und Gerste fesiaeseßten Preise smd Höchs1pieise im Sinne des Géskßcs, betreffend Höchstpreise. § 21
.; Diese Bestimmungen treten mit dem Tage der Vcrkündung in Kraft. Berlin, den 18. Juli 1919. Der Reichsernährungsministeu S midi.
._.-_-
Bekanntmachung, betreffend den Schuß von Erfindungen, Mustern und Warenzeichen auf der Ausstellung der Deutschen Landwirtschafxs-Gesellschaf„t in Magdeburg 1919.
Vom 17. Juli 1919,
Der durch das Geses vom 18. März, 1904 (Reichs- Geseßbl. S. 141) vorgesehene Schuß von Emnduncxen, Mustern und Warenzeichen tritt em für dix in diesem Jahre vom 11. bis 15. September in Magdebmg stattfindende Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Geseüxchqft.
Berlin, den 17. Juli 1919.
Der Reich6minister der Justiz. I. V.: Delbrück.
Bekanntmachung, betreffend den Schuß von Eifindungen, Mustern und Warenzeichen auf der Leipziger Herbstmustermesse.
Vom 18. Juli 1919.
Der durch das Geseß vom 18. März 1904 (Neich§-Gesehbl. S. 141) vorgesehene Schuß von E1findungen, Mustx1*11ur-d Warenzeichen tritt e1n für die in Leipzig in der “Zeit vom 31. August bis 6. September 1919 stanfindende Mustermeffe,
Berlin, den 18. Iuli1919.
Der Reichßministxr der I-xsliz. J. A.: Dronke.
IWx
Verordnung-
betxeffend die erksamkeit von Kündigunxgn der Arbeiter und Y:";gQ-stéllsTn in Reichs-“und Staatss betr eben.
Vom 21. Juli 1919.
Auf (Mund der die wirlschafklicbe Demobilmach1wq be- treffenden Befügntffe wLid nach Maßgabe des ExWffxS, be- treffend Auflösung des Reickixmiikésierxums für mixtscbafilickie Demobilmachuxsg, vom 26.91p7il 1919 (Neichs-(Hestßbl. S. 438) verordnet was fngi:
§ 1.
Wird ein Betrisb des Reichs oder eines (35 iedsiaats im öffe'nt- lichen Jutercffe dauetnb 0181? zeitweilig gesch1offen, w ist bis Wi-k- iamkci: einer Kündigun von A-beitern oder Angewkllten nicbt von einem vorberiaeii Bsne men mit dem Arb91191a1191ch11ß oder, einer sonstigen Vertretung der Arbeiter oker Angtftcllten abhängig.
?. ' Diese Vérordnung tritt mit§Wirkung vom 9. Januar 1919 ab in Kraft. Weimar, be:? 21. Juli 1919. 'Der Reichsarbritsminister. Schlicke.
Bekanntmachung,
betreffend Bedingungen für die Lieferung von Weißkoblsauerkraut durch den Hersteller.
Auf GUAM des §2 der Verordnung vom 23. Januar 1918 (Reichs-(Hese§bl. Seite 46; werden mit Zustimmung der Verwaltungsabtexlung dxr Reichssteüe für Gemüse und Obst die §§ 8 und 9 des Artikels 2 der Vekannimackmng, betreffyno Bedirgungen für die Lief-rung von Weißkoblsauerkraut durch den Hersteller (vom 21. Oktober 1918, ReichSanz. 259 vom 31. Okiober 1918) wie folgt ergänzt bezw. abgeändext:
[.
§ 8. Gegen “ren STLixkssprucb ist innerhglb einer Wocbe nach dessen ZusjeUUng Nerufuwa an das bei ber Rezebssieüx “für Gemüse und Obst in B.Nm cinge-„icbtete ObstscbrengeUcbt zulassig.
Die Einlegung der Berufung erfolgt durch eingeschriebenen Brief an den Geschäftsführer iss Schiedsgerichts, welclek 'die Aktsn dxm ONsscbiedsgericbt unverzüg11ch zu übersenden bat. Die Berufung ist zu a ig: '
a.. im 57111: der ijt 1716 Streitgegensiandes den Betrag von o“ 600- übersteigt; „ ,
b. anch bei Streitgegenstanbkn von geringerem Weit, faÜs das ObkkschkEJeleÖ-t feststellt, daß es sich bei der an- ZLftdchttMen Entjcbeidung um eine solche grundsäßlicber Art
a:: e: . .
Daxt Oberschi-ngc-ricbt ssßt fich znsammen aus Zwei Mingx-dern der VerwaltungSabteilnng und eiwem Gescbaftsfübrer ber stcbäfts. "abteilung ier Reiclxéstslle. (Fin Mitglied der erWaltungsabteilung führt dén VmsiZ. _
. Dns Sebikksskmckzt Und das Oberscbisdsgericbt ssßsn die öbe ihrer chjen im Schiedsspxncbe fest “und entscheiden über die erteilung der Kosten unter dem Parteien., Das Schiedsgericht und
das Obers is_dsgeric'ht können ihre Tätigkett yon der Zahlung Links von ihnen estimmten Kostsnvorfcbuffes abbängtg machen.
.'
7 11. Diese Vorschriften trctcn mir dlm Tage der Veröffsnüichung in Klast; * _ Berlin, den 20. Juni 1919. Reichsstene für Gemüse und Obst, Geschäftsabteilung G. m. b. H. Abteilung Sauerkraut.
Bünting. Tischbein.
Preußen.
Die Preußiscbe SlaaiSregierung bat den bisherigen Direkior des Gymnasiums in Buchsweiler Dr. Hertling zum Gymnasiaidirektor ernannt UUd
die Wahl des Oberl-hrers Kirsch an der Realschule in Schwerin a. W. zum Direktor der Anstalt bestätigt.
2:32:-
Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbtldung.
Dem GVMkTüsiUdikkktvr Dr. Hertling ist die Direktion des Luthergymuasiums in Eis1ebsn übertragen worden.
Bei der heufe öffenilsck) in Gegenwart eines Notars be-
wirkten Verlosung der VitorUätsobWationen
111. Serie, * _
111. Serie Lit. 13 und
111. Serie Lit. () 1. und 2. Emission . ber Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft smd die in einer besonderen Beilage zu dieser Nummer dés Bl. verzeichneten Nummern gezogen worden.
Sie werden den Besißern zum 1. Januar 1920 mit der Aufforderung gekündigt, die in den ausZelosten Nummem ver- schriebenen Kapilalbeträge
vom 2. Januar 1920 ab
11911911 Quittung und Rückqabe der Obligationen bLi der Staats- schuldentilgungskaffe in erlin 117. 8, Taubenstraße 29, zu er-
heben. Dabei sind: ' ' a. mit den Obligationen 111. Serie die Zinsscheine
Reihe U11 Nr. 7 bis 20, _ '
b. mit den Obligationen 111. Serie Lit. 13 die Zinßscheine Reih: 171 Nr, 16 bis 20,
(3. mit den Obligationen 111. Serie Lit. () 1. und 2. Emission die Zingsch€ine Reihe 17 Nr. 19 und 20 nebst Exneuerunabscheinen für die nächéten ZmTsÉxemreihen unent- geltlich mit abzuliefern.
Die Staatssckynédbntil-xuank-xffe ist mxrktäglkch von 9 Uhr Vornxittags bis 1 Uhr NachmixtaaS gc-öffoet. -
Die Einlösung gßschiebt auch bei den Regiérnn'gbhaupt- kassen und in Frankfurt a. M. bei der Kreiskasse 1; die Wext- papiere können schon vom 1. Dezember1919 ab eixier dieier Kassen einaereicht werden, die sie dsr Staatésckiuldknkilaungs- kaffe zur Prüfung vorzulegen und nach erfolgter FeststeUung die Auszahlung vom 2. Januar 1920 ab zu belwirkén hat.
Der Bbtrag der etwa f€h1e9'-ben_Zin§sci)eme wird vom Kapital zmückbebalien. Mit dem Ablauf des 31. Dezembxr d. J. hört die Verzinsung box veriosten. Obli- gationen auf.
Zugleich WETÖM die beki'kiiZ früher ausgelosten, auf der Beilage verzeichneten, noch rückJ-“éändigen Obligationen wieder- holt und 11111 dem Bemeiken aufgerufen, daßihre Verzinsung mii dem 31. D-szember dez Jabies ihrerVsrlosungbufasbört ch und das: jeder Anipx'uck) aUI ihnen exlisxbt. wer-n ne 10 Jahre lang an-äbrlick) einmal öffentlich axxfgerufen unb dsffentzngeqcknet nicht späleftkns binnen Jahxegfridt nach dem [eßten öffentlichen Aufruf zur Einlösung vorgelegt sein wsrden.
VWDXUCÉL zu dyn Quittungen werden von sämtlkchen oben- genannten Kaffen unentgeltiicl) verabfolgt.
Berlin, den 10. Ju1i1919.
Hauptverwaltunxx der Staaibschulden.
Bekannt*niachung.
Das Reineibkommen der Jimebabn ist für daß Nkch1111n§1§jahk 1918 auf 23245 „11 50 43 estgxscßt worden.
Bei dbl" Rbrne-Dieme[thal-Éisenbahu ist ein Ueberschuß-
für 1918 nicht erzielt. Cassél, de:? 21. Juli 1919. “Dec“ Eisénbahxxkcommiffar. IV.: D1“. (Hrünbsrg.
Bekanntmachung.
Auf Grund dxr Bxét'm'nimacbumx zur Fembaliung unzuverlässier Personyn born Handel Vom 23, September 1915 habe ich dem Obst- und kaüs§1)ändler Heinrich Becker in Cassel, Brüderstraße 11. den Handel mitGkgknsiändkn bes täglichen Bedaris, insbe- sonbare mix Nabrungs- und Xuttermittcln9118rAr1, sowie 'eglicbe mixtelbare oder .Uk'MiUST-Félke Beteiltguxig an Einem Zolcben Handel wegen Unzuverlässigksrt in bezug auf dlCsM Handels- betrisb untersagk. '
Cassel, ben 19. Juli 1919.
Der Po1izeipr5-üdent. I. V.: Hammsr.
Bekanntmachung.
Auf Grund bér Bekanntmachung zur Férnbaltung ,uanbLüäsRaer Pkrsonen vom Handel Vom 23 Slplén1b61f]9]5 habe :ck) [“Ein Bäckér Johann van Geuns in Leer, Kamp 2515711 _Hande1 mit B r o t - u n d Ba (1 w a r e n Wegsn Unzubcrlassigkeit in bkzng auf diésen Handstetrth u n t e r sa g t.
Leer, den 15. Juli 1919.
Sjädiiscbe Po1izeiv€riba1tun§ Helms.
Bekanntmachung.
Der Händlerin Xiéau Marie Scheller in Wernige',
r o d e, Breitestraße 67 wohnhaft, ist der H an d e 1 mit G e g e n ' ständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Nabtungs- und Fuktermitteln a11€r Art sowis rohen Nafur- erzeugnissen, Heiz- und Leuchtsioffen,_wcheli Unzuver- lässigkeit Von uns un 1 ersaat nxorden. -- Die KMM fiir die Be- kanntmachung hat Frau Scheller zu tragen. Wernigerode, den 19. ZUR 1919. Die PolizeibsrwaÜung. J. B.: E ix.
Yiehtamtliißes.
Deutsches Reich.
Durch Verfügung des Reichbpräsibenien vom 21. Juli ist der Reichsminister Bell, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, mit der Lsitung der Vorarbeiten für die Ueber- führung ,der StaatSeisenbahnen auf das Reick) und mit der Bildung des Reichsverkebrsministxriums
betraut. Auch sind ihm die Befugnisse übertraasn, die dem Reichskanzler gegenüber den Reichscisenbabnen zustanden. Der Zweck der Bildung des Ministeriums ist die Zentraiisierunxx des Verkebks, außerdem die Léquidxerung det elfaß-loéhxingi-
schen Eikenbahnen und die U::berleitung der Eisenbahnen und,
Wasserstraßen auf das Réich. Dazu treten die Aufgaben (Ulf dem Gebiete des Luft- und Kraftwagenverkehrs.
»"
Die vereinigten Außschüffe dcs Staatenausschufsrs für ZoU- und Steuerwesen, für Handel und Verkehr xn) für Rechnungswi'sen bkelten heute eine Sißung. .
,so-__.“
Auf das Schreiben der Deutschen Waffenstiüstanbs- kommission vom 8. Juli an den General Dupont, in dem gegen die Gefangennahme zweier deutscher Grenz- schußsoldaten auf neutrabem Gebiet und deren so- fortige Erschießung Einspruch erhoben und Genugiuung verlangt wox'den war, ist dnrch Vermitilung _der fxanzösiscben Mission in Bsrlin bei der DemfcheiiWaffenbilljianbbkominssion nunmehr cin Antwortschreibkn eingegangen, in 132711 es, dem „Wo-ffsckien Telegraphknbüro!“ zufolge, u. a. heißt:
Die Regierung bon Warschau " ,
]) erkxäxt, daß die [18117611 Sosdaien infolge cinss rkchtmaßtgkn Urte'ls er1chossen wurden. Disss Männer, die den'regn- lärcn TWPPZU angebörwn, Wurdcn bswaffnet und Mit den Abzsicben dcs Grenzsckyußké; auf po1nisch€m Gsbiet ngUUgLU
gknommen; 2) 1311116111, Daß anf Grund der foriwäbrcnden Gerwaltakte
seitens dss GrenzsÖUyes auf po1tiischem Gkbikt sirénge Gcgenmaßnabmen IMM diéjénigén, die mit Waffen auf polnischem Boden gcfangen genommen wüxden, angswandt
werden müßksn; ' 3) fiigt hinzu, daß am 2. Juli auf Po'niscbkm Gebiet zwei polnische Offiziére durch den Grsnzschy «Morkst Wurden. Jndcssen hat das polni'ck)? Staaisobsrbaupt Weisnng 'gsgében, das; von jeßt ab fsinérléi Hinrichtungcn ohne seine Ermächt'gxing
staiifinden. '
Der englésche Militärqouxxex'neur von Libau. Oberst Robimon, hat, wie dsr Pfeffebeirat der deutsch: GßsÜth- schaft in Mitau mitteilt, den in Liban liegendßn Hann. buxger Dampfer „Holsaiia“ trotz dcs Widerspruch des déukschen Kapikänb beschlagnahmt und mit einer 1ussischen'Abiei1ung ber bißberigxn [xti1änd1sch2n Landsb- wehc an Bord am 20. ZUR nach der Nordet abaehen lassen. Gekgen diefes Vox-xeben, das nach der Ratinzéexung VIS inedenHvertragW einen offenbaitn Bruck) bes Völkermsbts dar- stellt, hat die bentéche Gesandtschaftin Mikan bei dem GIneial Gougb in Riga nachdrücklicbst Einspruch erbobe'n 11:21) um Unt-rkaffutig dérariiger Beschlagnahmunßen für die Zukunft ersucht. __
Ter Voxsißends dsr denischkkn Koinmission für 1212 Ver- bandlungen in VkriaiÜss über daS BesaHungSabkommen, Uxiteistaaibkaxetär Dr. Lewa1d, machte. aeöxerix. wor den nach Köbi eingeladenen Vertreiern a119r rbc'mischen VkrufSkrexse aus
“ Siadt und Lar:d, Mitteilungen 11be den bishe'riZin (Haba der
Verbm“:blungen. ES waryn «119 Landksteile deo besbßten (Reviews vertrelsn mit Aanabme dW RégiexungHbLGkc-S Wiesbaden. DiL "ersäÜenenen Vertreter (11111: VWörben der Stadt- und Landkreise“, der Provinz, der Geistlichkeit aller Bekenntniffe, der Beamten 'Und Lebkcr, de'r (Réwe-xkstbaften und HandeLHinterLs'knten, der Laixdwixischaft uud Scyifmhrt nahmen Geleger-lzeit, ißre Wünsche für di? Gestaliung des Besaßungs- verhäUniffEo vorzubrimcn. Der Uebernmmte Staatxxkommkssar :) o n Stark biclt eine Anspruch; iiber die Aufgbben seines AMW m:?) enttbickclte die (Henckxbpuxxkte, nach dsx-en er bestrebt seinwerde, sub dar ibm abverlraxjen Intexeffen anzunehmxn. „
Ueber die bevorstehenden Erleichterungen für den Verkehr zwischen dem beseßten und dem unbeseßten Gebiet teilt das Zioilkommiffaiiat 17 laut Meldung des „Woxffsckien TUEJTÜPMUÖÜWS“ folgendbs mit: * ,
In Frage kommen Verkebrserlciäpterungen, die schon in wsmgen Tagen in Kraft 1161811, und andxre endgültige, die sich nach derRatifi- kation des Friedensvsrtrages ergsben. Am 17. Juli fand nn Goiiver- „nemenlsgebäude in Köln 1171181? dem Vorsitz des "18161161111611 Legations- rats D. E eka r dt vom Aquvärii pn Amt uud Us Obkrbürgxrmexsters Wilm 5, des Votfißendin dcr affc-iisti[istandskbmmr*sion m Dussel- doxf, e-ne Bssbrecbung 1ä11111:ch2r intéressietten 215617137be (1115 “136111 bxchtcn Gkbict und der nsntralen Zoxie i?att. Am 20; Juli kamen in Kaissrslcmtern VLÜWWT der VLisclÜEdsMn 39110119111811 _fran- zößscksén Vsböxdkn zUsÜMMEU, um uxxter Byxückwcbttguna ch schriftlich rorlicgc'xxdsn VOXsÖWJS dEr kkutfchn VERL- an sibsr rie Vexksbi'ssstn sch1ü1sig 1111116170971. DLZ indgnllrge C1Usch€id1l1g Übkr die' TOkläUsigStl BérkabrM:leichtcéwmxc-i 7011 auf der zwcékcn Zusatxxmcr-kmift dsr “FMMk-skll am 24. in Kai.!erSLaUtem “(allen. Au“:crdem findßt am 8. Auqust in Wisébake" 81116„Konf_er6pj von Vkrjretern ber Bcssßungsmächx, trabrscbcixüicb UNTER Hinzu- ziebung dcmscber Vcrtreisr, stan, m dkr die Verkßbi's1age nach In- koafttrétexr- des Frisbcnszixffandss fastMe'gt wsrdén 11311. Dix: Wahr- sch€in1ichk€it sw-icbt dafür, das; dix (Einreise aus dem Umb€1€st€n m das bkscß's G:“b'et aaf (3311511111) Lines b&x't-chi ParfMalanbweiws ae- siattst skin wird, der, «Uerdings das Visum cinu-“r dsr VksxßunZs- mäcbte tkaacn mus;- 29021 811161) b:“sOUTLWU (Tim“ciscsi'Lanms irace demnach nicht mehr bis Reda.
Die weiiekcn Jastsleklungen über 13111 an den Bx- saHungen der deutschen Nettungsboote in
schen Telegraphcnbiivob“ ez'g-xben, ,das; Kock) folgcnde Oyser zu bekéagen sind. 11216111: Sißnalnmat Hans, H e s s e vomLimcn- schiff„Bm)em“, Masch nistenauwärtcx Knxm- Evertsberg vom Kreuzer „Fratikfu-cj“; v-sxwm-Wxt: Toxpcdoobkrwaschinistenam wäiter Max N'käbie'vom Torpsdo1soot'„'b' 126“, Torpedo- maschinisienanwäricr Cbnkab Hilbig "vom Towedoboot „17 127“, Hßizer Ernst Génßkx) „ vom Linienschiff „Friedrich der Große“ und Heizer Conrad GOVEX vom Lknienfchiff €,Vnyesrn“, Das Befinden dei" Verwundetkn 111 zufriedexistellend. Von den Besatzungen 1.1er vexsenkten Sch1ffe sind untergebracbt: Admiral von Reuter knit seinem Adjutanten Oberleutnant zur See Schilling in Donington Hall, 111 Offizierß, Ingenieure, Aelee und Zablmeister im Offiziergefangenenlager Obwestry, 22 deSnleicben in Wakefield, 1635 Mannschaften im Gefangenen- lager Henne Park, Gobowen bei QSWestry.
»«
Die Feikwersoxguxig Dxutschlands 'w1id, wie „Wolffs Telegraphenburo“ mitteilt, auchim nächsibn Jahr: noch un- zureichend sein. Nucl) imIabre 1920ift Haber mit einem starken Bedxnf "an zuckerhaltigen Broianfsichbmiiieln zu tc-clmen.“ 5912 fux-ch: großstädtischen und sonstiaen dicht- bevölkerten Bezirke Deutschlands muß 13-72;th iichergesteklt werden. Um das zm erreixben, b'at sicb bor Reicbsernäbrungßmiiiister entschließen müssxn, emen Tbil der Herbstobsiernie zu erfassen, der der Marmeladeninbustrie zuftießen soll. Die Reichsstellt
für Gemäß und Obst wird, wie fie mitteilt, sich bei der Erfassung er benotigten Obstmengen in weitestem Maße die
Nßich- und.
S c a p a F l o w verüb;en Mord Haben laué Meldimg des„Wolff- -
erforderliche Marmxlade-
nirkuna des Handels fichem.
Sie laubt au , [[- inen Nbsaßbeschxänkungm Und “ ck von :)
sonstigen Zwangsmitleln
.roßen und ganzkn Abstand nehmen zu können.
Ist somit für die Hexbstobslernte eine Teilbewirlschastung ehr bescbloffen, so steht, wie wir erfahren, hinsichtäck) der bftgemusebehandlung die Entscheidung bis jest noch aus.
Die von der ReichstkleidungssteUe beabsichtigte Nuf- ung der Bez'ugsscheme bezieht sich nur aufWeb-, k- und Str1chwarcn. Die Verhällnise auf dem nhm a r kt gestatien, wie „Wolffs Telegraphcnbüro“ mitteilt, )ufhebung der Bedarfsscheinpfiicbt noch nicht, da hier- . die V?xsorgyna, insbewndere der minderbemittelien Be- rung, m'it preiswertem Straßenschubwerk gefährdet würde. m 1st_dte vielfach verbreitete Ansicht, daß nach Aufhebung l-ockade auch die Schuhwarenpreise sinken würden, irrjq. Einfuhr (1119 dem Abstande wérd zwar in absehbarer Zeit chYhnot lindern; bei den hohen] Auslandépreisen und oem mtmxn „Kursstand der deutschen Mark kann jedoch das auslandxschem Leder'in Deutschland hergestellte, ebenso wie an?- dem Y'USlapd etngejüwte Schuhwetk nur zu erhöb1ich igetien Preisen im Inland verkauft werden.
Preußen.
Dxr Ministerialdirektor Friße vom Justizministerium
em „Wolffschen Telegraphenbüro“ zufolge, zum Vorfißenden ompeteiizgerichtshofes ernannt WUXÖLU.
Oex'ierréirh.
Nack) Yläiiermeldungen traf" der nenernannte ungarische ndte fur Deutsckz-Oesxerreici), Wilhelm Böhm, voriiestvrn Lien ein und übernahm die Lcituna der ungarischen Ge- schaft. Jm Kaufe des Tages stotscte er dem Piäsidemen ; und dem Staatssekretär Bauer Antrittsbesuche ab.
- Vgraestern fanb unter Voisiß des Vizekanzlers Fink ehrnundigerKab inettsrat statt, in dem die Friedens- 'ngungen exner eingehenden Eiörtexung unterzoZen en. Gestern abend begaben sich der Präsident Seiß, Vizekanzler Fink nnd die Staatssekrkkäxe Bauer, umpeter und Zerdik nach Feldkirch, wo sie mit dem -tskanzler Nennxr eine Begegnuna haben WLTÖEU. ag vormittaa trenen sie wieder in Wien „ein. Der Hampi- uß mixd Freitaa, die Nationalversammlung Samstag We'richt 11er den Friedensvertrag entgegennehmen. Die Blatter geben in Tclegrammen kms Saint Germain . folgende Aeußerungen des Staatskanzlers ner wreder: 11er Entwurf ist gcmilderi, aber der Erfolg ist, das; die igesZTenirsttchtung durch die Verurteilung zUm fieiwiÜigen Selbst- 81 € . diese Stundung dktn G1äubiger wie dem Schuldnsr, wenn der ld'ner die erste Rate wirtschaftlich nicht überlxben nirb? Die ösilcbe; Prc'ffe bat ixi anerkennenswerter Objektivität Bedenken eme Ordn'ung ausgesprochen, die Deutsch - Oester- auf „Jahre_ bmqus zum ohnmächtigen VasaÜen macbkn e. Dieke Dtagriose; ist leiyer zu günstig; denn nach dLm urs handelt es_s1ch ,zuerst noch darum, ob wir überhaupt be- „ und noch 111cht darum, wie wir besieben sol16n. Nicht die Elf„ sondern das Leben steht in Fiage. Als Deutsch-Oüsjerreichr wir melyr a]s zniei Fünftel unseres Volkes verloren, aber ais schnitsgebtet etwa acht Neunte! unseres Gebiets. Nach dem ensiil1stand erstanden plößlich in unserem Hause sieben wsitsre e, die KampfgénOffen von gestern, und erkxärtsn fiel) mit Male 916 n'eue _Sicgcr Über uns. Sie babxn eigenmäcbiig “[H: “'s xmkas1i€rt,_ der jLYt den Großmächtkn beim cnsschlusz bcxlte zugetprocbkn wcrden könnt?". Es ssi daran erinnert. das; Ungarn a11€in durcb skins soziale (Frschütxe- DyzitjÖ-Qesterrkicb bikle Milliarden kostxte. Die deutsch- kklch11che Frzkdensdejegmion kann nichts anderss tun, als aber- ?)er Bew-sis antreten, dciß man Werte vsrtczilt, die nicht da Wir vaen auf uns nclmién, was wir tragsn können. Aber W [)]-11181) Wollen, was wir bsrsptecben, Wollen Und werdkn wir unterkcbrctben, Was wir uach unserem Vorwissen nicbt balken 11- Das ist nicht Trois, sondern Rédlicbfeit. Wir bemühen also "Weiter, einen Fric'dsn zu erlangen, dkn unser Land auch balixxi die Kraft hat. Die Vorgelegtkn Bedingungen entsprechen Anforderung leider noch immer nicbt. - ** Ein besonderer Abschnitt des Kapitels dks Friedens- Wasxntnznrfes über WiederguimaÖungsn fordert von sch-Oe!191retch die HerauL-gabe von Urkunden, Altor- er'n,' Kunbmerken und sonstigen wissenschaftlichen bibliographischen Gegenständen, die aus vorübergehend rtenbder von de'n Feinden beseßten Gebieten weagebracht 'M smd, und die uachttägliche voüständige Erfüllung der 'flichtunqen, die Oesterreich in den Vern'ägen von 1859, ' Und 1868 mit Italien übernommen hat. Der Wieder- ,achllngsUusschuß , so_ll, wie bereits kurz gemeldst. ein tree von drei Juristen „ernennen zur Prüfung der Um- », unter derzen eine Reihe. von Kunstwerken und Hand- ,ten von “den österreichischen Monarchen oder den ehemals in M Herrschenden Häusern nach Oesterreich übergefühkt worden was entgegen den Geseßen d-r italienischen Provinzen knotximen worden ist, ist zurückzugeben. Ebenso ist es abnltchen Ansprüchen Belgiens, Polens und des tschechisch- '„Lchen Staates zu halten; wenn sich in Sammlungen ostetreichlschsungarischen Monarchie oder deren Reale- telt“! Gegenstande boxt künstlerischem, archäologischem, wissen- dlchem „oder geschichtlichem Wérte aus fremden Gebieten M, die zy deren geis1igem Eigentum gehören, wird [(b-Oesxerixeick) auf Verlangen des betreffenden Staates unter Ousxcherung von GegeUseiligkeit Vereinbarungen zu " haben, nach denen die Gegenstände wieder in ihr runIsgebiet zyrückgebracht werden können.
.. Polens
D“ Gazeia Wars “ “
„ zawska zufolge hat .der Ministerrat Lossen, die Demission des gesamten Kabinetts zu LZ)?)„M- Die Neubildung des Kabinetts werde sofort en Uchkchr Pgdexemskis nach Warschau durchgeführt di Dasxolnxscbe Parlament sprach nach der Erörterung ü? „Arbeitslosigkeit den Ministern für Schuß der Arbeit
rt Uffenilßche Arbeiten das Mkßtrnuen aus, lehnte aber NYM Üb, auch dem HandelSminister und Finanzminister n sslchl darauf, daß Polen keine Kriegbenischädigung er- - ?ndern im Gegenteil einige MiÜiarben zahlen sol], rauen auszusprechen. '
„ fosLten, bebor 'das Weiße Meer zugefroren sei.
Viyle batte Fordernugkn, find gestundec, (1er was.
Großbritannien und Irland.
_“;Der Premierminister Lloyd George fübrie bei der zweiten Lesung des Friedenßvsriraaes im Unterhause in seiner Rede, deren Anfang bereits gestern mitgeteilt worden
' ist, laut Bericht des „Reuterscben Büros“ noch aus:
(Es seiunmögsicb, ki? Dienstpflicbt aufzu eben, bis die ? enwärtige LageFich gchärt [)'-be. Er Halls in jeder BeZiehung an s ?rxch frühersn (klarung 9561: die Politik gegcnüber Rußland fssi undklsibs dabei, daß Cburéxtil nicht Von dieser Po1itch abgswächkn sei, Bkz glich des (Herrchtstfabrens gkgen den früheren dkulschéön .Kxavser sggle er, nkema-b babe V0111€1Tbch1 er:, das; die ffir diese Maffensch1achteret vemitwortlicbe Person entkommen solle. (Bkifa11-1 (Hr irage, wclcbss Recht Gcoßbritannisn zu der Annahme HATE, daß «?tn neutrales Land der Scha-Ma's des Pro;e1"i€s ikin soUe. Die Nbutxalen [61in Weber ams der K'rikgskonferem icwcfen, noch hätten ste am KULJL ixi]genommen, und, wenn die S-ck): ihnen über- lassen wmden wäre, würde für die Uericbtiicbe Verfolgung dss fruhkrkn Kaisxrs kkin Anlaß vorlécégen. Die AUiikrtkn bättsn &an Zutrauen zu Großbritannien, um zu wissen, das; deS Psrson, diE in (Cnglayd “vor (Gerickot (;ck-bracht Werbe, gm-cbt bkbanbelt würde, in Uebkretnsitmirmng mit den 1)öchs1sn Txaditwiisn dcr kritisckxcn Rérbt- sprechung, die uniibxrtroffen seien. (Beifakl) Er hege große Er- wartungsn zu BLU hkixsamen WÜTZLUUJEU, wenn zum ersten M*ale das Vorgehen cines Mannes, der box1äßkich zum Zirkcke rersönlicbcr Er- boHYng oder 0118 Eitler RUthsUÖT 6111611 Krikg or anisisrt, zu einem Kapitalve'tbrechen (19101130ge1_tembslthe. Usher kTie irisÖe Fra ? sagte Blob?) George, das größteWnd-ernis, das der Regelung im Wege siekJe, sei, daß die Nationalisten Wi1sons Grundsäße nicbt auf ganz Irland anivenben woüten, und das; sie sich nicht damit zufriede'n gäben, selbst das Sel_b_sib€stimmunasrecht zu erlangen, sondkrn anderen dieses Sch1bstbe1ttmmungsrkcht nehmen WoUten. Er 1719in dabei, daß der Frikbsnsvertrag ggrecht séi und der W911 auf Generationen hinaus bekasen werde, das; man die nationa1en Rcbie nicht mit Füßen "61611 und feistliche Verträge nicbt bröckxen dÜLfL. (BeifaW) Er glaubs, daß der., Friedensbertrag wie ein Leuchtfeuer skin wcrde, eine Warnung für dre Vökke'r und .Y-xrrscber Vor den kaahren, an denen das deutjche K.;iserreich zsrsch8111 sei. (Beifau.)
Der Antrag Battomleys WUTÖL abßelehntunb die F2i2d211s- vertragsvorlaae in zweéich LSsung Einsiimqu ange- rwmnyn. Nachdem die? irischen Natioiialistcn als Protest gegenuber der Haltung der Regiemng ia der irischen Frage ame Abstimmung verlanat hajtßn, wurde der Friedens- vertrag sch112ß11ch in allen L-xsungen mit 163 qegan 4 Stimmen_angenommen. Die den cngliscb-französifcben Veriiqg betreffende Voxlage wurde in säm111chen Losungen ein- siimxmg angenommen.
_ Der Siaazßyekretär C1) urchill teilte dem „Hause mit, daß. (1112 brit1schen Txnppkn, mit Llusnabm-s der Frei- nziüxgenljruppen und der Militärmission, falls sich keine Zwischen- falie ereignetsn, aus Nordrußland znrückanoa-Ln weiden , _ * , . Zn Erwide- rung a11F'ilnL Axifrage, 96 die Mgteruna beabsicwixxe, c»inen régkÜNÜZUOU Fluapostdxenst zwi1ch2n Engianb und Nord- eurypa einimickxten, sagke dcr VFriceter dss Luftfahrtmini- sternims, Sesli), es bestehe nicht die Abficht. zwischen der Ostkusle un_d Nyrdburqpa einen staatlichen Flugdienst ein: zuricbten, die Privatinitiative werde aber in jeder Weije er- mutigt werben.
„ “- Morgen tritt in London der inieralliierte wirt- schaftliche Rat zusammen, der 11er die wirtschaftliche Welt- lage und die Verpflegung der europäisckwn Staaten verbandeln sol]. Auf der Konferenz sind vertreten England durcb Sir Nobert Cecil, Amerika durcb Hoover und
Frankreich buxeb ben Unterstaatssekcetär im Ernährungs-„
ministerium Vilgrain. Frankreich.
Nach dem dip1oma11schen Siinationsberickzt nahm der Oberste Rat. der a-lliierten und assoziierten Mächte gestern KUMUUS von dem Bericbt Der mit Mr Ausarbeitung des Vertrages mit Bulgarien betrauten Sonderaußschüffe und stimmte giundsäxßxich der Ernennung von zwei aus je vier MiTgÜLdLTU be tehenden in1e1“ex1111€rten Kommissionen zu, von denen eine mit der Untersuchung der Ereigniffe betraut ist, die die Landung in Anatolien verursachten, während die andere dic- Vsrwa1tuna. Oberschlesiens nach dessen RäUmung durch die beu1schen Truppen pxüfen sol], um doxt die VolkZabsjimmung vorzubereiten. Wie ferwer das Haager ,Korrespondenzbüw amtlich meldet, hat der Oberste Nat Lil)? Kommissiou zusammengMeUt, die aus je einem Vertréter Amerikas, Engiands, Frankreichs und Jtaiiens besteht und sich mit der Unieisuchung der von den verschiedenen Staaten mit Bezug auf die Inselgruppen von Spißbergen geste11ten Ansprüche befassen soll.
- Die Deutsche Regierung hat vorgesiern ben Minisjerpräsidenien Clemevceau «Mut um baldige Milteilung über die Zbsammenseßung und dm Zeiipunkt des „“Zusammen- tritts der Kommission zur Heimbcéförderung ber Kriegs- gefangenen ersucht und dabei darauf hingewiesen, daf; Clemenceau bereits am 26. Mai b. I versprochen habe, daß die Vertrejer der alliierten und assoziierten Mächte mit größier V?xeitwiüigkeit eine Kommission zu diesem Zwecke einseßen würden, sobald der Friede unterzkichnet sei." _Der Friede sei unterzeichnet und bereits von DxUtfcblan münztert, aber immer
noch warte die TeuLscbe Negixrung vxxgiblich auf die Bildung
der „erwähnten Kommission.
- Der„Temps“ erk1ärt, es sei dieMöglichksit vorhanden, daß die Schantunafrage durch Vcrmittlung der anierten und assoziierten Regierungen in aller Kürze gekegelt werde, so daß die chinesische Delegaiion in „dex Lage sei, den Friedensvertrag von Versaiücs nacht1ckgltch zu zeichnen, Wie ein Exchange-Telegramm meidet, _bat Japan der Friedenskonferenz mitgeteilt, daß e_s seine Tr ppen aus Echantung zurückziehen und nur seine wirischaf ichen An- sprüche auf die Bahnen aufrechterhalten wolle. *
_ Die Kamm er hörte vorgestern den Bericht des M*- geordneten Renard über die Friedensklauseln, betreffend daS internationale Arbeiterrecht. -
Der Berichterstatter billigte. dem „Wokffsckxexi Telegrapbenbüxo' zu- folge„ die Absicht der alliierten Nationen, durch Eine aUgsmeme ständige Konferenz Und die Errichtung eines internationalen Arbeiterbüros am Sibe dcs Völkerbundes die Lage der arbeitenden Klassen zu bessern. Cr berührte auch die deutsche Kritik an der Zusammensetzung dieser Konferenz und blmänaelte, daß Dkutschland schon nack) der Konferenz von Washington im Monat Oktober zur Arbetleckonferem und zum Internatibnalen Büro zugelassen werken solle. Die Kommission besckoloß, "über diesen Punkt den,Ministe«r dcs Aeußern 11:17 den Arbeitsminister zu hören. .
Der Abgeordnete Dubois sthe aksdann seinen Bericht über die Friedensklauseln, betreffend die Wiedergutmachung, fort.
n der gestrigen Vormittagssißuna der Kammer beantragte nach * eginn der Si ung byr Sozialist Bon, die auf der Tagesordnung stehen e Erörterung uber Ernennungen zur
Ehrenlegion zu vsrtaqen, da es keine Regieruna mehr gebe. Die Kammer babe Freitag durch Annahme der Taqewrbnbng AUJagneur dem Miyistexium ihr Maßtrauen aus;;xesprochet), (71013 des Widerspruchs des Instixministers Nail p[(ick)t€te dre
ammer dem Sozialisten Bon bei und vertagte bib Sißung auf den Nachmittag. Zu Beginn dEr NackzmitkagHiiZUpk-x ez:- klärte sich der Minxfterpräsident C1emenceau bsreit, dme JnterpeUation des Deputierten Fouxr-ier Übsr die allgsmeine Politik der Regierung f::fort za 119011110011211.
*- Der Abgeordnete FrankliN-Bouillon, Präsident des NULsCbUffcI für auswärtige Nanegenheiien in bxr Kawmer, [WMS im FriedenSauSschUs; SWELL AWMF ein, 13:2 Ns- merung aufzufordern, alle Protokolse der Friedens- konferenz vorzulegen und die Nutifizierbng bes Friedenß- vertrags zu verweigern, wxnn der AuBschuß nicbt Kénnjms nÜer Wien erhalte, die Notwendig seien, um die Friedens- klaufeln und Handlungen der Reßiernng zu bemkeixen,
_ Der N&tionalrat ber fmnzösiscéxn (:"-)ewerk- schuften ?THW vorgesxcrii diE Verhandluyxxsn Übor dem ab- gesaketen Genbxalsireik foxt. Aus den Wßricbien der Seskreiäre einzelner Gewerkschaften ging hervor, das; die ArbeZt-xr über die VLVLUkUW des StreTks nicht genügend anfgeklärt waren und daß dex Streik, wenn man ihn nicht verschoben bälle, 311 einem Fiasko hätte fiihren müssen. Die Sekrstäre der Eisenbahner und Postbeamten ließen keinen Zweifel darüber, das; die Mitglieder ihrer Gewerkschaften nicht durchweg gewillt waren, den öffent- lichen Verkehr am 21. Fall [ahmzukegem Der Natioiialrat "„akjm dann eine Eniscblibßnng an, in der die wirtschaft- liche. und finanzielle 213911111 131221 Ministerium?» ver- urteilt und erklärt wird, daß eine Béssermm DLT LIFE in Frankreich nicbt durch Auswechielnng einzeLner Perionßn, sondern nur dUkÄ) einen chbsel der Grimbsäße, die den berechtigtem kLöLünschen der Arbeiterklasse entgeng-ommen, erzixit wxxden
nns. Belgien.
T_Yr Präsident P o in c UTS mii (Hemabßn und der Marschal] Fock) )md vorgestern abendinVrÜffclt-ingeiroifen. (Héstern fand dort zu Ehren Poincarés Line Trvppsnbesicbiigung und in der Kammer eine feierlich2 Sißung statk. Ju ssincr Ani- wort auf die Begrüßungsrebe des Kamrnerpräsidenien erklärte Poincaré, Frankreich und Belgien, die im Kriege vexeinigt gewesen seien, würden 25 cms:]; im Frieden bleiben. Frankreich bringe Belgien Vemmidkrung und Dankbarkeit entgegen und werde sich stets b21nüben, ihm dies bm'ch Taten zu beweissn.
Sckyveiz.
Der schweizcriscbe Gesandte in „Berlin Philipp Mercier hat, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ nwlbkt, den Bunbeörat gebeten, seinen Rücktritt auf Ende September 311 genehmigen. Der Bundesrat hat die Dsmission angenommen und als se'met Nachfolger “))kini'ster Dr. A. von Planta gewählt.
Statistik und Volkswirtschast.
Arbeitsstreiiigkeiten.
Dkk Londoner Korrespondknt dss „Tewgraaf' bsii-“biei, daß der Koblenstreik in Yorkshire dadurch, daß 50000 Aibsiter, die mit den Pumpen und anderen aÜgkmeinén Sichsrunaßarbeifen bebaut Waren, die Arbeit niederle'gten, einsn schr ernst.:n Charakter angenommen hat. In Sheffield bsst'sbt die foabr, daß die Stabl- und Maschinenfabrikenx dén BRÜSÖ eiméküen :nüffkn. TaUsende bon Arbeitern smd infolge der Koblsnnot scHon jsxzt obne Arbeif. Dkk Berichterstatter der „Timc9“ meidct aas Shefficlb, das; eine in Südvorksbire eingclkijete Uniersucbimg ergsben babz, daß bereits drei (“Zobachtanlaqen mit Waser boUgelaqun smd. In anderen Berngken strömtxn große Wassermsngen ein. Die Bsamten der Bergwerke trachten die' Pumpcn in (diana zu baltkn. M*an ÖLfÜYÖTCTC, das; gestxrn auch die [kaUn Maschinisten die Arbeit niederjkgen wüzdkn, wvdmcb die Vsntiwtion in Frage gsstsUt und die Wiederkröfsnung dcr Bettisbe erfcbWLrt Werden würde. Nack) einer Méldnng dss „Nieukre R511€rdamiche Courant“ sOÜLn in Derevsbire 45000 Bergarbeijer, in Norrb-Nojtrnghamsbire 10 000 und in Burnlsy 4000 Bérgarbkitsr im Ausstand stehen."- Die Konferenz des Bergarbeiterbnndes Von Südnoales bak -estern iiber die: Einführung des Sikbenstundcnfagss an SteÜe Ide! chhtsiundentages beraten und bescbwffén, eine Erhöhung des Stundenlobns um 14,3 Prozent zU Verlangen. Die Außßändigen in Yorkshire batten dieselben Fordkrungen aufgestLUt, ab r die Konferenz in Cardiff ersucht (1118 Bergarbeitkr in Wales zu bestimmen, die Arbeit nicbt niederzu'eqen, solange noch bérbaxidelt wird._ _
Der Montag verlief in T ir01 obne bsWndere Eisigniße. In (tanz Nordtirol wurde gsarbeiLsi. Di: staatlichen Betrisbe und Asmter bieitén die Feiertagsdiensioxdnung ein. Absnds Veranstaltet: die sozialistißcbe Paxrtki in Innsbruck eine Volksbsrsamman, in de:: Vizebürgeimeisier Rabbolbi Line N81“? geg n dn Gewa11frieden hielt. Zn Bozen, Meran und Trient kam es zu 6111an 48stündigen Aus- stand JSJLU den Gewaltfriedxn. Jn Bozen bi*1e die “Llrbeitérschaft auf dem Vereinshaus? die rote Fahnk, dic jedb Von der Karabinieri herunteraebolt wurds. „
Nach Berichten dss isÖe-cbo-slowakisMn Preßbüros verkefen die Véisatnmlun en und KundgÖungcn am Montag in Böhmen und Mähren n VoÜkomtnLner Rabe. Zn dcn PrytestbsUammanen der deutschen Sozialdemokratie in Prag wurde Eine" Entschließung angenommén, worin aucb gcgen die Friedensverträge bon chrsaiües - und St. Germain Einsprncl) erhoben wird. In Laibach übcrrkicbten die Syzialdemokratsn dem Präfidean der Landesregierung ein Memorandum, woxirx *cforbert wird, das; fich dér Südslawenstaak nicht in innere Llngs-legenbeitcn der rmfischen und ungarischen Re- publik einmischen düifé, und alle wegsn parteipolit scher Uebertretuua in Haft bcfind1ichen Personen in Freiheit geseßt werden sollen.
Jsn ganz Jtalisn berrfchte, wie „W.T.V.“ cms Rom gemeldst w-id, am Montag vollkommene Ruhe. Dia großen Sjädte baktcn Flaggenscbmuck angelsai zum Zeichen des Ein- spruchs gegen den Streikbersnch. Die Arbeit wurde überall wieder aufgenommen. In einigen Wknixien Städtc'n fanden Versammlungen statt. Das wenig zahlreiche Publikum setzte fich zum größten Teil aus Neugierigen zusammen. In Rom WUlde eine Versammlung ab- gehalten; cs hatten sich je'dbch uur Wenige Hundert Personen ein- gefunden. Turati etkjärje in einer Rede, in der er aus die Haltung gewisser französischer und italiknifcher Arbeiterorganisationen an- spielt, daß die Wahre Internationale noch nicht ge-
schaffen sci. Kunst und Wissenschaft.
In der Julisißung 1er Anthropologiscben Gesc!!- s (1) a st behandelte Fräulein I d a H a b n das Thema D a u e r - n a k) r'u n g u n d F r a 11 € 11 a r b c l t. Entgegen der Behauptung, daß wir am meistin Geschichte Treiben. so etwa führt»: die Vor- tragende (zus, haben wir m's um die Anwkndung der Lehren der Ge- schichte wahrend des Krieges durchaus nicbt * gekümmert. Von der (Hestbichte der metiscblicten Nabruna ist überhaupt kaum die Rede ncwxsen und doch hätten wir alle Veranlaffun gehabt, auf frühere Perioden der Nabrunanot, die unsere Vorfa ren vielleicht durcb &- koftet baden, zurückzublrcken und aus deren Verhalten unsere SchH-