** UND-„ch-H«UQ.-Ü ..:W“MMB..W„É-W
n rland werden mehre Vexiammluxi ooxigreama)“ PersonenYehalten, Mittel ausfindigÉuvma en , wis ici) dem dortigen, noch immer ungedämpfreii „U|? des Aunxyies ain wirkiamsken steuerii lass . :Die Geistlichkeit hat den _Einfiuß, welchen. sie friiherhiii auf die' Gemächer behauptete, saft ganz verloren. Ein katholischxr Geistlicher in der NewcaßlerGegend, welcher bié ;Gewalct ätigkeiten des „Landvolkes voni Altgre „her- ab, erth hatte, er ielc in derselben Nacht einen heimlichen Be uch , und wurde- mit dem Top? bedroht, falls er n_och ein- mal wage, den Mund über die en_ Gegenstand aurzutlym. Wenn die Häupter jener Meuchler einen Raub oder Mord be- schlossen haben, loossn sie, wer das Vorhaben ausfühxen _soll, und wer sich der Ausführung zu entziehen sucht , bü'xzc ielbsc
' sm Leben. . . . mchJachrichten aus aris zufolge, beschäiftigt die höheijen Zir- kel in Paris gegenw rtig eine sehr traurige B;:gebetxheit. Hr. v. P. ein jiinger 9320111101115 Neuschatel, Bssikzer eines Ver- mögens von 5 bis 6 Mill. Fr. [)euratl)ets aus Netgmig ein jiinges ab*:r armxs Mädchen, Frl. v. L." Bgld „bekeanxoei Va:- d.-.;ick1: gegin ihre Treue. Um fich Sicherheit h_ierubei zu bei- schaffen, gab er eine. Reise vor, vbi-abjchiedete (sick) von seiner
eriiuhiiä, kehrte aber unbemerkt in seine W9)UUFLI bald zu- rück, fand die Treulose in den Armen ihres Verfuhrers , und
' “ beide. . . . MUNHÖJU Uiid deffenBevölÉeriing wn'd ]eden Tag “"RÖU'ÖW Die dort zusrst gemachten Vsriiiclze, deti Schwarzen Freihiic und "Bildmig zii gsben, z-Jigeit ichon jetzt höchst wohlchacige Resultacs für den Flor iind bie Y_UHL bes Landes. 1
In Paris ist ebsn em; Schriix erichieneti: „Der Malti):- ser-Orden in Korsika“ worin vorgeichlagcq MZ, dissen Orden nach Korsika zn verseßen , da gedachte Zniel Frankreich mshr " 'n e. - . koste LazlrkiexeinFF gPort au Prince meiden bib_Tliikiiiist eines Päpstlichen Nuncius, begleitet" von vielezi Buchösen , um die Inte rität der kabhol. Kirchx _auf der Iniel zu erhalten. Boyer will ei dieserlGelegeiliheic ieme Vermählung mit der Witwe
' ' eri be 6 en. .
PUHT-ILZÜfFelé 7.937,01). Des Königes von England Maj. find am 5. d. M. abends hier eingetroffen, und hgben ihre Reise gestern frül) über Bcüges nach Calais fortgeießt, wo Allerhöchscdieselben heiite eiiicieffeii werden. . _ Graf Claucarty istcl UdUMLTZlbai' aYYJandgeanbreise seines
rains wieder na em aag * . , . . SouYarnJstadt. Der) Graf von Jsenburg-Ptziliypseick) hat ich, nach den hiesigen öffentlichen Blättern fur iniolvenc er,?
lärtFrankai't, 7. Nov. Se. „Königl. Hoh. der Herzog von Cumberland ist heute von L'.ittich„hier angekommen; ..
Freiburg in Breisgau. Bei der am ZZ.“.Oct. hier gefeierken Kirchen-Vereinigimg, ward auch yon kLthbliiclzey Seite eine erfreulich-x Theiluahme aU dem weichtigcn Jene b::ivieiKen. „ Hannover, 9. Nov. Der Prasident déi: e_rst-zn KTM; mer der allgcmeinen Stände - Veriammlung, (Gras von Mer-
veldt, ist zum Kommandeur des Königl. Gaelphen-Ordens er-“
t orden. _ 1101111932121“ eim. Da die hier bestaiidene m_Nr. 125 d. Z. erwähnte ailonisch-reformixte eGemeinde , mcc bei' zu Mag,- debiirg in Biziehung steht, 10 durfte folgender Ariikel dariiber in der St. Z. nicht am_ :.mrechieii Orte ssyn. Mehr als 50 Jahre vor Erbamtngsuuierer Stabt, harren ichon von den, un- .cer „König Philipp 11. von Spanien, VFW!) dei: HEUFVL boi: Alba verfolgisn Und vertrisbenen Proceiianxen i_n “ „ÖM NRZ"!- schaniedsriaiidcn, (()01111*00§.Wa]10m»3)Yixie sich;; dér Pfalz ätigcsichit, wo sie UUM' d_em kdl?“ Kurxurxcsn 73,1.sbriä.) iii. eine fi'siiiidlici): AUschms'saUde'n,' freie ULbiilZZF iyibs Gotiss- Dieußeßeiue völlige kirchliche Citii'icl)siit:g axisojzeii_ilici)eii Mir- teln und mancherlei andere Freiheiteii iind Pi'iNieJieti gestaxtet erhielten. Zu Frankenthal hatcxii sie sich_z11srsi' _tiisbei'zxelanen, und diesen Wohnort bald von einem Doris zu einer biuheixden Stadt erhobsn. Hier war daher der Wkiickei'oi'c und der Sain- meiplaz aller später Nachgekommenen, _die ßcl))Vbt1 da aus esst in die Gegend verbreiteten. Das Dorf S1. Lambrecht erbaii- ten fie; zu Oggersheim undm-Otwtenbsrg ste_dbiijen si; "sich an; diesseic des Rheines ließen U? nch zu Heidelberg insbes. “Uiid erbauten das Stäbchen Schönau. Uncsr Kurfürsi FLZLIOÜLÖ 17. wurde 1606 das Dorf INanheim zur Stadt _UildQJZskilsiig angelegt. Wallonische Ge lichtete waren der größie .IZFTÄ. ih- rer Erbauer und ersten ewohnsr. Nach dem" 5.1;äi)rigen Kriege, in welchem 1644 »Maiihemi gänzlich zer_störr WOW?" war, waren sie es zum grdßtsn Theiie .rsicdei', bis es 1121: er- bauten. Als bald darauf im Orleansichen Krisgs, 1680, unsere Stadt jsnes unglückiiche chhixksal abermals erlitt , fblgce der größté Theil der hier aniäffigen Wailonexi, der Einladiing des Kurfürsten von Brandenburg, und zog in Mxiffe gegen 400 Familien - nach Magdeburg, wo Z; als _xine besonbexe Kirchen-Gemeinde unter dein Namen,. alloniiche GLMEUWS von der Manheimer Kolonie, bis in die lezten Zeiten bejian- den haben. Nur wenige blieben hier zurück, zu wenig, Um als Gemeinde fortzubesteh-en; anbei; hatten fich ]chon sxüher mit der teutschen Gsmeinde vermijcht und derselbeti einverleibt. Mittlerweile waren aus dem Inneren vonFrankreick),nach Auf- hebung des Ediktes von Nantes (1685) vxrtriebene Prbteskancen auch in der Pfalz angekommen. Yon dieseiiFranzößschen Re- fugies hatten sich auch Fier eine Anzahl nieder elassen, urid an die wenigen hier geb iebenen Wallonenange chloffen , mit denen zusammen sie,bon 1696 an, wii'der. eiiie beseonderx Fran- zösiche Kirchen-Gememde bildeten, die bis ]ezt Faterhin. unter 2, zulezt wieder unter 1 Pfarrer und Schu ehrer hier be-
*
ständen hat, aber nie mehr über die Zahl von 500 Seesen kommen ist. In sämmtlichen Wallonischen oder Franzdsjs Kolonien , selbst in deiien , wo keine T_eiitschen wohnten , allmälig die Fratizösiichs Sprach: erloschen, und so muß:. türlich auch der Gottesdienst in teucscher _Sprache einges werden. Aus diesem Grund.: wurden sie in Frankenthai _ in Heidelberg, vor wenigen Jahren,nach dem Todeihreyi, farrer, von den Landes-Regierungen aufgehoben. Aus .,
" elben Grunde hac die hiesige bisher Walloniiihe Gewej
mir der bisher teutsch - reformixten aus eigenem Antri eine Uebereinkunst zu ihrem Ziiiammenbegeben _ in eine .; meinde getroffen, welch? nun in VZleug geiezx ist; In die Uebersinkunft ist unter andei'en bestimmt, daß, 19 lange eine gewisse Anzahl von Theilnehmern sind?,k, jährlich 2111.11 dazu bestimmten Sonntagen, eine Kojiximunion iii Franzöß,“ Sprache mit dazu gehbrigen Französiichen Predigten geha werden soll. So wie ]chon hiedurci), wenigsiciis auf eine gere Zeii hin, das Andenkenber hiesigen Waiioiiiichen Gem.. lebendig erhaltsn wird„ sy ist dafür noch „diirch eine zweit.. stimmmig aiif alle Ziikiinsc gosorgr. Eswll nämlich aileri an dom Sonniage, an welchem die Zuiammenbegebiingv' Kimbsm start hatte, vor der_ ganzen Gemeinde, eine _Erinneru Pi'ebigi“, an die Wallonijcye Gemeinde, in teucicher Sp. gzyaiisn werden.
München. Am 1. Nov. ward der Freiherr v. Gebsattel den Päpstlichen Nuncius zum Bischofe kons-xki'irt; imd hierauy gesiern, mit allen Feierlichkeiten, Die Ekhebung desselben zum „Giscbofe durch das Pallium statt. (So heißt bekanntlich der lene Mantel, den die Römischen Kaiser seit dem 4ten Jahr derte, an die Patriarchen, als Zeichen ihrer hohen geiiilichen walt, zu verschenken pflegten. 100 Jahre später fingen die triarchen selvsi an, den Erzbischdfen, beim Ilminntritte, derglei Pallien 'zu senden, und in der 872 zu Konüantinopel gehalt Kircheii-Beriammlung, ward als Gesc!) bestimmt, daß alle M politei*i,ickon ihrsn Patriarchen, entweder durch Auflegung derbi odcr Durch Zusendung der Pallien, konséi'mirt werdcn soliten. Päpstsmachten aus diesem VcrleihungI-Rccbte, bald eine e. bége Emnaynw-Q'aeile; und es giebt Beispiele, daß für ein soi. schüchtes Ober Kleid, 50,000 („Halden nach Rom bezablrwer niniéten. Dieser koübai'e Schmuck beiicht seit dem 1200: Fabri derte, aus einem vier Finger breiten, wollenen weißen Kragi/ii übevben Priester-Oi'ngt um die Schultern geworfen wiki. Cx Streifen davon hangt über dem Rücken, der andere etwas NW über Der Bruü herab; ixeide sind mit" einym rothen Kreuze viii" net. Das Gewebe wivd duycl) die Noiinen im Kloüsr St. A9 zu Rom, aus der Wbüe geivcihter Scimafs gefertigt. Das. lium ist zugleich des Erzbischofs Todten-chmuck; er wird da begraben.) Nach dieser Fciiiichkeit legte der Eisbisclwf ITU? geschriebenen Eid, in die F“")iiiidc Sr. Maj. Des Königes a;), „i). ward derselbe in seine Metropolitan-Kircbe eingeführt. "Z:“:ii lien reitet LR dahin auf einem weißen Zelter: in TAlksiÉÜiMDn man diesen Gebrauch nicht auf. Der Erzbiscl-iof ging daher,:r einem reichen Baldachim und in der Mitte eines langen wol) ordneten Festzuges, zur erwähnten Kirche, und nahm den erzbis. liaben Thron 0:11; hierauf wixsde die Päpßiicbe bezugbabendeB öffentiick) verkLinOet, und iväbx'eni) Dc); Darauf folgenden“ AMW; nischen Lobgesanges, ward das Domkapitel mid der““übrigeiiie zum Handkusse gelaffen. Gestern und heute wurden 100ii auf Anweisung des Erzbischofs, öffentlich gejpeisi.
Wien. Die Weinlese in Ungarn [| im Ganzen dür“ ausgefallen.
1107??? in den Piemontssisckwn FLsTUUgEU-verkh'ZilketiTk pen, beckagen gegenwärtig nicht mehr als 14000 “Mami.
Solocl) U .' 11. DW Bilbizaner Eggensch11iyieiy sich vom Wagner - GZisilcii ziim ausgezeichneten Krit 01111101“ geaibcik-er, und i. J. 1.5;0/1, in Pakis, den Preis in Biisyaxiec-K1Ust erhalten harte, ist hier am 11. Okt. im S“ tai g::storbcn.
Liv orno, 29. Okt. Von GMUa ausverbreitec sich so 05.7113
Gerücht daß an 50 fiir Konstantinopel befrachrere S&W-
iixcr Fahrt umgskehrc, und mit der Nachricht ;,.Uriikgekomm.
„ em eingeführrwerden, _allsin die Zügokloxgkeiß der ,nsnSnYFMe die Realisirung dicies Planes iinmög ich. Jedxr ; t, Was er braucht, wo er es findet; undbei der.Gclegenheit
t er auch das,was er zu seiner Siibfistenz nicht braucht. „; assy. Am _18.Okt.wardhiernachstehenderFirman der Ho- Pforte an die Befehlshaber der Truypen in der Moldau,
( ema t. ,:lHonere rte, ochmögende Rätbe, portrefflichx Admiizi- oren der Welt, einsichtvolle, sch,arfimnige und mit versthte- n Talenten vom K_ömge des Himmels begabte Handhaber Volks-Angelegenheiten.“ , .
„Du wirklicher Gouverneur urid Nazir von Braila, Bg- Pascha, dann, Dii Czerkedschin der Moldau, und mein ier Salih Pascha“ _ „ _ „unsersx: Hohen Pforte ist kund gewordxn, daß im “auge der ProvmzeiixMoldau und Wallachei, alle Apo- n verti!gt, und einige der e_rstsn Unserer g.;fiüchtecen gsx „'n Rayas wieder in ihre Heimat!) zurückgekehrt, atibei'e
bereic find zurückzukehren , und nur wegxn Éi'tnaiigx- des regierendsn Füiiicn, .„ wodurch nicht mir bis stischen Gefälle, als MONT). Salzgi'uben und aiiderc Ein- ce ohne ails Bbrwalxng bleiben, sondern auch die Bebau- der Giit-er der, nach Kronstadt und in die Um egcnd Ge,- recen (310.1) lisgen geblieben sind -- diese bsichc iiicht
Werk "[ckst Zbinien.“ . ' „Da nun diese zivei Länder,. Wallachei urid Moldau, die «[,-Kammern meiner mächtigen OJTOtiarchie getianiit wer-
so ist die Hsrsiellung der Ruhe und Sicherheit in den-
:: nothwendig; darum sind sowol vpn Uns, als guck) unseren hochansehniickxn Bevollmächtigten, die möchigen hle des Inhaltes erlaffen worden, .qu glle „getreuen, chen und unrergebenen Uncerthanen, die sich in die benach- en Staaten gestiichtet haben, weber an ihren- Persoiien
an ihrem Vermögen etwas zu besorgen habari ioilen; viel-
, werden sie in dem vollen Gamiffe ihrer bssxelxnden _und
zii errhaiienden Privilegien bleiben, und ioil_ “Qahsr jeder Men in seine Heimarl) zurückkehren, alle Bciorgmsse von verbannen und sich dem Feldbau WWUWU.“ . „Alles dieses soll durch öffentliche Aixsi'ufiingen, [ywol m Hauptstadt als in den Distrikc-Scädcen und Dörfern,all- in verlantbarc werden.“ __ . „Diese Lage der Dinge heir bis zur Ernennung d_es Fiir- zu bestehen, bis wohin die bevollmächtigten Kaimakans
Regalien desselben vei'walcen, und die Landes-Angelegenhei-
nacl der Ver“assimg [eiten werden.“ _ „D)a übrigenss aus deuBerichcetx _des Beziex und Czerksd- der Moldau hervorgehec, 'das in den si'iihei' erlassenen sten Befshlen, der Bojczren keine ausdriickliclx Erwäymxiig ab, und sie,dadurch beiorgc gemacht, Anscanb nehmen,.m katerland zurückzukehren: io ward dei'Pforce io'woi dsr Be- des Kaimaéans d::rMoldau, als aiich der, mit vielann- rifren von Personen aus ber Bojaren - Klasse ver,:yeiie maisar vorgezoigt, Und es iir daraUs entnommen worocn,
fie getreu, vornehm iind unschuldig sind, und daher den -
gen getreuen Unterthanen gleich geachtet iyexden miisisn.“ „Ihr. erwähnieu Bojaren werdest bayer dieien hohen Be- Allen die es angehetxzurKetmtms bringen, mo_em Ihr zu- ) dessen auch Unsere Uiik8i*khat1?11 persichern mbget. Ihr et Euch der gehörigen Mistel ixedienen, iim Jeden, ohne nahme desStandes, zur Rückkehr “;.-„i vermögen, wsil es re iveisesie Absicht ist, bsi; jedem Uiiibi'iixm SWELL?“ und störte Ruhe zu Theil werbe, iind Nicumnd, wos Ytanbes yu möge, insofern er Uti!chil[dig uiid'ehriiclx ist, s Uebles zu befürchten, vielmehr alle Atiipci'ich)e aUs im.- 'Kaiiiriichr Huld und Gnade zii machen h_abe.“
„Jaber möge demnach seine Pfiichcen erfüllen, und Eiicl) * es obliegen,dies allgemein bekannt zu machen.“
. „ .*: "* ' )*“ * '! s *, .9' ;).; s-ey-en, daß die Griechen die Dardanellen in Blokabsiiandeikizi MÜWLMOPCL, 10-Okt.(2[ d.O17c1.B11-b.) Oi» Lisch-l
härten, und keine Ladimg mehr hineinpassixen ließen. Turin. Dsr General-Major Cav. D. JNatreo des neys, isc zUM Kriegs- und Marine-Miuister ernannt wp Warschau. Die neue Amtskeidung der bei dcr hie! Universität angesiellren Professoren bsscehr in schwarzen * imd himmelblauen Barecs; der Rektor zeichnet sich durch, himmslblaue Toga und ein weißes Barer aus. Die“ kane tragen an Ketten um den F als das Universität : Zi und der Rektor dasselbe,ec1vas gr ßer, an einer dreifachenK
Wilna, 19. Okt. 11. St. Se. .Kaiserl. oh. der G FürstNikolaus haben am 10. d. M. abends un ere Stadt der verlassen, und sind nach Petersburg ziiri'ickgereist.
Von der Moldauschen Gränze, 24. Okt. .. Türkischen Truppen , die bei Foltitscbetii standen, kati" Großherrliche Besch] zu, nach Zbrail zurückzugeben , wei durch ihre beispielloie Plunder ,- Wuth und Mordsuchk/ den Unwillen des Großhsrrn im höchsten Grade zugezogen ten; allxin sie widersetzten sich der Rückmarsch- Ordre, Mid kamzwiichenihnen und den zu ihrer Ablösung einrückendenT pen, zu bliicigen ThäclicsMeiten; endlich zog die zuchcloseHY mit der größten Erbicterung ab, und bezeichnete ihren";- durch Raub und Verheeru'ng. Bei der Bestürmung des ' sters Sek, geben die Türken ihren Berli: auf 2000 M" aii. Es heißt, daß für den bevorreheiiden inter 10,000 ken mit 100 Kanonen in die Zoidau und ein gleichsi' Korps in die Wallachei einrücken werde. Bei dem giinill Mangel an Disciplin ist auch Salich Pascha außer Sta'
ben rä li vorfallenden Exceffen der Janik aken Grä _ 9 ch sch Mig Notiz davon) hören und lesen Mit Verwunderung,
zu sel,“.en. So sollte unter andern auch eine Art von
.“ déi'Tiii'kischen Flotte hat, nach iyi'erVeremigungmic der des dan-Bei und mehrenSchiffen bes Gouvcinxiirs von Aegyp- nd des Dei) von Algier, in Nkorea und auf deiiJnieln
Schrecken verbreitet. Bis jetzt wußte man mir in Kori-
ÜWPel, daß sie die in den Meerbusen vonOYociiti 1100.
W- und in anderenPlälxen der südlichenHalbmjciftattomr-
riichischen Fahrzeuge blokirt halte. Was von dieieii Fahr- en nach Hydra , Psara u. s. f. zurückgekehrt war, wird Herbst gewis nicht mehr auslqufen. *,- Nacl) Brie- us Salonichi währte der hartnäckigs, bereits im Jul. bc- eiie Kampf zwischen den Türken, und dei: auf der Halb-
] Kassandra verschanzten Insurgenten immer noch “sort. im Laufe des August und September unternommenen
M der Türken gegen diese Verschanzungen, liefen alle los ab. Am 30. Sept. erhieltman zu Salonichi die Nach- daß eine vor Kassandra gelandet.: Verikäi'kiing von 600
chen, von Jussuf-Bei rotal gsschlagen und vernichcsr wor-
ey. * Athen war von den Griechen verlassen, und von ürken eingenommen, zugleich aber ein Raub der Flam- eworden. Auf Kandia haben die Türken sich behauptet.
Miele fremde Abenteurer sind bereits- in Morxm angekom- um die Griechen in der Kriegskunst zu unterrichten. Auch
eiträge aus anderen Ländern ioll mati “zu Hydra erhalten
- Diese Hilfleistunsen stehen aber in gar keinem Ver-
M mit den Bedürfnissen und Gefahren „des unglücklichen
s. In Konstantinopel hat man überbie heutige _Srim- ; der Griechen natürlich zuvei'iässigere Data, als in ben
kstädten des christlichen Europa; und die_Franken nicht
sondern selbst die Griechen (denn die P?iiielmäimer neh,-
was über diesen Ge enstand , o wie über viele & uli e dem Europäischen PublikZm vorges wälzt wird. (DiesehE'rYäßmmg giebt dem Oestreichschen Beobachter Veranlassung, die in ver; schiebeiien Blinkern enthaltenen Nachrichten, daß der Sultan" von keinem Kiosk in Bujukdere aus, der „Griechen-“Ersäufung' zugesehn; daß der Leichnam des Griechischen Patriarchen vor der Wohnung des Barons v. Stroganoff vorüber geschleift worden; daß 150 Jungfi'auen öffentlich entweiht worden; daß- die Juden thätigeii Antheil an der Ermordung des Patriarchen geiiommen; _daß die Familie Morast“ emishandelt worden, und daß 3 Seeichlachten vorgefallen , as ungegründete Gerüchte darznstellen.)
Zanc'e, 20: Sept. Tripoliza ist beinahe ganz demolirt. Nachdem Navarmo gefallen , ist das schwere Geschüß nach Tri.- poltza gebracht WVWM- Die Griechen haben einige Vorräthe an Waffen und Miinikibn in dcr Fssrimg gefunden. Di? Tür- ken sind in Morsa noch mehr eingesückt, vielmehr smddie Griechen forcdauernb Herrn des Landes, bis auf diejenig-en seien *Pii'llkks,'dle jich iioch halben. » Das Korps, welches aus a- lonichi ging , wurde durch Perrhäos und Odysseus geschlagen, und litt auf seinem Rückzug.: viel, ehe esoie Päffe errei- chen konnte. Was von einem Türkischen Korps gemeldet Wiirde , zvslches aus der Gegend von Janina,“ 10,000 Mann stark, ausgebrochen ssyn soüre, ift erdichcet. Der Krieg in C'pi- rus und Axtolien besteht beinahe abgixschloffen für sich. Die Flotte hat sich vor Hydca vereinigr, Uni) iii nun, wie es heißt, ausgelaufen, um die Türkische Seemacht aufzusuchen, welche neulich guf der Höhe von Zante geki'exizc hat. Diese „Türkisch- Aegypti|ch-Tiinesi1ch-Algierische Flotte bcsteht aus 60 Sbgeln, worunter inbessen 1er drei Linien-Schiffe und einige Fregatten befindlich seyn iolleu. Das Übrige besteht aus“ kleinen Fahrzeugen. Fremde Krieger werden in Griechenland dnrchaus nicht gesucht iioch ge:vünscht, wenn si“: nicht mir Allem wohl- versehen und ausgerüstet kommen. Mehra hat man wegen Mangel an Waffen und Munition gar nicht unterbringen kön- nen; am wenigsten brauchbar find die des Krieges ganz uner- fahrnen jungen Leute, dergleichen Mohrs bei ihnen eingetroffen sind.
Madrid, 25. Okt. Die Inhaber der Prämien-Scheine imd Zins-Koupons von der Anleihe der 200 Mill., können vom 1. Nov. d. I. ab, sick zur-Erhebung des Betrages eiu,- finü-en. Die verzinnsliche ZLatioiralsiiwld beläuft sick) bis jetzt aiif164,830,279 Reaien (cls 7011011) wovon die Zinsen jährlich 7,„561,607 Realer; betragen. Die seit dem 1. Jan. 1). I. li- qmbii'ren lebenslänglichen „Renten, erreichen die Summe von 4,570,551 Realen, u. die unverzinslichen Schulden kommen auf 8484570,268 Real. zu stehen, werden jedoch nur bei dem Ver,- kauis von Nacional-Giitern, durch die Annahme des Weiches an inhiimgßact, eingelöst. -
Z:: Tbi'cosa hat man ein Abnehmen des Gelben Fiebers beinsrki; ibbald siii) diese Nachsicbt verbreitete, eilte Alles wie- der in die vexödece Scadr, ohms RÜi-"kslcht auf die dabei ob- waltende Gesahr. Bis zum 26. Sept. hatte der Tod 7000 Bswbyiiec der unglücklichen Skadi [)iiigeraffc. * Von 300 Hummeln, die ati: „i.O“r'r. eingsbracix wiirden, waren am fol- genben TNOi'gen niir noch 17 am WM. Die Brigg Malle- Poi're, welche die Korrespondenz auc» Wkaiwn nach V;.ieticia Übexbrachce, ist, wegen eines an Bord gshabcen Geib-Fie- ber-Kranken, in See verbrannt worden, nachdem man die Equi- page zuvor in Sicherheit gebracht harre. “* Am 18. wurden zu Ssvikla 8 '))?aim von Zaidiviii's Truppen-Korps erschossen.
Matzke Städte und Körperschaften haben dem General Riego Y_eileid-Adreffeu Überreicht. - _
Lijiabon. 19. Okt. Dis Kortes" haben die Dimisfion des, zum Repräiencancin von Rio Janeiro srivählten Bischofs von Coimbra, rücksichclich seines hohen Alters, angenommen und beichloffsn, daß sein Nachfolger unverzüglich seinen Plaß in der Versammlung der Korces einnehm-e. -- Das heiiti 01311110 0,0 801701110 enchälc einen ausführlichen Bericht des riminal- Richters von Porto, Überden Befund der höchst bejammei'nswerthen Lage des unglücklichen Bruders Gabriel in den unterirdischen Ge- fängnissen des Barfäßer-Karmeliter-Klofters daselbst, seit d. J. 1813- Die befunbetien Gi'euel, iincei' denen der Unglückliche seine chcns-int aushanchen sollte, sind empörend. INM hat mit möglicizii'er Sorgfalt den schon halb Verschmachteten zu Tage gcsbrbert, und ihn der Pfiege eines anderen Klosters übergeben.
Inländ.
Breslau, 5. Nov. Zum diesmali en Herbst * Wolltnarkte
= wurden abgewogen 8160 Str. 40 Psb S les. Wolle und 1545 Ski“. - 107 Pfd. Polit. Woile, zusammen 9006 Ctr. 57 Pfd. »- Der hbchße
Preis der feinen Wolle war der Centuer zu 75 thhw mittlere 65 MM., ordin. 55 RM., Polnische 45 Rthl. » Sonne!) waren die Preise bei der feinen und ordm., den vorxähri en ziemlich leich,- bei der Mittel-Wolle aber um 7 bis 10_ Rthl. . d. Ctr, nie riger. Uebrigens dürfte der Geldbetrag fur die verkaufte .WoUe H Mill.
Thaler wohl erreicht haben. . „ . Danzig , 1. Nov. Seit dem 26.1».M. brennen die Leuchtfeuer in Neufahmvasser. - Die dem Handel-Stande günstigen Nachrichten aus England, und die durch sie hixr be- wirkte Steigerung der Getraide-éreise, waren nur zii schnell vorübergehend. Man kauft die 'asc gespeicherten _Waißen (zu HSZ Scheffel) schon wieder für 100,bis 133Z Rcl)lr.; deri Rog- gen _zu 66 bis 80 Rthlr. und die Gerste zii 43Z» Rthlm“ doch , richten sich diese Preise nach den Nachrichteti von England, da zur Verschiffung hier jeßt nichts ?ekauft Wird. Vor 4 Wo'- chen zahlte man noch 183? Rtllr. iir die Last vom besten
Waiben. Die hiesigen Waihen- orräthe werden auf ungefähr