1897 / 81 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 05 Apr 1897 18:00:01 GMT) scan diff

, einde zur Ausführung zu bringen. Nun, meine Herren, ist ck der Auffassung der Königlichen Staatsregierung für eine derartige Wüstende Behörde eine koUegiale nicht die richtige. Wir “sind der Meinung, daß mindestens in den kleineren Landgemeinden eiu Einzelbeamter die Ausführung der Beschlüffe der Gemeinde- vertretung übernehmen muß, und ich kann durchaus nicht anerkennen, daß in der Forderung der Königlichen Staatßregierung, einen bureau- kratiscben Gemeindevorstand zu wählen, irgend eine Beeinträchtigung der Selbstbestimmung der (Gemeinden zu ßnden wäre.

Wenn ferner der Einwand gemacht ist, man erziebe sicb unselbst- ständige Bürgermeister, so meine ich, die Herren, welche diese Ve- bauptung aufgestellt haben, Haben dabei wohl nicht daran gedacht, daß fast im ganzen Westen selbst die städtische Verfassung auf dem bureau- kratiscben Prinzip beruht, und man wird doch wohl nicht behaupten wollen, daß alle die Bürgermeister der großen Städte, beispielßweise am Rhein, deswegen, weil sie bureaukratisck) regieren, unselbständig wären. Jm Gegentbeil, meine Herren, ich habe die Erfahrung ge- macht, daß die größere VeranWortung, die auf ihre Schultern gelegt wird, sie sehr die! selbständiger gemacht hat als in denjenigen Theilen, wo die MagistratSberwaltung herrscht. Sollte aber wirklich der eine oder der andere diese Selbständigkeit nicht vertragen oder den Schuß des Gemeindevorstandes nicht entbehren können, dann, meine Herren, sind ja in der Gesetzgebung genügende Kautelen vorhanden, z. B. die Möglichkeit, den Bürgermeister, welcher der Gemeinde nicht mehr konveniert, nicht wiederzuwäblen.

Wenn man ferner berborgeboben hat, daß der bureaukratische Bürgermeister nicht genügende Gewähr leiste für eine zweck- entsprecbende Vermögenswerwaltung, so kann ich mich auch hier nur darauf beziehen, daß dieselbe Verfassung im Westen ohne jede Schwierigkeit sich vollzogen hat, Wo voraussichtlich sehr viel größere Vermögenßmassen zu verwalten find, als in den Gemeinden von Heffen-Naffau. Im übrigen hat auch die Gemeindeberiretung, welche über die Verwaltung und Verwendung des Vermögens zu beschließen hat, jetzt ganz andere Funktionen als der frühere Ausschuß, und es wird Sache der Gemeindebertretung beziehungsweise der Gemeinde- versammlung sein, ein wachsames Auge auf die Vermögensberwaltung zu haben.

Meine Herren, wenn ich mich nun resümieren darf, so möchte ich behaupten, daß die Auffaffung der Staatsregierung über die Nüßlickseit und Notbwendigkeit einer bureaukratifckyen Verfassung in den Landgemeinden in dem § 45 der Regierungsborlage cinen voll- ständig entsprechenden Ausdruck gefunden bat. Wir sind der Meinung gewesen, daß es sich emdfehle, grundsäßlich die bureau- kratische Verfassung einzuführen und nur denjenigen Gemeinden, welche über 1200 Einwohner haben, die Möglichkeit zu geben, sich durch Ortsstatut einen koÜe-gialisckyen Gemeindevorstand einzuführen. Ich will zugeben, daß man über diess Zahl 1200 diskutieren kann, ich wii] mich auch auf diese Zahl nicht direkt festlegen, aber ich bin der Meinung, daß man an der Konstruktion und dem Prinzip des § 45, wie sie sich in der Regierungsvorlage finden, fest- halten muß. Demgegenüber wird nun in § 45 der Kom- missionßvorlage ein boliftändig anderer Grundfos aufgesteÜt; der Herr Berichterstatter hat schon die Gewvgenbeit gehabt, die Einzel- heiten näher außeinanderzuseßen. Es wird hier das Prinzip der bureaukratiscben Verfassung derartig durcblöcbert, daß ein garxz anderes System fick) ergiebt, Welches die StaatSregierung fiir zweckmäßig nicbt erachien kann. Ich bin daher zu meinem Bedauern in der Lage, wiederholen zu müssen, daß bei Aufrechterhalkung dieser Konstruktion, insbesondere auch der des vorleßten Absaßes, das Znstandekbmmen des Geseßes leicht ernstlich gefährdet werden könnte. Ick) bitte Sie des- wegen, meine Herren, in erster Linie die Regiernngsvorlage wieder herzustellen; es wird sich ja dann fragen, in wie weit dem Anfrage von Pappenheim wird stattgegeben werden können.

§ 45 wird, wie bereits mitgetheilt worden ist, in der Kommissionsfassung angenommen.

§ 46 bestimmt in der Kommissionsfaffung: „Zn Land- gemeinden rnit mehr als 1500 Einwohnern oder mit größerer Vermögensverwaltung kann die Gemeindeverireiung die Wahl eines besoldetem Bürgermeisters beschließen.“

Abg. von Pappenheim beantragt die Wiederberstellung der RegierungSvorlage durch Streichung der Worte „oder mit größerer Vermögensberwaltung“.

Abg. Jungbenn (nl,) beaniraat, im Fall der Annahme des Antrags von Pappenheim die Zahl „1500“ durch „1200“ zu erfeßeb.

Geheimer Regierungß-RaW bon Trott zu Solz empfiehlt den Antrag bon ckPa),)penbeim, bat indeß auch gegen den Antrag Zunghenn keine erbebli en Bedenken.

Z 46 wird in der Fassung der Anträge von Pappenheim und Junghenn an endmmen.

§ 100 trifft estimmung Über die Vereinigun, mehrerer Gemeinden oder (Gutsbezirke zu kommunalen Zwe „verbünden. Die Kommission hat folgende Bestimmung der Regierungs- vorlage gestrichen: Wenn ein Einverständnis; der Beibeiligten nicht zu erzielen ist, kann, Sofern das öffentliche Interesse dies erheischt, die Bildung eines olchcn Verbandes durch den Ober- Präfidenien erfolgen, nachdem die Zustimmung der Beibeiligten im Beschlußverfabren durch den Kreis-Ausschusz erseßt worden ist,

Abg. von Pappenheim beantragt die Wiederberstellung dieser Bestimmung.

(Geheimer Regierungs-Natk) von Trott zu Solz bittet um Annahme dieses Antrages. _

Nachdem fick) die Abgg.W1ntermcyer (fr. Volksw.), Cahenslr) und Kircher (Zentr) gegen die Zwangsbildung solcher Verbände auSgesprochen haben, während die Abgg. von §Faypenheim, 1)1*. Enncccerus (111.) und Hansen: Olden ark); (fr. kons.) die Wiederherstellung der Regierungs- vorlage efiirworten, wird § 100 nach dem Antrag von Pappenheim angenommen.

Der Rest der Vorlage wird ohne Debatten angenommen. Die eingegangenen Petitionen werden für erledigt erklärt.

Es folgt die zweite Berathung des Geseßentwurfs, betreffend die Tagegelder und Reisekosten der Staats- beamten.

§ 1 1th die Tagegelder bei Dienstreisen je nach dem Range der Bamten in acht Abstufungen auf 35 „41; (aktive Staats-Minister) bis 4 „44 (Unterbeamte) täglich und für Dienstreisen, die an einem und demselben Tage angetreten und beendet werden, auf 27 bis 3 „44 fest. ,

_ Ab . Kirsch (Zentr) beantragt, bei Dienstreisen, die innerha 4 Stunden angetreten und beendet werden, _diese Süße auf die Hälfte, nämlich 17,50 «44 bis 2 „44, zu ermäßr en.

Abg. Dr. Sattler (nl,) beantragt folgenden Zu aß:

Wird eine Dienstreise innerhalb 24 Stunden vollendet, so ift

jeden alls nur für einen Ta zu 11 uidieren. bg. Dasbach (Zenta) er ärt |Z gegen die Vorla e,

ibren einzelnen SäYen nicht das Richtiäe treffe. Mit Rückfi t auf die

Aufbesserung der 2 eamtengebälier so ten die Ta egelder und

kosten so bemessen werden, daß nur noch die wirkl chen Außlagen ver- gütet werden, die Beamjen aber keine Ueberschüffe mehr aus Dienst- Dieie Absicht der Vorlage werde nicht erfüÜt, es komme vielmehr in manchen Fällen, namentlich für die höheren Beamten, nach der Vorlage noch eine Erhöhung der bisheri ens iVler- e1 )) 8 en nachzuweisen. Bei Beamten, die viele Jnspekiionßreisen machen müßten, Jahre eine indirekte Gehalts-

reisen erzielen können.

gütung heraus. Redner sucht dies ziffermäßig an einigen

wie die Bergbeamten, komme so im

erhöhung von 500 «44 und mehr heraus. Er beantrage die

malige Verweisung der Vorlage an die Budgetkommission. Abg. Dr. Sattler (111.) schließt sich diesem Anfrage an.

Reichstage sei eine Zusammenstellung der Reisebergütungen der Be- amten in den bedeutendsten Bundesstaaten zugegangen, und es sei wünschenswertb, daß die Kommission die Vorlage nochmals prüfe und

dabei das dem Reichstage vorgelegte Material benuße.| Abg.1)r. von Heydebrand und der Lasa (kons.) will die Zurückverweisung an die Kommission nichts einwenden,

ändern lassen werde, Sattler und Kitsch aus; Stunden ganz wiükürlicb gewählt.!

Aba. Kirsch (Zentr.) befürwortet ebenfaÜs die Zurückderweisung

an die Kommission. Das Haus beschließt demgemäß. Schlnß nach 4 Uhr. Nächste Sißung: Montag 11 (Kleinere Vorlagen; hesiische

darlehen.)

ßiaubt aber nicht, daß sich an den bisherigen Kommissionsbeschlüssen etWas und spricht sich fachlich gegen die Anträge namentlich sei die Begrenzung bon vier

Städte: und Landgemeinde- Ordnung; AntragMotty wegen der bevorrechiigten Meliorations-

die in Reise-

nocb- Dem

gegen

Uhr.

Parlamentarische Nachrichten.

Dem Reichstage ist folgender Entwurf eines Geseßes

wegeri anderweiter chessrmg der Wittwcn- Waijengeldcr zugegangen: Artikel 1.

An Stelle des § 8 des Gefeßes, betreffend die Fürsorge für die

Wittwen und Waisen der Reichsbeamten der Zivilverwaltung,

20. April 1881 (Reiäys-Geseßbl. S. 85) treten folgende Vorschriften:

F 8. Das WittWengkld besteht in vierzig bbm Hundert derjenigen Pension, zu welcher der Verstorbene berechtigt gewesen ist oder be- rechtigt gxwesen sein würde, wenn er am Todestag in den Ruhestand

versetzt ware.

Das Wittwenqeld sol] jedoch, Vorbehaltlich der im ordneten Beschränkung, iragen und

für Wittwen der obersten Reicbdbeamten einschließlich der unter "1 (Reicbs-Geseßbl. S, 166) bezeichneten den Betrag_don drei Tausend Mark, für Wittwen der unter 11 des Tarifs bezeichneten Reichbbeamten

des Tarifs zum Gesetz VOM 30. Juni 1873

den Betrag Von zwei Tausend fünfhundert Mark, im Übri en den Betrag Von zwei Tansend Mark nicht über feigen. ,'.“é: Ueber die Zugehörigkeik zu den Klassen entscheiden die stimmungen im § 2 des Geseßes 1311111 30. Juni 1873.12) Artikel 11.

An Stelle des § 9 des Geseßeki, „betreffend die Fürsorge für die Wittwen und Waiien bon Angehörigen des Reicbrxbeeres und der

Kaiserlichen Marine, 1111111 17. Juni 1887 (Reichs-(Heießbl. S. treten folgende Vorschriften::

8- 9. Das Wittwengeld besteht in Vierzig born Hundert derjenigen Pension, z11 welcber der Verstorbene berechtigt gewesen ist oder be- rechtigt (];-Wesen sein würde, wenn er am Todestag] in den 911151111111d

berseßt wäre.

Das Wittwengeld soll jedoch, Vorbehaltlich der ordneten Beschränkung, mindestens zweihundertseckyzebn Mark tragen und

für Wittwen bon Offizieren,. Aerzien. im Offiziersrang und Beamten der höchsten Chargen einschließltci) der unter 1 des Tarifs zum

Geseß Vom 30.J1111i 1873 (Reichs-Geseßbl. S. 166) zeichneie11, den Betrag von drei Tausend Mark,

für W1ttwe11 der unter 11 des Tarifs bezeicbneien Offiziere, Aerzte im Oifiziersrang und Beamten den Betrag Von zwei Tausend

fünfhundert Mark, ' _ im übrigen den Betrag Von zwei Tauxend Mark nicht übersteigen.

Ueber die Zugehörigkeii zu den Veamienklassen entscheiden die

Bestimmungen im § 2 des Gesetzes vom 30. Jurij 1873. Artikel 111.

An Stelle der §§ 2 und 3 deb Geseßes, betreffend die Fürsorge für die Wittwen und Waisen der Personen des Soldatenstandes des Reichsbeeres und der Kaiserlichen Piarine 130111 Feldmebel abwärts,

vom 13. Juni 1895 (Reickys-Geseßbl. S. 261) treten folgende schriften: 2

I' - . Das Wiiiwengeld beträgt zweidnnderinndiechzebn 21111111 jäbriicb, gleichviel, we1cher Charge der Ehemann zur-Zeit Wines Todes angehört

beziehungsweise ob und welche Pension er bezogen hat.

Das Waisengeid für Kinder, deren Mutter lebt und zur Zeii des

Tode des Ehemannes z11m Bezuge don Wittwengeld berechtigt

beträgt vierundbierzig Mark jährlich iiir jedes Kind; für Kinder, deren Pinner nicht mehr lebt oder zur Zeit des Todes des Eberna1111es zum Bezuge Von Wittwenixeld 11ich1 berechtigt war, zweiundsiebenzig Mark

jährlich für jedes Kind.

Waisengeld wird für Kinder, welche in Militär-Erziebungs- anstalten aufgenommen worden sind, nur zu demjeniaen Betrage

11ezabli, bis zu welchem für das betreffende Kind Penfionögeld ErzieHUUgdbeijrag an die Anstalt zu enjrichten ist.

F 3. Das Wittwen- und Waisengeid erhöht sich für die Hinter- bliebenen derjenigen Mannschaften bom Feldwebel abwärts, welchen

eine mehr als fünfzehnjährige Dienstzeit znr Seits steht, für

Jahr dieser weiteren Dienstzeit bis zum boliendeten vierzigsten Dienst-

jabr um sechs vom Hundert der im“§ 2 bestimmten Säye. Artikel 111.

Dem § 12 des Gesekes Vom 20. April 1881 (Reicbs-Geseßbl. eßes vom 17. Juni 1887 (Reichs-(Heseybl. und dem I' 4 des Gesetzes vom 13. Juni 1895 (Reichs-

S. 85), dem § 13 des Ge S. 237) Geseßbl. S. 261) tritt folgende Vorschrift hinzu:

Nach fünfjähriger Dauer der Ehe wird für jedes angefangeue Jahr ihrer weiteren Dauer dem gekürzten Betrag ein Zwanzigstel

des berechneten Wittwengeldes so lange binzugesetzt, bis der Betrag wieder erreicht ist.

Artikel 17.

Die Bestimmungen in den Artikeln 11 bis 117 kommen in Bayern

nach Maßgabe des Bündniszvertrags vom 23. Nobember (Bundes-Geseßbl. 1871 S. 9) zur Anwendung. Artikel 171. Dieses Geseß tritt mit dem 1. April 1897 in Kraft.

_ * , 10 ber- mmdestens zwerhunderiseckyzebn Mark be-

im § 11 VA"-

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1111116

1870

Statistik und Volkswirtbfthaft.

Die technischen, kaufmännischen u. dgl. Betriebs- und Hilfspersonen in Preußen nach den Berufözäblungeu von 1882 und 1895.

?Das zunftmäßige Handrverk _kannte so wenig die technisch gebildeten Betriebsbeamten und das kaufmanniseh gebildete Rechnungs- und Ver. waltungspersonal, wie die moderne Großindustrie obne diese Hilfg. y,ersonen denkbar ist. Sie bilden ebenso wie die unseiernien Arbeiter em charakteristisches Merkmal 111 der Organisation der Massenerzeu. gung. Wenn man es dem Großbetriebe zum VorWUrf gemacht hat, daß er die unterste soziale Klasse geschaffen oder doch stark vermehrt hat, so muß man andererseits auch berborbeben, das; die „Kia en. differenzierung“ nach unten in der Schicht der industriellen, technis en, kaufmännischen u. dgl. Betriebs- und Hilfspersonen gewisser- maßen ein Gleichgewicht nach der anderen Seite erhalten bat. M*an kann diese Personen als ein neutrales. Element ansehen, welches die enigegengeseßten Jntereffen dekl Unter- riebmertbums mikdenjenigen des Arbeiterstandes in gleicher Weise in (161) dereiniÉt, da ibrien die Höhe der gezahlten Löhne. nicht weniger w1chttg ers einen wird als das Gedeihen des Betriebes. Wie diese Personen sich in der Mehrzahl aus dem besseren Bestande der ge- lernten Arbeiter erganzen, so bilden sie später oft den Kern eines boch- stebenden„Unternehmertbums; Thatsäcblicb sind sie auch sehr häufig am Gewmri betberligt. Ewige zahlenmäßige Angaben über diesen Personenkreis dürften daher willkommen sein.

Unterscheidet man nach den Ergebnissen der Berufszäblung born 14. Juni 1895 das männliche und weibliche Geschlecht der in der Ueberschrift genannten Personen und ihr Zablenverbäliniß zu den Selbßändigen und selbständigen Hausindusirieüen, so bewegen (111) die Verbaltyißzabley für einzelnx BerufSarten der Berufsabtbeilunaen (JHndustrte und Handel, der „Stat. Korr.“ zufolge, innerhalb folgender

renzen. _ Es entfalien technisch gedildeie Betriebs: und kaufmännisch ge- bildete'Recbnungis- und Verwaltungbbeamte

bei männlichen Personen ! bei weiblichen Personen

in der Berufsabi'beiiung Industrie: auf je 100

auf je 100 ) ständige

ständige und selbst. und selbst. HauH- Hans- ' i11dustr1el12 industrielle GCWUMUUJ 11011 Stein- Verferiigung von und Braunkohle", Schreibfedcrn aus Koks 2c. . . . . StabhAiumininmxc. 900 Barbiere (aucb wenn zu- Friseure und Perrücken- gle1ch Friseure) . (1,2 macher . . . . . 0,07 in der Berufsabtbeilung Handel und Verkehr: a11ije100 auf je 100 Helbst- * Selbst- , standige ; ständige Straßenbabnbeirieb . . 855 ) Straßenbabnbetrirb . 667 Haufierbandel . . . . 0,03 , Hausierbandel 0,03.

AuffaÜend ist der große Abstand der Verhältnißmblen in beiden Berufsabtbeiiungen, sowohl für das männliche wie für das weibliche Gelcblecbt. „Es ist daraus ersich111ch, wie sehr einzelne Gewerbearten bei dem 181311351 Stande der Betriebstechnik geeignet sind, Betriebs- begmte, Rechnungs- und Verwaliungsbeamte 111 iich aufzunehmen, wahrend in anderen die soicber nicht bedürfenden Kleinbetriebe über- wiegen. Dabei ist indessen einschränkend zu bemerken, daß die hohen Verbältnißzablen auf niedrigen absoluten Ziffern beruben können. So beträgt die Anzahl der weibliÖen Personen dieser Klasse in der Be- rufriart „.Verfertigung ron Schreibfedern aus Stahl u. s. w.“ nur 9 und in der Berufßart ,Straßenbabnbeirieb“ 1111r 20, wie denn über- haupt die weiblichen Beamten nur in einzelnen wenigen Gewerben zahlreicher Vertreten sind.

Zu den ungelernten Arbeitern stehen die technisch gebildeten Be- triebsbeamien und das kaufmännisch gebildete RecbnungF- und Ver- waltu11gdperfbna1 im allgemeinen in demselben Ouantitätdberbältniß wie die gelernten Arbeiter, sodaß also dem größeren Verwaltungs- Perionai auch eine höhere Quote ungelernker Arbeiter entspricht. In- dessen wird diese Regel wiederkehrend überal] in denjenigen Berufs- arten durchbrochen, wo einem Verwaltungsbeamten in der Hauptsache stets noch eine Anzahl gelernter, Personen gegenübersteht. Dad tritt z. B. deutlich 111 _ der Berufe'tari .(He1-111nnun1; von Stein- 1111d Braunkoblen, 5111111, Graphit, Aspbalt Ic.“ zu Tage, wo aus je 100 Selbständige 2230 Betriebs-, Rechnungs- u11d Verwaltungsbeatnie 1001111811, trotzdem gerade die ge- lernien Arbeiter über die ungelernten nicbt Unerheblich überwiegen (16: 11). Amdererseits smden sich die A1tsnabme11 aber auch in solchen Berufsarien, 111 welcbe" fick) die Vetridbsart des Großbandwerks, sei es als Ti1111betrieb eimer Großunternehmnng oder in selbständiger Form, immer mehr berauszubilden scheint, wie z. B. bei den Tape- zierer" und den Mnurern.

Fast überal] ist eine starke Zuxtabrbe des Verrvaitungbpersonals zu VLkiEichslk11. Eine erbeblicbere Abmabme bat nur in der Ziegelei und denrbbrenfabrikatidn (2926: 1604) und 51 dcn Kupfersckomieden (226:120) stattgefnnden. Wo eine Abnahme sonst noch Piaß ge- griffen hat, ist sie bon verschwindender Bedeutung.

Je mäcbkiger fick) unsere Industrie entfaltet, desto mehr sucht fie Füblung mit der Wisse111chaft, wie es ja_ aach einzelne Fabrikations- zweige giebt, z. B. die idgenannte che11111che Großindustrie, in denen, abgesehen von de1111311f1111171sd11a1, der gelernte Arbeiter ein wiffen- schaftlich ausgebildeter Techniker ist. Demgemäß übsrwiegen die technisch gebildeten Beiriebdbeamien, also die Cbe'mikeér, J11genieure, Architekken 20, in den Berquarten 11111 der GroßbetriebIte11d1-11z. Im Ganzen bai man 32318 solche Prisoncn, 65 295 Aufsichts- personen (Aufseher, W»*1k1neister. Obersteiger, Steiger 2c.) und 52935 ka111111ä1111i|ch gebildete VerwaltungS-, Bureau- 1111d Rech- nu1111sbean1ie zu 1111181111111". Der Schwerpunkt der 111 der Ueber- schrift genannten Klasse bon Persdnew liegt demnach in dem Anisikbtbdersonal und 111 dem kaufmännischen Vermaltnngsdcrsonal. U11ie11cheidet mcm lediglichdietcch11ische und die kaufmännische Funktidn, so steUt fiel) das Verhältniß zwischen beiden wie 97 613:52935. Jmmerbinerscheint das kaufmännische Element in der Produktion stark Vertreten, und dies findet nur darin seine Erklärung, daß neuer- dings der Großbetrieb immer (111.1eu1ei11er auch den Abiaß seiner Fabrikate in den Kreis seiner Gekchäste (inbezogrn hat.

Wenn man srbließlici) der Frage näher zu kommen dersUcht, welche Ausfichten ei11 Verwaltunwaramter 5111, sic!) zum selbständigen Unter- nehmer emporzuschwingen, 1911111011 born herein zu bemerken, daß sich diese Frage aus den zur Zeit Vorliegenden zahlenmäßigen Anaaben nicht abschließend beantworten läßt. Denn abgesehen davon, daß der Abgang der Selbständigen infolge des höheren, Durchscbnijtsalters größer als derjenige der Verwaltungsbeamten sem dürfte, ergänzen sich auch die Selbständigen 111 den mehr bandiverkSmäßig betriebenen Beruf?;arten zum großen Theil ohne weiteres aus den gelernten Arbeitern.

Die Anzahl der Selbständigen im Jahre 1895 ist gegen das Jahr 1882 etwas zurückgegangen; diejenige" der Verwaltungsbeamten dagegen zeigt eine bedeutende Zunahme. Sie hat sich nahezu ver- dreifacht. Berechnet man, wie viele derselben auf je 100 Selbst- ständige in den Jahren 1882 und 1895 entfielen. so siclien fick) die diesbezüglichen Verbältnißzahlen auf 5,74 11111) 15,44 0/0.

.Sozialyolitisch', bemerkt zu diesen Zahlen die „Stat. Korr.“, ,ist der geringe Rückgang der selbständigen Personen sicher kein erfreuliches Zenden. Dagegen darf man die außergewöbnlich starke Auddehnung des Ver'rvaltungépersonals dann mt boiiem Recbt als ein solches ansehen, wenn man bedenkt, das; das ut tuierten Klei11me1ster wirthi aftlich und sozial durch- iibniii ich auf niedrigerer Stufe sie 1, als die Verwaltun s- beamten. Abgesehen dabon, daß mit dem Zuwachs dersel en eine technische Vertiefung der gesammten nationalen Gütererzeu ung

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Heer der Weniger

Verbunden ist, hat der Kleinmeisier und Arbeiter bei persön cher

i keit beute be ere Aus ck11, in die ebenso auskömmiiche, wie FZR g(Stellung eine? Verwaiiungsbeamten auizurücken. „Vyn dtesem Gesichtspunkte aus ergiebt sicb, daß die moderne Industrie iebr wohl

eeignet ist, )elbftändig einen TbCli jener ersirebeqßwertben Yiitiel- tandßpoliiik zu verwirklichen, we1che_11"1r manche tn ihrem Schooße entstandene Schattenseite Volle Entscbadtgung zu bieten vermag."

Deutscher Zuckerberbrauch.

In dem Geschäftsbericht des Deutschen La'ndwiribscbaftsratbs für das Jahr 1896 wird auf die Wechselwirkung zwischen der finkenden'Ten- denz der Zuckerpreise und der gleichzeittgen Steigerupg, des „inla11discben Zuckerberbrauch hingewiesen und bemerkt, daß biertn viel1e1cht ern Fingerzeik, für die künftige Entwickelunq der deutschen Zuckermduiirte gegeben sei. In den 5 Jahren Von 1886/87 13111890/91 stand der Zucker- preis im Durchschnitt auf 411/44 p_r0100 111€,- wahrend er von 1891/92 bis 1895/96 auf 28 „4111 sank, dementsprechend stieg der Verbrauchtvon durch- schnittlich 8,4 1:12 pro Kopf der Bevölkerung im ersten Zeitraum auf 10,6 YZ im zweiien Zeitraum. Jm [eßien Betriebeabr 1895/96 betrug er 12,7 kg. Den Gegnern der Z11ckersteuer-Geseyge5ung _gegen- über wird eine Berechnung a11111este111, welcbe zeigt, das; Fur abiehbare Zeiten die Zuckerindustrie den Schuß der Geießgebunwmcbt wird ent- behren können und auf die Ausfbbr angewtesen sein wird, selbst wenn man annähme, daß der inländische Verbrauch 1111 Laufe der „Jahre weiter bis aaf 25 1111 pro Kiwi der Bebblkermxg snexie. Erst be1 11116111 Verbranck) 13011 32,6 1111 Zucker pro Kopf, derxi" 2,6fachen des jeßigen Koafums, wie er seit fünfzehn Jahren ibat1ach11ch 111 Groß-k briiannien besi-Ibt, würde die gegenwärtige Zuckerbrodizktwn des Deutschen Reich schon jest im Inland abgewßt werden konnen.

Kunst und Wissenschaft.

Ueber neuere Forschunc18reisen in Asien enimebmen wir dem soeben ersch1e11e11en 3. Heft von „Peter"mannis I)itttbeilungen“ ((H-3111113, Justus Peribes) Folgendes: DieANunÖener (Expedtttownacb Syrien und Kleinasien ist mit der gli1ck11che11 Ruckkebr ibrer Fuhrer RomOberbummer und 1*)1.H.Zi11111111'er (Ende Ja1111ar 1111111 Abicblnf; (1131111151; die Rückkehr erfolgte über Koni:- 1111d „KonstMtini-l. _Auf dem Geographebtag in Jena werde" beide 31611111de uber den (Erfolg ibrer Forsch1111,1911 e111111'11e11de11 Berlebt erstalfen. -- Anf Veranlassang 13011 Pros. L. 5315111) _bat 111“. 21. (511011105), Assistent am Gedibßiswen Institut der 11m11ckerfi1atBudapxsQ arm 3. Deiembkr 1896 eine Reise 111111) China angrt'reten, um die groge chinesische Ebene und ihr bbdrbgrabbiscbes NeÉemgebend zu studteren. Seine Reise ist auf 11) Jahr projektiert. - me-Durcbkreuwng bon Tibet baden, dem „(1511111111111 11:11] „111111111113 zufolge, die englischen Ofiiz1ere Kadi. Wellby 11115 21811111. Malcolm im 2111111896 5011 Leb aus 1121301111111 urzd mit der Er1eich11ng 11011Pek111g 411111111111) beendet." Am 'Paffe Wabju-La wurden sie von der tibetanischen (Hrenzwacbezuruckgewtesen; 11111 e111em weiten Umweg 111111111] €:“; 11111111 jedoch, den La1iak:La zu ubericbreiten und, ungefähr auf der Breite 36 -38 (Grad fich bewegend, 17.15 ganze Land zu durcbwanderu; es war die nördlichste 1111er bwbengen Durch- kreuzungen. Ailerdings war d1e (815151111311 mit großen Entbrbrungen Verknüpft; der größte Theil der Lasithtere ging durch 211111111»le Grande, endlich desertierten noch fast sä1nmtl1cheF)1*gle11er; aUeS irgendrme 6311- bebrlicbe Grpäck, darunter auch d11'Har11n11111111e11,„11,1th zuruck- geiaffen werden, und die Lage drdbte 111 [eder Weise 111111 zu, werden, bis die Reisenden AniamiSeptember mit einer tibetan11chenßara *.*ane znsammenßafen, welcbe nach China (11119. In 1111er 2113111551118 qe- 1a11g1611 fie (111 die Qnelle des 'Hauptzuiluffas dcs Jangtsekmng und durch Tsaidam nach dem Kuku-nbr, 13011 wo aus auf bekannten Wegm Peking erreicht wurde. - (81111. größere Tour “6111111 dcrs westkche Tibri, auf welcher bedeutende Strecken unbekannten Gebiets bereist wurden, haben Kapitän H. .O. P. Deary und A. Pik; 13011 Ende “Mai bis November 1896 ausgrfübrt. Nach ihren vorla11f1g€11 Mit- WkiiUngLn im .,.(10013'1'111111101113011111111“ ist besond€rs 5113 2111917171111" an kariograbbiscben Ausnahmen sebr bsdenteyd' Wie Kapttari WeUby hatten auch fie starke Einbnße an ibren Lmiibieren erlitten, (Oda?) der Rückweg unier großen Entbehrungen zurückgelegt werden 111111312.

Das Organisations-Comiké fÜr die "711. Jnternaiionaie Gedidgen-Veriammlun11, weiche Endc S01111111'r d. J. 111 S1. Petersburg staitsmden soil, bai das zweite Zirkular versandt, welches die näbrren Bestimmungey uber dre 5111011111. nach den Sixmngen zu beraustaltenren Exkuonnen 1211151111. 221€ S1 ungen des Kongresses fiwden Vom 29. August (11 Si.) 11111 4. «11211511 er 111 den Räumen der Kaiserlichen Akademie der W1ffenichgfien zu “31. Peterdburg statt; die ausführliäwn Programme über die 111 Aussicht stehenden Vbxträße und Verbandkungrn werds" ibaier_111r chrsendung kbmm'en. (.Die für die AussieUung bestimmten Gegenstande, wre Kdrten, Profile, Sanpnlungen, Instrumente 11'., 11n1erliöx1en, wc1111 sie 11111 der 111111111611 Adresse: „KKZWZWWU 1111 (_)1“)11§x1'1*1§ ;_xe-**1)]11Y11]1113 [111,01'111181()11_111 Versehen sind, nicht der ZoUreié-iswn an __der (Grewie , 1.011- dern werden in St Petersbnrg 1111111; 521111111111 des (8011111135 ausgebackt. Gegen Vorzeiwung der Miigl1ed§karie, welch 111r den Betrag von 10 344 (5 NSU 12 Fr.; 10 111.) 111311 de_m «ck21:- meister des (8011111173 Y.O.M1cha'ski ((_)01111111 („199108101107 ST. Petersburg, WassiliOiirbw, 4.L111ie)ei_11_§111611711 rst, 1111rd 101110111 von den russiskben Konsuln die Aussteilung der Paxie, wte (1113) 1101101311 Zdllxeaxnien an der Grenze die Gepäckreoifidn 011111? we1tere_(2ch1111erigke11en 13810ka werden. Sämmtliäye Tiveilnebmer 11013011 wahrend der Tanker deH Kongresses und der Exkursionen freie Fabri 111 der 1“. Klaws 11111 111111mtlichen russischen Eisenbahnen. DUS OrgamiatwnI-Comib; hat also alle Maßregeln ergriffen, „um den Beiucb, des „11011- greffes möglichst zu erleicbkern. EML bewndere Ammbungk-krait bilden natürlich die Exkurfionen, welcbe Vor und narb d_er ngqng ber- anstaltet werden. Unter Führung der LHLOLOJW €). 911111111, Tb. Tschernyscbew, 21. 2115111111, A. Karpimskv „11115 A. Stuckenberg findet vom 28. Juli bis 26. August eiue„Bcrr1sung de_s Ural nebst LY?- f'cbtigung der dortigen Bergwerke“ 111111: die Tbe1lnebmer 1111 d1§1er (Exkurfion haben sich, da große Strecken 1111 offenen Wagen z11111ck- geiegt wcrdrn müssen, mit warmer, un5urch1assiger 311611111119 zu der. sehen. Der Akademiker Fr. Schm1dt uberntmmt dre 'Fqbrung der Exkursion nacb Estbland und der J111e1Daaö vom 13. 1315 2721111111111; die finischn Geologen J. Sederbblm und W.Namiav fuhren 11011121. bis 28. August durcb Fi111a11d. 910111) Schluß des Kongresses begmnt der große Anbflug 111111) dern KaukaiuK, Welcher auf drei verschiedenen Wegen (rrcicht werden soll: über Charkow und durch das Toneß- Becken, 6111 der Wolga und über Kiew, Cberson; bon Wladikawkas aus wird der Kaukasus auf der I)iilitäritraße nack) Tiflrx- uber- scbritien, wo am 21. September dre Tbetlne mer fich rr-ieder 11er- 1*inigen. Hieran schlicßi sich der Besuch vZn Baku, Byrslwm, Abas- Turnau und anderer Punkte. “21111 21".O111tember erfdiBt bcn der Station Rion die Abfahrt nach der Krim, wo (1111 5. kxober 111 Sebastopol der Schluß der Ausfiüge erfolgt. Seitenausfluae sind vom Kaukasus aus in Aussicht genbmmen zur Besietgung des Elbrus und Ararat, zur Ba-ficbtiiung der (HixtsMr Ge11a1dd11,_des 2151111111011 und anderer Punkte. Durci) das E11 tgegenkommen der r11s111che11916111er11§g und durch die in Auesicbt gesteiiie Gastiwundscbafi find d1e„Pr_e1s_e fur diese Ausflüge äußerst billig berechnet; dteselbenbetragen m11E1111ch1uß der Kosten für Unterkunft und Verköstigung, Beförderung _zu Wagen, Dampfbootßkund Pferd für die (Exkursion 111 den Ural 150 Rbl. (320 546). für die Exkursion nach Estbland _50 91111. (108 „H), nsch

inland 50 «44 finisch (40 544), nach dem Kauxamd und der Krim

50 Rbl. (532 ..46) mit Ausschluß der_Seitenausfiuge. Das geologische Reisebandbncb, welchem die geologi1che Uebersichtdkarte des ru,ssifchen Reich in 1:6 300000 sowie zahlreiche Detailkart'en und Profile bei-

efügt werden, ist im Druck und wird nach Erscbcmen spätestens Ende

pril edem Tbeilnebmer für den Betrag von 10 r. (8 24), welcher bei ung der Mitgliedskarte einzuexenden ist, 1": ermittelt werden. Vorsitzender des Organisations-Comtt s itA. Karvinsky, der Direktor des (30111116 340103111116, Geueral-Sekret r Tb. Tschernyschew.

Land- und Forftwirthsthast.

In Dresden ist am 3. d. M. auf dem Verbandstage der Land- wirtbscbaftlicben Genossenschaften im Königreich Sachsen, deffen Ver- handlungen ein Vertreter der sächsischen Regierung beiwobnte, wie „W. . B." meldet. eine landwirtbichaftliÖe Genossenscbaxtskasse egründet worden, welcher sofort viele Landwirt : unter eicbnung namhafter Beiträge bei- traten. Gestern beschloß der Verbandstag , den Getreide- verkauf der Landwirtbe genoffenscbaftlich zu regeln. Das Betriebs- kapitai ist durch Zeichnun von Antbeilscheinen, dem Ver- hältniß der Größe des Landbe ßes entsbrecbend, zu beschaffen. Die endgültige Erledigung dieser Angelegenheit bleibt dem im August 1). J. in Dreßden stattfindenden 13. aligemeinen Vereinstage der deutschen Landwirtbscbaftsgenoffenscbaften vorbehalten.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

N a ck w _e i 1" u 11 g * über den Stand bon Tbier1euche11 im Deu11chen Reich am 31. März 1897. (Nach den Berichten! der beamteten Tbierärzte zusammengestelli im Kaiserlicben Gesundbertßamt.)

Nachstehend find die Namen derljenigen _Kreiie (Amts- 21. Bezirke) verzeichnet, in welchen Rot), Mau - und Klauenseuche oder Lungen- seucHe am 31. März Herrichten. Die Zahlen der betroffenen, Ge- meinden und Gehöfte sind - leßtere 111 Klammern - bei jedem

Kreise Vermerkt.

*. Roy (Wurm). . & Reg-Bez. Marienwerder: Mar1e11werder 1 (1), PotSdam: Teltow 1 (1); Reg.-Bez. Köslin: BMW) 2 (2). Reg.-Bez. Pos'en: Birnbarim ] (1); Reg.- Bez. Breslau: Oels 1 (1), Trebnixz 1 (1), BUMM] _(1), Habelscbwerdt 1 (1). Re .-Bez. Liegniß: Bunziau 1 (1), ©ch011au 1 (1), Reg.-Vez. Opbe n: Grottkau 1 (1)., Reg.-Bez. Magde- burg: Aschersleben ]. (1). Reg.- Bez. Hildes'betm: Lgndkrew (Höttin11cn2(2). Reg-Bez. OLnabrÜck: Landkreis Osnabruck 1(1), Bayern. Reg-Bez, Schwaben: Ne11buraa.D. 1 (1). Sachsen. Kreisbaubtmannscbaft Zwickau: Schwarzenberg] (1), Auerbach ] (2). Schivariburg-Sondershausen: Sondrrsbwrww 1(1), Elsaß- Lothringen. Bezirk Ober : Elsaß: Mulimuwn 2 (2). Bezirk Loibringen: Diedenbofen 1 (1), Saarburg1(1). Zusamm 611 25 Gemeinden und 26 Gehöfte.

13. Maul- und Klauenseuäxe.

Preußen. Reg.-Vez. Gumbinnen: Staliupönen 1(1), Reg.- Bez.:11iarienwerder:S1ubm 1 (1),Marie11werder3(3),Br1e)en1(1), Tbbrn 2 (2), Kulm 2(2), Graudenz 3 (3), 511111113 1 (2), Flatow 1 (1), Reg.-Bez. Potsdam: Pren11a111 (1), „Templin 1 (1), Anger- münde 1 (1), Oberbarnim 1 (1), Niederbarnim “[ (1),-Teltow 2 (2), Osibaveliand 3 (8), Wesibabeliand 1 (1), 9111511111 3 (3). Neg.-Bez. Frankfari: Königsbersr 1. Nm. 3,13), Soldin 1' (1)," Arns- walde 2 (2), Friedeberg ] (1), Landkreis Landsberg 2 («Y, 311111chaw Schwiebus1(1). Reg.-Bez. Stettin: Anklam 1 (1), „Oga151112 (2), Greifenbagen ] (1). Reg. - Bez.*Pdicn: Jarvischm ] (1), SÖroda 4 (4), Posen Ost 1 (1), Samker 1 (1),-Bcrnbau1n 1 (1), Meseriß ] (1), Kosten 1 (1), Rawtiscb 1 (3). „Gostyn 2 (2),

leichen 1 (1). Reg. - Bez. Brymberg: 253111113, 2 (2),

cbubin 1 (1), Jnowrazlaw 5 (5), Strelno 2 (2), Mogilno 1 (1). (Gnesen 1 (1). Re .- Bez. Breslau“: Gr. Wariegberg 2 (2), Militicb] (1), W111) (1111 (1), Neuwarkt 1. Schl. 1 (1), Strehlen] (1), Schweidnixz 2 (5), Glatz 1 (1), «Oabelscbwerdt 4 (11). Re .-Bez. Liegniß: Grünberg 1 (1) Glogau 1 (1)_ Jarier 1 (1), _ 01ke11- bain ] (1). Reg.-Bez. Obveln: Groß-Sirebliß 1 (1), Landkreis Beuthen 2 (2), Ratibor 2 (2), Leobicbüxz 1 (1). (6315115111 1 (1). Reg. - Bez. I)iagdeburg: Osterburg 7 (14) , Garde- le'gen5 (7), Stendal 1(1), Jerichow1 5 (21), Kalbe 1 (1), Wanzleben 6 (8), Stadikreis Magdeburg 1 (1), Wolmtriiedk) (1), 9121111115575- 1eben 8 (29), Oschersleben 1(6). Re11,-Bez. Merseburg: ©chwch15113 4 (4), Wittenberg ], (1), Bitterfeid 7 (7), Saalkrets 3 (3), 7981111161) 10 (16), Mansfelder Gebirgskreiéz 1 (1), Mansfelder Seekre134 (13), Sangerhausen 2 (4), Eckartsberga 2 (2), Q11erfuri1 (15), Merseb11rg 5 (6), Weißenfels 5 (14), Nauniburq 2 (3), ZRH 1 (2), 1,111'g-Bez. Erinrk: Grafschaft Hobeniiein ] (1), 933011118 2 (14„),_He1_1111611siadt 2 (3),L.111dkreis M*üblbausen 1 (3),La11,1e1111111ch1 4 (30), W51sze1111e3 (12), Stadtkreis (Erfurt "1 (1), Landkreis ErsUrL2 (5), Z1e11enr11ci' ] (21. ?)ieg.-Bez. Schleizwig: Sieirxbu1111 (1), Siormarn 1 (1). Reg-Bsz Haxinoder: Diepholz 1. (1), 8301111 1 (1), Nrenburg1 (1); Sibizenqn 16 (44), Sulingen 2 (2), Stadtkreis Hannover1W1SYch11ch117511 Landkreis Hannover 1 (1), Landkreiex Linden 2, (3), Spr111(1e,3 (6), H.1111e111 5 (15). Reg -B1*z. „Hildesheim: Peine 1 (21.2.111111-3111311111 i. „15111111. 1 (i), Gronau] (!), 2111e1d2 (3), Wbs'lar1 (1), F-xadtßew (655111111151 1 (1), Landkreis Göiiingen 3 (4), 1171111111111 1. «11111111. 1 (1), Uslar 6 (28). (Einbeck 5 (6), J1se1d ; (1). 91111-Bez. Luneburg: Landkreis Crüe 2 (4), BUrgdbri 4- (7), _ FUÜMZiWiiCi 2 (3). Reg.-Wez. Stade: Verden ]“ (1), AÖJM 2 (2). *ieg,„B-?1. O'Mabrück: (Grafschaft Bentheim 1 (1) Bemenbruck 2 (2), 9.1k111e 1 (1), Jbur-,1 1 (1). Reg-Bez. Aurich: Norden 1. (1). _Leer 1 (2) Reg.-Bez. M iinster: Warendorf 3 (6), Becknrn 5 112), LUTMJÖÜUYZU 2 (2),Rr1klir111baufe11 1 (1). Reg.-Bez. M1nde111'11111111n 2,(2), Herford 2 (2), HaÜe i. W. 6 (12), Wiedenbruck" 11 (28), Paderborn 1(3), Bürrn 2(4), Warburg 2(2), Höxter 111). Reg-Bez. Arn?- berg: B1'110113(7), Lippstadt 18 (471). Soest 7 (13), Landkreis 231111111111 1 (1), Schwelm 1 (1), S1111e11 2 (7). Reg.-Bez. Cas'sel: Landkreis (Cassel 2 (4), Eschwege 3 (8), Frankenberg 2 _(5), Frixziar 11 (38), Stadtkreis Hanau 1 (1). Hersicld_1 (1), .HofgetIm-ar 113), Jnfeld 7 (20), Vieliungen 5 (25), _Wolsbagen 4 (11); Reg-Bez.

iesbaden: Westerburg 2 (2), Lur-eburg 1(3), Hoehn 1 (3), Skadtkreis Frankfurt 11.2111. 1 (1). _Reg-Bez. 5191116115: ZeU 1 (1), Altenkirchen 1 (1). Reg.-Bez. Duiixldbrf: Kleve 1 (5), Rees 2(3), Landkreis Krefeld 1 (4), Landkreis, Csserx 1 (2), *Möré; 8 (8), (Geldern 4 (4), Kempen 5 (7), Stadtkreis Duffeldori 1_ (1), „La".d' kreiI Düsseldorf 1 (1), Stadtkreis Elberfeld 1 (2), "Solingen 3 (5), Grevenbroich 1 (1). Re1.-Bez. Trier: Dau111 (5),Pru111 1 (10), Bern- kastel 1 (2), Saarbcüiien 1 (1). Reg-Bez. Aache11:_J1111ch 1 (1), Scblciden 10 (24). Reg-Bez. SigmaringenZHaigerioä) 1 (1). Bayern. Reg.-Bez. Ober-Bayern:_Stadtbeztrk Fre1fin91 (3), Stadibeiirk Ingolstadt 1 (2), Stadtbezirk Landsberg 1 (1), Stadt- bezirk '),1iü11chen 1 (8), Aichach 1 (1), , Bruck'Z (4), Dachau 1 (5), Eberbbrrg 1 (1), Erdin' 2 (2), Landbezrrk Fre1s'mg 1 (1), L_andbeztrk Ingolstadt 3 (9), Landbezirk Landsberg 2_(2), Yiiesbach () (15). Land- bezirk München 1 8 (16), Landb-iirk Munchen 11 4 (5), Schroben- hausen 3 (8), Tölz 1 (4), Wafferburg 1 (1); Reg.-Bez. Niedrr- bayern: Landbezirk Des endorf 1 (1), Landbeznk Landshut 1 (1), Regen 1 (1); Reg-Bez. 5Zialz: Frankenthal 1 (1), Germersbetm 3 (3), Kirckobeimbolanden 2 (12), Landau 5 (7 ), Neustadt a.H. 1 (1), Speyer 212), Reg.-Bez. Oberpfalz: Neastadt a€ W.-N. 4 (7), Landbezirk Regensburg 1 (3), Waldmünchen 1(7); 91eg.-Bez._ Ober- franken: Landbezirk BamberH 11 1 (1), ,Landbezirk Hos 2 (3), Naila "_1 (2), Wunsiedel 2 (9); ch.-Bez. Mittelfranken: Stadt- bezirk Fürth 1 (1), Stadtbezirk Number? 1 (1), Landbeztrk Hinkels- bübl 1 (3), Landbezirk Erlangen 2 (2), 5) eusiadt 11.21. 5 (6), ch'em- ield 8 (12), Uffenheim 9 (16); Re1.-Bez. Un terfranken: Ebern 2 (2), Gerolsbofen 1 (1), arlsiadt 2 (23JZ Laydbezirk Kissingen 5 (6), Königshofen 1 (2), Lobr 1 (2), arktbetdenfeld 4 (5), Ochsenfurt 4 (5). Reg.-Bez. Schwaben: Stadtbezirk Vieu- burg a. D. 1(1), Tandbezirk Diüingen 1 (3), Landbeztrk Gunz- bargZ(8), JÜertiffen 1 (1), Landbezirk Kaufbeuren 6 (14), Land- bezirk Kempten 6 (27), Landbezirk Memmingen 3 (17), Mindelheim 2 (4), Landbezirk Nördlingen 2 (2), Oberdorf 2 (5). Sachsen. Kreißbauvtm. Bautzen: 'iitau 4 (4). Kretßbauptm. DreSden: Stadtbezirk Dresden 1 ( chlachtbof), Dreßden-Altstadt 2 (2), Meißen 2 (2). Kreishauptm. Leipzixx: Landbeirk Leipzig 7 (7), Borna 1 (1), Oschav 1 (1), Döbeln 5 ( ). Kreis uptm. Zwickau:

Preußen. Briesen 1 (1); Reg.:Bez.

Landbesirk Cbemniß 1 (1), Marienberg 1 (1 , Zwirkau 1 (1) Planen 3 (4), Glauchau 2 (2). Württemberg. ?steckarkreis: Öacknautg 5 (11), Brackenheim 1 (1). Cannstatt 2 (2), Eßlingen 1 (1 , Hei - bronn 1 (1), Leonberg 1 (1), Ludwigsburg 3 (3), Marba 1 (1 Maulbronn 2 (3), Neckarsulm 3 (5), Stadtbezirk St1ttgart 1 Landbezirk Stuttgart 1 (1), Vaihingen 5 (5), Waiblingen 1 (_1s Weinsberg 1 (2). Schwarzwaldkreis: Herrenberg 1 (3), Hot

3 (8), Nürtin1en 4 (15), Oberndorf 1 (1), Rottenburg 3 (8) Rott- weil 1 (2), Sulz 1 (2), Tübingen 2 (11). Jagstkreis: Eüwangen 4 (19), Gaildorf 3 (3) Gerabronn 3 (8). Gmünd „5 (9), Hall 5 (10), Heidenheim 4 (5), KünzelSau 4 (10), Mergentheim 4 15), Neres- benn 2 (3), Oebringen 5( 13), Schorndorf 8 (15), Welz _eim 6 (30), Donaukreis: Biberach 7 (18), Ebingen „3 (6), Getsltngen 4 (7), Gödbingen 6 (7), Kirchheim 5 (5), Laupheim 3 (6), Leutkirch 4 (8), Münsingen 2 (17), Saulggu 1 (1), Ulm 13, (145). Baden. Landeskommiff. Konstanz: Konstanz 1 (1), Meßkirch 1 (1); Landes- kommiff. Freiburg: Breisach 1 (1), Cmmerzdmgen 4 (6), Kehl 1 (1), Lahr 1 (1),Offe11bur 1 (1). Landeskommtff. KarlSrube: Achern * 1 (10), Bühl 1 (1), Ziastatt 1 (20), Bretten 1 (2), Bruchsal 1 _(1), Durlach 1 (1). Pforzheim 1 (2). Landeronrmiff. Mannheim: Mannheim 1 (2), Schweßingen 1 (2), Weinbetnr 2 (3), Eppingen 1 ( 1), Heidelberg 2 (2), Sinsheim 2(33),'Ade1§heim 1 (4), Mpoack; 2 (10), Tanberbiscbofsbeim 2 (7), Wertheim 1(1), Heffezt. Provinz Starkenburg: Erbach 1 (3), Offenbach 2, (2). Provinz Ober- bessen: Gießen 7 (12), Büdingen 1 (1), Frtedberg 1 (1), Schotten 2 (2). Provinz Rheinhessen: Mainz 1(3), Bingen 3 (8), Oppen- beim 1 (2), Worms 5 (16), Mecklenburg-Schwerin. Wißmar ] (1), Güstrow 1 (1). Sachscn-Weimar. Wermar 13 (72), Apolda 4 (6), Neustadt a. O. 1 (1). Oldenburg. Herzog- tbum Oldenburg: Butjadingen 2 (3), Brake 1 (1), Elsfleth 1 (1). BraunschWeig. Braunschweig , 6 (17), Wolfenbütiel 2 (2), Helmstedt 1 (1), Gandersheim 3 (4), Hoizminden 3 (6). Sachsen - Meiningen. Saalfeld 2 (8 Sachfeu-Altenburg. Altenburg 2 (2). Sachsen-Cobur *Gotba. Herwgibum Gotha: Landbezirk Gotbab (29). Anhalt. De a114(4), Cölben 8 (15), Zérbst 2 (2), Bernburg ] (1). Schwarzburg- Sondershausen. Sondersbmnen 2 (31. Waldeck. Kreis des Eisenberaes 3 (29), Kreis der Twiste 8 (177). Reuß j. L. Schleiz 3 (3). Schaumburg-Lippc. StadTbagen-Hagenburg 2 (2). Lippe. Stadtbezirk Salzuflen ] (2), Schötmar 1 (15), Brake 4 (4), NerwalfungSamtsbezirk Blomberg 2 (2), Verwaltungsamtsbezirk Detmold 7 (8). Hamburg. Siadibezirk Hamburg 1 (1), Marsch- lande 1 (2). Elsaß-Lothringeu. Bezirk Unter-Elsaß: Land- kreis Straßburg 2 (3), Erstem 2 (3), Schlettiiadi 1 (2), Zabern 4 (14). Bezirk Ober-Elsaß: Altkircko 1 (3), Colmar 2 (2), GebMilr-r 4 (17), Mülhausen 2 (19). Bezirk Lothringen: Lazid- kreib Metz] (1), Diedenbofrn 4 (19), Forbach 1 (3), Saargemund 2 (2). Zusammen 939 Gemeinden und 2326 Geböße.

(). Luugenseuche. Reg-Vez. Potsdam: Angrrmünde1(1), Oft- bawelland 4 (8), Ruppin 1 (1). Reg-Bez. Bromberg: Czaxmkau 1 (1), Reg.-Be1. Magdeburg: Wanzleben 2 (2), Wolmtrftedt 5 (9), Neubaldensleben 6 (10). Reg.-Bez.Düsse1dorf: Kempen1(2). Sachsen. KreiSbauwtm. Leipzig: Grimma 1(1), Zusammen 22 Gemeinden und 35 Gehöfte.

,

Preußen.

Handel und Geiverbe.

Céz1iiche Wagenßestellur» für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Rubr smd am 3. d. M. (16118111 13 003, 1116111 reibtzeitig .;:„ieüt keine Wagen. _ * Jm Oberschlesien sind am 3. d. M. (16111111 4028, 1111111 recht- zeitig gestellt keine Wagen.

Zwaan-Versteigerungen.

Beim KöniglicbeU Amt:?gericht 1 Berlin stand am 22113111 das Grundstück Petersburgersiraße 46, dem Maurer- meister W111). Schwarm und dem Pribaiier _Andr. Gas gehörig, zur Versteiwerung; Fläche 4,12 5; fiir das Meistgebotwon 84 2001/44 wnrde, der Privatier '.)111drcas (351113, Petersburgersiraße 48, Ersteher.

éL*keim Königlichen Amtsgericht zu Charlottenburg wurde das Verfahren der Zwanngerstciqerunü desim Grundbucbe von der Siadtharlbite-nburg Band 87, Blatt Nr. 3278, auf die Namen des Rentiers Wilhelm (Gustav Barniyke und des Ka1z_f_man11s Felix Fürstenibal ein(1ekrage11en,zu (Cbarloktenburg, Sophie- Cbaribttenstraße 31/32, belegenen Grundstücks ayigeboben, da der be- trcibende Gläubiger, .Mi-Bäckermeister L o 11 i s W e t sc zu Charlottenburg 16111111 Antrag auf Zwa11gSwrrsteiger1m11 zurßckgenommen hai. Dec Versiei11erun1xskprmin 11111: der Z111chlx111ske1111111 am 15. April 1897 faile11 fort. - In Sachen, betrrkiend die Zwangévxersteigeruna des tm Ginndbuci) 17011 der Stadt (Charlottenburg Bd. 161, Bl. Nr. 5635, 11111" den 911111111 der bercbejicbten Kaufmann MJribaBaer, geb. Fischer, 311 Schöneberg eingetragenen (Hrnndstuckö wird das Ver- iieiger11111118511e111 1113111 1. März 1897 51111111 b'er1chttgt,' daß 11e1111311k€Z (Grundstück 111 Cbarlotkenbnrg" nicbt, w1c QUJLZJUM, Passau- sira1'1c 1, s;.111derr1 Pafsauersiraße 26 belegen ist.

Ausweis über den Verkehr auf dem BerlinerSch1acht. biebmarkt Vom 3. 9111111 1897. Auftrieb, nnd Markt- breise 11ach Sch1acht11c1111ch1 mit 2111311051118 der Scbwe'me, welche n9ch Lebendßewicbt (111.-«Welt werden. Riyder. Ausxrleb 4795 Stuxk. (Durcbickpnittkzbreis für 100 1111.) 1. Qual1iar 112-118_.«, 11. Qualitat 94-108 „11, 111. ng111ä1 80-90 .11. 117. Qua111a168-76 „11- S (bw e i ne. Auftrieb 8836 Stück. (Durcizxcbmttsvretß für 100111;) :).)iecki1'11b11rgxér 94 --96 „46, L:»ndicbweine: Z.."JUTS 90-92 544 1). 11eri11gere 82-88 „44 bei 20 (),-“9 Tara br. St. - Ka [ b (,'-r“; Auftrieb 1350 Stück. (Durcbsäyniiwvreis 1111“ ] RZ,) 1. Q11ch1111ai 1,12- 1,18 x(, 11. Qualität 0,94--1,06 „44. 111. Q::al. 0,76-088 «44 - Schafe. A1111rieb8614 Stück. (Durchsckonittsprew für 1 kJ.) 1. Qualität 0,96-1,04 .411, 11. Qaaiiiäi 092-094 „461, 111. Qua-

lität - 344

Berlin, 3 Avril. (Wdckyrnbericbt für Stärke. Stärke- fabrikate und Hülsenfrüchte bon Max Saberskv, Ber1in117. 8.) 111. Kartoffelstärke 171-172 „461, 13. Kartoffelmxbl 171-172 .,.-Y., 1111. Kartoffeimebl 1551-16 .,44. Feuchte Kartoffelsigrke. Frachtvamxat Berlin 9,60 «44, Griber Sdrud 2011-2134, Kad.-Odrub21i-22„44,* Export 221-23 «44. Kartoffelzucker gelb 20-201 „44, Kartoffelzucker

Dexirin gelb und 1131215113. 23-24 «44, db. 1ekunda 21-1-„22 „ja, Weizrnskärke (kleinsi) 34-35 „44, db. _(11roßit) 39-40 344 Haliescbe und Scblesisä)? 40-41 .44, Retsstarkr (Strablen) 20-52 „44, db. (Stü1ken) 49-50 „46, Maisstärke_40-41..4(, Schabesiä_rke 35-36 .44, Viktoria-Erbsen 15-18 344. Kocherbien 14-18 „44, grun: Erbsen 14-18 «44, Futter-Erbsen 12-13 „44, 1111. weiß? Bohnen 23-25 «, Flacbbobnen 24-26 „46, Urigar. Bohnen 20-22 „44, Galiz-ruff. Bohnen 18-20 «44, große LG1en_'34-48 „44. unttel do. 28-34 „411, kleine do. 20-26 „24, werßeUFtrse 16-20 „44, gelber Senf 22-30 „44, Hanfkörner 1711-18 „46, interrubien 23-23) „44, Winterraps 2311-24 „44, blauer Mohn 24-28 „44, weißer do. 40-48 346, Buchweizen 13-16 „44. Wicken 1'3z-15 .44, Pferde- bobnen 13-131) „44, Leinsaat 19-20 „44, Mars loko 8k-9 , Kümmel 44-50 „44, prima ini. Lemkucben 13-14 .44, do. ru . do. 1111-13 „46, Ravskuäoen 11-12 „44, pa. Marseill. Erdnußkucben 14-16 „44, a. doppelt gesiebtes Baumwollen-Saatmebl 58-62 9/9 12-13 «44, e11e getr. Biertreber 28-34 0/0 92 --10i „44, getr. Ge- treidescblempe 32-36 0/0 12-13 „46. getr. Mais-Weuenschlempe 36-39 0/9 13-14 .44, getr. Maisscblemve 40-449/a,1 -13 .“, Malzkeime 911-1012» Ro genkleie 8,90-9k „44, Weizenkleie 8, -9kcki

(Alles per 100 kg ab * abu Berlin bei Partien von mindefteal 10000 kg.)

kay 211-221 .“, Rum-Kuleur 32-33 „46. Bier-Kuleur 32-33 ..44, , __