1821 / 65 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

n ere Dep, 11 vom-Z- (W.) März ze ten Ihnen bald, daß die Hot!:tusß t ebsZeMisers sich nur n vo nvig gerechtfertiget hatte, und a Russland seinem Ve prechen treu , auf Aqsuchxn Oesierreichs und des legitimen Souverains von Sardimen etzt Herr von '100,000 Mann hatte aufbrechen lassen, um den unsele- gen und nur zu wahrscheinlichen Folgen der in Piemont ausge- brochenen Militair-Revolntion zu. begegnen.

"Erfreuliche Ereignisse folgten bald denen, welche die Unruh;

und Zwietracht-Skfter hervorgerufen batten. Alles_ b_er_echtiget zu hoffen, daß die Ordnung in den Staaten Sr. sardmmtschen Mar jeüät bald vollüändég wieder bergeüeUt seyn wixd. Die köxngl. Regierung, durch die Nähe des lombardisch-venextanischen Retehes begünüé et, hat auf einige Zeit den _Beiüand emes ößerr; Okku- pations orps nach esucht/ um die Rückkehr eines feßgegrundeten inneren Friedens ür Ptxmont zu schem. .

Unsere Wünschesintx fur die baxdrge Erreichung so beilsamer Re- sultate. Allein da dee nothwendtg gewoxdene und von der sardi- njschen Regierung. sselbii nachgesachte Sccherungs-Maaßregel de_r Ge enüand einer be onderen, von den aliirten Höfen zu garant;- renJen, Ueberemkunft zwischen Oestretch seyn wtrx, und pa sohm die Ge enwart Unser Truppen jetzt zwnklos ware, so :| ihnen der Be ehl zum Rückmars x bereits zugegangen. Andrersejts, xe energischer der Entschluß, te in Bewegung zu setzen, und je hxil- samer und lebhafter-der Eindruck war, den M blyßq Nacßrrcht von "ihrem Aufbruche verbreitete, desko Wesentxtcher xxlyetxtt es dem Kaiser, daß alle Kabinette Europa's die wexhttgen Rucrstchten ken- nen und würdi en mögen, welche, Se. Kairxrl- „Max. bewogen ha- ben zu depWa engewalt zu schretten, so wre d„te edlen und rxkyen Abschten, welche deren Anwendung üets getestet und gemäßtget haben würden. .“

Die ErfahrunZ aller Zeiten u. aüxr Lanyer belehrt dte Völ- ker über das Ungl c'“, welches üets tm Gefolge Hes Verbrechens und der Rebellion sack) einsindet. Dock) wurden nn verßoffenen c"ahre diese hohen und ewig wghrxn Lehren der Jahrhundxrte ver- annt. Kamürophen olgten nut 1chxeckender Schnelle aufemaxtder. Neapel zeigte mit vo er Klarheét dte Gefahr eines" _Nrderbltchen Beispieles. thm Feuerheerd der Revolutton und Mtttelyunkt der Sektenthätigkett geworden, drohte dieser Staat Italien tt_t Flam- men zu setzen, und Oefireicl), das einen Theil sxinec Provmzcn M naher Gefahr sah, sprach zuerst yyr die moraltschx Unterükxyuxxg Heiner Verbündeten an. Sr. Kanerl, Königl. Aponoltscben Maxe-

ät aufrichtig befreundet, überzeugt von dex: Uebeln, welcbe nocéw einmal die Welßbedrüa'en würdem wenn dre Püéchtvqrgeffcnhcik in'dauerndem „Ste_ge xineSchuhrede finden sollte, ergriff der Kyi- ser mit Freimuthtgkett eme Sache, von der ihm sein Gewinen sagte, es 1er) die,Eurova7s„ dex Gesese uvnd der Verträge. Er that mehr noch. * Da durch feterltche Ueberemkünfte unter allen euro- päischen Mächtext eine innige Verbindung be|eht, [o bot der Kai- ser'seinen Verbundeten die Hilfe semer Waffen fur den Fall an, daß neue Umwälzungen neue Gefahren besärckmn ließa'n, Wir ha- ben“ gesehen, wie dte Ahnungen Sr. Max. fich bewahrheiteten. Sektirer, im Finsern komplotttxend, wie jhre strafbaren Pläne es fodern , erregten m Piemont emen Aufüand, der durch seine Fol-

en den Sieg der gutetx“ Sache in Neapel verzßgern, die dahin zie- Zende Armee in eine mrßltche „Lage brmgext und so den Geiß des Aufruhrs auf der_ganzen Halbensel ermuthrgen konnte. Schon be: rxchtigten beunruhigende Symptome zu Befürchtungen auch für andere Gegendext. Von da an war ensehieden, daß Rnslands Truppen nmrfcheren mußten. Und wirklcch marschirten see; ste marschirten nicht, ,um _Rufflands Macht auszubreiten, oder den Territorial-Besttzftand, den' alle Mächte Europens durch die seit 18140bgeschloffenen Vertrage verbürgt haben, im Entfernteüen zu verletzen, soudexn um den Verbündeten desoKaisers zu Hilfe zu kommen, und wre oben bemerkt, auf ausdrückliches Verlangen Sr. Max.,des Katsers vonYeüretck) mxd des Herzoges von Gene- vois. Ste marschirxem mcyt um Jnüttutéonen, von der gesetzli- chen Behörde eingefuhrt, umzuwerfen, so:;dern um zu hindern, daß nicht der Aufruhr emee' Macht usurpire, ,dte zur aUgemein-en Gei- ßel ge_w,orden seyn wm'de. Sie marsckztrten endltch, nicht um der Entwukelung öffentlichen Wohlstandes in irgend einem Staate in den Weg zu trexen, sondern zur Wiederherüellung der Ordnung in Ländern, wo hetllose „Menschen es so weit gebracht hatten, daß der Beißand fremder KrtegesLYYx téntxrlläHFcb geworden war; ' “" u o gt. "* _

Trkeff, 12. Mai. Nachrichten aus Patxaffo ayf.Morea vom 23; April zufolge hat sch, die ganze HalbtnsekMoxea von der Turktschen Herrschaft befrett. Axn 19. April ergaben sack) alle fesien Schlösser und Catadeüen an dre Mainotten und Griechen, und seitdem steht das ganze Land unter dat Waffen. Schon in den ersten Tagen des Avrils war der Fürst Michael Hypsélanti, Bru- der des in der: Wallacheé“ kymmandirenden Alexanders Hypst'la'nté, anf einem Grtechjschen Schtffe in Morea angekommen, und hatte

s:“ch„neb| dem Gréechiscben Bischof von Tripoléza, Nikolaus, auf

allgemeines Begehren des Voxks an die Spitze der I-nsurrektion geßellt. Aber an der Wahrhext eines weitern , durch ein gestern aus ,ante an ekommenes Schtff verbreiteten Gerüchts, daß Michael FW) rlanti m t den Iysur enten und Sulioten nach„.C?anjna mar- Hhtrt sey, und das Tuxki che Belagerun s-Heer, weläws den All

ascha seit acht Monaten vergeblich rängt, gänzlich aufqe- rieben habe, zweifelt ma_n wohl mit Recßt. * sen, übri ens ganz unverburgten Schiffer-Aussagen wäre der treu» lose Ali. ascba, welcher insgeheim mit den Belagerern zum Un- tergange der Chriüen unterhandelt haben soll, von seinen eigenen Truppen, die zum Theil aus Christen zusammengesetzt sind, er-

mordHZTrvoirlden.d 6 M i S I) _ __a an „1 . a. e. Taj. der Kaier von Ru- land habe:) dem Obero-Befehlshaber der Armee svon Neapeßl, Geqeral der Kavallerte, Baron v. Frimont, den St. Wla- dimrr-Orden erster „Klasse; dem Ober-Befehlshaber der Armee v. Ober; talien, Feldmarschall-Lieutenant, Grafen v. Bubna, den „St.. le_xander-Newsky-Orden; und dem Feldmarschall- Lieurenant, Grafen Walmoden, den diamantenen St. Au,- nen-Orden erster Klasse verliehen,

Der General-Commandant Graf v. Bubna, war

beauftragt die Schlüssel der Festung Alessandria in die

Nach eben die-

«Hände seiner.Maj. ßes KönigsCarl Felix, d

gegenwärtig in Reggio“ befindet, persönlich zu üb Eine plötzliche Unpäßlichkeir, von welcher der Graf v. bei seiner Ankunft in Mailand befallen wurde, hat ' nöthigex,. Y!? Erfüllung diese_s“-.ehrxtwo“lle11Auftrages .

zu'm en. - -“ .

Parma, 10. Mai. Heute reiste unsere Herzog“ Reg io, um dem Könige von Sardinien und der ;: des énzogs von Modena einen Besuch abzustatten.

om, 10. Mai. Gestern ist der Herzog von Ka hier angekommen, und in dem Köni li )en Pallasce * welchen Se. Maj. der König von eapel bewohnen,

te en.

| 9Der König und der Herzog werden am 13. d, Rückreise nach Neapel antreten, und am 15. dort Einzug halten. _

Neapel. Ihre Königl. th.die Frau Herzogin von K ist mit ihrer "ganzen Familie haar wieder angekommen.

Am 5. und 6". Mai Wurde zu Neapel das Fes! des . ::UYrius sehr feierlich begangen; der Kardinal Erzbischof

r e. . z Die General-Polézei-Direktion bat wiederholentlich machen lassen, das; Werbungen, und Verkauf oder Gratis.- lnngen von Kokardcn verboten find, und gegen die Uebe außerordentlichen und ürengen Maßregeln verfahren we

Täglich werden noch immer Personen, verhaftet, um Prozeß zu machen: verschiedene andere sxud mit der La weisung bestraft worden. .

chMan fängt schon an Anstalten zum Einzuge des ma en.

Unsere Börse ist mir einer Fluch von Papier Plälze überschwemmt, so daß man gar nichts mehr ben finder und die Kurse weit unter ihr Pari herab find. Dieser Umstand erschwert die Ausfuhr Unserer '. Produkte ungemem.

Nekrologische Notiz.

Am 18. Mai üarb in Straßburg, in einem Alter von ren,_einer der ausgezeichnetüen Männer dieser Stadt, m .. sex: Jagen, Frankrerchs, F r a nz Lev rau lt, Rektor der Kö' I:?ayemje, und vermittelst diexes Amtes", welches mit den LehEers nichts gemein hat, C ef aller Unterrichts-Ansialten beiden Rheinischen DepartementewDer Sohn eines Buch in Strasvurg, hatte er daselbst Jurtsprudenx studiert: als Sekretaév des letzten Intendanten des Elsaffes, ward er . die Geheimnisse der Staatsjytrthschaft eingeweiht. Fm f' zwanzigsten Jahre ernannte thn Ludwig der Achtzehnte zu der Richter bei dem Tribunale der Marécbatxsk-ÖL (dcm KrimmabGevéchtc) des Elsaffes, und bald darauf zum Geneeral Advokaten be? dem Magistrate in Strasburg. Lekture der Alten gebtldet, Und noch nicht durch trauré range]: belehrt,„„erklä'_rte er sle) im Jahre 1789 mit Lc-x, für dee Franzdnsch cholutéon, und war cim»? d-xr eéfrig förderfey derselöen sm Elsasse: aber 92:15 so xj5cx'-F*T.-c 1277-0012 als gyttg und tnenftbcnfreundljcb, arQeitete er mir aücrx' nes Karaktcrs, den (Hräueln derselben entgegen, MTD war sen Bemühungen von seinen Freunden unterßéxszt. (.*-Zr * dgs hochste Amt der Provinz, das eines General-Prokura dtkUS, alssdje Monarchie am 1.0. AWM? 1702 urngcsskot Er verthetdtgte smndhast dte beschworue Verfaffung: sem sttorium an denObersten Departementsratb, woym er die* der desselben zur Treue gegen den König anffodcrxe, ist ein mal von Logik uni) Beredsamkeit. Als er es bekannt wußte er, dgß er sem Todesyrtheél nnkcrzeiclmeke. 27170 pfe gcgen hte wilden Republikaner unterlagen er und sein de; aher dre Achtung der Zeitgenossen blieb ihnen. In de kenszeit gelang es chm, scxn Leben durch eine FlucHt n zu retten. „Hier war einer seiner Freunde, der je!;t tief nen Verlust trauert , eine Zeitlang sein Gefährte. ** SturzeRobesvierre's ward er, auf Verlangen seiner) durch em Dekret des National Konvents zurückgerufen. nahm nunmehr, mit seinem Bruder, die; Druckerei des . verband damit eine Buchhandlung. Dresen1_ Geschäfte an seinen Tod vor. Daneben crward er jfcl) durch mehrer Aemter, dnrch selte'ne,Kc1Mtnisse, beispiellose Arb. mzd musterhafte Unetgemmizxgkeit, ein bleibendes Ver semeMitbürger. Jntzem er dte höchsien Staats-Aemter, zu seine Talente ihm em Recht gaben, namentlich die ihm Wahlen angebotene Stel]? emes Deputirten bei den von Paris, aussckylug, bewreß er, das; 1789 der Ehrgeiz ** Triebfeder seiner Handlungen gewesen war. I'm Jahr). ren er und der damglige Präfekt, die Urheber der Maßregel welcbe Strasburg 7tch)fxuhz_etttg für den König erklärte. ' “Jahre 1815 hatte er nut seinem alten Freunde, der danv die Stadt reiße, einen Plan verabredet, sie für Ludwigd. zehnten _zu retten: er miß_lang aber durch die Weigerungd schall S_uchet, daran Thetl zu nehmen. Ein edle? Me vortreffltcher Gatte und Vater, ein treuer Freund, W wie ihn xte alten Wersen geschilderthabew war er em. und Befordexer aUes Guten, der Rath und Retter der . chen, der Wtdersacher der Bösen.. Die Natur hatte d Seele in emen der schdnüen Körper gehüllt. ("hm hättev vubliken des Alterthums Statüen errichtet, a s dem. * Vaterlandes. Sein Andenken Wird jedoch auch ohne, vxrlöscwzn, und sein Verlust nicht leicht ersetzt werden. ***-„ dtesen ttefer fühlen, als der Verfasser dieser Noti / sen, freund, sein Gefährte in der frühem Periode seknes Le wie in seiner Verbannung. Vom LeVrault kann man sagen: Uixit non oib1,.seä „a]jjo.

B c i [ ag 0

«|ck Stücke der Allgemeinen Preußischen Skaats-ZUMW

vom 31sten

kareß, 28. Apr.“. Am 21. abends erhielten Wir hier die ,t, daß der Kapstain Fenezu ,das Korps dex? Fürsien Hyo- erlaffen habe: letzterex aber (:ck in Terngeschr verschanze. . snd die Truppen 1mt thm außxrsi unzurrieden, zerstreuen , allen Setter) ny? beschuldigen :hn des Betruges, Mdem

nicht nur dre zyulfe der Russen versprochen, sondern st'e' sichert habe, die Griechen hätten die metüen Donau-Fe- schon genommen. Yen 22. versuchte Theodor seine ste- nonen, wovon drei Schwedische Dreipfünder im guten

die übrigen mxr voxt Eisen und schlecht find. Theodor zt j7ch ebenfalls tn semem Kloster, hat aber den Bevoll- en des Fürsten Kalluyacbt mit allen Chren-Bezeigungen reti empfangen, auf dre Frage hingegen, was Theodor ei- wolle, geantwortetz er wcxde von fernem Unternehmen auf lle a„b17ehen, wenn M Hjnucht_dcr von ihm in 48 Punkten qgemfftexx Beschwerden Abhtlse geschehen wird. Der Be- ttgte Verxprach dieses" dem Fürsien, seinem Herrn vorzule-

n2FZ. jmd wieder mehr als 500 Deutsche Familien von hier ommdt nbgereéß.o __. Fudesxewdie wéchttgüen Nachrichten 1: war geßern,_ namltch: daß dte Türken die Donau über haben, und m_ vo_11em„ AnzuZe gegen Bukarest und Tergo- eye_n. Xn Obe1chtm straßen te auf 50 Arnauten des HOP- dress tpurösxn 1äm1nt1tch bis a„uf drei niedergehauen. Jm rDtstytkte iehte sch ihnen em Haufe Bauern entgegen, [ben blteben eauf den_1 PM.?»- die übrigen entflohen, wur- ; von den Turken mcht verfolgt. Als Theodor die Nach- , dem Ayrück'cn der Türken, erhielt, versammelte er seine esetzte mrt 200 Mann die Metropolie, foderte die Abliefe- *er Armaturen, und ordxjete eine allgeinejne Rekrutirung e friedljchen Bewohner yeufzen über das unsmnige Vor- dieser Nebenan, Welches mchts als Unglück“ und Verder- r uns Alle heranziehen muß Dre üärkne Macht Der kommt aus K'rajowa, ihre Vorpoüxn sind in (Himjazi ein- und se [affen in jedem Dorfe _5 hrs 4_Leute zurück. Der olit hat den 27. abends mct etmgen Bojaren die Stadt ver-

5 Kein Theodor ließ ihnen“ nachsehen, und befahl, se in dem

otrorzem) unter Aufsicht zu stellen. .

„Domingo. Meyrs von den Thetlnehmern an der ersurrekcion gegen Boyer sind„h_ingerichtet. Dem Ober- aul und dem Lieursnanr Lam t) ere, hatte das Kriegs- egen einigsr mildernden Umstände, das Leben geschenkt, blos zu zehnjähriger Feßungsarbcic verurtheikt. Sie ren indessen gegen dieses Urcl)eii,1md begehrten Re- dessclben. Die Appellarions:Zt1scanz vsrurcheilke Tode, und sie wurden auf der SceUe erscHossen.

Inland.

chen. -- Wegen Mangel an dext nbtbigen Subsüenzmkß ßten, an einigen Orten des" hjeitgen Reg. Bez, vis ,;eizet, ullehrer, von Haus zu Haus", bet den Eltern threr Schu- eKost und Unterhalt suchen. Die Regierung derxchnxte er Umscht die sehr übelu Folgen, 'die ein solches Recyc- ußdie zarten Verhältxtesse _haven mußte, welche zwrschm ern, denKindern und deren Eltern üatrßndenmüßeu, wenn dung der Jugend, qedanhchlwn Fortgang haden_soU-„ und e_r dtesen Mißbrauch gänzlich untersagt "und dieGemexnden mt- für die Lehrer angemessene Gehälter außzuanln. * isi nunmehr auch schon in den meiüen (Hememden nach *e threr Kräfte und der vorhandenen Mtttel geschehen. 11 bestrebt sick) asigemein, den zu erwaktcpden Kurgästea meßund wohleingcrixwiete Wohnungen anateten z_u kdnnesq, rel) außere Eleganz ste einladend zu machen. Setx das Ex- * der Bädes, durch die Gtgxbe dcs Könxigs Max., an dte zurückgefaUen isl, s:“nd hinsichtlich der Bäder und Bade- /mch_re wesentliche Verbesserungen ganz zu Stande gekom- Z'lglctch snd die innerhalb der Stadt vorhandepen Spaéier- besonders der FrieDriclz-Wilhelms-Platz möglnbü ver ckd- ddel', bei letzterem belegcne Platz, wo ehemals das Ka- Kloüer üand, in einen, dem Publikum zum (Hebrauxb yf- "den Garten umgewaudeit worden, welches_ vorzugltcl) .r/dden Brunnen trinkendcn Kurgäste, von großem Werthe

.* im Kreise Gemünd gefallene Wolkenbruch hat an den leZieZUen Schaden verursacßt, der auf 30,000 Rthlr. ange- r

dem Chaussee-Baue zwischerx Stollberg und Jülich, wer- Ußkhigen Einleitungen getroxsen. , _

"Kbekg- Im Vorigen Jahre und im htestgen Regierungs- uberhauvt 41,Feuersbrünße vorgekommen. Die Asstku; umm(e„ sämmtliclxer Gebäude dieses Beztchs mat Ausfthlux; _„ sr„0'etter:Societät hes Regieryngs-Bezxrkes KZblenz gehö- _L'Ekjes Siegen, einschließlicé) der im Laute “ves Jabxes' 1520 tmnenen, Erhöhungen von 526,229 Rthlrn., haben bs 8" Ende V."“, 817 Rthlx- Preuß. Kour. betrage11.sZur Deckung der Brgn : 1! blos fur die Feuer-Socjetäts-Ka e itnOerzogthume Weß- tßein Aussthlng zu 15 Kreuz. von 100Nthlr. Brandsieuer-

Mai

1821.

Zaptkalogescknhen; dieBrandschäden in der Grafschaft Mark- aber nnd an*; den vorhergehenden Kaffen-Beßänden gedeckt worden;

_ x“- oderßxebext, (km Merseburger Reg. Bez.) Durch die beyondere Tyatigkxtt des vormaligen üändischen GenSd'armes Kren- manxkz i|_ der Wxttenxecher, welcher am uten d.“ M0 nach“ 1"? k herctts erfolgtem Geüandnkffe, den Kaufmann Dietrich zu Müxhe n tn desen Laden erschlagen, in der Gegend von EiSleben ergrtffen ts_ny am «ten nach Naumburg an das Königl. Inquéstoriat abse- ltetext worden. ,

* Magxeburg. Im Laufe des Monats hat die Auszahlung dcp den Städten der eJ-ertchowscben Kreise, zur Tilgung threr

Krrengs-xlxnlden Allerkwcbst bewilligten unterüüßungs-(Helder/ aus dem 1811" oem Fahre 1810 agsgesammelten Kommunal-AccésE-=Fond stattgehabt, und _ck namentiicl) den Städten Burg, Moeclern, Lohvurg und Zrexar, die bedeutende Summe von 41,014 RM?- 19 Gr. 7 Pf. ausgezahlt worden. _

Oppeln. » Der Tuchavsatz „ins Ausland üockt zum Theil- in FolgeSder in Jr Moldau und Wallach“ ausgebrochenen unru- he1t,verhaltnißmaßtg gegen,sonsi,und_ ohngeachtet des hohen Start- des der Oder, blieb auch dre Lebhaftrgkeit des Speditions-Handxls zu Waser, unter der Erwartung. Geschäftx in Tabac; und Wem- so wre die „Glasx abrtkation wurden auch nur schwach betrieben; dagegen schemx st der'Absaß des Zinkes zu heben.

Der Betreeb der Etsen-Fabrikext war nach wie vor schwung- hgfx. Der Eisen-Debit beschränkt stchjedoch mehr auf den inneren L*btaß und auf Kommiffions-Verkehr, als auf dtrekten Absatz nach dem Auslande. _ _

Nach der neunen Aufnahme ergiebt |ck in dem hießgen Reg. Departement r,o 1820, eine Bevölkerung von 588, 7 Seelen, wo- vxon dem Nel grons-Verhältnisse nach: “525“151 KJTZoliken, c6-255 Evaxxgelisckx, 224 Herrnhuter und 8,947 Juden m , und da jeyt der ;.)-[ächenxnhalt des iesgen Reg. Bez., nach Zutritt des Kreul- burger Kreixes, ohngxf br 240 [I M. beträgt, so kommen auf d e (2 M. tm Durchschnttte ungef. 2,400 Bewohner.

Am „8. v. M. ward die von Seiten des Ober-Ber cxbaute_?)x;axtge1tsche Kirche zu Malapane (Oppelner r.) feierlich emgewet . _ - , .

_ Zu Freioenwalde (Grottkauer Kr.) flüchtete M) am Osterfeske et1_1 Déenßmädchen vor eénem jungen Manne), der_" es aus Scherz mat einem Bündel Weidenruthenperfvlgte; dre Fltehende eilte in eme Kammer, wo eine Pistole lag. Der junge Mann er kiff das (é)ewchx,_ und" drohte aus Scherz, auf das Mädchen zu ?chießen, dre Pistole war geladen, ?ing los, _ und zerschmetterte “dem Mäd- chen den KHM; Der Ung üchlicbe_ wurde yon seinem etgenenz Va- ter dcm Krtmmal-Gerja)te in Netß'e überltefert.

_ P otsHam. -- Da der Remonte-Ankauf für die Kavalerie, wee em vocexzen Jahre, auch in diesem (“„ahrx, tm Fnlande gesche- hen wwv, snd dnza schon die nöthigen mlettun en getroffen wor- den. Das“ Vsrfnixen, welches déeKommiffion be dem erüen Ver- suche im _verßoffenen Jahre beobachtet, hat unter den Ingefeffetzen ' ein besonderes Vertrauen erweckt; diese dem Lande fo woblthä'ti- ge Einréxbtung wird daher aUgemeén dankbar anerkcxnnt, und hat auf M Neégnng der C“nsaffen zur Veredlung der Yxerdezucht, ei- nen wesentlichxn Ein uß, da st“? densélven Dtc Aussicht gxebt, dFe selbfi gezogenexz Pferde gegen haare Bezahlung an dre Kavalerte verkennen zu kö-xxnen. *

Stettin. -- Die fast allgemeine K!age'über ungünstige Han- delsverhältntsse des Oder-Kourse's, tvelche'frck) auch in dem Artikel der Staatskeitung vom 28. v. M. No. 51. „aussprachx kann nur als vöuig richt g anerkannt werden, insofern fte _xden ganzléchen Ver- fall der Rhedereien betriFt; indeß tft _se wol nicht zyretchend be- _ gründet, wenn 17e- nach dem Handel nn Monate Aprel, denHan- del des Odér-Kourses avschäßen , und den Elbkours, dem Oder- Kourse beiHandelsgefoten nach ,den Marken und Schle17em vor- ziehen win. Wenn die Nhederet em Preuß., wie bkyher, von dem Einflufse der Engländer auf den Handel und vorzu lich auf die Frachten der Schiffe abhängig .bleebt; wenn Getra de und Holz im AuIlande keinen Absatz findet; wenn, die ,Prxise inländischer Produkte nicht |eig1n; wenn dieKonsumtton dxr Produzenten und der mit diewn in Verbindung |ehenden Gewerbtreibenden sich nicht vermehrt: so wird der Handel des _Oder-Kourses, an in die- sem Jahre freilich nicht blühend werden, allein derselbe w rd doch nur das Säzicléßal ha'bY/iwechllFs dext'jßmlxdxl auf anderen ähnli-

en . andels'v en 1e m geme e a. - ck DHU diesjähel'zigen Bauten des Swinemünder-Hafens snd schon im Gange. Der Bau der Cbauffee zwixchen, Stettin und Berlin „hat jetzt wieder an efangen. - Die g_e äbrltchen Kienraupen ba-. ben sch inÖoielßn egenden sehr vermehrt, und drohen den For-

en ro e e a r. . . . ü &inß Muéklebrer Wiesenau hat, einen nge!) seiner Angabe in Anklam erworbenen Nachlaß, der da egen Burgerschule vermacht, ,Die Erbschaft gewährt nur einen reinen Ertrag von 240 Ntblrny aüein auch diese kleine Summe bewährt den uten Sinn, da der Wiesenau gab, was er hatte, und kein not wendiger Erbe vor- handen ist. Der Charfreétagward durch das gemeinschaftlich den beiden proteßantiscbcn Gemeinden it; der Sohl-Zßkérche verabreichte Abendmal bier würdig gefeiert. Die hiesgx Loge zu den 3 Zir- keln veranstaltete am nämlichen Ta :, in déi „elben Kirche, auf tbr- Kosten die Aufführung der Graun!“ “M P“ ton) Das Eintritt-

amtes nen- .