1821 / 68 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 07 Jun 1821 18:00:01 GMT) scan diff

Staates “ine envani en, riot ien verlieren kann,ohne eine

len, &“ e chäd gung afür n er alten.; * MtherKöZiiZ &? dem Storthing ierü er seme Absicht erö et.

ffnBei den lehren Diskusstonen Ober den Adel, schlug der Abgeordnete Falsenvor, Se. Max. in eine_r ehrfurchtsyollen Adresse um die Erlaubnis zu batten, daß dte, zu den _Stxzun- en des Storthtng géwähsten Deputirten, jaßdesmal m thxer eimath verbleiben, und von dort aus nur [mmer schriftltch 1 re Meinung über die zu machenden Vorschlßge, an emen_zu hriftiauia refidirenden permanenten Sekretatr des Storthmg einsenden dürften. Er unterstützte diesen außergewöhnltchxn Antrag mit der Behauptung, daß der) größte Theil der Mit- glieder des gegenwörtigen Scorthtng,thre verschxedeyen Stim- men über die, ihrer Berathung vorgelegten wrchttgsten Ge- genstände bereits schiftlich abZefqßt, mttgebracht, und auf diese mit so unersch tterltcher efttgkeit beskayden hät_tenx daß weder die unverwer ich|e Einsichx der übrt en Mstgltedex, noch eine, in "sich se bft gewonnene bessere eberzeugung, ste bewegen konnte, von der, yor ihrem Emtreffen zu d_en St ; zungen des Storthing beretcs gefaßten Memung, wieder a ; u e en. _ 3 g--hAm 24|en ward das_Königx. Hof ertchc über _Schonqn und Blekingeninftxlllirt. Se. Ma]. erö nere die Feterltchkett it na elender ede. m VojcthscTnT-n Attributen der Königswürde giebt es keines, wel- ches dem Souvernin mehr schmeécheln emuß, als dxe Macht, (He- rechtigkeit zu ertheilen. Esst das wurdégüe Attxebut des h_ohen Ranges, zu welchem er erhoben ist; es iii vorzügltckz das_ Attrebut, auf welches Ich am eifersüchtigfien bin. Aye!) empfmde tch, meine Herrn, eine sehr angenehme Zufriedenheit m diesem Augenblicke,

in'Wel em : der moralischen Tugend ein neuer Tempel erhebt, und inchwel Ftir): Ich um Mich die Staatsdiener versammelt sehe, welcbe beauftragt sind, die DoUmZtsther derselben zu seyn, und die Entscheidungen derselben in Ausfuhrung brmgen zu lassen. _ Was giebt es in der That Koübareres als“ die Gerechtigkett? Sie ist eines der ersten Bedürfmffe des Menschen, das Band und die Seele der Gesellschaft und die wahre Grundlage unserer öf-

entlichen Freiheit. Da, wo sie herrscht, blüht Alles, gedeiht Al»-

es, und ihr glücklicher Einüuß verbreitet überall Zutrauen und rieden. _ _ F Beim Entstehen der Gesellschaften und m d„er„Kmdheet der Völker befand sich alle Macht in den Händen dxsjemgen, der den Befehl führte. Diejenigen Personen, deren Prwat-Jntereffe ver- leyt war, fanden keinen andxren Beiskan_d , als in dem Arm4 der sie gegen den Angriff des Ferndes Verthetdigte, Lange ZEkL fuhrte auf solche Art eéne und dieselbe Hand das Sclmzert Hes K*rtegers und die Wagscbale derGerechxigkeet. Da aber die Völker nach und nach Fortschritte in der Civilisatésxn nmchkxn, so sah man een, daß dieseVereénigung der Macht lgefahyléch _fur pte Sixherheit Aller ej). Von dieser Zeit an behie ten_ slch dte Souverams das aus- chléeßende Recht vor, die Queue )edqs Schutzes zu seyn, und ver- trauten die Verwaltung der Gexecbttgkeét Personen an, dee sch durcb Rechtschaffenheét und Einsichten auszetxhneten. Die gericht- liche Macht, die auf solche Art von der vollztehendexxund von Her esetzgebenden Macht getrennt war, wurde nun für dte_ Völker eme ?oßbare Wohlthat und eine Bür.gschaft der Erhaltun threr Rechfe.

In Folge dieser Grundsätze fekte man die ver chiedenen Ge- richtshöfe ein'. Xe mehr'djese vervkelfältigt werden, desto promp- ter und desio üÖerer ist des Juüiz._

Diese Betrachtun_,en haben Mtcl) zx: dem Entschluffe beewogen, für Schonen und Ble ingen ein ofgerccht zu errechten; fur Pro- vinzen,.we1che durch ihre Bevöl erung, durch ihren Reichthzsm, und durch den Erwerbfieiß ihrex Bewohner so interessant jmd. Sie, meine Herren, sind von Mtr erwählt worden, um dxeses hohe Tribunal zu bilden. Erfüllen Sie Ihre ehrenvolle Obltegenhoeét; als Dollmetscher des Gesetzes seyen Sie allem Einßusse unznqang- lich'wie das Gesetz selbst, entsprechen Sie dem Zutrauen Jhres Königs", und verdienen Sie,die Achtung Derjentgen, die Ihrer Gerichtsbarkeit unterworfen smd! _

Von diesem Augenblicke an beüeht eine feierltchx Verbindung

wischen Ihnen und dem Oberhaupte der Natronal ?Macht,

ZOieses Oberhaupt schert Ihnen die. ganze Zwrschenkunft seiner Macht in dem Augenblicke zu, wo Ihre Entschetdungew die von dem Geseybuche diktirt worden, vexkannt werden sollten. Auf diese wohlthätége und heilsame Stütze stel) feüeverlaffendxseyen Sie das Schrecken der Bösen .und die Zufluchtssiatte der,Un1chuld.

Der Kronprinz wohnte, w_ege_n n_och mehr ganz wieder

hergYellter “Gesundheit, der Feterlrchkett nicht bei. openhagenx1. Jun. Dem Vernehmen nach, hat der hiesge Neapolitqnische Gesandte, err von Ambrosio, von seinem Hofe seine Entlassung erha seine,xd_iplo1n_catische Eigenscha t aufhört.

Dte 23ngt Jean von ewcascle isi mit 150,000 Pfund Knochen von arh-uus abgegangen. Es ist dies die erste La- dunJ diMes Handels-Artif'els, welche von Jütland abgesandt wor en . , .

BepGravenstein bemerkte man neulich ein ungewöhnlich großes Thter auf der Oberfläche desMeeres. Es ward so,-

lefch mit 21 Böten IFJ) darauf gemacht. In einem der- FSWM befand sich Se. uxchla_ucht, der Herzo von Augu- stenburg. . Schon wollten dj_e Ftscher die lange, ruchtlose und gefährliche „Jagd aufge_ben,_mdem das Thier. jedes sich ihm nähernde Boot zu-zersthmettern drohte, als der Herzog durch

stimm persönlichen Math und seine Aufmunterunéen scher vermochte, das Unternehmer) nicht. qufzuge en. mehren'Versuchen gelang es endlich, den Ftsch zu tödt cher ein Nordkaper von 21 Fuß Länge war.

St. Petersburg, 10. Mai. Der Ohevbefeh der xsten Armee, General _von der Infanterie Ba der Osten-Sacken isk nebst seiner Nachkomryenschast,

Grafen-Stand erhoben worden. _ __ Der Minister-Refident der frexen Zansestähte und Lübeck, Hr. Sieveking, hatte _das [WX bet Gele seiner Abreise von hier, Ihren Katserl. Ma1e|äten de;, en und Kaiserinnen vor estellt zu werde:).

Das Museum der kademie der Wtssenschafcen ' Jahr mit neuen, aus Brasilien ron dem Hrn. Aka und“ Ritter von Langsdorf, €;Russtschen Geperaßkonsul" Janeiro, eingesandten Schaßen des Thierretchs, b..

worden. _ _ Moskau. Am 23. Aprtl (F Mat) trczf Se. Könß der Erbpxjnz von Mecklenburg- chwerm hter ein, und Kreml im Palais, nahe beim Fschudow-Kloster ab. darauf gab dieser erhabene Gan, roßx Mtttagstafel, zu die Beamten der vier ersien Kla en etngeladen waren. Peterpauls-Gränz-Zollamt, (12-844 Werft: Petersburg) 19. März. Fm Iayuar kam auf dem hiesgen, ho e, von der "Stadt Kokait, eme Karawan'e von zxvet “., un 14 Fracbtwagen mit 52 Ballen und, Bundeln Maar“ haltend Pelzwerk und Baumwollxtxfabrt ate, auch x_vnrdq; nuar und Februar aus den Ktrgxüsclwn Suppen, xiega- Haare und geschmolzenes Talg emgebracht. Unter den den Waaren befanden stel) anch Preuß. Transtto-Tücher.“

Inland.

Elberfeld , 1. Jun. "Seit dem Jahre 1590 bestand ter dem Namen, reformirtes Rektorat, eine Lateeniscbe S*" Gegen das Ende des verflossenen Jahrhunderts nahm d der Schüler so sehr ab, _daß deshalb, und wegen Mange_l a die Zahl der Lehrer„ deren früher 5 waren, auf emen _N- schrankt werden mußte. -* Auf VerattlaßunJ der Kömgl. rung in Düsseldorf, beschloß tm Ighr 1817 er Vorßand, sigen evangelischen Gemeinde, dieser AnßaltNeweZMm ren Zeiten, und noch vor 30 Jahren viel uizltxbes hatte, und in welcher mancher tüchtige Mann gquxdeU durch Anstellun MehrerLehrer und andere wecknzaßtge- tungen, eine gr ßexe Ausdehnun ihrer Wir samkett I'M Die Ausführung dreses Beschlu es wuxdegson de_m erWu ! Erfolg ekrönt; denn die Zahl der_ Schuler ßteg bald (km In r1815 besuchte nurnoch ein etxtziger Schuler das R auf 80 bis 90, welche in Klassen emgetheilt, „einen]“w Untervi t erhielten. - ieses rasche Emporxfietgen eme: chen An alt, verdankt man so sehr dem Bemuhen „und tigen Etnwtrken des evangelischen Kirchen- und Schtgvo als dem Fleiße und dem _treuen Wilken des Rektors Gel der 1'tbri?ett dei der Schule angestellten Lehxer. »» TZ“, dige Fo ge war, daß diese Lehranstalt hter fortwaHrY Theiltmhme erregte, und daß der [:ter fax? exstorbenxx Jugend in den ältern Sprachen und in hdhern W;]ch unterrichten zu lassen, wjeder erwachte. _So ,wie dre thüler zunahm, zeigte stcl) das Bedx'jrfntß, em zweckxn Lokal, für die Schule zu beschaffen. Der Fond fehlte hte bei ver Theilnahme, welche die Sache erregt hatte, wu

ten, dergestalt, daß *

eine Summe von mehr denn 204000 Rthlrn , größtenthet: tien von 100 Nthlrn. durch hiejtgeBewohner zusammen » wozu eine besondre Aufmunxerunq dqrm gefunden wurde, lerhöchst Se. Maj. der Köntg husdrctch| gernhten, auf 10 zeichnen zu lassen. _

Der vpn den Aktionnairs gewählte Ausyclmß kaufte m_)“ Mitteln, ems der schönsten Gebäude der Stadt, und es [elbe auf das weckxnäßigste zu einem d_em Unterrichte gew n mehre Kia en entgetheélten Lokal etngertchtet. _

Die Uebergabe dieses Gebäudes und desen feterlichs hung fand heute im Beiseyn des Hrn. Regterungs-Chef-, ten von Vestel, der Kreis- und Ort*;behördez der Herrn chen, der Mitglieder des evangelrschen Ktkchen- undé, standes, un_d Vteler Schulfreunde statt. __

Dte Worte der Weihe sprach der evangelt1che MM, Notxrney, worauf in einem der Sacheangemeffenen Yo_._ hiestqe, auch um die Veyvollkommnyng dxr lateimschsk "verdiente Ober: Bürgermetfter Brümng zergte, was dust einst war, was“ se nun wieder geworden, und zu welch tungen se berechtige. -

Mit. ehrerbiettgem Danke wurde der Theilnahms, welche Se. Maj. der Köntg dem Emporkommen der S U“

nädigs: zu beweisen geruhet, und des treuen 2317 Zen viele Bewohner der hiestgen Stadt, durch die frenvl sammenbringung der bedeutenden, zum Ankauf des Schu erfoderllchen Summenz an _den Tag gele„t, worauf der - im Namen der Aktionnatrs, dee Schule dem Herrn ScholarMU anf noch "eine, die heutige Feier betreffende, Rede des Nek. lateinisahen Schule, Hrn, Selbach folgte.

EinePrü ung der Schüler und Gesang beschloßen d“ wel e jedes emkrth mit der frohen Hoffnun7 erfüllte/ -- Wer , welches so schön begonnen zum Woh der Bel“

berfelds, sich immer mehr vervoäkommnen werde.“

', as; die G _ “Brot dabei f:“

*- &II-KKMM des EPZÉEZCW;

edhrbücher mit Regeln

hoff übergab. Von dkesemwurdedieseNede dankend beantwo

Be 1“-

la g e

68sten Sküch der Allgemeinen Preußischen Staats-Zeit„ung.

vom MCT“. J

“Ueber GewerbeeF'reih'eiß

«s sind dte schönen Folgen der Gewerbe-Freiheit! so hört nancv'e ehxsazne Hausfrau ausrufen, wenn das Brot ihr zu der ver sletschktxochen zu groß dünkt, oder wenn Thür und :* nicht gut schließen x_vollen, oder das Hans'geräth vor der „brauchbar tyyrrd. Daß auch ehemals, als der Zunftverband MZagZ-FHY) «Lore üand, mancher Handwerker nachlässig ar- / , . , mäßtgen (Icthe bitevcn; und daß kein genießbnres Fleisch n zu ej'hqitcn war, der nch “nicbt bequemte, die polizeiliche mindeüens um «3; Pro Cent zu :““:bekßbreiten: das und so er andere UeiZelßand der ehemaligen Zeit wird freilich ver- von dczaen; Dxe rhre Freude daran ßndcn, sie aufKoÜen der n he_ran53mtrltcken. ' je _m der Erzxshxmg, so auch émNegiercn, giebt es der Me- mamherler: thx relattVer Werth bedingt stel) durch Zeitum- _,gerütgk__2.x115'vtl_*cucng_ und Karnkl'er der Negierten. Nicht extdeywykzszx aux «(»(er Akt erzogen, “naht alie Nationen ktche Wass beherz-ftix? Heyn. Mit jxdem StufewAlrer wech- , _ _ um der fortschreitenden Volk- ng _d:_e„O_i-orn:ck_: dex“ »:aatsvsrwaltung. Es gab eine Zeit day Y_Y_x-ZMWTM sek.,")? beliebt und an der Tages-Ordnung o da.; SUWOIMUUDc-n öxr Unterthanen, das Emmischen in unschuldégüen Verkehr, tn tyre gewerblichen Verhältnisse zu rundpfeilern der Staatswixthschaft gerechnet wurden; wo "gugefüllt waren, wie man es anfan- use, ni-ZY tmr um sovtel haaresGeld von den Nachbar- en zu veröccnen als _nur menschmdglich ser), sondern auch sErjyox-vene unter dte h_ervorbringcnde, verarbeitende und nde_Klaffe so zu vcrthetlen, daß ein Jeder seine Gebühr ,ketnex zuevéel, aber auch keiner zu wenig, und daß der tzent ntcht ubcrthenert werde. Aus dieser Periode stammen m -2 und Ausfuhrz Verbote„ die unzähligen Vorschriften bgranzung der Zünfte umkex 'üch, ihrer Befugnisse und Ar.- ßber dée_Zabx yer Gehtlsxn dercn sécl) jeder Exnzelne be- durke, (dee szxrste selbst smd/ viel älteren Ursprunges) die : Md Verk'aus-Ordnungen, die Taxen, die “Schau- und Y/nüaltxn u. s._ w., “ca durfte kein Schuster einen Pantoffel, acéxer e_nten Pfeffer__-Kuche_n, kein Bandmachcr eine Borte, tpshnltckger_T'ucbmacher em breites Tuck), kein Seiser ein esTau xertegcn; kurz er gab bei dem Treiben und Wirken emxh-sx: Uhexali dcr Borschriften so viele, daß man sc'ch nicht :: konxxtx, o:)ne Gefahr_ zu laufen gegen »die eine oder die anzyäYZen. Was-das Ganze bei dem Allen gewonnen hat, der Unoefamgene _mxs Dsr Erfahrung b'eurtheélen. Das Fn- .uum WMH. dabezm DLM (“seien Gebrauche seiner Thätig- d_er Ausubung «me:- angebornen Kräfte und Fähigkeiten, nkt.Zw'ax max“? jédxr Staatsbürger eine solche Beschränkung fallen lamcn, 1o„wettdte höheren Zwecke des Staatsbervan- fodern, das heeßt, so wett öffentlicße Sicherheit, Sorqe fÜr GesundYeét, Treue und Glauben und Sittlichkeit és er- . _ b__ev aber txt _de'm Mesut des“ Staates liege weiter zu l:?ndextßsxsYxMFnYng da_nch ausgleéclzgiltége oder doch dem * _) e „cm M? en 11qu e nen dä“ "e "e ßfelhaft seyn._ g S h , rst M hr Ege es nun dtese rechtl_iche Axtst'cht der Saxbe gewesen seyn, éetxeberzeugtmg, da[? dre Natcon in der Kultur zu weit vor- er), um einer wichen Vormundschaft noch zu bedürfen, _dlicl) dZs Bewxxßtseyn, Das; mehr als mc'nschliche Weisheit ébdre, ne mit Exfolg "c'tn'c'wzaführcn: genug, das System des egkerens ryard tn neueren Zeiten, wie in vielen anderen dn so auch m dem m_rsxégen, vexrlassen, in der feüen “Erwar- daiß die freie Thätigkeett der Emzelnxn, trotz mancher Uebel- öt Ce veranlanen durfte„ doch zu emem Méjk gedeihlicyerem *LfUTzrext wexde, als dre, Wenn auch gut gemeinte; doch "*,WIelndeYKeztntnés der "unzähligen individuelzen Verhält- katÉettxshekt-Frxtw'e Leitung des Gewerbes" von emem oberen

“FWW Mgßregeln derkNegierung ü'nden selten ungetheél- al" __ _ie (.xzewerbe-Fretheit durfte ihn um so weniger er- theleYadßux'ck) ehre altherkömmlichen, wenn gleich in diebung :nnwraucßlichett Vorrechte eénvüßten. Aber nicht „M Klasse aUeiZZ, auch unter derjenigen, zu deren Vor- chRnßrege; zunachst aOzwect'te, untxr der konsumirendcn en-h ie quk'ierm Mengea,_ [elbü tn den aufgeklärteren [ck, U__nv ev _kayn nls_ merkrvurd ger Beitrag zur Geschichte eihex-Widerxpruche dtenen, daß in einer Zeit wo Manche Mkr? gay ntht genug bekommen könaen, “eine Regierung ge- “ckck“, dre JEffeln _menschlicbex Thatigkeit gelöst zu haben. ck wuerde„der_(xoewerbe-Fretheit vorgeworfen: daß Man kunsttg mezhts als uxxgeschécfte Arbeiter habén werde: rselJUm-mz bet aufhoxcndev Emwérkung der Polizei der Ue- n [_an tn den Pretsen, zumal bei den ersten Lebensmit- - ov gestellt scth wxrde: ewerbe ml) überfüUcn würden, “und keéjter'jnkhr en V _ __ nden wcrdx. "NW oxaUvseyungexn, dee zum Theil "unter stclxselbst im Freihe'üeh'n/ kzat üxb, seit den zehn Jahren dax: die Ge- ett etngefnhrt csi,- nur die dritte beßätéget, und dies

sonst wol Semmel und Brot unter dem vor-'

unius 1821.

x ach nur n: Ansehung etnéger, Leicht zu ergreifender und eben so x le_tcht wceder zu verlaffendcr Gewerbe, wobei der Schaden das In- nyxduum tt1cl)k__a_l*:z' da;? Ganze trifft. Der Handwerker vernack)- la77tgt,_der Unzmthgkett wegen, die ihm nöthége Iluzvildung nicht, so wentg_ (:P _das „m manche? Beziehung sehr nützliche Wandern. qu; Gexcl)_tchl:ck)k_81t necht_»_on Zunftoerhättnéssen abhängig ist, be- wetsct 1a Won Dre, von ;L'Ue'é unzünftige Kunst. Entbehren die )ßßxxxen Akbctt'en in der Regel der Zweckmäßigkeit und Dauerhaf- ngett dee man vpr hundert Jahren daran bewunderte, so is die «ck1le _davon mä): sowol Yen Verfcrtégern als den Abnehmern z_yxu1chret_den. Die_ganz verax:derte Richtung der Generation hat _my _in dtesem Punkte vor; dem Geschmacke der Voreltern entfernt." „Özew achteten txurqus mneren Werth hatte und mir Fleiß gear- vettet war: das «oxide, Has Dauerhafte, das Beqm'me. “7th fragt man nxch) dcyz _Wohlfetlen, dem Leichten, dem durch ckuße- ren Glanz ooer_gesaarge Form sch Empfehlenden, Haltbarkeét'iü bet _der, ohnehm scyneue wechseénden Mode eine entbehrliche Ek- genxchafx gewoxden. Hanne Fournier-Hölzer,. Pläted, Lyoner- ZHol_d, Qbrtso= Kalk„ Seegrqs-Polstcv, lauter Täuschungen "einer" upptgen Armuth, smd an dre Stelle des Massiven, des Gediege- n_en, dcs, Echten getreten. Am anffaklendüen spricht st"ch dieser Kontrast tn den Wotxtxzxcöändm aus“. Die älteren waren bestimmt, dxm Bauherrn und 18:1th Nachkommenschaft eine behagliche und stehere Wohzuzng zus sch„ax7en. Daher nur die nothwendégen Zim- m_er, atöer drew gexxaung _und ttef; überfiässége Fenster verengten mcht den Raum fur dre xoloffalen Mobilien: wo aber eins ange- bracht wurde, war Zs brett uyd mit tiefer Brüstung versehen: !im- NFF? warren dte„Bdorraxl):§k€_ZTur11ebund feuerfeü dabei; dick waren

aus L_t/ roxx er Haus" ur reit die re e e ' '- ren m_:d mrt t:?cbttgßn Séßlössern/ ' T pv ? fft dre Thu auf seznen xyahc'extoexgentétckxn Z1 erechnet. Gegenwärtig Wer- den dte mettxen Haurex auf Spekulation gebauek: je “wohlfeile'r je besser; der Maney wcrd der halbe Stein abgehandelt: eng und kurz mögen dre Zimmer seyn, wenn nur die Zahl herauskommt, gm recht viel vermrethen zu können. *Die möglicbsk größte Menge 1chmaler , nahe atx efnand-r gereiheter Fcnser müssen dem Hause zur Empfehlung 2:07:23. (Helmgt es deren drei in einem Zimmer- zusamxncn zn_ prenen, yo Mrd. es“ zum Saale ge7empelt/ wenn es auch kaum emen Alkoven unxerer Vorfahren iu 'écl) fassen könnte. Vor allen thtgxn muß das Haus scbnell fertig seyn, damit es srch bald verztnxe , so_Ute es auch darüber ewig feucht nnd'swclig' _bletben; UngereOt Wäre es, diese Mängel den heutigen Arbeitern vorwerfen und ste deshglb Hen ehenmligen 1Fbléchen Zunftgenoffrn nachjeßen zu wollen; _ne [tegen in der ,xetxdenz eines frivoler gee worßencn Zettalters. Zum (Hlt'xcle haben wir den Beweis, daß wenn es gtlt, maxx man die Koßetx mcbt scheuet, sci) "aucb 1“th noc ein S_chnkel tm_t i_paéleren Gehxlfex: Endet, die Denkmäler darzut ellen wmen,_ der jckxon'téen,archttezkronéschen Zeiten würdig. Nicht mit:- der wcrx» am:) m Gegenständen des Hausrathes und der Bekéei- Yung, Wer der vollkommene Arbeit verlangt und bezahlen will, ne arch) 1th noch exhaiten können, gleichviel ob bei Zt'mftiqen oder Unzunsxigen „Wer aber vor Allem auf Wohlfet'lhekt séeht; “der muß sich fretltct) _mtt Msß'gut pegUäqen,

Daß Zucht chs Zunfiverhéxtnés und eben so wenig die Ge- wekbe-Fretheit, aber gute oöey schlccvte Arbeit im Allgemeinen entscheidet.!» davon kann gmx: stch in der Preußischrn Monarchie pxaktesch ubxrzengen, da ne “_nocheProvinzcn zählt wo die leßtere mcht etügefuhxt isi, sonchn O_ee Zunfte znr Zeit noch unangetastet bestehen und ihre ausxschlteßléchen Rechte ausüben. “Ries ist na- “xne-ntltcl) der Falljm Hevzogthnmc Sachsen , im Kottbusser Kreise, m Rcu-Vorpommern und tant'er_?ewissen Modéäkationen auch im Großher ogthume Posezt. Noch U aber niemand mit der Behaup- tung cm getreten, Haß m den„genannten Länder-Tbeélen besser ge.- nrbcj'tet wxrde als m der Nettdenz, oder auch nur besser als in g-ewerbefreten L-andsiädxen, uxtd man hört nicht, das; die Bewohner der benachbarten Provcnzcn thr_Bedürfnis an „Handwerks-Waaren in “der Regel von York konxmttttrten, oder daß selbige auf gemein- xchaftliclwn Jahrmarkten emes Vprzuges vor denen der _ewerbe- reien Orte genöffenx ode_r_daf; bet Bauten oder sonsiégen !rbeiten von Bedeutung man jensemqe Handwsrker ihrer vorzüglicheren Ge- schicklichkeit wegxn zu_ Verschreiben pßege; wogegen bekaüntlich von Berlin aus tägltck) etxte Menge von Fabrikaten und Handwerks? Waßren nach jenen zunfttgen Gegenden auf Bestellung versandt wer en.

Daß, die, Zünftigkeit xines Handwerkers allemal für dessen Geschickltcbkett bürgt, ju eme durchaus unhaltbare Vorattssehunq- da die ausgestanden“! Lehr- und Gesellen-Iahre, so weni «is das“ McMer-Stücl emen untrüglicbetr Betveis geben. Am scher- üen spricht der hffentljche Ruf das Urtheil; doch bangt es auch von jedem ab, zu settter_ctgcnen Ueberzeugung einen Versuck) im Klei.- nen zu wagen, bet dcjsen Méslingen ntcbt gar viel verloren sey. Ein verschnittener Rock oder ein verpfuschtcs' Paar Stkefekn smd keine Landes-Kalnmitäten, xu deren Vorbeugung der Staat ein» wirkend dazwischen zu treten brauche. Hielre_man es_ aber den- noch für aktgemcscn, dcm gcx'cbéxften Arhetter emen obrzgkeitlichen - Stempel auszudrücken, so ließe i7ch dees dadurch erketctmn, daß man amtliche Prüfunqetx der Handwerker veranßükkkkk UNd es dann jsdem überließe, ob c? ml) de_rsexbcn untexwerfcy, und dadurch die éZJefugnis erlangen wolle, nm scmem Scbxlde dre Bciwörter: _qe-

] pr 1"; ff und genehmigt seinem Namen anzuhängen. Weis mat: