ts wird. 'Wenn das Zentrum seinen Antrag einbringen _ wir KG die zukünftige Entwickelung im Sinne des Antrages “M
"i“ «stewegen. erner (Reformp) exklärt sicb als Unterzeickner des Ynttags don Ploch für diesen Antrag, der allerdings keinen ganz vollstandigen MMU": bringe ; aber die Einkommensteuer würde nicbt als Grund- Mk ' die ragun der Lasten an enommen werden können. weil die ommensteuern n den Einzel aaten sebr verschieden s€ien. Es m ejst eine stark progressive Einkommensteuer aUgcmeiu eingeführt
Abg. Aichbichler mtr.) sprickot sich im Sinne d:-s Herrn von Wlina und gegen den * ntra von Piosß aus. Besonders empfind-
berübrt sei die Landwirt!) cbaft durch die gegenwärtige Lastenver- tbeiluné]. Hier müsse eine Aenderung vorgenommen werden. „
A 9. Dr. von LeveTow (d.konf.): Lange Reden über SMM Gegenxtand, der doch ui t zur Erledigung kommt, sind in diesem Auaen lick rom Uebel. So sebr sehwer belastend ist die Inbaliden- versicherung nicht. ?Für das Jahr m0cht ker Beixrag für einen Knccht in der ersten Lohn [affe 3,50 „zz, m der Weiten Klasse 5 „14 aus. Wenn der Knecht statt 150 „16 160 44 Lohn verlangt, so giebt 5le Bauer den Mebrbeirag ohne Murren. Last: ist bloß das Kleben, aber wir haben noch nich1s gefundey, um darüber ghmivsgzukommen. Ich will nur über 31261 Punkte sprechen. Der eine ist die Aufsicht. In
ßen ist die Invalidenverfichkrung rein Provinzialsache gewordkn.
ie wird von den Provinzen in anz angemessener Weise yer- waltet, ohne daß Klagen seitens der nLereYenten oder der Staats- bebörden vor ekommcn find. Nun kommt a er mit einem Male eine ' Me von uffichtsinstanzen hinzu. Die Organe des Staats, das eichs-Versickoerungsamt, die Landcs-Zentralbehörden und schließlich der Staatskommissar reifen ein. Wenn man da nicht Lust und Liebe zur Sache verlieren 7011, dann muß man ein Mann sein, der sich aUes gefallen läßt. Wäre ich Landes-Dirc'kior und es käme ein IWW GeseZ, ich würde sofort mein Amt niederlegen. ie Ueberwa una dss Reichs-Versicberurzgsamis und in gewisser Beschränkung des Staatskommiffars würde ck mir gefaUen lassen, ob- wohl ich praktisch niemals gemerki habe, daß der letztere bezüglich der Belastung bes Reichs etwas gehindert hat. Was er dem Reich er- Yrt hat, 111 lange nicht so bedeutend, ww sein Gehalt. Es hat nur e große Masse von Schreibereien und Kostén verursacht und nun (911 er gar sich um alles kümmern. Dagegen möchte ich lebhaft pro- testieren. Die Uebertragung eines Thetls der Last auf die Gesammibeit 'der Verficberungsanstalten ist zu meinem Bedauczrn notwandig, weil Yonst einige Verstcherungßanstaltenzusammenbrechen. DieNotblageeini er iescr Anstalten beruht auf einer mangelbaiten Verwaltung; man Hat die Renten bcwilligt an Leute, denen sie nicht zustand, und man hat nicht überaa darauf geachtet, daß allenthalben geklebt wird. Es hat mir erst kürz1ich jemand aus der Provinz gesagt: Bei mir wird überhaupt nicht geklebt. Mit der Usbertragung der Halfte der Lasten auf die Gesammtbeit bin tcb einverstanden. Aber Wenn die Einzel- staaxen noch weiter gehen können, dann kommt man in Pteußen, wie die erste Vorlage zei 1, mindestens auf drei Vicrtel. Dann ist die SelbstverWaltung ru niert, denn es fällt jedes finanzieüe Interesse weg. Der Vorschlag des Herrn von Hertling ist so radikal, daß er undurch- führbar ist, wenigstens jetzt; beim Erlaß des Geseßes wäre er durchführbar gewesen. Der Antrag von Ploeß gebt nicht von der konservativxn Partei aus; ich habe ihn nicht unterschrieben, weil ich ihn für nicht vereinbar mit dem (Hefe halte. Es bkstebt wenig Kenntniß im Publikum von dem ana t dcs Geskßes; man Weiß nur, daß man kleben und kleben [assim muß. Da soUte man nicht, wie der Antrag Rösicke will, erst noch eine vorläufig? Asnderung ber- beifübren. Ick beantrage, die Vorlage ber Kommisfion zu überwsisen, die sich mit der Unfallversicherung beschaftigt. Aus dieser Kommission sollte ein nur wenige Paragraphen umfassendes Geseß bsrauskommen. welches die Uebertxaguné eines Theils der Rentenlast auf die Gesammt- heit der Anstalten rege t.
Um 53/4 Uhr wird die weitere Berathung bis Freitag 2 Uhr vertagt.
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten.
71. Sißung vom 29. April 1897.
Das Haus fest die zweite Beratbung des Etats des Ministeriums der geistltchen, Unterrichts: und Medizinal:Angelegenhcitcn bei dem Titel „ Gehalt des Ministers“ fort. '
Nach der bereits gcstcrn im AuSzug wxedergegebcncn dec des Abg. (Hxafen zu Limburg:Stirum (kons) erhält das Wort
Abg. Dasbach (Zentr): Wir werden kein Jahr vorübergshcn saßen, obne immxr wieder unsere Klagen vorzubringen, sei es in ge- maßigter Form, sei es in andkrer Form. Die Kontrole über die Verwendung des Dispofitionsfonds in dsn lkßten dreiIabren müßte uns in einst besondkren Nachwkisung ermö liebt Werden. Die Re- gierung läßt uns mit solchen Nachwsisungen ?ehr lange: warten. Dis Bevorzugung bon Protestaniön bei dsr Bkseßung der Höheren Ver- waltungssteUen ist nicht Wegzuleugnkn. » Jm Regierungsbezirk “Trier wsiß man _dabon zu erzählen. Ein kommisiarisäyer Land- ratb hat dieser seine Stellung ausgenützt, um seine dcfmitiye Wahl zu fördern. Der katholische Kandidat zog natürlich den Kürzeren. Das Prinzip Friedricb's 11., daß kein Katholik ein? SteÜe erhalte, die mehr als 300 Thaler einbringe, ist lange thit aufrecht erhalten worden. Wknn dsr Reichskanzler Katholik ist, so berveist das, das; Seine Majestät die Meinung der Nationalliberaien nicbt tbeiltUdaß die Kathoiiken staatsgefäbrlicb smd“. Herr von Cynern m(mte, Herr Rocken hätte keine Berechttgun gehabt, den Ausspxuch des evawgelischen Lßbrers auf dem amburger Lebrertag „ uber die Abstammung des Menschen Vom Thier bier anzufubren. Diese Acußerung ftebt nicbt vereinzelt da. Seine Bébauptung, daß ein Katholik gesagt hat: wir verlangen nach anderen. Grund- Lätzen behandelt zu werden als die Protestanten, steht 118111618109 da. Ich halte es unt-er meiner wissenschaftlichen Würde, tmc!) auf das "'Material des Abg. von Eynern einzulaffsn. Er hat geschwie'xZen,
als ich ihn aufforderte, uns nachzuweiscn, daß die katholt ch_e Kirche nach fremdem Gut krachte, und als ich ihn abermals aur- ford'erte, hat er sein Schweigen verdoppelt. Unbewiesen ist aych, "daß wir bei der leßten Reichstagswahl in Dortmund für den Sozial- demokraten gestimmt haben. Liberale Blätter haben offe_nkundig zur Wahl von Sozialdemokraten aufgefordert, Zentrumsblatter baben Stimmenentbaltung empfolen. Eine Anzahl von ZentrumSmännern hat sogar die Wahl des Nationalliberalen befürworiet. Wir Werden für makellose Nationailiberale, die keine Kulturkampfer sind, guck) "ferner evxntuell gern stimmen. err von Eynern hat 4) uber die Prozejsionen beklagt. Außer ünchen=©ladbach und Sttrum bat ' er uns keine Thatsachen genannt. Dix betreffenden Vereblungen haben do ihre Sühne gefunden. Redner bejchwertficb sodann Wer die Cm- " zw 11 ung katholischer Kinder in Schulen bei EiSlkben und in Merseburg, und emerkt: In Riedberg waren die Katholiken in dieser Beziehung toleranter als die anngeliichen. Der Minister meinte, daß die Orden einer besonders scharfen Aufsi t unterworfen werden müssen, weil sie *eng aneinander angeschloffkn nd und ohne Bruch des Gelübdes den Orden nicht verlassen können. Das ist ein Jrrtbum. Der Ordens- an ebörige kann bei triftigen Gründen von seinem Oberen von der Ein- “ ba tung des Gelübdes dispensiert werdkn. Die Dispense ertbeilt der Pabst, *iu vielen ällen auch der Bischof. Die Dispense sind auch in zwei el- ;baften Fä en zulässig. Die Regierung kann also ruhig noch in dieser ' Session die Aufhebung des Ordensgeseßes in Vorschlag brin en. Die “Polen olitik der Regierung verwirft sogar aus Delbru in den „ ren ischen Jahrbüchern“; er meint, daß die Kegteryngskunst der Re- gerung es ertig gebracht habe, aus zwei drei Mxllionen Polen zu m en. T atsachen über bochverrätberische Plane der Polen Hat der Minister nicht angeführt. Der unkontrolierbare Aus-
eines Mann:: im Auslande ist _nicht maßgebend. -
ruck)
an katboli ckck Säulen evangelijche Lebte: angestellt Yen, ( R net in einer Reihe von Fällen aus dem Regierungsbezirk Posen nachzuweisen. AUÖ, in anderen Gegenden. führt er weiter aus, haben cb die katholischen Eltern vergeblich um Errichtung katholischer ulen bemüht. In einzelnen Fällen hat man sich mit katholischen Sozietätsschulen bebolien. In Giebichm- stein haben Kreistag und Provinzialratb die Errichtung eirzer katho- lischen Schule abgelehnt, obwohl 92 Kinder in der Zivilgexzieinde vorhanden waren. Der Minister hat auf eine Beschwerde erklart, er habe keine Mittel, um akle solche Schulen auf die Staatskasse zu übernehmen. Das war auch arnicht nötbig, well dte Gem_einde Giebichenstein nicht arm ist, e rauchte bei 2400 .“ Zuschuß fur die katholische Schule ihren Zus lag zur Einkommensteuer nux um 21 0/0 zu erhöhen. Ich bitte den Minister, in Zukunft den Berichten [einkr nachg€ordncten Organe ein größercs Mißtrauen enigegexzubtmgen und solche Jmparttäisfälie eingehend zu prüchn. Sie wuxdxn rxicbt vorkommen, wenn wir eine katholische Abtheilung im Ministerium hätten. Für 15 kajbolische Kinder hat man meines Wissens nicht 15000 .,“ bewilligt, wie es bei einer evangelischen Schule ge1chebenist,
Minister der geistlichen 2c.Angelegenheiten1).1)r. Bosse:
Meine Herren! In dem Umfange, wie der HTW Abg. DaSbach skin? Beschwerden vorgetragen hat, werde ich nicht erwidörn. Ich will mich ganz kurz fassen, wiÜ es aber doch dem Ermessen des hoben Hauses anbeimstellen, ob dix Debatte über den preußischen Kultus- Etat durch ein derartiges Vorbringen kleinér Einzelbéiten auf die Höhe gehoben wird, die ste 119051 zu beanspruchen bat. (Sehr richtig! bsi den Naiionalliberalen.) Ick) will mich deshalb nur auf ganz wenige aUgemeine Erwiderungen beschränken. Mögen die einzelnen Dinge, die der Herr Abg. Dasbach bier vorgetragen hat, an uns beraugebracbt werden, dann Werden fie erledigt Werden mit derselben Gerechtigkeit, wie jede Beschwerde auch von Evangelischen; darauf können Sie sich verlassen; tas greife ich nicht aus der Luft.
Der err Abg. Dasbach hat sich unter anderem beschwert, es würden die Beihilfen für kaibolisckße Schulbauten von einem Kon- sistorial-Ratb bearbeitet, der Hilfsarbeiter im Ministerium ist. Richtig! Zu Ihrem Nachtbeilk, Herr Abg. Dasbacb, hat diese Be- arbeitung durch einen Konsistorial-Raih nicht geführt! Es sind aus dem Okdinarium dLs Jahres 1896/97 aus dem Kap. 121, Tit. 38 bewilligt für ewangeliscbe Elementar-Schulbauten 637800 „14, für katholische 417 290. Das "entspricht ungefähr dem .Ver- bäliniß der ebangelischen zur katholisch€n Bevölkerung. Aber im Extraordinarium des Jahres 1896/97 sind bewiüigt für swangklisciyc Schulen Baubeihilfen von 406 390 „16, für katholische von 528 340.76 (Hört! hört!) Nun, meine Herren, das ist das Uebeloncn, über das fich bier der Herr Abg. Dasbacb beschwert. Ich mache noch darauf aufmerksam, daß auch eine Zusammenstcüung diessr einzelnen Beihilfen gar keinen Zweck hat; denn es kommt nicht darauf an, ob die Schulen kaibolische odsr ebangeliscbe smd, sondakn es kommt auf die Bedürftigkeit der Leute an, die die Schulen zu unterhalten haben. Das ist der einzige Gefickßispunkt, nach dem wir geben können und nach dem wir entscheiden; da kommen wir zu einem g€r€chten Resultat. Woüten wir die Dinge so behandeln, wie der Hcrr Abg. Oasbach es in Aussicht genommen hat, wobin würden wir dann kommen“.) Dann würden Sie Bzscbwerden aus ebangsliscben Kreisen bekommen, bis über (11102? Maß hinausgehen. _
Ich will auch um!) bém-Irken, um den errn Abg. Dasbach zu beruhigen, daß die evangelischen Schulen in den Jahren von 1891 bis 1896 im Staat um 3,2 % zugenommen haben, die katholischen um 5,7 %. Wollte man hier alles bloß auf Parität und auf die Konfessionsllität stelicn, so wäre dies ja ein Grund für die Evangelischen, fich mit Rscbt zu bkkiagkn. (Schr richtig! rechts und bei 0311 Nationalliberalen.) So liegt 0er die Sache natürlich nicht, sondern es kommt in der That auf das Bkdürfniß an, und wo ein wirkliches Bxdürfniß vorhanden ist, da hslfen wir aus.
Die Zablcn, die Herr Dasbach Vorgebrackyt bai, [“Eansianbe ich nicht; aber cr hat neben dcn Zahlen eine Menge Thatsacchn wie Kraut und RübM durcheinander JLWOLfin (Umrube im Zynirum) und dadurch das Bild Vollständig verschobsn, um das es sick) Handelt. Ick wil] deshalb auf die Einzelhkitzn nicht singkben, ich wil] nur einkn Fall beispielSweisL anfübrxn, dkn Faii in Gicbicbßnstein. Da sind die Gründe, die wir Vom Ministeriuuq angsfübrt haben und dis Sie so sebr beansta'nden, Gründe, die der Probinziasraib in 5811 Vorder- grund gsstellt hat. Gegen die SelbstvkrwaltunZsbebördén könnkn wir nicth machcn _ die beruhen auf Gesetz.
Zn HolzwÜssig ist es ähnlich. Darübkr hat der Abg. Dasbach doch nicht die richtige tbatsächlicbe Information. In Bezug auf Holeeisfig hat uns die Regierung berichtet: wir wollen die Sache nicht urgieren, weil in 'der Industrie Veränderungen bevorstehen, auf Grund deren angenommen werden muß, daß dar größte Theil der katholischen Arbsiter, um deren Kinder es fich handelt, wegziebt. Das ist doch ganz Vernünftig, das ist doch nicht eine Benachtbeiligung der katholischen Kinder. Wir haben die Regierung zu einem neuen Be- richt aufgefordert, und wir müssen abwarten, bis wir den neuen Bericht bekommen.
Meine Herren, g-egen eines wil! ich mich nur noch verwahren. Der Herr Abg. Dasbach mag sehr gute Informationen haben; aber gegen die Art und Weise, wie er die Berichte de; mit untersteüten Behörden bier angezrveifelt bat, verrvabre ich mich auf das aller- bestimmteste. (Sehr gut!) ch bin mit dkn Berichten meiner Be- hörden zufrieden; ich habe allen Grund anzunehmen, daß diese Be- hörden kraft ihres Gewiffens ihre Pflicht und Schuldigkeit tbun, und daß sie sie ebenso gut thun, als sie der Herr Abg. Dasbacb zu thun glaubt, Wenn er sich Pribatmaterial beschafft. Ich muß mich aber halten an das offizielle Material, was mir vorgelegt wird, und dieses offizieüe Material zu beanstanden, babe ich nicht den geringsten Grund. (Bravo !)
Abg. Dr. Veunxer (nl,) protestiert gegen die Vsrballbornung des Niemenschneider'1chen monopoliserten Lesebucbs für die evan- gelischen Schulen im Regiergngsbezirk Arnsberg, in dem Gedichte von Rittersbaus und andere schöne Gedichte aus Siltlichkeitsgründen zurechtgkstußt sind. Der Minister möge zu uns nach Westfalen kommen und s1ch davon_ überzeug-n, wie wsnig man von diesen Ber- stümmelun en Westfäliycber Gedichte erbaut ist. Dis Frauen und Mädchen Jaben alle daFgen protestiert. Hoffentlich werden diekxe Gedichte bei der nächsten uflage jn jndsgrum rkstituiert. Die A - fassung von Volksschul-Lesebüchern sollte Regierungs-Schulrätben über- haupt nicbt anvertraut werden, darauf hat schon in den 70er Jahren ein Ministerialerlaß hingewiesen. Die ArnSberger Regierung hat aber diese Arbeit ihres Mitgliedes als eine ernste Arbeit empfohlen. Die Konkurrenz anderer Euter Lesebücher ist ganz JuSgeschlo en. (Redner führt einzelne Pro en aus dem Riemenschneider'|cbcn Lese uch an.) Der Verlag eines Konkurrenz-Lesebuchs hat sich erboten, die
Riemenschneider'Men Lesebüeber durch die seini en kostenlos tauschen. Der inifter hat dies aber abgele nt. Soll mm ck Monopoxifsierung jenes Lesebucbs für Arnsberg und eventuel! «ck Düffeldo aufrecht erhalten werden?
Geheimer Regierungs - Rath Vater: Bei dem öfteren „[ der Schulen empfiehlt es si , in Jrößeten Bezirken dasselbe .. buch einzuführen. Lediglich deset p dagogisckp'e Grund war fütxmg bestimmend. In Arnsberg waren acht verschiedene Lesebückxt vn. banden, die nicht genügten und von denen keines als einheitliehex Lesebuch eingeführt werden konnte. Darum entschloß sich die Anz, berger Regierung dazu, selbst die Sache in die Hand zu nehmen. Dcr. Verfasser hat aus dem Verkauf dieses Lesebuch absolut keinen mat:- riellen Gewinn. Mcin Chef hat sich selbst davon überzeugt, daß ck95 Buch gut ist. Die Verstümmalung des .Wesifalenliedks' i:: pbilisirööem Sinne bedauern wir. Die besonderen Bédürfnisie eiu- zclner Distrikte sollen bei den einheitlichen Lesebüchern bkrückßäzjjgt werden. Ueber dyn Arnsberger Bezitk binaus fol] das Niemeg. schneider'scbe LSsi'bUÖ nicht eingeführt werden.
2159. Motty (Pole) wendet sich gkgen die Ausführungen Xxx Grafen Limburg-Stirum und meint, das; die Polen nicht gegen iimy WiUen zu Deutschen umgxstempelt werdsn könnten. Die Polen ve:- langten nur, daß die von Hause aus polnischen Kinder in ibrkrMuijxr. sprache unterrichtet würden. Revoluiibnäre Bestrebungen der Yoxex: seien nicht nachgewiesen. Aus dem Zusammenhang gerifssne auswani c“ Preßsiimmcn bewiesen nichts, j:densa[ls sei dafür die ganze po1nif Bevölkerung nicht Verantwortlich zu machen. SoÜe etwa das S . svsiem für einzelne intungen büßen? Die Polen erfüütc'n ihre Pflxcht, und es sei weit gxkommsn, Wen_n man ein Verbxecbcn daraus mazda, „daß ein polnischkr Lehrer ein Hoch auf Seine Maicfiä! dcn Kaiser in polnischer Sprache aUsbringe. Dix Regierung müßt? zu dem System Caprivi zurückkehren. „
Abg. 1)» Sattler (ul.): Dissidentenkinder dürfen nicht in kon; fessionslle Schulen hineinaezwungen werxen; es ist Sache xxx Eltern ihren Kindern den Religionsunistrickpt angedeibcn zu laffkzt, der, i rer Uebkrzeuguna emspricbt. Herr Dasbach mag skins Wissenschaft in der ,Trierscben Landeszeiiung" niederlegen. Da? im Kreise Dortmund die Ultramontanen für die Sozialdkmokxaxsn gestimmt hab-“ZU wüffen, ebt aus dem Stimmenberbälmiß 11a; berbor. Koman Nationa liberale mit Sozialdemokraten in bie Stichwahl, fo Verbelfen die Ultramontanen dsn SoziaWemkatm stets zum Siegs; ein Beweis, Faß 68 mit dem Bollwerk 573 ZM- 1rums 909671 die Sozialdemokratm! nicht 113611 her ist. Das anjruxxx hat auch gegen Herrn MöÜer gsitimmt, der sich am KultN- kampf z11ch1 bstbeiligt bat, also .makkllos" isi. Sogar eiwen (;)-iw: Katholiken hat man in Solingsn abaklebnt und ein Komvami? bcrworfcn, Mil man nur cinkn Fraktionskandidaten wünschjk. In L'smb'erg haben nicht Galizier alicin, sondern auch Herr von Kosztelskc und andere preußische Polen Reden gehalten, die gezeigi haben, was wir Von dieser Seitc zu erwartsn haben. Dkk gxmäßigic Tbn, dcn dic Polen mitunter anschlagen, erweckt Mißtrauen; )'ic wahlen ibrkn Ton je nach dcn Umständén. HLW.“ Moin,) bai 0110:- 01an 501110 sthr friedlich gesprocbkn. Dik Polen svrcch€n immxx m;: Von Abschlagszahlungen. Mit Beginn der Herrschakt d_€r fouitxn [ck01th auch in Polen die! Duldung auf. Wsan ein polni1cher PMW gésagt hat: das dkutscl)? Gebet * ist eine Sündk, s.) 'iüiüm noob! auch bis Polen ibr (kaiffsn 1491043911, und daraus erchUT (ici; auch ihre mildére Tonart. Das kann uns aber michi abbalxcxx. M? dem bxtrkixnc'n WMO den Polen gcsenüber fortzufckyreiten. GARTEN?- sZ-zrung ist nicht Protcstabtißerung; eber kann ma)! sagkn: KÜHL- ltsiexung ist PolonZfi-xruxxß. Jm Posenséhen nwütcn Wejtfälisciys KolMiM beut|chen katbolischén Kultus baden; der Erzbischof bat sich 013€: bis 1th geweigert, ibn-Zn einen deutschen Gxistlicben zu geben. Mix: 81116171 Dispens konnte sxbr wvbl cin Gsistiickxr aus einer anders:: Diözeée den Gottesdicnsi Verricbten. Daß dcr Staat für bis fatbokiichx Schu1€n mcbr ausgikbi als fü; die evangsliscbkn, bat dsr Miniiikx schlagknd nachgéwée1€n. Dic Abhängigkeii dt'r Ordensangebörigc'n bon thken Oberen 1801 dem Staat die Verpflichtung auf, fie sorgsam zu überwacbxn. Dic Orkan mit dchere'incn zu vergisichyn, ist ein Unsinri, und daß auch bis krankanpflegenden Orden der Usbenvacbung MMM, betveiskn die Vorgänge in Ykariaberg. In den katboxifchen chroxdcx: skbe-n 016 Proiestantcn eine Gsfabr für ihre Konfc'ssion, urid dies Gefühl sollte dock) aucb etrras gélten. De": Jesuitenorden insbksby'xekx ist die Y_erörperung des Unfriedens und des asses gkgen die wax- gélischc Kirche. Wir babkn 1887 gegen das rdcnsgkfky gefiimmi, und wir Wkrden gegön alle: weitcren derartigen Abbröckelungsvsrfucß stimm0n. Die Ultramontanen WOÜM uns mit ibxer Wissenschaii bs- glücken. Wi? es damit bLstLUt ist, zeigt das Beispikl ch Taxil? in der FMH,? de;- Freimaurerei. HLN.“ Bachem und seine „5751-11in176 VLiszCiiUUZ" 111 MM Von biesen .Entbüllungen' wenig ex“- baui. Der [)(-“Ulk erwähnte Artike'l Der „Trierkr Landeszéitunß' 1,151 in cbangcliscbkn Krcisen Unwillen und Entrüstung berVoerxuieR, Wir babe.“; kéincn Anlaß, dcn ultramontanen Einfluß auf unixn' Schulen ck verstärken. Auf den Taxilscbwindél sind sogar KNDimex bCrLikgefaÜen, kik noch gkbildktcr sein scllén als Herr DasbaÖ. Dx! Staat kann nur (01652 Vcamtmt gsbrauäyen, die taug1jch und *niciyi Von anderer Stcük, z.B. de Kirchs, abhängig smd und im 51053ka» falle gegcn ibn Partki Ligreiskn in SckMlauffiMs- und anderen Fraßxxx. Dcr politisch? Einfluß des Zxxntrums gkbt immxr wéziter, 5005?! Prsffe ganz zu schweigen. Solchen Ansprüchékn werden wir knkrgixäyxxi Widerstand knigkgcnstkllcn und eine Schuldsnliquidaiéon des anirxwxéx an den Staat als unbegründet znrückwsisen.
Abg. ])r. Porsch (Zenit): Ueber den (111 in Dortmund werdxi: wir uns bist nicht einigen könnén. Die I ationakltbkralcn 551187: 70 Hannovkr gkgku Brühl für den Sozialdemokrate'n gsstimmi, u; andsrkn Orten aucki. In Stichwablen ist es schwxr, unsers M51?! _zu Gunsten €in_cs Mannks zu bseinflussen, der im böchstM Gradi: uns gefährlich itt. Waren die heutigen Ausführun cn Saxiler's LM geeignet, unsere Wähier für ihn einzunehmen? „515 psrjöniiöb 591€ immer widerraiben, den Sozialdkmokraten zum Siege zu 081521170. Die Nationalliberalen soUten alles vermeiden, was _uns die Stimm- abgabe für sie erschweren kann. Daß nicht schon Hen von CWM die Affaire ber Miß Vaugban vorgebracht bat, bat mich gewuudni- Man thut so, als ob auf anderer Seite _s01cher U:: 12" nicht vorgekommen ist. Ob Kardinäle darauf ,beremgkfaYen' 211- weiß ich ni 1. Herr Leo Taxil verdient nach dem Bisberr en 150me Glauben. ie Blamage bat die Freimaurerei wie die (111701111117 Kirche glei mäßig getroffen, auf das Konto dex deutschen Kaibokkcn fäUt sie ni 1. Ein deutscher Jesuit bat Taxis e_ntlarvt. Jn der Schulfrage verlangen wir Freiheit für beide Theile. Was ux de: Errichtung der géistlicben Schule in Ehrenfeld Ungeböriges 11?ng soll, ist mir unerfindlich. Herr von (Tynern beschwert fich uber die Prozessionen und verlangt die Nachahmung der , franz, zösiscben Geseßgebung; warum nicht glsiä) der ZitecklenburmsÖLU? Kommen Ausschreitungen nicht auch bei Veremcn vor? Bei utem Willen lassen sie sich vermeiden. ?oklien nicht ostentativ provozieren: dadurch, daß sie [ck61 der Prozession hinstellen, die Zigarre im Munde behalten u. s. w- Zm Osten kommyn solche Ausschreitungen kaum vor. Dxe Be chwe1ch61 katbolischsr Eltern in Schulsacben sind in dkn m'eisien Fallen ech! .- und ich möchte die Interessenten von dieser „Stelle aus bitten, 1 xk Kla en uns detailliert mitzuibeilen. Die Leistungen _des Stqojes [!,-'s di? cschulung und den Religionsunterrtckpt katholtcher Kinder r,"- den le ten drei Jahren gewinnen ein ganzanderes Li 1, wenn man die- Bedür nißfrage ins Auge faßt. Man hat nur bis jest Versäumkes nachgeholt, aber keineSwegs die Katholiken keoorzugt. Was die Old“; betrifft, so hat Herr Sattler zur Empfehlung der Staatßaufsicht u?- den Fall Mariaberg hingewiesen. Dieser all ist aber nich119 schlimm, wie man anfan s annahm, was de späteren erichtl " Feststellungen bew'eisen. A s Krankenanstalt gehört Mar oben; o "? weiteres unter die Staatsaufsicht, ob wir ein Ordensgese bak?“ oder nicht. Man kennt unser Ordenswesen viel zu wenig, un M darum fürchtet man es; in Amerika u. s. w. nimmt man keinen Anstoß. Orden zur Auskottung der Kevet giebt es ZUWZY Aucb die Je uiten baben solche Tendenz nicht, wenn sie an b!
Kämpfe gegen die Reformation hineingezogen worden find. DUB“-
Die AndersUäubiY
* ».- Papftes Clemens xm. auf die man sub immer beruft, ifi nicbt
d( urn linke: Unfehlbar!),'_ man sollte 5 wi e da
das mit der nicislbatkeit nichts zu thun bat, _ mcktcibmuizs Fin“: . «tigen, wie die Bune zu Lande ekommen ift. Ick) erinnere aucb taran, wie F:iedrich 11. über die_ esuüext geurtbeilt hat. In vielen
ällen entscheidet die Staatsregierung m der Ordensfrage zu mg-
r ig, und dann kann ein neuer Kultus-Minister noch ganz andere
a nen beschreiten. Das kann die “katholische Kirche nicht ertragen. Ge enüber dcr Ausbreitmxg des KaprtaliSmus, der lebenden Hand, ist es ebr gut, Wenn die Guter der tobten Hand sicb vernxsbren und so den Armen zu gute kommxn. Ginge es nach Herrn Satiler, so würden Katb-Zliken überbath ,ketn Stczatsamt erhalten. Eine mscbanische
aritat verlangen wir nicbt, wir nzollen mu" nicht eine systematische
urückseßupa der Katbyltken, auch_tn katholischen Provinzen. Das ist mechanische Jmparttat. Jeßt wird es ia besser, und wir können den jangen katholifchen Leutkn nur raxben, sicb ker Staatscarriére mehr zuzuwenden. Der ' Staat kann mne Hoheitsrecbte nicht aufgeben, sagt dsr Kultus-thster. ,Das geben wir zu. Wir wünschen aber eitze gerechte Verwaltung. „Dann werden die beiden Konfesfionen sich leicht verstäqdigen. Man fubre solche Zustände wieder herbxi, wie sie vor Emangtwn der Maigeseße bestanden.
W11klrche_r Gebetmer Ober - chierun ;? - Rail) 131". Schneider (16111 zablenmaxtg fest, da für katholis 6 Schulen und Sxminare ausxeichend ge orgt ist. ie nächste Statistik wird darüber noch weitere überraschende Aufschlüsse geben. Der katholischen Volksschule wird ihr VOÜLI Recht.
Nach einsr „Reibe psrsönlichcr Bemerkungen wird nach 41/4 Uhr die weitere Bcrathung auf Freitag 11 Uhr vertagt.
Parlamentarische Nachrichten.
Dem Hause der Abgeordneten ist nachstehender Gefeßentmnrf, betreffend die Erweiterung des Staats- eisenbabnneßcs und die Bsiheiligum des Staats an dem Bau von Kleinbabnen, sowie an der Errichtung von landwirthscbaftlichen Gclrcidelagerhäuscrn, zugr- gangen: H1
Die Staatsregierung wird ermächtigt: ]. Zur Herstellung Von Eisenbahnen und zur Beschaffung dsr für dieselbkn erfordxrlicben Betrisbsmittel und zwar: 3, zum Bau einer Eisenbahn: 1) von Siallupönen nacb Goidab die Summe Von 5475 000 .46, 2) von Ortelsburg nach Ncidcnburg die Summe von 3 720000 , 3) von Killm nacb 111651010 116 Summe von . . 1330 000 , 4) von Schweidniß nach Cbarlottenbrunn die Summe Von 3660000 , 5) _vor! Psisrsdorf nacb Oi-cr-Polaun (Grüntbal) die Sumxne von ............... 6180000 6) von Gray i. P. nach Kostsn i. P. oder stmpin odsr einem zwiscbkn dissen Octsn gelegemn anderen Punkte der Linie Liffa-Posen die Summe von 7) von Kan-Is nacb alkenburg die Summe 5011 . . 8) von Woüin nach winemündc die Summe von . 9) bon Blankenstein nacb M.!xxgrün die Summe Von 10) bon Nic'derfüilbach nacb Rofsach die Summc von 11) yon Ebersdorf bZi Soxinesclo nach Weidhausen die Summc bon ............. 12) von Scbandklab nacb Oébisfklde die SUMME Von 13) yon Trianchl nacb Uelzen die Summe bon . . 14) von Münster i. W. nach Coesfsld die Summe Von 15) von Cocsfeld nach Borken i. W. die SUMME von 1860 000 16) von Borken i. W. nach Empxl 016 Summe von 2257 000 17) 50.1 Wülfrath nach Ratingen (West) die Summe 000 .................. 2 070 000 18) an Kirchbcrg i. Hunsrück nach Hermeske'il die Summe von ............... 7035 000 „ 19) von Pximsweilsr nacb Dillingen die Summs Von 1550000 „, 1). zur Vkichaffung von Betriebsmitteln: die Summe: von .......... 5988 000 . . 59 416 000 «Fl: 8030 000 „
2140 000 2 800 000 2160 000 1030 000
567 000
434 000 2 440 000 3 110 000 3 610 000
zusammen . . 11. zur Fördkruyg des Baues Von Kleinbahncn: die Summc Von
111. zur Errichtung von [aniwirtbsckyastlW-xn
Gstreidelagerbäuscrn : die Summe von .......... 2000 000 , iriégEsammt. . . 69416 000 „16 zu verrvenden.
Ueber die VLrMndung dkr Fonds zu 11 und 111 wird dem Land- tage alljährlich R0ch€nschast absklsxxt werd-Zn.
Yiit 1261.“ Ausführung dcr Vorstebsnd unter Nr, 1 1.111. a auf- Yfübrten Eisenbabnsn ist erst dann VorzuZehkn, Mun nachstébcnde * edingumM ErfüÜt sind:
.4. Der gesammie', zum Bau der unter 1 bis 19 bez€ichneien Eiscnbabnen und deren Nkbenanlagcn nach Maßgabe dsr von dsm Minister dcr öffentlich€n Arbüitsn odsr im Cnteignun svérfabreu fcft- zustküenden E;:twürfe erforkerlicbe Grund und Boden ist der StaatSregierunxg in dem Umfange, in w€lchem derselbe nach den landesgejcßlickyen Bestimmungen der Enteignung unter- Worfcn ist, unentgsltlicb und lastenfrei _ der dauernd erforder- liche zum Eigenihum, ßer Vorübergehend erforderliche zur Benutzung für die Z.:it des Vedürsniffés _ zu überweisen, oder die Erstattung der sammtlicben staatsiciiig für dsffen Beschaffung im Wege der freien Vereinbarung oder Enteignung aufzuwendenden Kostsn, einschliesslich aller Nebenbntsckyädigungen für Wirthsckyaftserschwerniffe und son tige N(thbeile, m rechtsgültiger Form zu übernehmen und sicher zu stellen, an zwar:
3. bezüglich der Linien unter Nr. 1 1.100. 0 1 bis 4, 6 bis 8 und 10 bis 19 ix; der ganzen Ausdehnung,
b. bezüglich der Linie untsr Nr. 1 1.190. a 5 (Petkrsdorf_Oi*-er- Polaun) für die im preußischsn Staaisgebist belegene Tbeiistreckc,
0, bezüglich der Linie unt-cr Nr. 1 1.100,13. 9 (Blankenstein_ Marxgrün), sorveit der erforderliche Grund und Boden sich im Besiß der betbeiligicn fremden Staaten befindet und im übrigen die Kosten die Höhe von 18000 «14 für die bayerische Tbeilstrkcke und von 4000 „16 für die reußische Tbeilstrecke nicht übersteigen.
Vorstebende Verpflichtung erstreckt sich insbésondere auch auf die unentgeltliche und lastenfceie Hersabe des für die Ausführung der- jenigen Anlagen erforderlichen Grund und Bodens, deren Herstellung dem Eisenbabn-Unternebmer im öffentlichen Interesse oder imInteresse des benachbarten Grundeigentbums gui Grund landeSgkseßltcber Be- ßimmungen oblic'gt oder auferlegt wird.
Von der Forderung der unkntZeltlicben Hergabe des Grund und Bodens (1.100,11 Absatz 1 und s ist, soweit die vorbezeichneten Eisenbahnlinien auf preußischem Ge ieie aUSzufübren sind, Abstand zu uxbmeu, wenn von den Betheiligtsn in den mit ihnen wegen Aus- führun? der Linien abzuschließendkn Verträgen die_Leisiung einer un- vxrzins ichen, nicbt rückzahlbaren Pauschsumme 10 der nachstehend Tturd die einzelnen Bahnen angegebxnen Höhe Übernommen wird, " war: be Nr. 1 (S1allupönen-Goldap) von ..... 316000 .“ 2 Ortelsburg_Neidenburg) von . . . . 436 000 3 (Kulm-Unislaw don 219000 4 (Schweidniß-C arlottenbrunn) von ZZZZZZ
5 (ZetersdorÉ-Ober-Polaun) von . . . 143000
6 rä 1. ._Kosten i. P.) von. . .
7 Kall es_ alkenburg) von . . . . . 284000 8 Wollin_ winemünde) von ..... 85000 12 Schandelab-Oebisfelde) von . . . . 76000 13 (Triangel_Uelzen) von ..... . . 245000
"!!!“-c! l-tholt
, . 15 (Coesfeld_Borken i. W.) von , . . . 339000 16 (Vo_rken i. W.-Cmpel von ..... 674 000- 17 (Wulfraibß-Ratingen- est) vou . . . 335000 18 (Kirchberg !. Hunßrück-Hermeskeil) von 525000 19 (Primßweiler-Diüingen) von . . , 118000
13. Zu den Gryndkrwexbskosten für die unter 1 bitt. & 1, 18 und 19 benannten Eisenbahnen soll für den Fall, daß der erforderliche Grund u_nd Boden von den Betheiligten jn Uabura beraegeben wird, staatsseittg ein Zuschuß gewährt werden und zwar:
a.. bei Nr. 1 (StaÜupönen-Goldap) von . 375 GW «14,
b. bei Nr. 18 (Kirchberg-Hermeskeil von . . 525000 „
0. bet Nr. 19 (Primöwciler_DiUingen) von . . 235000 ,
(J. 'Dke'Mithnußun der Cbauffexn und öffentliäpen Wege ist, sorveit dxes die Aufsicbisbe örde für zuläjsig erachtet, seitens der daran betbetliKJtenq Intsreffenten unentgeltlich und ohn? bssondere Entschädi- gusrtigttfur die Dauer des Bestehens und Betriebes der Eisenbahnen zu ge (1 en.
1). Für die unikr 1 1.100. 8. Nr. 10 und 11 benannten, durchweg in außerprcußtschem StaatsJebiet bclcgensn Eisenbabnsn und die unter Nx. 12 benannte, zum tbeil in außerbreußrscbkm Staajsgebikt belegene qunbabn' mus.: außerdem Von den Betbeili ten _ für lkßtére j€drckch nur fur dre aUsZIZbaib Preußens belegene T eilsirecke _ zu den Bau- kosten ein unvsrxmsluker, nicbt rückzablbarer Zuschuß gkleistet Werden, und zrvar'zum Betrags:
a. bei Nr. 10 (Iiiederfüllbach_Roffach) bon . . 260 000 „M,
i). 1161 Nr. 11 (Ebersdorf bei Sonnefeld_W-3id-
. 240 000 . 176 000 .
bei Nr. 14 (Münster i. W.-Coesfeld) von . . . 1003000 .“
hausen)von.......... 0. bsi Nr. 12 (Schandxlah-Yebisfclde) von .
Die Staatsregisrung wird ermächtigt, 1) zur chkung där zu dkn_im §1untér Nr. 1 vorgesehenen Banaussübrunskn und Bejchaffnngen erfordsrlicben Mittel von „ 59416000 „ck die nach § 11) Von den Beibeiligien zu leisikn- den Zuschüsse zU dsa Baukosten der Eisen- babncn_ untkr 1 1.110. & 10-12 im Betrage bonzuiamm5n. . . . . . . . . . .___W zu verwénben, 2) zur Deckung des alsdann noch verbleibendkn , Restbstragcs von böchsténs. . . . . . . . 58 740000 „14 soxme zur "Dsckimg der für die im § 1 unter Nr. 11. und 111 vor- gc)ebex-e Forderimg des Banks bon Kleinbabnen und Errich1ung bon 10110Mr15schaf111ch€n Getrkidelagsrbäufcrn erforderlichen Mittel im Betrags yon 10 000 000 «15 Staatsschulbvecschreibungen auszugchn. „Wird 5011 17611 Bétbeilixiten von der ibnsn im § 1 unter 4 Ab- saß 3 emgyaumteyBefugniß Gebrauch gemacht, so erböb! sich dix? von dkr Stgntsregterung nach §1Nr. 15 für den Bau der be- treffenden Eisenbahn zu vkstndende Summe, sowi€ die Gésammt- symme des § 1 um die im § 1 unter 4 Absatz 3 581 den einzelnen Linien ang€gcben€n Veträgx, wogegen die von den Betbkiligten bier- L9ch tzu? zahlenden Pauschjummen den Vorstehendsn chkungsmitteln :an rc cn.
§ 3.
' Wann, durch Welch? Stclls und in Welchen thrägen, zu Mlcbcm Zinsfuße,'zu wslchen Bkdingungén dsr Kündigung und_ zu welchen Kurien die Schuldserschreilnngen verausgabt werden ]OÜM (§ 2), bestimmt "der, Finanz-Ministsr.
Jm ubrigen" kommen wxgcn Verwaltung und Tilgung der Anleihe und wegxn Vsrjabrnng der Zinsen die Vorschriften des Gsst'ßes Vom 19. Dezember 1869, betrcffend dic: Konsolidation preußischer Staats- anleihen ((Hxseß-Samml. S. 1197), beziehungsweise des Gesexzss Vom 8.&Marz 1897, betrkffknd Die Tilgung bon Stazitsschulden (Gefeß-Samml. S. 43), zur Anwendung.
4
Jede ,VérfügunT der Staatsregierung über die: im § 1 unter Nr."1 bez-xtcbnsten (Eikenbabnen beziehungswcise Eisenbabntbeile Turck) V§,ra11߀rung bkdarf zu ihrer Rcchtsgültigkeit der Zastimmung beier Hauseydes Landtages.
DtZse Bestimmung bezieht fich nicht auf die beweglichen Bc- standtbétle qnd Zubehörangen diesxr Eisenbahnen beziehungswsise Eisenbahntbexle, unk) auf die unbenxeglicben insoweit nicht, als die- sklbe'n nach der Exksarung des Ministers der öffentlicbkn Arbsitcn für den Betrieb der bstreffendén Eissnbéxbn entbehrlich sind.
Dieses Gcseß tritt am Tage feiner VerkünNgung in Kraft.
Statistik und Volkswirtbskhast.
Auswärtiger Handel dss dxuischen Zollgebiets im März 1897.
(Nach dsm vom Kaiskrlichn Statistischen Amt herauSgegebenen Märzh€ft.) ,
4. Einfubr im März in Tonnen zu 2928 330 geßcn 2561 343 und 1975 982 im März der beiden Vorjahre, da e_r mehr 366 987 und 952 348. Hierunter EdelmetaÜe 86, übrig; Ariikel 2928 244. Gestikgen ist bauptéäcblich die Einfuhr Von Abfallen (um" 42640), Droguerie-, Apot eker- und Farbe- waaren (24 396), Etien- und Eisenwaaren (13 670), Getreide(150138), Solz 2c. (42 839), Material-, Spkzcrei-, Konditorwaarcn Ic. (19 962),
„sl und Fettep (19412), Stein- und Braunkohlen 2c. (30 411), wabrend die Einfuhr Von Flachs, Hanf 2c., Seide, Wolle JC. und Vieh zum 15611 nicht unerheblich zurückgegangen ist.
13. Ausfuhr im März in Tonnen zu 1000 kg netto: 2235 977 gegen 2031 483 und 1843 007 im März der beiden Vorjabre, _daher mehr 204 494_1;nd 392 970. Hierunter Edelmetalle 29, übrige Arttkcl 2235 948. Gejiiegkn ist bauvtsäcblich die Ausfuhr von Etdkn, Erzen xc. (um 648 026), Gekreike (38178), Holz 20 (49 455), Material- 2c. Waaren (883 662 _ worunter 112 563 Robxucker _), Steinen und Stxinwaaren (179 537), Kohlen (553 233), während die Ausfuhr von Vany woüenwaarxn (um 11416), Wolle und WoÜen- waaren (5884), Eisen- und (Eife'mvaaren (256 980), Papier und Pappwaaren (10 534), Thser 20. (10335), Thonwaaren (47 355)
zurückae augen isi.
Geßammt-Ein- und AuYubr nd der Menge nach im 1. Viertel- jahr 1887 ge en die beiden" orja rc erheblich gestikgen. _ Etnfu rwertbe fax das 1. Vierteljahr 1897 nach den fur 1896 fsstgeseßten Einheitswertben in 1000 „M: 1136 203 segen 1 102 058 und 965 159 in den beiden Vor abren, daher mehr 34145 und 171044, worunter Edelmetaüe 2218 Legen 43 254 und 26 224, übrige Artikel 1114017 gegen 1058 804 und 938 935.
Ausfubrwertbe für das 1. Vierteljahr 1897 in 1000.34: 853 220 gegen 883 733 und 758 895, daher weniger gegkn 1896: 30 513, mehr gegé'n 1895: 94 325, worunter EdelmetaUe 23 052 gegen 29 336 und 21622, übrige Artikel 830168 gegen 854 397 und 737 273.
Gestiegen ist der EinfubrWertb der Abfälle gegen1896 um rund 5, von Baumwolle 2c. um 12, von Eisen um 5, Getreide um 12, Haaren, Federn, Borsten um 2, Häuten 2c. um 5, Holz 2c. um 7, Instrumenten, Maschinen 2.*. um 2, Kupfer Lc. um 4, Material- 2c. Waaren um 20, Oel und Fetten um 5, Erdöl um 1, Seide um 1, Kohlen um 1, Thieren xc. um 4, während er bei Dro uerie- xc. Waaren um 8, Erden, Erzen und Edelmetallen um 18, Ja 6 um 3, WoUe und Wouenwaaren 'Um 23, Vieh um 2 Millionen
ark gefallen ist.
Gestiegen ist der Ausfuhrwertb von Instrumenten, Maischinen :e. um 3, Kautschuk um 1, KurzWaaren 2c. um 1, Mater a1- 2e- Waaren um 9 (Robzucker allein 11 mehr, anderer 2 weniger , exallen der Ausfuhrwertb von Dro uerie- xc. Waaren um , JN en und Eisenwaaren um 12 Erben, rzen, Edelmetallen um 5, Getreide um 3, Kleidern und Leibwafche 20 um 8, Seide und Seiden- waaren um 5, WoUe und Wollenwaaren um 6, Zink und Zink- waaren um 1 Millionen Mark.
1000 kJ nLito:
* Handel und ,sewerbe.
Tägliche Wagengeßellung für Kohlen und Kok! an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 29. d.M. gestellt 12 977, nicht «m- ;eftelir keine Waaen. _ In Oberschlesien sind am 29.5.M. gxftellt 3886, nicht nSt- 1eü1g gestellt keine Wagen.
Berlin, 30. ?_lpril. (Bericht der ständigen Depuiation der Wyll-Jnteresientcn uber den Wollhandel im April.) Das Ge- schaft in deutschen W'ollen, Rückenwäschen, zeigte im abgelaufenen Moyat mehr Leben. Emtretender Bedarf, vxrbunden mit weiteren Fretßzugeständniffen der Verkäufer, bei Vorxätben von noch guten, eblerfreien Wollen, ermöglichten größere Umsäße als im März. wurden etwa 4000 Ztr. Ruckenwäsckoen und etwa 1000 Fiir, ungewascbene Wollen verkauft. Jnleßteren Wollen neuer Schur wi fich das Geschäft iuxmcr noch nicht entwickeln, und es hat den Anschein, als wenn *die Kaufxr die Auktionen abwarten wollten. Die Preise haben einen niedxigen Standpunkt und fast Parität mit dLn überseeischen Wollen erreicht. Die Zufubren von Rücksnwäscben alter Schur aus der Provinz betrugen etwa 1000 Ztr. Am 11. Mai .d. I. findet bier eme Auktion von ungewascbenen Wollen statt, wvbet einoa 1000031r. zum Angebote kommen. _ Für den diesjährigen bissigen Wollmarkt, dxr am 15„ 16. und 17. Juni auf dem städtischen Zentral- vrebbofe abgehalten wird, kann die Einlagerung dec. -Wollen bereits am 13. Jyni beginnen. Das sehr schöne Lager. sowie: wesentltcb n„tedrigere Spesen als in früheren Jahren, erlercbtexn pas Gssckyait und laden zu reger Beibeiligung ein. Eine Zentxalisaiton ber kleineren_Provinzialmärkte in Berlin dürfte für die Verkaufer servte fur bie Käufer nur Vortheil bringen. _ Die im Vorm0nai iurqKolonialwvllen gemeldete Nabe dauerte weiter an und die Umsaße erreichten nur etwa 3000 Ballkn, ? Kapwvlle, :? Buenos Aires- upd YustLaY-Woile, zu bebauptsten Preisen. In den leßten Tagen tft die Stimmung eber zubexsichtlicber eworden, und man erwartet von der bevorstehenden Londoner Auktions- röffnung keine Verschlechterung der Lage.
_,_Die gestrige ordentliche Gcnxrasvsrsammlang der Ober - schlesiichen EtsZn-Jndustrie-Akiien-Gesellschaft für Bchbau und Huttenbetrieb in Gleiwiß genehmigte die Anfrage des, Vorstands und des Aufsichtsratbs und ertbeilte die Ent- lastung. Dre auf 89/9 festgeseßte Dividende ist von bsute ab zahlbar. Dre ausscheidenden Mitglieder des Aujficbtsratbs wurden wicisrgcwäblt.
_ Aus Essen wird der ,Rbsm-Westf. Ztg.“ über die gestrige Verammlung bsr Zechenbestßer des Rheinifcb-westsälischen Ko" [Snsyndtkgts gcmeldetz Nach dem Bericht über dkn Monat Marz betrug 016 rechnungsmaßi e Beibeiligung 3800 948 t., die Fordkxyng 3570396 0, also Ein?chränkung 230 552 t. = 6,07 % (gchn 11,70 0/0 im_ Marz'1896). Von der Betheiligung find bereits 517-4 „0 infolge freiwilliger Anmeldung abgeseßt, so::st wäre die Emscbrankuxtg 7,33 % gewesen. Die 5052 Einfckyränkung erkläxt sich daraus, daß 131810 Zechm" infolge bon Bétriebsstörungen. Arbeiter- mangel 20. nicht vol] foxdern konntén. Auf solche Weise fislen 131207 0 aus, soxaß eigentlich die Einschränkung nur 2,71% bstragxn bat. Vcrxandt Wurdkn 2672 508 1, davon 94,05 9/9 für Syndikatsrechnung. Dcr arbeitstägliche Versand der Syndikats-
zechen bcirug: " Marz 1897 Fsbruar 1897 März 1896 Koblsn 10181 D.-W. 10 745 D.-W. 9245 D.-W. Koks 1939 „ 1972 „ 1 753 „ Briqusts 306 . 313 , 287 , 12 426 D.-W. _13 030 D.-W. 11285 D.-W.
Auna) im April Zvar dex Abmß durchweg gut, sodaß gerade die sonst (110 die Kohlknmdustrie wsnig günstigen Frühjahrsmonate als rxcht bssrtßdigcnde zu bezsickmen sind. Im 1. Quartal 1897 betrug dre „Bethetltgung 10 747 670 t., die Fördkrung 10220517 0, Ein- schramkang_ also _527153 _0 = 4,90 % (gegsn 8,54 0/0 im VorZOabre . Dcr arbeitstagltcbe Ver1and an Kohlen betrug 10 428 .- . (+ 921_ gegen 1. Quartal 1896), 1957 D.-W. Koks (+ 227) und 300 D.-W. Briqyxts (+, 23). Ende März ergab sich, wie dem Blatt 1111196150111 wtrd, ein Usberschuß von etwa 750 000 “14, nachdem die Unterbilanz aus dem vorigen Jahre: getilgt rst. Dies bkrecbtigi zu der "Exwxrtung, daß es möglich sein wird, i.!!! Lnyfe des Jahres eme Ertxaßtgung der Umlage eintrLten zu lassen. Dt? AnfcxrdJrungen Yer Handler und Wsrks an das Syndikat sind so groxz, daß ihnen nicbt Voll enisprochen werden kann. Für das Katscrdenknial _auf Hobensyburg wurde auf Antrag von Stadtratb Kleine wiederum 1/10 H pro Tonne bewilligt; es giebt das exwa 40 000 „44_In der Generalversammlung der Aktionäre wurden sammtltcbe unkte dxr Tagesordnung durch Zuruf erledigt.
_ Na dem in der GeneraTv-Zrsammlung der Gladbacher Fkueqrberszcberxzngs-Gesel1fchast vom 29. d. M. erstattetc'n Gkscbaftsbertchte fur 1896 betragt der Géwinn 118 575 „ji, Wovon n_ach Abzug 13011 11300 „FQ Gewinnantheilen und 6000 „14 Gra- tlsikation an die Beamten eine Dividende von 8:1 0/0 = 50 ..“- für dib Aktie gezahlt urid 1275 .44 auf neue chbnung Vorgetra en werden. Die Brutto-Prämienemnabme ist bei der FeuerversiYerung um 201609 „14 auf 3605 344.14 und bei der GlaSver cherung um 8444 „16 auf 80 247 «14 gestiegen. Die im Berichtsja re in Kraft gewesene Versicherungssumme betrug für die euerversicherung 2404 476 662 916 (i. V. 2291525048 24), wovon nde des Jahres noch 2222 872 347 „M (i. V. 2053 802 039 .“ bestanden. In der GlaSbersxÖerung kbar wahrend, des Jahres eine Versicherungssumme 00:1 3 752 877 „4 m Krafi. Dte Schäden im Rechnungsjahr betrugen fur eigene Rechnung: bet der Feuerversich€rung 883272 .“ (i. V. 1098103 .“), bei dex Glasversicherung 38 837 «14 (i. V. 39 994 „M).
„ _ N96) dem in der_Generalvsrsammlung der Gladbacher Ruckberstckyeruxgs-GUellscbaft vom 29. d. M. erstatteten Geschaftsbericht fur 1896 beträgt der Ueberschuß 84 462 .“ wovon nach Abzug von 7412 Gewinnqntbeilen und nach Ueberweisung von 25000 .“ zur Kapitalreserve eme Dividende von 81%: 25 „M auf die; Aktie gezahlt und 2050.34 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Dre Versicherun ssumme betrug 1042 010 592 „M und Wut um 117701772 „M 5er als im Vorjahre. Die Prämieneinnabme betrug 2879052 „15 und übersteigt die des Vorjahres um 435176 „ji Die Schäden des Rechnungsjabres betrugen 1546 637 „zz, d. 1. 368000.“ mehr als im Vorjahre.
Stettin, 29. AFM. (W. T. B.) Nach Privatermittelungen wurde im freiem Verte r notiert: Weizen loko 160-161, Ro gen [oko 116-117. Hafer loko 125-128. Rüböl pr.April 54,00. Spi tus loko 39,10 Gb., Petroleum loko _.
BreUau, 29. April. (W. T. B.) (Schluß-Kurse.) Schl. 34 % L.-Pfdbr. bitt. .4. 100,20, Breslauer Diskontobcmk 114,85, Breslauer Wechslerbank 102,80, Schlesischer Bankverein 130 00, Breslauer Syrttfabrik 133,50, DonnerSmarck 148,00, Kattow 157,90 Ober1chl. Eis. 94,10, Caro gens 'dt Akt. 127, , FYÉlKP. f. 131743530 Op . ZMF: 14t“*1(i1100iesÉ em. 136520, '.-n. rama „ . emen „ [. .-. _,_, Laurabütte 154,25, Bresl. Oelfbr. 102,50. ZW V b_ YZTduZterÖmaUrlthl YPYWÉ perd10L 1 1,00% 50 .“
er rau a aa en r. rt , r., o. o. 0 .“ erbrauök- abgalze)? vrt.) 51l1)1)ril 39,33 Yk. il (W ag e urg, . pr . . T. B. uckerberi !. Kornzucker exkl. von 92 % _,_ Korn ucker :xil. 82 % RWL"! 950-9,60. Na produkte exkl. 75 0/9 dem. 680_7 70. Rubio. Brotraffinade 1 ,00. Brotraffinade 11 22,75. Gem. ÖrotrafYade mit Faß 22,50-23,25. Gem. Melis 1 mit Faß ,00. Ruhig. Rob ucker 1. I dukt Tranfito fr. a. B. burg pr. 50. 8.32“ YR. .05120034. *- “...In-** , ', k., k. , 1, . 8,85 FN„ ?,f81ktBr.MRuZZg.Apül (W Q'B ' vr. _ *“ ran at a. ., . . . . (Seh - ' _ ser do. 81,133 imer du:? M *
Lond. Weeds. 20,372, , .A. 98,10, Un .Egvpter106.40, Italiener89,90 WM (eve 1
3 0/o R61 Anleihe 2,90, 5% amott. Num. 100,00, 4% kussi