1821 / 55 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 08 May 1821 18:00:01 GMT) scan diff

' men- nun es“ aber Menschen»s11dz,diefich Libe'Éié *Im-211111, wjelche diese unverschämte Vor ellung emgeschtckt„ . erirrung geworfen

soll ein Schleier über diese unwürdige werden. _

Bei der Verhandlt ng über bey Patxiarchen, wo es sehr hefti hör' ing", füh'ue .Fr. Borßs Carnetrß unrcx andern _an: das ZKM“ archaé koße ie ttkge_ axrsrsn Summxn, „Und sey “Kt" n bén Hände» cities Mannes, des“ steh dem Wern der Na on" wid'ersekze, und fich wekgkée, dre Päpstliche Baue, welche das Fleischessen während der Fastenxrla'ube, zu puhlccireu, vermuthlici) blos damit 1et'neFremzde, dae Eertänder,_sorrdau- ernd dnrch den Verkauf ihrer gekalzenen Fache, unjer Geld aus dem“ Lande" ziehen d'ükftén'. -- Da auch mehre Abgeord- nete versicherten, daß der Parxtarch noch schwererer Vergehen bezichtigt werde, exkjäth sich der_Kgngx-eß rp Permxanen , bis die Minister die gehörige Auskunsc erchexlc haö-en wxrd_en (Der Patriarch „wurde am Ende doch mchr aus dem, Reich; verbannt, sondern blos aus sein Landgut verwiesen und in seinen Einkünften herabgesetzt.) .

Die Stadt Zamora errichtet ein Denkmal fur die drei be- rühmten Spanier, Padillq, Maldonado und Bravo, .w„elche , nach- dem ste bei den Kortes die Sache dss Volkes verthetdtgct, 171!) an- die Spitze des Gemeinden-Auxftandes“ (der Communeros) stellte» und, bei Villalar, am 25. April 1521, vom Grafen Haro befie t und.gefm1gxn genommen, auf Veranstaltung de:: Mcnißer Kar s „7. ihr Todes-Urtheil empfkngen und auf dem Schafot ßarben.

adikla's Wittwe, Donna Maria Pacheco warb , um den schimvf-

ichen Tod ihres Garten zu rächen, ein bedeutendes Korps, _und erpreste dazu von der Klerései der Kathedrale in Tolxdo, die nd- tbéqen Sudsidjen._ _Bis um 10ten_Febr._152-_2ehée_lt stckj die jupge Krke érén, mit seltener apferkeit gegen _dxe ,uberlegene fekndltxbe Ma- t: da-qelang es der erbittertenKlertset, thre Großthaten betm Volke als einWerk der "Zauberei verdächtxg zu ma en, und fie mußte ihr Heil in der Flucht nach „Portugal suchen, wo ck verschwand.

Vittoria, 20. April. Die am 13. von Bayoyne nach

kadrid- abgegangenaBriefposkxist zu Lerma durch dte_Bande des el Cura angehalten"; dieser lies sämmtliche Brief1chafcen ohne Unverschied, in seiner Gegenwart*„verbrennen. Paris, 28. April. -- In den Stlzungen der Depucir- «::-Kammer vom 25, 26 und 27. ist fortdauernd die' Abfas- sung des GeseH-Vorschlages über die KornZExportation ver- handelt u'nd'n 0 ch nichtgeschloffen worden.Uebrtgens trug derMi- nister des Inneren in dieser Sitzung auch den Gesetz - Ent- ksurfwegen des Baues des neuen Opern-Gebäudes vor, und foderw dazu die „Bewilligung von einer Million und 800,000 Franken. -- *. Das 1011711111 (105 130qu3 liefert eine genauere

Anzeige von den Lebens-Umstätzden “des Marschals Beurnon- , ville; „wir fügen daraus zu unjern im vorigen „Blatte mitge- .

theilten Notjzsn nur hinzu: dgß er schon in den Jahren 1779/ 1780 und 1781 im ngxmente'wje- (10 France unter dem Admiral Suffren in anten gedrent hat, und in die- sén eri Feldzügen zweimal versvundex worden; daß er keine direkte Nachkommen hinterläßt, aber 18mm) Neffcn mic Kö- nigli'ch'er Génehmigung adoptirt hat, der keiner! Namen und seine“ Pait'sch'afc erbt. Es is_k derMarcchal de Camp Etienne BSUWWUVÜUL- Obsrsk des WWW:: Regimen'tes der Königli- chen Garde. -- . * . , «Der Vicomte von Chateaubriand tft gestern von Berlin hier eingetroffen. * -. „* - * . 4 Gestern versammelte fich dre Französische Akademie be. Kufs der Wahl eines neuen Mitgliedes, an die Scene des ver-

orbenen Marquis de Foncanes; es waren nur 31 Scim--

mende gegenwärtig; Hr. Villemafn erhielt 18, und Hr. d'ét- vrigny 12 Stimmen; jener ward daher als Mitglied der Akademie proklamirt. . _ . . *

- Der Pair, Graf Germain tst tm Alter-vo'n 34 Jahren verstorben. .- . , .

Der Schwedisch-Norwegtsche Gesandte am hie igen Hofe, GMeral-Lieucenanc Graf Löw'eühjelm, ist am 2st d. zu Calais aus Land .gestjegen; weg-m kontrairen Windes hatte derselbe die Schwedi1che Fregatte verlassen müssen, die ihn nach Havre bringen sollte. . ,

Gestern morgen ward die für Se. Maj. bestimmce Krone nach den Tuilkerien gebracht;-der Retchthum des Materials, “W M roße Anzahl der Diamayten, Unter denen man den prachtvo en Regenten bem-srkc, gaebc ihr! einen uixschäßbaren

WerY ' '

- . as Tourna] (10 1301-18 enthält das Programm, der bei _ der Taufe „des Herzogs vyn- qude'aux a-m 1sten Mai und die darauf folgendxn Tage, bis ettxjchließléch den 3ten , obwalten- den Feierlichketken und öffentlxchen Feste, wie solche bereits 'in dem„47|e“n St. 6. Z. angedeutet sind; man glauöt, daß “die Gezundheje: Umstänye Sr. Maj., Höchstdevo Anwesenheit “in der Notre-_Dam-x-Ktrche gestatten werden.

* Eine GE|LUsckast von „Kaufleuvn und Kapitalißen hat Ich" zur S.tcheru11g Legen Ziehungen zur .Konskription“ verbun- Zen; man- zahlt 00 Fr. in voraus, "wogeget'i die Ge",-

“sellschaft 'die Nichtstellung zum Rekruren verficherc, und"

wenn-es noch thut, sitzen gnügenden StererkWter a'nschafft.

., Ein “Bordeaux“ Blatt giebt als Schiffer Nachricht, die Galere, welche den General P;:pe und mehre“ NeapSlitanische Flüchtlinge 'am Bord gehabt, M; auf der Höhe“ von Makka von den _Barbaresken genommen, und nach Algier aufgeb-racht "worden. ' ,“ . ' " ,

DYU?“ gewesene Großinqxxißtor von Spanien- Bischof von Tarragona, em-Siebziger, :| m Bayynne-ange ommen; eine starkeLskorrexhacscM-k iyn bis“ Zrmx gesät)»; -. * -

' Lo.n'o1«;«.1xm 4. d. M “*r-Zarenx'x-zh, Englische“ Fischer-

Böte auf der Höhe ZygSc. J))?grxin-lexyéxux, _ZF Frqnzöstsche

Weilex (pon .der Fra bxschafrtgec, als die valle aussegelce, eine Kanone au die

schen „Kü e * mit dem ' . zrjkmsöüsche s-ikééegsbxigg LiIqu - Ftlcher - Böte

ken bemächtigte, die sammt der Mannschaft na 1 exnzébrqchc wurde. Es, ird nuv WFA)» den “€ -' . green en auszuwachey Lynx. odzdie' n Uschen „“““.- .zum, user-Fangx, der Fans:! er;;„Kü _e so wei .* '. hern dßrfen. Die Barke ist übr gens" am anderen ') der fret ge eben worden. . Fran furt a. M., 30. April. Diese Meffe zu den schlechxet1 als zu den guten zu rechnen. V1 fer fehlten waeder , und viele, welche sonst bedeuc ; Läufe macht3n4 beschränkten fich diesmal, durch die' Mautxn abgejchreckr, durchaus auf das ganz Unent _ Exner der bedeutendsten Artikel ist das Leder, metst aus den Gerbereien des linken Rheinufers hs hrackxc wird, und _welches von hier wiedér in großer m d'le Neu-Baier)chenProvinzen verführtward. Die. Regierung hatjstzteinen Zmpost von 10 Fl. pr-Cntnr.a Artikel gexegt, welches beim Sohlenleder, nach demgx ,“ tdgen Psetfe 13 _ 14 pCt."!wcrägt, und die fernere rung“ dieses Artikels tn jene Länder fast unmögltch Leute yon daher, die sonst messencléck) 50 bis 100 B vpn el_nzuthutx pflegten, kauften diesmal kaum 5 em Mtsverl)ältt1is das manchem Rheinbaiérn fühl Dessenungeachtet hatte das Sohlenledcr dixsma'l-“N so daß_d_er ursprünglßche Preis von 44 H1 46 Rthlr. *: re_funsztg„ hinauf gmg. Einen desto bedeutenderen erltccen dte Verkäyfer der_Kalbfelle, welche seit wenj gen 25-30 pCt. tm Prein: gc-wichen sind. Für Wollen-Arctkel ist .die Hsrbstmesse eigentlich

“] -

]

gen, und die Wollen-Preise, die man als den réchtigst rometxr des Zuges darin annehmen kann, sind für der femerezt Gattung um 15 pCt. gestiegen. - Etwa ging es met der Leinwand. Zn gedruckten Kattunen kaUst , yder, man möchte 1agen, verschleudert wordsn, lelzce gtl'c jedoch nur von geringer Waare. Feine Art ten :pxets; und Frayzösische Fabrikanten, deren Wa an Jemhexx und Gexcymack vor den Englischen ausz-ex' fanyen Zuxprnch m_td Abnahme. In andern Bau * Arttkeln fender _gletches Verhältnis ',;att. Uebrigens Kaccu-ne, Nanktnecr :e. zu 8 und 10 Kreuzer dé: *-

gerinsg, und troß __des schönen Wetters, das die Nach Ja?; l)aufigcr-»'UGB§€1§chM 'anockt,b der Dstail-Absakz . » ur tn den aer) [en ic es le a t und ' '

zu finden. h s ]chwer, Un! wol" einjge Konzerte znm Besten gebxn. S werli dteje gefeierte Sängexin diesmal im Schauspickhaus1 ten können, da 08 wahrend der Mzsse, jeden Abend . |_ellunget_1 l_n Zlnjpruck) gznommxn ist. Es iyt hier Sit dte WTes-e jedesmal Nm Publikum zwei nsue OPEN!

Haus füllte, und das „Hircemnädcixxn“ deren "1 k

fallxg-tjt. Unjerem unsterblichen Landsmanne GZJZtlßelj zn]en_1er Vaterstadt ein würdiges Denkmal gesetztx Auf emer m_;r durch einen schmal-xn Kanal von:“Lan treynteanjel, am unterenMainchor2, wird ihm SM“ errtchxet werden, „wel„cher gegen di? dort sich érl)eb*-.énde Straßé, am Mamqser hin, Fagade Macht. Die BHE deAZDtchtsrs mxd dle Basreléefs, wslche Sc-zn*:tx am; Werk:» oder vtelmsl» einen bildlichen Cyclus dsrselbe |_elleu ]ollxn€ wcrden yonTyorwalOsons Msistxri)1111d xtgc. .Di-: Anlage_die]es Denkmales, wozu 031“ Pkan [crttg liegt, _soll aus 100,000 Rtyl. 11 stehen kommen [er Betxag roll dyrcs) Subskription Jerbeigeschaffc we

kW germgsxer Beitrag 10 Fl. macht, und woran jeder mche Teuxjche Antheil nthen kann. - _ Die hier ex Gejellschgxc znr Verbret-tung des Chriscsnchmns :mr- Zuden,tjktmmer noch chättg, 11. es sollen an 4oanévfx-M ]eyn, welche die Taufe anzrznehmxn gesonnen sind. Be“ uylangsc scattgehabten Tauxe eines jungen Polnischeß beym , der nun als Bskshrer unter [einem Volke au wull- sah mat) mehre Iyden sich zur Kirche drängen, [YM ste laut m dae Gejange der christlichen Gemein tmmen.

Das Schweizerischx Palais auf der Zeil so!! aus wordxn seyn, dem Könige von England als Absteigeq zu dth-x. * A

anover„30. ril. Se. Maj. bei Ih p _Kapicsl alten.

Wie man, vernimmt, rer- htestgm Anwesenhett ein großes .

_Appgrtements ganz nach der Art, wie ol es alles in land beschaffen ist, in Stand geseßt. s ck .

. Ume-r'e Armee wird in „diesem Jahre, durch die“ Aushebung, nach der, im vorigen Jahre, stattgefundenen .Organisatton bedeutendver ärkt. Namentltck) er 41 hier in Garnison liegenden arden, in den ersten: »“ Mai, 300 Rekruten für jedes Regiment. - .- „. Dex bisher-öbxi der,_ ix: Dyesden n(edergeseßten» fahrt ; Kommrsston htxstgersetc akkreditirt gewesene»- tionsraxh von Scrqlenhetm „wird, heißt es, abberufen-Fx und box dxm, Gehecmxn-Kabjnets-Miuißsxium-ck- A]

srhczléen.

gelegene !anvghur Schönfeld", gestern, als am Geburts-

ldzuge g kauft. In den übréeen Artikeln i'k der erk» ' ', alte wreder auf dem Schauplatze er chienen. Er hielt sick) I ' V »hr bis ' - 'a Entf, wo ;;» Maj. die Herzogin kxfjx'zléck) Ihre, aus 4 bis

. . . , _ urin, 14. April. _ Madam Catalan: tst hter eingetroffen und wrrRegfmknres und einer der Urheber der Revolution, hat

Für "llerhöchskdiefelben werden hier die Ihnen bes?!" '

' * MW“ rieslaivd)“: ber'Ünieöereti Grafschaft" «XÉM UWMEichsfchfchxn Landestheilen, smd d der fremden Gewalt aufgehobenen Fidet-Kom-

und ein Boot in See ließ, wel es sch einer der Fjs m („"'-|ck: worden.“ ' -, zsxet-,-15'--Ma*k. Zur Organißrung unseres Artillerie-

an Preußtsckjém 115, wird der Königl. Preuß. Ma- * Rieter" o.. ' Suff! 'm erwartet. eit“ der Kurfürst haben das hier in der

nserer hochverehrten Karfürftin, A u g u | e n r u h "zu be.-

" geruhét, und selbiges Ihrer erhabenen GcMahlin,

in der-s önen Jahrzefr oft und gern im doxcigen rei; egenen andhause und seinen" Parks verwerten moch,-

m Geschenk gemacht. . _

ag. Daß?- mit den Oeüx. Nußungen sehr ernültch ge- sey, beweist ein Kreissckxrethen der Rxgéerung unter der wegen einiger einstweilgen bet der MelttaireWtdmung gel-

- machenden Grundsätze. Na

ch denzselben soll der ENberb cher Häuser, Gewerbe und des Burgerrechusvährend der ächüen Monate, die zur MelttqtysteUmxg BerUfenen vom nicht' befreien: auch dee, 1304,etnegen„Klasen der Staats- gewährte Befreiung vom Mtletair, werd für sechs Monate

“ht“, aber nur“ im äußerüen Nothfall werden dergleichen Be- nsgeho'ben. Vagabunden und paßlose Fremde können von

menten, die sz'e ergreifen, „eingeßeUt werden. In das Aus- d in dke ntcht kynskribtrten Provinzen (Ungarn x., B.) .em Milttqirpflkchttgen nur gegen die gewöhnxtche Steher- n 300 F1. em Paß ertheilt werden. Sofern dte Nothwxn- es erfodert,ist m den Gemeinden, zur Erfüllnng des Kontra- zu Verbeuratheten und Familienväternzu greifen; können ste ck ledige Burschen nachweisen, so soll eine Auswechseelung ledigen gegen die Familienväter u. s. w. skattf-Tnden durfen.

ée Verpflegung der Nussscben Armee durch Ungaxn ifi vox: r d d . aufe Biedermann übernommen worden. Em Thetldex“ Rat- 99 , och. fin feine Tuchgattungen nichk ganz leer au leébt, der beffcren Verpflegung wegen,in Ungaxn bts auf

Ordre sieben; ien, 22. Avrtl. Schon vor längeyals acht Tagen ist die on aus unsrer Hauptsiadt nach Jtalten abmarschtrt. Be: che Abtheilungen Rekruten aus Siebenbürgen, dem Banth, kowina und Galizien ziehen durch unsre Umgegend. Orc rungen und anderen Kriegsrüsiun en werden tbätég fortge-

4 Regimenter von allen Waffen ollen noch mobil gemacht

Folge der in Italien hergestellten Ruhe waren in Tyrol ése von Getraéde und Wein wieder sehr,gefallen.

kanntlicb ist der F. M. L. Genera! Nexpperg, welcher seit, egen Neapel 1815 die milttairtsche Lau-fxahn ver-

ann beßehenden Truppen zu feiner Verfügung gegext dee refer Rebellen steute, mit Welchen er gegen Alessandrta zu neral Bubn'a gezogen. . .

Der junge Graf von Ltsto, Oberst

ck einen Pistolenscbuß das L::bcn genommen. Er war

ziae Sohn daes Generals dieses Namens, und hatte

eutenhes Vermögen.“ __ enedtg, 17. Ltprit. Die Neapolitant]che Eskadre nahm

. . . , . . _. . . v. 932. ein Oesrr. Packctboot, welches von Ancona Dtexeßtg» gtebc uns„zerdnmnd KNOW“ kvslcver einig: ufen war, gab aber dasselbe am 29. wieder frei und

nach Neapel. Das erwähnte K. K, Packecbooc kam d. M. in Lissa an. enua, 18. April. Mehre flüchtige Offiziere und Sol- aus Alessandria, und andre in die Znsurrekcion ver- e Personen haben alle ihrsn Weg hieher eingeschlagen. Rappallo wies die Milicairs in die verschiedenen Ka- , und quartjrte einen Theil derselben in die Vorstadt "etre d'Arena ein; nur wenige durften die Stadt selbst W Die übrigen“ schiften sich, mit Bewilligung des neurs, theils hier, theils zu Savona nach Spanien

n am 13ken d. augekommener Kouréer des General- ncurs von Piemont, Grafen Della Torre, brachte die erung, daß das Herzogthum Genua blos von Sar- “n Truppen besekzk werden solle. "„U!- 19. April. Der König von Neapel ist am 16. ()le1elbsi eingetroffen. Seine Gemahlin, die Fürstin v. a-War schon-zwei Tage früher angelangt. Atzck) die aMaj. außerordentlicherweise beglaubigten Bockchafter e)andten der verbündeten Höfe _befindM sich'gegenwär- eUDW“ König wird seine Reise nach Neapel ?imge ?ck dem Ofter-Feske antreten. - Unsere Nachrichten 1er Hauptstadt reichen bis zum 14. und sind durchaus gend. Die größte Ruhe herrscht im ganzen Kömgrei- “Gerüchte Über die Mishandlung oder ErmordUng POescreiehschen Soldaten waren ganz, grundlos. U Seiten der Regierung sind strenge Maßregeln zur “8 und Befestigung der““ öffentlichen Ruhe génommen, früheren Verordnungen gegen dée geheiMen Gesell- 5Ut1d gegen unbefugte Waffen-Fü-hrung neu gexchärst “'ZurPrüsung des Beeragens sämmtlichenyaats- ..ckett-Dtener hqc rüaneinsge Unkersuehungs-Kommis; “levergeselzt. Die Hörsäle der Univexsitat ind ge- , nnd die“ Studenten in ihre Heimath znra gewte- e."- Zur Sicherung der Ruhe in den PxopMzén; Oestreicher “mobile- Kolonnen nach.ver1chtedenen eu aussenden. Die Oestreichische Flocttlle _erH von dnia aus, in Nsapel erwartet. Für Sizilien :| zu -

o ?in- provisorische Régiek'mig gebildet worden, an* * “ß? der Kardinal Gravina steher.- _ , .“ . Unszehntausend Mann aus dem Köntgretche Nea-

:'Ober-Italten Marschirender Truppen haben"“'ih-Z1

*den Provinzen: von Neapol-Nrrfehendm eiste

'em Durchzug “durch Ruß .Ügo'KäZtt.'“xOZr*Obéf-Fesdßerk,

Baron Frimone, mir'sknyx-in ._de'r Hau tßadr jyuv Zn , o e r, zyfrteden, da. _er érkiäec baywio er vhm Gefähxbung der Lor- tigen öffent when Ruhe und Ovduung, „noch andere fünfzehn Taysxnd Mann der_ Unter MW Befehl-en |ehchden Trüppen ab1chtchen könne; so erkünséelf, _so übelbegkündetUnd den

Wahren Gemnungen dek ganze“ Nation zuwider, wak das

'kOnstitueione e Gebäude.

Se.. Ma", der König Beider Sizilieij, Welche“? am Mom tage mtcta &hFßßlßYxchWctete gestern früh in Stiefeln "und imUeherro e, wké tikette es knit, sich bringt,_und in ei,- ner emfgchenk thsche mix zwei Pferden und zwei Bedienten, Sr. Hetltgkezt emen „Betuch ab. Man kennt den' Zeitpünkk setner Ahrens noclx nicht genau; zwei seiner Hofleure, welehe tm „Palldaste Farnep'e mehr Playfandeu, haben fürzehn Tage Privatztmmer gemtether. De'k Monarch scheint sich alsohiec “nicht lange aufhalten zu wollen. DLr Ritter Medici,"'vor- maliger Miztister des Inneren zu Neapel,- dérj sich_b'ekännk- lech vor einiger Zeit hieher geflüchtet hatte, wurde, als er__d_e"m. Könige aufwarten wollte; nicht „vorgelassen- Am _Oster- Sonntage stellten sich auf dem Platze vor der, Peters-Kérclw 5000,Mann Oestreichscher Truppen von der Divifion Stut- terhettp auf, um den *päpskliehen Segen Ju empfangen. Diese AhthetlUng kehrt von Neapel nach der Lombardei zurück. -- C'm, vermutlx-lcjcd nur von_ Anhängern der Karbonari ausge-

*streuces Gerücht wtll beyaupten, das Re'apolicanische Ge-

schwader, welches eine Zeit lang im Adriacischm Meere kreuzte, 161) nach der Straße von Gibraltar gesegelt, um sich imch Amerika zu begeben. - Hier wurde Hr. Josi, Subsiftqt des Päpstlichen Prokurators beim Vikariatgeréchte, auf Bsfshl Sr. Heiligkejt verhaftet, und soll vor die Inquisition gestellt werden; er scheint schwerer Staatsverbrechen beschuldigt zu seyn. » Der Kardinal Albani, wslcher fich zu TNodena auf- häl_t_, soll duych seine, dem Herzoge von Genevois ertheilten wetjen Rath1chläge viel zu dem glücklichen- Ausgange der Pie- moncefischen Angelegenheiten beigetragen habe. Der Kardi- ngl Cacciapiacti, welcher sich beim Ausbruchs der Piemonte- ijckun Revolution zu Herstellung seiner Gesundheit in seiner

aterstadt Novara authielr“, steh aber nach Mailand zuvück- zog, ist jetzt, nach hergestellter Ruhe; wieder dahin zurüokge- kehrt, und hac-von Sr. ?eiligkeit die' Erlaubnis zu einer Verlängerung seiner Abwe- enheic a-uf neue 6 Monate erhal- ten. Der Kammerdiener des Englischen GeneralsRidde, welcher sich in dessen Tochter verliebt hatte, gab ihm Gift, um ihn aus dem Wege zu räumen. Aber das Gift bewirkte“ nur ßarkes Erbrechen. Der General lebt noch, der Kammer- diener aber liegt in Fesseln. . _

I. K. Hoheiten der Prinz Vkakaéléan von Sacßsen Lehrt nackzYlorenz, und der Kronprinz .vo'nBaiern, nach Würz urg zurn ". .

General Wallmoden, der ßch *mit seinem Truppen-Korps in und bei Salerno befand, soll nach Kalabrien aufbrechen, und dagxgen dis Divifion Sratterheim nach Salerno zéehen. Die ReservexDivision Lederer hat ihre StellUng bei Kavua- genommen, die Division Hessm-Homburg bleibt- zu Neapel und dre Division WieO-Rankel in den östlichen Abr-uzzen, von wo aus six die hedeaxcendsten Städte längs dem Adriatischen Meere bexetzen toll. Gensral Frimonc hat einen seiner Ad- [utanten nach "Palermo gesendet, um dieser xStadt» die Akus- soderung zu ßberbringen, sich den Befehlen und Anordnun- gen des Königes zu unterwerfen. Aehnlich: Aukfoderungen sind nach Lessina ergangen. . - *

* Einem Gerüchte zufolge, hatte der-„SpanischeGesandte zu Neapel, Chevalier d'Onis, Befehl erhalten, diese" “Haupt-

Stadt zu verlassen. Neapel, 17. April. Man „latte, seit einigen Wochen

viele Eile gezeigt, um im hiesigen. 'feckcki11t1Fregatte in-sox.»

gelfertigen Stand zu selzen, und vovxdükigm Tagenlegte fich dieses Schiff auf der hiesigen Rhede vor Anker. Am-14cen- erhub sich-in der Nacht ein ßarker Sturm aus Südwex und am Morgen fand man das Schiff gestrandet.» - Obgle'ch* die- ses Unglück lediglich in der NachlässigkeitdenSchi HMM!- schaft seinen Gvund hat, so haben doch die Unzu réedqnen- daraus Gelegenheit genommen, die Regierung zu radeln .und. diesen Vovfall verschiedentlich auszulegen, ,besondexrs-da m & Englische, Französische, und SpanischeSchiffe fndersekm Lage nichts gelitten haben. „_ _ , .; .' Die vom Könige ernannten Kommissionen, um dknGrad. der Theiknahme zu bestimmen, den mehre Scaaxßsdimer an der im Jul. vorgefaklenen Revolution gehabt. «hen,.»nd- fie danach zu richten, hält seit mehren Tagen, die“ Gßmükhxr,» SpannunF. Besonders glaub-etxdie Gei-xkkiehen viokzu fürchz ten zu ha etz“, „weil an der Sptße der „KommissiM-Q- :w-elxhk ü-ber- fie entsehetden soll, 2391“ Kardinal, Ruffo Wehr,;- «ssen Strene allen noch aus dem Jahre 17.99 orinsevlich is..»NoÉ mehr ac diese Besorgnis seit derAnkunftdes Puinzeu "CIM, nosa ngenommen,_der zum Polizei-Minjßer aknannr -iß:„__._„.-- Der _thter .Medict wérv“nicht zurückkshven, und xwy,r-ch„x._-wxil der Prinz Canossa dem» Könige vorgeskeüchabensoll-xkßß? dz!- ser Minister durch_ seme-glimpfljclxp- uuyxunewrsxhetyzydgn Maßregeln, den Karbonari Gelegenhetc gegeben._habo,_.ßteRé-„ volucion-au-zzufühven. « Das ganze Königreéä) ] MM; «in Ruhe ; *dahek hat der General Frxmonc 10,000 _ „“WZW der Lombardei zurückgeschicht,x_um Ke dot"? “IMFMMZG gebrauchen. _, _- Nach Ostern erwarten w r die Zuruck nkt “Sr. Maj. des Köni es. ' _ *x-i“ Ber Exgeneral- ossarol hat sich *Mit Ungefähr 40 Em.-

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