YYYZWMUM von wenigen Tagen Abgeordnete verhaften lassen
;ng- Dr. Cob n (U. Soz.) bedauert gleichfalls die Unklarheit des «506513 „Tagimg“ 11110 bemerkt ie1i1er, das: er einen Antrag, die „Fr1111111111i11t 81101) «“.-U) d1e Y_iitglieder der Gemeindcparlamente auszu- dehnen, nur 050110111 1115111 110110, weil er nicht die geschäftsordnungs- maßige 1111i91'111'11311ngszadl finde.
_0101-45910111m'1ssar D1. Preuß lehnt eine bindende Erklärung daruccr,'n_«1c die GRUR?" euticheider1 wcrden, ab. Es Werde aber M!? 9001116 2400911111101 1111" die (Hericbte haben, wenn alle Faktoren
darin 90150 skékll, da' U11ter T1 11 “ ' - meint sei. so . 101111 die Sitzungsperiode ge
2169.03 (1.11 [xm c_1 rin (?.?er siclit [*irrnach fksk, da[; (LÜK JÜLI- gkbrndrri “07.077.711 d:;icr 0.71011111111] seien und 111011111, das; die Geriéhte nach dreiem 28111011 006 0307859050179 verfahren rrctden.
qDe 210,1);- Dr. Cohn (li. Scz) 11110 Sch11113-Br0mberg (D. ;1at)_w-:1)011 darauf 5111, dar; die Gerichte nicht nach den Motiven 011183 WixetZ-Is, xondcrn mir nach dem Wortlaut urteilen.
“ Zilla. 577111 enitcin ?Soz) bringt einen neuen Antrag ein, 500 «9011 „Tagnng" d1irch „Sißungsperiode“ zu ersetzen.
chsék N"irqa wird angenommen und mit dieser
Aenderung Artikc137.
Jm Art. 88 war in der zweiten Lesung bezüglich des Rechtes der Abgeordneten zur Zeugnisverweigenmg eine Be- )Jtnnnxrg'dadur angenommen, daß die Abgeordneten durch QWMgiZMMl niclit angehalten werden dürien, Beweismittel rider eme 1119011069010 usznlieier-i, mid daß schriit11che Mit- 1011117-0111' zweckden circm Basilxuldiglcn und einem Abgeordneten dix 210161100110111110 iiicht unterliegen, 10119 sie in den Händen dev 2111070170110th smd und dieser nicht einer Teilnahme, Be- 1111111'1111111111 oder Hehlerei verdächtig ist.
353/59 T*r. Kalxl (D. B.) beantragt die Wiederberstcllung dsr .)1egxe7111'19000rlage mit der Fassung, daß in Beziehung auf Bc?- ic!*lagT!0]-F;me 13011 Scdriiistücken die Abgeordneten denPerionen 01eich- 1105711, die «5011513110709 Zeugnisreiweigcrungsreckot haben. Er be- kakt, ZUK VWTUUWUI, daß der Beschluß zweiter Lesung in der Eile 9111 (3111011 Antrag Adlasz gefaßt sei. Die Besiimmrmg stehe (“111-1110 MFA »!raiOroieszdidnmU. (Es sei aber nicht angängig, in der Ver- xdsilixißitcdeii'zti lessen, daß die Abgwrdreten als Teilnehmer orcr YegUriitigcr 011108 Verrrcciyexis in Frage kommen können. Aiißerdrm komik: 7111111 a11ch nicht jede Untersuchung der WOHUUUJ eines Ad- gßordixrtéd alxssrdlieyxirn, dann diiriic sie arri) nicht stattfinden, wenn kill 7450171118150).- damn versteckt sei. Die Wohnung eines Abgeordneten konne 111021 (“*in 0006111011109 Asyl für Verbrecher weiden.
6111011117111 Zweigert stimmt namens der ReichsjnstizverWaltung drm Amtmg 5111111911, “cet: nicht nur juristisch präzisiert sei, sondern (11101) 07111 guten &»)rsrixnack entsprectye.
Art. 88 wird mit dem Antrage Kahl angenommen.
Die Art 09 und 40 werdcn 110ch dem Bescizluß zweiter Lefima angenommen. 11111 2 Uhr wird
_ , die Weiterberaiung auf Nakhmiiiags 41.101: vertagt. _
Nachmittagsfißung. Am Negie1*1111g91ische: Bauer, Dr. Preuß und Schlicke. Präiicht Fehrenbach eröffnet die Sißung 4 Uhr 80 Minuten. “ Die dritte Beratung über den Verfassungs-
errtmiirxf 113110 beim dritten Abschnitt, Artikel41. bis 60, 111101" Reicixiipräiident und Reichsregierung. fortgesetzt. Der Antir'eid (Art. 42) erhält die Faffung: „Jä) schniöre, Daß ck 7110111: Kraft dem Wohle des dentickxen Volkes'widmen, seinen 93129760. me111'011, Sch11den von ihm wenden, die Gesetze des 9531000 ,wnhren, meine Pflichten gewissemhaft erfiillen urid GererHiigkeit gegen jedermann 115211 werde.“
- Auf Antrag Tr, Haas (Dem.) werden die Artikel 418 11710 49 1“ bexraffnetes Vorsehen des Reich6präsid2nien gegen ein Land, das die 0101 nach drr Reichsverfaffunq obliegenden 2371201211, nicht erfüllt, und gegen Störungen der öffentlichen 6510111115011)31110111met1c1esaßt'mit dcrAenderung, daß der Reichs- Mll/idellt 501: chfonetem Vorgehen gegen ein Land den Releilslag verständigen muß. Im übrigen gelangt der Ab- slhiilil unverändert ziir Aiiiiahme.
, Jm dierten Absckmitt (Der Reichstaa). Artikel 62, umd auf Aritrag Haußmann die Bestimmung gestrichen, daß, 7027.11 90111013 Artikel 18 in einem Lande eine Gebiets- aiidixrung 0003011011 worden ist, das Stimmrecht im Reichdrat 511.76) 9101chngse§ neu gcordttet werden soll. Es bleibt also [0151111115 bei der allgemeinen Bestimmung, daß die Stimmen- 3551 1100) jeder allqemcinen Voltszäkzlung durch den Reich§- rat „11011 festßestrllt werden soll. Im übrigen 10de 5092151051101 Art. 61 bis 68 unverändert angenommen. Jm Adschr11ii 5 (ReickWgese/zgebnvg) werden die Artikel 74 1151) _76 1Mxik0001schid und Verfassungsänderung)- 071 neue Vlytrage in Vorbereitung sind, zurückgestellt. Im iibrigen Wird der Abschnitt (Ait. 59-77) unverändert an- aeiwmiiien. Im Abschnitt 6 (Reictherwaltuna) wird Artikel 79 im „Hinblick auf die Bestimmung des ““*riedens- ver_i_r0gs miei) einem Antraa Dr. Spaltn Liz.) in ?olgender J'0111117g anxietmmmen: „Die Verteidigung des. eichs istReichs- 101118 ,Die Wclirverfaffong des dentschen Volkes wird unter Beiiiiislckitigtina der besonderen landeonnfäzaftlickxen Eigen- 11112171 " 01111511 ein Reickzsgeseß einheitlich geregelt.“ Dem Artikel 91. (Die Neich0regiernng erläßt mit Zustimmung des 910111190119 die Verordnungen, die den Bau, den Betrieb und do:; Verkehr der Eisenbahnen regeln) will ein Antrag Ablaß (DLR,)HWJUFÜJM: „Sie kann 01010 Befugnis mit Zustimmung d179 911116190115 0111 den ReichsverkelirSMinister übertragen?“
_ SiMWWMMi/sä? Dr. P reU s; hält es für bedenklich, Amt und Steiluyg des, Reichsverkcdrsminisiers sckxon im vorweg festzulegen. Man 7011110 niclit wissen, wie die Dinge fich organiiawriscb gestalten 71100611, 11:10 es wäre vielleicht besser, statt „dem Verkehrsminister“ zu 1311711 „dem znständigen Reichsminister“.
210,1. K a 1,3 e 11 st 0 1 n (Soz.) bringt diese Anregung als Antrag ein.
Der Antrag Ablas; (Dem.) wird mit dem Antrag Katz eriiiein (Soz.) angenommen und mit einem Zusaß dec 6,0032- Z-"lrtitel 9], der Abschnitt „?)“teicliaverwaltung“, die Artikel diéz „1008 werden in der Faffung der zweiten Lesung ÜUZMVMMLU. Artikel88wirdzurückgestellt. Derfolgende Adiämitt betrifft die Rechtrpflege. Aus Artikel 101 , de_sien Bestimmungen umgestellt werden und besondere Be- ?011110111111 erltdlten, enstehen so zwei Artikel, dessen erster die
L:.ad'xßingigkeit der Richter und dessen zweiter die 901011011110 der .li-)erichtsbarkeit durch die Länder ausspricht. Artikel 108 bestimmt 11. a. „die militärischen Ehrengericbte sind aufge- boberi“. Ein Antrag Arnstadt imd Genossen beantragt, dieien Saß zu streichen.
' Abg. Dr. 1). Delbrü ck begründet den Antrag kurz mit einem Hiiiweis 001 die Ausführungen des preußischen KriéaSminisiers in der zweiten Leiung.
.
Preußischer Kriegsminister Reinhard: Eine Bestimmung der Art gehört nicht in die Verfassung und verdaut manehen Weg des Wiederaufbaues. Irgend etwas derarti es brauchen wir sväter doch wieder für den Aufbau des Heeres. citdem kommenden Ncichsbeercsgeieß wäre in aller Ruhe zu beraten, m welcher Form die künftige Gestaltung des Offizierkorvs 11nd_Hccrweiens erfolgen soll. Gerade aus den Kreisen. die die Best1mmung durchgelestzt liaben, erhalte ich und der ReiÖSwebrminister, in dessen Namen ich bier a0ch spreche, iägliä) Aufforderungen zu'scharfem Eingreifen gegen diese oder jene Persönlichkeit. Gleichzeiti nehmen Sie iuns die Mittel “00.111; 00:19 technisch ehört eine sol 2 Bestimmung nicht' in die Verfassung. Die alte Form des Disziplinarrvesen9 kann nicht auirechterlyalien werden, aber an der neuen wollen wir zusammen beraten und mitarbeiten.
Abg. Dr. Spa5n_(8entr.); Als Berichterstatter über diesen A55ch11itt kann ich fesiiicllcn, daß uns von Vertrauensleutennver- schiedenstcr Formationen bekundet worden ist, die Soldaten batten Vertrauen znr Militäijnstiz seit der Verordnung von 1918.
Abg. Dr. Waldstein (Dem.): Wir beraten über, die Militärebrengeriäyte. Nach AussaLe des preußischen KriegSministers soll es solche gar nicht mehr ge en. Wie ist denn eigentlici) der jetzige Zustand?
Preußischer Kriegsminisier'Reinl) ard: Ein Vakuum entsteht nicht, da augenblicklich eine Ebre11gerichtsbarkeit nicht besteht. Ich will nur für die Zukust vorbaucn und Warnen, daß fie uns nicht Verbaut wird. * -
Abg. Gröber (Zenir.): Ein Vakmtm tritt tatsuärblick) nicht ein, 001111 die Ebreuge1ichte bereits nicixt mehr funiiiyiiaien. Wenn der M-nister betont„ eine Disziplinarordnung für Offiziere haben zu müssen, so bat er recht. Die Diszivlinarbestimmnngen „laufen selbst- reritändliol) neben den Militäraerichien nebenher. Sie haben aber mit der (*IhrengeriÖtharkit ni 19 zu tun. Jannkunft'so'llen die Miliiärel1renger1ch1e nicht wieder ommen. Sie find keine Einrichtung, die uns Seizen gebracht hat.
Abo. Dr. Waldstein (Dem). Wenn,das Hqus bésckzließt, das; die Cdrengengerichte aufgehoben sind, so, init lediglich dieRech19- wirkung ein, daß sie aucb reciptlick) beseitigt Werden, nccl)dem sie tatsäcbiicl) beriits Ve1schwunden sind. Die Regelung, 7". der Zukunft bleibt offen, in Welcher Weise die disziplinarische MilitargeWalt aus- gebaut werden soll,
Abg. Dr. Graf zu "Dohna (D. B.): Danach ist der Satz also rolikommen übe1fllissig. Somit erscheint die Bestitximung als Aus- druck einer ganz bestimmten Tendenz. (Unrnhe links.), In dem Aumenblick, wo Sie Standgerichte annehmen, sehen Ste in dem Militärcbrengericltt ein AuInahmx'gesetz. Es 'schcszt nur „Sonder- 1echt, das ist ein großer Unterichied. Das Militarebrengericbt steht auf derselben Siufe wie Jugend- oder .Kaufmannl'gerichte. (Wtder- spruch und Unruhe links.) Die Versammlung hat es jederzeit in der Hand, die Gegenstände durch ein Gesetz zu regeln, es'sch)eint_fast' so, 019 waren Sie sicb (nach linkS) einer einfachenMchrheit im iunfitgen Reichstage nicht sicher. „ _
Aba. David 1 ohn (U. Soz.): Es fragt fich, ob Wir entgegen der bisherigen Rech190rdnunq nicht Recht schaffen sollen. _Man gebe uns Ehrengericbte für sämtliéheSoldaien nnd Unteroffiziere, dann Werden wir mit uns reden lassen. Neulich noch hat der Kriegsminister die Offiziere in den Himmel 90505211, wäbiend er die Manmächiiten herunterioa, als 05 es unter ihnen niclit aucb treue, edr11che Manner ge eien hätte. Die Jugend- und Kaufmannögertchie batten Klassen- 111391. Wir bleiben bei dem bisherigen 231909115, mit dem wrr Gott sei Dank endiicl) einmal durcbgekommen imd.
„ Der Artikel wird in der Faffdng der zweiten Lesung angenommen, Artikel 104 wird nach eiuem Antrag Haußmann (Dem.) in der abgeänderten Form folgender- maßen 011genommcn: „Die Militärgerichtsbarkert ist aufzuheben außer für Kriegszeiten uad an Bord, der Kriegssckziffe“.
Der Rest desAbsckznitteI (bid Artikel 106) wird in der Fassung der zweiten Lesung angenommen.
Zu dem vorher ausgesetzten Artikel 88, der des Post- und Telexirnpheuwesen beliandelt, wird auf Antrag Hauß- mann ein Zusatz beicltloffen, wonach die Reichdregieru11g mit Zustimmung des Reichsrats die Verordnungen erläßt, welche Grundsäße und Gebühren für die Benußung der Verkehrs- einricht11ngen festseßen, und wonach mit Zustimmung des Reich9rat0 die Reich9regierung eincn Beirat in Angelegen- heiten des Post-, Telegraphen- und Fernsprechverkehrs errichtet.
Es folgt der zweite Han * tteil: „Grundrechte und Grundpflichten der Deuts en.“
„ Der erste Abschnitt, Artikel 108 bis 117, handelt von der Einzelperson.
Abg. Kock) -C;1ssel (Dem.): Meine Fraktion [);-t in der zweiten Lesung Wesentliche Bedenken gegen die Gru drechte in der Ausschuß- iaffung geltakt, für welche die nötige [arbeit in der kurzen Zeit der Beratung nicht gefunden werden konnte. Die Grundrechte iind nichts anderes als der Versuch, im Wege verkürzter Gesetz- gebung die wichtigsten Matcrien unseres Reckgtstedens neu zu ordnen. Das konnte nicht gelingen. Ami) zwiicben der zweiten und dritten Lesung ist Klarheit über die Tragweite der Grundrechte nicbt 9005011011, 03 ist noc!) heute unklar, 01) sie bestehendes Recht aufheben oder die (Gesetzgebung für die Zukunft in nem? Bahnen lenken oder nur allgemeine Wahrheiten altssprcchcn Wollen. Wir verzichten 1291.00 auf d n Versuä), die Grundrechte noch wesentlich al)- zuandcrn, stellen aber fest, das? nach imierer Meinung die (Grund- 1e_chte keine Quelle der Re ttfindung, sondern der Rechtever- Wirrung smd. . “ *
Im Artikel 108 (Gleichheit vor dem (Heseß), wonach u. a. öffentlich-rechtliche Vorteile oder Nachteile der Geburt oder des Standes nicht bestehen, wird auf Antrag des Abgr- 0rdneten Spahn die Aendetung beschlossen, daß fie „aufzuheben smd“. Cm AntragßAuer (Soz.). wonach fie „aufgehoben sind“ sonne em Antrag Heinze _au) Streichung der ganzen Bestim- mung, werden abgelehnt. Die Besummnng des Art. 108, wonach Adelsbezeichnungen nur als Teil des Namens gelten und nicht mehr verliehen werden dürfen, wird, entqeaen einem Antrage der Deutschnationnlen Und der deutschen Volke- partei auf Streichung, aufrecht erhalten.
Zu dem Art.118. der die persönliche Freiheit behandelt, beantragen die Adgg. Loebe (Soz.) und Dr. Ablaß (Dem.) eme Entschließung, worin die Retch9regierimg ersucht wird, alsbald einen Gesetzentwurf Über die Reform des Strafrechts und de;: Strafvollzugr- mit dem Ziel einer Beseitigung der Todesstrafe dem Reichstage vorzulegen.
Die Abgg. Dr Sinzheimer (Sozz), Dr. Ablaß-(Dem) und Dr. Kahl (D. B. ) lteantrggen eine Entschließung, die Regierung zu ersuchen, nlxbald emen Geseßentwurf vorzulegen, nach dem in allen'Fällen, in denen daI Geseß ausschließlich die Todesstrafe vorsieht, mildernde Umstände zugelassen werden und, Wahlweise neben der Todesstrafe die Verhängung einer Freiheitsstrafe zulässig ist.
' Abg. Dr. Kahl (D. B.): Ich bin Gegner der Beseitigung der Jokesstraxe„selie aber den einzigen zutreffenden Cintvand gegen die Todesstra e m i01er Unbeildarkcit. Deeiialb wollen wir unter Um- ständ-n miri) mildernde Umsiände zulaffen. Mord und Todscblag unterscheiden sich dadurclt, daß der eine mit Ueberlegung, der andere ohxte Ueberleguna ausgeführt ist. Die psycholo ischen Grenzen da- zwrschen sind außerordentlich flüssig, deshalb mü en wir dem Richter mildernde Umstände an die Hand geben, wie unsere Entschließung
Wfieblt',
Ab . Dr. Taucher (Zentr) erkläri, daß seine nde iu arößtenJTeile die Todesstrafe als äußersles Abwehr- und 5195.50..me mittel geaen die größten Verbrechen immer fur notivendra halten, (Sébr richtig! im Zenit.) Namentlich jetzt, wo die schwersten E"! rriffe in das Rechtsleben zu den Alliäalickzkeiten gehören. Aber dxz Art ier Verhängung der Todesstrafe bedarf erner Aenderung. Sem Freunde stimmten „deshalb der ersten (Entschließung nicht zu, Woh? aber der zweiten. _ '
Aba. Loebe (Soz.): Wir finden leider fur emen Antrag aui Abschaffung der Todesstrafe keine Mehrheit„wiederbolen deshalb abcr unsern Antrag, in einem besonderen Gesetz die Tddesstrafe qufzubebew
Aba- Dr. Cohn (U. Soz) wird mri feiner, Partei mangeK einer besonderen Lösung der Frage für beide Entschließungen stimm '
Ein Antrag der Deutschnationalen, in 'der ersteren, Eniichliefzuna die Worte „mit dem Ziel einer Beseitigung de Todesstrafe“ zu streicheu, wird abgelehnt.
Beide Entschließungen werden angenommen.
Artikel 114 erhält auf Antrag„Auer (Soz.) die Fassung „Die Wohnmr jedes Deutschen ist fur ihn eine Freistatte un unverleßlich. aenahmen smd mir auf Grund von Geseßen
ulä fia.“ _ z sIm übrig'en wird der erste Abschnitt der Grund 1 re te unverändert angenommen. , - chEs folgt die. Beratung des zweiten“ Abschnitts de-j Grundrechte Artikel ]18 bis 1,31. Artikel 148, Abt. [ erhält auf Antrag Spahn (Zentr) die Faffung: „Die Ehe stel). als Grundlage ch Familienlebens und der Erhaltung un Vermehruva der Nation unter dem besonderer] Schutz der Ver fassung. Sie beruht auf der Gleichderechtigung der beide1 Gelchlcchier.“ Ueber Art. 119 (Erziehungsrecht der Eltern) entspinnt sick) eine längere Ausiprache. ,
Akg. Dr. Ablaß (Dem.) fül)1t zu den Anträgen der Sozial. iemokratcn auf iecht11clxe Gleichstellung der unehelichen Kinder mti“ den ehelichen aus, daß damit in der Praxis eme Besserstellung der uneieliclten Kinder vor den ehelichen und eine aUßerordentlicbe Ver- wirrung der Familienverbältniffe erzielt würde. (Zustimmung.) _
Abg. Dr. Cohn (U. Soz.) widersßricht dieser Behguptung. Wenn wirklich eine Besserstellung der unebeltchen„Kmder die Folge der vorliegenden sozialdemokratischen Anträge ware, [10 wäre das ein 'schrZaclyerfAUSgleich für das den unehelichen zugefngte tausend.
ki e nre . " Lab (Eroßerchi'iirm entsteht im Hause, als nach kiirzeri Ausfuhrungen der Abgeordneten Frau Schuch (Soz.) mri: Beziehung auf die starke Beteiligung der Frauen an der Aussprache auf der Rechten die Bemerkung fällt: Wehe, wenn sie loSgelassen. .
Unter Ablehnung des Antrages der MehrheriSsozialisten, daß das vrreheliche Kind den Namen 1106 Vaters trauen, mid recht. liel) aleichstehcn soll, und eines Autrakgex': der Unabliangigen, daß das uneheliche Kind dem ehelichen aleiclisteheir soll, ferner unter Ablehnung eines Antrages der „Deutschnatronalen VolkSparlei auf Wiederberstelluna der ursprunglichen Fassung des Entwurfes, gelangt Artikel 119 im Wortlaut der zweiten Beratung zur Annahme. Anf Antrag Spahn (Zentru) wird der zweite Satz des Artikels 119, der d1e unehelichen Kinder betrifft, zu einem besonderen Artikel 1198.
Im iibrigen wird der Abschnitt (Artikel 118 bis 131) unverändert angenommen. Hierauf wrrd die Weiter- be'ratung auf Donnerstag 91/2 Uhr vertagt.
Schluß 8 Uhr.
Handel und Gewerbe.
In der heutigen Si-ßung des _Zentralaridschusßes der Reichbank berichtete der Vorstßcnde, Prasident cs Reichsbankdirektoiiums Dr. Zavenstein, an der Hand der Uebersicht iiber die Lage der * eichsbank im leßten Monat.
Nach der Wochenübersiciot der Reichsbank vom 23. Juli 1919 betrugen (+ und -- im Vergleich zur VorwoÖE): 1917
- Aktiv a. 1919 1918 „FC 2 475 391 000
. “ “ Metallbkstcmd ) . - (._. 48 979 000)
1 131 533 000 2 467 876 000 darunter Gold . 240148] 000
1 365 000) ( 319 000) 1 111 757 000 2347080000 „ (- 56 236 000) Rei s- u. Darlebns- ka enscheine . . 506 609 000
(-- 1311000) (+ 139000) (+, 61 346 000)
8844925000 1743 627000 (- 86127 000) (- 24731000)
* 4192000 4632000 4845000 (+ 763 000) (- 747000)(- 1511000)
Noten and. Banken
Wechsel, Schecks u. diskontierteReichs-
schatzanweiiungeu . _28 589 066 000 14 942 845 000 10 559 654 000
1-141025'6000) (-273 390 000) 1+156 030 000)
Lombardforderungen ll 587 000 6 354 000 9 431 000
(+ 4 931 000) (- 2 821 000) (+ ]00 000)
Effekten . . . . 140 352 000 122.174 000 121 289 000 (+ 8 884 000) (+ (+
1 853 604 000
. 3 481 000) 3 721000) sonstige Aktiven . “. 2 073 961000 1196 947 000 (-272 395 000) (_ 30 318 000) assiva.
(- 60 085 000)
Grumkapiial . . . 180 000 000 180 000 000 180 000 000 (underändert) (unverändert) (unverändert)
Reservefonds . . 99 496 000 94 828 000 90 137 000 (unverändert) (unverändert) (unverandert)
29 345 861000 12 383 682 000 8 629 559 000.
(„250 495 000) (_ 87 289 000) (_ 11 103 000)
8170 764 000 7 751840 000 5 482 451 000
erbindiichkeiten . _ (-1472131000) (_ 158 844 000) (-147 454 000) 2 999 495 000 730 762 000 522 019 000
on ti e 5 a va . .
s s g )) M (_ 32943000) (- 82712 000) (- 25 73900?) *) Bestand an kursfähi em deutschen (Heide und an Gold "
HBaF-ent'oder *auSländischen 259115611, das Kilogramm sein zu 2784-45
ere ne
umlaufende Noten . son tige tägl. "fällige
Aufruf und Einziehung der Reichsbanknoteti zu 50 0/5 vom 20. Oktober 1918. Die Reichsbank ruft nun- mehr durch die im Anzeigenteil abgedruckte Bekanntmachung ihre 50 Mz-Noten mit dem Datum vom 20. 10. 1918 auf- Die Besitzer werden aufgefordert,“ diese Noten bis zum 10. September 1919 bei einer Dienststelle der Reichslxank in Zahlung zu geben oder gegen andere geseßliche ZahlungSmittel umzutauschen. Mit dem 10. September verliert die aufgerufene Note ihre Eigenschaft als gesetzlicheS-ZahlungSMittel, was zur Folge hat, daß nach diesem Tage niemand mehr verpflichtctisk- die 50 MH-Noten vom 20. Oktober 1918 anzunehmen. Es empfiehlt sich deshalb, schleunigst alle 50 „iß-Noten dieser AuSgabe bei1 einer Reichsbankansialt, öffentlichen Kasse, Bank, Sparkasserderi Geldinstitut in Zahlung zu geben oder umzutauschen. Versauml man den Termin vom 10. September 1919, so kann rita“ die Noten mit noch bei »der Reichsbanihauptkaffe in Berlin
/
„tauschen,! die eine Eiplösung aber auch mir bis zum 0. Septemsc'r 4920 vornimmt. Mit letzterem Zeitpunkt U“- [11011 fiir die. Noir.“,Ebank die Einlösungsrfrchr überhaupt. Levent. Irrtum vorzuheugen, wird aber ausdrücklich cha“ hingewiesen, daß es sich bei diesem Aufruf lediglich um die Reickzebanknoten zu 50,-- „16 mit dem Datum des 90, Oktober 1918 handelt, die auf der Vorderseite links ein grunes Zierstuck und rechts daneben den Ausdruck in einer . uadratlscherx dunkelbraunen Umrahmung tragen. Unberührt am Aufruf bleiben iamtlicheübrigen Reichsbar'iknoten, Reichs- Isenschemc imd Darlehnsiastenscheine, also auch die anderm us 50,- 0/0 lautenden Darlehnskaffenschetne und Reichsbank- oien, unter leßtlren 0110) die Ausaabe vom 80. November 918, deren Aufdruch auf der Vorderseite von einem gewellten 55mm umgeben ist und dxren Nüclseite ein freies Mittelfeld ufwclft. "Alle diese (Heldzeichen bleiben geseßliches Zahlunge- ntel, muffrn also von jedermann auch ferner in Zahlung
, enommen werden.
-„D10Haupiversamm1ung der Darlebnskassen, ,' ex li n 8117. 19 , Zugriff:. 34/86, teilt laut „W. T. B.“ mit, aß tbr neuerdings D a_rlel1_n S f a s s e 11 sek) ein e Vorgelegt w-rien, ie init Rcklamezetteln, vielsach politischm Inhalts, b ei'l cbt find. - wrrd darauf aufmerksam gemacht, da die 5 f f e n t l i ck 0 n ,aisen dte'Anriadme solcher S eine Vertveigern „ 711): 11, weil 08 11111611 erscliwrri oder unmöglich ist, zu vrüien, „. dieseuScbeire echt smd. _ Die Eigentümer, denen solche Scheine an ren offentlichen Kassen zucht abgenommcn werden, sind alsdann uzwungen, sich (111 die Fadvtverwaltung der Darlebnskaffen zu winden, um zu 'vers'ucixen, «103 zu erhalten. Dem Publikum kann saber nur eindrmgl1ch geraten werden, die A n n a l) m : so 1 ck 0 r jöoine zu verweigern, um sich seinerseits gegen 6503er! 3,11 sichern. , -- Die Lüxieburger Wachsbleiäye, Akiien-Ge- sellschaft 1chlagi vor, ]0 vH iür die Aktie zu verteilen.
- Von] ]. Auguitl919 ab werden laut „W. TV." die durch die Calz'berzrzgs -Ein_fubr-Gesellschaft m. b. H. als xoniudfsionarin der Reichsfiscbversorgung eingeführten Salzderinge 3:11 ßinfnlzrflrmen zum Vertrieb überwiesen. Unter Einfuhrfirmen »d die Firmen zu beistehen, die in die Salzberingö-Cinfubr-Grsell-
aii aufgenommen worden sind auf Grund 1119 Nackweises, laß sie it „den „Jahren, 1911/13 durchschnittlich jährlich mindestens 10000 “11er“ Salzbermge direkt aus dem Ausland für eigene Rechnung eingefuhrt“ haben. Dte Salzherings-Einfudeesellscdait stellt den Mnfudrfir'xnen nach Maßgabe der Verhiltnine Ware zum Verkauf zur Veifugung. Die öetroffen'en Firmen Verkäufen zu den von rer Ueich§fischversorgung festgeseßten und bekanntgegebenen Preisen, die , 011 Lager Seeplaß verstehen, in der Weile, daß der einzelne „Kunde mindestens 33 Faß gleichzeitig kauft und 1121151011: abnimmt. Die Preise verstehen FC!) grundsätzlich netto Kane bei Erteilung des Auftrags. Vor oder ei Verkauf haben die Firmen rbrrn Kunden bestimmte Verdfiichiunaen bezüglich des Weiter- veikaufs usw. aufzyerlegen, wie sie ließ aus den Ueberwacbun 9- xaßncibmen des Reiches ergeben. Freifie unger- werden den Einfußr- wixen erstmalig ani 30. Juli gemeldet, sodaß der Verkauf mit dem 1. August 1919500151811 kann. Die S0lzderinas-Einiubr-Geiellsämst verkehrt grundiatzlich nur „mit den Cinfubrfirmen. Abgesehen Von den Maßnahmen fur emscbräukendc Festlegung der Verkaufspreise soll sich der Verkehr zwrschen den Firmen und Abnehmern vollständi frei enr- viXelri. D1e Beziehungen, die vor d-m Kriege zwischen EÉULUÜTÜLMSU und Handel bestanden, werdcn sicb dabei wieder einschalten können. - Qte Sal.:berings-Einfubr-Geselischaft mit beschränkter Haftung teilt vit: Dre ab 1. August 1919 bis auf Widerruf fiir die Einfuhr- frmen geltenden Verkau-fsvreise für. Salzberinge sind die folgenden: 11. far ein Faß von etwa 105 kx,- netto 1919er Sloebering 351 .“, 1918er Sloedering 296 .76, _1918er Vaarlxering 261 «75, 1917er Norweger Hering 176 „Fr; 15. fiir ein Faß 0011 etwa 95 kg netto 1918er Feiibeimq, größere 351 „76. 1918er Fettkcring, mittlere
!38 «ckck, 1918er Jeithering, kleinere 281 .“. Die Preise verstehen
ße; ab Lager Seeplaß einschlicßlick) Gebizide und netto Kasse. Für 111 ?reZau und Altenburg lagcrrde „Ware erhöht fiel) der Preis W (. o '
. b 5“ “MH; 11919 1 a u im un «den laut -Meldm-g dei: „W. T.B.' siegen das Vorjahr ] 000 Ri) DOKU. die Reinimrainirn ? en das Vor- 1ahr 179 000 Dollar zugenommen. * C !; Budapest, 30- Juli. (W. T. B.) In einer Note an die deutich-"österreichiscbe Gesandtschaft in Budapest gibt die llngatlandisclie Räterxgierunq lekannt, daß die Anm eld e frist fur_nii Besitze vrn 211191011de1n bkfildiiche Wer 1 papiere für An- geborige der_europd'iscbeiiStaaten bis zum 31. August 0. J. und fur Angehdnge der ulrcrseeiicben Staaten bis zum 30. Sep- teznber'd. J. de_rlar1_g ert rrorden ist. In einer zweiten Note er- klart die Ungariiclx 9101ereg1crung, nicht darauf verzia ten zu lönnen, dgs Bermögey' in Ungarn wobnender Ausländer oder die in aus- 101101111er Ftlialen befindlichen Weitradiere von den in 01100111 wohnenden" AuIlandein im „Bedarfsftille in Anidruch zu nehmen; doeh _ivurden die Eigentümer Vollständig ent- fchadtgi werden.
“In 43. Auflage erscheini Salin s Börsen-Jahrbuci) 1919/20 (geb. 48.0. Verlag iür Öörsm- und Finanztitrraiur AG., Berlin 07. 35). Das Werk entlält wieder sämtliche an der Berliner Börse gehandelten Werte. Bei den Aktiengesellschaften werdeii ausfültrllcl): Angaben iiber Vorstand, Aussehtsrai, Geschichte, Betrubögegenstand, Aktienkapital, Anleihen. Gescrättsjabr, Generaldersammlungen, Statuten, Dividenden und Kurse gebracht, apschl1eßend darm) die letzte Brlavz. Ncbcn den zahlreichen Arrierurgcn, die durch die -p01111ichcn Umtralzunzéen dedirqt werden und die für die Bcnuher des Wetics 000 großem und bleibendem Wert sind, Waren 01111) 1,11 diesem Jahre rrnrderum eine Reihe junger Aktienemissiknen zu berlicks1chtigem Im iibrigen erscheint das Wmf wieder in seiner altbewalirten Verfassung mit erweitertrm Inhalt. Dari Verzeichnis detrb Fii'ektoren und Auffckikraiéwilglieder ist aleichialls darin en ,a en.
Bericbi/e Ävo-ir'" *au-Swäriigen Wertpapiermärkten.
Wiert; 30,300. (W. T. B.) Die Börse verlief sebr fest und Unteriacz erst zum Schluß einem _Drncke 11011 Gewinnficßer- stellungen, 'dre;;110mentlich eine siärkcre Aischwäcliung drr Südbahn- werte zur Folge“ hatten. Die AniwärtdbewequnZ im ersten Stadium des Verkehrs wmde 0011 den finanziellen Krei n l)011ptsächlich mit der „(811111101119 mündl'cber Verdanixlungen ztriiclxen der französisci'en Regierung .und dri1tich-öste"rreichiici:en Bewollmächtiglen über die Ver- sorgung init Kodle und uber die Verwmdung deutick-ösierreichiicher Arbeiter in Frankreich bkgiündet, da man hicraUs auf die Möglichkeit mundlicber _ erhandlimg-“ii auch über den Friedenédeitrag schieß. Ferner wirktestauch die (Erwartung einer baldigen Entwirrung der ungarischen Knie anregend. Zu den beworzuaten Papieren gehörten in" der Kulisse Staatsbalin- uad Alpine Montan-Attien sowie unga- riicbe'Werte und Türkische Lose. Jm Schranken aewannen nament- lich einzelne Schiffahrtsaklien einen kräftigen Aufschwung. Der An- lagemaii't war fest, Notenrcnten steilten sich um 2 vH höher.
" _Wien, 30. Juli. (W. T. “B.) (Börien/chlußkurse.) Turiiicbe Lose 520,00, Otienibak-n -,-, Staatöbobn 1014,00, Südbahn 194,50, Oesterreichische Kredit 583,00, Ungarische Kredit 700,00, Anglobank 375,00, Uniondank 492,00, Bankrerein 448,00, Landerbank 512,50, Tabakaliien 226000, Alpine Montan 106200, Prager Eisen 2795 00, Rima Muranvcr 1013,00, Skodawerke 766,00, Salgo Kobler! _1025,00, Brüxer Kohlen -,--, Ealizia 187000, Waffen 975 00, Lloudaktien 43,00, Poldibütie 920.00, Daimler 670,00, Oestmeichi1che Goldreute 118,00, Oesterreichische Kronenrente 81,00, Februarxenie 81,00, M*airenie 81,00, Ungarische Goldrente 128,00, Ungariicbe Krenenrente 72,00.
London, 28. Juli. (M. 515.23.) R 9/0 Englische Konsols 51;, 5 9/0 Argentinier von 1886 97, 4 “7/1 Brasilianer von 1889 64, 40/5 Japaner yon 1889 69, 30/0 Portugiesen 54, 59/5 Rasiert von 1906 59k- 4? 0/5 Russen von 1909 4211, Baltimore and Ohio 53,
Canadian Paeiflé 186, Erie 222, Natiotial Railways of Mexico 10?
Pennsylvania „*,-„,. Southern Pacific 121, Union Pacific ]51, United StatesSieel Corporation 127, Anaconda Copper », Rio Tinto “UF, 'Cbarterid 23/3. De Beers 24é, Goldfields 23/15. Randwmes 35/15. - Privatdiskont Z:, Silber 533/15.
Paris , 29. Juli. [W. T. Z.) 5 '/. Frani- Anleihe 88,70, 49/5 Franz. Anleihe 71,40, 30/. Fran:-Net1te 60,90, 45/11
Robeitnaljmm der Canada Pacific-Eisen-l
“1671130071109 Platz. die ihren Aussang ron
Sv-n. äußert Anleihe 121.50, 5'/. Ruiien von 1906 57,45, 31/- Rzrnen von 1896 34,00, 49/5 Mien unif. 74,95, Suq-Feanal 5698, Rio Tinto 1919.
Amsterdam, 30. Juli- ZWTB.) Wechs-l aui Berlin 15,32k Wechsel auf Wien 6,80, W? sel 0111 Schweiz 47,47, Wecb el au Kopenhagen 59,00, WeJel 011€ Stockholm 65,60, Wech el 0 New Yuri 264,00, We el au London 11,59, Wechsel an Paris 33-15, Wechsel auf Christiania 63,00. - 5 0/0 Niederländische Staatsanleibe von 1915 9215/15, 30/0 Niederländ- Stgatßanlelbe 595 Königl. Niederländ. Petroleum 785, Holland -_Amer1ka-Linie 4752, Niederländiicb-Indisäze Handelsbank 2651, At-bison, Topeka u. Santa
H 1020“... Rock ZSland --,--, Srntdetn Pacific 109-1„Soutbern "ailwav 301/15, Union Pacific 1425, Anaconda 169'/.:„ United States Steel Corv- 116§.. FranXÖÜiÖ-Evpliick)? Anleihe -. Hgmbura“ Amerika Linie 55 - th-Hleuixli-x 'ssYWÜYr als gestern, Schiffaer- trerte anfangs e aupte, s iefzi ) wa . „
Kopsn dagen, 30. Juli. (W. T. B.) S1ch1Wechsel guf Hamburg 26,00. do. auf Amsterdam 170,25, do. auf schweiz. Maße 81,50, dt). auf New York 45000, io. auf London 19,73, do. auf Paris 61,75, do. auf Antiverpen 61,50, io. auf Helsingfors 27,00.
Siockl) olm, 30. Juli. (W. T. B.) Sichtwechsel gui Berlin 24,00, do. auf Amsterdam 152,35, do. auf schweiz. Maße 73-75, do. auf Washinatyn 402,00, do. anULondyn 17,64, do. auf PWS 5 .I), do. aus Brüssel 54,00, dv. 0111 Heliingfors 24,00.
„ New Y ork, 29. Juli, (Schluß.) (WT. B.) NÜÖ unrk el- maßiger Eröffnung griff an de'.“ FrildSbörse eine entschiedene ' b: Vorstößen der Baiffepiir'tet nahm. Veronlaffimg hierzu gab die 211111051110, daß der ]eßt fällig? Quartalsauéweis des St0511111s1e9 unbefriedigend lauten werde- Motor-, Stabl- urd AuörüstangSaiti-n wiirden i1_1 erheblichen Posten an den Markt geworfen. In der letzten VörseiistUnde 101316 fich eiiie Erholung durch, wobei Tabak- und € ezialwrrte die Fuhrung udemabnien. Schluß unregelmäßig 1111106 etzt Wurden 1180000 Stuck Aktien. Geld; VQÜUUPU'Ü- Geld auf 24 Stunden DurchschnittSrate 6, Geld auf 24 Stunden letztesDarlekkn 6), WeeLsel auf London (60 Tage) 484,00, Cable Transierg 4,38.(0, We sei auf 5atis auf Sicht 7,2500, Silber in Barren “1071, 3 0/0 I ortbern acific Bonds -, 4 0/11 Verein. Staaten 2801159 1925 _, Atcbisvn, Toveka 11. Santa F5 995 Baltimore 11.5351!) 463, Canadian Pacißc 1705 Cbesapeake u. Ohio 6411, Gdicago, Milwaukee 11. St. Paul 482, Denver 11. Rio Grands ll, Iliinois Central 1005), Louisville u. Nashville 115, New York Central 80, Norfolk u. Weiikry 1055, Pennsylvania 46, Reading 882», Soutbkrn Pacific 1063, Union Pacific 130, Anaconda dCopi-terf F?r;ing 7571, United States Steel Corporation 112,
o. pre . ' .
Berichte von auswärtigen Warenmärkien.
Loni) on, 29. Juli. (W. T. B.) An der Heutigen W ql!- a u kti 0 n Wurden 5012 Ballen angeboten. F1 1110 Croßdredß wiesen fest: Tendenz auf, die Preise für die anderen Sorten regten die Kauf-
lust an.
Liverpool, 29.3011. (28- T. B.) Baumwolle. Umsak 4000 Ballen. Einfuhr Ballen, 1:05:11 Ballen ameri- kanische Baumwolle. - Für Juli 21,30, 1111: September 21,38, für Oktober 21,48. -
Amerikanische und Brasilianische ] Punkt niedriger.
New York, 28. Juli. (W. „T. B.) Die sichtbaren Vorräte betrugen in der vergangenen Woche: An Weizen 13 245000 Busbels, an Kanadanieizen 6 095000 Bushels, an Maik
3143 000 Busbels. -
New York, 29. Juli. (233- T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 34,25, do. für Juli -,-, do. für August 33,15, do. für September 33,48, New Orleans loko niiddling 33,75, Petroleum refined (in Cafes) 20,25 do. Stand. white _in New York 17,25, do. in Tanks 9,25, do. „redit Balances at Oil City 4.00, :mal] prime Western 34,85, do. Rode & Brotlzers 37,00, *)ucke: Zentrifugal 7,28. Weizen Winter 237), Mel)! Spring-Wbeai clears 950-1025, Getreidefraäpt naä) Liverpool nom., Kass! Rio NL. 7 loko 233“, do. für Juli 22,50, de. für Sept. 22,38.
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6. Erwerbs- und WiriicßafiMenoffe" cl,:af'ren. 7. Niederlassung ec. von Rcchtöanwa ten.
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). iLniersuÖunHSfacben.
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4. Verlosung sc. 11011 Wertpapieren.
5. Kommandiigesellsckxaficn auf Aktien u. Aflicngcseilscbaften.
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4) 0010101500119- “ saliten.
[45427] Steckbriif.
Wegen den unten bescbrlebenen fcülteren Oberbeizzr Ferdinand Bauer. welcher sicb v-rlorren hält, ist. eine Geiärgnitslcafe von 12 Jahren verbärgi. Es wird er- sUÉt, ibn iu re.baiten und an die nächsr'e Militärbebörde zum Weitertrankpoit-bier- bx? aktaliefern.
M*lhxlmshavku, den 19. Juli 1919.
GrriM 11. Marineinspektiou. Der Gerichtsberr. . I. V.: Madluna.
BcsÖreiburg: Alter: 27 Jahre, Größe: 1111 69 am, Statur: mi.tel, Heart: 010110, Augm: grau, Nase: gew., Mund:
KW, Bart: SÖnmrbart, Geficht= aewq
Silloche: deutiép. Besondere Kennjeichen: Beide Urterarme tätowiert.
[45425] Faäueuftm'htsukläiung mid Besmlägnaßmeverfügnng. In der Unterfuäxuuasfaäze gegen den linterablweister Kasimir Wathelßki von L'“ Preuß. San. „Komp. 26], wegen 655555710151, wird auf Grund der §§ 69 ff. 1111 Militärstrafgeießbuäys sowie der W 356, 260 der Militärstrafgericbtßordnung der 9361251110531: liierdurck) fiir fabnenklüchlig 9711111 uxd sein im Deutscben 9iciche be- findliches Vermögen mii Beschlag belegt, Mrrrieewbu'xg, den 14. Juli 1919. Gericht der 41. Division I'veigstelle. ']7 l.. Nr. .41286/19. Dkk Gerickksberr: v. Groddeck. Mausolff, KriegsgeriÖtSrat.
115737) FuhueufiuMserklärUUg.
I" der Untersucöungssaeke gegen den !).-„0.111:- (Georg Fritx, 4. Kemp. Inf.- Nciis. 170, geb. am 5. 5. 1895 in
Mannheim, Lindwirt und Sattler in,
Hobevsmbsen, we en “JW Witd Grund der JLZZ-ff. des Militärstraf-
M Ü'SUÜUÖL- leießbmsd sowie der 55 35-6- 360 d“
K AxlfzérlHte, „oerlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl- Verxinse, Verpachtmigen, Bcrdinaimaen ic.
Außerdem w :* "...-;
Militäritraiqeti-Htsordnuna der Beschul- digte dic'rdurä) für fabuerfiüÖiig erklärt.
ik ! , ck“ * Dezember 1916.
. LÄZZT.“_ den 27. Guiibt der stellv. 84. Jnf.-Brigade.
[45424]
1) Uni::oifiiier Camili skunk, Res.-Inf-- Regt. 228,
2) Wehrmann Robert Rietbarät, Ve).- Kdo. Attenbura, “
3) Landsim. Marion Pulawski, Erf.- Batl. Inf.-Reqt. 153, '
4) Musketier Wladislaus Rotahski, ]. EtsuMFGUKNUp- 17. ANL"
5) Landsim. Heimann Koss. Bez.-Kdo.
Torgau,“ _
6) 201109111. Ernst Richard Schmidt, Vrz.-K00. Altenkurg, . 7) Landstm. Ernst Meusrbke, Bcz.-Keo.
Altenbur- 8) Gefreiter Rear. 228, 9) Sesrgeaut Johannes Kleine, Flieger.
! .“ o 1, '.10) Musketier Fritz Meyer. Land|.- Bail. 17/27, 11) Scbüße Karl Ficken, Bez.-Kdo. Altenburg.
12) Lmdstm. Fritz Pammer, Bchdo. Altenburg, * sind auf Grund der §§ 69 ff. M. Sta G.» V“., §§ 356, 360 M.-S!.-G.-O. fur fabnm-
flüchtig erklärt.
Torgau, den 29. 7. 1919
Geiliht de: 8. Division, Amttstelle Torgau.
Oesälnß.
In der St-afsacke gegen den Sätloffer K,?Ömicb Holthaus aus (GrÜSmanndbeide, reis Jsnlohu, egen gefährlicher Körper- verletzung - Aktenzeichen 2.)- „1360/12 der StaatLanivalisÜafe in Hagen -, wird, der Beschluß _der Strafkammer *! de- Landaericbis Haren vom'30. April 1913
aufgehoben, da durch die Einitellun des Verfahrens in oben bezeirbueter dle
“Kart Bley, Res.-Jnf.. _
[457381
151751091555 Anzeiger. *
Anzctßenpreis für be:! Namn einer Igespalteueu Einheitsßile 1 Mk. rd auf den Anzeigenpreis ein Teuerungkzuschlag von
Gründe fü.“ seine (Erlaffrmg nunmehr fort- gefallcn siad. Hoge". W„ 5. Juni 1919.
Das Landgericht. Strafkammer ll. gez. Müller. Kleine._ Sießmann. Für riehtige Abnhriit:
Hagen, W., 26. Juli 1919. ()“-. Z.) (Unterschrift), Rechnungskat.
[45426] B:?Üiuß.
Tie FabuerftucItSexklarung gegen den Mattosm Emil Ernst Preuß von der 515202111). 11. Matrosendtvision, geb. am 29. Män 1894 zu Vremerbevzn, wird gefu- § 362 M-St-G-O- hiermit auf- gehoben, da die de“ Fabnenflucblßerkläcung vom 29. Juli 1916 zuarunde liegenden Vorausseßunaen weggeialleu sind.
_ Mindelmsßaveu, den 24. Juli 1919. Gerirbt der 11. Marinemsvekilon. Aktenzeichen 11. (1. 142/16.
7." Z??f-
- . * !* " ** .' __ „*.-«._.».- , ]
Aiiigedote, Ver- lust- und Fundsachen, Fristelirtngen u.dergl.
[44100] Zwangsversleigerung. “ Jm Weae der Zvangrvollstreckuug soll am 21. Oktober 1919, Vormittags 11 Uhr. Neue Friedrichstr. 13/15, 111 (drittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113-415, versteigert werden dm in Berlin, Ackerstr.17„ belegene, im Grundbuchs vom Oranien. bürgettorbexirke Band 1 Blatt Nr. 14 (eingetragener Eigentümer am 28. Juni 1919, dem Tas: der Eintragung des. Ver- steinerungsvermerks: der Kaufmann Robert Schweißer in Brandenburg 0. Havel) ein- getragene Gruudsiuck, bestehend an:: 9- Vorderwobnbaus mit Seitenflügel reehts, Qanaebäude-und 2 Höfen, 1). 2. Quer. ebäude mit Hof, 0. 3. Quergebäude mit “Sof, Nuvunaswett 18 270 .“, Gebäude-
..- ._.- ;
9. B*atikaiisweiie. 0 v. H. erhoben.
siererrolle Nr.13, in der Grundsteuer- muttecrolle nicht nachgewiesen, Grund- stückswert 286500 .“. - 85 X(. 53. 19. Berlin. den 17. Juli 1919. Amtßaerichi Berlin-Mitte. Aiteiluug 85.
[45450]
Zwangsverßeigemux. 87. K. 57. 14
3111 Wege der Zwangsvoliitrrckung soll am 16. Okiober 1019, Vormittags 1.1 Uhr, an der (GerichtSltelle )Berlin, Neue Friedrichstr. 13/15, drittek Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, verstei ert werden das in Berlin, Strausberge tt_- 33, be- lcgene, im Grundbuch von der Königstadt' Wand 64 Blatt Nr. 3497 (eingetragene Eigentümer am 30. Juni 1919, dem Tage deeEintra-gung d:! Versie erunasvermerks : Fräulein Tbereie Mahn: und Fräulein Elisabeth Klabm zu Friedrichshagen, zu aleiÜen Rechten und Anteilen) eingenaame Grundstück: 8. Vorderlvovxbalß mit linkem Seitenfiüaxl und unterkeaertem Hol, d.Stall und Remixe mit Abtritt rechts und quer, Gemaik11ca Berlin, Kettenblatt 41 Par- zelle 242/ 121, 3 a 57 qm groß, (Grund- steuermutterrolle Art. 5185, Au ungltvert 9360 .“, Gebäudefteuerrolle r. 4948, GrundsiückSivert 140 000 .“.
Berlin, den 17. Juli 1919. AMSgeritht Berlin-Mitte. Abteilung 87.
[45740] Zivaussverstetgeruns.
Jm Wege der Ziyangsvollstrecrung soll am 28. Oktober 1919. Vormittags 10 Uhr. Neue Friedrichstr. 13/15, 111 Ldtittes Sivckwnk), Zimmer Nr. 113 bis
15, versteigert warden das in Berlin- Llchteuberg, Grypbiussir. 14-15, Ecke
Kroffenerstc. 35, belogenc, im Grundbuchs Z
von Jerlir-Lichtwberg-Stralau (Berlin) Band 13 Blatt Nr. 352 (eingetragener Eigentümer am 10. Juni 1918, dem Tage der Eintragung des Verstei emnasvermetks : Otto Stutz m Westend ei Berlin) eii- gxtcac-ene Grundstück: Eckwobnbars mit linkem und reckrtem Seitenflügel und Hof- raum, Gemarkung Vorhagen - Mummels- burg, Katieablatt 1, Parzelle 1413/29 10, 13 a 14 gra groß, _Grundfteuermntter-
8. Uid/"ÜÜ- und Invciliditäis- ec. Mrsichemmx, :“ 10- Verschiedene Bekanntmachungen.
"' d ITU
11. „Pridatanü igFg-z rolle Act. 3354, NußunaSwert 27 340 .“. Gebäudeiteuercoile Nr. 4756, Grundstück]- wrrt 480 000 .“. Daß die bezeichnetm Gebäiie tatsächiich anz oder zum Teil aui der angegebenen sz-lle sieben, be- ruht nicht auf öxtiiazer Feststellung der Katastervrrwaltunq. 85 X(. 62. 18. Berlin. den 25. Juli 1919. AngeriÖtBerlin-Mitte. Abteilung 85.
[45747] Aufgebot. 3 14". 23/19.
Die Witwe ie: Landwirts Conrad Kurt, Anna Gela geb. Schlemmer, in Sekgerilbauien hat das Aufgebot der Fi prozentigen SÖuldverstHreibung der Landeökreditkasie Caffe! Serie 18 Lit. 1) Nr. 31830 über 300 “ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird arifgefordert, spätestens in dem auf den 29.Mar31920, Vormittage ! 0 UÜT', vor dem unterzeich- neten Eeréclxi, hohes Erdgeshoß, immer 48, anberaumtau Aufgebotdiermine eine Rechu anzumelden und die Urkuade vorzulegen. widrigenfalls die Kraftioserksärung der Urkunde erfolgen wird.
Cassel, den 18. Juli 1919-
Amtözericßt. Abt. 3.
(45453) Arifgebot.
Der Hauptmann Hildsbrandt in Goslar, Z-vpelinstr. 3, hat kak Arfgebot der Mäntel der von ibm gezeicbueten künf- p:oxentigea 11. Kriegsanieibe von 3000.“ von 1915 Lit. 8 Nr. 310 0015 1/2000, Lit. 0 Nr. 1046 748 11/1000 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Doaaerktag, den 19 Feknmz-r 1920, Barmittel 3 10 Uhr. vor dem unterzeichneten Geri t, immer 12, anberaumten Aufgebotsteimine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftsos- erklärung dec Urkunein erfolgen wird.
Boom, den 25. Juli 1919.
Das Amtsgericht.
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[45455] Auf-Anirag des Ve:sicherun sin! kims QW. Stürxtnbceker in VetlinTFrixieenau, gsimße :. 48, vertreten durch den