übermitteln weiß. Das Quintett sekt mit einem mannigfalxi bew teu Allegro ein und ewinnt in dem , dem sefßbl-Jinn en und inftrummta Marti be- erme seinen musikalischen Höhepunkt; auc?) der ckckck» noch ein „al du «Waller-Wirkung, _auf. Der , - yi'rkte in sein, _. enen sowiein dem oben erwähnten UM» : a, als ?)ianist mit gutem (“M -_. -- An d elben d und im Konoertbause , Beth gung des blikums das Abschieds-Kouzert dee eyder'SsTm Kaye le statt. Beliebte Pidcen von Weber und ubert sowie eine weniger bekannte Serenade in drei Süßen von C. von Bärenfels, die mit großem .. Beifall aufgéuommen wurde, bildeten den ersten Tbeil des Programms. Der zweite enthielt Wagneris Ouvertüre zu .Tannhäuser“, einen von F. von Bion und eine Phantasie aus Verdi's Oper La Traviata“. AlsSdliften des Abends sind der Violinist Viktor ' karnier und Cowet-Bläser Friß Werner lobend zu erwähnen. Kapellmeister Mevdxr wurde zimt Schluß durch mehr- maligen Herborruf und Lorbeerkranze ausgezeichnet.
Im Köni lichen Opernbaufe gebt mor en Meyerbeer7s Oper .Der Prop et“ unter Kapellmeister Su er's eitung in Scene. Den Johann von Leyden singt Herr Sylva, d e Fides Frau Goeße, die Bertha Fräulein Reinl.
Im Köni lichen Scbauspielbause findet morézen eine Auf- fübrung von Leésin 's Trauerspiel „Emilia Galotti“ in ol ender Be-
MY statt: Emil a: o
se [ pe; Hettore MolenaY; Claudia:
Camillo: Herr Plast!) e;
rau won Hochenburger; Gräfin O na: Fräu- onzaga: Herr Matkowsky; Odoardo: Herr rau Stollberg; Marinelli: err Grube;
Conti: Herr Purschian; raf Appiani: Herr Ludwiß'ä Angelo: rr
Arndt.
In A nderung es Spielplans kommt im , Deutschen Theater am Sonntag Abend Hauptmann's Schauspiel „Einsame Menschen“ zur Aufführung. ' , '
Die Operette „Waldmeister' von Johann Strauß hat bei ihrer Wiederaufnahme im Lessina-Tbeater eine so lebhafte Wirkung ausgeübi, daß die Direktion sich veranlaßt gesehen hat, das Werk auch füerlreÉtag, mit Julie Kopaczy-Karczag als Gast, auf dem Spielplan zu 6 a en.
Jm Schiller-Theater kommt am Sonnabend zum ersten Male .Der G'wissenswurm“, Bauernkomödie mit Gesang in 4 Akten von Ludwig Anzen ruber, in folgender Beseßung der Hauptrollen zur Aufführung: Griußofer: Max ategg; Dusterer: Ludwig Neuert als Gast; Wastl: Georg Voigt; ' osl: Agnes Werner; Horlacberlies: Therese von Krol! (Debüt ; Leonhardt: Carl Funk; oltner: Max Laurence; sein Weib: erafine Dets y; Naßl: ax Reimann; Hanns: Hermann Blank. - An dem elben Tage um 6 Uhr findet die Eröffnunx?je des großen Tbeatergartens mit einem Konzert unter Leitung des usikdirigenten Häser statt.
Mannigfaltiges.
Im Namen des Zentral-Comitezs der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz theilt der Kammerherr B. von dem Knesebeck Folgendes mit: „Nach einer hier eingetroffenen telegraphischen Nach- richt aus Konstantinopel bat die Pforte mit Rücksicht auf die giinstige Wendung des Krieges und die Aussicht auf baldige Beendigung desselben auf EntsendunZ3 der angebotenen Abordnung des Zentral- Comités der deutschen ereine vom Rothen Kreuz unter erneutem Ausdruck ihres Dankes _für jeßt verzichtet. Die Expedition soUte am „Donnerstag (beute) mit dem Orient-Erpreßzuge von Wien abgeben und am Sonnabend in Konstantinopel eintreffen.“
Das Grabdenkmal für Heinrich von Treitscbke, welches die Familie dem Verewigten durch den Bildhauer J. Uphues bat er- richten laffen, ist gestern, an seinem Todestage, auf dem Matthäi- Kircbbof aufgestellt worden. Der aus Labradoerarmor bestehende Sockel zei t an der Vorderfläckye den in Goldbuchitaben eingemeißelten Namen „Heinrich von Treitscbke' und trägt die Büste des Gelehrten in Bronzeguß' der durcbgeistigte Kopf ist von sprechender Labenswahr- beit. Am uße des Sockels ist em Von einer Schleife durchf10chtener, bronzener mmorteilenkranz anÉebracbt. Die Inschrift auf der Grab- platte lautet: „Hier rubet in oft Heinrich Gotthardt von Treitschke. Seli ist der Mann, der die Anfechtung erduldet, dknn, nachdem er bewä ret ist, wird er die Krona drs Lebens empfangen. welcbe Gott verheißen bat denen, die ihn lieb haben. Jakobus 1,12.“ Zu den
tvom 29. April, Morgens.
Wetterber U
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baus,
Temperatur
Stationen. Wind. Wettsr.
in 0 Celsius
59C.=49R.
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bedeckt wolkia bedeckt Nebel wolkenlos wolli?) halb ed. wolkenlos
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Belmullet. . Aberdeen .. Cbristiansund 758 Kopenhagen. 764 NO Stockholm . 761 SW
Laparanda . 758 S t. Petersbg. 767 OSO Mosrau . . .
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Hamburg . . 765 winemi'mde
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KarlSruhe . . 768 Wiesbaden .
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halb bed. bedeckt , 7 U ' beiter
bedeckt
wolkenlos halb bed. wolkenlos halb bed.
wolkenlos wolkig bedeckt bedeckt bedeckt wolkenlos beiter
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findet Heute und
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767 770 767 765 767 . . . 766 le d'Aix . . 766
ua . . . . . 769 i beiter Triest . . . . 769 still bedeckt
Uebersicht der Witterung.
Eine Depression ist nordwestlich von Schottland erschienen und cheint nordwartsfortzuschreiien, sodaß hiervon die itierung in unseren Gebietstbeilen -wenig beein ußt werden dürfte. Am böcbsten ist der Luftdruck ber Südost-Curopa. Bei schwa er, mei't südlicher bis westlicher Luxtfirhmung ist as W :éter in Deutschland ungewö nbltcb warm, im Norden beiter, im Süden “trübe; in den westlichen GebietStbeilen haben zahlreiche Gewitter stattlxéefunden und ist Regen gefallen. Ju Memel egt die Morgentemperatur um 71, in Magdeburg um 911 Grad über dem MitteLWettbe.
Deutsche Seewarje.
ungültig erklärt
Glocke. Sonnabend :
Anfang 7 11 Sonntag,
Seiten des Denkmals sieben lmoWne Taxusbäume. Das Ganze macht einen Keb: stimmungsvoaeu, druck. -- Gegen 16 Uhr Vor- mittags etsch enen eßern drei Vertreter des Akademixcb- historisäpen Vereins in vollem cho; Le senkten an dem Grabe bres unvergeß- lichen Ebremnitgliedeß die „ in stiller Huldiguuth-nd legten an der G latte einen WM Lorbetkram nieder. ald daxixuf kamen die nfebör des _ rien, die WM: mit da: bxiden Töchtern, um ange tiefer Andacht an der NUYÜÜW zu verweilen“ [ie legten Kranxkpenden mit Blumen und Pa en nieder, die sick m Laufe des Tages noabudurrb weitere LiebeSzei n der Freunde und Verehrer vermehrten. uch der öpter des, nkmals, Bildbauer Upbues, war anwasend, dem die ngeböriaen in herzlichen Worten für die schöne Ausführung des pietätvollen Werkes dankten.
DieJuryderJubiläums-Gartenbau-Ausstellung, welche über 2254 Preise zu entscheiden batte, bat den rößten Theil ihm um ausreichen Arbeit 1th beendet. Die ertbeilung der er ten Preis e ist in nachstehender Weise erfolgt: Der von Seiner Majestät dem Kaiser gestiftete Preis, eine Punsch- bowle aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur, ist dem Königlichen Gartenbau-Direktor Max Bunßel-Nieder-Schönweide für die beste Leistung in der Nosentreiberei zuerkannt worden. Den Preis Ihrer Majestät der Kaiserin, eine Deckelvase aus Porzellan, erhielt Kommerzien-Rai? Spindler. Den ersten Preis der Stadt Berlin 1000 „Fi, er tritt Theodor Jawer-Nieder-Schönbaufen für seine Geiammtleistung. Der Preis des Geheimen Kommerzien-Ratbs Veit, 1000 .“, wurde dem Belgier Vincke-Dujardin für Orchideen ver- lieben. Einen zweiten reis der Stadt Berlin, 500 ..“, und dazu den von dem Staa s-Minister Freiherrn 131“. Lucius von Wallhausen gestifteten Ehrenpreis errang der Königliche Garten- bau-Direktor Carl Lackner-Stegliß.
Da ge enwärtig dieAlpenanlagen des Königlichen Bota- nis en artens tn reichem Blumenflor prangen und auch das Kalt aus die Azaleen, Rhododendren und Kamellien in schönster Ent- wickelung zeigt, werden auf Anordnung des Direktors diese Anlagen und Häuser, außer heutk, am Montag, den Z., und Donnerstag, den 6. Mai, Nachmittags von 4 bis 7 Uhr, sowie am Sonntag, den 2. Mai, von 2 bis 7 Uhr, für das Publikum zu änglich sein. Auch wird das Botanische Museum, deffen Kolonial-A tbeilung und teeb- nische Abtheilung neu geordnet sind, an denselben Tagen Von 3 bis 6 Uhr geöffnet sein.
Der Berliner'Fröbelverein hielt am Dienstag Abend in Keller's Festsalen seine Generalversammlung ab, in der die Berichte über die beiden leßten Jahre vorgelegt wurden. Der Verein hat danach acht Bildungs-Anstalten unterhalten. Das Kindergärtnerinnen- Semiyar, das in den zwei Jahren 86 Schülerinnen entlaffen konnte, bai seine Aufgabe dahin erweitert, daß dasselbe neben der berufs- maßigen Ausbildung zu Kindergärtnerinnen Frauen und Jungfrauen Gelegenhettgtebt, Fröbel's Kleinkinder-Pädagogik theoretisch und praktisch kennen zu lerneßn. In der Kinderpflegerinnen-Scbule, deren Schüler- zabl etwas zuruckgegangen ist, erhielten 59 junge Mäd en ibre ab- geschlossene Ausbildung. Kindergärten unterhielt der Zerein sechs, drei davoxi sind Volkskinxergarten. Jm leßten Monat der Berichts- periode zahlten 066,6 Garten_445 Pfleglinge, gegen 367 im ersten Monat. Der Magistrat gewahrte ür die Volkskindergärten einen Jahreszuscbuß von 4500 .“, das rovinzial-Schulkollegium unter- stützte die Zwecke des Vereins mit einer Jahreswende von 900 «16 Die gesammten Emnquen beliefen sich im Jahre 1895 auf 10117 " 5-6, 1896, infolge der ZUWLndungen eines Lsgats m Hohe von 15 000 5-6, auf 24 915 „715; die Aus- gabén betrugen, nacb Abzug der Ankäufe Von Effekten, 1895 10 928, 1896 11,883 .“ Dre acht Bildungsanstalten brachten an Ueber- schuffen „un Jahre 1895 856 5-6 und 1896 1297 „M, erforderien andererseits ,abernwieder Zuschüsse im Jahre 1895 in Höhe von 930041896 111 Hohe von 8446 «14; die Verwaltung machte 1895 1522. 1896 1148 „46 erforderlich. Ende 1896 verblikben 36012 .“ Effekten urid 3929 „16 baar. » Vor der Generalbersammluna bielt dre Unt'erftußungskaffe'Fröbel'scher Kindergärtnsrinnen ihre Sißung ab. Die Kasse hat seit 1891 12 Unterstüßnngen im Gesammtbetrage Von 840 315 gkwährt und zählt 114 Mitgliedkr.
Der Deutsche Spor't-Verein, wel sr unter dem Präsidium Seiner Durchlaycht deskPrmzen Aribert von .lnbalt im Januar dieses Jahres in Berlin begrundet wurde und zur Zeit 969611 300 Mit- glieder aufweist, wird am 28. und 29. Mai im LandLS-A us-
Königltrhe §chauspiele. 104. Vorsteüung. Oper in 4 Akten yon Giacomo Meyerbeer. Text nach dem Französischen des Eugézne Scribe, deutsch bearbeitet von Ludwig Nellstab. Baüet von Emil Jn Scene Tetzlaff. Dirigent: Kapcümeistkr Sucher.
r. Schauspielhaus. Abonnement 13. 17. Vorsteüung. Trauerspwl in 5 Aufzügen von Gotthold Ephraim Les mg. Regie: Herr A. Plascbke. Anfang 78 Uhr.
onnabend: Opernhaus. 105.Vorstell. Haschisch. Oper in 1 Aufzuge. Dichtung von Axel Delmar. Musik von Oscar von Cbelius. - Der Troubadour. Oper in 4 Akten bon Giuseppe Verdi. dem Italienischen des Sawatore Camerano. Anfang
br.
Schauspielhaus. 116. Vorstellung. VielLäxnieu um Nichts. Lustspiel in 5 Aufzü en von William Shakespeare, überseßt von Au 11 Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck. An?
Neues Opern - Theater. Ori inal-Zaubermär en in ZAufzügen Kreußer.- Der Billet-Verkauf zu dieser Vorstellung _ morgen in der L 13171 vm" 51"? 3
re ? er a e: ,
Aufgeld wird niYot erhoben. Anfang 7 Uhr.
Das Kaufbillet für die 111. Run,; 1196 4 links
[ax 1 zur 105. Vorstellung im Kön gli
au 6 ist verloren gegangen. und wird vor Ankauf gewarnt.
Deutsche5 Theater. Freitag: Die versgnrene AnfanÉ “ Sonnta , Mittags 12 Uhr: Matinée zum Besten
der Geno enscbaft deutscher Bübnen-Angeböriger. -- Abends 78 Uhr: Einsame Menschen.
Berliner Theater. Freitag (33. Abonnements- Vorftellung): Zum ersten Male: Die Brüder.
r. Sonna end: Renaissance. NachmittaJs Lk Ubr:
Gebot. - ?Tst 71 br: D
Messing - Theater. Julie *Kopaczy-Karczag. 73 Uhr.
Theater.
Freitag: Opern- Der Prophet. Große
OperettZ in 3 Aktcén 11011 Owen
geseßt Vom Ober-Re iffeur Iulius Frrund. nfang Geis a.
Vorsteüung. Sonder- h „“.-__
Emilia Galotti.
115.
bura. Freitasi :
1 Akt Von Emil Werte“) und Text nach Anfang 7.1- Uhr.
Reisebekanmschaft.
Neues Theater. ang 78 Uhr. Der Ver-
Sonntag: viel des
aimund. Mu k von Konradin
Zeit von 9-10 und Königlichen Schauspielhause statt.
2, 1,50 34 und 75 45 71 Uhr"
Sonnabend : Trilbh. Marcelle.
Brhitlrr-Theater. Das Stiftungsfest.
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der G'wiffeuswurm.
chen Opern- Dasselbe wird für
7,1 Ubr. ie versunkene Glocke.
Zeit. Anfang
bur . Zwei gliiäliche Ta .
Aus bewe ter spiel des liche Tage.
Das neue ie Brüder.
Direktion: Iulius €Jrivsche. Bettelftudeut. Oper
Freitag : Waldmeister.
Sonnabend: _Zum rriien Male: Die Geisha- oder: Eine japanische Theehaus-Geschichte. Hall. Musik von Sidney Jones. Deutsch von C. M. Roehr und
Sonnabend: Vaterfreudeu. -- Vorher:
Direktion: Sigmund Lautenburg. Freitag: errn Willem Royaards vom Königlich iederländi chen Theater in Amsterdam. Trilbh. Schauspiel in 4 Akten nacb George Maurier und Potter, deutsch von Emanuel Lederer. In cene gesetzt von Sigmund Laufenburg.
stellunaspark am Lehrter Babu!) einm 001100111-8 desselben umfaßt im Ganzen
4fürR
als * erste Verankaltuaa
111ij q n o (: balken. Das Programm
eitpf v ad 28 iü M2 "“'-873“ KYWÉÉ-n" "JWT" er e u t er _ - . den ecsiaenaxmtex Konkarrenzen.- eiue ausstbßlkefß : ferde [T
?
mehreren Unter-
Mebxspännet vorgeführt werden, wobei die Qualit
PfeFe, die Art des Vorfabrens' der Zustand der Wagen, der Ges, irre, nspannung sowie die 21de ierung der Kutfcher Tür die' „ „rtbésung
der PreiSricbter in Betracht ommen. | das “ “
in fünf Haupt-Abtbeklungen gegliedert, nämlich: 6.
Konkurrenzen, i). Konkurrenzen fur'
der
fü KUZU, Ilch- von aktiven Of zieren in der Kampaye-S “ .
e zu r “
mvxerde ollen in verschiedenen la n eM tboi ungen alsEinspänner, Zweißvänyer, ' ier- und t und Dressur dex
Generell ** am 1661118";
Pferdebändler und Re tbabiibéßßn;
c:. Arbeitsfubrwerk, (1. Oe entlirbes und Lobn- ubrwefen, 6. Auto. mobilen. Die Konkurrenzen er ersten Abibeilung ud mit Ebrenpreisen,
diejenigen der übri en Abtheilungen mit auSgestattet. Au
oldcnen und silbernen Medaillen
dem sind eine 6156 von Geldpreisen für in
Deutschland gezogene Pferde sowie 4 goldene und 4 filberne Medaillen für die betbetligten Industrien angeseY. Die Anmeldunßen für den
(3011601118 1115510116 haben bis zum
Mai, 4 Uhr ?) achmitia§€,
bei dem Schriftführer des Dixutscben Sport-Vereins, Herrn voü'Ku mann, BUN" UNT, Schadowftraße 8, zu erfolgen.
Die von der vorjäbrigen Gewerbe-Ausstellung erhalten gebliebene Tre ptow cr Ster nwarte mit dem Riesen-Fernrobr und dem
astronomischen Museum ist beute wieder eröffnet worden.
Das
Institut bleibt täglich von 12 Uhr Mittags bis Mitternacht offen.
Der Nachtrag zum Jahrgang 1897 des ,Adre bucbs für Berlin und seine Vororte ' (Verla Von August S et!) gelangt von beute ab zur AuSgabe. Derselbe verze chnet die seit dem Erscheinen
der HauptauSgabeeingetretenen Wobnun s- und insbesondere auch die April-Umzüge. des Jahrgangs 1897 in der Hauvt-Expedition,
ersonaloeränderungen, wird al1en Beßßern ZW., Zimmer-
as Bu
straße 40/41, unentgeltlich Verabfolgt.
Kreuznach, 27. Avril. längerer Zeit zum Empfang der Zeilquellen genießen
Das hiesige Soolbad ist bereits seit Sommergäste gerüstet. Kreuznacbs einen Weltruf und finden die eingebendste
* eachtung der medizinischen Autoritäten. die ihre Patienten um so lieber hierher senden, als Kreuznach selbst mit seiner herrlichen Um-
ebung den Kurg ergnügungen und sonstigen alles, was nur ein Bad ersten Ranges zu bieten vermag. den Janzen Winter über eine Anzahl Genesung Suchender sich hier auf- ten bat, sI'Znid (jSL3t auch bereits Sommergäste in grö erer 3051
e und der Kronprinzessin von Schweden und Norwegen“, die
geha eingetroffen.
ästen einen aYenebmen Aufenthalt bieiet.
Auch an eranstaUungen findet der Gast hier Nachdem
bne Jbrer Königlichen Hoheiten des ronvrinzen rinzen Gustav,
Wilhelm und Erick), welche im vorigen Jahre zu gle cher Zeit wie, die Prinzen Söhne Ihrer Kaiserlichen Majestäten mehrere Wocbsn zur Kur bier weilten, werden Anfang Mai abermals zur Kur hixr
eintreffen.
KarlSrube, 28. April.
Amtlich wird brkannt gegeben: ?euie
früh 8 Uhr entgleiste der Güterzug Nr. 678, der als Pro ezua auf dem neuerbautrn zweiten Geleise der Strecke Karlsrube-Grabau
abgefertigt wurde, Entgleisung ist noch nicht ermittelt. Außer der Lokomotive
leßt.
bei der Station Blankenloch. Die Ursache der Ein Bremser ist gefährlich ver-
sind noch 18 Wagen entgleist. Die
Strecke ist voraussichtlich bis heute Abend gesperrt. Der Verkehr wird durch Umsteigen in Blankcnlocb Vermittelt.
New - York, 28. April.
Infolge starker Regengüffe ist der
Cimarron-Fluß bri (HutHrie (Oklahoma) aus seinen Ufern
getreten und hat das Thal meilenweik überschwemmt. Stadt Wurden viele Häuser mit den Bewohnern,
In der die sick) auf die
Däcbrr gsflüchtet batten, fortgetiffen; auch viele Personen, die M) auf
Bäume
zu reiten versucht Verlust an Menschenleben, wrist Ncgern,
Wurden weggescbwemmt. Der
batten, iOU sich auf mehr als 50
belauscn; die génaue Zahl festzustellen, war bister nicht möglich.
(Foriseßung des Nichtan1iiichen 'm der Ersten und Zweiter:
Gastspiel von Anfang
Sonntag: Gastspiel des FSrenczy-Ensembles. Die
Residenz-Theater. Direktion: SigmundLauten- Vaterfreuden. _ 3 Akten yon P. Hirscthrger ur1d G, Klitscbsr. -- Vorher: Eine Reisebekanntsrhaft.
Schwank in
Schwank in M. Willner.
Eine
Schiffbauerdamm 4 a. / 5.
Gast-
Anfang
Sonntag, Nackymittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:
Frkitag, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male:
Theater des Weßens. Kantstraße 12. (Bahn- bof Zoologischer Garten.) Freitag: Aus betvegter -
7É Uhr. Sonnabend: astspiel des Herrn Gustav Kudel-
onntag, NachmittagsZ U 1: Bei balben Preisen: „Zeit. -- Abends 711 Uhr: Gast- errn Gustav Kadelburg. ZWei glück-
Theater Unter den'Mnden. Bebxenftr. 55/57. 6 in 3 AK?! 3311 F. Zell
Der
Beilage.)
und Rich. ©6066. Musik von Carl Millöckrr. Anfang 74 Uhr.
Sonnabend: Der Bcttclstudent.
Sonntag, den 2. Mai: Gastspiel des Fräulsins Annie Dirkens Vom Theater an der Wien in Wien. Zum ersten Male: Der Wunderknabe. Operstte in ZAkten von A. Landrsberg und L. Stein. Musik Von E. von Taund. ,
Sonntag, Nachmittags 31151“: Bsi halben Preisxn: Dcr Bcitelstudent.
Thalia-Theater (vorm. Adolph Ernft-Tbeajsr) Dresdenerstrasze 72/73. Direktion: W. Husemann. Freitag: Heirat!) auf Probe. Posse mit Eksanß in 3 Akten nacb Gerö-Vucbbindcr von Jean Kren- (Hesangsthe von Gustav Görß. Mufik von Leopold
Kuhn. Anfang 78 Uhr. Sonnabend und folgende Tage: Heirath ans
Familien-Nachrichteu.
Verlobj: Frl. Else Wachler mit Hrn. Sec.Ltcut. Gomes! (Berlin). _ Verehelicht: Hr. Amtsrichter Kurt_Von Durinß mit Frl. Hklma bon Schlichting (Buckeburg . ““
r. Landrath Franz Von Eichmann niit mm reiin von Langcrmann und Erlencamp (Lubin)- - Hr. Prenr-Lirut. Car! Edler von der Planik- mit Ida Freiin von Zikgefar (Altenburg). - Hk- Regierungs-Ratb 1)r. Rudolph Jmmich - Alice Faebndrich (Liegniß). ** Hr. - YU) FOLK du Rosey mit Frl. Fr sna rü . ' GLboren: Ein Sohn: Hrn. Prem. Lieut.Suffert E(Yerli3)11 r auptmann a D Ebrrbard von W 6 or e : . . . „ Decken (RZoK -- Hr. Lklriter-StccatSskkretar z. D. 891613 (Straßburg 1. Els.)- - VerW- _F- Stadtratb Anna Löwe, geb. Wallach (Berlin). Hr. Fabrikbesißer Nobert Hansen (CMN)-
_-
Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (STOMexnuYerleirklk er DanixiZtYFUMSsZM'Yx-Fi erlumstraße Nr. 32. Acht Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preuß „21.6 100.
Ersie Beilage
Berlin, Donnersmg, den 29. April
Berichte von deutschen Frmhtmärkteu.
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14,00 12,80 12,00 11,91 15,20
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Limburg a. L.
Neuß . . . Dinkelsbühl . Schweinfurt .
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16,00 16,20 18,68 17,00 18,30 16,15 14,00 16,50
11,80 12,00 12,20
11,20 12,00 13,33 12,00 14,50 13,50 11,80 11,70
| e. 13,80
12,30 - 13,00 12,00
15,00 15,00
14,00 15,50 14,00 13,40 12,60 13,40
12,80 16,80 14,10 13,70 13,40
Bemerkungen. Vsrkauiswerib auf Voile Marl abgerundet mitgetheilt. Der Durch-
Die verkaufte Menge wird an volle Doryäzentncr und der ichnittspr6is wird aus den unabgerundeien Zablcn berechnet.
17,00
13,60
13,40 13,00
13,00 14,00 12,89 12,59 16,67
11,82 11,43 11,42
11,84 13,16 11,50 14,46
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WWW» -?Pké- POPP PPP
14,05 12,17 14,20
16,85
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13,39 12,86
13,00 13,70 12,53 12,53 14,75
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[QTQWWTO .HPH-ft.
Ein liegrnder Strick) (_) in den Spalten für Preise 501 die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist; ein Punkt ( .) in den leisten sechs Svalten, daß eiijwrecbender Beriäji feblt.
Deutseheé Reichstag. 210. Sißunß vom 28. April 1897, 2 Uhr.
Auf der Tagesordnung steht die erste Berathung dcs Jnvalidenvcrxichcrungsgescßes. In Verbindung damit werden berathen cr Antrag__der Abgg. 13011 Plorß und (SZenosf 611 (d. kons.), betreffend dir Jnvaltdcnverstcherung, und der Antrag des Abg. Noesicke (b. f. F.), welcher aus der Vorla 6 einige BZstimmungen herausgreifen W111. _ Abg. von 10613: Die Vorlage Enthält manchrs Gute, aber mi_Großen und Ganzen 101116 man dock) lieber noch mit dem be- ste.;cnden Gcfe weiterarbeiten, um dann Endlich gründ1ich6 Arbeit zu machm. Vorl kilhaft ist die Bestimmung, daß die vorübergéhend be- schäftigten Arbeiter nicht mehr versichert zu werden brauchen. Auch bezü lich der ausländischen Arbeiter sollte man die Versicherungs- Pßi t ausschließen und nicht dem Bundesratl) die Befugnis; Einräumen, darüber Bestimmungen zu irsffen. Die ruisi1chen Y_rbeiter melden sich an dcr (Grenze nicht an. Eiinftig ist fur die Arbeiter die Einrichtung einer neuen iünfiey Lohn- klaffc. Nicht annehmbar ist die zu scharfe Kontrole der Versicherungs- anstaltcn, deren SelbstverWUltung sich bewährt hat. Die Vermeh- rung der Schiedsgerichte, die erleichterte Einziehung der Beitrage, die be ere Vertheilung der Lasten zu Gunsten des Ostens sind anzu- ne_ men. Ueber den le ten Punkk wird wohl eine augsmeme Ver- sxandixzung nicbt mögli sein. Die Anstalten drs Ostens werden da- fur st mmen, daß die Rentenlasten zur Hälfte getbeilt werden zwischen der Gesammtbeit und den einzelnen Anstalten. Der Osten bezabli 12151 nicht bloß die Rentkn für seine Arbeiter,_sondern auch die Renten für diejenigen, die im Westen ibre Arbeitskrafte aufgebraucht haben und als Invaliden nach dem Osten zurückkehren. In allen Bevölke- xUUgsklaffen wird die Beseitigung des Matkenklebens verlan 1. Davon tft in der Vorlage nicht die Rede, desbakb haben wr unseren Antrag eingebracht, der nicht undurchführbar ist. Ebenso wie durch Marken die Arbeitsdauer nachgewiesen wird, kann dies durch Listen- fybrung geschehen. Es brauchte ja nur der Nachweis einer vier- jährigen versicherungspflichtigen Beschäftian vorges riebrzi zu werden. Man meint, daß dann" frühere rbeiigeber s ließlich als Arbeiter Renten beanspruchen würden. Warum soll man ihnen, die vielleith früher für ihre Arbeiter gezahlt haben, bei verschlechterten kabä tnissen nicht eine Rente geWabren? Eine weitere Vereinfachung ist die Von uns beantragte CinbeiiSrknte, die eigentlich bei den Sozial- demokraten, die alles über einen Kamm scberen wollen, keinen Wtder- spruch erregen sollte. Wir haben aber für diejenigen, welche ein Ein- kommen versteuert haben, eine SteiÜerung der Renten in Aussicht genommen. Die Hau tsa e unseres ntrages ist aber die Aufbrin- IUng der Mittel dur Zu (Füße zur Einkommensteuer. während jetzt mancher Beiträge für [eine r eiter zahlen muß, obne elbst ein Ein- kommen von den Arbe tern zu haben. Die Ge ammtbet der Steuer- zahler bis zu den höchsten Einkommen binan hat das größte Inter- esse daran. einen ruhigen, zufriedenen Arbeiterstand 253! ha en. Von anderer Seite will man den Reichszufchuß erhöhen. ir aber wollen
die Last auf .die Gesammtbeii der Steuerzahler übertragen, weil
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die jeyige Veribkilung drr Lasten ungerecht isi. Schweißes kleben an einem Wispel Getrcide, f; er daran etwas Verdient! Er muß bezahlst! für sein
361101, ohne da Gesinde, während entrichtsn.
die Kapitalisten f
Wieviel saar: Trrpfen Welches der Bauer cc-
iir ihre Diknstboimi bisl Wenigrr
Wrnn eine bessere Vertheilungsart als nack) dEr Cin-
kommensteuer vorgessblagen wird, so haben wir dagegen nichts ein-
zuwenden. Weisen; vieUeicht läßt sich aus allen nünftiges machm. Die Urberweisun
Wir sind bereit, unseren Antrag der Kommission zu über-
Anträgen zusammrn etwas Vcr- g an die Kommrssion für die
Unfallversicherung würde ein Fcrjiasteüen unmöglich machen. Herr
von Marschall sagte vor einigen Jahren, die Die kleinen, brauchbaren Mittel eblieben. Die Zuckersieuer ist nur für einen die Hoffnung auf das Margarinegeseß Wir hoffen aber, daß gleich bei Beginn
nicht zu haben. ES ist 01165 beim Alten Theil der Laiidwirtbsckpat; müssen wir wobl aufgeben.
roßcn Mittel seien nd nicht gekommen.
der neuen Sesfion diese Invalidenvrrsicberung wieder in Angriff ge-
UOMMM wird. Abg. Roesicke: Von verschieden
allkr Arbeiterverfickyerunéxen angeregt worden.
schriebenes Blatt in die er Beziehung
den man bisher 96 ungen ist, nicht eingeschlagen werden. vorhandenen Einri tun en laffexi sich Denn es bestehen gewi e Verschiedenheiten bezügli erungen und bezüglich der Lasten. Bei der
Versie!)
an Seiten ist die Vsrscbmelzung „ Wenn wir ein unbe- batten, dann würde der Weg, Aber die nicht ohne weiterrs beseitigen. des Umfangs der rankenVLrsickperung
fehlen die Arbeiter der Land- und Forstwirtbsäyaft, bei der Unfall-
versicherun
durch ist 6 ne Verschmelzung unmöglich, artigkeit der Organisation scheitern würde. die Arbeiter nichts, bei, der Invalidenverfi erun die
run zablen Hälfe, bei der Krankenversicberung des Reicbs-Ver cherungsqmts ist der Invalidenversi erung
die HandwerkSarbeitcr und die Diensiboten. Schon da-
die auch an der Verschieden- Bei der Un alldersicbe-
zwei Drittel. Vom Prä dium Vorschlag gemacht worden, die
für die industriellen Arbeiter auf die Berufs-
genoffenschaften zu übertragen und die anderen Arbeiter unter Ver-
wendung der Einheitsrente obne Mar Weg ist nicht gangbar. Die
Verwaltun
kenkleben zu versichern. Diexer würde eine zwiespältcßx
werden, und die Arbeiter hätten bei den “ erungen-Yenscbasten ni
mebr mitzus rechen. gesammten rbeitervetsi erungen sind
Au er den Vorschlä an zur
ereinfachun der an solche zur Vereinfa ung
der Invalidenvetficberung gemacht worden, so der Vor cblag des
Ferm von Ploeß, andwirtbe zu bezeichnen sein dürfte.
Floss verdient nicht den Namen eines GeseßentwurW ö st darauf erkcbtet, die Groß-
chstens die Grundzüge dafür und i
Lrundbefi er zu entlasten au
kommensteuern sind auch f
der wohl als ein Gesetzentwurf des
f Kosten der In ustriellen. teben ni t in allen deutsciLen „SFK? Einkommensteuern, die Ein- e r er e en.
undes der Der Entwurf des Herrn von denn er enthält
Es be- Der Entwurf des Herrn
von Ploev séeint bloß abgeschrieben zu sein von dem, was die Sozial-
demokraten 889 beantragt hatten: auf 90 .“ und Aufbringung desselben den Einkommen über 3000.“
Erböbun des Reichözu uffes durch die9 EinkommensteiTY von
Die Konservativen scheinen ein UmstuY- 6
sie dabei einm
IRF"! Bekämpfung der Sozialdemokratie zu verlangen, aber oz a
ortbeil aben. Durch die Hexan u
tis en Lehren machen sie fich Eu eigen, sobald ze
ng der Einkommensteuer würden
ischen Staats-Anzeiger.
1897.
;personen zu den KoFien der InvalidenversiiberuZZ herangeTogen die Tat eine Arbeiter beschaftigen: die Wittwen und aisen, d e bret. ie Offiziere u. s. w. und vor allen Dingen auch die Handwerker, welche keine Arbeiter beschäftigen; das ist die gr9ß6 Mehrheit aller Handwerker,; und die Landwirthe, “soweit sie lediglich auf die Mitarbeit ihrex Familienangebörigen angewiesen. sind. Enilastet würden die Staats- und Kommunalbetriebe werden, die keine Einkommensteuer be blen, und die neuen Unternehmungen, dir in den ersten Jahren weni inkommen erzielen. Die Einkommensteuer in Preußtxn ergiebt 1 7 MiUionen Mark ; also würdxn für Deutschland 208 Millionen Mark anzunehmen sein. Da die Invalidenverficherung 100 Millionen Mark äbrlich er- fordert, so würde ein Zuschlag von 50 0/0 zur Einkommen teuer noth- wendig sein; das würde für einen Beamten, der für einen Dienstboten je 5 «16 jährlich Versicherungsbeiträ € zahlt, eine Steigerung auf 30" bis 40 „i(- bedeuten. Die Arbeit 6 er mit vielen Arbeitern würden dabei beffer fahren, und zwar um 30 besser, je mehr Arbeiter beschäft werden. Das heißt den Mittelstand stüßen gegenüber dem Er . betriebe. Auch für die Landwirtbsrbaft, die ia jest obne Einkommen leben soli, würden die Einkommensteuerzus lage gar nichts bedeuten. Wenn dteCinkommen unter 600.716 freigela en werden sollen, so trifft das nur die Landarbeiter des Ostens; die Jndustriearbeiter des Westens wurden bezahlen müssen. Nach dem Vorschlage des Herrn von Ploch soUen die UnTernebmer selbst mitder 1;bert werden bis zum Einkommen Von 2000 .“ Dadurch steigern fich d e Lasten der Invalidenversickperung. Die Kosten hatte ein ernster Abgeordneter berechnen sollen, ehe er emen solchen Geseßentrvurf vorlegte. Dazu werden die 50% Ein- kommensteuerzuschlag nicht ausreichen, Graf Kaniß will sogar die gesammte Arbeiterverficberung auf die Gesammtbeit abgewälzt wissen. Und wenn man die Ausgaben durch diL indirekten Steuern decken will, dann tragen schließlich die Arbeiier aklein die Kosten für ihre Ver- sicherung. Das Interesse der Allgemeinheit an der Arbeiterversiche- rung iii ausgedrückt worden durch den Reichszuscbuß von 50 .,“ -- Ich hatte diesen Zyschuß g-Zrne vermieden gesehen. Aber darüber hinauSzugkben, ist nicht berechti 1. Graf Kaniß zog eine Parallele zwischen Ostvreu en, und Ver in. Die_ Einkommensverbältniffe kommen 1301761111 tm Betracht; die Belastung ist in Berlin viel größer durch die Beiträge zur InValidenVersicherung als in Ostpreußen, nämlich 14,27 bezw. 6,49 516.111») Kopf; die Renten in Berlin find höher als in Ostpreußen. Die große Zahl der Alters- renth in Ostpreußen ist sehr erklärlicb. Der Bericht der Invaliden- Versicherungsanstalt Ostpreußen für 1891 sagt ausdrücklich, daß die Arbeitgeber offenbar bemüht waren, sicb der Armenp Fezu entledizen auf Kosten der Invalidenverfickperunß. Seitdzm hat in Ostpreußen manches geändert. Graf Kaniß ehauptete am 26. Januar, daß Gutsbssiyer ihre Gütsr verkauft haben, weil fie den Anforderungen.
dsr Versicherungsanstaiten nicht mehr gerecht werde„n konntet). Wenn
ein solcbrr Gutsbesixcr Verkauft, weil er 200 „46 jahrlich nicht mehr
zahlrn kann, dann it es doch unmöglich, zu Gunsten solcher schwachen
Existenzkxn die Geseßgebuna zu gestalten. Bezüglich des Markenklebens; enibält die Vorlage Verbefferungrn, durch welche die Belastigungen be-
seitigt werden, die das Klebkn bisher mit sich gkbracbt bat._ Nach imitier- Meinung ist es ar nicht einmal würFchenSwertb,'daß die Arbeitgeber
jeder Art gänzlicß von dieser Verpfii tung befreit weiden; es wird
ihnen gsrade durch die Verpflichtung, Marken zu_ kleber], don Zeit zu
Zeit in Erinnrrung gerufen, welcbe sozialen Pf11chien ihnen den von
ihnen Beschäftigten gegenüber obliegen. Der Vorschlag, die Alters- grenze für die AlterSrenie Von 70 auf 60 Jahre berabzuseßen, würde die Vérsicherten zu sebr belqsten. In dieser Beziehung,. hat :ck) die sozialdemokratische Partei an etwas besonnen. Aus.“ dem arteitage in Gotha ist man ansdrü sich gegen diese «Herab- sejzung Und auch gegen die Erhöhung dle Rente auf etreten. Ach bezüßlich des Begriffs der Invalidität bringt die Vor 0 e entschieden Ver riserungcn, wie die Einrichtung einxr iünften Lohn lasse für die. höher gelobnten Arbeiter. BedrnkliÖer iit schon die verschiedene Brew messung der Grundrents, weil dadurch schon für die (Hrgenwart für“ die höheren Lohnklaffen eine höhere Briastung entsteht. In diesxt Beziehung wird es gelten, cinrn gangbaren Mittelweg zu finden. Die: Anstalth sollen die Fürsorge für diejenigen, Welche aus der Kranken-
1ürsorge wegen Ablaufs der Fristen rnilaffxn find, ubernehtzicn können.
Es muß dafür gesorgt werden, daß fi: Vielleicht noch fruher als es- jrßt b6absichtigt ist, eingreifen können. Aber nicht zu rechtfertigen ift
der Eingriff in die Selbstwerwaltung, welchcr durch die Ausdehnung.. der Befugnisse der Reichskommissare und des Reichs - Versicherungs» amis beabsichtigt wird, zumal auch die Landes-Zerztralbebörden noch- eingrrLfcn können und auch der Vorsißende berechtigt sein soll. Be-- schlüsse des Vorstandes zu bcanstandcn. Dann bleibt Von der Selbst“- verwaltung nichts mehr übrig. Die anderweitige Vertheixung deu“ Rentenlast wird be ründet mit der Nothlage einzelner Verfimerun s- anstalth. BezüglicF dieyer rage ist mehrfach Material mit eib lt worden; einmal in der Nodem er-Konferenz vyn 1895, ferner im „ eichs- Anzeigcr' 1896 im September und endlich in der neuesten Denkséhrift. Aber auf Grund der Prüfung dieses Materials bin ich zweifelhaft ge- wvrden darüber, daß die Verbündeten Regierungen Recht haben. Marr hat zwei Extreme Verglichen, das rein landwirtbsckaastliche Ostpreußen und das großstädtische Berlin. Man hat die Verschiedenartigen Alters- gruppierungen hervorgehoben. Aber die Altersgruppierung in Ost-
reußen ist nicht anders als die in Pommern, und Pommern befindek 1ch nicht in einer Notblage. Ostpreußrn zeigt ein Defizit zw1fchen
entenlast und Vermögen von 6 .NiUionen, Niederbayern von 600 000 „16, dagegen hat ommcrn 4,6 Millionen, Brandenburg 10,3, Oberbayern 5 und ganz 5 ayern sogar 17 Millionen Ueberschuß an zu- weisen. Für Niederbayrrn könnte also geholfen werden durch et- schmelzung mehrerer bayeriicher Anstaljen. Das Geseß ist aber viel zu kurze 3311 in Kraft, und während dieser Zeit war die Wartezeit für die Alterörenten fast ganz auf- gehoben. Darunter hatten die landwirtbscbaftlichen Bezirke am meisten zu leiden. Aber diese Ursachen Lind vorübergehend. Dazu kommt, da die Prüfung der Rentenanspr che recht mangelhaft war, und daß fetgestcllt worden ist, daß vielfach unredlicher Weise Be- schäftigun szeugniffe ausgesteüt worden sind für Personen, die nich!! mehr ver cherungépfiichtig waren. Da mä te der AuSgleirb durch die,
roße Masse der Beiträge versagen, und an der Zu- und Abzug könnte
Linen Ausgleich herbeiführen, da die ersten Rentner gerade die an- sasfigen Leute waren. Bezüglich des Abzugs Hunger Leute aus dem Osten nach dem Westen werden die Zahlenvon 1 86 bis 1890 aus hrt. Sie mögen richtig sein, aber man mii te doch erst abwarten we die. Zahlen von1895 lauten. Nach einer tatistik von Berlin scheint mir eine Wandlung eingetreten zu sem. Die anderweitige Nentenßerthei- lun ift unberechtigt, weil wir uns 'in der Uebergankzsperiode andea- Hö stens könnte man die Renten vertbeilen, we es urxpr glied- vor eschlagen wgr, na dem Versichernngswerth der Beitr ge, ni na den Britta en s bft. Namentlich wenn die Grundrenten (: _ gesiuft werden, egi keine Veranlassung vor, die Rentenlafk MW wertig zu vertbeilen. Es fehlt jest an einer aenüMnden Konitz)?“ und an der nötbigeu_Kenntniß des Geseßes. Die arken m Ken- eklebt werden, das ist die uptsache. 1894 tellt der B * "_
styreußiscben Jnvaliden-Ver cherung9ansialt f , daß. Zäbrl * 1 Miaion Mark Marken angeklebt geblieben nd. F r 5 _' macht das 5 MiUionen; das ganze Defi it wäre also bei .. Kontrole verfchwunden. Bei 0 e
n An alten, mit Ausna-m »" OstpreUßen und Niederba ern, hat das Vermögen e .
genommen; es liegt dana gar kein Anlaß vor,
anderweitig zu vertbeilen. Die Regienmg wm d *