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W. M "ers ter: Was MeucbenUebles t ua, das über- ; W'Gute wirdpämit könen oft srabeu.“ b ck deutlicher wird von Borck's Ue erle en it über seine Nach-
ku 'Wer folgender Partie aus der Rede des rutus zum Volk, die
der Ausonius-Rede vorangeht. Er überseßt vortrefflich:
„Weil Cäsar glücklich war, erfreut“ er mich von en, . „Weil Cézsar mich geliebt, bewein' ich ibn mit cbmerßen. „Weil Casar tapfer war: hielt ich ibn EbrenWertb, .Und. wkil ibn Ergeiz starb: _ erschlug ich ihn durch Schwerd.“ Wie falit_Wieland dagegen ab: „In so fern Cäsar mich liebte, wein' ich um ihn; in so fern er glücklich war, freute ich mich darüber; in so fern er dapfer war, ebrt' ich ihn;" und in so fern cr bkrrsch- süchtig War, erschlug ich ibn!" Eschenburg giebt noch Weniger; er seßte statt des stei e_mden „ers lug“ das matters .töteie“ und folgie im übrigen *.eland
sklav fcb nach. *
*
Eschenburg führt uns “mittelbar in die zwsite Epoche dsr deutschen Beschäftigung mit Sbakc1peare. (Er hatte seine Anregungen bon Lesßng erhalten, und Lessing war es ja auch gkweskn, der mit wingender Kraft in der ,Hamburgischm Dramatur ie" Shakespeare 5och über die vergötterten französtkckpen K assiker gestellt bajte. Seine Ziänzenden Ausführungen macht? sich das Jüngere Geichlscbt zu eigkn. Mit Begeistérung feierte Hexder eßt dcn englischkn Dichter, und unter „ Herder's Einfluß ward der junge (Goethe ein glühender Herold Sb-1kespeare'scber Kunst. In bymniscbem Stile pries er die WunderVolie Poesie des britischen Dicht8rs, der die Natur in ibren tiéfsten und geheimsten Wurzeln erfaßt und in seiner Brettsrwelt zum zweiten Male mit chöpferiscber Kraft lebendig gemacb! hatte: „Er wettkifsrte mit dem LprometbeMS“, so rief (Hoetbe, als man 1771 in Frankfurt den „Schäkespears Tag“ festlich beging, „bildete ibm Zug vor Zug seine Menschen nach, nur in kolosialiscber Größs; darin liegts, daf; wir unsere Brüder v"erkennen; und dann belebke er sie mit dem Hauch keines Geistes, cr redst aus alien, und man erkennt ihre Verwandt- chafft'. Sbakespcare's rcge[f€ind[iche Freibeit nabm sein ganzes Herz gefangen: .Die erste Seite, die ici) von ibm las, machte mich auf Zeitlebens ibm eigen, und wie ich mit dem ersten Stücke fertig war, stund ich wie ein blindgebobrner, dem eine Wundarband das Gesicht in einem Augenblicke schcnckt'. Und als unter dem unmitteibarkn Ein- druck der Lektüre SbakeWsare's der Plan zum ,Göß bon Berlichingen“ Fleisch und Blut gewann, da zeigte 09 sich mit volier Klarheit, wie tief sie gewirkt batte.
Wie der „Göß' das Alarmsignal w11rd€ für die jungsn Stürmer und Dtänger, die nun 10.-brachen, wider das ,Reguibuck)“ stritten und das Genie fsierten, das obne Flffkln und 05112 Schrankkn nur den Impulsen und den Gkséßen des eigknc'n Ich gehorchte, so ward nun Shakespeare die Parole für den folgendkn Kampf gegen das ältere und konserbaiibs Litsraten- und Dichisr-Geschlecht. Der Namy. des Gewaltiaen war in A60r Munde: bald wirklich ais der Name des großen Vorbildc's, dem maxx nacbeiferte, bald als Schlagwoxt, mit dem unreife Schreier literar11che Rebolution machen Wollten. _
„ Erst als die klasfiicbe Epoche unsérer Litsratur nabte, als Gostbe von dcr Stilart des (Höß, dss Clavigo, der krsten Faustscenen, des Egmont zum Stile der Iphigenie und des Tasso Überging, als SchiÜer die Bahnen dsr Räuber und des Fieéco Verlicß und im Wallenstein sicb zu rubigersn, stiilsren Formen bkkcbrie,
"begann Sbakespeare's Einfluß zu sinken. Er war nun nicht msbr das
einzige Ideal, sondern er hatte in den Alten sebr beträchtliche Ribalen bekommen, ja er mußte sine Zeitlang zmiicktreien Vor der. Dichiern der Griechen, “senen man nun ebrfurcbtsvoll den erst?" Play einräumte.
Doch die Geschichte der Literatur ist ein ewiges Auf und Ab, eine ununterbrochene Ablösung von Gegensätzen. Kaum bat eine An- schauun swelt fich gefestigt und gestüßt, kaum bat die in ihrem Sinne Ick ge taltende Entwickelung den Höhepunkt erreicht, so regt sich
ereits die Reaktion gegen ihre Auffassung und ihre Prinzipien, gegen die
Ideale, die sie anstrebt, und die Wege, diE sie wandelt. Im Jahre 1788 war Goethe aus Italien zurückgekehrt: und in den neunziger Jahren schon streben die Romantiker empor. Sie bob€n aÜerdings Goethe hoch auf den Schild, aber sie meinten im Grunde ihres Herzkns damit eigentlich nicht den Goetbe, der gerade damals lebte und dichtete, vielmehr den jungen Goethe der Straßburger, Frankfurtkr und der ersten We'imarer Zeit. Sie knüpften an die Jahre an, da der Dichter des Faust mit erder in innige Vkrbindung trat, und wie dies reundespaar Vor eitsn, so sabe" auch sie mm 13011 uneudliäpec Vcre rung zu Sbakkspéare auf. Hinzu kam das romantische Prinzip der Universalität. Im (Gegensatz sowohl zu einer ganz abgczschwfféncn, nur nationalen literarischen Beschäftigung wie zu einer einseitigen Anbetung des klassischen Alterthums stcÜten fie als ihr Ziel auf, in deutschem Sinne die Dichtung der ganzen Welt zu umfassen. Da mußte Shakespeare, dc'r Größte, in der ersten Linie sieben. Und Aug. Wilb. bon Schlegel, der Vorkämpfer und Führer der Romarxtiker, ging an eine Uebersetzung seiner gewaltigen Dramen. Es ist bekannt, daß er Ludw. Tieck zu diesem Werk mit beranzog. Aber es ist Weniger bekannt im großen Publikum, das; Tieck selbst es kaum recht verdient, Wenn sein Name mit dieser großartigsten 01181? dichterischen Uebertragungen, die jemals geschaffen worden sind, in dem Maße, wie es tbatsächlich der Fal], verknüpft ist. Deniz Was Schlegel übrig gelassen batte, das Verdolmetscbte nicht er 111 sem gelisbtcs Deutsch, sondkrn seine Tochter Dorothea und der seinem Hause innig befreundete Graf Wolf Baudissin. Tieck's eigener_ Antbeil beschränkte sich nahezu ganz darauf, daß _er die Arbeit dieier beiden einer kritischen Durchsicht unterzog. Zweifellos tft sein feines Poetisckpes Gefühl, feine wundervoll auSgebildete Fabigkeit, einem fremden Poeten und einer fremden Sprache nachzuiüblen und nachzutast€n, an der schließlicben Gestaltung stark'betbeiitgt; aber obne Frage haben vor ihm n0ch seine beiden Gehilfen emen Anspruch darauf, immer und immer wieder genannt zu werben. '
Die „Schle el'-T1€ck'sch8' Sbakespeare-Ueberseßung, wie sie beute nun allgemein etßt, bat den engiiscben Dichter gewissermaßen zu einem deutschen Klasfier gemacht. Seit ibrsr allmählichsn Verbrei- tung in weiteren Kreisen zu Anfang unseres Jahrhunderts können wir die ungeheure Ausdehnung der deutschen Sbakespeare-Forschung eigentliä; erst datieren. *
I
Wie die „Goetbe-Geseuscbaft“ das Zentrum (11161? Bemühungen
um unseren größten nationalen Dichter, so ist die .DeutscheSbake- speare-Gesellschaft' der Mittelpunkt aUer bier einschlägigen Bestrebungen. Sie Ward1864 bkgründet und konnte also vor fast drei Jahren das schöne Jubilaum feiern, kin Mknscbenalter hindurch im Vornebmsien Smnx demdeutschsn Geistesleben gedient zu haben. Ein Menschenalterbrndurch bqt auch ihr Anreger und Begründer, Geheimer Kommerzien-Rath Wilhelm Oechelbäuser in Deffau, an der Spiße des Vorstandßs die Geschäfte geleitet. Wilhelm Osche!- bäuser, der noch heute als em hoher Siebziger mit frischer Begeisterung und unermüdlichßr Tbatkraft für sein Ideal arbeitet, ist in dsr (He- chicbte unserer ltterar-„bistbxischen Forschung nicht ailein eine hoch-
edeutsame, sondern aueh eme merkwürdige und aus einem bestimmten
Grunde besonders beachtenßwertbe Erscheinung. Er ist ein ,Dilettant', aber beileibe nicht in dem Sinne, den das Wortbeute in unserem Sprach- gebrauch erhalten bai, vievlmebr in der Bedeutung, die ibm ursprünglich eigen ist: er ist ein ,Ltebbaber' der Künste und „WiffensÖaften, ein Mann, der nicht aus dern Kreise der Gelehrten, der Fachmänner ber- vor e_ augen ist, sondern den in der Mußezeit nach den Berufs- ges agften des Tdes ein echtes wabres „011955810“, eine beiße Liebe zu einem Heros Hhakespeare „führte. Als die Sbakespsare-Ge ellschaft 1894 ihr dreißigjahriÉes Stiftungsfkst beging, stand neben Oechsl- bäulser als szettsr orfißender Julius Zupi a, Professor der eng ischen Philologie an der Universität Berlin, de en Name ebenfails
„mit goldenen Lettern in die Geschichte der deutschen Shakespeare-
Forscbung eingetragen K. Er schied, allzufrüb, im Jahre darauf aus dem Leben und sein achiolger wurde Professor Alois Brandl, der erst ganz kurze Zeit vorher in Straßburg einen anderen hervorragenden, auch. um Shakespeare bochverdienten Anglicisien, rofeffor Bernhard ten Brink nach seinem Tode abgelöst hatte. Auch der eiter des Weimari-
Hoftbeaters Gmeral-Iutendant Vronsart von Sebellendor-ff bat 1T" im Vorstanbx „viele Verdienste "um die weck: der .Geseafchaft Worber! und diese ets aufs nacbdrücklicbfte g ördert. '
Wie die Goet e-Gemeinde so hat auch die Sbakespeare-Geseil- schaft seit ihrem Bestehen das Glück gehabt sich der dauernden innigen Ani eilnabme des edlen Weimarer Fürftenpaares zu erfreuen, das mit so obem Sinne das schöne herrliche Erbe des Herzogs Karl Au ust und der Herzogin Luise * heilig hielt. In Jbrer Königlichen «Hoßeit der jüngst dabingeschiedenen Großherzogin Sophie ehrte seit uber dreißig “Jahren die Gesellschaft“ibré-Protektorin, und an der Seite seiner boben Gemahlin erschien alljährlich Seine Königliche Hoheit der Großherzog Karl Alexander in, der zu Weimar statt- findendén Generalversammlung, um den Berichten, Vorträgen und Verhandlungen beizuwohnen.
Die Zahl der Mitglieder erreicht naturgemäß nicht die der Goetbe-Gatreuen: fie hält sich in den leßten Jahren mit kleinen Schwankungen stets auf etWa 225. Das „Jahrbuch der Déuischen Sbakespeare-Geskllsckyast", das im Auftrage des Vorstandes Profsssor F. A. Leo in Berlin herausgiebt, ist das offiziei]; Organ der Ver- eini ung, zualeicb der literarische Sammelpunkt für die deutsche wissen- scbatlickoe Beschäftigung und Forschung auf diesem Gebiete. Jm Iabre 1866 wurde durch die Kriestirren das (Erscheinen des Jabr- bucbes Verhindert, und erst im Zu iläumsjabr ist dieser Ausfall ein- ebolt„_worden, indem man einen Doppelband ausgab. S0 trägt der este Band, bon 1896, nun doch die gebührends Nummer ZFFU.
Eine weitere berVOrragende Schöpfung der Gsseilschaft ist die Sbakespeare-Bibliotbek, deren im Jahre 1894 veröffentlichter Katalog 45 Seiten großen Oktav-Formats braucht, um in engem Druck nur kurz die Tixel der in ihr enthaltenén Werke aufzuzäblen. Sie bat nun vor einiger Zsit ibren treuen lan jährigen Bkwabrer, den Großherzoglichen Ober-Bibiiotbekar 1)!"- einbold Köhler verlore'n, der als einer der edelsten, liebenswürdigftxn Menschn sowie als ein Mann bon erstaunlichsr Gslebrkamkkit und unersgbbpflicbem Wissen in allen wissenschaftlichen Kreisen Deutycblands bkkannx und beliebt wax. Sein Amt als Bibliothekar und Vbrstandsmiiglikd dsr Gesellschaft hat jkßt der Geheime Hofrath P. bon Bojanowski übernommen.
Ein Blick in das Vkrzeicbniß dieser Büchersammlung lehrt uns den g:“walti kn Umfang der deutschkn Sbakespeare-ForsckMng in den jüngstsn Ja rzkbnten kennen. Im Jahre 1880 machte Ludwig Un- flad den Versuch einer bébliograpbischen Zusammsnstellung der in Deutscblcmd Erscbiknenen ijammt- und Einzel-Ausgaben Sbake- sp_eare7s und der litharischen Ersckpeinungcn übst Shakespeare und ferne Werke bon 1762 bis 1879 („Die Sbakespeare-Litsratur in Deutsch1and;' München, L. UnUad), die bereits 53 Seiten enthielt! Hkuie jedoch würde eine solche Bibliographie, VLrMtht um die oft so 1ebr wicbligen großßn Aufsäße in berborragcnden Zeitschriften, nocky Mientlich größer 411161011671.
sand in Hand m€t diesem wachsenden Interkffe der Pbilolqen xxnd .lzéstbetiker geht die seit neuerer Zsit wisder stark stcigende 5 8- lrebtbcrit der Sbakefbeare'schen Dramen auf den deutscbeu Tb 601€ rn. Zu den rbszen künstieriscben Tbaten der MeininaerHofbübné. deren Sikgészug dura?) ,Dsutschland in den 70er und 805: Jabrén ein Wiederauferst-Zbén und 81116 Neubslebung unserer klassischkn Dichtungen bedeutete, ge- hört d1e Juscenierung auch der dem weiteren Publikum nicht so der- trauten Sbakespear€'schen Stücke. Das Seltsame' ist, daß wir nun in' 0811 Auffübrungen des gesammten Werkes Sbaksspsare's des Dtcthxs YMTterland, England, bsi weitem Überflügklt Haben. In London Die in der Provinz hören die Engländer 1161116 byrzlich wenig b'rn ibrcm größten GListstelden. Der skbk becuntkrgekommene literarische Durchschnittsgeschmack jenseits des Kanals Verlangt mehr nach aufregknden Sknsationsstück'en mit CTOWnspäßsn und womöglich Sportsbarsiellangen auf der Bübne, denn nach tieffinnigkn, Herz und Kopf Ergreifendän Dichtungen. Man spielt allerdings bier und da Sbakxspeare, aber lediglich, Weil man dieses 11013110 0111010111 un- möglich ganz umgehen kann, und dann fast nur, indem man die einzelnen Akte durch _ BaÜetauffübrung-Zn unterbricht, damit die „ Zuschauer doch nicht allzu kurz kommen! Bei uns geboren die Sbakespeare'jchen DramSn zum eisernen Bestande jedes Theaters, das auF sich hält. Wir besißen leider in Deutschland bishsr 710011171118 _zuberlasfige Bübnenstatistik_; erst jetzt giebk der altbekannte LUPFLJLV Verlag 5011 Breitkopf und Härtel Berichfs heraus, die später einxnabbort'refflicbes Qusllknmaterial darsteüen tvsrden. FürShakespeate fgnd 11ch 1600012111101] ein Statistiker, Armin WeÖsung, der seit 81111981 3011 im Jahrbuch die Resultate seiner sorgfältigen Arbeit nisdsrixgt. Die Ergébnjffe dieskr ZusammensikÜungc-n find äußérst intereßant. Jm Jahrs 1895 beispislsWSise wurden in Deutsch1and durch 146 BübnkngefkÜsckyaften 27 Sbakaspsarxx'scbe Werke in 774 Vor- stellungs" z_ur Aufführung gsbracbt. Das bertbsilt sich10,daß .Oiber“ an' der Sptße steht: er ist 114 mal von 67 Bübnemgsseüschasten ge- spkélt wordén; dann folgt die „Vezäbmte Widerspsnstigs': 104 mal yon 45 Bübnén; „Romeo und Julia“ 100 mal Von 50 Bübnsn. Sogar „König Johann“ wurde einmal aufgxfübrt. Nicht gespielt wurden nach Wechsnng's Liste nur Stücke, die m der THW beute kaum ein Publikum finden würden: ,Kiinig Hsinricb 171, 3. Theil“; „König Heinrich 17111“; „D16 beidkn Vsronkser' ; „Liebes Lust und Leid“; „Tiius Andrdnicus“; .A11tonius und Cleopatra“; „Maß für Maß“; .Trotlns und Cressida“; „Ends gut, 211188 gut“. V8rgl€ichen wir mit der Statistik 90111895 etwa, um ein boliebiges ziveites Beispiel [)Srauszugreifen, die Von 1893, so treffen wir eine noch größere Gesammtzabl: 26 Stücks durch 148 Vübnengefeliscbaften 850 mal 'aufgefübrt. Wiader marschiert .OtbeÜo“ an der Spiße, mcrkwürdrgerwsise mit der gleichen Zahl 114 (Von 66 B.). Es folgt jedoch diesmal "„Hamlet' (96 mal 901151 B.); er hat in jenem Jahre die „Bezabmte Widerspenstige" Verdrängt, die» nun an dritte Stslis trat (95 mal von 59 B.), aber, wie man sisbt, doch eine Weitere Verbreitung als der Dänenprinz gehabt bat. Um ein spezielles Exempel zu nehmen: Berlin brachte 1895 an 6 Theatern tm Ganzen 65 mal ein Sbakespeare'jches Stück! Wien dagegen
44 mal. Shakespeare - Interesse
Gewaltige Förderun erfährt das an 0711 deutschen Hchscbulen. Eine Zusammensteüung von
Ludwig Fränkel (Jahrb. d. dtsch. Sbatesp.-Gesel11ch., Bd. 32,-
S. 100/8) zeigt, mit 8981618111 Eifer die akademischen Lehrer spezielle Sbakéipeare-Tbemata als Grundlage für ihre Vorlesun en wählen; dort Wird für das halbe Jabrzebni 1890_95 eine Statistik €ntivorfen, deren Zahlen sebr beredt zu sprechen wissen. Jm Winter-Semester 1895/96 3. B. wurden in deutscher Spraxbe an den Universitäten Basel, Bern, Breslau, Graz, Haile, Heidelberg, Innsbruck, Königs- berg, Lausanne, Marburg, München, Neufch5te1, Wien, Zürich, sowie an dem Polytechnikum in Stuttgart und an der Akademie zu Münster Sbakespeare-Vbrlksungsn gehalten. Und neben die Professoren und Dozxkntcn siéllen fick) auch die Studenten: die neupbilologischen aka- bernischen Vereine pflegen in Vorträgsn, Uebersetzungen, Inter- prstatwnén Das Studium des englischen Dichters, und in Halle giebt es bexeits seit 1865 einen „Studenttiben Shakespeare- Verern', der durch Lssen und Besprechung der Werke und durch Vortrgge seinén Zielen zuzustreben sucht. Dieser-bemerkens- Werthe Verein hat bis heute ununterbrochen bestanden (also über 30 Jahre). Nach seinen Bestimmungen seßen sich die Vorträge aus Referat und Korrefer21 zusammen, an das sich die Debatte anschließt. „Um auch mit der Biographie des gro en Meisters be- kanntLr zu machen,“ so berichtet das Jahrbuch (32, . 99), ,hat der Vorfißxnde die Verpflichtung. jedes Semester ein Eingehenderes Re- ferat ubxzr das Leben und die Werke Shakespeare's zu geben. Zum Zwecke enzer genaueren Biographie Sbakeipeare's und zur Förderung des Persiandmffes seiner Werke, ist im Winter-Semester 1895/96 die Emnchtung getroffen worden, daß durch einzelne kleinere Referate Sbakefpsare im Rahmen seiner Zeit näher beleuchtet wird: politische, geseÜsÖaftliche, literarische Verhältniss zur Zeit Sbakespeare's und vor und naacb ibm. Auch ist der Besuch des Theaters, wenn Shake- speare's Stucke gegeben werden, [0 zu sagen offiziös; selbst wissenschaft- liche Abende werden zuweilen 11 einen offiziellen Theaterbesuch (zu dem also alle Aktiven verpflichtet sind) verwandelt.“
.162 unerledigt aus dem Vorvikrteljabre übernommen.
sehen Umßänden die wiffenschaftlicbe Forschung über bakesbeare in D lan Goetbe-Literatur nabe kommt. In breitem Strome fiutMYszTxäF die Vüchersund Broschüren auf den Markt. Und von alien den vielen Fragen, dre der große Dichter und feiye Werke zu lösen geben, sind es neben der uptfrage, wie wohl sem Lebenögang sick) gestaltet haben mag, esonders zwei, die das Interesse weiter Kreise erregt haben: nämlich erstens die, wie die großartige seltsame Gestalt des
amlet aufzufaffen sei, und ferner die wie man sich der Bacon-
ypothese, d. b. der Bebauptunkz gegenüber, nichtSbakespeare, sondern * aco von Verulam, der Philo opb, sei der Verfaffer der überlieferten Dramen, zu stellen hat. Von den höchst interessanten, wichtigen Büchern und Abhandlungen, welche in der letzten Zeit diese Dinge behandelt haben, soi] in einem zweiter: Aufsatze die IZM sein.
1". U. O_U.
Es kann nicht Wunder nekmknÉ Wenn bei so
Statistik und Volkswirtbsckzast.
Der auswärtige Handel mit Fleisch.
Seit dem 1. Januar d. J. Werden in der deutschen Handyls- statistik auf Anregung des Deutschen Landwirtbschaftsratbs die Ein. und Ausfubrmcénxxen Liner Rsihe landwirtbskbaftlicher Produkte getrennt nachgewiesen, die früher nur summarisch, mit mehreren gleichartigen Produkten zusaMMLn, m_)tisrt Wurden. So wurdsn bis zum obigen Zeitpunkt nur die Geiammtmengen des ein- und aus. geführten Fleisches obne UnYerscheidqng nach dur Zubereitung und nach der Fleischgattung nacbgskyieten. Hiernach bctrug z. B. die Einfuhr aUer F181schvr0dukte, frijcb, auch gkfroren, und einfach zubsrsiist, 1891: 19 546 13; sie stisg 1895 auf 33197 13. Wenn man aus 51815: Zahlen aucb erseben konnte; daß die Einfuhr von frischem und zubereitetkm Fleisch aügemein im Stcigen begriffen sei, so konnte man aus ihnen im Interesse der einheimischen Viehzucht Weder entnsbmc'n, in Wklcben Ykkngén die einzelnen FlEischgattungen, wie Rindfleisch, Schweixxkflsisck) und Hammslflsisch, an der Einfuhr betbßiligt smd, noob erkennen, wi? viel Von den einzelnen Fleiscbgattungen in frischm und wie viel in Einfach zubereiistem Zustande eingeführt wird. Afles dies ist nun seit dem 1. Januar d. J. möglich und damit für die deutsche Viehzucht ein beackytenswertbes Material für die Erkénnung d€s uUStvärtigen Handels mit Viebprcduktcn in Aussicht gestellt. Es liegen bis jetzt nur die Ergebnisse? der Ein- und Ausfuhr in den Monaten Januar und Februar 7). J". vor. Danach wurdkn an frischem, auch gefrorenem Fleisch b€i den Einzelnen FlCisch- gattungen DoppéizCntn Lr eingefübrj:
1897 Rindflsisch Schwcinefisisch Hamm-xlficisch Januar . . . . 3550 8603 38 Februar . . . . 3320 7157 31
Weiter wurden an einfach_ zubereitstem Fleisch (891015511, gkpökelt, getrocknkk, gcräucb-Zri ec. ) Doppklzentner eingkfübrt:
Rind- Scbweine- Schweine- Scbwc-ine- Würste _ in“
1897 fleisch fleisch 1chinken speck Bücbjen Januar 1615 3586 2470 6 336 648 2070 Fébruar 2062 3534 2642 10188 759 1843
Wie man sieht, sind diese Zablen erheblich lehrreicber als die früheren, und si? WLkdén es noch in viel höherem Grade werdsn, wem: die Ergebnisse sich erst auf 81th größeren Zkitraum erstrecken. Von Interesse dürfte noch eine kurzx Mittheilung übkr dic' Herkunfts- länder sein. Bei dsr Einfuhr bon triscbem Rindfleisch kam als erste Bezugsqneiie Dänemark, dann die Ni ederlanch und_mit geringen I)iengen Oestérreich-Ungarn in Bstracbt; fri1ch8s Schweinefleisch Wurde dagegen in den beiden ersten MonatendI. zum größten Theil aus den Niéderlanden, dann aus den Ver- einigten Staaten bon Amerika, aus Rußland und in kleincn Mengen aus Gro britannien eingsfübrt; die gsringe Menge dss frischen Hammel leisches1i0f€rte Oesterreicb-Ungarn. Von dem eingeführten zubereiteten Rindflei cb lieferten dcn grö ten Theil die Vereiniqten Staaten von Am-Zrika, wä rend geringe Mengen aus Rußland kamen; das zubereitete Schweinefleisch Wurd? zum größten Tbsil aus den Versini0ten Staaten bon Amerika und Dänöma'rk, zum kleinercn Theil aus Rußland und Oesterreicb-Ungarn importiert; Schweine- schinken undScbweinefpeck sandikndichreinigten Staaten Von Amerika, in kleinen Nkéngen aucb Oestsrreich-Ungarn und die Nisdexiande; das Büchsensleisck) kam nur aus 0611 Vkrkinigten Staaten 9011 Amerika, während 6551101) an der Einfmbr dsr Würste sich in Erster Linie die Niederlande, dann die Vereinigten Staaten Von Amerika, Dänsmark „Und zuleßt OkstsrreiÖ-Ungarn betbeiligten. Die: Ausfuhr ,der bbxgen PkOdUktL kam in dsn bxiden erstéa Monaten d. J. 989011 die' Einfuhr kaum in Betracht.
Arbeiterversicherung. ,
Bei der Invaliditäts- und Allers-Verfrckoerungs- anstaltBerlin find im Laufs: dcs Viertcljabres 1. Januqr/31. Marz 1897 128 Anträge auf Gewährung von Altérerritkn 01111181301111811; aus der Zéit Vor dem 1. Januar 1897 [ausn noch 18 Aniräge bor, bm- sichtlich dsren die Entscheidung noch ausstand. Von diss?!) 146 An- trägen find bewiÜigt 78, 0508105111 41, anderweit crledtgi 2 und unerlcdigt auf das folgende Visrteljabr übernommen 25." Bis zum 31. März 1897 Waren insgssammt 011 Altersre'ntxrn 3431 08190511 wordbn. Von diesén sind ausgeschieden durch Tod der Cmpfängsr 804, aus andchn Gründen 69, zusammen 873, sodaß am 1. April 1897 2558 Altersrsntsn- empfängkr vorhanden waren. Innerhalb dLs gleichen Vierteljabres find 474 Anträge auf Gewährung Von analidenrenie (ZMJLYTUJLU und
«Jon dicsen 636 Jnvaiidenrentenanträgcn find 273 bewilligt, 141 0006160111, 20 anderweit erledigt, 202 unerledigt auf das folgends Quarxal übernommen worden. An Jnvalidenrenten find bis zum 31. Marz 1897 überbaupt 3720 bewiÜigi worden. Au9geschi€den smd mzwifclxn durch Tod 1095, aus anderen Gründsn 88, zusammen 1183. Mithin War am 1. Avril 1897 ein Bestand von 2537 Jnvalrdenrenikn- Empfängern aufzuweisen. „
Bei der Hanseaiiscben analidiiats- un"d Alters- Versicberungsanftalt find 1. an Anträgen auf Gewabrung von Renten eingegangen: &. Altersrenten: im Laufe des Jahres1891 1105, 1892 404, 1893 381, 1894 353, 1895 354, 1896 351 und in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 1897 96, zusammen 3044; b. InvalideanUt-Zn: im Laufs des Jahres 1892 181, 1,893 301, 1894 550, 1895 895, 1896 948 und in der Zett vom 1. Ianyar bis 31. März 1897 260, zusammen 3135; mithin sind seit Beginn des Jahres 1891 bei der Hanseatischen Versickperungsanstalt an Renten- anträgen im Ganzen eingegangen 6179. Von den Antragen a„uf Alters- rente entfalien auf das Gebict der freien und Hansestadt, Lubeck 517 Bremen 652, Hamburg 1875 und von den auf analtdenrcxiie ank das Gebiet bon Lübeck 337, Bremsn 989, Hamburg 1809. Von den Anträgen auf Altersrentc find bis Ende Marz 1897 crlkdigt worden 3012, und zwar 2614 durch Rentengewäbru11g„ 355 dureh Ablcbnung und 43 auf sonstige Weise. Von den. Altersrc'nten- Em fängern sind inzwischen ausgeschieden 663, von diesen sind ver- stor en 625. Von den Anträgen auf Invalidenrente find bis Ende März 1897 erledigt worden 2993, und zwar 2188 durch, Renten- gewäbrung, 704 durch Ablebnung und 101 auf sonstige Wxtse. Von den analidenrenten-Empfängern sind inzwischen ausgexchieden 636- von diesen sind verstorben 590. Auf die Gebiete der dxe Hansestähte vertheilen sicb die noch im Bezuge der Rente befindluben' Personen fskgendermaßen: Lübeck 330 AlterSrenien, 181 Jubaltdenrenten, Bremen 419 Altersrenten, 565 Inbalidenrenten, Hamburß' 1202 Alte_r§renten, 806 Invalidenrenten. Die Jahressumme der [SFW
ewabrten Renten macht insgesammt 699 236,50 «14 “99- von wel em etrage 179 608,60 „14 für die inzwischen qusgeschtedßnen Renxen- empfäYer abzuseYen sind. Nach den Beruszwetgen yertbxtlen sicb diese 4802 entenem änger an folgende Gruppen: Landwntbscbaft und Gärtnerei 303 enten'empfanger, Industrie und Bankvesen 2015, Handel und Verkebr975, sonstige BerufSarten 400, Dienstboten 2c. 1109 Renten-
F
fänger.._U-Anträ : auf Rückerstattung der Beiträge 1) Megan en: &. Anu, e gemäß § 30 des Essetzes: im Laufe sKies ,es 895 425, 189 2302 und m der Zeit vom 1. Januar bis 31.2.3511 1897 567, zusammen 3294; 1). Anträge gemäß § 31 des (Ge- : im Laufe „des Jabrxs1895 83, 1896 377 und in der Zeit vom 1- Januar 515 31- Marz 1897 175, zusammen 635; im Ganzen ab also Anträge auf Ruckerstaitung der Beiträge eingegangen: 3929, Von diesen 3929 Anfragen entfaÜen auf das Gebiet von Lübick 301, Bremen 941, Hamburg 2687. Datum fixid erledigt worden durch Rück. zahlung 327]- dUkch Ablehnung 388, auf sonstige Weise 45, zusammen 3704, mithin unerledtgt 225.
Handel und Gewerbe.
Der Zentralausschuß dechichsbank war auf hcuteVor- mittag 10 Uhr zu. einer Stßung bsrufen. Dcr Vorsißende Präsident des Rexchsbaaniiektoriums, Wirkliche Geheime Rath ])1'". Koch führte aus, daß nach der starken Inanspruch- nahme der Reichsbank in dcr leßtcn QuartaleZwochc 6111 stalker Nückftuß eingetreten sei. Die Anlage sei um 45 Millionen Mark kleiner als 1896 und ebenso der Noicnumlauf um 31 Millionen; dagegen sci die steuerfreie Notenxcscrvé von 302181- lionen um 17 Miiiitgncn größer als im V0r1abre. Eenewcitcre Besserung sci in nächster Zeit zu erwarten. Der Privatdiskoni am offenen Markt sci überdies stetig zurückgegangen, an der Bcrlincr Börse von 3 auf 21/4 Proz. Die Wechselkurs? auf das AuSland seien war etwas gestikgen, gestatteten aber keine Goldausfuhr; im egenthéil seien kleine (Holbeingänge untcr- megs. Nachdsm auch die Bank von England und die Nieder- 1ändische Bank in den leßten Tach ihren Diskont ermäßigt, bestehe iroß des noch immer nicht völlig ungetrübten politischen Horizonts kein wcsentlickzcs Bidenken gegen eine weitere Herabscßung dcs Bankdiskonts um ein halbes Prozent. Die Versammlung erklärte sick) ohne Diskussion einsiimmig für bis beabsichtigte Fcstsexzung des Diskonts auf drei, des Lombardzinsfußes auf dreieinhalb bezw. vier Prozent. Sodann wurde 1106) eine Gallun von Stadt-Anlcihe zur Beleihung im Lombardverkebr 311130103011.
Nack)“ dsm Ausweis der Reichsbank Vom 7. April 1897 313191 der gc'sammte Kassenbestand von 890 317 000 (1896 903 455 000, 1895 1069 070 000) „44 061; Vorwoche 9171161111er eine Abnabme' von 5376000 (1896Ab110bme 7644 000, 1895 Abnabme 2225 000) „kk; de? Mstaübéstanb Von 856 024 000 (1896 870 920 000, 1895 1034861000) 914 ailein Hat sich um 4941000 (1896 Abnabme 741000, 1895 Abnahme 4414 000) „46 Vermindért. DE! Bestand an Wkchs€ln im Bstrags bon 642 319000 (1896 697 819 000, 1895 556225000) .“ ist um 32185000 (1896 Abnahme 34 505 000, 1895 Abnahme 16 266 000) 956 zurückgegangln, und der Be- stand an Lombardfordkrungsn 11011 129 751000 (1896 117 006 000, 1895 80 319000) „14 erscheint um 21934000 (1896 um 14 586 000, 1895 um 12 848 000) „44 Verringert; auf diesen beiden Aniagekonjcn zusammen ist also ein Abfluß von 54119000 (1896 Abnahme 49091000, 1895 Abnahme 29114000) 914 zu bsrzkicbuc'n. Auf passiVSr Seite hat dsr Betrag dsr umlaufenden Noten von 1152 727 000 (1896 1 183 227 000, 1895 1130181000) «44 einen Rückgang um 48 556000 (1896 Abnahme 65281000, 1895 Abnahme 27010000) „14 erfahren, und di?) sonstigen iäglicb fälligen Vkrbind- lichkeiten (Girogutbaben) im Betrage von 406184000 (1896 428562000, 1895 466727 000) .“ sind um 4865 000 (1896 Zu- nabme 9672 000, 1895 Abnahme 3 038 000) «16 zurückgegangen.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 9. d. M. gestellt 12 971, nicbk rechtzeitig aeftellt keine Wagen. In Oberschlesien find am 9. d. M. gesteilt 4160, nicht recbt- zeitig gestellt keine Wagen.
Zwangs-Versteigerungen.
Beim KöniKlicben Amtsgericht 1 Berlin standen am 8./9. April die nach ezeichneien Grundstücke zur Verstc'igerung: Lehrte r- straße 34, dem Webcrmeister Otto Herold gehörig; Fläche 5,82 9; Nuynngswerib 7960 914; für das Meistgebot Von 125 050 944 wurde Resiauraieur B. Stolpmann, Artillerie- straße 3, Erstebex. _ Bredowstraß0 35, dem Maurer- meister Albert Kluge gehörig; Fläche 10,32 0; Nutzungs- wertb 17 850 976; mit dem Gebot bon 313100 .“: blikb Hotelbefißér W. Bense, Invalidenstraße 117, Metstbietender. _ Eingestellt wurde das Verfabrkn der Zwangsverstkigkrung, bcxreffend das Grund- sichxiProskauexstraße 7, dem Tischlermeister C. Piepsnbagsn ge rg.
_ Von W.L.Herislet,s ,Coupon-Waxnsr für Deutsch- land und Oesterreich", der im Verlage deraude U.Spensr'sckyen Buchhandlung (F. Weidling) in Berlin erscheint, [1001 die dreizehnts, fur 1897/98 bestimmte Auflage bor. Der .Coupon-Warner“ ist mit der bei dem Verfasser erfabrungsmäßigen Sorgfalt bis in die Gessn- xvart fortgeführt und enthält ein Verzeichniß 09er in Berlin und sonst 111 Deutschland sowie in Oesterreich Vorkommenden Kupons, welche ] entweder wcrjblos oder augenblicklich nothleidend sind; 2) auf 1 Egalem Wege in Umlauf gekommen sind; 3) nicht mit dem VVÜLU darauf gedruckten Betrage zur Aussablung kommen; 4) auf Thaler lauten und punmebr statt im Verhältniß Von 1 Thlr. : 3 Mark (Hold nur im Verbäljniß von 2 Thlr. : 3 Fl. Silber == 6 Kron. (öster- reichisch) eingelöst Werden; 5) von Fälschern nachgeahmt wvrden find, und 6) bei denen sonst irgend etwas für einen Kassierer Wichtiges zu bemerken ist. Das Büchlein hat sich nicht nur für Bankgeschäfte, sondern für alle Kauflsute, in deren GLschäflSVkakbr Kupons an Zahlungsstatt angeboten werden, als nüßlicl) und fast unentbehrlich ?rwtesen. Der Preis des an Umfang immer wachsenden „Coupon- Watners“ beträgt 2.64
_ Wie die .Rbein.-Westf. Ztg." aus Essen meldet, wurde in bxr gestrigen Beiratbsstßung des Koblensyndikats mitgetheilt, dgß die thatsäcblicbe Einscbrankung im März 6,07 % bctcug und daß dte- selbe mit Rücksicht auf die Mengen, w:?lche verschiedene Zschen nicbt geliefert haben, noch eine Ermäßigung finden dürfte. Ferner wurde mit- getheilt, daß nach der Umlage Januar bis März, nach Deckung der Unterbilanz von 1896 in Höhe von 246 000 «16, noch ein Ueber- schß bon ungefähr 8000 914 erwartet Werden kann, und daß, trotz der erhöhten Verrechnungspreise, eine Erhöbun der Umlage" nicht ein- zutreten brau 1, sondern vielmehr wabrs einlicb demnachst eine er- hebliche Erwä igun pla greifen werde. Zunächst werde dex nächsten Versammlung der schen ksißer eine Umlage von 8%, wie bisher, vorgeschlagen werden. Am 29. April findet die Versammlung der Zechenbesiver und daran anschließend die diesjährige ordeniiicbe
auptversammlung statt.
Stettin, 9. A ril. (W. T. B.) Nach Privatermiitelungen Wurde im freien Berke r notiert: Weizen loko 150-452, Roggen loko 110. Hafer loko 123-128. Rüböl pr. April 54,50. Spiritus lolo 37,40, Petroleum loko 9,80.
Posen., 10. April. (W. T. B.) Wie der „Pos. Ztg.“ *aus Lodz vom 9. d.M. gemeldet wird, brannte in der Nacht zum Freitag ein Éroßex Theil des Fabriketablissements Briggs -Poss€lt u. o. in Marke: bei Warschau nieder. Der Schaden betragt nahezu 1 000000 Rubel. 1800 Arbeiter sind brotlos.
Breslau, 9. April. (W. T. B.) (Schluß-Kurse.) Schl. 3 % L-Pfdbr. 1.111,11. 100,25, W eslauer Diskontobank 116,30,
reslauer Wechslerbank 102,90, chlesiscber Bankverein 12900, Yreslauer S ritfabrik 133,00, Donnersmarck 147,75, Kattowißer 109,25, Ober chl. Eis. 93,90, Caro Fegensqbeidt Akt. 128,00, Oberscbl. P. 3- 137,00, Opp. Zement 15 ,00, Giesel Zem. 137,00,
L. Ind. Kramkia 144,00, Schles. ent 191 75 Zinkb . 207.50, Laurabütte 155,00 Brest. elfbr.100,60 “ SU.“ A' V [_ roduétenmaxäkél? irituÉdpe: 1001 1000/„FW 50 .“ er rau 0 en pr. ri ,40 ., do. „ . (:,)qu vrt; b til 36, Jo YZ." do 70 .“ erbraucbs ag e urg, . r . (W. T. B.) Uckerberi !. Kornzucker exkl. von 92 % _,_, Kornzucker exkl. % Rendemént 955-9671. Nacbvrodukte exklusive 75 '/o Nendement 680-775. ?Scbwacb. Brotrafßnade 1 23,00. Brotra nade 11 22,75. Gem. Broiraffinade mit Faß 22,75-23,50. Gem. elis 1 mit Fa 22,25. Nubig. Robzucker 1. Produkt Transito fr. a. B. m urg pr. April 8,75 bez., 8,771 Br., Pr. Mai 8,821 bez. und r., pr. Juni ZZZ ZH., 8892? BBQMpx. Juli B;ézz,90 bez., 8,921 Br., vr. Auaust - -- - k- (11. _ [) € *- 196 Y) Ztk- ck numsaß im Robzuckergeschaft rankfurt a. M., 9. April. (W. T. V. S lu . u e. Fond. Weibs. 20,39, Pariser do. 81,083 YZienLr ck00.ß 120735), 3 U/U'R-“Ztchs-Y. 97,80, Unif. Cg-ypter 107,00, Jtaliener90,00, 3% port. Anleihe 23,30, 5% amori. Rum. 100,00, 4% russische Konf. 103,00, 40/9 Ruff. 1894 67,00, 46/(] Spanier 51,70, Mittel- mexrb; 94,20, „Daxmfiadter 151,00, Diskonto-Kommandit 195,70, Mitten). Kredix 113,20, Oesterr. Kreditaki. 2981. Oest.-Ung. Bank 802,00, Reichsbank 160,50, Laurabütie 155,00, Westeregeln 175,00, Höchster Farbwerke 443,00, Printdiskont 21.
Effekién - Soztekat. ((Schluß.) Oesterr. Kreditaktien 2971, (Yoitbqrdbabn 153,60, Diskbnio-Kbmm. 195,00, Portugiesen 23,00, SchWk138k Nordofibabn 105.80, Ital. Meridionaux _,_, 60/9 Mexi- kaner 95,80, Italiczner 89,65,
Köln, 9. April. (M.TB.) _ Nüböl loko 57,50, per Mai 56,30.
Essexba. d. Ruhr, 8. April. (W. T. B? In der heutigen Zéchenbexstyer-Versamml_ung des Koks yndikats wurde, dsr .Rbém. Westf., Ztg.“ zufolge, bericht€t, daß der Versand im Januar 476 000 t., im Februar 458 000 b, im März 506 000 t., in den erstsn drei Monatén d. J. zusammen demnach 1440 000 b oder auf, dén Tag 19 4801; 561109611 habe. Die Vermehrung gegen dsn 9161001111, thraum' 1m Jahre 1896 betrug 9,6 9/0. Die Koks- produktwn' hat mit der Roheisen-Mebrerzeugung, welcbe um 100/()
Lstngkn,1s1, gleichen Schritt gebalten. Dieselbe Entspricht noch mmex „nicbt dsm Beiarf. Für 1897 wird auf eine Produktion von 6 Mikiwncn Tonnsn gkrechnet; bicrbon smd 5174 000 5 gleich 87 % Verkauft; der Rest bkfimdkt swb in Anstsüung. Die Lage des Koks- nzarkies ist 01.11. Die Umlage beträgT für das Erste Quartal 14 %, fux das zwxite Haartal ist Eine ,gleick) [1006 in 2111911051 genommen. Dt? Fcstscyung nach „dem 1. Juli rtchtet sich nach der Bestimmung des Vercchnungspretses Der Roheiskneinfubr bon Amerika Feme ,weitkre Bcdsutung beigemessen, da die Ver- , tm btefigen BLZikk ergaben, das; der Preisunter- schied durch schl€cht€re Qualität reichlich aufgéboben wird. Das 0061196110111116 Blatt meldet WeiTLr: Entgegen der früher gebegisn Erwartuxg wird die Umlags des Koblen-Syndikats nicht oder nur unerb€bltch erhöht werden, trotz erhöhter Verrechnungs'prsise. Der Grund liegt darm, daß überall auch im Auslande erhöhte Preise durchg€scßt Wurden, und daß 0111 die Vsrkäufe des Auslandes zu schlechteren Preisen z. B. für Kokskoblsn nach Bilbao und für Lokomotivkoblen uach Danemark zu Gunsten des Inlandc-s verzichiet Wurde. Die crböbten Preise ab Abri! kommen also fast ganz den Zechsn zu gute. _
Dresdan, 9. April. (W. T. B.) 3% Sächs. Ncnie 97,10, 310/71 do._StaaTsanl. 101,50, Dxesdn. Stadtani. v. 93 102,25, Allg. dsutsche Kredit 213,00, Dresd. Kreditanstali 135,00, Drésdncr Bank 152,00, LCivzig€r_ Bank _,_, Sächs.Bank _,_, Dresd. Straßen- babn 217,50, Sachs.-Böbm. DampfsÖiffabris-Ges. 238,00, DreSdner Baugesellsck). 212,25, Dresdner Bankberein 118,00.
Leipzig, 9. April. (W. T. B.) (Schluß-Kurse.) 30/0 Sächsisckye Rente 97,15, 310/11 do. Anleihe 101,50, Zeißer Paraffin- und Solaröl-Fabrik 106,75, Mansfelder Kuxe 980,00, Leipziger Krediianstait-Aktien 213,00, Kredit- und Sparbank zu Leipzig 116,75, Leipzi er Bankaktien 176,90, Leipzi er Hypothekenbank 147,20, Säch sche Bankakticn 125,50, Sächs'ts e Boden-Kreditanfiait 127,00, Leipziger Baumwoüspinnerei-Aktien 169,00, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. _,-, Altenbur er Aktienbrauerei 240,00, Zuckerrafßnerie HaUL-Aktien 111,50, Gro e Lkipzigex Straßenbahn 225,50, Leipzi er Elektrische Straßenbahn 172,00, Thüringische _GaSgeseÜschafts-Akt en 201,50, Deutsche Spißenfabrii 230,00, Leipziger Elektrizitätskverke 136,00.
Kammzug-Terminbandel. La Plata. Grundmuster 13. pr. April 2,921 «44, br. Mai 2,9214“, pr. Juni 2,95 .“, pr. Juli 2,95 „14, pt. August 2,95 914, pr. September 2,95 „44, pr. Oktober 2,95 „64, pt. November 2,95 914, pr. Dezember 2,95 9111, br. Januar ck95), «16, pt. Februar 2,95 „14, pr. März 2,95 „14 Umsaxz: _.
u tg.
Bremen, 9. April. (W. T. B.) Börsen - Schlußbericbt, Nafßnisrtes P e t r o [7 u m. (Offtzieiie Notierung dcr Brémer Petroleum- Börse.) Matt. Loko 5,40 Br. _ Schmalz. Fester. Wilcox 23 41, Armour shield 23 45, Cizdaby 24 , Choice Grocerv 24 „_5, White label 24 „z. “Speck. Fest. k“bort clear middl. loko 251 45. Reis ruhig. Kaffee ruhig. Baumwolle. Ruhig. Upland middl. loko 381411. Taback. 390 Kisten Seadleaf, 400 Seronen Carmen, 206 Packen Türkei.
Kurse des Effekten-KMakler-Vereins. 5 9/0 Nord- deutsche“ Woiikämmerei und Kammgarnspinnerei- Aktien 164 Br., Z7"5/“0BNorddeutsche Llovd-Akiien 1031 (Hd., Bremer Wollkämmerei
r.
Hamburg, 9, April. (W. T. B.) (Schlußkurse) Hamb. Kommerzb. 130,75, Bras. Bk. f. D. 163,00, Lübeck-Bück). 161,00, AMC Guano-W. 74,50, Priyatdiskvnt 2F, Hamb. Packets. 117,50, Nordd. Lloyd 105,50, Trust Dynam. 180,75, 3% H. StaaTSanl. 96,10, 31% db. Staatsr. 106,10, Vereinsbk. 152,05, Hamb. WeÖsler- bank 128,50. Gold in Barren px.Ki1o r. 2789 Br., 2785 Ed., Silber in Barren pr.Ki-Togr. 83,75 Br., 83,25 d. WechselnotierunÉen: London lang 3 Monat 20,33 Br.„ 20,30 Gb., 20,311 bez., ondon kurz 20,40 Br., 20,36 Gb., 20,381 bcz., London Sicht 20,411 Br., 20,371 Gb., 20,40 bez., Amsterdam 3 Monat 167,60 Br., 167,30 Ed., 167,55 bez., Wien Sicht 168,50 Br., 168,10 (Hd., 168,50 bez., Paris Sicht 81,20 Br., 81,00 (Hd., 81,12 bez., St. Petsrsburg 3 Monat 213,65 Br., 213,15 Gb., 213,50 bez., New-York Sicht 4,191 Br., 4,161 Gb., 4,181bez., do. 60 Tage Sick)! 4,17 Br., 4,14 Gb., 4,16 bez.
_ Getreidemarkt. Weizen loko matt, bolsteinischer [070 155--160. Roggen loko matt, , mecklenburger loko' 118-122, russischer loko ruhig, 81-82. Mais 80. Hafer rubtg. Gerste ruhig. Rüböl still, loko 54 Br. Spiritus (unverzoth) fesi, pr. April-Mai 191Vr., pr. Mai-Juni 191 Br., pr. Jum- Juli 191 Br., pr. Juli-August 191 Br., Kaffee ruhig, Umsaß 1000 Sack. Petroleum matt, Sta-tdard wbite loko 5,50 Vr.
_ Kaffee. (Nachmittagsbexickxt) Good average Santos Pr. Mai 391, pr. Juli _, pr. September 401, pr. Dezember 411. _ Zuckermarkt. (Schlußbericht. Ruben-Rob- zucker 1. rodukt Basis 88 % ITSndement neue sauce, _frei an Bord Ham urg, pr. Avril 8,721, pr. Mai 8,771, vr. Jun: 8,80, “pr. August 8,921. Pr. Oktober 8,821, pr. Dezember 8,921. Ruhig.
Wien, 9. April. (W. T. B.) (Schluß - Kurse.) Oesterr. 41/5 % Papierrente 101,30, Oesterr. Silberrente 101,35, Oesterr. Goldrente 122,60, Oesterr. Kronenrente 101,00, Ungar. Goldrente 121,90, do. Kron.-A. 99,35, Oesterr. 60r. Loose 141,50, Landerbank 228,00, Oesterr. Kredit 351,00, Unionbank 281,50, Ungar. Kreditb. 387 50, Wiener Bankverein 248,50, Wiener Nordbahn 262,00, Bufcbtiebrader 539,00, Elbetbalbahn 263,00, Ferd. Nordb. 3395, Oest. Staatsbahn 341,60, Lemb. Czern. 288,50, Lombarden 77,75, Nord- westbabn 260,25, Pardubißer 211,00, Alp.-Montan 81,30, Amsterdam 99,00, Deutsche Pläße 58,65, Londoner Wechsel 119,50 Pariser Wkchsele 47,55,2 Yapoleons 9,51, Marknoten 58,65, Ruff. Banknoten 1,27, rüxer .
_ Getreidemarkt. Weizen pr. Frühjahr 7,74 Gb., 7,75 Br., r. Mai-Juni 7,50 Gb., 7,52 Br.. pr. Herbst _ Gd. - Br. Zcoggeu p:. Frühjahr 6,35 Gb., 6,37 Br., do. pr. Mai-Inui
0,24 Gb., 6,26 Br. Maik pt. MWM 3,47 Gb., 3,49 Ok- Hafer pr. Ftübiabr 5,80 Gb., 5,82 Vr. _ -10. ril Vormitt 10 Uhr 50 Minutm-WW. T. V.) Schwach. Ungarische Kredit- ktien 384,50, Oesterr ebe Kredit- Aktien 347,75, ranzosen 337,50, Lombarden 77,50, lbetbalbaba 261.50, Oesterrei ische Papierrente 101,05, 4% Ungarische Goldmte 121,80, Oesterreichische Kronen-Anleibe _, Ungar. Kronen-Anleibe 99,20, Marknoten 58,671, Bankverein 248,50, Länderbank 926,75, Buscbtierader 111815. 13.-Aktien 537,00, Türk. Loose 43,00, Brüxer _.
Pest, 9. April. (W. T. B.) Produktenmarkt. Weizen loko fester, vr. Frühjahr 7,50 Ed., 7,52 Br., pr. Mai-Juul 7,29 Ed., 7,30 Br., pr. Herbst 6,87 Gb., 6,89 Br. Roggen pee Frubjabr 6,09 Ed., 6,11 Br., Hafer pr. Frühjahr 5,52 Gb., 5,57 Br. Mais pr. Mai-Ium 3,35 (Hd., 3,37 Br. Koblrap! pr. August-September 10,25 (Hd., 10,30 Vr.
London, 9. April. (W. T. B.) (SchlÉ-Kurse.) Engl. 21% Konsols 11211/18, Preuß. 40/0 Konsols _, It . 50/9 Rente 891, 4% 8901: Ruff. 2. S. 1021, Konv. Türken 18, 40/0 Spanier 60 , 31% Egypt.1021, 40/0 unif do. 1071, 41% Trib.-Anl.971, 60/0 ions. ex. 96 , Neue 938r Mex. 95, 2125210515051 101, De Beers neue 27 , Rio Tinto 261, 310/0 Rupees 631, 69/0 fund. Arg. A. 841, 59/0 Arg. Goldanl. 851, 419/0 äuß. do. 58, 30/0 ReiÖs-Anl. 96, Brasil. 89er Uni. 65, Plaßdiskont 11, Silber 28,1, 5% Chinesen 991, Anatolier 83,50.
In die Bank floffsn 35000 Pfd. Stekl.
_„Getceidemarkt, (Schinßbericht) Markt träge, Wsizen 1 sb. niedrigkr als vorige Woche; Stadtmehl 231_28 sh.
_ An der Küste 1 Weizenladung angcboxen.
_ 96%„Jabazuckcr 11 rubig, Rüben-Robzucker loko 81 matt. Centrifugal 101. _ Chi le-Kupfer 491, pr. 3 Monat 491.
„21081710 001, 9. April. (W. T. B.) Baumwolle. Umiczß: 10000 B., 505011 für Spekulation und Export 1000 B. S_tetig. Middl. amerikan. Lieferungen: Ruhig. April-Mai 353/84 Ka-uixrpreis, Mai-Juni 359/04_353/64 do., Juni-Iuli 352/64_353/« “Verkaufexrpreis, _ Juli-Auqust 35k/s4-353/s4 do., Auguft-Sevtember 359/54 Kauferpreis, September-Oktober 355/84 Verkäuferpreis, Oktober- ZTovember 349/54 do., November-Dezember 347/64 do., Dezember-Januar 345/54_347/04 do., Januar-Februar 346/84_347/s4 1). db.
Baumwollen-Wocbenbericbt. Wochenumsaß gegenwärti e Woche 61 000 (vorige Woche 55 000), do. von amerikanischen 550040 (52 000), do. für Spekulation 1000 (1000), do. für Export 1000 (1000) do. fur wirklichen 5301118111 58 000 (50 000), do. unmiitelb. ex.Schiff 68 000 (66 000), wirklicher Export 6000 (8000), Import der Woche 66 000 (44 000), davon amerikanische 48000 (30 000), Vorrath ]. 273 000 (1 281000), davonamerikan.1 134000 (1147 000),schwimmend FYKMFoßbritannien 96 000 (101000), davyn amerikanische 80000
_ Get'reidemarkt. Weizen 11_2 d., Mais 1d., Mehl mit- unter 1 d. niedriger.
, _ 10. April. (W. T. B.) Wegen der Osterfeiertage bleibt der Ltberpooler Baumwvllmarkt von Donnerstag, d?" 15., Nach- mittags 4 Uhr, bis zum Mittwoch, den 21. Vormittags ges chloss e n.
Manchester, 9. April. (W.T. B.) 12r Water Taylor 5 , 307 Water Taylor 71, Mr Water 2819561, 301: Water Clayton , 32r Mock Brooke 61, 401: Mayoil 71, 40r Medio Wilkinson 7 , 327 Warpcovs Lees 61. 361: Warpcops Rowland 71, 36r Warpcops WeÜin tou 71, 40r Double Weston 81, 601 Double courante 1Q151alitFtst 11, 32“ 116 yards 16 )( 16 grey Printers aus 32r/46r
. € .
©1099 ow, 95211181. (W. T. B.) Roheisen. Mixed numbers warrants 44 jh. 7 d. Rubi . _ (Schluß.) Mixed numbers warrants 44 sb. 61 d. Warrants I) iddlesborougb 111 39 sb. 101 d.
Die Vorrätbe von Roheisen in den Stores belauen sich auf 361 020 Tons gegen 356 234 Tons im vorigen Jahre. ie Zahl der im Betriebe beßndlichen Hochöfen beträgt 81 gegen 81 im vorigen Jabre.
Paris, 9. April. (28.33. B.) Von der Börs e wird berichtet: Die Eröffnung war fest, der Verlauf abgeschwächt auf erneute ungüntige Gerüchte, besonders Italiener und-Türkenwertbe gedrückt.
( chluß-Kur18.) 30/0 Franzöfische Rente 102,70, 4% Ital. Renis 90,25, 3% Porta iefische Rente 22,40, ortugiesische Tabac!- Obl. 468,00, 40/0 Ru en 89 _,--, 40/9 uffen 1894 _,_- 310/0 Ruff. A. 100,30, 3% do. (neue) 92,15, 3% spanische äußere Aus.“ 601, Oesterreichische Staatsbahn 731,00, Banque de France _, B. de Paris 826,00, W. ottomane 511,00, Créd. Lyonn. 753,00, Debesrs 700,00, Rio Tinto-A. 659,00, Suezkanal-A. 3170, Privaj- diskont _, Webs. Amst. 7. 205,75, Webs. a. dt. [. 1227/16, Wik). a. Italien 5, Webs. London k. 25,118, Cbeq. a. ondon 25,131, do. Madrid 7. 386,40, do. Wien k. 208,25, Huanchaca 56,00.
_ Getreidemarkx. (Schlu .) Weizen rubig, pr. April 21,55, pr. Mai 21,70, pr. Mai- ugust 21,80, pr. Sept.-Dezbt. 21,10. Roggen rubig, pr. April 13,65, pr. Sevtbr.-Dezbr. 12,60. Mehl faUend, pr. April 44 05, pr. Mai 43,80, pr. Viai-Auguft 43,90, pr. Sept.-Dez, 44,05. R"böl behauptet, pr. April 521. Dr. Mai 53, pr. Mai-August 531, pr. September-Dezember 541. Spiritus behauptet, vr. April 37, Hr. Mai 37, pt. Mai-August 361, pr. Septembxr-Dezembkr 341.
_ Robzucker (Schluß) rubig, 88 % Toko 241-24 . Weißer Zucker ruhig, Nr. 3, br. 100 kJ pr. April 251, pr. Ma 251, pr.
uli-August 26, pr. Oktober-Januar 271.
St. Petersburg, 9. April. (W. T. B.) Wechselauf London (3 Monate) 94,00, do. Berlin do.45,971, Cheques aufBerlin 46,271, do. Paris do. 37,321, Privatdiskont 51, Ruff. 40/9 Staatsrente 99, do. 4% Gold-Anleibe von 1889 1. Serie 153, do. 4% Gold-Anleibe von 1894 6. Serie 155, "00. 310/71 Gold-Anleibe von 1894 _,-, do. 3% Gold-Anleibe von 1894 _, do. 5% Prämien-Anleibe von 1864 2771, do. 5% do. von 1866 245, do. 5% Pfandbriefe Adels- bank-Loose 211 , do. 41% Bodenkredit-Pfandbriefe 157, St. Peters- burger Priyat- andelsbank 1. Em. 497, do. Diskontobank 678 do. Internat. andelsb. 1. Em. 608, Ruff. Bank für_auswärtigen andel 406, War (bauer Kommerzb. 475, Ges. f. elektr. Beleucht. 610 äufer.
_ ?)roduktenmarkl. Weizen loko 9,00. Rog en [070 5,10. HafeÄ lo f? 3,90. Leinsaat loko 9,50. Hanf loko _. Ta g loko 47,50, pr. ugu _.
Mailand 9. April. (W. T. B.) Italienische 50/0 Rente 95,05, Mittelmeerbabn 507,00, Méridionaux 666,00, Wechsel auf Paris 105,35, Wechsel auf Berlin 129,85, Banca d'Italia 703.
Bern, 9. April. (W. T. B.) Das Departement der Posten und Eisenbahnen hat seinen Entwurf zu der Botschaft, betreffend den Rückkauf der schweizerischen Hauptbahnen, durch eine Expertenkommission begutachten lassen, bestehend aus dem Stände- Rath bon Arx dem National- Rath Cramer- Frey, dem ehemaligen Direktions-Präfidenten der Nordostbabn “131". E. Escher, dem friiheren Ober-Jngenieur der Nordostbabn R. Moser und dem ehemaligen Di- rektor der Nordostbabn Ruffenberger. Das Gutachten, welches vom 4. März d. J. datiert ist und im Bundesblatt Veröffentlicht werden wird, bexagt unter anderem, die Rückkaufsbereäpnungen würden zwar, bis der Bund die Bahnen befiße, noch viele Abänderungen erleiden, seien aber mit möglichstex Sorgfalt und Vollständigkeit aufgestellt, in manchen zweifelhaften Fallen für den Bund eher zu ungünsti . Die Einlagen in den Erneuerungsfonds seien mäßig, die Abzüge ür den Minderwertb nicht zu hoch angesLeTYt.
Amsterdam 9. April. ( .T. B.) Die Niederländische Bank hat den Diskont von 31 auf 3 % berabgeseßt. _
(Schluß - Kurie.) 94er Russen (6. Em.) 99 , 49/0 Ruffen v. 1894 631, 30/0 boll- Anl. 98?, 50/9 Transv.- bl. 91er _ Zo/a Transvaal 2281,Marknoten 59,27, Ruff. Zollkupons 192, Wechsel auf London 12,08. “
“ _ Getreidemarkt. Weizen auf Termine flau, do. pr. Mai 166, do. pr. November _. Roggen loko au, do. auf Termine wenig verändert, do. pr. Mai 97. do. pr. Juli 9 , do. vt. Ok- tober 98. Rüböl loko 281, do. pr. Mai 271, do. pr. Herbst 25T.
_ Iava-Kaffee good ordinary 461. _ Bancazinn 36 .