Restaurations-Planes des Schlosses uud doe DouminxChue- bord, mit einem jährlichen Gehalte von 10,000 Fr. ernrmnt worden. Die Arbeiten am Dom der „Invaliden haben wteder begonnen. - Die Stadt Marseille hat der Deputirten Kam- mer eine Bittschrift um Aufhebung drs Taback : Monopols überreicht; von agen Punkten .Fxgnkxetckys, „ _ tcfhdmx. _; Die Stadt Sedan, ;. dre HZ rühmt die Wrege ärenne'é'gewesen zu seyn, will dtesnn elden eine Statue
sehen lassen. 5 s r bi o s von aris bei dem kumul- Das Benehmen de E st,?)rßea ffgebYebenén Manuel, hat
" räbni e des m FearrtxcxetzielBeßg Diskirxsffonen in den F entlichen Blättern Veran-
laffung gegeben, indessen spricht sich deren Resultat, doch im All-
' 'r den Erzbischof aus. . gemethZT :x," 9. April. Briefe aus «Marseille behaupten, daß
1 auf wiederholteVorfteklungen der Kdnrg Viktor Emanuel LZschlossen habe, die Regierunéseiner Staaten wteder selbst
u überne men. 3 Londhon, 22. April. Zwar erbt die Titel und ausge,-
bxeiteten Betßun en des verstorbenen Marquis von London- derry, inJrand, ggrößtentheils' sein ältestxr Sohn erster Ehe, Vicomte Castlereagh, nunmehrtger Marques von Londonderry, indessen fällt auch ein nicht unbedeycender Anthetl aus Ldord Steward in Wien. Der Marqms stammt qgs eitxer rehr alten Familie, seine Vorfahren waren Schocttrcher Abkunft und ließen sich“ nacher in Irland meder. Kdmg Jakob der erste beschenkte einen Ur-Ur-Vatrr des verstorbenetr Mar- uis, John Stewart, mit den großen Bestßunksetxx dw zwr- 7chen den Grafschaften Longh-Fayle und Lyng)-Oevilly lie- gen, und die früher unter Elizabeths Regterun der Krone zugefallrn waren. Ein anderer, Oberst W. ' tewarc, er,- richtete, während Londonderry von_ Jakobidem zweiren bela,- gerk wurde, auf eigene Kosten em „Regiment _Retter 11110 trug viel zu der Niederlage des Kdmges bet. Cr be1chnl§te
nachher die Protestanten und machte sich überhaupt sehr be;-
rühmt in jenen Zelten. . Der Prinz Ratafe von Madagaskar tft hier angekom-
'men. Er überbringt vom Königr Radama von PZadagaskar, die Ratifikation des Traktates, zuroxge dessen der Sklavenhan- del auf diesem großen Néarkce abgeschaffr worden rst. Das Schiff Lapwing, welches tn de_n Dünen von St. Domingo angekommen, begegnete auf sem-er Retse, dem Wracks eines Schiffes, genannt 111100 Zthderz, das von Amerika nach Berbice bestimmt, durch Sturm. alle - “Masten verloren hatte, leck grwordxn und drm Smkcn nahe war. Es befand sick) nur noch em Marrow, namrns Manson, darauf; der Kapital!) hatte sich m_tc seinem Sohne über Bord gestürzt und die übrrge ONanmchasc'wqr vor Huyger estorben. Die '))?enschm hatten 17 Tage von wemgem rote und Mehl ihr Leben kümmerltch erhalten uxnd nach- dem dies verzehrt war, wollten sie losen, wer von thurn ge-
tödtec werden sollte; der Steuermann schlug indessen vor, .
so lange zu warten, bis einer vdn ihnen eines tratürltchctr Todes stürbe; dies Schicksal traf thn zuerst und dt: übrigen folgten bis auf Manson, welcher 'das Herz des Steuerman- nes aus seinem Leibe schnitt, ]elbtgrs. trocknete und 13 Tage davon lebte. Der Kapital:: des Schiffes_Laprving * fand den Manson auf dem Decke des Wraks brtnahe leblos liegen, und nur mit I.)?Ühe gelang es, den Unglückltchen wieder zur Besinnung zu bringen. „ Brüssel. Der Herzog Karl Bernhard. von Sachsexr Weimar, K. Niederländischer General-Major, ist am 22. April hier eingetroffen.
Bremen, 26. April. In die Stelle des verstorbenen _Bür- germeisters Tidemann, ist der _Senator Smidt, derzeit Vun. destags- Gesandter in Franksurt, zur Burgermetßerwürde ec oben.
" h Dresden, 28. April. Die erledigte Präsidentenstelle des Appellations-Gerichtes, ist dem seitherigen Vlcs-Präsiden- ten von OJIinkwilz, das Vice-Präsidium aber dem Appella- tionsrache, Freiherrn von Teubxrn übertragen worden. " Hamburg, 28. April. Unweit des Deichtl)ores_git_19 vorige Nacht, ein mit Rum und Zuckrr beladener, vdUtg 1e- gelktarer, sogenannter Berliner Eder in Flammen “„Us- Der Schade wird auf 60,000 Mark gej1chäkzt. Angeblich wegejn schlechcer Beköstigung revo_ltircen m vergangener Woche, die Gefangenen im Spinnhaupe. Die Frau des erst vdr kurzem, von einem jener Bösewichter, mit einem Messerfitche ermor- deten _Oekonomrn der Anstalt, mußte fich flüchten, und eine Abtheilun unserer militairisch organisirtenNachtwächter,wel- che zur ZLiederherstellung der Ordnung hinbeordert wurde, konnte damit nicht zu Stande kommen. Nun_ aber wurde das Haus von einer starken Abtheilung regulatren Militairs "urnzjngelt; wovon ein Theilmit geladenethewehre eindrang, und Unter Bedrohung: einen Jeden, de_r thrrre zur Gegenwehr mache, soZort niederzuschießen, die Züchtimge zur Unterwer- fung zwang“, annover, 27. April. Dem Vernehmen nach, wird fast das gesammte Hannöversche Armee-Korps, in hiesiger Nähe, im August'ein Lustlgger halten. _ Karlsruhe, 15. Aprrl. Unsere beiden Markgrafen,Wil- elmund eMax“, “kommen 111 den ersten Tagen des Mai von Faris“ zurück. «,- Es sollen qu'n alle zwei Jahre Ausstellun- "en von Gegenständen der „Kunst udendustrie'in der Re- LVM statthaben. Wie man vermmmt, sucht der Fürst v. hum und Taxis die Posten, im Großherzogthume Baden néÜérdings zu “erhalten". * * ' * “ - München„ 23. April. Se. Maxhaöen den Legations-
läßc dieser Wunsch; ' erhieit man seither Nachricht darüber.
Qekmair jrsißrrn, „v. Cetto, bei der Gesandtschaft ron wgeftellt. * *
St. Peter (auf dem SchwarzwaldeY 13. U 1. d. M., abends nach 11 Uhr, hatten wir hier ej ben, dessen Heftigkeit viel stärker gls bei jenem vom. aber von kürzerer Dauer wor. .DteFenßerklxierte- Gebäude wankten bedeutend. Auch-aus dem Unter: .
Die Direkcj die“ nämliche, wie im vorigen Mouries. '
Stuttgart, 25. April. Es :| hier dre bestehe effektvolle Einrichtung, daß erganZZéne S'traf-Erkenn sentlich bekannt gemacht werden. euerdmgs smd m suche eingekommen, daß diese, dem Brtroffenen lfre' empfindlichen Bekanntmachungen „künsttg unterb ein, ten. Das Königl. Zustiz-Ministermm hat aber nach sigen Zeitungen angezeigt, daß dergletche11Gesu_chen n' sprochén, und auf solche m Zukumc kerne Verjügung'
werden könne. . . Würzburg, 19. April. „J. K. H.,dte Herz Leuchtenberg würdigte bei ihrer grgenwärrrgen Anwe unter anderen merkwürdigen Anßalten anderer Stad eine's orthopädisches Institut zur Hersrrllunq de.
?
onBubna, ihren :: Lilienberg: er Legen Acqui und 1: es
Kolonne
, s-und 5?on e “.l'en Gegen nde unverrückt, auf ihrem Piave lasend,
* überreicht. . edachter General schick“ sogleläs et:- “emen“ ae en
„ river ebene. ., [ werden konnte. Das
“evi vor um die F a tlinge ein u o- liefen so ,s UM, daß"n t ein, eitkziZer “ nnere. der Citadelle bot den
desert Be yer bet androhender Gefahr
nes auses m e H seine Hausgeräthscvaften
hen ei, . alle nur “ms miudeße' mitzunehmen.
, . “en Mitta „hielten Se. EU. der Ober-Be ehls a'ber “2 geg Finzug zu Alesandria, an der HWY der
Ji t_e bedeutende,;Oetaschements auf der ovt vor, um dte friedlichen Bewohner vor Plünderung und Mishandlungen zu schützen, wo- iehenden Rebellen allenthalben bedrohet wurden.
von den „ _ ollie zugleich dte Avantgarde des-Korps beiden,
bestimmt war geJen Genua vor urücken, falls sich die re-
nakre Partei
„n d eser Stadt ni t unterwerfen würde.
"er Feldmarschal-Lieutenant Vecsel) legte Besaßungen nach
a imd Voghera ;
kg/
nd „ „ . . ar, marschtrte gegen Stradella, und lteß Von emem Deta-
der Feldwarschal-Hnutenant _(y'raf von der über Piacenza mit emxm Thetle der dortrgen (Hav- eénem Bataillon des Negtmentes Marie Loune, Vorge-
t die Gegend nach Bobvio hin, rekognosciren. In der
- vom 12ten auf bei Sr E
den 15ten, erschien eine Deputation von
xz. dem Over-Befehlshaver mit einem Schrei-
H . . widernarürliche Verkrümmungcn entstellte" '))Teujche Königlichen Gouverneurs, Grafen Desgeneys, Worin der-
besonderen Beachtung. Diese mic Individuen vo Alter, Geschlecht und Stande, (gegenwärtig größtent- lzöyeren SlänOeU) besetzteeAnscalr, zog die ho_l)e Auf. kext J. K. H. bis in wr mnersces_Detarl ans srch. fall fügte es, daß gerade an dem1elben Tage_eme v. mit einer Rückgratk'rümmung behaftet.- Perron, a der ersten Städte Trutschiands, das Institut vol] hergestellt verließ.
Wien.
!
dnungxnoch „ * „ _ ** . . mußten, um stel) aur zwe: .;ahrzeugen nacl) spannen emzu-
,nicht ohne zuvor von den Bewohnern Grid erpresst zu haben. _ „ „ a es nicht in dem Operattons-Plaztedes Ober-rzefehlyabers Se. Ma]. der Katfer haben mttren un Henna zu besetzen, sondern der emztge Zweck semer Unter:
bm die vollkommene und gänzlrche Unterwerfung Genua's lte, und zugleich meldet_e, daß dre Revoluttons-Häupter An- Santorre dt Santa Rom,“ Regts und Andere, nachdem sie er Flucht mit ihren Anhängern vor der Stadt angekommen
die ersten AuZzenblicre, wo,_ungeachtet_der Weederyerßqung eine hinlängltcbe regulatre Macht vorhanden
jetzigen wichtigen Beschäftigungen, auch das Intsr ng, Vernichtung der Rebellen und Beendigung der Nebel-
Malcheser-Ordrns nicht außer“ Acht gelassen; unter Wohlrhaten des Moyarchen, suhrrman drr Wiederer des Palastes des Priors zu Vcnedtg, u. der Kirche m'
Neben-Gebäudrn an, welche geeignet find, den Rm
Ordens *zur_Wohnmrg zu dienen, . wenn sie sic!) dase] der zu verjammcln gedächren. ?Uzch trennt man er sondere,“ den Rittern bewilligte Prtvtlcgteu, welch?
wesen, so befahl er, gleich nach Empfanga dteser" Nac1)rich- r Avantgarde, Halt zu machen, und vetchrankte nc!) darauf,
ilitair-Posétéon xn u_nd um Alesandria zurehmen, deren =Punkt Alesandrm btlden, und deren auZerste Posten in
Salvadore, Feliciano, Acqui , Seravalle und Tortona seyn
Eine Abtheelun der Truppen des Feldmarschal-Lieutenant
von Neipperg eht in Bovvio. .
b olchergeßalt waren fünf Tage hinreichend, um die Rebel-
daß der Orden hoffen könne, seinen ehemaligen G'! zersireuen, und alle diejenigen StrUungext, undmalle dieje- unkte zu besetzen, welche von selvtgen retger Wem verlaffen
derzuerhalten.
» Seine Majestät haben an die Stelle de rigen zeitlichen Aerarial-R-egie der K. K. H0f-Thear Direktion derselben eingesetzt, u. denGeheimen Rath, v. Dietrichstein, zum Direktor der K. K. Hof-Thca Hos-Sckrccair Edlen von IIZojel aber, mit dem Kar
nes wirklichen Hofrattzes, zum Vice-Direktor ernannt
; Punkte und Stellungen , die yon tapferen Kriegernz im e einer besseren Sache verthetde t, auch dem mäcbttgüen
kraftvollen Widerßand härten lei en können. . sere Truvpen wurden am ihrem ganzen Marsche durch Pte-
- it den unzweidentégsken Beweisen der Freundschaftch und des
:*, Zr
ns empfangen. _ „ „ ck , . die Bewohner ruhig ehre gewohnten 21e1chafttgnngen fort;
An allen Orten, durch welche ne zogen,
von jener immerwäh-
Am “*“-L|?" April traf der RussisckNKaiserUM („Elen den Abstand zwischen dem km,) vergangenen und dem te
»Major, Ritter v. Schubert, aus St. Petersburg hi"ärtigen Zußande, besonders„inde-11 , :n :Angst refrett smd, worin ste durch das, :txnen von den Re-
xxauferlegte Joch der revolutionaéren Herrschaft, verseßt
Turin. Die Radels-Führer dcr revolutionairen
find auf allen Seiten entflohen.
* Rosa yar sich nur Passen des Französischen Bocschafte
fernt. Erhac dieselben nach der Spanischen Gränze gen
. Genua. Seit den bekarmten traurigen Ereignissen Borgo, Graf Blacas UUÖ Gra Marz (wo der Gouverneur 1etne“Macht m die Hände ec“ on
Der Kriegsrnmißrr ;"
"
lorenz, 16. April. „Auch die .3' . H. v. Vincent, Poz-
waren.
Truchseß, Minister der Oeftreicl), Russland, Frankreich und Preuxxrn, sind
iekUUgö-Kommttson UkEDeklegM mußte) nahm Genua' önige von Neapel gefolgt; dieser verlieh dcm Großher-
xngrionelle Hystcm au. Dixe (Humm von Turin ernan poltttsche Chess, aber keiner sugte stet) der Wahl Die an emtrexfendexx Nochriämn von Parteiangen unter den Truppen„ yo wre dre Prokiamationen des“ Herzogsvon ( nanden mn den Der_rrten der Manta in zu roßem Wide um nichr Aengüimykett, zu erwecken. Fndeäen wurde dt nacht gestört; dre RegterungI-Koxnmésfion blieb in Pe und dee Nattonal-(Harde ward verdoppelt. Die Entfrrr Prcnzen Regenten aus der Hauptstadt rechtfertigte valdv x_nen den Goyvernegr, Grafen Desgeneys, über den Vorw je!) der von chm beigebracht.? Befehl deöselben, nicht ecv sen. Jetzt erfuhr mean det) Ste, der kdnéglichgeü'nnten bündetxxr Truppen uber dre In:)urgenten , und die Re Kommnston glaubte_nichts Besseres thun zu können, als fen Drögeneys zu_ betten, die Gouverneur-Stelle wieder nehmen. Er ertgte aus oftb_ezeiqter Vaterlands-Liebei yon der Regterungs-Kom1n_tsston ernannten, „vom Deka. nätigten Deputattonrn erh:elten Briefe vom Gouvernerk seren am xxtrn ab: dee eine nach Nizza zum Könige Vt aueh die zwette_nach Modena z_um Herzog von Genevoisd ins Hauptquartter des Königltchen Ooer-Feldherrn La" demselben Tage zetgte der „Gouverneur den plötzlichen W Genua's Regrerung, den Bewohnern in einer Proklama worm er thnen dte ttefße „Vergeffenheit des Vorgefaux sprtcht, und ayzetgt, ;daß dre 'von ihm kusammenberufem rungs-Knnxmtsüon, emschlteßltch' der G ieder, die se Ü beigeselxte, msWirksamkett bleiben, und auch Hr. Bottof sogUe, dre Poltzee zu leiten. „Ein Proklam vom 12ten, " haufig um und in Genua emtreffenden, zerstreuten Sol' den Oberstxn Ravallo- “Kommandanten von Polcevera, der ter insiraderen sou. *
Alessandrxia, 15. April. Nachdem die Oeüreichscb' Garde, ihren Marsch narh dem Gefechte bei Novara una, fortsetzend, vor Alessandrta angekommen war, ritt der M4 von Gatterburg, bl_os von eimgen Husaren vom Re kme von England beglettet, in die Stadt, um die Nebeugen gabe aufzyfoderu; Diese_liefen, ohne den mindesien'" ku leisien, noch erne von jenen DiSpoütionen, die in so " en gewöhnlich fwd, zu treffen.,“ eilends- davon,» und .! Thore der Stadx und Citadelle offen , die auf fünf mit der erfoderlechen Munitjon und allen Kriegs-Ge ten zu einer langen Verthetdlgung versehen war. Der- Brettschneider, der die Avantgarde kommandirte / uten, um, 1 Uhr nachznittags_, mit seinen Tru pen ' [andrea cm; die Schlussel dtxser Stadt und Fest“ bm von dem Erzbischofex- der „steh an drr Spive etz "
on Toskana und dessen Erbprtnzenqyeine. Orden,_ und lte viele Geschenke; auch läßt er sur dle Wallsahrt-
della Santissima, eine silberne Lampe verfercigen.
eapel, 9. April. Durch ein Dekret der provisorischen
ung (nd folgende Gesandte, Grsandschafr-Sekrecaire,
ftscr ger und Konsuln ihrer Stellen entsetzt. Der Fürst
taußerordentlicher Botschafter, und der Ritter Bran- esandcschafc-Sekretair aim Französtjchen, der n Canzano, außerordentliche Botscharscer,
Her- und der WYSekretair Targioni und die Accachés, Pkarquis nf, otarbartolo am Spanischen, der Fürst Limitlie, rdentlicher Gesandter, der Sekretair Ritter de Coypola eGrafen di Marika und Gargallo,*am Londoner, der d'Ambrosio, außerordentlicher Geejandter und de_voll-
ter Minister und der Sekrecair delia Valle am S.;r-
nHofe; der Ritter Pescara, Geschäftsrräger bei dem
'schen Bunde, der Marßuis di Ripa, Geschäftscräger
-ierschen Hose, der Ge chäftsträger _de Cesare, _beim n Stahle, der Geschäfcscräger Schmma am Dänychen, „sandschaft Sekretair Jakob M4icheroux§am Wiener, esändschast-Srkretair de An elis, am St.. Petersbur- der Gesandschafc-Sekrecair “ lexander Maheroux am “'- der Gesandschaft-Sekretair Drntue am Königl. ländischen Hofe, der General-Komul Simonetci tm
“disch-Venetianischen Königreiche, und der General,-
Caputo in Toskana. Die bisher, in diesen Eigen-
, , bezogenen „Besoldungen wurden nur bis zum 23scen
!*„Abrxise Sr. K. _ . . ner- ltebenswürdigen Familie nach Werra, war dle
verabfolger. Alle Pässe, welche vor dem Einrücken der retchschen Armee ertheilt wurden, werden als ungilcig
dem das Ziormüs äoUs ])as Sicilis, (Journal Beider
') der Botschaft erwähnt, welche Se. Maj. der König
„Wirn an die Korces, in Rücksicht der Wahl des nxu- tstermms, erlassen hat, bemerkt der Redakteur desjel;
: aus diesem Umstande deutlich zu erkennen sey, wre
“ “jestät, in der Wahl ihrer Ministernicht freie Hand “U,? solche Verletzung des Königlichen Vorrechces aber
emer unregelmäßi 1: Regierung statthaben könxxe. oheic des Herzogs von Kalabrien
Toledo mit Menschen gefüllt, welcheden verehrter),
5 Lorenzo de Conciliis,
Reiseäden die lebhaftesken Beweise der treu “
„ _ 11 An än, [! kett gaben. Aus allen Provin en gehen B?:ichte Zhu? d"; hergestellte Ruhx und den herrs nden guten Geist ein. Es ist auch hohe Zett, _bemerkt oben erwähnte“; Journal, daß die Bewohnrr des Retchxs der Ruhe genießen , und Uneini keit und Zwietrachc auf tmmer verbannen mögen. Welche or- S'... "'- "" "."
„ . eemthnseor ' ce, daruber mag es,nun selbst urcheilgen. en werden, MMW öffentlichen
Ein junges Frauenzimmer kündi t t" in Blättern al§ teutsche Sprachnxejsteringansch Den Neapolita- nern U| dtes „ „ zu remer Zeit, denn fie bedürfen, zum Verkehr mit thren gegenwärtigen Gästen, der Kenntnis ]ener schweren Sprache gegenwärtig mehr als je.
Daz; Qber-Poftamcmachc bekannt, daß eine Menge Briefe art Individuen der ehemaligen Armee vorräthig md, und bzttet ]elbtge abzuholen. Aus allen Provinzen gexen Nach,- rrchcen 'von vollkgmmrn hergestellter Ruhe ein. Besonders zeigen dre Kalabreje'n emen Geist der Ordnung'sliébe und des Gehorsams, „welchen man noch nie an ihnen gewohnt war. Sie haben, cm, an ste,_durch den Rebellen-General Roffarol von Messma aus «gerichteres Proklam mit größter Ver- achtung zurückgewwren. Dre Érfahrung lehrt uns Manches, was wir '7'9" dxnßTh'eorien allein vergeblich erwarten. Zu Palermo qr am Königlichen Befehl eine provisorische Regie,- rung rtrxgrxeßt worden. Dem zum Vorsilz b-eskimmten Kardi- nal Gravmwwurde dre frx'ie Wahl der DJTitgltedér Überlassen, und str tras soZendr Pcrjonen: Ffirs'r Trabia, Marchese Fer- rert, General . txtrztante, Admiral Ruggiero-Settimo, Fürst Torrebuona, Furkc Pandolfina, Don Gaspare Leone. *- Alle chrxzdanteneund General-Sekretairs, welche vorläufig bestä- ttgt jmd, muffrn , bxs, znr Mitte dieses Monates auf ihren Posten seyn, rvtdrtgenxalls wird angenommen, daß ste ihrem Amre euc1agr haben. Zu den leßtverßossencn Tagen sind abrrmqls mehre Verhaftungen erfolgt. Die General-Polizri- Dtrrkttowhac Belohnungen von 1000 Dukaten auf die Er- gretsung jedes der nachbenarmcen Individuen geselzt: Don _ _ , . _ D. Michele Morelli, D. Giuseppe Sél- vatt, D. Lurgt Mlytchxui, D. Giuseppe Capuccio. -
_ Drei Dmge bechasrtgen die Regierung jetzt vorzüglich: die Fmatxzen,dw Entwaffnung des Volkes, und die Unterdrückung der Kgrbonarx. "Für dre ersten, da jetzt die Regierungwjeder urmmrchränkt alle Htlfquellen zu Gebote hat, wird es mehr schwer seyn, *Racl) zu schaffen; schwieriger zeiqt es sich, dre and-ern betden Punkte ins Werk zu setzen. Die ganze Armee, rmx Ausnahme der Garde, wird abgedankc; aber au- Érrd'eZLITYFr :| chs ganszbLa'nd bewaffnet, und hier wird
er 1 W wer en. “ en o r n ' Kachrarickrlwrflahren werden. s | e ge muß gegen die
„Sto. ),o m,. 22. April. Der Präidenc des Köni [. Gemndyetc-Kollegmms, „Hr. v. Schulkz'rn'deim beweist durgch die That, daß er zu d_tejer Stelle bernérn ist; er zählt, im Besitze de_r brstsn Gryundheit, gegenwärtig 89 Jahre, und htelc kürzltch eme Rede, als Fortsetzung eines, den Werth des. hohen Al_crrs, und 016 Mittel zu Erlangung desselbon/aus- xtrrarxdrr1eßenden Vortrages, mit dem er vor 60 Jahren sein Zmezmtrac; man sieht diesen Mann nie anders als zu Fuß, Octesely trug er trie. Er erfreur sich einer nie gestörten Ge- ]undyrtt, Und tst sortwßhrrnd sehr heiterrn Grmüthes.
Krakau. Am 16. April begannen hier die Arbeiten zurErrrchcrmg „des '))?MUmmws für Thaddeus Kosciuszko am dem Bromslawer Berge. Nach beendigter Messe wur- den Ole zyr _UrhUc brnöcyxgcen Werkzeuge und das Buch, in wrlches_ dre Beitrage eingetragen werden, feierlich'eingeweihr'. H„teraut hielt der General Paszkowské eine dieser Feierlich- ketc angemessxne Rede. "
. Peteerurgx 19. „April. Bekanntlich ist, zur Begün- ßtgung der „mlandtzchen Fabrick'en, der Zoll auf die aus dem Auslande emgrycnoen Seiden; und Baumwollen- WaarenZ bedeutend erhöht worden. Um aber hiedurch den Warschaner Jahrmärkten, welche die Begünstigung genießen, daß die von oa nach Russland gehenden Waaren,um 10 Kopekrn vom Ru; hel weniger Zoll zahlen, keinen Nachrheil zuzufügen:'sé tft gleichzeitig verordnec,daß von den, mit dem rrhöheten Zoll: belegc-en Waaren, wenn sie von dem Warschauer Jahrmarkt? kommen, „ein um 12 Procenc vom Rubel geringerer Zoll abzu- nehmen jey. .
Lemberg, 18. April. Den Bojaren ist der Befehl zu- gekommen, im Lande zu bleiben, und sich unter keinerleiVorZ wande aus de:“uselben zu entfernen; wirklich sind mehre der Ausgewandercen wieder zurückgekehrt. Es ist aber aus allen ihren Anstalten zu sehen, daß fie diesem Befehle nur gezwun- gen gehorchen, und daß fie, weit entfernt, an den Unruhen Theil zu nehmen, nur eine günstige Gelegenheit erwarten, um fich wieder zu entfernen. Wie wenig übrigens selbst die Häupter der Revolution an einen guten Ausgang ihres Un- ternehmens glauben, ist daraus" erfichtlich , daß auch fie ihre Sachen von „Werth in Sicherheic-zu bringen trachten., und selbst die“ Effekten des Fürsten an die Gränze gebracht wer; den. » Hypsilanti soll sich mit Theodor in Bukarest veres- nigc haben. » Aus Galacz berichtet man, die Türken zögen in den Fesiungen immer mehr Verstärkungen an. sich; indessen hätten sie Befehl erhalten, vor der Hand ryhig zu bleiben"," und bis auf fernere Weisung die Gränzen ntcht zU_überschrei- ton. Allem Anscheine nach wolken ste mit überwiegender Macht einrücken, “um diesen Umcrteben schjnell und mit einem"-
?male ein Ende zu machen.
„Belgrad, 1_L.'April. Aus Konstantinopel wird ge-