1821 / 19 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 15 Feb 1821 18:00:01 GMT) scan diff

werden die Ruhe, dieses köstliche Uuterpfand für Frgnkmchs Wohl, und den Gegenstand aller meiner Wün'che, wteder un-

e bt e en.“ . g tra'2luc1l.)hvon Seitender Rational-quden mzd aller öffet1tl1- chen, Behörden,. wurden Sr. Maj. gle1che Gefühle der L1ebe und Theilnahme dargebracht;

Die fortgesetzten Nachforschungey zur E11tdeck1113g_der Urheberjener' Schandthat, gaben et111ge11Verdacht aux e1_11e_11 eévißeanevéeu, der sofort verhaftet und nach der Pol1z91-

räfektur gebracht ward; ' _ . eines Friedeus-Offiziers uny zweier JtUpeFkoren, uber 0111111 engen Flur geführt ward, 1ch1111c sic!) der_jelbe, ehe man 1l)11 daran verhindern konnte, tmc emem veryrexkt_1;el)glxex1e11 Ra- str-Meßer die Kehle ab, und gab auge11bl1ch11ch 10111en Gets? auf. -- Es soll dieser Nevxu em Kourtwr aus Rhe1ms1eyn, der sich mit seiner Frau 111 Pryzeß befindet, d1e yr der Ab; s1cht seiner Vergiftung bescs)11ld1gc_ harte. - D1e Kjöntgl. Korvette ['Active, unter dem Schtff- Lieutenant Rob1llard, ist am 2311111 Zan. von Toulon unter Segel gegangen, um den unlängst zum Gouverneur von Korsika e1'11a1111t_1311 Genc,- ral-Lieutenant BaronBrenier deOITontmorand, zu 1e111e1'11eu-

en Bestimmung zu bringen.. _ Am 51. Januar nachmittags nm 2 Uhr zerplatzt? exne

Petarde in dem, zwischen den _Kaßen _der Tresoxie,“z11 ebener Erde, befindlichen Vorplaße, die auf emem Komar unter den

Ueberbleibseln eines alten Ti]*ches neksen e'ijxem Ofen_ placjrt' chat mdeßen komen ve- -

,.war. -Die Explosion war sehr heftigz . trächtiichen Schaden. Glückltche1'we11e1var jener, sonst sehr besuchte Vorplaß, gerade ganz menschenleer. . Aus L on wird gemeldet, daß der , v0n dsnx dorttgen Assisen- oxe .zum Tode verurcheélte berücht1gte Lelterrx'z ge- nannt C evalier, am 29. Januar cnthaupte: wordeg 11c. Die Freie Hanse-Scadc Bremen hat den Cyrtjr. Motz zum Vice-Konsul zu Bordeaux ernatxnc. . Am 1|en Februar 0. J. galt hwr der Berlmer Scheffßl Waikzen 3 Rthl. 8 Gr.; der Roggen 1 Rchl. 20 Gr.; dte Gerste 1 Rthl. 8 Gr.; der Hafer 1 Rchl, 4 Zyx London,[32.ftFebr.cl Yestern uns? vorgestern Untertan? se)r ürmis )e ufcricce att. _ LZrd'Caftlereagh machte, in Folge der Rede Sr. Ma]. _desKöniges, (den Antrag, sich mir d_em der im'menden Iahres-Gehalk zu beschäft1gen.- S0glc1ch erhob '“ 16) Hr; Brouglam, und legte, im Namen der„Kö111g111, Yom Haute eine Erk ärung vor, 111 welcher d1e Kdn1g111xedss An,- erbieten ausschlägt, so lange 1hr Name 1111 Klrchen-“Gebete nicht genannt werde. Die Debaccen Über d1essn (3514321111011!) waren sehr heftig, die Redner unterhracheu sich weWelweUe, es wurde oft zur Ordnung und eben jo ost, hörx! hort“! gem" fen; mehre Parlaments-Glieder wollten das _Work nehmen, konnten aber nicht dazu gelangen. Am hitztgsrsn war der Wortwechsel-zwischen Lord Casclereaghynd Hrn. Lord Castlerea [) behauptete, d1e Kdnigm habs: emen 111111111- stitukionellen eg eingeschlagen, und" dte Absichk denkltch an den Tag gelegt, die Treue der Uncerchanen von ten ab, und sich zuzuwenden. . . gerufen. Lord Castlereagh „bezog s1ck auf n1?l)re Z(ncwortey, welche* die Königin auf die 1hr überretchten "2101114101 errl)o_11t hatte, ,in welchen s1e sich der Ausdrücke_„9)?ct11 Volk, meme guten Unterthanen“ bedient, und bezetxhnece dte Tag;, und die Veranlaßungen, bei welcher sie d1exe Worte 1v11'kl1ch ge- braucht- hatte. . _ . Alderman Wood und Hr. Broughatn e1ferten hefteg ge.- gen. dieseBescl uldigu11g,jadercrste äußerte: erwollx sein Leben um Pfande elzen, daß die Königin nie dergletchen gesagt abe. Lord Ca lereagh führte hierauf an, daß die Königin, am 5. Jun. an eine Adreß-wder Bewohner von Dover ge- antwortethabe: „Ich hoffe daß eme Zeit kommen wird, wo es “mir vergönnt seyn wird, das Glück meiner U114terthane11 zu befördern.,“ Ferner habe die Kömgin auf die Adreße der Stadt Canterbury an demselben Tage geantwortet: „Ick werde mich glücklich fühlen irgend etwas für die gute Stadt Canterbury zu thun, und mein Volk glücklich machen zu kön,- nen.“ Alderman Wood blieb dennoch standhaft bei seiner Behauptung, und .es evtspann sich zwischen ihm und dem edlen Lord ein *Strett, welcher einigemale lautes Lachen er- regte, doch hattq Lord Castlereagl) die Lacher auf seiner Sei- te. Als nun dze Summe 'von 50,000 Pf. St. als Jahrge- halt der Königm in Vorschlag kam, erhißten fich die Ge-

fanden im

mücher aufs neue; jedoch wurde am Ende jene Summe be-

willi t.: '

: ZOOM Unterhause sind viele Petitionen, welche die Ein- schaltung des Namens der Königin in das Kirchen-Gebec verlangen,. vorgelegt , worden. '

.* Der Kourter gtebt “einige fuufzig loyale Adreßen, von Städten, Flecken, Kollegten, Körperschafcety Zünften, welche Sr. Majestäcddem Kömge überre1cht worden sind. Der Kö- njgjn smd eimge Adreßen durch den AlderMan Wood zuge- stellt worden., . . - -

Der Admtral Str Georg Campbell, wurde am 30. Jan. mlt Gepränge zur Erde bestattet. _Der Antheil, welchen die

cad: Povcsmouth an dem Schicksale d1eses Mannes 11a7m, , r so“ ?roß daß alle Kaufleure, aus eignem Triebe, hre Lade!!- w hrend, des Leichenzuges geschloßen hielten.

(Die vom Lord Castlereagh unterzeichnete, vom Grafen Liver ool dem Qberhause amg. vor elegte, an alle Enropäi- [ck": dfe, so wie an die Regterunge von Neapel, Portagal, Spaniénx Sardinien, die' übrigen unabhängigen Staaten Italiens; und 1111 den Hof von Brasilien amtltch mitgetheilte,

während er daseXbsc, in Begleitung -

Königin zu be;

Tiermy. ?

dem Regen; , Darüber wurde 3111“ Ordnung ;

?

und zum Druck verordnete Depesche, lautet nach Eng tern folgendermaßen.

Cirkularschreiven an Sr. Maj. Gxsandschasten an aus Hhten. Sir, 10) würde nicht für ndthig eraci1tct haben, vet dLM gegenwärtigen Stande der zu Trovvau angef 111111) 1511111110“) verlegten Verhandlungen eine MénheUung chen, Wäre es nicht wegen einer Circular - Mtttyeclung . von Oeürcicl), Preußen und Rußland an ihre verschiede sandschaften, wovon Sr. Maj. ZÖÉZÖCWYZJ de„nkt_, daßz Weq darüber angezeigt wird, sée (obizleici) ohne Abstcbt) Über _qenßand, worauf darin hingezie (wird, seyr irrige Eindr' wol die vorigen als jetzigen Gesmnungen der Brittischen rung betreffend, herbeiführen möchte. Es ist daher nöthig den, Sie zu benachricytjgen, daß der König s11'k) vervfi1 fühlt hat, die Thcjlnahme an den in Rede stehenden Ma abzulehnen. Diese Maaéregeln umfaßen zwei verschiedene skände: 1) Die Aufstellung gewißer aUgen1einenGrundsx1 Anordnung des künftigen politischen Benehmxns der Nerv in Hen darin bezeichneten ällen; 2) die vorge_1cl)lagene Han Wetse nach *die1en Grund äkzen bei den jetztgen Anacleg Neapels". Das Syüem der Maasx'cgcln unter der ersten würde, wenn es gegenseitig befol1twürde direkt gegen die G setze dieyes Landes verstoßen. A ein selbst wenn dieser entsc; E111W11rf néchtwäre- würde die Brittifihe Regierung die sätze, auf Welchen diese Maas'regeln ber11hcn, als solche die nicht mit Sicherheit als das" Synem eines Gesetze Nationen zugelaßen werden könnten. Sie ist der Meinu deren Annahme unvermeidlich eine häufigere und ausge Einmischung in die innKeren Angelegcnhe1ten 1101113111111 t1_onire(1md unter Yen Händen von weniger wohlthättgen Mo in Zukunft dahm fühxcn müße) erlguchten Parteien , von welchen diese Grundsätze ausge aonctzUgcn, oder, ais", so» wenig mix dem aUgc111e111en Jntereß der wirksamen _Autorität und Würde unabhängeger («1111 vereinbar seyn "kann. Sie hält die'Alljanz nicht fürch [zei bestehenden Traktatcn in ihrem Karaktcr als Verv' 11chsolche allgemeine Macht beizulsgen, 1101!) stellt ße 1 daß eine solche außerord-enttiche Macht 111K1'aftirgcnd 911111 diplomatischen Beryandlung unter Den“, verbündeten Höfen, beigeéegt werden könne, ohne daß sie 11111 entweder eine. S tie anetgnetcn, d_ie mit dem Rechte andrer Staaten 1111111 is, oder wenn- se durch *den speciellcn Beitritt solcher erworben'wücde, ohne_eén Föderativ1'11üe111 in Eurova einzu das nicht allein u11bcy1lß1ch und nicht zu seinx-m Zwecke « 1ondern auch zu vielen höchst c1'111thaftcn Fnkonvcntcnzen würde. Den besonderen Fall mit Neapel betreffend, 11-21 Brittische Regierung gleich im Anfange kein Bede111111xx üärkite Mésvtatgung der Weise und U1111'iä'nde, unter 11“ wie yernonnnen wurde, jene Revolution ausgeführt woxéden, zudrücken, erilärcq aber zugleich den verschiedenen verb? Höfen, daß die sick) nicht, für berufen oder berechtigt werYe, zu einer Einmischung von Seiten dieses Landes zu üggav indes; völlig zu, daß andre Europäische Staaten, 11 dexonT-exe Oeftreécy und die Jtalischn Mächte, sich 1111- Yagefühlen111öcl)ten,_11nd betheuerte, dax“: es nicht ihre 1e1), über dee Sache, 111 Pie fern es 110 berühren 1nöcl)te,t*_ aus abzusprecyen, oder 1111) in den Gang zu 111ischen- den Staaten Zinzuschlagea für angmncßen halten 111öck1tcn, 11 selbst zu 11chcrn, vorveyaiten 11111“, das; sie dereitwäcen, 1-71- VérsécMrung zux ertixetlen, Daß ihre Absichten nicht 111MB ßerunxzen, 111n1'1ürzend 'für das Tcrritorialsyftc1n (2111011110 Du:“ck) d1e lezten Traktaten festgesetzt woröcn, 1111591111301. diesen Grundsäyen ist das" Benehmen Dar Regiernng Er. * Beziehung auf die Neapolitanische Frage vom ersten Aug gletchfdrmtg eingerichtet-unD Abschréften Der 1'11cceßiven 2-51 x_„en an die Brittéschen Behhrden zu Neapel für ihxc *.*-2111111 und zur Nachricht den verbündeten Regierungen von Ze1t z“ mitgetheilt worden, Was die Erwartung 119111111, die 111 de ' cular ausgedrückt worden„ von der Eéx'xWiUignng der Höfe 11 don und Paris in die allgeJncincrcn, 113111711 znr A1111111“)1111_ schlagenen Manskegeln, gegründet, wie 1111111131!) “ct wird, auf der Traktaten, muß d1e Br1111s1't1e Regierung zur Rechtfeyxigun eignen Konsequenz und gutcn Treue dci Vorenthaltung solcb willégnng, gegen jede solche Auslegung der in Rede st Traktatcn, als darin angenommen wird, pxotestiren. Sieb, Traktateu nie in der Art verüanden, das; ne eine solche V tung auferlegten, und hat bei verschiedenen Gelegenheite im Parlamente als in Verhandlungen mit den verbündet gierun?e11 deutlixl) dix Vcrwetgernng eines solchenVorscbl haupke.

_ „Daß ste mtt 1111er mdglichext Oeutlichkeit hierüb, fahren, wrxd beim Zurückschen mzf dre Verhandlungen zu 1815 und m der Folce anf gewiße im Laufe des letzen * ügttg'efmjdene DiSku ionen sofort erhellen. Nachdem dex Begriff/„zn welchem die in Rede stehende Stelle des Ctr wenn nur Stillschweigen übergangen, veranlaßen möchte, * räumt ynd 111 allgemeinen Ausdrücken, ohne jedoch in das ment etnzugxhen, die Abweich1mg der Regierung Sr. Maxx dem allgemetnen Grundsatze, aut welchem das Cérkular slch ayfgestcllt worden; so muß klar verstanden werden, daß ker gterung mehr als d1e Br1tt1sche„bereit seyn kann, das Recht Stagkes' oder vqn Staaten zu erner Einmengung, wo ihre unmrttelbare therhett oder ihre wesentlichen Jutereßen die inneren Handlungen. eine; „anderen Staates efährdxt können, zu behaupten. Da ße aber annimmt, daßg,s1“ch em- Recht bexzule cn, nur durchdie _ßärküe Rothwendigkeit ger ttgt, beschrän t und geregelt werdet) kann, so kann ste n1chk ben, daß dieses Nechteine angemetne und ununtersckßedxen, wendung auf, alle revolutionaircn Bewegungen ohne 231 auf ihre unmrttelbare Wirkung auf emen besondern Etna? solche Staaten erhalte, oder in _ ner Allianz gemachtwerde. Six betrachtet dre Ausübung den als Ausnahme von allgememen Grundsätzen von Werth und Wichtigkeit, und als eme “solche,-

so Weit zur Regel reducirt werden können, um 'der gew

Staaten-Diplomatie oder den Statuten des Völkerrecbl'es,

leiht zu Werdxn. Da es scheint, daß * gewiße Minister„ dt: Höfe dieses Ctrkular-Depcschts d'en „Höfen, bei welchen tre [

als, 111111) il)rer UeberzeuFu

Uebel befallen,

der Perspective zur Grundl

dem *„9 Die “eigentls aus den Umftänden des besonderen Fglles ernsächst, hält aber 15 dafür, daß Ausnahmen dieser Art me, ohne die äußersioßz

?

, , bereits mitgetheilt habext, fo überlaße ich es Ihrer Dis: eine entsprechende Metthetlun von Ihrer Negrerung zu „, indem Sie Ihre Sprache n_a ) den 111dieserDepesche dar- Grundsa'kzen ecnrichten. Ste werden jedoch Sorge tragen, „en Mittheilungen im Namen Whrer, Regierunéz die Rein- ,.Abséchten gelten zu laßen, wekche d1_ese Durch. Höfe ohne zu Einscblggng des (Hanges, den“ sie verfylgen, bewogen er Unterschted m der (Hefimmng wischen chnen und dem r Hofe hierüber, könxten „Ste erk äremkann nicbt irgend derung .in der Herzltchken' und Etntracht der Allianz uver ndern Gegensiapd hervorvrmgen, noch ihren gemeinsamen aUen/zwjschen lhnen,bkftehenden «Zerpfiicbtungcn die voll- e Wirkung zu erthetlen, vermindern. . rüßel,i2. Febr. In der gescmgen Stkzung der 2ten er der General-Staaxen, wurde 'von Seiten der ersten er gemeldet, das; sie d1e Gesetze, 111 Betreff _des Bud- nd der Verlosung der akt1v_e11 Obligacwnen, 10 wie der jsakion der ausgeseßk gewe1e11en Schuld? boestärtgc habe. a-mberg, 4. Febr. Ju gesammten Bater]chen Landen, die Kirchen-Gebete für die glückliche Entbj11dm1g Ihrer der Frau Kronprinzeßin von Baiern, heute begonnen. anover. Im Fürstenthun; Osnabrück ist die Anord- von Saperintendenturen aux ähnliche Weise, wie solche älterenProvinzen des Königreiches besceheryAllerlvdch- tes beliebt worden. , “_ 11 dem verfioßeneu Jahre sind durch den Veremzfur e rechtliche Wöciz-nerinnen, 142Fra11sn und deren Kin- rig unterstüßc und verpftegr, und vom Arme11-Verett1e, dleArnwwhiesiger Stadt, 855,850.Stüch Torf verthe1lt -- Ultimo „Januar galt zu Emden der Berlmer erste 1 Rthl.; der Hafer 16 Gr. lagenfnrt, 28. Jan. g1111230111bard1crs kamen se1t vier Tagen an, und 11:19- 111" Marsck) nach Jralien fort. 1'enuDas zweite Bataillon des K. K. ngm. Argen- héelt am 25.3011. unvermuthete Marsch-Order, schleu- ach Italien auszubrechen. ut'. Eine im v. I. zu Pruntch erbaute Gewehr,- akt111' hat _den beßten Erfolg. Die Oberä1nrer_ De_ls- 111 der Freiberge bauen fÜr den Pgß nach ngel eme dungs-Scraße mit den Neue11b11rg1161111 _Gebtyg -Tl)ä,- ie zwischen Sc. Brats und Glov1eU1ers e111_e gute weit in senkrechte Felsetx eingehauen 1v1rd. Dte Re- der Hagel-Schaden-Vevgütigungs-Kaßen-Rechnung er- daß im Ganzen 5 pCt. des Grur1d|eueprecrages , den Hagel-Schaden von fünf Jahren, 1111 Durch- genommen zu 10 vom Hundert,“ zu dxcken. . * Sils in Graubündten, stand em nur der Fallsuchc «' er 13 Jahre alter „Knabe, am 51. Dec. atx emer un- » ten Oeffnung des Glockenthurmes, und stuz'zce , 11011 von einer Höhe von 63 Fuß a11f d1e (die ihn umgebende Gemeinde,: erstau11te,_ alsser bet piökz- 'ufhören des Paroxtsmus, stel) ohtxe _dre mmdesce „Ber- aufraffce und muncer und folgsnsret nach Hause etlte

“e Regierung che Ansuchen eg1me11ce Sprecherx . Werktagen, für em halbes Jahr lang tvteder gestartet. auswärtigen Ordens-Verb111d11ngen _der Frat1z1skaner- Luzern und Warrenftein sind auxgchoben, dagegen

der Offiziere vom Königl. Niederländi-

lem gestartet worden, zwci Novizen aUszunehmen.

Zu der leßten Silxuztg des «Parla- ver'11111gc Über dasAusxch1ffen Jraszö- er

eapel, 18. Jan, ward Aufschluß . rappen unter dem Vorwande emer Krankhetc. r erwxderte: cr * ( rden sey, sogleich zum Franz. GNchästö-Yager hege- d von ihm die Vcrsicherung erhalxetx, 0111; 11111“ e1111ge an das "Land geselzr und augenb_l1ckl1ch 111 0115 Sp_1cal worden seyen. Der Minister Fügt9_11oclz bei, daß er das Gerücht, als wenn auchUC'nglUchF Truppen ge- “eyen, deshalb bei dem Enginchen G;]andcen erkun- Sser sich aber dahin geartßerc habe: wetl er „O)klstr'auen , so wolle er lieber die Kmnken, welche s1ch aux den )en Schiffen besmden dürsccnz nach Malta hr111gen is sie 111 diesem u11gastfre1111dl1chen*Lande 911s1ck)1ffe11. rästdent bat den Minister, den „betden Gemndren zu _,. daß, so sehr die Nation :hre Reck)x1ver1val)re11 o_werde sie sich es doch jederzetc zur Pmchc machen,- t-1k1'n beider Flotten aufzunehmen und gut zu yerpfle- Zu den äusertken Maaßregem, dte man ergretft, ge,- ck die Untersuchu11g einer Anklage gegen den Erzm- n Neapel, wegen einer von ihm Und 20 andern Prä- gefaßten Vorstellung an den Prinzen-Regenten. ch dem Km'xxcz 00111- chnzt1cuax0n0, fand der Fit1a11z- 1 bei dem Antritte seines Amtes, 535,000 DukaU 1m -, Die Ausgaben haben sich während emes „Jahres 84-900 Dukaci vermehrt, die E111n_ahme um 2,926,000 „vermindert; Deficic daher 7 M1U1o11en. Der Mun- .' üver die äußerst harten Bedmggngen, welche “pq- [djandere Banquiers 1emem Vorgänger gemacht; „et- letchterungen yar er erlangt. D1e Parnex Anlethe 233904000 Dukaci bringen, die Kommuntkattonen aber . tertg. . * ** lt einigen Tagen haben 9 Staats-Rßthe, d1e_emz1gen lernannten 24, sich in 0:1 Hauchadx vxrjamrnelc, Prüfung der, 1,1011 dctnParlamence bestblqßenen Mo,- ""11 111 0:11“ Konßirnrwm, sich zu beschäftigen; dcr

[Wanzen 2 91191. 5 Gr.; der Roggen 1 Rchl. U Gr.; *

Ergänzu11gs-Tra115porte, ejne; dron vom C[)evauxlcgers-Regnncnt Vmcent und eme:

des Standes Glarus hat auf das ange,»

das Tanzen bei Werbungen, jedoch-

habe sich, sobald er hievon benachrich,“

Staatsrath kann inzwischen, nach dem Reglement, seinén Berathschxagungen-*kemen officiellen Karäkter gebkn , wenn 111cht wemgstens 12 semer Mitglieder T eil daran uehnien. Das Parlament hat zwar unterm 2.1.1. )?. dem Staatsrache dre strengere Beobachtung des Reglements nachgelaßen, man

zweifelt aber, ob e8'1o weit gehen dürfte.

Kopenhagen,). Febr. _ Dax auf den W.. Jan. fal- lende Geburtstag umers geliebten Königes, ist in ganz Dä- nemark, mxc den möglichsten Feierlichkeiten, bei„ frohen Mah- len und m1t_de11 heißesten Wünsckwn für das Wohl des Mo- narchen gefeiert worden. Znsonderheic hatte h1er „in Kopen- hagen, am 30._Za11. ein milirairischcs Freudenfest statt, des- gle1chen _hter mx zuvor gegeben worden ist, und „das durch die vortx'effliche Sx1mm1111"g sick) auszeichnete, in welcher sch» für Kö_111g und Pfitclst dieser frohe Krieger-Kreis ausspräch. Die Offiziere be1der Etaten und des bürgerlichen MFlicakrs "gaben aysdex' [)J-„sigen Schießbahn, ein Diner von 400 Konverts. .Die Gexellfthaxc wäre noch zahlreicher geworden, wenndas Lokal“ erlaubt hätte, MSHren den Zutritt zu gestalten. Se. Hoh. dcr Prinz Friedrich Ferdinand beehrten das Fest mit Ihrer Gegenwart. Die eheimen-Scaatsmmister, die Präsdencen der Regierungs-Kollegien und mehre hohe Staatsöéamte w_are11 zu dexn Feste eingeladen. Das Fest begann mit einem Ltede, das, yo wie alle die übrigen, die abgesungemwurdeü, von gegenwärtigen See- und Landofsizieren verfaßt mar. Der Kommandeur des ZÜcsehen Jägcr-Korps, Käx'nmerherr und Oberst v. Heg'ermann Lindenkrone, betrat den Rednerstu'hl und stsUre seinen Waffett-Brüdern, die sowol unteyFla'gge als thne kärnpfen, vor, was ihrStand dem Monarchen schuld1g se_y, weil er, .von der ersten Zeit Seines Wirkens. an', durch weise Maasr'egeln und Fürsorge den Kriegsstand“ erh'o'x ben habe. Es ward an versch1ede11en Tafeln gespciß. Wähx rend der Wkahlzeit herrschte Munterkeic und Freude. .Die Toasks kar Se. Maj. den König, J. Maj. die Königin und das Kö'mgl. Haus, wurden mit dem größten Enthnsl'aswu's ausgebracht. Gegen Ende der Mahlzeit nahmen Se. Hoh. der Prinz Friedrich Ferdinand das Wort, und dankten, im Name_n Sr.__ 932111". des Königes, den “beiden Ecaten für ihré erwrekene Anhänglichkeiß „Gocc segns den König! war der!" allgenwine Ausruf, der in allen Sälen wiederhallte. Das" _D111_er datierte bis 9 Uhr abends, und schloß mit einem dreifachen frohen Hurra! für den geliebten-König. _ ,

Die neuen Species, welche in Altona ausgemünzt wer- den, haben auf der einen Seite das Brustbild des Königes, nach der Thorwaldsensche11Büste, Und auf der anderen das neue Dänische Wappen. __ __

Die Einnahme der Bank pro.18ZZ bestand aus 398,56). Rthlr. .44 Schill. Silber, und 1,773,759 Rthlr; 50 SchillZ Zetteln nnd die Ausgabe und. der Verlust derselben"369,974 Zithlrl'. 70 Schill. Silber und 1,064,920 Rthl. 49 Schill.

erte. - * * x -_ Der Mörder des Sch1vedischen Oberst-Ljentenänt v.Gei|“ ist in Landskrona verhaftet worden; es war ein verabsshiede.“ ter Husar, der sich vsm Schustern ernährte.“ “_ x

Sxocklwlm. Aus Gothenburg sind im 13. Z.“ nach“ Nord-Amerikanischen und, E11glischet1 Häfen 92-180 Pfd. Ef.- 1611 in Stäben, 2627 Psd. bearbeitetes Eisen und 5977 Psd. Srahl Versandr worden. _ ' x

Yael) Algier sollen von Schweden aus im v.-I5430 sSchtnspsund Kugeln und 500 Ctr. Pulver versendet wordet's“ syn. . “' '

Zaßi, 11. Dec. Nach einem langen, bis zu "den leßteuJ Tagen des Novembers verlängerten sehr guten Herbst?, 'tséÄ auch hier endlich, seit dem Nikolai-Tage, ziemlicher Winter mit; gsfallenem hohen Schnee und heftigen Frösten, die im [)iesxé; gen Klima sehr selten zu ssyn pflegen,“ eingetreten. Auch jeux“? “seit der Donau sind um diese Zeit,“ nach erl)altene_11Nachrich-xx ten, starke Schneegestöber gewesen, welche einig? Tage. hin.“; durch den Reisenden Schw1erigkeiten entgégengeselzc undzdie; Kommunikation zwischen den Bewohnern g'ehéjnmthatten.

Rio Jatieiro, 20. Nov. Wir sind hier.p„oliki;sch'“ i'tt *ek-“ÉZ nem Zustande großer Gemüths-Bewegung, und sie allgemeirié*- OJZe1111111g scheint" zu seyn, daß das „Beisplel Porxugals bez; folgc werden dürfte. Man glaubt, daß*die Neigung Sex: Maj. sehr dahin gehe, daß aber die abweichevden.',M-einun-“ gen, welche im Konseil geäußert werden," den König vérhin-x dern, bald zu einem Entschluße für oder wider zu koinmemé Es heißt nun, der erste Minister sey entschieden für: Krieg“: und Anrufung der Hilfe Englands. *Unsere Marine„ fünf" Schiffe, die indeszen sehr durch den Schiffßwyrm gelitten ha- ben, werden* zum Dienste ausgerüstet, und es„,1'-st„eine_skréng_e . ?atrosen-Preße vorgenommen worden. Sollte der Wunljch Portugals die Oberhand gewinnen, so wird,'wie "man glaubkx-K ein Glied der K. Familie hinübergehen; was, aber denKöz- nig betrifft, sind wir gewiß,.daß derselbe entschloßen ist, uns' nicht zu verlaßen.

Südamerika. “Guayaquil *) [at sich“ von Spanien„ unabhängig erklärt, und mit der Repu lik Kolumbia vereinigt. Den öten Okt. war-ei-n großes Mahl veranstaltet, 'wv' die .

*) Stadt in der "ProHiÜÉ Quito, im Spam MYKWWeWe -

Neu-Granada, mit 20,000 ewohnern. 2“U/ 29/41 B. Wegen-

des lockeren Kreide-Bodens snd alle Häuser, ,ekhß; gedachte Forts, von Holz Lebaut. Zur Regenzeit tm December, hdxt: ?

dem Lande alle Kommunkatéon auf, weil wegen dxk„erwéh-utm Beschaffenheit des Bodens, nirgxnds'Fortkommen ifi; dee Straßer» der Stadt selbst werden um die1e Zett mit Planken belegt.