1919 / 161 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 19 Jul 1919 18:00:01 GMT) scan diff

Der Reaiexungs- nnd Baurat „Dr. Emil Friedrich in - Berlin ist zum Gcbeimen Bauch und vortragenden Rat im Ministerium für Vslkömolefablt ernannt worden.

Ministerixmm für Handel Und Gewerbe. Der Bad.?032011911117!“.;**,*(*rled1“ér Dr-ng. Richter tst von Hildesheim: nach BUYLLMWL 11215th worden.

Miuistcriwn“ für LandWirtschaft, Domänen undForftcm.

Tyr di-lerige Kreigxierarzt Tr. T'keumanzx in_ Johaxmis- burg ist zum ordentlichen P?Qflsst'k dcr Tie1*a__rle1chen 4.911)- schule in Berlm erncmnt. Ihm m e*“stc planmaßtge Profc-xxnr an déestr HochWule iibertragen wotch.

***-!

Bekanntmachung, betroffend einstweilige Wahrnehmuna der Geschäfte dex. Evangklisckwn Koxsi'stoxiumß der_Vrovi11z_Poscn fiir den WU den Polen nicht descßten Tell des Koxxsistorialdezirks.

Jm Ean-rsjäxxdnis mit dem .Hc:*1n_Miui]ier fiir WMW- sckmft, Kunst imd Volkzbildang oj'dzxeu wn“ hierdurch bn:- auf weitU-cs daéz Folgende an:

1. Mit Wadryxlvnxxna d(r Ecsck'äféc “css Ewangcljscdcxt Kon- Nswrwms ddr Z'xrsviNz PVsSLi Für T*(U VM de'n Pdlcn mcht bcscytcn TSU ch Kdns'xifdxiaxbézixks POUR 11*s_*.dkn dca11f_t_ragt_: _

]] dsr Pr.?sidsyr dss Ewanxxclwäykn K_O]!1ls_1kkl11n1s dex Mmk Brandenburg, Wirküäxs chsims Od87191111110r1a1rat ]). St_kxn- 1) ans?" , 19:71 znglcéch die LETTMJ der (Nschstx Übertragen ?mrd,

2) dcr Odsxkdnfiskorialxcxt F [U[ck11lk, zugletch als SteUVertretcr dcs PrésidKan, _ _

„“.; d-er (755811811116 Konfixéwrialmt tt_n cr,

4] Wk Konsistorialrax Dr. v d n B o nxn, sämtlrck) im BMW.

11. DZI (Mydixmpa kur 3:1 [ bkxcicsanXn Gkscxxästcxrfokgt 1:1.t_ex der _ (".UÖ f.'1r 531111ck)7ifk€n nmsxskdxndc'n _- F'mna: „Evangslt- sch€§ Konsist-drinxn dcr _MaYZ“ BrandedurgNZW- t ei [1171 g P 0 s (: 11.“ MH Menstyxkgsl 111 das Srkgcl des Edapgmxxdsn Konfistdriums T€: Mark Brandknbyxg _zxt Vcrxvsndkn. Dre GCsckMÜZ- stslle bxfindsk sich in 25611211 SW. 68, Ltndkmjraße 14.

111. Im übrigen wixd dc'r (Gksäéäfxxésang dnxcb d6n__3u ], _1 N.?“ nannwn Pr.".fidcmWn näch T).)laßgadc dsr MT 118 Edangaluckym KMU- fiori?" dIr ("111377911 prrußixcdsn Pwdinzcn bsstxhsnden allgemeinen Vor!chri*tcn gkrcg-ZLt. _ *

'Vcrkin-Charloétendura, FM 12. Juli 1919.

' Evangelischer Oderkirchearat.

M o e [ l e r.

Bekanntmachung.

Nacddsm dnrch dcn Fräydsnßverkyag dis Er_richmg des; Freistaates Danzw. beschlosten wordsn *.st, wxrd Mit Ende Jul: d. I. die Amtlicdd Verkaufsstelle von Karten_merfen der Preußischen Landygaufyalxme 111 Danztg auf- gelöst Und der Geschäf1§5dczixk_ d191€r_ V2rkchmf§_steUe der_ Am!- l1ch2n Vexkauchstelle in StettM, Cl1sadcthstxaße 59, bis auf

iterels üderfra sn. _ _ we Kartrnankmgdemmgxn CWS dem Y_szirk der Amtlxcden BLT"- kansSsieU-e Danzäa sind, daher W111, 24). 31211 11. J._ ab an die Amtlickx VerkaufssteUc in'StetUn ZU r1ch!en. „Berlin, den 17. Juli 1919. Preußische LandesaufnaHML. Weidner.

Bekanntmachung. __ __ _ * mann Tdeor Cordes 131511 isr, „x_nucUWr- stmßijé LF Ja?.fz) an dt-_1__1nithdcn S_5u11d F-Uk_t€r111 t_1_1e11_1 und mit aUcn ngcnUanden dss 100110190" Bcdaxss au,? (Hmnd dEr BUndLantsv-wrdkmng _VOTll 2T; Sppxcmdcr 1915) U 11 te r - sagt W:“den. - Dic Kostem dicwr Bcrkffc-Utltckyung hat der davon Bétwffénc zU ÜÜJCU- Hohenämburg, FM 13. Juli 1919. Die Pvlizsidsrwaüung. M n z 81.

(Fortssßxmg des Amtlichen in der Ersten Beilage.)

YicxzfamtkiaJW. Dcuißcljes Reich.

Der Staatenathschß dkrsammeelte sich [191112 zu 9111017 VoÜsißung; vorhex 17161181. die_v-rci1xis11ekt_NUMÖMZS _fo ZM- U::d SWuerwesen, ?Üc Hox.1,*€1__ uyd 219119131“ uud _fnr Ju111_5-_ 711911111, dis VLTLÜLLÜMM M:?“jckxüsye Mr _Havdel _Uyd chkexsz _sm IUsjiZWLsLU UNd *.1'12“R€ch*.7_1*.119§1U€7e11, Re 111912111101211 YULs-xduffe? für Justjzwesén mxd für ,»andci :.:.d éoexwdr sowxe der Aus- „schuß für Justizwef-M Sißungen.

Dcr Michkpräsidxnt Ebert und der 9161chHrnix_:11te“ des Aeußern Hermann Miillep haben an den thkZergen dsut- schen Vossckmster 171_W19n,_ (Yrach Wede_l_,_ anlaßltch semcH Sch21den€x aas drm Raxichsdxmte. dem Wolff1chenTelegraphc11- büro zufolge, Nach)stchende (tchretbcn gertchtst:

ÖDÖYSTLÖÜLT HSW Bo1schast€r!

Mit léddastxnt B-dansrn 179.5? 111) dxm Wsuchs Enrxx (Exzsllsnz Um 2197111111...) in dsn Rndesiamd Cxxtsdröckzen MUffSU. Zn aUsOPfZZrUngs- W[ler TäerÉiT dadsn SZS Mf dkm VCTF!11!VOT[U11Z_§1€1ch811_NNÉM' dss Botschafters in WIEN 5.11 €“:13s35 nnd 41chwchr ZM dcm Qatsrlande

vortrxffUlÖZ und 81fd1ch57€ich6Di€nstc qylsiséct. Duro?) W112- Hi-ngabe'

an JHA 3111111 mad Mit dWWWtijMxnGLscdch i1t €5_J1Z1jen gelungen, Kc!) das V-anm'n dkr-Staawmaxmsr dss Yacddnxrkus zu (?_rkvcxden. Ic!) „farm LZ mir daher 114.091 dsrsagxg, («:-“urcr széldxnz d€1_de_€tn * Scheidsn (11:1; TCM DWM 1nsi11_-n WU111111_€!1 DJ_Nk Und 11161112 _„Ln- ersnmxng zum AUSFMÉ 7.11 dxm;*.cn_. YHOJCU (MU: (T_xzßllenx. maxb Nr [3119011 arbcitsrkichkn Zktt noed vrele „HAUT? VOU rkrd__7€ntcr Muße b€schi€dxn suin. (ck ()x: r t. Mit [*.-dlédfkcm BL?.WXM 1.1“6 ich aus dmxSÖrewen Eurkr

* (Exzellsnz vom 22. voxißmt Momats cxschZz, das; (““ck-26 |ck Lntscblcsssu dadsn, Um Ihr? Enkdsd:11g Von dlm 22187381: Vokzdkydftchdsjeyund um Jdre Vchsßjma »n dm ?)*u_1*„cs_tand zu btthn. _ 53.31 sVkLCÜS (Turxr Eßellsnz kaincm Und _dCS Amswarxxgxn Amtés 0U111ck1M€11 Dank fdr dié €rngWichM Di-ZUW 03:5, _d:€ &:t' (_mf dsn dkrsch1€ddstcn Postén, inSbLWilde? «dsr Ms Brixchux1cr “:1W:s11,__d9n_1 «1191611 Nelkxstet badsn. Dxnk dsr “:))kxtwirknng (*nrsr “U?UMZ Ut és FCsUUJM, awc!) untsr

schwerer Lyit den Inisrcsscn dcs _V.1tc1*sandc§_111it Erfolg «dient zu haben. .Mit dcr VkrsiMrun. mcmcr anIngeWnctén Hochachtung bm ick) Carkr (szcchnz 1ck)r smc cncr

*..-.- _--.-

.Hcrtndnn [ [er.

Tie Nino'k; dex? D2311§ck)2n ROMQUUZ auf ÖW. Note des Marschalls FULL) wegSn der Tatung _decx Seraeanjsn Mundéim ist dkreitß adgxxxézxgen. _In d1_eser 2172011971 wird, wie „MolffZZ TelngaYT):-__x1__1)_1no _1*1*1itte1!_t,da1auf [;Wgewiss-xxx, 11.31]; «in_em T*eile dc1L1*ax1zoytkc1)ersext-Z auxgeßz [12.211 Fordemngen, in?;dewmdere der (_5'070811111gc1130g2n leertUn-g cines Untexs11chn11g§vctsahrens gygen dl? Tarek, Wegen_ der Enlscknjldkgxnm und meyen _der [Udernahme __ _der Roßen dsr Boerdizxmxa, bereitö vor_E:nga1xZ ds_x srm1zos1schen Row Gsriügc geschehsn ißt. DLZ für dw “(Fan)me dLI_Get_ojet_en be- ansprucdte EmsÉädkgung 111, obwolxl ems R€ch.S_ve1pf[1ch1_1_mg ?(!le nicht bestslzt, aus Entdegeykomm-xrx zugxnandey wo! e_n. Dameasn [EMIL dZe Deutsche Rcmerung dxe_ v211-1n_g1§ Bextrafung der““Sta-BT “;P-211111 mit einyr BULL wok; cmsr _YJUUWU annken 515 wölksxrcäxtliclz unbkgxündet (11). Fixx dxn 5011, daß sick) dj_e frunzdfiscl)? Régicxnng hiexin dcm 131211199211Ménsstzxndpuntt m'cbt anscbkéaßk, wérd jedoch Maeddtcrl, dwxe ange emsm ge- mischten Sidiengerkckxt zu UUTLXÖWULU.

«“je rane,ö"i?che »reffe wirst wichzmn dr? Frage dkr EUtsxnd1f121g*d-exxtsck?er Zivilarbe_119r m_xf, dre m dW 3er- stö;ten Gabiote kommen soUsn, um dxe Nrbejten der ddutschezr Kräegsgefanchen fortzuscßkn, und h_cmexkt dgzu, “BMW [aße sich offknbax recht viel Zeit h_termn; mfolgedenen musse annf- reich die Nückssndung der erechgesaygemn verlaygsamen_und darauf destebep, daß Déulschand dte m dxm Bextrag uber- 1101111172112 Verpfsichtung e1“f1_"1_l]t. Diese NUÉfUhUFJMZZL berubky offenbar, wie dsm „Wolßschen Telegrapheanxo v__on be? :ufynsr Séite milgeteilt wird, (wf emem Rxaßxetftandyis, dem! die französiéche Regieumg Hat erk am «Fretxag den „11. Juli, béi ngénn dsr NUL-fiiknungéoverbadddmgexx Yver_1-en Wiéveraufbau NOdesÜUkl'LiÖÖ, Domschlcmds Yoxstlüage uber die Modalikäten der ZusammeUs-x-tznng _und Unterormguna'diesex Arbeiter erbeten. Von einer Verzdgxrzzng kqnn W der knrzen, 1631 Freitag verstrichenen “51111, FN_UL Rede sein. Ebknsowenig kann man von emer _Vxxlanqsamvng dxéZ AbtxanEportss _ d-“xr ÖLUÜÄUU KrYeWgéfangenen sprecden, da dieser [eäder (derhcxupdnock) mcht begdxmen hat. Zud0m ist von dem Vornßcnden der mteralluerte_n W1cdcrqutmach1mgeZkommisfidn, wie derszis dmx!) dax. genannux Tékxaréphendüro gemeldet ixt. auIdruckUch erklart woxden, daß dsr RücktranSport der Kriegx-gefmxaenen ntcht von ddr GesteYung der Arbeite? abhängig gemacht_wu_1de; _111_an 1299 _jedoch großtes Gewicht aur schleunige Oraamscxtron dre1er Y_rdettertrandporte.

Seitens der deu1schen Regierung, “me *stets_ betont hat", daß sie diese, schon_1918 Übemommene Verpflichnmg loyal ausssxhren wird, smd sofort,_ a_n_ der Hand der von den AÜiierten angegebenen R“.cht-1n_t_cn, dte notigen Vorarbeiten in umfaserder Weise in o_te Wege geleiZet wordM, um die Entkendung deutsckzer frexter Arbeiter mog- lichst zu beschleunigen. Im erxgsten Eznvernehmen rmt, ArdeiineHMLr- und“ Ardeitngewokbanden wnd von den zu- 1ändi en NMUN ein _ _ _ "?szeusckJen beLiferu', die Un Eriüüung die er nal1onalen_Pflxcht much Nordfxankreicd geßkn moUen, angenzesjme Unterdrmgung, 911111“ng ArbeüHbcdinguxxgerx und «epugsndex; Schuß 1Hrer pxrsönltcbexn Sicherheix m jeder WUse gdwahrlerxtet. Die deutsche Regierung boftk, daß es; gelxngsn wxrd, gemtgend _Ar- beiter hierkiär zu finden; Nach bxshérxgen Verechnyngen dmften ctwa 150 000 Mann in Frage kommen.

Ministeriums in einer [äslngen Pxogrammatischen Néde begrußT. Dem „*);olffsäyen Telegraphenduro“ zufqtge belonte er darm vor aUsm die nolwendige Hebung dLr Cm- und Nußfuhr und ihre schnch119re vemva!tu119§12ch_uixche E1ledigung,_ferner dre Stsigcrnnq- der Kohlenproduktwn mzd in der emeyen Ver- walnmg die Vereänfcjckzung durch Zmammenlegung m_eler (He; view des Reick)Sexnäk1runqu1n_isjermmH Mit dem Re1chsrzxirt- scha§töministerinny sch11eßlich ÖW Beschleumgung deS Gesckzastko- gangLS u. a. m. , _ _

Im Namen dérVéamj-„n bégrüßie der Mtxzistsxmldirektqr von JOWUÖLWLS den Minister Und vcrspracÉ; d'.e lange Mitarbett der Beamte». und AngesteUÉc-U. '

WZE dw [Tiadéche GesUUdtTchcxfk in Berlin_ 112910111, erla'ßt die [itIuiWe Regix-rung eZUerx Aufruf, tn dem alle 111x211isc129n StaaWangLHHrtg-Zn (0115 den Gouycxnementß Kowno, WLZUÜ, Grodrxo und Suwalxi), dre _der_K:1ch__1:ach D2U11chland v?xscdjagen hät nud d1e_11.un 11! ck79 HELMUT zmücik'exmen WOÜM, aufgefordext 709701311, ihwrx Vor- und FamiixxtnuamW, das Gguvernemedk mch“; dem stß__sta1x1_n“_ten, sowie ikme je'zige Adréffe d;“..m MWS“: Herrn Fxovxemcmö, Litmüsckw (?Yxsandtsckzast, Bexlm (Kuxfandeamm 232). mit- JULLiL-zn. Von dort aus wird dann das: fur dle HLMLÖLsodeUMg Notwexdigé deranlaßt. -

Preüßen.

de 11156“: 01111 (den rom noch néckzt z1_1r vöÜiUen ExnsteUung ÖL!" KUHNLftäkisgkéithekommen. Tägl1_ch uniernehmen_chl- Nische Patrouillen starke Vo_rftöße gegen dle Dxmgtkqjlonßjmzcs. Die? dymsc'l)? BMölkeruna 1m 1321613er belet [st m laßl1ch wacFffcnd-xm Maße den Schikanen - der Polen aUngseßt.

"duldet offen däcse “Deutscheth 9.

'Sach)sc:n.

TO .- ..;9 axmtminiIerium basic gestern nachmittag

die FktFTLrTLrsFraktionLn' der Volksknmnwr und die YertWter der Slädte U::d meeinden ÖGS Landré“- zu exp.: gsmmvsamen Besprechung c;.eladen, Um_1mter dém Voxßß des MiListex- präsidenten Dr. (Jradnamr “dre Stellxxngnadme des PLW!- Ranke?) Sachwn zn d-en_ neuen Steuerplanen des Reick)sfinanzministerxums _- JU beraten Naxh edmehevden Darlegungen dks anxxzmmstxts war man, kme „Wolffs Teleßrathhüro“ meidyt, 211311111119. der Ueberze11911ng, daß die voUsiändixxe Uobernahme der EULWMMLKÜSUW dmck) das

den sch11«i€ri.xcn Vs'tdä1kx-iffsU Tc.“ [LYWU Msnats dx szislmngxzn zn dkm Öt'fkkUUWT-le N.;.1*1».71“11.1(1t 11) xnmg WEZ nur 111133111ch 311 8011051811.

Eur.? Exchsnz V?xkaxjcn dem Posten in dsm Bkwußxscln, auch in

Raich 171itQuotcn-zuteianxx an die (€:inze1smakeu und (Hemsinden,

' UUÖ ihre Ex? 18113 [)intkr die des ?)Teäcks 11611611 müßtM.

Vorschlag nu?;„eardeiéet, der den ,

Der Neichsmir1schastSminkster Schmidt hat gestern VW. ' mittag die Am1§geschä§w übernommen WW dre Bcaknten des-

Wie, „WOTFS,Tékegmpheybüw“ Ufährt, ist es an der

_ _ DLT_'__ Pöd-l “1*e.“.fc;[c-t al,!e Deutsch§prechcndew9 Dxepolnésche Regwrung -

Ür die Ein el iaaten wie für die Gemeinden_1'iberaus schadlj Tvirken müéztesn und daher abzulehnen seten. Anderersej absr erkannte man unumwunden an, daß der Plan_ d akgenwäxtigen Rekckwfinanxuünisters [)eraufdeÖrvorcn _sex a.. dcr furchxbaxen finanzieklerx Notlage de_s Retlhcß. Es M.“ Wc «Uf **jédem Wege äbz'ndxlscn, der mcht 51121119: mxerxrag lichen Schädi'ßxmg der Ein,».elsjanlxn xmdyder (Hememden fuhxx Me AUSsprache “hat ergeben, daß, d'e; _.:telluugnabme, dw d. Reaiermm bisher zu den 11L11Ln Planen dxé- Reichmvan ministeriuméz eénqcnommm! 11.21, yon den apryesenden V Tretorn der ZäckzsisxY-en Bévölkcrmdg voÜauf ged1ll'gt Wlkd.

Hxffen. In 1er Volkskämnxer gab der Fénan3m1ms1er_Henrx eiUe Darlegung über die _qunz- und St_euerplarze . Reich?;regierung und 1312 Wtrkung der Plane auf dre V ältni "e der Ein eLstaatcn. _ __ h KZT Vericht zdss „Wolffsaken Tc1kmr bsnbxst erklagrts Miräßer, Heffsn «Kune an, das; (111438115171 Lk ungeheurL-rx _.-?_01[. dss T'1Tcicl's (111.1;- dis Wickstaa1€11__zxtr _(371k)altung___dss “FWW. WWAÜSU ÖPfe. 011 “kultur-xller und Nnauxlkkl?! Sc1d::andi(§_i€td__k_t_x___ aber auch €k!VÜLI1“-*N, dak: ibnén wick _den GeaxsindM soviél wirtffckx) [We Und finanZicÜs ScWständigkmr Und S.?!bktderrralfurxg 1-11. (115 fix? zur Erreicßung ihrsr bksondercn ku1111r*el1_911_ Yufßqbeén orambt (ELW stärksxs zkntradstéscbk Org 4101111911 dds MSLTZ YUM den E bsingkdankmx Nicht fördkrn, sdndxm s_cbad_tae--. „„U-„e «3?U_VÜÜ_UUJ_ Finanzen solle n:.r fOWLic an das Nstcb UÖCsJÉ'ÜWi, c_116_d1cs zU (xn Cindeickvkx-it dEr Ver1vglknng UUbeJdingt g€b1*_t€11_ €r,ch'k_x:8._u11_ds an “Line Konkxoüc dsr Landegbsböxdsm besäxdnfßn. _D12 ILUMU Mrd? in der Axmalww, das; die Volkskammsr mxt d1es€m_Gedanf .inNrsFanden “ski, weitére Yexbandlungcn auch mit den Kuddems. Staaten in di€s€1n Sinne fUZ)k1'k1-' _ _ Der Ministerpräsidenf Ulme!) sch19ß sch) namens de. . giernug diesen AUSfühUmgen on. Me Bostfammer nah ein Geseß Über das Ruhegehalt der Mtnxstex an, won. di? Minister nacb sechémo'natiger Amtßmttgkext em Nubegeh. von mindestens 50 Pxozent des (Hehaktes beztehen. DW Kam verjagte sich dann bis Okiodsr. _ ,

Vraanscsßveig. __ _ _

n er andesversammluyg wur egeternmnam. 1iche7xJNFsjimL ung m;.t 89 gegen 13 Stimmen _lmzt Meldu der „Brauns weigischen Landexzeümxg“ dte vo111qe Tre ftupg von Kirche und Schule h_escbloffen. Ein Antrag .. Außsckzallung deko" NelkgionsvnlerNchtß in den-Schnlen . Freistaats Bmxmscknveig _ wurde m1t den Stimmen - sozialistischen Parteien gletchfalLS angenommen, .

Hamburg.

In der gestrigén Skxzmxg der Bürgerschaft wurde - sozialistischer Antrag, dEr dle Aufhebung der auße ordentlichen Krieg

Reiche fordert, angenommen,

Oeßerreirl»

Ter Kadinetilsrak hat dem „Korrßspondxnzburo“ folge für. den 21. Juli bei den Staatsbehorden Feiertag dienswrdu'ung angeordnet.

- Der KreiéZarbeiterrat Wien h_at gesternabenb- §chloffen, ach internationale Solidaritätsfumddebuna a 21. Juli den Gcnercxlsjreik eintreten zu lasyen. Vora- []akten scxch Kommunistenvermmmlungen gleichfaUS - Generalstreik beschlossen. ' _

_ Eine Bekanntmachung, die in __den von su slawischen Trupven bessßjen Gebi_e_ten Karntena .- öffentlicht mordon ist, droht, _wie „Wolffs Telegraphxnbxn meldet, auf Befehl ch obdrnsn Krt_eg§kom1nandos zur]! reäzterhaltung der RUhe und Sicher13ext_an, dasz Ortschaft me1che einen Aufstand machen, mxt der g_esa_mt Bevölkexung vernichier, und das;__f11r ]ed verwundeten oder erschossenen sud1lawisch Soldaten in der Umgebung der Gemeinde 20 Deuts odLr Renegaten ersck)o1sen werden; daß weiter in_ Umgebung eiUer (Hemejndé, wo der Telephondraht duxxdsäxn- odsr descdädigt mird, odek Beschckdigungen von Yrucken_ oder An.“..riffe auf Züge vers11chtwerdcn, der Gßmemdevorm "und dcr GUUeindeauSsMß vor ein Standger1cht_ges1el11 g-gén die Bevölkerung die strenqsten (Hkgeyxnußregeln angenxw werdey ; beiAnkfiU'onng von WaffsnOMumkwn und andexcm Kr; * maiexial kommen die Haußdesißer oder Vermalter_ vor StandgeriM. Wo dix Bevölkvrwxg deUtsche PatrouUen ** söth etxtmaffnkt oder (17152th oder mxt demschen Syld" VärbindUUg Unterbält, merdexu die sjxenpstep (Hegenmaßr ergriffen. DLL? Vexkehx sw1schen de_n verjchtedenen Ortschü dakf „wérdäävtixxen Clementen“ mcht gcstaxtet werden *WUDWÉMÉDU' MOWMU an dM Vertretern_ der _(Hemei Von- 8 Uhr Ndends bis 5 Uhr früh darf s1ch mentand der Straße aanalte'n. .

Großßritannien und Irland.

Jm Unterhouse teilte Sir Austirx Chamberlajn „Rextjerschen Büro“ zufolge mLt, daß d1e gesamten Eins""

tragen, davon 539 MiÜionen neues Geld. Man kötzne ' w2m1 man die gegenwärtigen Umstände in Betracht zrede; e'm durchaußbefrtedigende§ Ergebnis bezeichnen. Dxe fi ziel]? Lage weise noch immer viele Schwierigketien

und in der nationalM Fmanzierung me" m den pkjk .Musgabxn se? gxosze Umsicht Nötig. Der Ml B-onar Lammacdw von»- der"neuen Weigxrung

Bergarbeitßrverbandes, das Angebot der"__Reg1c anzunehmen, MiLteilunaJ Er erklärte, die Erhohgng_ Kodlénpreise Um sechH Schillmg würde am 21. Jul) m “_ tretM. D*.e Regierung schließe die Möglichkeit we1terer_ handlxmgen nicht aus. Diet:- ändere jedoch“ an der Tat nicht?), daß jkde Verzögerung der Glekchstell1ma 1126 Kb, preises mik den EkzeljÜUngIkOslLU vcyhäwgniSvoll sein UZ" DUS Haus [phnte sodann den A111raa, Carson wegen1 Redxn, zu verfoxgen, mit 217 gegen 73Slimmen ab.

Frankreich.

Mr Oberste Rat der Alliierten bxscl)äftigtz M der voxgkstrigen SißUnq mit der Frage der EMRK! Oesterreichs Und vp1hand91te alsdann über die Fraß?

.; sowie a.“;dxrzZseits die Auf'hsbung der Landesfiuanzverwaljung

Beseßung des linken Rheinufers und die OULÖ

Merichte und die Abänderuug des C' sexzes über den Belagcmngszustand vom Senat und v .

', aus Wiborg bat die Offensive der

bundxn auf dke SiegeSanleihe 708 Miüionen Pfund

Zurückziehung der_englischen und amerikanischen Truppen ge- schaffene Lage samte über die Berichte, der Kommissioven, die Danzig und Memel übernehm'en sdlken, und über die Frage der Festleguyg dex Ostgrenze Deutschlands. '

Blätxxxmdldungen zufolge sind einzelne Ausschüsse der inedenskonserenz nicht arbeitsfähig, weil der Präsicht leson_ vor_ de; Abreise die amerikapischen Vértteter annewkefén hat, die StHé in' den Außsckzüffen, auf die Ameti-ka Axtsptuxh babe, freizul-(xffen, bi? der amerikaßische Senat“ d'en Friedkn's- yertxaa ratifrzjerthabe. thson vertrete den Stand utzkt, daß“ Fixer Vorbkaalx, den der Senat mache, einer Able nung des

„tedenSvertrags gleichkomme. 7

- Die Kommission für die VerantwortTiÖkeiten hat vorgestern dem Obersten Rat der Wliierten über die Briefe des ehemaligen de-uts-chcn Reichskanzlers von Bethmann Hollweg und des Feldmarschalls von Hindenburg, die dierxqpiworfung für die Handlungen Kaiser thhelms Übernommen Haben, betichtet.- Wie die quzser Aus-gabe der „Daily Mail“ wissen wil], hat die Kom- mzsston _bescbloffen; das Verlangen Bethanns und Hinden- buxgß, fur den Kaiser einzutreten,; abzulehnen.

__ - Die,französischeNeg1erung ist, wie„Wolffs Telegraphen- bxzro“ meldet, durch eine deutsche Note darauf hingewiesen worden. daß "nach Artikel 109 des FriedenSvertrags den I]iili_icirpersonen der deutschen Armee, die aus der AdsttmmungSzone in Schleswiq sjammen, zwecks Tetwahme an. der Abstimmung die Rückkehr, an ihren chimatxwrt“ zu ermöglichen sei." “Unter diesen Ve- gktff faUen_ auch die. zurzeit noch in Gefangen- schaft befindlichen deu1schey Heeresangehöxkgen, aus SMW- wxg. Ta bereits zehn Tage (nach dem Inkrafttreten des Vertrqges _ die Abstimmungsfrist zu laufen be- aznnt. so wnd eme Durchführung- der obigen Bestimmungen fxzr dt_e Gefangenen aus Nordschleswia in Frage aesteüt, menu mcht Text schon diese Rückkehr in die Wege geleitet wird. Die franzosnche Regierung wurde del,“:halh gebeten,; baldtunlichst dxe notwendigen Maßnahmen in dieser Richtung zu treffen.

-_ Der erste Vertreter Japans auf der Friedenßkonferenz, Marqu Sakinoji, ist vorgestern *aus PWS abgereist.

_ Die griechische Delegation in Paris erklärt, obiger Quelle zufolge, dis Nachricht, daß ein neuer Balkanbund zmifckgxtz Griechenland, Serbien und Bulgarien gegründet. werden soll, für gnwahr. Die "einzig möglikhe. Koalition auf dem "Balkan" ser die“ Vereinigung zwischen Griechenland, Numanien und Südslawien; Bulgarien werde niemals in einen dexartigen Bund aufgenommen wetden.

- Vor de_m_ Friedensaudschuß der Kammer be- handelte der thsterpräsrdxnx Clxxnenceau vorgestern die Frage der nxtlttärifck)e_.n Stcherhe1ten für Frankreich am linken Rheinufer "und ezfläxrte -laut, Berickzt- des „Wolffschétx Telegzrapbendüros“ :. - '

T_Lr 'Maxschall Fach habe "Vorgeschlagen, B "ckenköpfe dm Rhein zu errxcbxen, dxe Von dm Ententktxuppkn gehaten werden souen. De_r _Oöervefehkshaber der alliiertkn Armeen habe, jede mögliche Frethert gehabt. fich. zu erklären; seies-persönlicb oder schriftlich, m_jd babe fich vor dem Viererrat, vor der Konferenz und vox dem Minister- rzt auL'gespxocl)e11._ Das,_ was der FriedensveUra vorsehe, fur_Frc_mk'retchs Szcberhext, selbst ohne Brückenköp e,_ die Frayxtetch schl_tk_ß1_1chse[dstk)atte befexzen müssen und die auch politi1chc und- nulttartfche Schwierigkciten nach 1ich gezogßn haben würden. Na'ck) seiner_ Ansicht, gebe die _vorgesebene milixärische Hüfe Englands und Amxrtkas i_m Fglle emer deutschen Herausfmderung Frankreich genugend Stcberhetlen. Wenn diese Sicherheiten schon im August 1914 vorhanden gewesen wäxanx wäre es nach seiner Meinung nicht zum Krikge 9610111111131. Die Sicherheit sei so groß,_ das;" Frankreich durcb Geseß die_ militärische Dienstzeit au[_etn_ Jahr Herabseßen könne. Der“ Min'i1terpräfident erklärte fick). sch1eßlrch berett, die beiden Fochschen Einspru s, den MarschaÜ FVO am 6. Mai in der VoUsZßUng dcr Friedens nferenz binfichtlich der miljtäriscben Vksjimmjmgen' des Friedenömxrtxags e1hoben habe, dem Aus1chufx z'ux Verfügung zu stelTen. Clemenceau we' gexte fich aber, die Ptowkolké' der Frjédenskonfe'rcnz auszulikferü.“ - _

Nachdem Clemenceau die Ausschußsißunq- verlassen Hatte, berichtete René Begnard. über die deutschen "Kolonien.

- Wie der „Telegraaf“ kmeldet, hat der aUgemeiné

der öffentlichen Dienste, besonders der Angestellten der Eisen- ba'xmen und der Postbeamten beschlossen, das; die 6 f f en 1- lichen Dienste nicht an dem allgemeinen Streik am 21. Juli teilnehmen sollen.

Rußland-

Nach einem von der „Prawda“ verbreiteten Tekegramm, _ _ Roten gegen Denikin begonnen. Balaschoff ist von ihnen zurückerobertworden. Bei Perm machten die Roien 30 000 Gefangene, erbeute1en Lehene- mijtel und Kriegsmatexial. Drei Regimenter der Armee Koll-

schaks sind angeblich desertiert.

. Spanien. *

Dér König hat»MaUra. mit der Bildung eines konser- vativen Konzentrationskabinetls beauftragt.

Niederlande.

Nach einer Meldung, des"„Telegraas““ wird sich die nieder- ländische GewerkschaftSvereiniguna an dem geplanten. Demonstrationsstreik am 21.Iu_l_i nicht beteiligen.

Dänemark.

Der japanische Gesandte für Skandinavien, Hioki, _der sich zurzeit in Kopenhagen aufhält, erklärte, wie „Wolffs Telegrapbenbüro“ mitteilt, anläßlich der in der Enfente-"Preffe wiedergegebenen,Meldungen, daß'im Oktober vorigenIgHres in; Stockholm “„ein“ deutsch-“japan“ischer“=*- (Hel)“eim- vertrag -ab'aeschloffen Worden51e1, oeaenüber einem. Vertreter des Blattes „Politiken“, daß diese Mekdung eine Fabel sei. Japan sei im Kriege seinen Bundeßgenoffen treu geblieben. Die Bebaupluugd von einem Geheimvertmg werde noch 1111- wahrscheinlicher mch die Tatsache, daß im Oktober 1918 kein. japanischer (Hésandter in Stockholm gewesen sei. da sein Vor- gänger Slackdolm bereits im Juli verlassen habe und- er erst am 27. November dort eingetxoffen sei.

Schweiz.

Gegenwärtig. sind Verhandlungen über die Rück- beförderun eines Teilks der noch in Frankreich be- fxindlichen kdeutschen Kriegßgef-anqenen "durch die Sch m e iz im Gange. Wie die„Scbweizerische Depesckxenagxntur“

.von Großbritannien, Finnk't-sicb,

SchuntungL ekbalten.

_ Verstärkuygen und

.: Folge geleistet. genüge ZversammlUn-n bak" “naéh

* entgegenzunehmen

Briefe sowie den Text des *

xder Offiziere,

, Aussicht, di-

Zahl der zurzeit noch in franzöfischen Lagern befindlichen deutschen Ge angenen auf 450000 Mann. Für: die' eim- *beförderung mch die Sckwweiz. fehlt es zurzcit ."...Ä an g-nouen Zahlenanaaben. Die deutscbey Vertreter sprackzen von 100 000 12143 200000 Mann, deren Transport etwa 2 Monate in Anspruch nehmen würde. werden qua) Schwxrvermundelen- und Zivilinte:nierleutranspotte dmck) dre Schwe1z kommen. Die gonze Rückbeförderungs-

_ _- Der Parteirxorsmnd dkr. sozialdemok-ratiscben _- Parxei der Schw 2,13 hat. obiger QUelle zufolge, beschlossen, dcm ordetzjliclzen _Parjeiiaa in Basel am 18. umd 17. Anyust den sofoxngen Etntritt in die Dritte Internationale

ein, dem Parteitag diesenBeilritt- nicht zu empfehlen. Ferner «wrde ein Zusaßcmtmg Reinhardt angenommen, wonach der

Parteivorstand den Parteitag beauftragt," die (Hesckjästsleitung __ _ _ um den revoxujiouäxen prolxtarischen Parteien. m Verbmdung zu deten, um eineEinégyng dks internationalen-

aufzufordern,

Prdletariais im Sinne und Geiste und auf dem Boden der Bruten Internationale herbeizuführen.

Amerika.

Jm amerikanischen Senat hielt der Republikaner Norris am Mittwoch eme Rede gegen den Völkerbund, m der er englischen Bläüem“ zufolgeerlärte, Japan habe _ , Italien und Rußland zu Bcgmn dcs Jahkes 1917 geheime Zusicherungen bezü lich

_ Der dtilifckxe Botschafter in Tokio Jobe I_c_1pan “1131 Fxbruar 1917 un A1121auschfürJapans [1111er- 11ußung dte br1tischen Ansprüche auf g-wixse deutsche Inseln im SttUen-Ozean und Unxerstüßung seiner An prückje auf Säumjung versprochen. Frankretch habe “eine ähnliche Unje'rstüßu'ng' zu- aesagt, wenn Japan dem Abbruch der Beziehunßeükzwiscben China und Deutschland zustimme. Norrch sagte, die Ratifikation des Völkerbundverirags bei einer derartigen Enischeidung über die Schanmngfrage würde die scbwärzejte Sejie m der. Ge-

.fchichte des amerikanischen Volkes sein. _ Dem Preßbüro Radio zufolge beréchtet die „New York-

Tribune“, man habe en1drckt, daß die J_n_1e,rnational Wyrkers_of jhe World mit der russischen Sowjejrégierung m 0erNbs1cht vezhatadelt bude, um 1. Sipliwbek in sämtlichen

Schiffahrt tahmzule'gen.

, Afrika.

Der „Times“ wx'_rd__c;uS_Tanger gemUdet, daß. spanisÖe _ mlandiche. Ttuppen “in aUer Site“ von Larrasck), leazar nud Ykzeila nach der Grenze. des Distrikts Kämpfe stgufinden. Ten Aufruf Nai-suli-“s an die einge- borenen Summe, zu den Waffen zu greifen, wird überalL- Ratsult verfügt über anskhnl1che gut außge- b:ldete und bewaffnete Truppen. "

Parlamentarißhx. Ida-brühtezx

Der Aeltesk'enagxsschuß der deutschen NationaX-

_ einex.M§'eldutig von'„W. T. B?.“ aus Wetm«r_ in. ßin-r. gestrigen Stßung beschlossen, aw Dixnstag_dre_ p_xdgrammatischen Erklä-rUngen des- Retch§mimsterp1ästdemen uud des ReichSministers des Mnßefn _ _ _ für den Fall; daß." Aussicht “besteht, dxe zwe1te Beratung des Verfassungsentwurfs am Mon- 1ag zu Ende zu führen. Sollte nach 'dem Gange der Verhandlungen diese Wahrscheinlichkéit nicht ein- txeien, so 1011 'die zweile Lesung des Vexf'asfungSenlwurfS unxexbrocben und bereits am Montag in die gwße politische Yußsyracbe. eingetreten werden. An diesem Sonnabend stehen ledtglxch kleinere Vollagetx“ zur Beratung. Bei dem ausge- dehnten ArbeitSprogramm der Nationalversammlung 112171) mit

- der Möglichkeit einer Tagung bis Ende August gcrechnet. Arbeiterverband mit Rücksicht 'auf die Opposition des Personals .“

Der Nationalversammluna find von der Regierung die Entwürfe eines GesJeHes über die Entschädigung die gezwungen sind, auf Grund der Verminderung der Wehrtnacbt aus dem Heere, der Marine und der_t SchxetrUppen auszuscheiden, und eines eben- solchen Gesetzes. für die Unteroffiziere und Ge- meinen, soweit sie Kapitulanten find, zugeganxxen. Ja den Begründungen zu den Geseßentwüxfen ist un1er anderem

; a-uSgeführt:

Die Ofßziére WSTDLU cms THrent militäriscken Beruf, den fie sich als stensberuf gewäb1t. und auf den fie ibrc ganze Lebsnsfübrung eingetickytet haben, dsrauSgkriffen. Die meisten von ihnen werden vor die No1wckndégkeir gksteUt, fich eine, neue Exisn'nz zu gründsn. Bei dem starken Wettb-«xwerb yon fachlich vorgebildktcm Zivilpersonal wird dies aber außerordent1ich schwixri_g sein. Es wird längere Zeit vérgehen, bis es den Offizierewgelmgen wird, eine auskömmltcbe Steüung zu ßnden. In den meisten FäUen wird auch noch eine be OUÖLW Ausbildung, die mit Kostka ver- bunden ist, notwendig wérden. Die Offixiere werden also jahrelang für sich, meistens anch für ihre Angehörigen sorgen

; müssen, ohne in disser Zeit aus ihrem künfti €_n Beruf dic Mitlel

dafür zu erhaltcn. Sie [*cfindén siä) in äh'nU er Lage wie die Bc-, amten, die wegen einer Umbildung _ibrer Behörde ihre Stelle der- lieren und desha1b in den eiystwkxligkn Ruhestand dcrskßt werden 24 Reichsbeamtengesetz). Ems Vérseßung in den einstweiligen Ruhestand konnte bei den Offizieren in Rückficht auf die Bestim- mu'n en des Friedensvertrags nicht vorgcs8[)en werden. Der Ent-

. wut will aber für Eine angemessene Ue'bergangdzeit die auöscheidenden

Offiziey wirtschaftlich den Wartegeldempfängern im wesentlichen gleiclpsteélen. Deshalb'lebnen sJcb 'die Bcstinzmungen der betreffenden Patagxaßhen an' die *Vorsehrtfxen des-Retchsbéamtengedeßes 'über Wartegew an. _ - » _ Kapitulanten, die das zwölfte Drenstjabr noch mcbt dolXendYt baden, verlieren durch ihr cxzwungenes, dorieiliges Ausschezden dre Dienstvrämie und dsn Ztvilverwkgungsschetä nach ZU) des Mannsck,“aftcver1orgungsgefcßes oder die entkprecbenden eldentschädiaungen (§§ 19 bis 21 dcsyelbkn Geseßks) _zu crwexben. Ader auch die Kapitulantcn von mmdcstens zwolf- jähriger Dienstzeix erlwden Nachteile. jrcil fie nicht mehr _w:e bisher zur Erlanguna einer bürgexlichetx LemeeÜurxg _im _aklrden Dienst verbleiben können. Das_quttulationsvethältms ist ein öffentlich-reMlicbeI Vertragswerbaltnxs besonderer Arx. _Es be- gründet für die Kapitulanten Diensipflachten. für das _Rercb dte Ver- pflichtung, für die Kapitulanten zu _sorgen. Nachdem dre Kapitulanxen fich er neuen Regierung zur Berftiguna gestellt und so__ dem Vam- lande einen großen Dienst etwcesen haben, ist es unerlaßlßch, ihnen im Falle des erzwungenen Ausscheidens aus dem aktiven Drenste eine

meldet, schäßen die deutschen Vertreter an den Verhandlungen die

besondere Fürsorge zuteil werden zu (affen.

Neben den Kriexxsgefangcnén.

: angelegenheit wird-von der Hauptkommission in Paris gxleijet. "

zu empfeh'en.' Eine Minderheit trat für'den Antrag Greulich

Häfen der Welt ejnen ITUIsWd hcrrcrzuxufcn, um die ganze,

Wadi-Ras südlich von Tana-er, geschickt wmden, wo heftige 9

Im jvesentlichkn

sehen schadigungen vor:

die Gesetzentwürfe folgende Ent-

Für die Kapitulanten:

8. Fßr KapituXantsn 11ach einßr aktiven Dienstzeit Von mindsßen! 12 Jahr_en eise laufende monatliche Entschädégu.*g auf me T*“auer DN] zwe: Jabrxq, für Kadinxlanwn mit einkr ger ngerkn Dienstzeit (1117 dn? Dauer cmcs Jahres._ Die monat11che (Znéscwdigang, beträgt - Jar Burhsxmtete' 300 Mark, für UmderhÜrakete 210 Mark.

_b. Fe*r111_?k ffir _alls K'avitulants-n Einen kinnmsigén ?.?Brag von 300 Mark znr Bs1chaffung und Unterkaltnnz :'()rer Be- ?! img, _ 0.'_ Ferner Kapilulantcn vom 7.1.19 11. Dienstjahre erhalten eine emmalrge Geldentschädigung und „War bei vollendeten: 7. Dienstjahre 1000 „XE ' 8" r 1400 ! ., . 9. , 1800 10. 2200 „, 1]. 2600 ., (]) thaltempfangende :Kapitulanlen können außerdem auf An- 'tng sur dxe Dauer des BedüUnisses ULÖLU 1:81: im § 1 Absay 3 des Mannx_ckgaftsversorguzrgsgescßé's Vorgesébenen T-ienstzeitrente einen Zn- _uß dts_ zur Erre1ch1mg der Vollrknte gemäß ckck“ 10 Absaß 2 des- sexben (Gejxßes erhalten.

Für die Offiziere.

K) Offiziere unter _lem Diennjabren (die Dienstzeit wird nach dyn Vor1chr1ften dss Oxfizierépenßonsaeseßes derecbnxt) exhalten auf dje Dauer Emes JZHres die Gsbülsniüe, die sie als aktive Offiziere im Falle einer_vo_ruberaebex_1den Beurlaubung erhaltkn Hätt-N. 10521119. ubrtgen O_ffizxere mit dem pensionk-sädigsn Dienstein- komtm'n bxs znm Brigadkkommandeur a113sch1ießlich aufwärts er- _ balxep, vorausgesetzt, das; fie VOL dem Krikge mit der Absickot, die OffxzterHlaufbahxx emzuschlagsn, aktiven Disnst gstan haben oder Vor dem Krwge Kamtulanten gewesen smd, Uebergangsgebübrnisse und zwar Veedexratéte auf dte_Dauer Von 5, Unverheirmete auf die Dduer Von 3 Jahren. Dxe UebergangSaedüdrniffe betragen drei Vxertx[_ des, [361 der Berechnung der z*Ension zugrunde zu legenden Drenstexnkomxuxpß. Teuerungézulagcn sollsv während dikser Zeit wie fur aktzde Yfsxzjkre gezählt werden. Im Arxfckxwß an die Ueber- gangßzett erden sic pensioniert.

_0) Ofßztere mit dem venxonsfäbigen Dienstkinkommxn eines Brigakekommandeuxs einschli€ßli aufwärts werden VSUsionixlt.

_ Dxe_Ge_seße sollen am 1._Auqust 1919 in Kraft treten und E ü! rgkett_ M zu den in dem FrxekenSoertrage Vorgesehenen Abschluss: der Verznzndernng dér_Wchrmacht erhalten.

Of_f1zter8 und KaP11u1anten, die in de! Zeit Vom 9. NWember 1918 ws 31. Jul! 1919 aus dsm aktiv-n Dkenst ausgeschieden find, .anxn auf Antrag nach dsn Vorschriftsu der Gesetze entschädigt

er kn.

Offiziere und Kapitulanten, denen es Erst möglich war, nach dem AHsckyjuß der Vermindxrung der Wehrmacht aus der Gefangenschaft oder Jntxrnierung zuruckz1xkebren,soüen von den Vergünstigungen dec Geseße ntcht ausgefch1off€n werden.

;

Etaxifxik nnd Volkstyirtschgft. Arbeitsstreitigk'eiten.

Zu den, AussFänden der Axbeitexscbaß in Tcüen der Provinz _Pqnxmeru wird dem .W._T, B.“ ans Stettin berichtet: Die Verhandlungen mx Oberp'rafidium am 17. Juli babexi Ueber- - emstsmmung'der Verkreter der Zivi'lx und Müitärbkhörden mit den ._„Yernetern der Bevöxkérung darüber erßsbsn, das; gegenwärtig “'t-_m Grund zu; Nufrecbtexhaltuns dks; Vklagerungszuüandes ux der Provmz Pdmmém 711th bkstkbt- Dia, * Kom- mxssaxe _dcs Stqatsminijteriums, UntersFaatSsekret-äre Meyer und Kreczt'nskt, haben -mfs.[ge dessen kraft der kbitsn erteilten Vollmachten namens der Staatdregier ng den über Teile der Provinz verhängten Belagerungszusta daufgelyoven. Hierdurch entfaijen dze Maßnahmen, die auf Grund des am 12. JUK verhängtsn vor- laufiaen Bxlagayngözustands und der dc-mgemäß ergangenen Vet- oxdnungxn exgrxffen find insonderheit etwaige Vervaftungen. .Es wrrd fe_rn€r„ daran _bingewi-rkk werden, daß V&mtei- lungßn auf (Hrmnd des bextätigtxn BL agetungszustandä wegen polmscber Vcrgkben_ irn HinbLick auf Angemessenheit Eines StraferlaÉes nackogepruft Wkrdkn. Gleichzeitig ist im Einverständnis mit dsn ertretetn des Generalkommandos die Zuficherunq gegeben w_z):den, daß in Zukunft Maßnahmen von der Bedeutung einer Ver- ] Hangung des Bxkagkrungsznstandkß nicht ohne Zustimmung der Zivil- bebövden und tm Benehmen nur den Vertretern der. Arbeiterschaft getroffen werden. Die Kommissare gjaubten stab" biexzu um so eher entschließen zu können. als dw Vartreter der Arbeiter- schaft _ die sofortige Aufhebung des Generalfkreiks zu- gk'agt habkn. (Es Wurde arch) insbksonde-re von ihnen an- erkannt, daß nach dcm Alqcb1uß ron Tarifverträgen dis beiden Partsien gsbunden find, jeden Tarifbruch zu vxrwerfen, und daß ein jdlcher, namentlich wäbrrnd der Erntszeit. ein Vergehen g-g-n die (Heramtbeit ist. "Zwecks Ueberwachung der Junehaltung der Tarif- verttäge und Scbltcknung von Arbeitsstreitigkeiten wsrden unverzüglich Schlichtur1JSausschüffe auf Grund des (Gesetzks Vom 23. Dezember 1918 Lingericht€t Werden, soweit es no.;b nicht geschehen ist. Den

Landräten ist Es aufgegeben)“ über das dieserhakb Veranlaßte spätestens

bis zum 10. August zn brichten. Die Organisationen der Arbeit eber und Arbermebmer Haben fich schon bei den Vorberatungen zu beteil gen. _ Infolge der Zugeständnisse der Regierung ist der General- “ausstand der Arbeiterschaft aufgehoben und darauf auch dEr Büxgerstrcik fü): beendet erklärt worden. Seit gestern nachmtttag find die Laden t-ilwexse wieder geöffnet. Die Straßenbahnen verkehren wieder. Das Wasserwerk ist bereits seit gestern früh wieder im Betriebe, nachdem es militärisch bLskßt word-n war. 1 er Dampfervetkebr mit den Seebädem sollte heute früh wieder aufgenommen werden.

Aus O_ | en d e meldet die *,Agence Havaß' vom gestrigen Tage, das; dort dre S-e_eleute und F1scher wegen Nichterfüllung von Lohnforderungkn m den Ausstand getreten sind. '

Wohlfahrtspflege.

Dcr Staatékommissar für die Kriegswoblfabrtspfle e in reu en hat nach einer Meldung yon „W. T.. B.“ *dem II u nY dße r deukschen Grenzmarfen:Scbußverbände in Ber1in M7. 57, Potsdamex Straße 75, die Erlaubnis ettejlt, S a m m -

“lu-n" g'en aU-er"A1t*zumBesten derFürsorge für die Flücht-

lYnge-aus- den beseßten b1e_ten zu p_eransialten, _um eine HilfSaktion größten Sttls zu ermöglichen. Dre Fürsorge wird sich auf die Flüchtlinge aus den Oswrovinzen, aus den westdeutschen Provinzemaus Schlesw1g und aus Elsaß-Lotbringen Zrs1rccksn. In erster Linie 11c- t die c“[_ück)tlingsfursdrge natmgemaß dem Staat: und dem Rei 2 ob. ze Not der-Hundertfausendx vo_n F1üch11ingen ist aber so groß und exxotdert so schnelle und Viklséllkae Hilfe, daß die private Unter- stutzung gar m_cht zu enibebren ist. Die dem Bund der Grenz- markenschuyverbande angeschlossenen Organisajionen werden fie ln engcr_Fub1ungn_abme mit der staatlichen Flüchtlinasfütsorge und in Vxxbmdung mxt dem Roten Kreuz ausführen. Der demnächst er- sche1nende;'“A'ufruf zu Geldspenden für die Flücht- lingxfürsorge _wxrd hoffentlich im ganzen Reiche *wiUige Herzen und offene. Hande finden.

und, abzutretenden Ge-