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Auf Anmeldun ist heute in das hiesige Handels- (Firmen-) Register unter Nr. 207 eingetragen worden der in Cöln wohnende . Kaufmann August Gerber, welcher daselbst eine HandclSnicderlaffnng
errichtct hat, als, Inhaber der Firma: pAuguft (Herder:. '
Sodann ist in dem Pwkurenregister unter Nr. 728 heute die Eintragung erfolgt, daß der Kaufmann Gerber für seine Handels- mederlaffung unter der Firma: vAugust (Herber- in Cöln seinen da- selbst wohnenden Bruder Rudolph (Herber zum Prokuristen besteUt hat.
Cöln, den 22. November 1871.
Der Handelsgerichts - Sekretär Weber. -
In das Handels- (GesrllschaftW Register des hiefigen Königlickyen Handelsgerichts iß Deuts eingetragen worden 51:11) 1111111. 601: die Aktiengesellschaft,unter dcr Firma Gladbacher Aktien -Vau- gesellschaft unt dem Siße in Gladbach.
Die Gesellschaft ist gegründet durch Akte, aufgenommen vor Notar Jußrzrath Alexander Pauls in Gladbach am 1. Mai 1869 und 22. Mai 1871.
Zivecx derselben ist: Den Weniaer bemittelten Einwohnern Glad- . bachs billtge, gesunde, gut eingerichtete, das Familienleben fördernde Wohnungen zu beschaffen, daher Gegenstand des Unternehmens: “Der An- und Verkauf von Immobilien, der Bau von Häusern, die Ver- mietbung oder der Verkauf derselben uvtcr den Verhältnissen der Käufer angepaßten, erleichternden Bedingungen, sowie Herßeüung, An- mxd Verkauf der nothwendigen Baumaterialien.
Dre Dauer der Gesellschaft ist auf fünfzig Jahre beßimmt, vom 29. Juni 1869 anfapgend.
Das Grundkapital der Gesellséhaft ist auf dreißigtausend Thaler feftgesekt, in Aktten von hundert Tbalern, lautend auf den Namen. Das Grundkapißal kann durch jedesmaligen Vesckyluß der General- Ver ammlung bis auf sechszigtauscnd Thaler erhöht werden. Dasselbe ist anach bts jeßt durch Weitere Aktiendetheiligung bis auf einund- vierzigtauscnd Thaler erhöht worden.
Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch das Glad- bacher Kreisblatt, und zwar die Einladungen zu den General- Versammlunzen durch ZWcimaligeAnkündigung, von tvelchen die erße Wenigßens vterzehn Tage vor der Generalversammlung erfolgen muß.
Der geseßliche Vorstand der Gesellschaft beßcht aus sehen Mit- gliedern, und gegenwärtig aus den Herren: ]) Königl. Handelsgerichts- Präfident Kommerzienrat!) Wilhelm Prinzen, Vorfißender,“ 2) Peter Krall, S_terertreter desselben," 3) Hermann Busch; 4) Franz Brandts ]r.,* 5) Daniel Vowinckel; 6) Theodor Croon, sämmtlich Jaßfteuktze, und 7) Robert Schmachtenberg, Direktor, alle in Gladbach
o nen .
Ane Aquertigungen des Vorftandes Werden unter der Firma der GeseUscbaft von dem Vorfißendcn oder dessen Stellvertreter, oder von zjvci Mitgliedern des Vorftandes Vollzogen. Derselbe kann eines seiner Mitglieder oder einen Qingeßeuten mit der Unterzeichnung der lgufenden Korrespondenz sowie der Quittungrn bis zum Betrage von funfundzwanziq Thalern beauftragen.
Der A11ffichtsrath besteht aus vier Mitgliedern der Gesellschaft und wählt eincn Vorfißenden und einen Stellvertreter desselben.
Aüxäbrlicß, spätestens im Monat Mai, findet eine ordentlickße Gefneral-iYZersammlung drr Aftionarc stats, welche vom Vorstands be- ru en w r .
Gladbach, am 18. November 1871.
Der Handelögerichts-Sekretär, Kanzlci-Ratb Kreiß.
In da? Handels- (GcseUschaJts-) Register des hiesigen Königlichen Handelsgcrrcbxs tft heute eingetragen worden 8111) 1111111. 602: die Handelsgeselisehaft unter der Firma* Geschw. Thönneßen in Viersen. Gesellschafter sind die i_n Viersen Wohnenden Kaufleute Johann Gustqv Thönneßen, Makra Sibiüa Thönneßen und Anna-Cvristina Paulme Tdönneßen. Die GcseUstHaft hat begonnen am 1. No- vember d. J. '
Gladbach, am 20. Nodewbcr 1871.
Der Handelsgerichts-Sekretär, Kanzlei-Rath Kreiß.
Dic Eintragungen in das Handels- und Genossenschaftsregistcr dcs hiefigen Kreisgerichtes werden für das Jahr 1872 durch den Staats-Anzeiqer , die Kölnische Zeitung und die Neuwieder Zeitung bekannt gemacht werden. Die auf die Führung des Handels- und- GenoffensckzaftSregtfters fick) beziehenden Geschäfte werden im Jahre 1872 “von dem Kreißgerichts-Ralh von Pelcke und bei Verhinderung desselben von dem Krcngerichts- Direktor Arndts, unter Mitwirkung des Bureau-Asfistenten Thonet, bearbeitet werden. Neuwied, den
[3855]
111113. 13. Nr. 111135. (). Nr
[.itd. 11, Nr. 11105. 13. Nr. 19th. 0. Nr,
Obligationen:
[3836]
In Gemä
20, November 1871. Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
1155. 1). Nr".
Verloofung, Amortisation,-Jinszahlung u. s. w.
von öffentlichen apiereu.
Bei der heutigen Ausloosung yon Kreissbligationen des Rosen. berger Kreises snd folgende Nummern gezogen:
bitt. 13. Nr. 1,151). 0. Nr. 111513. 1). Nr.
l-itb. 11). Nr.
„1._Von der ersten Emission:
22 Über 500 Tblr,
12 22 57. 78. 259 5 100 Thlr.,
4s. 15.i 19. 65. 72. 80. 85 88. 90 und, 102 ck 50 Thlr., o w e
33. 44. 65. 75. 96. 164. 173 und 328 5 25 Thlr. 11. Von der zweiten Emission:
2 über 500 Thlr.,
5. und 47 s. 200 Thlr.,
22 und 46 5. 100 Thlr.
111.„ Von der dritten Emission:
29 über 500 Thlr.,
6 über 200 Thlr.-
74. 184 und 200 5. 100 Thlr.
117. Von der vierten Emission:
1.155. 0. Nr. 12 und 15 31 100 Ulr.
Indem djese Nummern den Inhabern hiermit gekündigt Werden, wird deren Emlösung vom 1. Juli 1872 ab bei der hiestacn Kreis. Kommunaxkaffe zu bewirken sein, weil von da ab keine Zinsen mehr geroährt werden.
Ferner Werdcn die früher angeloosten, aber noch nicht eingelösien
]. Emission: (3. Nr.2 95er 100Tblr, 12. Nr. 73 über 25 Thlr., 142. Nr. 2293 u. 319 aber 25 Tblr, (3. Nr. 184 über 100 Thlr., 0. Nr.] uber 50 Thlr. und 14). Nr. 148 u 274 über 25 Thlr., 11. Emrssion: 0. Nr. 29 über 200 Thlr. bqld von den Inhabern zur Einlösung zu präsentiren sein, da dafür- keme Zinsen mehr gezahlt Werden. “ Rosenberg, den 28. Oktober 1871. Dée Finanz-Kommisfion des Rosenberger Kreises.
Rheinische Eisenbahn.
“*. _ck“?!-
„Die Statym-Aktie unserer Gesellschaft 8111) Nr. 86976 nebst Divtdenden§chemen Nris. 14-20 und Talon ist dem Eigenthümer angeblich abhanden gekommen.
Auf Grund des 8.22 unserer Geselléckzafts-Skatuten fordern wir den jetzigen Inhaber obtgcr Aktie auf, dieselbe uns einzulkefern oder etwargeRechte, daran bei uns geltend zu machen, unter dem Präjudiz, daß, wenn drese Aufforderung nach zweimaliger Wiederholung und ernst ferneren Friß von_31VeiMonaten ohne Erfolg bleiben soüte, dtx vorbezeichnetc Aktie fur nichtig und verschollen erklärt und dem fruherensJnhabcr an Stklle derselben ein neues Aktien-Dokumcnr ausgefertigt und bebändigt werden wird.
Cöln, den 19. Juli 1871.
Die Direktion.
! .
Bergisch-Märkische Eisenbahn. Aufruf verlorrner Prioritäts-Obligationen.
Die _B'crgisch - Märkstschen Prioritäts- Obligationon 171, Serie Nr. 89,825 und 89,826 5 100 Thlr. smd ihrem Eigenthümer angeb- lich abhanden xekdmmcn.
he1t_ der betreffenden Statut-Bestimmungen fordern Wir den gegemvärttgerr Inhaber der vorbezeichneten Obligationen auf, solche bei 11:15 einzultefern oder seine Ansprüche daran geltend zu machen , widrtgcxfaxls wir tzacl) Ablauf der inden Statuten vor- geschriebxnen Frist dre Annuütrung der Dokumente bei dem zuständi- gen Gertcdte veranlassen Werden. - ' Elberfeld, den 18. November 1871.
Königliche Eisenbahn- Direktion.
[171.573] . .“
' MUZ
Ziehung am 13., 14., 15. Dezember 0. mit Hauptgewinnen von
Thlrn. 15,000, 5000, 3000, 2000,
1000, 500 ec.
..
, .
(geringster Gewinn 4 Thlr.)
Hier folgt die besondere Beilage
Besondere Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
0152" 30 vom 25.
Nodemder 1871.
! «_,
Inhalts-Verzeichniß: Cdronik des Deutschen Reichs. - Die Volkszählung im Deutschen Reiche am 1. Dszember 1871. -" Zur Ge- schichte der Stadt Straßburg. 11. _ Aktiengesellschaftcn in Preußen. 111. - Dre Ausstellung des ereins der BUl-“rxer KUizfilek.
,-
Chronik des Deutschen Reichs.
10. Oktober. Großherzoglich hesstsches Geseß, betreffend den Uebergang zu dem Strafgeseßbucb für das Deutsche Reich.
8. November. Gesetz, betreffend die Einführung des Ge- seßes des Norddeutschen Bundes vom 6. Juni 1870 Über den Llntexstkßungswohnfiß in Württemberg und Baden.
10. November. Gesetz, betreffend die Einführung der Ge- .werbe-Ordnung des Norddeutschen Bundes vom 21. Juni 1869 in Württemberg und Baden.
„12.,November. Allerhöchfter Erlaß, betreffend die Ausgabe sznsllcher Schayanweisungen im Betrage von 2,020,900 “ a ern.
- Erlaß dcs Großherzogs von Baden , die Zusammen- berufung der Stände zum 20. November betreffend.
- Zn Wörth wird ein Denkmal des 3. Niederschlesrschcn Zufanterie-Regiments Nr. 50 eingeweiht.
17. November. Geseß, betreffend die Verwendung des Ueberschuffes aus dem Bundeshaushalt vom Jahre 1870.
18, November. Kaiserlicher Erlaß, betreffend die kirchliche Feier zum Gedächtnis; der Verstorbenen am 26. November Seitens der Armee.
20. November. Der sächsische Landtag wird auf den 29. November einberufen. .
- Königl. württembergische Verordnung, durch welche der Wiederzusammentritt der vertagten Ständeversammlung auf den 1. Dezember bestimmt wird.
- Der Landesausschuß des Großherzogthumcs Coburg tritt in Coburg zusammen.
21. November. Der badische Landtag wird durch den Großherzog eröffnet. „
22. November. Der Großherzog von Baden empfängtdte Gesandten von Bayern, Württemberg, „Hessen „und Jtalten, welche sämmtlich abberufen sind, in Adschtedsaud'rcnzen. öff" Der mecklenburgische Landtag erd m Sternberg er net. *
23. November. In Mannheim wird zwischen Bayern und Baden ein Staatsvertrag über die Herstellung neuer Eisenbahnverdindungen unterzeichnet. ,
- Die badische Adgeordnetenkammcr wählt den Abg. Kirsner zum Präsidenten, die Abg. Eckhard und Ktefer zu Vize-Präsidenfen.
Die Volkszählung im Deutschxn Reichs am 1. Dezember 1871.55)-
In den lexzten Tagen dcs Novembers ,d, J. werden viele Tausende freiwilliger Briefträger an die Thür der Wohnungen ihrer Mitbürger “kwpfcn, um denselben so viele, 111 emcnr offr- nen Zähldricfc eingeschlagene Zählkarten zrx krdYrgede11, wre„dtc Familien Personen umfassen. Diese ZähYdrtcfc und Zahl- karten find das Handwerkzeug für die Volkszahlung, welche am 1. Dezember im gafrzen Deutschen Reiche, von der Memel drs zur Mosel bci Meß und vonder Königsau bis zurn Bodensek, einem Gebiete von ca. 10,000 Quadratmeilen stattfinden wrrd. Jede Familie im preußischen Staate erhält einen solcher) Brief, und jeder Familicnvorstand wird darin ersucht, für fich und jeden seiner Angehörigen auf eine kleine Karte Ranzen, Ge- schlecht, Alter, Beruf, Schulbildung, Religionsbekenntnrß u. s. w.
„zu schreiben, diese Karte aber dem, der den Brirf gebracht, am . 1. oder 2. Dezember zurückgegeben.
Zu diesem Dienste haben sich in Preußen allein an diesen Tagen gegen 120,000 Männer aller Stände und Brrufskrcise erddten, sännptljch von der Ueberzeugung erfüklt, an einem großen patrrotrschcn Werke mitzuwirken. _ ' . Die Volkszählung ist eines der besten Mtttel dcr Natron, sich selbst kennen zu lernen und gehört zu den nüßlichstcrz und nothwendigsten Vornahmen der Staatsverwaltung, Wie der ordentliche Kaufmann alljährlich stine Invsntur aufm'gcht, urn den Bestand seines Vermögens zu ermitteln, so zahlen dre Staaten von Zeit zn Zeit ihre Bewohner, um sich daraus uber ihre
***“) Nach einer uns zugegcmgencn Mittheilung dcs Königlichen Statißisch'en Bureaus.
wahre Größeund Bedeutung zu unterrichten. Ebenso ist die Volks- zahl, in Europa wenigstens, das Maß der Stärke und der Kraft der Nationen. Aus der Zählung weiß man, wie viel unter hundert Bewohnern ßreitbare Männer zu sein pflegen. Vor- ausgeseßt daß sTie in Waffen wohlgeübt sind, bestimmt deren “*a l die Wider andsfähigkeit gegen feindliche Angriffe auf das Staatsgebiet, das fie bewohnen. Wie z. B. Preußen an Stärke Jewonnen hat, giebt sich in Folgendcm zu erkennen. Im Jahre 820 war die Bewohncrzahl 11,272,000,* im Jahre 1830 „ 12,988,000,' im Iabre1840 14,928,500,' im I. 1850 16,608800; im Jahre 1860 18,262,600,* im J. 1870 wird sie c. 24,360,000 betragen haben, da sie fich Ende 1867 in den alten und neuen Landestheilen schon auf 23,971,400 Einwohner belief. Die Ver- mehrung war also in abgerundeten Ziffern von 1820-30 1,716,000,' von 1830-40 1,940,000,' von 1840-50 1,676,500,' von 1850-60 1,654,600,' v0n1860-70 6,098,000 und von 1820-70 12,699,400 Einwohner.
Die Ausnuyung der Zählungsergebniffe wird ]th dadurch sehr erleichtert, das; man die schriftlichen Repräsentanten der einzelnen Personen, das sind die Zählkarten, fo ordnet, wie es die verschiedenenVerwaltungs- und wissenschaftlichenRücksichten verlangen. Dem statistischen Bureau in Berlin liegt es 01), sämmtliches Volkszählungs-Material,* über 4000 Ctr. Pqpicr, mit 120 Hülfsdeamten binnen Jahresfrist vorschriftsmäßg zu verarbeiten. An bestimmten Terminen hat es bekannt zu machen, wie viel Personen in jedem Orte, Kreise, Bezirke und in jeder Provinz des Staates am 1. Dezember d. I. [:dtcn; ferner aus wie die! männlichen und weiblichen 1, 2, „Z, 4, 5, 6 bis 100 Jahre und darüber alten Personen die Vevdikerung dieLer Orxß ch' bcstehkd; wiIeY gxßß die AZzahl der eruahrenden un ovnr“ 1“ vwvdon on M' „er ' ' ' unter jener das Land bebauen, ikn "51er?F1orjje7élcc1rÖ'ÉkxletFeKsMW und Erze graben, die Metalle zu Wanken aller Art, msveson- dere zu Maschinen, Werkzeugen und Waffex) vergrbetten, ferner wie viele durch Spinnerei und Weberei, Jardcrer Und Gerderer, Schneiderei und Schusterei für die Bekletdung sorgen und wie viele für sich und Andere Häuser bquen, Wohnrmgen an's- staffiren U. s. w. Unter der ardertendcrr Bevölkerung rst wiederum die Zahl der Arbeitgeber und Arbertnehmer m jedem Berufszweige far fich zu ermitteln und nach Hauptaltersklaffen zu unterscheiden. , , . „
Vergleichen Nachweise find von dem größten RuHenFur Staat und Volk. Bringt man z. B. dre Zahl der Bevölxe- rung des Staats, odcr auch nur gewrffcr Gegenden und .Er-eise mit der Fläche derselben Überhaupt Und um der „Kulturflaféxe ingesondere in Bézichnng, und verglstcht man dre Ergedmne mit analogen, aus frühersn Jahren, so kgm?“ mgn (W der Per- schiedenhrit der Zahlen die wachsende Drchttgxert der Bcv-olkc- rung, das Stcigrn des GNMÖWLVWZ, die Verandßrrmx de_I ge- werblichrn Charakters dcr Grgend, den Grad der 591111 rgkett der Zu- oder Wegzüge und vieles Andere unt Lerchtrgkc1t adleTen.
Die Altersv-ertheilung der Bewohner in) Zrzsannnenhang mit der Aktrrsvertheilung der Gefiordenengst ,die, Grundlgge einer genauen Mortalitätstafcl. Werden hterder dte'hanptsacy- lichsten VrrufSartrn mrterschieden, so grlangt man zu Mortali- tätstafeln für die einzelnen Berufßklaffcn, rmd solche Sprzxzzrl- tafeln werden, je mehr die auf das menscdlrcdc Lchm gcgrrzn- deten Verficherungszwcige in der großen Menge des Volks Em- gang finden, immer Unentbehrlicher. ,
Dic Alterßverthcilang der VewobUcr lcbrt qUßerdém, wre fick) die Summe der Jahre der produktiven Pertdde der _Men- schen zur Summe der Jahre der briden Unpwduktwcrr Perroderx derselben st-Illt, wovon die einx m die tht der Kmdhc'rt, dre andere in die Zeit des Alters 'Mit. Pa 116 auch auf dre Ehe- paare ausgedehnt, d.h.er11nttclt_w1rd, m welchem Alters- verhältniffe die Ehegatten zu emandcr stehcy, so kann man daraus mit einiger WahrsckzemlzchkUt auf ' das Maß dcs ferneren Wachsthnms der Bedoikcrmrg schlteßen. In der Zahl der Einzellcdcnden spiegelt stch Letzteres noch deut- licher ab, und aus drr Zahl der rmt Faxmktcn-Haußhalfrtngen nur in loscstem Zusammenhange stehenden Pchnen wrrd cr- fichtlird, wie sehr, wo und in wcljchcn Standrs- und BeruFI- klaffen das Familienleben, das früher anch dteKwacrdsgehul- fen,Gescl1eu, Lehrlinge und Dienstboten umschldß, ferne schußcnde
[ Hand von den nicht durch Blutsverwandtschast mit der Haus-
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