,;5, “' “ u'Les. iua-Tbeater 1vird mor en, am nt als ' te ass - Vorstellung der Sai on HerthTtsÉ-ndxx'ann's
*, l .Das Glück im Winkel" zur Aufü k , „Md am Abend das dreiaktige Vaudeville .thkireIFF' 111,1? Fee::
. eren y-Ensemble und Herrn Franz Tervele als Gast ge eben wird.
Sie Zovüxt wird sodann auch am zweiten Feiertag sowgie an allen iibrigen Spielabenden der Woche in der unveränderten Besevung der Pxemiére wiederholt werden.
Das Schiller-Tbeater bringt morgen Nachmittag eine Wiederbolun der tlianiZ-Öen Volksscenen ,Bauernebre“ von Ver a und von Mo iöre's ustsv es .Der eingebildete Kranke“ Abends ge i das Anzengruber'scbe Volksstück .Der Pfarrer von Kirchfeld' in Scene; “Am Oster-Montag, Nachmittags, wird .Der SolZn der Wildmß , Abends das Kreßer'jche Volksstück .Der Millionen auer“ Lxgeben. Am Dienstag gelangt Nachmittags .Der Meerrs und der
tebe Wellen“, Abends der dreiaktige Schwank .Das Stiftungsfest“ von Moser zur Aufführung.
Im Neuen Theater bleibt .Trilby' nicht nur an den Feier- tagen, sondern während der ganzen Woche auf dem Repertoire. _ Am Z'FFJMWS Nachmittags kommt ,Marcxlle' bei halben Preisen zur
11 u rung.
Im Theater des Westens wird das Lustspiel „Zwei glückliche que', das an beiden Feiertagen Abends in Scene geht, auch am Drenstag sowie am Mijtwoxh, Freitag, Sonnabend und nächsten Sonntag Ab:"nd unt Gustav Kadelburg als Gast wieder- holt. werden. Am Donnerstag wird Gustav Kadelburg den .Netf-Rerflingenf' spielen, während am nächsten Sonntag Nach- mttiag„.CorpSg€tst“'v0n Max Meßner wiederholt wird. Morgen Nachm1tta_ wird dw Posse .Drr Mann im Monde", und am Yoniag 5iachm1ttcxg „Maria Stuart“ in nemxr Einstudierung ge- 9 en.
Mannigfaltiges.
21310 von gut unterrichteter Seite vrrlauict, verlangen r_uman1sche Dienstgeber öfters von ausländischen Er- ztehertnnen und Diensiboten, msnn diese dyn Dienst vferiaisen, obne rc xiiche Begründung, daß sie ihnrn zuvor eme geergnrte Per dnlichkeit als Ersaß nachweissn; bis dies Zeschrhen tft, w1rd 501111 die Dienstenilaffung unter
uruckbehaliung dcr Habjeliqkeitcn, Papiere und des Lohnes der dez) Dxenst vsrlasscnden ersoncn vcr103ig€rt oder durch nnbcgrundcic Ausstellungen an den als Ersaß vorgcscksagcnen Personen daS Verlaff-cn dcs Dienstes Überhaupt vereitelt.
Deutsche Erziehsrinnen, Dienstboten u. s. w., dir eine Stsllung 1n anänién annehmen wollen, werdrn daher gut thun, vor Eingebung des Dicnsiverhäiiniffés die Ver- pflrchtung zur Stellung ciner Nachfolgerin ausdrücklich qbzulehnen; Ueberhaupt empfrehli es sich, einen schrift: lichrn'Dtcnstvertrag abzusckuießen, der alle Vcrpflichtungsn deer Dzenftnehmcrm und besondars drn Exsaß der Reisekosten und 515 Vanek des Dienstes genau bestimmt, auch vor dem Abschluß ber den Kaiserlichen Konsularbehördcn *in Rumänien Erandtgungen 11er 010 Persönlichkeit des Dienstgebers ein: zuzte en.
Folgendcr Aufruf zur Errichtung einss Kaiskr Frisdrish- Dknkmais in Cronberg geixt 13115 zur stöfféntlichnng zu:
„Der Wunsch, dem Erbabenen Monakchen und rubmrsirhs-n Fsld- hIrrn, drm Horßberzigän Fördsrer Von Kunst und W€ff€11schaft, dém 661911, stillen Dulder und Liebling des Volkss, Kaiser Frisdricb, im HZLJEU DeuYs-sblands (*in Denkmal 11: errichién, bkw-egt seit geranmsr Zsix 1176118 511806 dsr D(Wsibén Naiéon.
In C1011561g, 31: Füßxn der 011111 Burg und 585 berrTichn
Kaiser Friedri '! tubmreicöe Waffentbateu die Brücke geschlagen haben zur Veanigung Andeutsckkiands, an der Stätte, wo der Hoch- seliße Kaiser oft und gerne gewe li und wel e Seine Erlautbte Ge- ma lin Sieb zurdauernden Heimatb erkoren at, soll das Denkmal Medici wkesrden, mmitien eines zu diesem Zwecke zu schaffenden öffent- en r .
eine Königliche obeit der Großherzog von Baden hat nach Zustimmung Seéner Majestät des Kaisxrs nnd Königs die Gnade ebabt. das Denkmal-Unternebmen unter Höchsifeine Schirm- berrscbat zu stellen.
An aile Deutschen, in deren Herzen die Liebe und Verehrun für Kaiser Friedrich noch lebendig ist, richten die Unterzxicbneten die itte, et'n Seberflem beizutragen zur Verwirklichung des Plans. Je größer dre Zahl der Geber, desto vollkommener wird der Zweck des Denk- mals erreicht werden. Auch die geringste Gabe wird daher bochwill-
kommen skin." (Folgen die Unterschriften.)
„ Zur Entgegennahme von Bciirä en find bereit: Regierungs-
rasident bon Tepper-Laski, iesbaden; Landrath von
exster, Homburg v. d. H.; StadtberordnetenVorsteher Diréktor Karg , Cronberg im Taunus; sowie die Herren Grun elius u. Cie. zu" Frankfurt a. _M. und die Hrrrrn Ykendelssohn u. Cie., Jagersiraße, Berlin.
Auf der Tagesordnung der Vorgestrigen Sißung der Stadt- verordneten stand die Béraibung der Vorlage bezüglich des Ver- trags mit der Großen und der Neuen Berliner Pferdebabn-Geseki- schaft _ wegen Uknwnndlung dks Pfkrdebabnbetriebs in einen elkktro- motorischkn Vßtrteb, wie dieselbe aus den Veratbungen des Ausschussss bervorgsgangen tst. Dcr Vertragsentwurf umfaßt 41 Paragraphen, von denen der Ausschuß 15 einer Abänderung bezebungßweisa deakjion unterzogen batte. Die wirbti sie dieser Aenderungen war die 056 § 30 dahin, daß fremdLn Gesellsckpaßen ein Recht auf Miibenußnng der An- lagen auf einer Sirkcke 5011 6501.11 (anstatt 400111) zugestanden Werden so!!. Im Ausschysse war daraus hingewiesen worden, daß von dicskm Anita?! das „Schicksal des Lanzen Vsriragcs abhängen werde, da die Geskl] cZJ-JFt dte besttmmtk Qrklärnng abgegrbén, daß fie nicht einen Metsr 11er 400 111 von anderen Unie'rnebmern miibknußsn laffén könnte, 05110 ihr “genes UUÜLTULHMM in Frage zu sicUexi. Dx): Aus- schuß i;;aite xrdoch mtt11gegsn4Stimm-2n ein wciierks TNiibMu nngs- rscht brs 650 111 bcsch10sf€n. D:“r Berichterstatter des Any"! usses, Stadtv. Justiz-Rati) 27111761, bob zunächst di6 groß? Be- dsutung dcr Vorchge bsWor und erörterte dann die Frag? des Klein- bahnengrskßss. Hreran knüpft; s1ch eixc längste Dkbaiie. nach wechxr der Antrag drs Blussciyusscs (Mitbenutzung der lerise bis za 650 111) mxt 61 «gen 32 Sttmmen angenommen 11131176. Fcrnsr gelangte folgende TZsolution drs Ausschnsst's zur Annahme: „Die Vrrsamm- lung «66911111 drn M09istrai, kinkn dén Grundfäxzem dss nachfblgcndrn (Eniwmss Entsprkchx-ndcx Vrrirag nxit der Großkn Berlinsr Pfkrdcstsxnbabn -Akti€n-Gesel1sch6it und “Mr Neusn BLLÜNEk" Pskrdcbahn *EssxYschaft abzusch1ießcn Die Vérsamm- lung, knupft an dtxxse Ermarhxigung jedoch 016 Bedingung, daß dcr Magrsirat fich 531211 erklärt, bis aus 06111 Siakut über die zu 61“- rtciytknden PensionskasjLn fich iin die Gösc-Uscbaitrn Ergebcnbrn VCT- pfltrbtungen für den Fakt des Crlöfchens der Zustimmung okkr bsim Aufhören dex staatsbebördlichen Gönkkzmégung selbst zu Übkrncann odsr dem Bstrisbsnackysokgrr der «(*scllfchaft vertragsmäßig auf- zusrlegsn.“_ _ Bet der Schlusmbsiin1mnng (1er die ganze 250113133 111111113 disse m namentliche: Abstimmung mit 64 6761311 25 Siimmcn gensbmi-Zi.
In der neuen „Urania“ (Taukastraßs) wird am Z).)kiÜvab, dxn 21. d. M., Nachmittags 4 Uhr, „Der Kampf um dkn 910111101“ noch rinmal als Schülcrbors169un6 zu ermäßigten Preisen gsgebcn werden; détsLWL Vortrag kommt in dsr Festwoche? auc!) aikabsndlick) zm Anffüinung.
woche lautet: Sonntag: Herr Dr. STUN: „D; W k?ns'Pakks'; Moniaa: r Dr-S wabn „2311th aFY-WMZÉJ Dienstag FerrÉÜ SpFes ßVeitsch? wifi ftüsjsBneiLuft-Ömeoch, Zett roeor uer,areuma -- -
Freitag: Het: Or. Kroner! „Reisebilder aus Vorder- udien“; So ab d: “ „Japan 1.“ J un en Herr 131“. Bavard
Charlotienburg, 15. April. An dm Ma iftrat u. ' Stadlverxrdneten ifi aus dem Geheimen Zivilka inet S?dinkx; Maxesiat des Kaisers und Königs folgendes Schreiben ein- gegangen:
„Seine Majestäx dex Kaiser und König md durch den warmsn Ausdruck treuer Anbaugltcbkeii, welchen der agistrat und die Herren Stadtverordneten Allerböcbstihnen anläßlich der Jubelfeier des Hundert- ]abrt en Geburistages weiland Seiner Majestät des Hochseligen Kaisers und önigs Wilbélm des Großen in der Adrcffe vom 22.0.1111. dar. gebracht haben, gufs angenehmste berührt worden und baben Sk uber den bochberztg€n Bk'schluß der städtischen Bkbörden, die Mittel drr Wilbklm-thusta-Strftung zur Unterstüyung würdiger Weiblickzcx Pkrsonen um dn? Summe 1701125400543 zu verstärken, [kbbast gefrkut.
Allerböchstem Austrage'zufolge setze ich den Magistrat und 116 HkrrenStaUVerdeeten Hmvon mit dem ergebensten Hinzufügen in Kknntmß,'daß Seine Majestät für diese Betbätigun pietäiboüex Daanarkett gegen den Vx'rewigten nnd Srine Erlachi? Gemahlin herzlich danken laffen.
Der Gebkime Kabineis=Ratb, Wirkliche Göbeime Raib Von LucanuZ.“
_ Harburg «. d. (6le, 17. Avril. „W. T. B.“ n161dét: Seit gx1i2rn Abend 11 l_lkzr steht die Oelfabrik 13011 Max Brinckmann in Flagnm en. wai Abibkilungen Pionier? konntrn durcb Ziehen von Graben das Feuer auf die Fabrik sowie die Osilagkr brfchränkyn und die großem, in dcr Näbe befindlicbén Holzlagkr schütze?»
Nach Schlui3 561“ RLÖNkiion eingegangene “Depeschrn.
“Konstaniinoprl, 16. April. (Meldung des Wiener K. K*. Tklcgr._-Korrcsp.:Bnreaus.) Nach Miitbcilungrn dcs Kriegs-Miniftcriums hatten die türkischen Truppen bei drn Kämpfen um 9211110 einen Verlust von 20 Todth und 6 Vcrmundcien. Die am Schauplaß des Angriffes gefundenen T0dtcn des 8. und 9. Ev onen - Bataillons werden von den Griechen als Drserienre ezeichnet. _ Aus Erzernm sind beunrnhigendeKonwlarmeldungcn 11er eine daselbst bcstrbrnde Spannnng zwischen Türksn nnd Knrdcn cingelnuf-en.
Konstantinopel, 17. April. (Meldung des Wicner K. K*. TcLegr.-Korresp.Barcnus.) Nack) bicr eingetroffenen Mel: dnngrn stnd 111 den nächstsn TKJLU 116113 griechische Annriffe zu Lando und zur Scr zn erwarten. Auf türkischer Seits werdcn Übcrall dis Si€11311gen an der Grenze verstärkt 11115 der 112561113116 von dEr Defensive znr Offrnstve 001": bcrcitsi. Zur Brkämpfung der Angriffe der Krischisrbsn Jrrcg111ären 1090021055116): dsr rrgulärcn Armcc aibanesische Baschibozuks brrsitgsst'ollt, wclche cm*ntncli Gcgsnnngriffe cin: iriten sollen,
(Fzrksxßnng des Nichiaxx: [55211 in der Erstrn Beilage.)
TaunusgebirZSZ, unfLrn dkm Gestade dcs Z).)Oainsiromcs, übst 1136166811
ZM _“. “ck --*.*._-.,.,„.__ -.-'.“** _;x._*._- - „' Zyx, ;“, “_ *:ch--*_“_*._-;-_-»„“-. ***,: -*,-;.* _ «_.,-_.1„-_„„*;x-.-; ;;; 7“;- -,-x M., .'“. .. .'
Wsiisrberich100m 17. April, 8 Uhr Mor-ans.
Stakioncn. WiNd. W611Sk".
in 0 Cklfius
Bar. auf 0Gr. u d MSt-réssp red. inMiiTim Temprratur 5 9 C. : 40 R.
Sékdeckt böiter
:VOlkii] Dnnst
Bölwuüst . . 1 754 Aberdeen . . 1 “ Christiansund 753 Kopenhagén . . 762
N O1 0-
Aniang 73 Uhr.
börends Musik 0011. Anton Fürstsn Radziwil] und bon Pstrr J07€pb von Lindpaininrr.
„9131103 OUErn-Txbkatrr. sptel m 5 AufzÜJ-xn bon Adolf L'Jl1rong3 (Emma: GkrirUd Korn, (71.
Montag: Opsrnbaus. in 5 Akten 5011 Giacomo Meyekbeer. Tßxt won Eugézne Scribé, deutsch 0011 Ferd. Gumbsri. von Paul Taglioné.
Schauspiéibaus. Zum 50. 211310: 15181 in 5 Anfzßgen 5011 Otto von der Pfordtyn.
Naues Opkrn - Theater.
_ Das Rsprrwirs dsr alien „Uran i a' (JnValidenF'irnße) für diLFb'st-
Anfang 7 Ubr.
Doctor Klaus. Lust-
in 3 Ak1€n Von Léon 033115111171. G.)
Anfung 71 Uhr.
Die Afrikauxcrin. Oprr 1" 1 Akt
Schwank 76 Uhr. MontaJ, Nachmittags 3 Prkisen: Ter Hüttenbcsißcr. 4 Aktsn won Georges Oix'nEt. Dienstaa und folgende Tags: Vorbrr: Gin angenehmer Gast.
BaUrt
Anf6ng 7 11521812 „ck . “» (":U-
Dcr Vcrschivendcr.
., . 7-.. . „_ _ _ .,
Rkfidrnz-Mraicr. Dirökkion : SWMURÖZCUTKU- bUrg. Sonntag und Montag: Associés. “*I-.*)LUHTÉ 111511 5111.11: SÖöUan. _ Vorbkr: Ein angenehmer Gast. „ von Gsorges Denijxh bon Emmrrich Von Bucowicz.
Uhr:
Regiß-kirr Hkrrn Glesmger. Dirigsni: Herr KIPCÜ- MCisté-T' KorviMyi.
Moniaxx, Nachmittags 3 Ubr: BCi balbkn 5131811111: Die Fledermaus. _ 521541166 71 Uhr: Der Cognac-König.
Thalxa-Theater (vorm. 2150155 ErnsÉ-Thcaiér). Drksdknerstrnße 72/73. Dire'ktir-n: W. Haskntann Sonntag, Naäyrniitags 3 Ubr: Bei Ermäßigtcn Preiscsn: Frau Lieutenant. _ 211701156 71“ Ubr: Heirat!) auf Probe, Posse mit Gcsang in 3 Achn 11.111) Grrö-Vuxbbinder von Jean KLM. Gesangsixxte Von Gustav Görß. Musik won LCOPOW
LUsisvisl Courkkiink. Anfarzg
“BCi kécincn Schauspxcl m
Associés.
G r |- e. VFLQZ'ilKÜ.s??ezé.
zum:. Deutschen Reickjs-Anzeiger und Königlich Preußischen „Staats-Anzeigcr-
„y,: 91.
Berlin, Sonnabend, den 17.211161
Berichte von deutschen Fruchtmärktm.
Qualität
Außerdem wurden am
gering ;] mittel || gut
Ver- kaufte
Durch-
schnitts- Matkttage
(Swalte 1)
(Gezablter Preis für 1 Doppelzcnt
Marktort (100 kg)
preis für
ua Über- scbl licher Bunk;
11 x: r Vkenge
] ] uie- [ höch- ) drigster- ster !
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„1 nie- böcb- nie. fdrigster ster drigfter
.“ .“ ..“
1 Poppe!- zentner
Doppel- xenjne'r
verkauft D o v v e l - zentner Preis unbekannt)
7136;- ster
.“ 100 kx „“
W e i x 15,23 * _ 14,85 _
13,40
13,30 14,70
15,80 R o g g
11720
AÜenstLin . Ratibor . Aschersleben Mayen . Döbeln . Breslau
14270 T 12,75
L , 15s0 15,40
11,20
AÜenstein. . . - ' ' 11,65
Ratibor . _ Ascherslében . . _ 11,25 Mayen . . . . _ _ Döbeln . . . . _ _ Breslau . . 10,70 11,00
10% 11,30
(Ger
11710 .,
12,30 12,00 11,70
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AÜensiein . Ratibor . Aschersleben Mayen , Breslau
11700 11,45
12750
14720 14750
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12,00 10,00
10,00
13,30
13,20 12,50
Allenstein . 11,40
Ratibor . Aschersleben . . Maykn . . . . _ *
Döbeln. _ „ _ Breslau 11,90 12,30 1 12,70
11720 13,10
fte.
e 11. 15,55
14760 16,66
16710
C n. 11,25 11,40
116; 10,90 11,50
16,66
11,66
12,60
11700 15,40
e !-
14.00 12,80
13,00 11,90 13,20
1 235
Bemerkungen.
Die verkaufte Mengc wird auf voiTe Doppeizentncc und der VerkauisW-krkb ani 114111“ Mark abgzmndex 1611931112111.
schnitispreis wird aus den unabgerundetcn Zahlen berechnet. Ein liegender Strich ("*) in den Spalten für Preise hat die
Der Durch-
Bedsutung, daß der betreffende Preis nicht vorgkkommen ist; ein
Pnnkk (.) in den leßten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.
Statistik und Volkswirtbschast.
Die deutsche überseeischs Auswanderung
Übf'k dkutsche Häfen, AniWe'rpen, Rotterdam und Amsterdam steÜie ck nach den Ermittelungen des Kaiserlichen Statistischen Amts fur ärz 1897 und den gleichen Zkitraum des Vorjgbres folgendermaßpn:
Es Wurden befördert nn März Über 1897 1896
Bremen . . 799 1345 Hamburg . . . , . . . 715 875 andere deutsche Häfsn ( Stettin) 54 286 deutsche: äfen zusammen . 1568 2506 Antwerpen . . . . . , . 315 501 Rotterdam . . . . . . . 51 113 Amsterdam . . . . . . . 4 _ überhaupt . . 1938 3120 Aus deutschen Häfen Wurden im März 1897 neben den vor- enannien 1568 deutschen Auswanderern noch 5767 Angehörige fremder iaaten béfördert. Dabon gingen über Bremen 3443, Hamburg
wolkrnlos hcitr: _ wolkenlos , wslkenWs ;
Re en Nr 131 Wolkig wolkig bsdrckx
Swckboim 766 Haparanda . * 766 St.Petrrsbg. 767 Mokkan . . . 769 C0kk,Q11€€nÖ- WWU . . . Cberbourg . eldsr . . . .
““'-*W'OWSOWW T*;PMRISDWW
[€ .
1 !
758 765 763 761 764 765 7 69 768 770 765 769 768 771 769
:“511 . . . . Hamburg . . Swénkmünde Neufabrwaffer Memel . . .
Paris . . . . Münster. . . Kariörube . . Wiesbaden . München . . Chemniß . . Berlin .
Wién . . . . Brkslau . . .
Jie d7Aix . .
wolkig , wokkßnlos wolkenlos ? RAZER ' bedeckt ; 8 173135111: z' 9 150116571 Z 10 11700151111311 1 6 WOÜMWS € 9 766 wolkig , 9 771 L'brdeckk ! 7
, „6
1
770 - 2 Dunst
773 1 311110161; 2
Nizza . . . . 766 stiÜ Hxitkr , 1
Trikst . . . . 767 5 bedeckt ; 1 Uebersicht der Witterung.
Cine Depression von mäßiger Tirfe liegt über der nortvegischen See grgenüber einsm Hochdruckgebist, welches sich von der Biscayasre ostwäris über die Alpen hinaus nach dem südlichen Rußland ersirrckt, sodaß! Über Mittel-Europa südliche und westliche Winde vorherrschend sind, wrlcbe in der Kanalgegcnd MWB bis stark, am Skagerrak stürmisch auftreten. In eutschland, wo seit _gestern Regen gefallen ist, ist das Wetter etwas warmer und 561161. Trübes ,Weiter mit Regenfällen, insbe ondere für das nörd- liche Deutscbland, wahrsch2inli .
Deutsche Seewarte.
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Theater.
Römglr e Ichausptel3 Sonntag: Opern- haus. Und ne. Romantische Zauber-Oper in '4 Akten von Albert Lorßing. Text nach Fouqué's Erzählun frei bearbeitet. Tanz von Emil Graeb. Anfang 7? Uhr.
Original-ZaubkrMärckyen in 3 Aufzügen 13011 Ferdinand RaiKHund, Mustk yon Konradin Krsußxr. Anfang 2 r.
Opcrnbaus. Diensiag: Undine. 2713115011): anon. Donnkrsiag: Zum 1. Mal: Haschisch. Ale_fsandro Stradella. (Tiles). Stradklla: HUT (811111 Götze, a. G.). Frrikag: Enoch Arden. Earnlloria [*nstieaxm. Phantasien im Bremer Rathskeller. Sonnabend: Haschich. Ter Maurer. Anfang 7 Uhr. Sonntag: Uudit:c. , ,
Schausptelbaus. Dtsnsiag: Gin Sommerunckth- traum. (T_ttania: Frl. Gerin Korn, als Gast.) Mittwoch: 311111100. Mal?: eDer Bibliothekar. Donnerstag: Dte Athenerin. Frcijag: Die Komödie drr Irrungen. Der eingebildete Kranke. Sonnabend: Neu Einstudiert: Viel Lärm um Nichts. Sonntag: Viel Lärm um Nießtö.
N€1t€s O116rn-Tbeaker. Sonntag: UriclAcosta.
Deutsrlxes Thyatcr. Sonntag, 924chmiktags 211113: Die Weber, _ Abends 711113: Die versunkene Glocke.
_Montag, N6chmiiings 21 Uhr: Haunele's Hrmmelfabrt. _ Vorher: Blau. _ Abends 71Ubr:11_801'jtu1'1. (Teja, Fritzchen. Das wag-Mauulichc.)
DWUÖWJ, Abends 7.1 Uhr: Die versunkene Glocke.
Mijtwoch: Die Weber.
NLXUUL]; TYMÜLU. Sonntag, Nachmittags; 21 Ubr: Die Jungfrau von Orleans. _ Abends 71 Uhr: Renaissance.
Montag, Nücbznittags 21- Ubr: Dorf und Stadt. _ Abends 71 Uor: Kinder der Bühne.
Dienstag, Nachmittags 26 Uhr: Faust. _ Abends 7.1 Uhr: Renaissance.
ÜLMUJ ' TÜMZLT. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das Glück im Winkel._Abends71Uhr: Gastspiel des Ferenczy-Enscmbles und des Herrn Franz TeMle. Toledad.
Montag: (Gastspiel des Ferenczy-Ensembles und des Herrn Franz Tewele. Toledad.
D enstag: Gastspiel des Fetenczy-EnsembTLs und
auspielbaus. Faust von Wolfgan ,von Goethe. Der ragödie erster Theil. Die zur - andlung ge-
des “Herrn Franz Tewele. Toledad.
11111145 Theater. Schiffbauerdamm 43. ) 5. Dirckiion: Sigmund Laufenburg. Sonnkaxx: Gast- spzel des Hsrrn Willrm Royaards Wm Königlich Vtedérxandijchn Theater in Amsterdam. Trilby. Schauiptel in 4 AkTLn nacb Gsorge Mamis: Von P. Potter, deutsch Von Emanuel LLdeLk. Zn Scene gejetzt von Sigmund Laufenburg. Anfang 76 Uhr. _ Mittags 121113: Matinée der dramat. (Heseüscbaft. Frühlingörcif.
Montag: (Hasisptsl des Hrrrn Wiklcm Noyaards. Trilbp. Schauspiel in 4 Akccn nach Gcorge Maurier Vyp. P. Poijrr, dxntch 11011 Emanucl Ledsrer Anfang 7111151. _ Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Prrisen: Marcello. Schanspicl in 4 Akten bon Victorie'n Sardou. -
Dienswg, Mittworh: Trinh.
§chi1111-Th8616r. Sonniag, NÜÖMZÜQJI 3 1151: Bauernehre. _ Dcr eingebildete Kranke. _ Yibrnds 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchseld.
Moniag, Nachmittags 3 Uhr: Der Sohn der ZLildmß. _ Abends 8 Uhr: Der Millionen-
auer.
Disnsian, Nacbmittags 3 Uhr: Des Meeres und der Liebe Weäen. _ Abends 8 Uhr: Das Stiftungsfest.
Theater des Weßens. Kantstraße 12. (2365... bqf Zoologischer (Garten.) Sonniag (erster Oster- thertag), Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: Der Mann im Monde. (Wera: Willi Walden a. G.) _ Abends 711 Uhr: Gastspiel dss Hrrrn (Hniia Kadelburg. Zwei glückliche Tage.
Monta “(zweiter Osterfeirriag), Nachmittags 3 Uhr: „J er halben Preisen: Maria Stuart. _ Abends xz Uhr: Gastspiel des Herrn Gustav Kadél- burg; Zwei glückliche Tage.
Dienstag (Abonnemenis-Vorsteüung für die Mon- taas-Abonnenten Vom 19. d. M.): Gastspiel dks Herrn Gustav Kadrlburg. Zivei glückliche Tage.
Theater Unter den Mnden. Bebrenstr. 55/57. Dkrrkjcion: Julius Fri sche. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei Halben §reisen: Der Mikado. _ Abends 71 Uhr: Der Cognac-König. Operette in 3 Akten von Victor Léon und LUdng Held, für die bic-fige Bühne bearbeitet von Louis Herrmann.
Musik von Franz Wagner. Jn Scene geseßt vom
Kubn.
NYoniaQ- Nachmitfags 3 Uhr: Bei ermäßigikn Prciysn: Frau Lieutenant. _ Abends 71 Uhr: Heirath auf Probe, Poss mit Gesang in 3 Akten.
Disnsiag und folgrnde Tage: Probe.
Zentral Theater. Alte Jakobstraße 30, Direktion: Richard SchuW Sonntag: LMU? Vor- sieklung. Emil Thomas 0. (53. Lropold Dru11ch_a. G- _Eiu fidcler Abend. Burleske dramatisäye Uksvue m ]. Vorspiel und 3 Bildern Von J. Freund und W. Ykaxnsiädi. MUR von VersÖiedenen Meistern, arrangicxt von Julius Einödsbofxr. Anfang 7371119.
Konzerte.
?.Janzcrthans. Karl Mehder-Kouzert. Sonntag, Abend? 61 Uhr: Fest-Kouzert. Mo::tag, Abends 611113: Fcft-Kouzert. AZOiexstag, Abends 71- Uhr: Leister Strauß“ cn .
Familien-Nachrichten.
Verly'vt: Frl. Gabriele Heinrich mit Hrn. Prem." Lieut. Oscar SchWerk (Ostrowo_Jauer). Verchelickot: Hr. Lieut. Walter von 3011110167“ Aktenkiingen mit Frl. FlorbMartiny (Brrltn). Geboren: Ein Sohn: Hrn.. Landraib Lob- mann (Bersenbrück). _ Hrn. Amtsrichter Frenz?l Hohenstein, Ostpr.) _ Eine Tochter: Hk"- ZidcbaFd Frhrn. ster bon Rosenkranß (Wirs- ;1 en . Gestorben: Hr. Majoratsberr -und Hauptmarkt! a 51). Emanuel von Wolkowsky - Bisdau (POW- dots b. Metikau). _ Hr. Geheimer Regterungs“ Rat!) 0. D. Adolvb Kelch (Charlottenburg). '“" Hr. Fabrikbesißer Georg Grauert (Baden-BaW-
Verantwortlicher Redakteur : S i em e n ro th in B erlin.
Verlag der Expedition ( Schokz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Bu druckerei und Verlags“ Anstalt Berlin ZW., Wi elmstraße Nr. 32.
Sieben Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).
Heirat!) auf
“17,7
217 9, Stéitin 145.
Die Vertheilung des Grundbesißes im Großherzog- lichen Domanium Von Mecklenburg-SchWerin.
In dem Vor kurzem erschienenen erstkn Heft des FUL. Bandes der vom GrYberzogli-Hen Statistischen Bureau zu Schwerin beraus- egebenen ,5 kiträge zur Statistik MecklenburgS“ _ _
3) Ermittelungen fich stutzende Naa!)- im Großberzogltchen Do- die dankens- Grund-
besises im Großherzoglichen Domanium, sqweit er_ in Zeit-, Erbpacht und zu Eigenibum vergeben rst, Zlso uber 011€ im Janzen Domanium bkfindlichen, bebauten selbstandigen Besißsiellen geben.
Die Gesammtfläche des Großberxogfbuzns Mecklenb_urg- Schiverin beträgt 13161,62 911111. Sie zerfallt nach der burger-
kale auf genaue weise
Werthe Aufschlüsse
lichsn oder politischen
1) das landesherrliche Domanium': 559261915111, 2) die ritterschaftlichen und ubrigen Landguter nebst
statistische über den bebauten Grundbesitz
manium von Mecklenburg-Schwerm vsröffentlichtß s €
über die Vertheilung
Eintbeilung in
den Klostergütern: 604906 014111,
3) die Städte und städtischen Güter:'1519,95 (111111.
Das Domanium umfaßt alles landesherrltche Grundeigentbum, UYch das in neuerrr Zeit aus ritter- und landschaftlichen Prkbat- Jütxrn angckauftk. Dieses ganze Gebiet hat folgende Bestandtheile:
.di ' t i ' ib !) ndli en orstländereien und Ge- 3 e nich m Prtva esiH efi ck F . 1323,“ 314111,
wäffer
1). die in Péivcitbe'fixz' ze'it-"un'd érbHacHxli'ch und
(115 Eigentéxum 0. die übrige [
Zu der unter 0 vcrzei neten Flä . Pfarr- und Schulländereiecty, die geringen Ländereien der noch nicht verkauften Chauffeebäuser, die als Dienststellen angesehen und darum unter b nicht aufgeführt sind, die sogenannten Amtsxeservate und die im Privatbesiß befindlichen, aber nicht mit Gebunden versehenen Eigentbumsparzellen. Die genannten amtlichen Nachwetse behandeln bEsonders die unter b begriffenen Ländereien, das sind die im Kataster fgefübrten 21462 Landstellen des mittleren und kleinen Grundbesiées und dazu die zum Großgrundbestß zu rech-
Großberzoglicben Höfe, von denen 228 ber- pacbtst, 3 auf andere Weise bewirtbschaftet werden, die mit Landereien Gewerbebetriebe, 17 an der Zahl, ] Kikchenbüdnerei in Finkentbal (Amt Dargun), welche keine A*Ufnmee in den Kataster gefunden hat, im Ganzen also 21711 Land- stellen im Privatbesi „
Das Domanium bildet nicht ein völlig zusammenbangendes, „ in sich abgeschlossenes Gebiet, sondern es wird oft durch ritter- WÜÜÜYL- klösterliche und städtische Besitzungen unterbrochen. Es
b" ck auf diese Weise auf alle Gegenden des Landes aus, doch
au
nenden 23
versehenen verpachteten
und
örtlich t
äche.......... che gehören Gerne
Vergebene Fläche .
sind zum ersten
3736,13
532,74
inde-, Dienst-.
findet es sich mehr in den leichteren, sandigen Gegenden, als in den schwereren lehmigen, wo Vorzugsweise dre Ritterschaft zu Hquse ist. Für die Verwaltungszwecke zerfällt das Domantum in 23 Bezirke, Welche Aétntsr (Domanialämtkr) genannt werdsn. Ein kleinerer Theil dss Gesammigebietss vom Domanium , der aus 13 Verschiedrncn Aemtern entnommen ist, st€ht mit Ausschluß des Polizéiwrsens als Großbsrzogléxbes Hausgut unter einer von der Verwaltung der übrtgen Domanen getrennten Verwaltun der „Obersten Verwaliuxjgsbebörde des Großherzogli en Haushalts“ zu Schwerin, Der übrige, bei wsitem Zrößte Theil des Domaniums |th mit, fernen 23 Domanialamtern unter drm Großherzoglichen Finanz- Minisierium, Abtheilung für Domänen und Forsten. In den folgenden statistischen Ausführungen sind dre Großberzoglichsn Hausbalisdörfer von dem übrigen Domanium nicht getrennt.
Nach der amtli en Benennung dEr Besißsteüen unterschsidét man im Großherzogli en Domanium 1) Packytböfk, 2) Erbpacht- böfe, 3) Erbpacvtbufen, 4) answ'irthsstellen (Zertpacht- bufen), 5) Büdnereien, 6) rrnkstße, 7) Hanslercien, 8) Eigentbums rundstücke, 9) die nicht zu dieskn Arten Von Stsllen gezä lten, überhaupt mit ernem gemrmschafilrcben Namen nicht bezeichneten Übrigen Stellen, wärhe, _mit einem gewerblichen Betriebe verbunden, "oon dtessm ihre Benennung als Krügk, Mühlen, Schtnxedsn u. s. w. erhalten haben. Die unter 3 und 4 aufgefub'xten, Erbpacht- und Zeitpachtbufen kann man untkrr der Bezeichnung baurrltcbc Stellen zu einer Klasse zusammenfassen, und ebenso bilden die unter 5 und 6 verzeichneten Büdnereien und die diesen äbnliéhen Brrnksise nur eme Klasse in den amtlichen Nachweisen, die daher den gkxammten (Grund- besiß des Domaniums in 7 Massen behandeln.
Die 231 Pachtböfe sind die größten LandsieÜendEs Domaniums. Sie enthalten zusammen 99 167,00 113, durchschnittltch kommen also auf einen Hof 429,29 113. In dex überwiegcndcn _Mebrzabl (nämli 198) haben fie eine Gesammtslache von je 200 bis 600 113, nur 7 nd kleiner, 26 größer (der größte Pacbthof urnfaßt 15893 113, der kleinste 151,5 113). Wie bedeutrnd Verbaltmßmaßtg die Fläche ist, welcbe von den Pachtböfen in Anspruch ge- nommen wird, sieht man am besten aus dem Antbetl, _an sie von je 100 113 der fÜr alle Landsxeücn vergebenxn Flache durchschnittlich haben. Im Domanium „uberhaupt betragd dieser Antheil 26,5 113, also mehr als ein Viertel. In, dem ktnzelnen Aemtern weichen allerdings diese Verbaltni zahlen Wert von einander ab: In den SandgeHenden sind die Pa thöfe srlten, dagegen m besseren Gegenden in n cht unbkdeutender Zabl vorhanden nnd nehmen dort überaü einen großen Theil der für die LandsteÜen insgesammt vergebenen Fläche, in einem Amt (Dar un) sogar mehr ,als die Hälfte ein. Früher war die Zahl der Pa tböfe ;tm Domamum vtel größer als jeßt; viele von ibnen sind im Laufe der le ten 100 Jahre in Erbpacht gegeben, manche auch zu kleinem rundbesiß zer- stückelt worden. ,
Die von der Grundherrschaft in Erbpacht vergebenen Domantal- böfe die sogenannten Erbpachtböfe 1eßt 119 an der ahl, sind durcéweg bedeutend kleiner als die Pachtböfe. Six ent alxen zu- sammen nur 22 205,86 113; ihre durchschnittliche Flache betragt also im Domanium “ überhaupt nur 186,60 113. Die größere Anzahl der Höfe, nämlich 74, liegt in der Flächengröße von 100 is 300 113, ,nur 18 sind größer, 27 kleiner (der kleinste umfaßt 13,40 113, der größte 541,14 113).
Die dritte Klaffer des Grundbesä es bilden die bäuerlichen Be-
ssungen, die Erbpacht- und Ze tpachtbufen. Die Erbpacht-_ Fufen sind größtentheils seit den 60er quren dieses Jahrhunderts in Erbpacht vergebene Bauer- oder Kauswtrthssteuen; die Zei acht- bufen smd der kleine Rest dieser Ste en, welche aus besonderen rün- den, namentlich wegen Nichtvorhandensems von Erben des HauSwirtbs. nicht in Erbpacht vergeben Werden konnten. Dtese dritte Klasse ist die wichtigste aller Besi ungen im Domanium, schon_wegen der Größe der zu ihr gehörenden Ackerflä e "denn sie nimmt von der fur (1118 landwirtbscbaft. lichen SteUen vergebenen [äche mehr als die Hälfte und zrvar 57,6 0/0 ein. Es sind an solchen bäuer ichen Landsteüen im Ganzen 5425 _nämlicb
5385 Erbpacht; und 40 Zeitpacbtbuien _vorbqnden, wexchezusamx
215 058,31 113“' enthalten. Diedurchschnittliche Größe einer_S_ »“ beträgt mithin für das ganze Domaniym 39,64113, das ist eineFlacbx, auf welcher in guten Gegende'n 4, _m Sandge enden 2 Ackewféwx gehalten werden. Viel mehr als die Hälfte die erSteUen Und zwar' 3054 Erbpacht- und 26 Zeiipacbtbufen haben eine Größe Von 30 1718501184; 860 Erbpach- und 3 Zeitpacbtbufen enthalten 50 bis 70113 ; darüberhinaus geben nur Erbpachthufen, nämlich 142 mit 70 bis 100 1135111113 28111123 einer FLäcbe von mehr als 100 113. Die größjen dLEskk Wixkbk scha_fien, zumal die in guten Gegenden gelegenen, nd mehr eum Hoswirtbscbaft ähnlich. 866 Erbpacbt- und 2 Zettpa tbufengebören zu der GrößenklaÉe von 20 bis 30 113, eme Größe von 10 bis 20 113 baden noch 354 rbvacht- und 9 Zeitpachtbufen. 81 Erbpachtftellen endlich sind unter 10113 groß, davor! wieder12 unter 5113. Die kleinsten Besißungen sind aus den früberkn Koffatensteaen entstanden. Sie sind bäuerlichen Wirtbsckpaften kaum gleich“zzx achkén, da '.ie meistens eine amilie nicht ernährsn können, was bei einer Bauernftelle Vorausseßung ein muß. Die größte Erbpachtstelle umfaßt 169,20113, die kleinst€_nur 2,18 113. _ Unter 100 Landstellrn aller Klassen„im Domanmm sind durchschnittlich 24,82 Erbpaclyibufen. Die Anqul „ der Zeitvachtbufen beträat für das ganze Domanium durchschnittlich ' nur 0,18% der Zahl aller Landstellen. _ Wie schon erwähnt, nehmen ' die Erb- und die Zeitpacbtbufen von der Gefammtfläche aller ver- ebenen Landstellen 57,6 9/0 ein. Der Antheil ist zwar in den ver- 13chiedenen Aemtern ungleich,“ doch weichen die Verhältniß- zabien nicht so bedeutend von einander ab, wie es bei den Pachtböfen und den Erbpachiböien der Fall ist. In den Sand egenden ist im allgemeinen verbäitnißmäßig viel Acker für die bäuer ichn Befißun en we gegebkn, in den fruchtbareren Gegenden am wenigsten. JnJOfern Lteben die Zeit- und Erbpachtbufen im Gegeniaß zu den Pachtböfen. Aber es giebt auch eine Anzahl „von Akmtern mit besserem Boden, die' dLn bäuerlichen BS_styungen„einen verhältnißmäßig größeren Antbeil an der GesJmmiflacbe gewabren, cxl7s6 der Gssammtantbeil im Domanium belragt, d. i). mehr als 5 , 0/0.
Die Büdnereien, die in ihren rechtlichen Perbtältniffen den Erbpacbibufen ähnlich sind, bestehen zwar schon fett emigen Jabr- bundsrten, doch ist ihre Anzahl Erst in diesem Jahrbxmderj bedeutend angewachsen. Gegenwärtig giebt Ls derxn im Domamum 7364. Mit diesen bilden die wsniqen (9) Brinksiße eine Klasse, welche gans kleinen Büdnereien gleich zu (:ckth sind und tm_Folgenden unter dem Ausdruck Büdnereien mit vsrstanden werden. Dre Gesammtzabl steigt dadurch auf 7373. Diese 7373 SteÜen der vierten Klasse des Grund- besißes enibalten zusammen 3164674 113, durch1chn1ttltch kommt also auf eine Büdnerei Line Fläche 0011429 113 (=: 1978 Qu.-Rutben . Fast die Hälfte der Büdnersien, namlich 3080, hat eine (Grö e von 2 bis 5 113, und wiedrrum eine roße Anzahl, 2162, enthalten je 5 bis 10 113. Von den 11 rigen 2131 Stellen sind die meisten, 1804, bis zu 2 113 groß, nur 311 haben eine Größe von 10 bis 20, 10 von 20 bis 30 und 6 sogar von 30 bis 50 113. Die aller rößte umfa 1 42,53 11- (= 19 616.6 Qu.-Ruiben, d. 1. me r als die urcbschnitthröße einer Erbpachtbufe), die allerkleinste nur 89 qm (= 4,1 Qu.- Nutben). Die größte Anzahl von Büdnereien hq: 13913 aklenAemtem das Amt Ribniß, wo 897 gezählt wurden. „Vtele' dreier Vudnereien, und zwar durchweg die kleinen, sind dle Heimstätte der See- leute und der Fischer. Im Ganzen finden sich unberkennbar die Büdnereien m?.br in der Sandgegend als auf befferem Boden, Als ein Hauptgrund hierfür wird, der Umstand angeführt, daß in der kleinen Wirtbscbaft dns Besteuung des leichten Bodens angemc ener erscheine als die des schw-:ren. , Unter100Beszß- ftLÜLU befinden ck im ganzen Domanium durchscbmttiich 33,92 Bud- nereien (und 0,04 Brinsiße), diese bilden also Zut 1616111311"Landstelltxn. Sie werden der Zahl nach nur durch die ?uslerxien ubertroffen. Wo die Verbältnißzabl der Büdnereien klein si, da rst entWeder die der Erbpacbihufen oder die der Häuslereicn um so größer und um-
ekebri. Obwohl in ihrer Anzahl sebr bedxutend, umfassen die' 3'1"1dn13r12i-.*ndoch nur einen recht gcringen Theil drs Bodens. Von der anan Flächs des Domaniums gebären zu ihnen nur 5,7 9/0, von, dkk Hör al1€ Landfiellen zusammen vsrgebenen Flach? 8,5 0/0. Die fünfte Klasse der Landsteüen bilden die Häuslereien. Sie entstanden sämmtlicb Erst seit 1846, wo man Handwerksrn und Tage- löbncrn auf dem Lande die G.».legenbeit zur Erbauung eines eigenen Hausxs einer „Häuslerei“, verschafftr, indem man ihnen ein kleines Ackersiu zur Bebauung übxrließ. Spätx'r wurde noch ein (Garten rn Erbpacht dazu gegeben. Die Häuslereien smd ras zu er großen Zahl von - 8362 angewachsen und übertreffen gn 301) alle ubrigen Klassen von Landsteuen. Zu den gesammten Hausiereien des Domamums gehören 1619,09 113 Ländereixn, eine Häu-Zlerei enthält also dnrcbschmttltcb 0,19 11.1. Die am häufigsten vorkommende, regelmaßige Größe bkträgt 18 3 43 qm (85 Qu.-Rutk)en). In dem Zwecke, den diese Besißstsllkn erfüklea soÜen, liegt es schon begrundet, daß die Größen der- kaben nicbt wssentlich von einander abweichen kßnnen. 7990 Häuß- lersisn gehören zu der Größenklasse von 0,1 bjs 0,5 113, nur 311 liegen darunter, nur 61 geben darüber hinaus. Von jek100 Land- stel1€n sind im Domanium 38,52 Häuslereien. Dxr Antbetl, der von drr Gesammifläche aller Landsteüen des Domantums auf die Häus- lereien entfäÜt, ist natürlich ein sehr Jünger, er macht nur 0,4% aus. Durchweg finden sich auch die ZauSlereten zahlreicher in den Aemtern mit Sandboden als anderswo.
Als sechste Klasse der Landsieüen folgen in den amtlichen Nach- weisen die „Ei gentbumsgrundstücke“. Die esind erst in neuerer- Zeit entstanden und bisher wenig zahlreich. _Zui nen Werden gerechnet 47 (bebaute) kanonfreie sog. Gartxngmndstucke zu_ Ostorf i_m Amt Schwerin, welche übrigens mehr stadttschen Hauspla en als ,land_lichen . Grundstücken gleichen, 1 mit einer Windmuhle be antes, 9 fur die Aufnahme von Badegästen in Heiligendamm besximmte, 23 meistens ngerblichrn Zwecken dienende Etgentbumsgrundsturke zu Mglliß, sowie- 8 Eigentbumsböfe auf der Insel Poel (Amt W1Smar), jm Gan en, _ 1556 113. Eine landwirtbfchaftliche Bedeutun haben von dieew Stellen bauptsächlich nur die Poelrr Etgentbums öfe, zu denen auch - eine rößere Bodenfläche (933 113) gehört. '
&ieienigsn Grundstücke endlich„Lvelche zu keiner der voraus- ebenden Klassen gezählt und amtlich unter der altberkömmlj ,- Zanennung nach den mit ihnen verbundenenÉewerblichen Bett en als Krüge (Gastwirtbschaften), Mahlen, chmieden, Ziegeleien,
ischereigeböfie, Kalkbrennereien aufÉerübrt sind, bilden die le te, die Jebrnte Klaéxse des Grundbefises. tese enthält nur 95 in rbpa t und 17 in eitpacbt vergebene, zusammen 112 Stellen. Die 95 Er - pachtstelLen enthalten zxzsammxn 2106,77 113, durchschnittlish also die SteÜe 22,18113. Jbrer ckcrfiache nach würden 62, die me r als 10113 enthalten, zu den bäuerlichen BesißunTn, 33, die kleiner nd, zu den
Büdnereien gehören können. Die grö te Stelle dieser K asse umfaßt 93,92 113, die kleinste nur 0,11 113. ie 17 eitpachtstellen sammen nur 252,90 113 roß. Sie s'md irer Fläche n
ungleich. Die größte entßält 34,20 113, die kleinste .nur 1,03 113.
9 StelLen haben mehr als 10 113 gleichen in ihrer FORUM * d-
d- zn-
Ysod mebr dekiYauerstelÖex, die Férigön sinsd lantdetxirtxüsche; tli
ü nere en 12 zu a en. on er ge amm . r, „ steUen vergebzenen Fläche hat diese siebente Klasse (Erb- und Zeit» pachtstellen zusammen) nur 0,6 9/0 erhalten" sie hat daher fur das. Ganze nur eine geringe landwirtbxckpaftlicbe Bedeuiun ,also unter
Na den vor tebenden Ausfü rungen befinden si 100 derck1m ganzer! Domanium vergebenen 21711 B stellen: Ze