1821 / 33 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 17 Mar 1821 18:00:01 GMT) scan diff

In Besse“) blieb unlängst, nach der Vesper, noch_eim

große Anzahl von Frauen betsam117en,«'um zu besen; -'mit»;e_i-

nemmale stürzte der Fußboden nut entseßlichem Krachen m die untere Etage hinab, und die ganze Versammlung ward, so zu sagen. vom Schatte begraben. hr vereinigtes Noth- geschrei riefzindeffen bald Hülfe herbei; man zog nach und nach über 102) Frauenspersonen aus dem Schatte, heraus, alle mehr oder minder beschädigt; lebensgrfährlich kenxe.

. . . » . d.*M. ertyeilte der Erzbischofs _Maximos Ma?- luin', in der Kirche'Saint-Martin zU Marseille, dem Muse - mann Abdel-al-Aga, Exminisker des Pascha von Egyyten, die Sakramente der Taufe und Konfirmation nach Griecht- schem Kirchen-Gebrauch. Die Taufzeugen waren: der Barby von Damas, General-Lientenant u. Befehlshaber der 8. „Divi- sion, und die Gräfin von Casteilane. _

London, 6. März. Die .Beschwerde-_Schrifte_n unserer, der Insolvenz nahen Gutsbesitzer, laufen "rmscimmig _auf„_die unleidliche Schwere der Abgaben, veranlaßt durch_ die nicht weit genug getriebene Sparsamkeit in den antitcherrAus-

abeu, und hauptsächlich diirck) die Zinsen der atio_nal1chuld, inaus. Was die noch möglichen Crsparungen betrifft, so isk

die öffentliche Ausgabr _im lelxxcen Jahre 26,763,350 Pfd. St. für die Civil- und M1lttair-Emr:chtung„en __des Lande; gewe- sen, wogegen 1792 diese ganze Ausgabe Mit den Zinsen der Natiolnaschuld, nur 15,709,000 Pfd. St., und die veran- ck1agreEinnahme, um1ener Ausgabezu bege_gne_n, 16,212000 ' fd. St. war; die, Armee- und _Marme-Aujcblggr betrugrn 1792 nur 4, und 1820 nicht weniger als 19 Milltozien. Die direktrund indirekte Besteurung beträgt xelz_t wenigstens 45 *pCt. von eines Jeden Einkomixtet). Auf die Axisgabe dcs vo- rigen Jahres, hätte der Unterichted tm Geldwerch _eme Er- sparung von einer Million bringen sollen, eme zweite Mil- lion könne an- den Erbebungskosten der Einnahme, und eme dritte unter andern Rubriken erspart werden. _ _

Unser Gesandter am Hofe vdn Neapel, Ritter ACourt hat in einer, an den Duca di Gallo gerichteten Noce erklärt, daß die, in der-„Bay von Neapel ankernde Englrsche Florce, keine andere Bestimmung habe, gls zu beobachten, und tm ndthigen Falle, für_ die Sicherhett der Personen und _de_s Eigenthumes Engliicher Unrerilwnen zu wachen, und daß die friedliche und freundliche Stellung, ivelche_Etigla11d gegen Nrapei behaupret , durch nichts, als dUrck)..em Attentat , auf 'die Personen der Königl.?ßamckie, unterbrochezr werden könne. -- Der angeblich von General Dumortrtez eingesandte Ver- theidigungs-Plan soil mit jedem von General L_orascosa ent- worfensn, bis jetzt aber gel)e1m_gehalrenen, vollkommen über- einstimmen, und nun in Ausfuhrung geseszc werdxn._ Viele Neapolitaniscbe Ofskziére haxrn fich erboten, durch die ganze

"e s eit okne "e)mc zu tenen._ _ _ _ _ KU 'inizißer d)em ebemaligan Polizei ; DirektorGtampiexro [|

Schußer, weicher als rm Anhänger des antikonstt- en Systems bekannr war, ermordet worden.

Der Kourier zrigx an, das; sehr viele fremde, besonders

.Énglische Offiziere in Neapolitanische Dienste getretenxnd. . ' '“ ' 1

des Königs nach Zrlgnd nun fescgeseßt. Se. Maj. 1chlaget_1 den und werden gegen Ende desjelben Se. Königl. Hoheit der Her-

Die REUS Sr. Ma]. .“ auf den 15. oder 20. “?Mai “Weg * von Holyhead e_m, "Monats in Irland eintreffen. _ _ zog von Clarence, und mehre ausgezeichnete Personen des Englischen Se. “Maj. beglritxn. _ ' Das“ . Theater der“ Italiemschen Oper wrrd mit Rossinis Gazzg

Ladra“ eröffnet werden. _

- Die junge Prmzeffin von_ Clarencd ist am 4. an inner- lichen Krämpfen ge orben. Die Her_zogm,**) welche während des * inscheidens i)res einzigetz Kindes gegenwärtig war,

.fiel Zrem Gemahl ohnmächtig m die Arme. _

"Herzog Decazes beurlaubte fich am 25. bei den Gliedern der K. Familie, um seine: kranke Gemahlin nach Frankreich ;zu führen.- Während seiner Abwesenheit fungirt„ Baron De,- .;“e"azes als Geschäftsträger. _ „_ _

- „Nach Mäiländer Briefen _t| einer der Banditen, welche rden'Oberst Brown im Schamptel-Hause meuchlmgs überfie- len, verhaftet worden, _ _ * Von St. Petersburg wurd gemeldet, daß seit der neuen Anleihe, der Kours um 22- pCc. gsfallen sey. - Aurich, 5. März. Dem Vernehmen Ständiscsx Verfassung für das Herzogthum-Oldenburg, stens zur Ausführung gebracht werden. *

* * Gießen,“8. März. Bei einem, wie gewöhnlich, aus ei- ner Kleinigkeit, am 4. entstandenen_Streice zwischen Stu- dentenund Soldaten, ging es so heiß her , daß von diesen,

9' Mann, von jenen 8, schwer verwundet darnieder liegen; Unter anderen ward der Student Prosper,

. bedeckt, und kann, wenn er wieder aufkommt, pe-„l“ gerissen. _ _ _

. Kassel, 11. März. Das Leichenbegängnis Sr. KH. des

* ver'e'wigton Kurfürsten betreffend; so 1 aradesargs, auf den 12. „und 13. be'i-mmt. Die „weitere:?

?eftseßung'en werden in kurzem erfolge_n_. Die Zahl Sieben

Lébetli dQVeJlßrten, als beiondÉr? werkwürdig an-

ke e'n. 6ma7“ 2 4 re lm-18ten _a)r)undert waren

291; offen“, „»»als .der Kurfürst, äl_tesrer Sohn_ des Landgrafey Friedrich _11.,-seines Vorfahren, m der Regierung, geboren ward; nämlich im Jahr 1743 erblickte-er das Licht der Welt.

nach wird * die näch-

nur zum Krüp-

„wird im

.) Haaptüavt eines Kantons im Franz. Departement _ Puy de

* Dome, in einer: vulkanischen Gegend. **) Schwener.des.reg..s)emgs von Sachsen-Meinmgen.

"Affekiiranz-Prämten um das Doppelte erhöht.

„des „ersten Armee-Korps

mit 52 Wunden»

die Ausstellung "des“

bestieg er im Jahr 1785, den der Erstgeburc, » ... “"en. 7,11 vom uns

Cmal 7:42 Jahre air,?- seinesZVatexs, Hermy'x. des Rechts Leßtert'i Ableben. 3mal 7:21 Jahre lang regierte e:, _ ataskrophe, wodurch er der Souverainität, eme R“

ahren hindurch verlustig ward, nämlich von 1785 b

ieben volle Jahre dauerte s_eine Abwesenheit aus Staaten und sein-Aufrnthalt m der Fremde, _ näml' 1806 bis 1813. Nax!) seiner Rückkehr., im Jghre 1_81F er sieben volle Jah“ (und einige*MoÉate),*-„nämlich„ bis 1820. Wenige Monate nach bfiuß dieses neuéu rungs-Cyklus von 7 Jahren starb er, nachdem er 5m Jahr lang regiert, und 11mal 7:77 Jahre gelebt („ nämlich nach vollbrachtem 77|en Jahre seinerLeb-sns. von 1745 bis 1821, wovon 8mal 7:56 noch ms 18t hundert, und zum! 7:21 Jahre ins 19te Zahrhunde

Leipzig. Den 12. März Morgens, _ Rath Ferdinand Frege, an der Kopfrose, nacb 'Ztägiger beit, zum großen Bedauern der ganze!) Stadt. -- Dj ung Frege und Komp. wird durch diesen Todes ; Fa scheinlich keine Verändsrung erleiden, da sich __der und Schwager des Verstorbenen und noch ein AUocjz selben befinden.

Lübeck. Am 9. März verloren wir den von im mein geachtecen, und als "Lieder - Dichter brkanntsn germeister Overbeck, im 66|enJahre seines c'häcigsn devollen Lebens durch den Tod.

Stuttgart. In der 111. Sifzuug der Ka Abgeordneten, ward der Antrag auf Oeffentlichkeit . lichen und bürgerlichen Rechtspftege, einstimmig von -- mergenehmigt. Zu *der 112. Sitzung entschied sich. mer, einstimmig und durch förmlich Abstimmung," Annahme des Geseßes-Entwurfs, wodurch von 30 Kontributions- und Landschafrs - Kassen vormals rei kreisftändiseber Gebiete, 2,832,300 fl., und nach Abz diesem und vorigem Finanz - Jahr, denselben vorläu stetenUnterstützungen von 152,314fi., die noch übrigen fl., als eine vom 1. Juli 1820, mit 5 vom Hunder liche Kapital-Schuld, auf die Staatsschuldeu-Zahl Übernommen werden. - »

Wien. Der Oestr. Beobachter liefert unterm das Schreiben, welches Se. Ma]. der-König Beider unterm 28. Jan. von Laibach aus, an den ' erzog labrien erlassen haben, (und welches dem Pu likÜm, dern öffentlichen Blättern bereits bekannt seyn wird.

Bolzen, '2. März. Vor einigen Tagen Kamen" fanterie-Regimente Deutschmeister 600 Mann Erg Truppen hier an, und heute erwarten wir ebenéalls 5 Mr Ergänzung drs vor 2-I)_Toxmcet_1 hier dnrci,passi

eg. Argsnteau. -- Der Faicbmg 1cheinc [)in sehr über „a:hrn zu wollen; auch sind nur zw.?!“ *Krdouten. Um Trient blühe'n bereits die PTaUdrl-Bäume jn dern, und die Auen find schon |richweise mit neu- brkleider.

Laibach, 6. März. Am 3. trak des Königs zilien Taj. die Reise nach Florenz an; auch «er H von Modena K. H. ist am nämiichen Tage (.bgsrix. glänzsnde Ball, den, den hohen Frsmdrn Und de Ebren, unlängst der Verein der hiesiqen Bürger gn vom Adel vorgestern erwirdert; die Monarchen :1a der an jsnem noch an diesemTheil, wohl aber die » gresz-minißer, und aridere Fremde von .Rang.

Triest, 1. März. _ Gestsrn Abend kam hier an, daß _die Neapolitantsckx, Regierung ein Embargo Oestreiclxiche Schiffe gelegt habe. Diese Maßregelw der unirigen sogleick) diirch eine ähnliche erwide Vorfall hac unire Börie hsucé etwas allarmict,

-

aben

en Ge

[ss des

welche

Turin. Dsr Graj v. Maiskre, vormaliger Ges St. Petersburger Hofe, und durch sein kiirzlich zu schienenes Werk du Pape und andere Schriften * hier mit Tode abgegangen. _ "

* Neapel, 25. Febr. Zweiundreißig neue Bar. gionairs sind zur Verfügung der Regierung gestellt. beiden Artillerie - Regimenter zu Fuß, micriner Bt“ reitende Artillerie aber, mit einer Division vermehrt. Aufnahme der fremden Milicairs in Neapolicanischi autorisirc,überdieß aber der General-Lieucmant Florej. zum Chef des General-Stabes der Armee, der Gen tenant Wilhelm-Pepe, zum Kommandirenden des und der-General-Lieucenanc Carrascosa, zum Komm, _ ernannt wordext. Gauer _ Die Regierung hat ihren Kr, befohlen, gegen die _Oestreichschen Kriegsschiffe fe_ „verfahren. - Zu Meisina hat am 8. Febr. „ein Ork; Schaden angerici)tet.-Am Schlusse des'Berichtes v. (- welchen der Duca di Gallo an den Prinz Regen seine Reise nach Laibach erstattete, cißc "es unter Ueber die Mächte, welche bei den „Be chl'üssen. des,.“ »“ von Laibach eingeschritten sind, muß ich Ew. Könvi “g berichten, daß Oestreich , Preussen und Rußland„ “. gen angesehen. werden müssen, welche einmücha ', schluß ergriffen, gegen die u Neapel 'bYehende k Dinge feindselig zu verfa ren. Die ranzösischen möchten am Kongresse, abenmündlich- wohl auch „d„ Gesandten jener drei Nächte erlassenen Instruktion. Hoffnung den Krieg zu_ entfernen, beigestimmq ": - in dieser Hinsicht .als im Einverständnis; begriffe ***Éiiädtck) [)en werden; doch habrn sie sich nicht im Ramsey F “"

bleibt zu Gaeca. --

schien ,

;ge

.. emacht, an Vollziehun alle eines Krieges, In der That

Majestät _ _ _ Französichen Geschäkcsträger _übermachten Er-

ci)? Majestät sind nicht nur 'd Maasregelu jener drei“

betreffenden Frage e von Laibach vollmächtigten ac] boo ernennen wollen, los „zhrem-schon sandten aufgetragen, .jzuwolmen, um starb der *„ Beschlüsse zu erstatten.

„Staaten

mommen. _ _ ja einer Privac-Audienz gemachten Eröffnungen der

stand, P _ _ gland und Frankreich daran nicht Theil nehmen zu

glaubten. _ dem Dekrete des Parlaments, welches über die ge- ige Lage des e Pflicht der 'ititrachc unter "nd Miiitair-Brhörden; nnd Jureressen. [ke gewünscbkr, aller Moxmrcbcn bescbworeneKonstitution, en cingcfÜhrc und f.:yi'geselzr wurde, tren im Krixge, Mic T71gsnd ,und Achtung grgrn den mit Gehorsam gegen (er'ekz und Obrigkeit, mic Mä.- und F:“i-xdrn erizaltösn wird. ""National-Fabnsn kämpfen, fodern wir blinde Fdig- gegen die Aniübrer, Thärigkeit en Aufträge, gut?- .“Triegszucbt, "Schonung chen Sittlichkeit und Rahe, wricbe immer den wahren ezeicbnsn.

entweder Systeme, die von der efördern , n; b. Alle, _ der Konstirution Mit Verbrechen vermengen, und “da- re'Heiligk'eit enthirdigen wollexi; (;. gegen die Königliche oder geictzgebende ern suchen,-oder ielbst verletzen; ung der Geseße- der _ « öffentlichenOrdnung,.syindermsse _m den Weg legen. Heerstraßen von Y. manchen Stellen, nderniffe für Forcschaffung en, welche die Hauptstadt verlassen wollen, Wahl, als sich zu Schiffe '- ; Maasregeln scheinen abe genommen ' um innerhalb er'Regenc hat seinen 11jäl)rig»*n Sohn ius rgesandc; dieser junge erden, und bei der Person des Ober'-Generals openhagen, g erschienen, nach welcher diejenigen e, welche vor sondern ich en, ihres rden und Ehrenzeichen verlustig gehen sollen. «- Der ist mit festem Eise bedeckt, Schweden über Hveen üden is? er aber noch . e Englische Brigg aus der Ostsee. r ungefähr 14 agen auidelaufen, n, wahrscheinlich also irgend wo eingefroren. tockholm, 2. ONärz gekommencr Kourier , rachc, daß sich der vorige König von Schweden, Gu- dipl), mit einem. schriftlichen Antrag an kt hat, um Jndigenac und erhalten. Der Storching wird indessen hieriiber nicht xis beschließen, bevor ihm die desfalisigen Gesinnungen' „niges nicht bekannt sind. U _Sißung des Hosge'richtes hat besonders vorigen g die Aufmerksamkeit des “Graf von Rosen, .Gouverneur der Provinz

äber erwähnten Brygger', IU widerlegen UNd Few Er überreichte

“m_ibigte Abschriften unter andern von ricszmqle, vom vorigen K

_ chrteben,-sich im heiten “beßnden. , Köyig von Dänemark, von atirt; "einer an I re Majestät- _,_*-Schweden, _von dnningen_ de_n„__2_7.

“der besxkxloffenen .Maas- th tig“ und teindseiig Antheil müssen das Schreiben Sr. aller-,

an unsern ONonarchen, und die Ew.

in dieser Hinsichcganz beruhigen. _Se.Groß.-.

den feindseligen Grund- Mächte nicht beigetreten, auch ihre vollkommene Neutralität in der, erklärt. Sie haben weder am berathschlagend Antbeil nehmen, noch sondern Sie bei Sr. Oestreichischeu Wkajesräc be- jenen Konferenzen als Ihnen Bericht über die darin ge- Die Gesandten der Jta- Berarhungen bisher nicht

haben “an diesen bei den, Ew. Königl.

Daher find auch

Kongresses von Laibach, blos die Gesandten reussen und Oestreich aufgetreten, indem die

Reich::s erlassen, heißt es unter andern: Bürger isi: Konzentrirung den Bürgern, Einklang Vergessen ailer Privac-Au- Ihr müßt der Welt zeigen, daß die Orten gleichzeitig proklamirte, nich!: nur ohne sondern daß sie

zwischen den

Von denen, welche an-

in Aussr'ihruimg der Liebe gegen die Mit- und end,-

die: Feindliche" Gefangenen,

Als Vaterlandögefährlicl) werdcn erklart: Nationalgefühl zu schwächen suchsn, in- Kousritntion abwei- Zwietracht und zum Bürgerhasse irgend einem Vorwanda die

das

oder zur welche unter

Alle, welche die Gewalt zu (1. Alle, Disziplin des Heeres und. über- Rom nach Neapel sind aufgebrochen durch große Baumstämme und an- von Geschütz», verramm-zlt. bleibr keine fortzubegeben. DieVerthei- überhaupt nach einem großen und sehr vorgeschritten zu seyn; drei der Gränze sind „stark“ befestigt. HaUpt- Wird “dem Heere vorge- bleiben. 6. März. So eben ist eine Kdnigl.Ver- Personen von Gericht gefoderc worden und sich nicht der Stellung durch Reisen außer LYides em-

Prinz

an'ges undAdels, und ihrer Würden,

und es sind schon Schiit- in Seeland angekommen; ge- und vor einigen-Tagen. Von Kappeln*) Proviant nach Frosre hier ein-

offen,

Tagen, 10_Schiffe mit aber nicht vor dem

Norwegen

Ein vorgestern aus Nachricht

hat die Überraschende _ den Storching Naturalijacion in Norwe-

Publikums auf sich gezogen, Gothen- ihn gemachten Anklagen des- _ fich„ zu zu dieiem Zwecke dem Tribu- sechs Briefen, dnige Gustav Adolph eigen- Miniskerium der-Auswärtigen An- dieser Briefe ist an Se. Ma- Helgoland' den 22. Juni die verwitwete Kötxi-

August desselbetr

um die, gegen

Einer

im Schleswiafchen an der Mündung derScblei. "

drr Kräfte,

welche der. _ _ _ . Uhr ge1chabem hexciges Erd ebsn, welches wol eine Minute_

Zolländischer Art bauen lassen-

sichc . des * befürchten.

Jahrrs; zwei andere an die verwitwete Königin, einervon Tönningen den 30. August, der. andere vo'n,Basel den Lzsten' September desselben „Jahres; zwei Briefe an Se. Majestät" Karl d. KLU., von Tönningen den 17. Juli und '“51. August. 1811, sd wre auch drei ministerielle Depeschen" der Schwedié schen Geiandten, Herrn Barons von Oxenstjerna; *u KOpenhaé gen und ?_errn von Peyrou zu _Hamburg. ?JTi'c“,dem.„ders Graf von osen diese Briefe, we e alle eine Bk rij-reibung“ des Aizfentbaltetz Gustav Adolphs in Helgoland,“; “bär":“ing'eié und seiner Abreise nach der Schweiz enthielten", vorgelesew hatte, wollte er die von Brygger gegen ihn gemachten Ams klagen absnrcjam drmonstriren, indem er bewies, daß Gaz“ stav Adolph zu der ZRH wo Brygger behauptet, er habe fich. am Bord der Et1gli1chen Flotte aufgehalten und mit dem“, Grafen von Rosen Privac-Unterredungéu gehabt, an ganz? anderen Orten gewejen sey“. Um diese'r Behauptung alle“ rechtsförMiZix Kraft zu geben, hat der Graf von Rosen das"“ cL_“,ribunal, eme, Zeugen, nämlich den Obersten von Pcyron, Chef des Jäger-Regimentes von Wermland und seinan ehe; maligen Diener Roienblad, zu vernehmen. Die Aussage die;" ser Zeugen sowohl, als der Inhalt des Schreibens des Hr." von Peyrou zu Hamburg, béjkätigte dir» Behauptungen" / des Grafen von Rosen bis zur augenscheinlicbstm erißheit. Der Graf glaubte, die Anklagen Bryg ers hierdurch genug- sam wtderlegc zu haben, “Und bat; den Käger zum Wider-Ru Yu-verurthetlen. Brygger erklärte aber dagegen, daß er“ fün- eugen in England wisse, welche die Wahrheit der von ihm“ gegrn den Grafen von Rosen gemachten'Beschuldigungen be- stätigen würden. In der heutigenSikzung widerri-zf Bryg- grr alle die, gegcn den Generak-Lieurctmnt Grafen von Gar- die gemachten Anklagen, w-eil er sich von der Unmöglichkeit überzeugte, sie beweisen zu kdnnsn. Das Publikumnimmt "an dem Aiisgange “diejes Prozsffes das lebhaftesre Znteresse. Der Admiral Graf von Platon, General-Direktor der Kanal - Ar*b_eiten,' macht der Regierung dM „*Vorichlag, an den Usern des Motaia * eine neue Stadt zu- bauen. Der König hat darüber das Gutachten des Gouver- neurs “von „O_sigochland verlangt. . * Auf unieres General-Konsuls zu Kadi): Bericht, daß dqs gelbe Fieber in Marokko und auf der Insel Majorka, gdtiz_l_ich_aUsgebört, ist die Quarancaine aufgehoben, welcher die Schiffe ixus dim )xidlichen Häfen von Portugal, Spanien, aus_ dem Mitceliändtqchen Meere und von den Balearischen Injeln unterworfen waren. * _ Bergen,") 9. Febr. Zn spürte manhier in derSkadc, gend, _ein nicht _unbedeutendes Erdbeben, worauf den ganzen Tag hindurch ein Ungewitter mic Hagslschloßen folgte.; Am- 4. war das Wetter Vormirta s jtill und schön, aber um 12Z

der Nacht zum 3. dieses ver-. und in der benachbarten Ge-

anhirlc, und des Abends um 8 Uhr geschahen wieder zwei Stöße, voi) welchen der erste der stärkste war, und dem [223- LM. ecwasick)1vächeren, wohl 6 bis 8 ONinucen voranging. Sie ichtenegx alle von Norden nach Süden zu gehen. In der daxaizssolgenden Nacht, herrschte ein heftiger Nordwest-Scurm mtc jchweren Schloßen. -_

Pgramaribo. ***) Am 21. und 22. Januar ist bei"- nahe _die ganze Altsadr inFlammen „aufgegangen. 38.5 Häu- ser, die_Reformirte, die Katholische Kirche und das Waisenx Haus ltrgen in Asche. Man schäßr den Schaden auf 7 bis ' 8 T*)cillionen. Weil viele Lebens * Mittel verbrannt waren“; entstand große Roth, “und der Statthalter sandte „Schiffe, um die Kolonie zu versorgen, nach Demerari, St. Thomas und Barbados. ' »» €*.: "

Inla'n_d.*_

Bez. Arnsberg ). . Die und Hammacherhieselbst, Mahl- imeelmühle nach __ _ welche durch eine Dampf-

?aickzme getrieben werden. Jene besteht aus drei“ Gängén. ;_Die Oelmühle hac Steine von sieben Fuß im Durchmesser, 1e_cl)s_ Stampfen und zwei Pressen. Räder, =Gerriebe und Achiensind vonEisen und lauxen in messingenen Büchsen und Lagern. Die Dampfmaschineisc nach der, in England zuleß? vervollkommneten Arc eingsrichtet, -und gehört nicht zu-der gefährlichen Gattung, welche unter den Namen High, Pres- süre,Engine oder Hochdrücker bekazmc sind; hier ist, in Rüch- Zerspringens "des Damps-Keffels, durchaus nichts zu Cisterne, Rahmen, Balancier, Schwungrad und die übrigen feineren Bestandtheile der »Maschine, sind gleich- falls von Eisen und haben dabei ein _sehr gefälli es Aeußere. Das Gußwerk ist ganz rein und zierlich, mit He el und Mei- sel ausgearbeitet, und das Gestänge abgedrechselc und spie- gelglatt polirt. Die Kraft der Maichine kann, wenn sie nur bei der Mahlmühle allein angewandt wird , in einem Tage 100 Berl. Schefi. Roggenin gutes Mehl verwandeln; zur Oelmühle, ailein angewandt, schlägt dieselbe in einem Tag“: 15 Berl. Schefl. Saamen zu Oel. Dieses Unternehmen gt-

Dortmund (im Reg. Handlrngs-Gesellschast Schröder hat nnr bedeutenden Kosten, eine

*) Er kdmmt aus dem Weiter-See, erweikért [ Flusse zu wehren kleinen Seen , und ergießt sich be in die Bräwik, eine Bucht der Oßsee.

**) Stiftsamt in Norwegen. . _ . .. ***) Die einiziZe Stadt derNiederländifcben Kolonie Surinam

im S'üdamerikans en Lande Guiana: Z dieser Kolonie gehören der Stadt Amßerdamz'das Uebrine dem Staate. * .*

.kn'qzeinem Narr _ ping,