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dreiua! mit aueknlklkem
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„ .. ou neuem a - ' eßalr“kein 5:1st 444 4184414142424. „ Yat: "611111: von Chopin, 2 * korrekt und fein s
versammelten !) rern 1) Abend gab dieZÉopranisiin F
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te die Künstlerin d t in der Ton. M die g en. . in rLulein “Loui b- Puck, ra
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cbwunden', urid .Die Rose" von
gelungenen Vortrag mann und Anderen,
Im Königlichen Opernbause
-Wag.ner's Oper in der
“Wartburg“
„Tannhäuser
und der
Einrichtung
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Im
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Stücke von Tschaikow , Debüts stattfinden.
111: MBJaaft'vM 31: Ost iertag Die 6 a ' en er- e e: ,
QMM!“ aller techni 65a- weiten Fei e: „Dori, .und
nur
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Sucher's Leitung und in folgender Beseßun
Scene: Tannhäuser: Wolfram von Eschenbach: Herr Herr Stammer. _ Am Montag gelangt desselbru und Isolde“ zur Aufführung. , in Karlörube gastiert als Tristan, die Isolde singt Herr Mödlinget, den Kurvenal Herr den Melot Herr Fränkel, den Seemann Herr
König Marke
äne Frau Götze,
Herr S lva,
ieban. Kapellmeister Dr. Muck dirigiert.
Im Ne uen _ das vieraktige Lustspiel .Wobltba 'mäßi ten Preisen in der üblichen * mKöniglicben Schaufpielbau se wird morgenShakespeare's Trauerspiel .Otbello" mit Herrn Matkowsky in der Titelrolle ge- _ Herr Grube, die Desdemona o enbur er, die Emilia Fräulein Lindner, den Cassio Herr urscbian. ontag findet eme Aufführung von Ernst von Wilden- , in nachstehender Be- Josep? Mödlinger, Kurt Sommer und Herr Ludwig; Dietrich Einge eiter wird die Matinée durch einen von ])r. Adalbert von Han-
eben. Den Jago spielt
_m
bruch's vaterländischem Drama .Die Quitzow'ß'
Yxseß
seßuna statt: Friedrich 1. von Hohenzollern:
von Quißow: Herr Molenar; Conrad: Herr Purschian' Barbara räulein Lindner; Ö
Thomas Wins: Agnes: Frau don Horben urger;
.von Bu : ,Rieke: rau rau Seebach;
onrad ;
err Vollmer.
. Das Deutsche Theater hat für die nächste Woche folgenden Spielplan festgesetzt: Morgen: .Die der unkene Glocke"; Monta : „Einsame Menschen“; Dienstag: „Don versunkene Glocke“; „Donnerstag: schlossen; am Sonnabend und am nächstfolgenden Sonnta .Die versunkene Glocke“. Die morgige Nachmittags-Vorste 11 wegen der Matinée der Freien Bühne aus; am nächstfolgenden tag Nachmittag findet eine Aufführung der „Weber“ statt.
' Im Berliner Theater gebt mor en Nachmittag Wilden- zum 165. Ma 6 in Scene. Heinrich“ wird am Dienstag gegeben. ,Das neue Gebot“ wird morgen
bend und am Mittwoch wiederholt.
bruch's „König Heinrich“
MontY und der * übne'
am Sonnabend und
Elisabet : ulß, Venus:
Königlichen O ern-Tbeater wird morgen rauen“ von L'Arrongr zu er- ung gegeben.
Stroband :
Wetterbericht vom 10. April, 8 Uhr Morgens.
arlos“; Mittwoch: „D e Cbarfreitale: ge-
. .“_ „11110r1d11r1 [,
.Renaiffance' gelangt am am Ostersonntag, die Lustspiel-Novitat „Kinder am Ostermontag zur
laviervorträgx der se SchmidtxwelÖe kreuxxiir umanxi mw Anderen ist sei dr te, fan en ber den zahlreich J ufnabme. _ An demselben orence Fraser aus Süd-Afrika _ein Konzert in Saal Bechstein, das nur spärlich besuch? war.dLetit1)1;r ger ng, a e die Unsicherheit im Gebrauch der höheren Vortrag der Lieder beeinträcbt elangen ibr Mozart's Arie aus der .Zauberfiöte' .
ver: Spohr. Pianistn Auguste Göv-Lebmann verlieh dem K einiger Piécen von Beethoven, die mit woblVerdientem Beifall aufgenommen
wurden, noch etwas Interesse.
te. Am besten 111,1
onzert durch den
morgen Richard ängerkrieg unter Kapellmeister der Hauptrollen in
Fraulein Hiedler, rau Sucher, Landgraf:
eisters Oper „Tristan Herr Emil Gerbäuser vom Hoftheater rau Sucher, den
Herr err Kahle;
Stationen.
Bar auf 0Gr u. d. Meeressp. red inMillim
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Belmullet. . Aberdeen .. Zbristxansund open agen . Stockbolm . t MWH"
. 6 er g. MoSYau . . . Coerueens- toWn . . . Cherbourg . lder . . . . vlt . . . .
Hamburg . . winemünde NmfabWaffer Memel . . .
1) Nachts Regen.
Regen.
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wolkenlos ?
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wolkig beiter
wolkig bedeckt Nebel bedeckt 4 wolkenlos . wolkenlos -
beiter
bedeckt bedeckt bedeckt bedeckt
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wolkig bedeckt halb bed. wolkig bedeckt“) Nebel wolkenlos bedeckt Regen bedeckt
') Früh Regen.
6.76
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beiter
Uebersicht der Witterung.
Eine flache Depression mit trüber, regnerischer Witterung erstreckt sich vom norW6gischen Meere südwärts nach dem südlichen Nor vor dem Kanal und über Ost- Lebiete lagern.
ändert, stellenweise ist etwas Regen efallen.
aus. 88. Vorstellung. erkrieg auf Wartbur .
in 3 Akten von Richard
Emil Graeb. InScene eseßt vom Ober-R
Tevlaff. Dekorative Tinti tun vomOber-In
Hä?“ Dirigent: Kaye mei er Sather. nfang :,
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3) Nachts
Feegebiet, während uropa Hochdruck- Bei schwacher, meist südlicher bis stlicber Luftströmung ist das Wetter in Deutschland beiter, die Temperatur ist durchschnittlich wentier- am-
berg hatte gestern Nachmittag Gew tier. Zunahme der Bewölkung wabrschein , , Deutsche Seewarte.
5- Theater. Königliche Ithauspiele. Sonntag: Opern-
Tmm äuser und der omantis 6 Oper gner. Ba et
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bale und Liebe" die .;Ka 6. geschlossen.
wird ihr S iel p tendanien
:: Heervou Sachfra-
m L ess die Novität „
cbloffen, währen
unter Mitwirkung von Franz Tewe beginnen wird.
ich 'Wo, es Die fubekannte
Chopin, Schu-
.Das Stiftungsfest“, Diensta?t
auf der Schauspiel .Die Bildhauer“
bleibt.
613, die Bran- Kadelburg zum letzten
Vorsteliung kann er rau 5011 Leitung des Direktors Max
Richard Alexander, Emil Burwig,
berländer; er Spielplan des
Gertrud : Köhne Fincke:
,Trilby".
König" statt.
„Kaiser
Erlaubmß zum Angeln während
Schauspielhaus. 99. Vorsieüung. Othello, der] Mohr von Venedig. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakesp6ar6. U6bers6§t don Wolf GrafBaudissin(Schleg61-Ti6ck). Regie: Herr Ober- Ne iffeur (Grube. Anfang 76 Uhr.
ieues Opern-Tbeater. Wohlthätige Frauen. Lustspiel in 4 Aufzügen don Adolph L'Arronge. Anfang 76 Uhr.
Montag: Opernhaus. 89. Vorsteüung. Tristan und Isolde in 3 Akten yon Richard Wagner. Dirigent: Kapellmeister 1)» Muck. (Tristan: Herr Emil Gerbäuser, vom GroYerzoglickyen Hof-Theater in Karlßrube, als Gast.) nfang 7 Uhr.
Schauspielhaus. 100. Vorstellung. Sonder-Abonne- ment 4. 15. Vorstellung. Die Quikows. Vater- ländisches Drama in 4 Aufzü en von Ernst von Wildenbruä). Regie: Herr Plaßcbke. Anfang 74 Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Der Evangelimauu. Mitrwoch: Die Meistersinger von Nürnberg. (Stolzin : err Emil ©5136, Hans Sachs: Herr Tbeod. ei mann, als Gäste). Anfang 63 Uhr. Donnerstag: Oeffentliche Konzertprobe zur 10. Sym houie der Königlichen Kapelle. Freitag: Ge chloffen. Sonnabend: 10. Symphonie der Königlichen Kapelle. Sonntag: Undine.
Sckdauspielbaus. Dienstag: Egmont. Anfang 7 Uhr. Mittwoch: Das Leben ein Traum. Donnerstag: Geschlossen. Freita : Geschlossen. Sonnabend: Geschlossen. Sonntag: auft. Anfang
7 Uhr. Neues Opern-Tbeater: Sonntag: Doktor Klaus.
Deutsches Theater. Sonntag: Die ver- sunkene Glocke. Anfang 76 Uhr.
Montag: Einsame Menschen.
Dienstag: Don Carlos.
Berliner Theater. Sonntag, Nachmittags 21 Uhr: Köui Heinrich. _ Abends 71Ubr: Das neue Ge ot.
Montag: Renaissance.
Dienstag: Kaiser Heinrich.
Dening - Theater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr (volksthümliche Preise): Die Ehre. éMa Loewenfeld als Gast.) _ Abends 74 Uhr: Ga tspie von Franz Tewele. Seine offizielle Frau.
Montag: Gastspiel Von Franz Tewele. Seine offizielle Frau.
Dienstag: Gastspiel von Franz Tewäe. Seine osfizieile Frau.
Kendenz-Theater. Direktion: SigmundLauten- bare?- Sonntag, Nachmitta s 3 Ubr: Bei halben Pr sen: Der Hütteube ker. ,Sihauxpiel in 4Akten von Georges Obnet. _Abends UU r: Zum ersten Male: Ein angenehmer Gast. Schwank in 1 Akt von Geor es Courteline. Deutsch_ von Emmerich v. Burow cz. _ Vorher: Affoeiés.
U M . Am Donner“ „wird als 31. Abonnemtrrts-Vorfteiinn W ck bruno aungübrt, bei welcher Gelegenheit einig? sky Aru FreitagßRl-ke'iben sowohl das Theater
JuFikav von "1 "1 'VW-sat d thti m I e 11 en er, n . n- “'H“ A ust? “&?!- revenber ', das Verdienst- un' und“ issen! “ ieben. Frau “ «Grevenberg
ei Jahren Ehrmmit lied des Meininger 11er!“
in -Tbrater“w dder Spielplander
ne offizieiie Frau“, in der Bearbeian von edrich Erdmann Jeßnißer, beherrscht. Das Werk wird mor en, am ontag, Dienstag, Mittwoch und Donnersta mit Franz ewele als Gast zur Aufführung Jelangen. Am Cha eitag bleibt das Theater 6-
am Sonnabend zum ersten Mal das dreiaki ge udeville .Toledad' gegeben wird( in welchem das Ferenc y-Ensernble 6
Im Schiller-Tbeater findet morgen Nachmittag die békéits angekündigte Vorstellim zu Gunsten des .Lette-VereinS" statt. Zur Aufführung kommt Gba ei eare's „Wintermärihen“; Abends wird das Anzengruber'sche Volksstü .Der
Montag und Miitwvcb finden Wiederholungen von Moser's S wank
eine Wiederholung von Rechel's Kirche sowie das Luther-Denkmal m einfacher Weise auf ftädtisckze
att. Am Donnerstag gebt „Maria Kosten ausscbmücken zu lassen. Es wurde beschlossen, diesen Anträgen
Stuart“ in Scene, während am Chatfreiia das Theater geschloffen
Am Sonnabend kommen zum er ten """""
YÜUQUSÜQ. rugricaua), Sizilianische Volksscenen in einem Akt von Die irma Otto Seiffert Nachf., Versandgeschäft für Bant- druck- ofi arten, Berlin W., Friedrichstraße 75, hat zum Gedächtnis:
iovanni Verga, deutsch von Otto Eisenschiß, und „Der eingebildete taatssekretärs Dr. von Stephan Trauer-Posikarten
Kranke“, Lustspiel in 3 Akten von Moliézre, zur Aufführung. des Im Theater des Westens wird Iacobson's Posse .Der Mann im Monde“ morgen, am Montag und Sonnabend Abend und am nächsten Sonntag Nachmittag gegeben. Am Dienstag wird Gustav Mal den .Reif-Reiflin en“ spielen. Am Mittwvch wird das bekannte Blumentbai'scbe Lusti1piel „Zwei glück- liche Tage“ zum ersten Mal aufgeführt und am Donnerstag, am nächst6n Sonntag Abend und am Montag wiederholt werden. Am Kaiser riedricb's, Kaiser Wilbelm's U., und demjenigen d Cbarfreitag bleibt das Theater 961651on _Die morgige Nachmittags- si um 3.1 Uhr ihren Anfang nehmen, da um 12 Uhr eine Matinée zum Be ten der „Rudolf Falb-Spende' unter ofpauer und unter Mitwirkun der
Damen dell7-Era, Bertha Haußner, Helene Lieban und der H
stein 5Zrdichtetcn und von Fräulein Marie Immisch gesprochenen Prolog.
euen-Tbeaters fiir die nächste Woche ist folgender: Täglich Abends: .Trilby“; morgen Nachmittag: „Mar- celle“; am Ofter-Sonnta , den 18. (Vorstellung der Dramati chen GeseUscba t): .Früblingßreif“, Abends: .Trilby“; am Oster-Mvniag, Nachmittags: .Marcelle“, Abends
Im Theater Unt6r den Linden erleidet we en Heiserkeit des Fräuleins Cornel'ii d6r Spielplan insofern eine Abc? bend: morgen Nachmijtag „Der Bettelstudent' und Abends ,Die Fleder- nÉfäÜt mauS' (mit Ballet) in Scene geht. _ Am nächsten Sonnabend onn- findet die erste Aufführung des neuen Vaudevilles .Der Cognak-
Maunigfaltiges.
Das Königliche Poli ei- der Angler nochmals darauf in, daß nach einer Vereinbarung mit dem Regierungs-Präsidenien zu Potsdam Gesuche um Ertheiiung d6r
LustsJkel in 3 Akten von 261111 Gandiilot. Deutsch von ax Schönau.
Schiffab“
achyxitiags - Vorsteüungen: am werden miiffeu.
_ Q ne, HobßeY
71167 brts [ie 266111517“;
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verschiedene
sein Gastspiel im Les ng-Tbeater Meineidbauer“ gegeben. Am
staitzugeben. Male .Vauernebre'
FranÉl Espenbabn, Julius i
(“:.-x'?
(aucb, Weltpostkarten) in vierfacher Ausführun ]) mit dem Bildniß des Staatskekretärs, umra mt von einem mit lor umwundenen Posthorn, se nem child) Angaben über Geburt und Tod desselben, die 01136 Karte mit Trauerrand, 2) mit dem Posthorn. einem anderen Verewi ten und Emblemen, 3) mit den Bildnisien Kaiser Wii elm's1.,
3.46.4444 “4134314661326 ? 444 '“ ureau nir Prüfung und guiaibili
_Aeußenma vors
Der Magiftrat hat auf Antrag der städtischen Verkehrs. Deputation 'in seiner ge ' “D“Wlfink'A5?!l e“1111111171“"ZA? lch ei ben la 5 ße
nent ,a oenge ru enxun. au m F affen im Gansenodet getbeiltru verpaéreox Da 11, gefielle an der Qberspree, welcbe info 06 sec. AussieUung als solche eingerichtet worden war, mit Nücksi darauf daß sie nur in seltenen Fällen !)quth worden ist, wieder 41 s, Boot: Anlegestelle eingerichtet werden. _ on Behörden für die Hunderijabrfeier hergerichteten“ efifiraße find zehn photographische Aufnahmen “ Magistrat hat beschlossen, 300 Exemplare von jeder Aufnahme an die Mit lieder der ftädtis en Behörden re., insbesondere an die bei den Arbe ten bctbeiligten theilung zu bringen. _ Der Orisver Vereins“ bat den Magistrat ersucht, zur 50. Hauptversammlung der Gustav-Adokpb-Sjiftung, die in den Tagen vom 27. September bis 1. Oktober d. J. bierselbst fiatifindet, die erforderlichen Säle im Natbbause herzugeben und die
S ' b 'cblo . di ““Jana-33? ...? .F.-4.1.2622
Uk; so ewerbe-
der seitens der städtischen gema t worden. Der
aubeamten, ?andwnker u. s. w., zur Ver. 6 11 Berlin des .Gustav-Adolph.
Plätze um die Nikolai- und Marien.
herstellen lasen: Naivensiug und (auf einem ildniß des Staats-
seertärs von Stephan, durcb Allegorie verbunden. mit entsprechender In- schrift, 4) mit dem Sterbebause, dem Reichs-Postamthebäude in der Leipzigersiraße, dem Neubau des Reicbs-éosiamtß und dem von einem Posthorn umgebenen Vildniß des Da
erren werden in derselizen künstlerischen Art in Autotypie und Buntdruck eban, hergestellt, wie dre bereits in demselben Verlage erschienenen Karten dolf Steinmann stattfindet. zur Funderfiabrfeier mit dem Nationaldenkmal Kaiser Wilbelm's des
ingefchiedenen. Diese Karten
Gro en und zum Geburtstage des Fürsten BiSmarck.
A til, um 12 Uhr: Matinée
nderung, als veröffentlicht Z 6
suchten un
zum Rückzuge.
Präsidium weist im Interesse
des Sonntags oder während der
Montag: Ein angenehmer Ga . _ Vorher: Affociés. |
ULULS Theater. Schiffbauerdamm 4a. / 5. Direktion: Sigmund Lautenburg. Sonntag: Gast- FTU d6§ Herrn Willem Royaards vom Königlich
iederlandisében Theater in Amsterdam. Trilbv. Schauspiel in 4Akten von Du Maurier und Potter, deutsch Von E. Lederer. In Scene geseßt von Si mund Laufenburg. Anfang 74 Uhr.
onntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Marcelle. Montag: Trilby.
Ickiiirr-Tyeater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr : Ein Wintermärchen. _ Abend?; 8 Uhr: Der Meiueidbauer.
Montag, Abends 8 Uhr: Das Stiftungsfeft.
Theater des Westens. Kantstraße 12. (Babu-
bof Zoologischer Garten.) Sonntag, Mittags 12 Uhr: Matinée zum Besten der Rudolf alb- Spende. _ Nachmittags Zi Uhr: Bei alben Preisen: Gastspi6l des Herrn Gustav Kadelburg. Die berühmte Frau. _ Abends 71 Uhr: Der Mann im Monde. (Wera: Willi Walden als Gast.)
Montag: Der Mann im Monde.
Dienstag: Gastspiel des Herrn Gustav Kadeiburg. Reif-Reisliu eu.
In Vorbere tung: Zwei glückliche Tage.
Theater Dinter den Emden. Bebrenstr. 55/57. Direktion: Iulius Fritzsche. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preiien: Der Bettelstudeut. _ Abends 711 Uhr: Strauß-Cyclus. Die Fleder- maus, O erette mit Ballet in 3 Akten nacb Meilbac un Halévy bearbeitet von C. Haffner und Rich. Genée. Musik von Johann Strauß.
Montaß: Die Fledermaus.
Sonna end, den 17. April: Zum ersten Male: Der Cognac-Köniß. Vaudeville-Operette in 3 Akten von Victor 6011 und Ludwig Held, für die' hiesige Bühne bearbeitet von L. Herrmann. Mufik von Franz Wagner.
Thalia-Theater (vorm- Adolph Emii-Tbeater1- Dresdenerstraße 72/73. Direktion: W. Hasemann. Sonntag: eirath auf Probe. Poffe mit G6- sang in 3 kten nach Gerö-Bucbbinder von Jean Kren. Gesangste te von Gustav Görß. Musik von Leopold Kuhn. Änfang 7? Uhr.
Montag: Heirat!) auf Probe.
Zentral Theater. Alte Jakobftraße 30. Direktion: Richard SchuY. Leßte Wotbe. Sonn- tag: Emil" Thymus a. . Leopold Deut ck a. G. Gin fideler Abend. Burleske dramatis Revue
Konstantinopel, 10. April, K. K. Telegr.=Korresp-Bureauß.) Die türkische Zeitung „Sabah“ olgende Depesche aus Elassona: (Gestern ver- , _ hr 1000 Griechen die Grenze zu überschreiten. Dre türkis en Truppen feuerten und zwangen die Griechen
"
a
Nach Schluß der Redaktion eingegangene
Depeschen.
(Meldung des Wiener
Die Verluste auf griechischer Seite sind br;
nächtlich. Der Ober-Befekxlshaber der türkischen Truppen Edhem Pascha und die Kommandanten der dritten und fünften Division trafen entsprechende Anordnungen. Der Ort, an welchem der Durchbruch versucht wurde, ist nicht gemeldet.
(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten" Beilage.)
in 1 Vorspiel und 3 Bildern von J. reund und W. Mannstädt. Musik von verscb edenen Meistern, arrangiert von Julius Einödsbofer. Anfang 711 Uhr. Montag und folgendeTage: Gin übeler Abend. Schluß der di6sjäbrig6n Poffen-Saison unwider- ruflich Sonntag, den 18. April.
Konzerte.
Konzerthauz. Karl Mehder -Kouzert.
Sonntag, Anfang Sz Uhr: Gesellschafts-Abeud.
Montag, Anfang 71 Uhr: Symphonie-Kouzert. Symphonie „Paftorale“ von Beethoven.
Zirkus Renz. Karlstraße. Donnerstag, den 15. April 1897: Abschieds-Vorfteliung. Sonntag (Palmsonntag) : Nur eine Vorstellung: Abends 7.1 Uhr: Aus der Mappe eines Riesen- ebirgs-Phantafteu. Außerdem: 6 Trakehner Zucthengste, dressiert und vorgeführt von Herrn ugo Herzog. Einfache und doppelte Baguette- spriiuge, ausgeführt von 12 Ungarn. Frau Robert Renz mit dem Schulpferde'Cyd und dem englischen Vollblut-Springpfcrde Binz. Ein Duell nach dem Valle, komische Scene von der be- rühmten Künstlerfamilie Agoust. „Ein Pariser Restaurant. eine neue und origrneüe „Jonglier- Scene von der berühmtsn KünstlevFamilie Agoust. Montag: Aus der Mappe eines Riesen- gebirgs-Phantaften.
_ , Familien-Nachrichten.
Verlobt: Frl. Elsbeth von Leers mit Hrn. rem.-Lieut. Gustav don Spangxnberg (Schön- 61d-Cbarloit6nburZ). _ rl. Helene Hainauer
mit Hrn. Prem.- ieut. ax von Dincklage (Berlin). _ Frl. Elsa Grund mit Hrn. Ma or Heinrich Serno (Breslau, 1.3. Lugano, Schwe z?-
Verebelicht: r. Bruno von Muvenberber mt rl. Clara Be rens (Berlin). _ Hr. Yrofeffor ttokar Branz ow mit Fri. Eva Ebers( chwerin
i. M.).
Geboren: Cin Sohn: Hrn. Gerichts-A eiio! 1)r. Geor Meyer ZErfuri). _ Eine To ter: Hrn. Joa im von agow (Vreiiau b. Linderode)- _ Hrn. Prediger Bayrboffer (Berlin). *
GFoZTeFÖ YF.)Gebeian1§ofsratbiT§TT „Iki rrrd
an ern._ r.ome.er ar - ang (Steinau a. O.). _ Hr. Rektor Karl Wendler
?Bernstadt i. Schl.).
Verantwortlicher Redakteur: Siem enroth in Berlin. _ Verlag der Expedition (Stbolz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Bu druckerei und Verlag!- Austalt Berlin IT., Wi lmstraße Nr. 32. . Acht, Beilagen,. . (einsÖTießlicb Vörsen-Beilage).
Ersie Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeigcr.
„114€ 86.
Berlin, Sonnabend, den 10.211161
Berichte von deutstheu Fruchtmärkten.
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16,30 15,40
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12,35
100 12,45 12,45 18,00 ' 2560 17,07 . “4 12,40 212 11,78 11,70 14,00 840 14,00 13,49 17,74 1 882 14,45 14,42 18,00 6 779 16,03 15,86 14,35 . . . . , 13,20
Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzeniner und der Verkaufswerib auf 501er Mark abgrrnndet 1111156216111. „Der Durch.
1612611121760 wird aus den unabg6rundeten Zahlen berechnet.
Ein liegender Strich (_) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, das; der b6tr6ff6nd6 Pr6is uicht Vorgekomrxxen ist; ein P1111ki ( .). in den [613th f6chs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.
Ueber dentschc Shakespeare- Forschung.
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Tie Geltung (“5505511160166 in Deutschland ist 61116 Sacha die im g6is1'ix16n Lebe'n aller Völker und eiten einzig dast6bt. Wie 51611 6111 Dichtcr fremder Zunge in rinenr ande b6irnisch geworden, das ist ohne Brispiei in der (““ck-schichte d6r Literatur6n. Noch ni6mals ist es dorg6k0n11116n, daß so wie 11 dies6m FaUe die Werke 6ines Poetrn Eig6n15um einer anderen Nation mit riner a11d6rcnSprach6Z6word6m Zaßkfein Name so wie hier kinging in 616 Reibe ihrer iational-
6 11106.
Vcrschiedene Umstände sind zufammengeiroffemum das zu 6111113 lichen. Und6nkbar wär6 die ganze Annäherung gewesén, Wenn nicht zum": stund dor 0116111 die g6rmanische Stammesverwandtscbafi, welche die insularen Angelsacbstn mit den festländischcn Deutschen verbindet, Shakesvcare in uns616m Vaterlande die Wege grebnet hätte. Wenn sick) auch im Laufe lanxzrr Jahrhunderte die Brudervöiker in "ganz verschi6d6116n Richtungén und unter anz v6rsch16d6n6n Bedingunßen 6111111161611 haben, wenn sich die Ver äliniffe auch so gestaltet ha 611, das; nun die fich ursprünglich so nahe Strhrndrn in manchen Punkten 6xtreme Gegensätzr zu Vertreten schein6n, _ das 0116 gemeinsame Stamm» blut Verleugnet sich doch nicht; seine Kraft bleibt doch1656ndigi Durch diese Kraft geschah es, daß die d611tsch6n Dichter in der zweixrn Hälfte des vorigen Jahrhunderts sich an die Engländer und hauptsachlich an Shakespeare wandten, um sich yon dem unerträglich gewordenen Zwangr der geistigen Herrschaft Frankreich zu befreien und wieder zu einer nationalen deuischen Kunst zu gelangen. Durch das Medium der Sbakespeare'schen Dich1ungkrvelt kamen sie wieder zur, Freiheit don Sckablone und Konvention und dann zur Selbstandigketi.
_ Jene Macht der Stammrsverwandtschaft hat es auch ermöglicht, da[; eine deutsche Ueberseßung so unmittelbar in die Fußstapfen des englischen Originals treten konnte. Völlig unerreichbar ist es für uns, auch wenn wir dem größten Ueberseßungskünstler das Amt anvertrauen würden, iialienische oder spanische oder auch franzö sche Poefie in unsere Sprache so hinüberzuretten, nie engliscke. as babcn wir praktisch gesehen, als An ust Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck, d6r611 Namen für uns mt dem Namen Sbakespeare's so eng verknupft sind, ihre meisterhaften Urbertragungen der Werke Dante's, „Calderon's, Cerdantes' beraus aben; sie bot6n das B6si6, was sich hier vieiieicbt überbaUpt bieten [ ßt, _ aber 66 610119 diesen Arbeiten doch nicht,
ck einen Platz im Herzen 086 V0 kes zu erobern wre ihr Shake- peare-Werk.
Was schließlich den Sieg zu einem so unerhörten, den Einfluß zu einem so dauernden gemacht hat, ist der Umstand, daß Shakespeare eben ein Dramatiker ist. Goethe, dam man in En land, Wie wir das in einigen früheren Aufsätzen über Goetbe-For chung berührt haben, mit starker Liebe und hoher Be risierung entgegenkam, de en Dichtungen man dort zahlreiche Uebereßungen widmete, an de en Ranzen eine weitverbreitete Gesellschaft von Gelehrten, Schrift- stellern Kunstlern, literarischen Liebhabern anknüpft, _ Goethe tsi, tro afl dieser Schätzung durch einen erlesenen Kreis Höchstgebiideter,
Zen eits des Kanals darum nicht ei entlich populär geworden, weil eine Hinstärke nicht im Drama legt, und es ihm [11 versagt ist, Von der 5 .iibne herab die Waffen in die ganze Fülle se ner herrlichen
Welt 6111111W6ib611. ShakésOLarE's Künsti6rsvrach6 (156r istdi6Sprc1ch6 des Th6aters, Und mit ihr hat 6r das 11011111? Dcuii'cbland 6rob6rr.
Noch zu 536111611611 d6s 11roß611Br11611 kam611 16.1116 W6rk6 nacb D61111chiand 116111561. Di6 „611911165611 Komödianwm“, die ersten 81139111- iich6n Berufsschanspieler. dir, 1111s616 V0r105r611 16116611 (61111611, 5011611 in d6n1ßr6ich6n Vorraii) an YolirnbiiMrn, rnit 17611611 1716 sich auf 1116 Wand6rychaft 1110151611, (1116!) Sdakcip6ar6'srhe TMK. Freilich, bis diese zu 0611 Ohren d6r; 1161111111611 Publikums“ 1161011111611, 5011611 sis? m&ist nicht weniger als 01168 5011 ihrer ursprünglirbkn .H6rrlichkcit 06rlor6n. D61111 wie kamrn die K011tödia11t6n zunächst MM 111 den Béfiß di6s6r Stück6? „Shakrspearr li6f; 116 in s6in6m „Globck-Tbeaier“ am Tb6ms6-Ufrr aufführen, & 11116116 s6lbsi darin mit, abrr 111 den Druck 2105 er 716 nicht. Thk'iis nacb d6111flücbjig6n Eindruck der eigenen Unschauung,_ 11161153 nacb d611 unz1156rlässig6n und lückenhaften Auf- z6ichn111111611 7chi6cht ÜLlSIEbilÖ-Ltcr und noch dazu während der „Vor- sieÜung 0611111101) arb6it6nd6r Stenograpbrn 1110651611 „sich die Konkurrenten ii)r611_T6xt z11r6chi, auf 111611065611 UmiVCJLii 1181011916 & schlief1lich in dis: Hände 611166 [int6rn66m6rs, der mit s6in6r Band6 über die Gre11z611 zog, urid War _ck 165.011 Von Anb6g71111 nichts w6ni er (118 (1111561111165 961061611, _10 läßt sich d6nk611, 11.461656 3051107611 V6ränd6rur111611, di6 natürlich 11612 gl6ichbed6u16nd11111V6rschi6chtcr1mgen war6n, er auf diesrn V6rschiu1111611611 Pfad611 110611 rrfuhr. Aber mit di6s6n V6rballhort1ung6n war 664 noch lange nicht 116111111. Dir Schau- spi616r sprachen zunächst natrngwnäß nur englisch und sah611sichin ;Holland und Därwmark, 11405111 si6 sicb 6rstiich 114111151611, kaum ver- iand611, noch wenig6r in Deutschland, wohin sie sicb 0011 dort aus 56- gab6n. Sie warc'n, um ihr Publikum zu f6ii6in, darauf angrwiesen, mehr im Min1isch6n als im Dicht6risch6n 11116 Wirkung zu suchen. Sic übertri6b611dar11m dort und strich6n hi6r, und si6 fügten 61116. neue Rolle ein: den Spaßmacher od6rHa11sn1urst, der sofort aÜgemei'n b6iiebt wurdr und 111111 auch nicht mein fehlen durft6. Als dann d16 englischen Komödianten dcutsch zu lern6n 561101111611, dachten fie natüriicb nicht im entf6r11t6st6n daran, den ursprünglich-sn r61n611 Text wiederberzusielien; das häite viel zu 17161 Mühe gemacht, wenn es überhaupt möglich gewrscn wärr. So blieben d61111 di6. V6r- stümmelungién d6r wahr6n Grstait ruhig bestehen.
In dies6r W606 lernten die D6u1sch6n des 17. Jahrhunderts Sbakespeare's Werke zuerst kennen. Zahlreiche N6chr1chien in glten Akten liefern die B6W6is6, daß die rnglischen Truppcri Dramen ihres größten Dichters in unserem Vaterlande zur Ausführung brachten. 1604 melden sich in Nördlingen „6111113? fo sirb fur Cn elender an- geben“ und wollen unter and6r6m .“ 011160 und _J111_1t 0“ spielen. 1611 sieht Landgrax Philipp von BUNNY bei einer REUS durcb Nord- deutschland am H0 6 d6s Markgrafc'n C risitan 11011 Brandenbur in Halle eine „teutsche Komedia, d6r Jud von V6116d10, aus dem ng- iändisÖen, agiren". 1626 erscheinen in DreIden ' ,Ronxeo „und Iulietta', „Julius Cäsar“. .Hamlet“, ,Lear“. Bci 61116r urstitchen Hochzeitsfeier in Torgau 1627 wird wiederum unteruanderen kucken die „Tragikomödie vom Julio Caesare" gespielt. In der saYiiscbtxn-“Hauptstadi wirddann 1661 eine „Tragikomödie vom Mohren 3115 6n6dtg , 1678 der erste und weite Theil „Von" der bösen Kaibgrnia“ Ägeßeben, d. l). 'natürlicko «bakespeare's .Bezahmte Widerspenstme. u einem Um- we 6 lernten die DeutsYen aus der Epoche des dreißigjäbri 611 Krieges au ein Stück des , ommernacbtstraums' kennen. on diesem
1897.
wundersamen Zaubermärchen reizte freilich weni er die zarte, dufti
Elfenpoefie, die sich darm zu einxm silbernen S [eier zusammenWe t, als vielmehr der grobe Humor m der Episode d6r Rävel, die vor Theseus, dem „Henryk; von Athen“, in einer unfreiwillig komischen Aufführung das tragi ch6 Liebes-gescbick yramuL' und Thisbe's a ieren. Dieses Theaterspiel im Theater gefie , ein Mann Namens anies Schwenter bearbeitete es zu einem selbständigen Schwank, und diesen wiederum machte sich der größte deutsche Dramatiker des ganzen Jahrhunderts zu eigen. Andreas Gryphius, d6r seltsamer- weise im Todesjahr Sdakespeare's, 1616, zur Welt kam und gerade hundert Jahre nach dem Geburtsjabre des großen Briten (1564) starb, schrieb danach seine .Absurda Comica oder Herr Peter S 1161113", ein Hurleskes ,Schimpfspiel', theils in Prosa 156118 in VLTJM verfaßt, eine kleine Posse von einer ls,olcben urwüchsigen dramatischen G6schicklichkeit und so köstlicher Behä igkeit, daß ihre 715 60111108. noch 561416 eine große Wirkung erzielen kann.
Aber während so das deutsche Publikum mittelbar und unmittelbar
Sbakespeace'fcbe P06fie kennen lernt6, während schon in der ersten Hälfte des 17 . Jahrhund6rts deutsch und lateinisch schreibende Dramatiker den Engländer nachweisbar bei ihrer Arbeit benu ten, war der Name dieses Mannes selbst b6i uns noch unbekannt. Qrß D. G. Morbof rin merkwürdiger Mann und der größte Gelehrte seiner Zeit, nenné ibn gegen Ende des Jahrhunderts, aber er hat dafür noch nichts von ihm gelesen oder gesehen. Ia, noch im Jahre 1740 weiß Bodmer, der große schweizer Schriftstelier und Kunsttheoretiker, den Namen nicht anders als ,Sasper' (01111) .Saspar') anzu eben! Um dieselbe Zeit jedoch haben wir die erste gründliche Bescbä igung mit Shakespeare anzufeßen. 1741 erschien zu Berlin „Versuch einer ge- buxidenen Ueberseßung des Trauerspiels von dem Tode des Julius Casar. Aus dem englischen Werke des Shakespeare“. Der Ver- faffer war Caspar Wilk). von Borck, preußischer Gesandter in London, Kurator der Berliner Akademie der Wißenscbaften, ein vor- trefflicber Kopf, dem König Friedrich der Gro 6 selbst ein Elo e schrieb. Seine Arbeit, über die vor einigen Jahren eine vortreffli e Studie von Walter Paeiow erschienen ist (Verner Dißertation, Rostock [Adier's Erben] 1892), war für iöre Zeit eine öcbst be- achtenswerthe Leistung; sie war trotz mancher Unbeholfenheiten im Einzelnen d0ch im Ganzen sebr geschickt geschri6ben, der herkömmliiöe Vers der Zeit, der Alexandriner,_ war darin in kluger Weise ver- wertbet. Und sie war eine That insofern , als sie sich gegen den damals in Deutschland auf literaris em Gebiet unumschränki herrschenden Gottsched wandte, de en vornehmsies Bestreben es war, das deutsche Drama nach dem Muster der französischen „1181160 dragéäis“ 11611 zu beleben. Er, der die Werke der französischen Klassiker als einzig nachahmenswertbe Ideale aufsieiiie, dem Racin6, CorneiÜe, Voltaire, später auch Moliére und DeStouches die Götter waren, mußte natürlich diesem Versuche, Shakespeare's freies (861116 g6g6n seine wohlabgezirk6lten Regeln aus- zuspielen. feindlich gegenüberstehen. So kann es nicbi Wunder nehmen, wenn wir ihn über Herrn yon Borck's Arbeit in seiner Zeitschrift .Beyträge zur criiischen Historie der deutschen Sprache, Poesie und Beredsamkeit" (Band 7, 27. Stück, S. 516) sagen Hören: „Die eiendeste Haupt- und Staatßaktion unserer gemeinen Komödianten ist kaum so voii Schnitzer und Fehler wider die Regeln der Schaubühne und gesunden Vernunft, als dieses Stück Shakespeare's ist“; an einer anderen Stelle meint er, der Iulius Cäsar, .der noch dazu von den meisten für Sbakespeare's bestes Stück ebasien werde, habe so viel Niederträchtiges (d. 1. im prach- gebraucbe jener Zeit = Niedriges) an sich, daß ibn kein Mensch ohne Ekel lesen könne!“ Und wenn Herr von Borck in seiner Vorrede eine Bemerkung gemacht hatte, die man dahin aus- legen konnte, daß er noch weitere Sbakespeare-Ueberse ungen plane, so schr6ibf„d6r Diktator Gott ch6d: „Der Herr Ue erse er also, 11161111 er, wie er drobet, noch me r übersetzen will, beliebe unmaß- IMU), bessere Urschriften zu wählen, womit er unsere cbaubübne 6retch6rn will, ehe er sich diese Mühe giebt; sonst wird ihm Deutsch- land keinen größeren Dank dafür Wissen, als uräeren Komödianten, die'uns auch eine Menge Stücke aufführen, die 6 aus allen kleinen Geistern d6r Franßosen überseizen, die von ihren eigenen Landsleuten angeztschei und verworfen werden'. Interessant ist es, wie der Kritiker d6r Berliner ,Harrde'schen Zeitung“ sich überdie Leistung des Herrn von Borck _ d6r Übrtcens dauernd anonym blieb _ äußerte; er stand mit dem Herzen o enbar auf Seiten Shakespeare's und seines Dol- :1161sci16rs, suchte fich aber sehr vorsichtig außzudrücken, wohl um sich liierar1fch nicht um seinen guten Ruf zu bringen. So schrieb er (1741, Nr. 118, vom, 3. Oktober): .Wir wissen, da weiter 61: (Shakespeare) noch die neueren theatralischen Dichter in n elland sich nach allen den Regeln rrch16n,_welche auf der Franßösischen chau- 5115116111651 obne Annehmlichkeit m Acht genommen werden ..... Inzw1sch6n finden wir das Große, nehmlich den rechten Character d6r Hauptpersonen in diesem Trauer-Spiele überau ..... Bey diesen Abbildungen (= Darstellungen) vergisst man sehr leicht dasjenige, was 1116 ungewöhnlich fürkommt, wenigstens sieht man es als einen Schatten an, der bey dem Lickote seyn muß.“
Es ist mitBrdacbt von di6s6r ersten deuts 55611 metrischen Shakespeare- iieberse un ausführlicher gesprochen worden, weil das so verdienst- Volie er des geisivolien Dilettanten, das an manchen Stellen geradezu überraschend ax die Großartigkeit des Originals erinnert, weit über (Gebühr vergessen worden ist. Herr von Borck hat seine Sache ungleich besser gemacht als die beiden Männer, die ein Viertel- jabrbundert nach ihm sich wieder an Shakespeare beranwagten. Von diesen war der eine kein Frinserer als Wieland, der 1764 eine Reihe von Dramen des nglanders in Prosa über- 16316; der andere war Job. oach. Eschenburg, ein Freund Lessin 's, d6r 1777 an Wieland's 6rfuch anknüpfte. Wenn wir einze ne St6116n aus- der Uebertragung des Herrn von Bokek, die Walter Paeiow in [einer oben bereits genannten SYM mittbeilt, mit den entsprechenden bei diesen bedeutend jün eren achfolgern ver leichen, so kommen wir zu dem verblüffenden esultat, dax; jene eréten die Vorlage nach dem Sinn und in der orm unglecb beser wieder- geben. Zum Beweise dessen seien her einige Proben ge eben. Z. B. der Beginn von des Antonius Vionolog an Cäsar' eiche (3. Akt, 1. Scene):
Shakespeare: „0, 1301-6011 1116, Mon 51860111J 131608 01“ 61114111 ..... “
E von Borck: ,Vergieb mir ach! vergiebi du blutend Stückchen rde.“
Wieland und Eschenburg: „O! vergieb mir, du blutende:
Leichnam!“ .
Bekanntlich hat A. W. von Schlegel später das .blutend Stückchen Erde“ wieder aufgetxgmmen und so popular gemacht.
Eine bekannte Stelle aus der wichtigen und berühmten Rede des Mark Anton auf den Freund (Shakespeare: M16 6711 111166 man 66 11705 811301" 6116111, M16 Z0061 18 okt; 111601700 771611 bdsjr bonus) giebt von Borck To wieder: “
„Das Uebel ebt nach uns, was wir beJangen haben „Und was wir Gutes thun, wird oft mt uns begraöen. thun lebt-
Wieland sebr trocken: „Das Böse, so die Men noch, wenn sie nicht mehr sind, das Gute wird oft „111 hren Geßebren eingescharrt."
E enbur icht beffer: „Das Böse das man thut, lebtrioö nacb WTK das GLUT wird oft mit unsern Gebeinen eingescbatrt." ,