:=5, wax; ':szn “9755; GUMI: Oxingcn kam:, Vollständig erhält, denn 2 DTM? :| = 1 MMW, Die ,] -nzx.').l Untcxahtxxsklungezt sind e::enso Sei der Mmk, ::is bei TEM (Huldxn, 57:5r daß :ie stetéz nut 2 multivlizirt wcrden müffen; wir bekommen dann abxr bei dem Marfsystem als kleinste M:"mze dcn Pfenning, und daß dtese kleßnße Münze nicht 77: klein ist, das mag Ihnen wohl der Antrag beWetsexr, der in dem Gesesentwurf hat gemacht Werden müssen, daß man m

Bayern dixse fxeinße Münze, noch halbiren zu müssen geglaubt hat; Wo? max: aber m der Lage'sem möchte, daß Einem der Pfenning zu kxern mcm, und daß 57xe: ltkbex gleich 2 Pf:*:*=ninge ansgeben wiU, so hlksk-lrt thn das Gesetz durchaus nichj“.

D Das :vären dre Fxggen, die der g-eshrte Hetr Vorredner am HCkYUffL setncr: Rede bertxhrt hatte. Ich möchte noch auf einen Punkt zuxuckkommkzt, den er tm Anfange ?'einer Rede berührt'yaite; ich möchte dakxex DZM gcehltex§ Herrn Vorrednek 1:57i:-.e;7 warmen Dank ausspfreäyxu dafxzr, daß e:" W: Grundzüg; disxes Systck111=“,:5ék-lck5s Ihnen Wrgthlagc-n w::d, so richxi§x Und klar erfcxßé haz, daß er 5:75:77 :'on'dere die (Y::mde, d5e uns v::hnécerx: mÜffM, u:“51"7reUt1abxxäkxzxxz5éit in (Heldxachex: Zufzugebcy, die uns„ bestsUUUC-"T müffen, cin cigenes nationales “System. m Geldsgchen c:,nzunercn, dx-5ß ex die mit klare: Bestrmmthxtß und KMM: Erke-nnmiß hM: daL'Zel-“xxt hät- Er, „ha: yur ems unkerkassxnx 5:1: hat dyn Franken M d::x Bezxchungcn zu Jvddémschland, wis ick) glané, UM; WL ZU sehr gcsch0777 und ();:t noch viel 35: Weßig c*cccntu5rt, 7:55:23 F;.Mn Uxit der Vexpfttckythg Lner Y15175chnung in allen UUskseU (IUCN Schuld- verbindxxngcp sur «cl):vxertgfeiten vcxknéxpst find, Er hat mit voUcm Rechte beretxs „darauf bxngewiesexk, wie ja der FTÜIWCTT 17ichtethx Ökdefick; 8_Sgr._ 10, cr wurde aber auch mix glcéchkm Rcchtc dar5uf “sen htMoetsm können, daß de:; Fr::nken nicbt Jleécx) 28 Kreuzer is:, sondern d(xß der Fraufan glei» is: 207,2,0 KL'MIJLL, eben- s-q ::)/ix der Franken nickt gleiä; ist 8 Sgr., sondern glzick) ist

8710 «gr. Nun, Meine Herrcrx, vergegenwärtigexx Sie fich einmal,

was ein Latzd v053unehmcxx s:);xt, “wenn es zu CÖZIW sz'ireghnung ge-

zwungen :vxrdkww sie ersoxdxxlécs) :vcxédxkn würde, wmn wir als

Basis Unsckesxigzoldsyßems ein Gcldßück an::eöern, das 15:21 LH pCt.

mehr Werth M «is da:; “()x-mit in Ve*rgl:-ichung gezrgene. :I) will Sie

emmal an eine:: prafttschex: Fall exinmrx. In dem gr'ßten Theile

pon Deußschlayd uberxvtegen 1th die 4Z proz. Staatssckzuldsn; die Zinsen

ron solchen 45proz. Staatsschulden rvexden bskanntlich halbjährlich be-

chhlt,“ es beßehen CouponS, die Ufo («uten ("U 2 Thir. 7 Sgr. 6 Pf.

fux 97:1 ?lpoint vox: 100 Thlr. Wenn Sie die obe:xged::chte Differenz

nun m Betracht zteben wollen, nämlich die [Z Pxozcnt, die doch in

Zukunft m Betracht gezogen “werden WÜßté'U,“ dann yaki-xn Sie sich

d1le R5chxxung zuzyxsgen, daß die 13; Prozent auf den Beztrag Von

ZA„TÖU'“ = SX chk 0,084,375 Mark aus57xachen., Nun vergegen-

warttxzen Sie sich cmxnal, ,was das heißt, bei Wem Coupon“ auszu-

rcchne::, rote Viel dxxm TLM: in der neuen Gcl-émiwxc VTZEHU :verden

muß, wenn man d_:7ser T*iffSrenz von LZ "7235035211: zxc're-Z): “erdcax will.

Und, dennoch mut,; „man das t:)un, den:: soxxst ":?)ürde man ja die

schretendstckUngexcchttgkeit entweder gcgen "dcn GläUbi.;-5r oder gegen den Schuloxxer ubm: Diese selbe Betrachtxxnxs, ::? j-x 775777) :'«nzuszellen,

Wenn man fie :::m m Anwendung Hringt a::f die 28 K:,“eUzc; und auf dex: _Guldm, und das ist ein Punkt, auf dcn 1554511, («TMN ick), in Suddeutfchland, w-snn man dem Anfckylyß (157. FM Fx'cmfkn so Warm dcxs Wortxedct; dyrchaus. keins NMMO: KMOMMTU é_*.:-t, und wenn ww «| M Schulfmdcr dxese Rechny-ngen Würden machen lassen, die

"otthndm'ffnß, Um _,déo Ut11rocht1;j;-kg;os: für «U» SY:“: ;'(xvl51'.'llch'

keit?!“ auf UU solches (;),).ZÜn s jxgm 31: kwjvt'kk-m, H:J:U-s xvfardcc: wéc eiue

«(Wär Mn «:ußkrordamtlické ée 'Hafien Anhängern für den k,“;cx vorge-

legtkn Vorskhlag erhalten. Ich glaube, :UciUe Herren, daß 5,747" Ihnen

dM Vole-"xg tn jeder Hinficht empfehicn köxmexx, ich glaUO-e, daß STe

wohl thun WUÖM, dic Verbündétet'xRxgicr131151877 in die," Lage 37; seßen,

sobald als irgend :rxöleicé) praktiß'che „(5:55:53 a::znx-ch,

Was die noch berührten Detailfragsn betrifft, so Werden se zur Sprache kommen bei der bevorstehenden Dctailbexxkzéßung; für Heute 1Yaube ich meine BymaxrkUngen mi: diesen Worten schließen zu

nnen.

- Nach dem Abg. Grqfen Münster. nahm der Bundes-

Zzezvoltlmächtjgte , Staats - Minister von Pfrehschner das Ok :

Meine Herren! Der „Herr Vsrrcdner hat einen einzelnen Panft aus der Voxlage der verbündetm chix-runxxn heworgchoben, und war in einer so ausschließlichen und prägx7a77tcn Weise, daß ich Mich ?ür verpflickxtet halte, heute schon in dieser Richtugxg dW Standpnnkt genau 37: fixiren, auf dem ich als » crtretcr dcr Köüigléch bayerxschen Regierung siche, ein Stanöpuuké, dcn, wie ich Übcxxz-“ugt bin,.- auch die Verxretcr apderer Staaten einnehmen,

Die MÜNZhObkik/ meine Herren, ist ein UnéxesxritteMs, nach ftaats- rechilichen Grundsäßen anerk.»:nW Até-xiéxut der SOUVcränetät. Bei GründuM Des Deutschen Reichs- haben die Fürßen ix;- [Maler und offenex Wzise eine:“; TveiL ihrer Souvexänesätste der Ge-ammtheit abgekcetkn; fie haben Dies in so weit gcth-an, 71:5 cs „srfordsrlécky Wien, um dem Reiche seinen Bestand u::d die Erfüllung seiner ZMckc zu fichern, Das Münzregal habe::„dieFI-rüxx: aus Ihren SMWränetäts- reÉtcn bei dieser Gelcgendet: nicbt :“:OJCJWM. Wenn Sie die Verfassu55g des Deutfthen Reicheé'" zur Hand nehmen, fo finden Sie in Artxkl 4 „kcrsxle auxdrüctlick) Den Saß ausgesprocbxn, Laß der VeamstMiU-ng €":iicn? dss Reiches und der Gessßgebung kess-lbcn vdrittxcxs Die Orömwg dcs Münz- systcmsa unterliege. Nach dieser Vedkimumnq sich: dem Reich die volle Münzgesxßgebung zu uud außerdexxx jene Comwlc, Weiche noth- Wendig is:, um Ter Münzgeskßgchwz ihren gleichhtxitlickysn Voklzug zu sickxern. Etwas andereSist das '“.kx-xyjjnzregal im engkren Sinn, d. h. 7356 ausschließendc “Recht, Manch Pon edL-sm Metxxu zu Pxägen. Die Entziahuag diese:? [(Ist-re:“; RANK, des VVK::erals, :Vüede *»:néxkdingx, wem: sie gescßxkcß zum :?xuzdxuck To:»men sollte, eine Verände- ru:_1g der _Ve-«faffuzxq invol-x-i'cen. Dies N der Ztandpxxnkt, aus den xte bayer11che Regierung six!) ZVÜLÜT hat und den ich e::tschieden zu vertreten mich bsrufcn küßte un'o beauftragt bin. Man könnte nun sagen: es ist richtig, daß in der Vexfaffung diese:“ Grund- saß festgehalten wurde, akxer wäre Wünschen6werther geroesen, Wenn das nicht geschkhen sem wurde. Auch dies muß ich verneinen.