1821 / 96 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 11 Aug 1821 18:00:01 GMT) scan diff

abzureisen iu Begriff sey, und das „soürnal as: äébnx (se,-

kanntlich eine eigentlich royalistische Zeitung) berichtet, daß die-

Minister Villele und Corbieres ihren Abschied genommen ha- be?. Der Herzog Decazes hat eine Audienz beim Könige- ge- a t. h __ Die Akademie der Inskriptiomn und schönenWiffenschaften latte einen Preis ausgesetzt anf die beste Bearbeitung desuachfte- Suden Gegenstandes: Zu vergleichen, die aus dem Reiche dsr

)aldäer "und" Perser übrig gebliebenen »Monumente, fey's der

„Baukunst oder seyen es Reliefs, Statuen, Znskriptjouen, Amu-

lete, Münzen 11. s. w. mit den in dem 30110370» enthaltenen Lehren und religieusen Allegorien, so wie mit den Nachrichten, die uns die Hebräischen, Griechischen, Lateinischen und Orien- talischen Schriftsteller, von den Meinungen und den Gebräu- chen der Perser und Chaldäer gegeben, um durch solche_ „Vex- leichung zu versuchen, ob je'ne Monumente und jene Mttthet- ungen des anäaosaca, durch diese Nachrichten, so wie um- ekehrt diese durch jene, mehr berichtigt und aufgeklärt werdep önnen. Aber keine von den eingesandten Schrifcsn hac dre Akademie des Preises werth gefunden, und daher von neuem diesen Gegenstand zur Bearbeitung aufgegeben. Dsr Preis ist eine 1500 Fr. werthe goldene Medaille. Fürst Laval-Montmorency ist. von fandschaft- Posken in Madrid, zu Bayonne eingetroffen.

Banquier Rothschild ist nach London von hier abgegangen.

Das 10mm! (10 kati: kündigt eine nene Ansgabs des Korans an , aus dem Arabischen übersetzt , mit einer Lebens- Beschreibung ONahomets.

London, 31. Jul. Am Sonnabende zeigte stck) auf der Stockbörse, beim Schlusse des Marktes, große Unruhe; über- triebene Berichte, Russland und die Türkei betreffend, so wie ganz ungegründete über MÜZYUÖIÜÜM zwischen der Bank und der Regierung, über einen jniscerial-Wschsel u. s. w. brach,- ten die Fonds um [pCt. herunter. Gestern sinddie zpCt Kons. noch nm 2 pCt. gefallen, heute früh aber em wenig wieder

ge te en.

| 9Der König hat heute seine Reise angetreten. Sein Aufenthalt in Dublin soll auf drei Wochen festgesetzt seyn. Die Refidenz des Monarchen wird in der Wohnung des Vice-Königs seyn, ein Gebäude welches sich durch Raum und eine sehr malerische Lags auszeichnet. Der König wird selbst der Hauptstadt zwei große Feste geben; andre werden von den verschiedenenBehöx'den, eins auch von der Universität vorbereitet.

Im Gefolge des Königs befinden sich unter andern 4 bt,)räs ol' rbk? Lc-äcbambsr, 4 (31'00m: ok tba Zsäebambar, 4 Stall- Meister und 4 Adjutanten. _

Se. K. H. der Herzog von Cambridge ist gestern nach Hannover zurückgekehrt. . . _

Der Fürsc Nic. Eskerhazy wxvd dem Kömge nach Irland ol en". '

f g Die Abreise Sr. Maj. nach Hmmover ist auf den 9. Sept. festgesetzt. . * _ '

Als Lord Gwydir am Donnerstage bet Hose erschten, trug er, einem der Ober-Kämmerer-Würde zustehenden alten Vor- rechte gamäß,die Unter-Kleider, welche der König am Krönungs- Tage gerragen [)atte“._ _ _ _

. Die große Fete, welche'FÜrst P.„ Estexhazy am Donners; tag Absnd in Chandos-House gab, Übsrtras an Glanz alles, was bisher bei ähnlichen Festen in England gesehen ward. Ole ganze Gesellschaft erschim in Hofanzügen und gewährte emen unwzrgleichliclxen, durch Nichts zu be1chreibendxn Andllck. Der Fürst und die Fürstin Eskeryazy smpßngen thre Ga|e_ abends um. 10 Uhr. . Se.. Maj. d::r Kdeiaugren, begletxet von den Herzogen von York , Clarencc, Cambridge _und Wellington, um 11 Uhr an. In der Racht um zwei Uhr ward gdjpELst. Se. Maj. so wie die Zerzoge von York und Weljmgton trugen die O2screichische eldmarschal-Uniform.

Die Vermierher der Pavillons und Gerüste, auf der Pas,- sage des “Krönungs-Zuges, und die Restaurateurs,_ welche zum Beiken der Schaulusrigen , in Boutiquen, Erfrjsthungen _fexl hatten, haben , nach der Times , 400,000 Pfd. Sterl. wemger eingenommen, als fie berechnet. _ _

Der reine Ertrag des, zum BFM des Westmmster-Zospt- tals Ygebenen Koncerts der Mad. atalani, war 3-5 P . St.

ie mysterieuse Personage, die durch ihrePiscolen im Gür- .

tel, am Krönungs - Tage in der verbreitete, war ein Oberster der ergschocten, amens Mac- donell. Er bezeigc in den hiestgen öffentlichen Blättern seine Verwunderung, wie in einer so großen Stadt, als London sey, und in der Residenz auch seines Landes, die Bergschotten- Tracht so viel Aufsehen habe erregen können.

Die Königin wird, heißt es, in kurzem eine Reise nach Schottland _antreten. _

Brüs]el,_3. Aug. Die officielle Zeitung vom heurigen Tage enthält eme Allexhöchste Verordnung wegen des von den Gexandten an auswärtigen Höfenzu beobachtenden Verfahrens zu Verhütung ost genhehener -Misbräuche bei _Éxtrahirung Königlicher Empfehlungs-Bridfe, indem solche oft benutzt wor,- den wären, fremde Mächtd mic "verjährten oder ganz atrgegrün- deten Ansprüchen zu behelltgen. _ _ _ Altona, 6. Aug. Der Pvmz Chri i_a'n von (Dänemark und Gemahlin, befinden fich noch in der“ ' chweizz werden srch nach dem xüdlichen Frankreich begeben; Und “dürften den 'Win-

ter in Paris zubringem . ; _ , Augsburg, 24. Jul. Dte Herzvgm 'von “St; Leu*„)

*) Napoleons Stieftochter,Hortensa Beauhaknois, geschiedene Gemahlin des Ex-Kdnk es von vlland, Lvuts Bonaparte's,-und Schweßer des Fursien ngen b“. euchtenberg.

Flle ein so gro es Schrecken

seinem bisheriger: GN.

_Sch1veden trennt, über der dazu verfestigcen Brücke., ..

' sammlung vu" Natk'vn, ibo G'eseße gewachk, Könige gewäbl'

i

welche sich auf i ren Besitzungen in der Schweiz befind ,. Makarska“ _in Königsberg,- Prof. Bessel, zum ihr Söhn, Prin? Louis,“ *) haben , sammt ihrem Haus dess Danebwg-Ordensxrnannt worden. _ __ _ _ ] gen des" Ablebens von Buoquarce, Traüer angelegt. kÜy- 15. „Jul. Reisendex w_elche aus Russland *kom;

Kas s el, 5. Aug. ZU Großkreußen des Haxtsorde tscherw daß)“ Hauptquartter de_r großen Rufftschen Goldenen Löwen,- sind der Minister der Ausw. Ange] |ck in Tulczxn beßnde, und daß die ganze rmee, _im Schminke, und der Ober ; Kammerherr v. „Bardeleben e an HLK !va? abgegangxnen Vorschläge wider alles Kommandeur ersterKlassé aber,Se-HokF-. der Kronprinz . then kem ehdkfänden, slch sogleich "vorwärts bewegen

worden. . _ _ ., Zun- Dte z'ur Uebergabe dér Floridas

Der“ Landgraf Ernst von Hessen - Philipöthal “* ashingkon, 2x _ . omMissatre; smd zu Pensacola ange-

Zau'se, der unter . dceu Spanixchen celle an enommen n. . uebeck. *.), Am 12. Jun. thürmte fich am benachbar- jamantenxVorgebirge ein schweres Gewitter auf, und ßch unter xo gewaltigem Donnern, daß das Brau- “Waffer-Fäkle im Montmorenci **) "und La (Jima- **) davon Übertäubc ward, eines Hagels', dessen Körnér ; Loth wogen. Die ganze Ebene Abrahams “s) war Eisfeld verwandelt. _ r. Helena, 23. Mai. Der ONarscbal Berrrand nebst lin, Graf Montholon und alle übrige Personen des andes von Bonaparte, haben sich an Bord des Schiffes welches nach Portsmouth bestimmt ist, und am Wsken „segelt, eingeschiffr. Dies Schiff hak auch einen Theil sxen Regimentes aufgenommen. eic „Bonaparres Tode können nunmehr wieder, wie ehe- fremde Schiffe ohne alle Einschränkung hier vor Anker

einzige Prinz vom Hessischen Wescphälischen Regisrung eine er war bei der Armee als General angestel t und "vers Zofe Zérdmes, die Funktionen eines Ober- Kamm ach dex-RÜckkehr- des verewigten Kurfürsten im J. zog Landgraf" Ernst es vor, Hessen zu verlassen; er beg nach Linz. 'Nach dem Regierungs - Antrirte des jeßjgen Fürsten ist er indessenzurückgekehrt, und in der hiesigen und Kommerzien ; Zeitung befindet fich unter der Aus Schuldige Dankbarkeit, ein, angeblich von den .“ nern des seinem Schloffe Philipsthal znnächst gelegenen chend? Back), herrührender, von ihnen jedoch nicht unterzej Aumakz, in welchem diese ihm: Freude über die .“ kcyr des Landgrafen öffentlich ausdrücken, und seine Verdienste um das Land in der KriegSperiode von 1 1813, _laut ehrend anerkennen. _ _,

Am 30. v; M. überreichte S'. K. H. dem Ku der. Königl. Dänische Gesandte Graf von Eyben, die nien Zs'Köxchlk. DÜnischdZ Elephleren - OÉdens. _ 0

er ge1 i ce“ rzr, ofrat * oktor chä“er,i ' . haltene Einladung, von Regensburg nach Würzdurg Tb “5 n l a n d . um einer Konsultation über den Gesundhetc-Zustanddex die, zur chkstellung der Erzbisthümer und sein Mathilde _von Schwakzenberg beizuwohnen. (; r.hümer des Preußischen StaateS, mir dem aus Würzbnrg 1agen, dic Fürstén sey, trokz dex geistliahex] äpsclichcn Hose, getroffene Uebereinkunst. isselben Ereigniss, die zu Anfange des gegenwärkigen

YtiotxldesZFtZrßen voZLkHohenlohe, wieder 111 ihrenvm

ran )eit- no „md zur gekehrt.) nderts di -,[:1“ " . .- ., -

' “. * , - .- .- - ? jidxung der Getjtlnhen Wahlßaacendon

JNÜ'*ch'“"' HM. Pros. T-ytel'ch/ der ruhUllÖÜN land herbeifkjhrcen, hatten auf die katholi1che ._Klkck)? iches zerstöreud gewirkt. Die Forrdauer des chhösltchen

Philolog Uzw Alrex'chums-Fdrxcher hie_se[b|, . sammen Gabsn, dtv Noch der vermeo-snen Gmecyen tm dktltch xjnes wesentlichen Thejlss WM“ Verfassung, schien be; mdem die Güter der Bisck)dfs und Domkapitel zum

ropa zu lindern. (JuBrem-m erbiecßn fich dd: „Herrn ' k/ k .' “z“.) e ' “D ***) . * _ . “** * .'. .-

wovon M' eine OM“ GUMMI SM“ M") der aa e'“ Oo-_vern1öge_n eingezogen wordsn. Cms neue Ausjcatcung de_rr

ichen Sckze war unvermeidlich, wenn uberhaupt M

zu gleichcn Sammlungen,) ,

' . o- ) ;, "„- (ck 0- 5 , der YFZ? FWI??? YZTIFZUYCFVFLL'es",“[:* «)'.«Z'O. mg des katholischen Gottesdienßes ohne krankende reich A(lerldcl “tdieselben x“xeimer1 d-'n .'UT'U'HUI 1th [erung fortbestehen sollte; neue Begcänznng der .erzbt- R'icZMadc ch )' , M*!“ )d" '. -) „VU HNO. en Sprengel, nack) ONaßgabe der veränderten Gestalt _ * ' _k ' «Ähm ' a]. “_WWUJVM „“H“-MW aatsgebiere schien ebenfalls dringendes Bedürfnis; und YÉUUÜ/ TRM“ LouUe, IMM?“ NV PUUIM/ Wu ZW" *wol als das Andere wardgrundgeselzliche Bedingung, T*,MUMM Vater emgxladsn wordedn 'N“, .O?" dahm z [cher- der Erwerb der sogenannten Entschädigungsländer xmnm-ZAm .24' d' [W LW **)-WLV? ÖMZ". W" NW-neuen Beherrscher übergiUg. Das Unglück der nachfol- 7" der: ZSMWMPLUS zu _CWVUMT- ck73") ]SZÖÉIM AUM Jahre ist in frischer Erinnerung. Als Preußen'im J. “2? dex VW? W" WLW?"ÜNNWJPÖt/„W ("'*'ZUZÖÖS T*..aus demKampfe für ]“ojneErhalcung stark“ und siegreich Mk, fUl_ “)*?" NYYNÖUMUBMNL [)“k'kén/ “WV?“ _slx? Ux*..;"ng, gewann es nicht allein seine ceutschen Staaken, die FUWW m txefer “MUS" STURM?" AY" Wm.."U'WWer öeseffen, zuxück, sondern erwarb aach, als Entschä- Rkalk lagdn _e)n Degexe M“ “““" LOWÜKMUÖ' FON LMU für den Verlust in O|en,ansehnliche Länder am Rheine, ““Y“?" NN:.)WU WU dem AVU'ÖNCYWUZ'I _B'UILNL'J- WUK“ *I ewohner in dN" Mehrzahl steh zum katholischen Glan- SchWß gesperrt uno _den ganzezx eag Nietxlcmd WIEN! ennsn. Die Angelegenheiten der Kirche, überaus wich- Nack) d'en hzer UÜYlaUsÖUHÉÜ GerUcvtLU, 'T-UU sich, weil von ihnen die B'eruhigUng der Gewis- JUÖÉFSU/ FWMNS ÖW HWPTYUUUC .d?“ O_on Rtlffchd Verbessernng der Sitten , und die Einbürgerung der PWW,„IMMOFUFVÖMMIW WUFZ/ HYUWUUZLI dex zs ngen größtencl)eils abhangt, zogen gleich nach hergestell- GMCVUÉ)?" KUW"; 2) SMW „!Uk dW UPLchUWYIL jeden die Achtsamkeit. der Regierung auf sich. Das *VW- N)"? den MWWIUU N'? PWFU 9843911 Sie REVL nis einer neuen, das Ganze des Staates umfassenden IWM" 3“ _wollen. 5) HWÜIUUUI M' MONZA and W u - Umschreibung und einer angemeffenen Ausstattung UL „den P'N'lgelx SMW UUM HWPOMWU- Q FWW Sch xSthümer und Domkapitel, wurde näcyc ÜbersehM; allein WM) d?“ DNMMLM' 9 . . . ' *Usgegangsne Zerstörung und Erschaccerung, hatte in al- , S*?„Ua/ 18- «)Ucl- _«ZW es _hslßk W?WM- M GM eigen der Gesellschaft zu tiefe Spuren zurückgelassen, MLM FWU-Ä)?" der PSPKUMU UU“) Okskkelkssä)?" _RLZWN Oderunqsn des Augenblickes waren zu dringend,- zu viel- chdlossenen Konventtoxx, 5000 Mazm OestretchM manxe'ÜZZ-fack), als daß die ngierung mit derjenigen Rom und das Kasc_e_ll S, Angelo xx:xekzett, und ans unde: _m) Freihsic, welche die Wichtigkeit des Geschäfces fo- ZM boxt dk? GIMP" bilden. .YNU NYMUTHU/ da); * ls béeibxnde Anordnung der kirchljchen Angelegenheiten LTZ? PÜPÜUM SkädkS-OLÜMÉWM BSMÉHUUSW crhal ÖT“? Ybeisüyren können. Inzwischen WUrde [chowvon ' . . es teuer Kon re es ab durck die Mini erken, in MWMU/ 90- IUl- Ihk? K- Hoh?“ dle Erzhexzo ?Wick) dieses“ (s"Zesclgxäfscs fiel, ,alles n)1ic Fleiß UKV Umsicht Wurde MUM von el_nem Prmzeu entbund-Zx, d-cxr,_m1 ter und in Berat'yung gezogen, was cms das Geliugm Sr. Ma]. dez Kömges von Neapel, von Sr. Maj. d n irgsnd von .Einsjus seyn konnte. Nack) der Beschaf- mge Karl Felix zur Taufe gehalten wurde. _ , der'kacholjsckxn KircheMVZrsaJ'ung, wie sie unserer Zeit Rom, L*“ Im“. Der P' _Mazzextt, vom OW?" U ist, auch nach dem einstimmigen Wunsche der katho- sYtheanM'jmeerr/ [| unter M KM'UÜN?" der Ink ewcÉmer des Staates, war einUedsreinkomm-sn mir dem SM! e:. _- _ _ *en mhle unvermeidlicl undwie [iednrcl dieS wie- St0ch0!m- 30“ I"“ Aus d.“ ,RUft UYU) N“ es Gosch'äftes'wuchs, so),eryeiscl)te d)as ErZeans Zeich-

n_al)m W? _Kömg, JU SUJÖMFAÖT- dl? SCHWAB)? Fw VerhandlUngen des Auslandes doppelte Vorsicht. AUZMWUU- UFO „begab sick) 1el_b| an BOW W" sregam- _ der Person des Geheimen Sraatsrathes Niebuhr, Bet Tomb parstrce er den Swanesund , welcher Norweg m Gezandter nach Rom abgeordnet, dessen ausgezeich- gemchafcen ganz geeignet waren, ihm im Auslande - ung und jenes Vertrauen" zu erwerben, dessen. er im * de m so hohem Maße und mit Recht genießt. Durch em Vertrag eingeleitet worden, dem Seine Durch- U“ HerrStaats-Kanzler, Fürst von Hardenberg, iu pé'r- . _Amyesenhsir zu Rom , die lelzte Hand angelegt, und IUUMUS dev Steuer-Wesens UUd M' BM?- Kömges Majestät nach seinem ganzen Inhalte zu ge- Kopenhagen, 4- UUI- Der leskkok des "_geryhetyaben. 'Zufolge dieser Uebereinkunft erhält" die '? K&rche des Preüßischen Staates zwei Erzbisthümer

* ' é ali er ro*ler “, von Ver. . _ .;?)EMUY CZeYahßjTF,zZ§gapoleons Sgchwe|er, Karoli aUptsiadt in Nieder-Kanada, die wichtigste Stadfaller

***) Tochter des Königes von Sardinien, geb. 1792* JUBMZUngen *!* Nordamerika. - * *

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“l“) Dai Wort Thtng ist der malte Name der groß ?WLPFZMQ Yléxäßfiatöeetxßxr'KtrlFete.ZYTJchFQLYFZZLTZZZZZ

“Hiefe'r Strom isi 250 bkeit; sein Fan beträ t" 15075“

TFUkktbmr durch den Helden-Tod des Bkitt. eneraké“ mg 15. Sept. 17591)?“ als Sieger fiel. ,

Bei Wanäs unterrichtete er sich von den Furcschkr der Aufführung der Central-Festung. Vor Schluß d. res soll diesarBau. so weit_„seyn,daß .ein Artnee-Korps hdrig ryird gedeckt werden können. _ _ _ . Dm Verhandlungen des Thinges "|“) betreffen" jet?t

undFriede beschlosxn und die bedeutendsten Reichßsacben .cn wakden: _Mc sveecelle Thmgs der Diürkkte'und Gemein schmelztetx sci)» hieß in ein Ganzes.. Das Adjekkiv Sk" groß; erhaben; Storthkng also die .hdchfie.Vees_ammlun8* ““

*) Kaiser .F'ciedrjch Noxhbarth

und _sechs Bisthümer: nämlich, _das Erzbisthum Kdlu mit

den Biskbümern Münster, Trier und Paderborn in den West-

ÜchM , Und “das Erzb'isthum Gnésen und d “en it deu Basrhümern Bx'eslay, ,Crmeland Und Kulm Pn den ?stlichen ?rovtnzxn. _Dxe Bisthümer Breslan mw Ermx'laud genossen _ tsher di? Freiherr von erzbischöflichec-“Qbhru: dieserVorngisi ih; nen Zhéltem _ -

u_m bleibt in bisher "bestandener Metro oljcan-Verbim dung nu_t Gxxejeu; Trier, Münster unddeerb'orn bilden den “erzbtschöfirchen_ Sprengel von Köln. Dieses Eizbisthum, uxaltxn Namens, ist nicht vdn Neuem gebildet, denn es hatte dteffett de_s Rhetnes zu_ besehen nicht aufgehdrk'; es ist seinen ursprüngltcheen,_ überrhethett Angehörigen zurückgegeben, und [einer eyrxwyrdtgen Kathedrale zu Köln, diesem Denkmale reut- _1cheer Größe in Kuxtß u-. Frdxnmjgkeit, dieser Ruhestäce heiliger Tro- pl)aen.*) „Folge dtNer Maßregel war die Auflösung des Bis- thumes Aachen, enzer Schöpfungdes FraUzöfischen Konkordats V.“)“ 1801, aus Trumtmrn der Erzstifrer Köln smd Trier er; richtet. Zn ehrender Erinnerung an die Grabstäte Karls des Großen und an den Krömings - Stuhl so “vieler Kaiser und Könige von Teutschland, wird ein Kollegiat-Stifc am Dome zu Aachen h_estshcn. DaF kleine, aus einer Rei'chsabtei ebll- der_e Hochsklfr Korvei erli1cht-, aber erst mit dem Tode eines jetztgen Fürstbischofs. ,

Münster , Paderborn, Trier , Stühle "von inehr als tausendjährrger Dauer sind der Ergebenheic' ihrer Eingewidme- ten und der Geschichte künftiger Zeiten erhalten. Gleiche Rücksichcdn der Achcung für das Be'kehende und der Ehrfurcht für geschtchtlich2 große Erinnerung, erhielten derStadt Gnesen il)rHeiligthum,uud dem berühmtenErzbisthnMe dieses Namens, Dareyn und Würde, in dsr Vereinigung mit Posen, nachdem der bei weitem größere Theil des erzbischoflichen Sprengels im Königreiche Polen abgetrennt worden war; Die unter einem Oberhirten vereinigten Sprengel bdhalten jeder sein Domscifr; so wird das Grab des heiligen Adelbert zu Gnesen, dieses Apostels von Preußen, gebührender Ehre nicht ermun- geln; Der bischöfliche Sitz von Kulm wird nach der Abtei Pelplin, in die Mitte der .Westpreußiscben Provänz veriegr, wo die schönste Kirche des Landes, ein Gebäude an Umfang und Addi der Formen mit den ersten Kathedralen wetteifernd, ihn aufnimmt. _

Alt _gewoZnte Verhältnisse haben die Grafschaft Glatz und einen kleinen [)eil von Ober-Schlesien,unter OesWeichsche Prä-

laren gestellt, unter dieC'rzbischdfe von “sprag und Olmütz; so wie einen Htrten-Srab über

umgekehrt der Bischof von „Breslau,- Oeskreichisch Schlesien ausstreckt.

Bei den freundschaftlichen Vérhältniffon beider Höfe und Völker, war keine Anfoderung da, diese Verbindung zu lösen; alle übrige Theile der ONonarcyie sind der Verbindung mit fremden Erzbischöfen und Bischöfen enthoben;

Hienach sind die Sprengel der neuen Umschreibmlg fol- gende: Trier, an derösriichen Gränze dez Scaates, Umfaßt, mit geringer Ausnahme, die Gemeinden derRe'gierungs-Bezirke Trier und Koblenz.

'Der Sprengel voanln erstreckt fick) über dée Regierungs- Bezu'ke Köln , Aachen und Düffekdorf. Unter dem Bischof? von Münster stehen die katholischen Kirchen der Regierungs- Bezirke_ Münster und Kleve; auch béhäjc dieses Bischum vor- läufig Minen auswärtigen Sprengel. Das Bischixtn Pader- born vereinigt unter fich, die katholischen Gemeinden dei'Regis- rungJÖBezixke Minden und Art1§berg,kauch die der LandeErfurt und Ciclyseldziym sind auch die zerstreuten" Gemeinden der Provmz Sachwn zugetheilr. Die katholischen Kirchen der Laux sitz Prenmxcher Hoheit, desgleichen die Obersckxlesischen Kreisé Yemllxn und Pleß, erweiterten den Sprengel des Bisthrmies

res au.

_ Dll kakholsscheGemeinde der Hauptstadtdes'Staatés, und ihre Schwester-Gemeit1de11 zu Potsdam und Stettin, Frank- furt a. d.O. _Straand, Spandau Und Brandenbm“g,sind eben- falls unter die Obyuc dieses Hirten-Scabes gestellt, doch so,- daß der jedesmalige Probst zu Berlin, die Aufsicht-Rechre ver- rvaxtet. Die Ehre näherer Verbindung mit der Hanytstadt "ge- bührce demBisthuMe Breslau, als demjenigen, das zuerst dem Preußi chenSzepter gehuldigt, wie denn auch die hiefige katho- li1che irche, der _Fürbicterin von Schießen, der heiligen Hed- wig, durxh Friedrich den Großen geweihec ist. „Der Sprengel des Erzbtschumes Gnesen und Posenverbreitec sch,- mit „gerin- Fer Ausnahme, über die Regierungs-Bezirke Pog'e'n and Brome erg; der Sprengel von Kulm, in gleicherArt,“ über die Regie- rungs-Bezirke Danzig and Marienmerder, mit Ausnahme ei- “nes kleinen _Theiles, der nac!) Posen gehört,- und eßni'geßr Abtre- tungen an Ermeland, welches übrigens“ seinen altenUmfang in Ostpreußen beibehält- ' _ _ ' '

Des Königes Maj stät hatte" diese Didcesan-(Iircumxcriyxi- 011 durch ein fies Kabinets-Schr'eiben vom" 6-“April v. 3; in vdraus zu gene igen , auch Wegen der Ausstattunkx dk? Erzbrsrhümer, Bist ümer, Domkapitel Und Bisrhums-Behdrx den, seine Willens; ein'unZ zu eröffnen geruhch "„Für ange- messene, nicht Überflüssrgé, a er auch nicht kärgliche “Ausstatkufxg“ so _lauteren die väterltZen Worte dieses Schreibens „MuSch- daß gesor r Werde.“ 'n diesem "Gesste ward derhandElt UW abgeschlo en. Das Einkommen der beiden Er bischöféund des Bischofs vonBreslau, ift auf-jährlich 1Zx00? “ZUK béstkka-J das Norwal-Einkomtnen der übrtgen BUchöse au 8000Rthlr- übergab, krach der Eroberung die vorlaufbewahrten Gebeine der heilt en drei_Kd-„

von Mailand, " r Dom!- e . ,

nige, demErzbischofe von Köln zur Aufbewahrung'm Kirche. _ , _ .