1821 / 149 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 13 Dec 1821 18:00:01 GMT) scan diff

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unseres regierenden Fürsten, zu Gera von einem Prinzen glüchx lich entbunden worden. . = , *.

Diese frohe Nachricht yerdreixete fich hald allgemein; und allenthalben äußerte fiel) die mmgste, Thetluahme des Publi- k=1ms an diesem hocherfreulichen Ereignisse und dem dadurch “höhten Gülücke d_ces' geliebten Fürsten-Hauses, auf das lebhaf- te e und r rend e. _

| Der tiedebo'rne PrinÉ wird , n_ach_ dem .Reußschen Famr- lien-Herkommen und nach e]elzen,die iert deiiäufig acht Jahr- Hunderren den einzigen TaufnamenHeinrtch geftatreti , und diesem, nach der Reihe der Geburt in xedrr Hauptlinie, kdie ihn treffende Zahl“ beiselzen, welche mec jedem nrurn Saku- lum wieder mit Eins anfängt, - den Namen Heinrich d. ?. erkalten. „_ .

) Wien, 5. Dec. Ihre Majestät die Katierixt haben unter mehren anderen Dame», _auch Ihre Kaiirrl. Ho- heit die Frau Maria, Großherzogin v_on *TNOSkalUL/“EÜZHUZ zogin von Oestreich, gedorne Königl. _Prmzenm von Sachien; Zyre Kaisers. oheir die Frau ONaria Aung, Erthzognr von Oestreich; und Ucia Herzogin von Fioridia, in den Otertikrenz- Orden aii"*unehmen «Myrt. _ _

Der ?? K. Hoimedikus Frölich hieselbsk, empfielt tm Oestr. Brodachter, bei Masern, Scharlach, Faul-Nervrn- [Md Entzündungs-Fiebern, kühle und kalte Behandlung mu Was- ser durch Waschen oder Bäder. . .

Troppau, 1. „Dec. -Das hier und ,in der _thngegendxge- standene Kaisers. OsscreiclUche Ulanen-Rrgtment, tjt nach Mäh,- rcn, wischen Ollmükz und Brünn verirgc wordcn,_und an de]- sen telle, das HusarenReginwnt Kteiimayrr hier angekom- men. Die Getraide-Preiie hier und m »))Täyreii _Uud Böh- men steigsn. Es heißt, daß wegen der iiicht _rericl) ausgrxal- [enen Ernte, eine Ermäßigung des Getraide-menyr-Zdärs icht- finden werde. Auch spricht man von C'ÖUJTWUUY einer Ein; kommen-Steuer anstart der bisherigen Psrwiien-Sieuer,

Cyur, 20. Nov. Sämmriichen_Gemei_nden_des Kantons Grandündcen ist in einem Randichreiden, die gemhrdoiie Lage der Gemeinde Sils vorgestellt, wo der arisvdrn'Kiiiiren der Pia ninja sich yrrvordrängende Rhein, ,und dio; wrlde ihrn ent- gegenstromende Nokia:,welchr beide kürzlich bereits mehre [ruchc- bare Grundbesitzmigen verschlungen haben, die Wohnungen bedrohen. * _ "

Genf. Hr. Comte, Mitherausgeber der Zeitschristis (39113: ur, und" Verfasser der, drei Tage vor Bonaparres Ein- zug in Paris im JNärz 1815 ausgegebenen Golegenyric- Schrift: OU j'jnjpozsibiljré cl'Éiablxr“ ua". Zouosrmmsm (:()UZUTUUO- nrx] 8011: un (:be-F' mU-cs-reé 8x parc-c-[ii-ert-wnr 5.01" Mal))» 10cm Ziznayarv, hielt sich seit einiger Zett hier ans, und wird nun diesen WinrerZ, an derlAk'ademre m Laujamir, Vorleiringen

b r das Natur-Tr r a ten. . '

ü e Schasyausenéh Zn Basel soll ein Museum fur Na- tur-wiffenschafc und Schriderrucisrrrrichrer werdcn. DU“ drs,- fallsige Vorschlag der Utiweriirax isc b'crctis vor; der R,;rßierng genrhmigt, und von derielben eiu geraiirriige§_ici)dnes Gebauoe dafür angewiesen, io wre auch eine,.dcn Krusten drs Kancons angemessene S::mmr zur Unteryalcung und Vermehrung dsr verschiedenen Sammlungen bestimmt worden. * .

Livorno, 22. Nov. Das gestern von Qypern hier. ari- gekommene Neapolitanische; Schiff VACÜUOQ vdm Kapicain Dani geführt, ward von einem errhtsthrn Koricireri (Trigeyal- ten. Er irgte dam Kapimin,die Mannxcyasr und drei „ziioiiche Paffagiere in Fesseln, und hrachte das Scyiff naxci) der kleinen Insel Caxo zwiicben Kandia _und thdus_. Hirr wollte er sogleich znr Ermordrmg der dreiJrideii ]chrrMih und nur diirch vieles Bitten gelang es“ dem Kapicam, _ tyr Heben zu fristen. Doch wurce "den Juden eine beträchrliche «umme (20,000 Türkische Piaster) und alle ihre Effekten geraribr, gurl) "Jhm der Korsar den größten Theil der Ladung, in Seide, Gall- Arpfeln 26. bestehend, aus dem Schiffe. Sele die Kleider des Kapicains wurden ihm geraubt, und 1500 Thaler eigenes Vermögen gab er, um die Lebens-Rercuiig der Inden zu er- langen. - Hier smd wieder verichiedend [mige Teuriche artige- kommen, die sich nach Griechenland emichiffen, um Kriegs- Dienste zu nehmen. Mögen sie es nie zu bereiten „Uriach ha- ben! Vieles Zverden fie IMF andere!? finden, als vielletcyi Manche

oecis e Au säße es glau en ma ten. ,

p Keupel, 10. Nov. Beidem hier befindlichen K. Oestr. Armee-Korps sind starke Reduktionen vorgenommen worden: am 24. Nov. werden Rieich Dragoner, ein großer Theil der Officiere des Gotiie-Korps und des General-Stabrs, das_ganze MMSW UUd Sappeur-Korps, die Sanitäts-_Division, e_m de- .deutendes Feldspital, nebst vielem Fuhrwesen _und Artillerie,- Train, zurückgehn. Auch find mehre auf andere Poicen beor- derte Beamte und Officiere, aus dem operirendeu und_adMi- niskrativen Hauptquartiers, nach ihrer Brstimmung aurgebro- chen. Die Neapolitanischen Finanzen bezahlen an Oestreich, vom Oktober an, 5 Mill zu Erhaltung dez“ Armee ; Korps, dessen Stärke an 25,000" Mann bestimmt ist. , '

Warschau, 4- Dec. Nach Neuer„Verordmmg soll der Ursprung des, aus dem Königreiche Polen, nach dem Aus,- lande* auszuführenden Schwarzviehes, durch die Beibringung eines von dem Bürgermeister oder SchUlzen auszustelleiiden Certißkars nachgewiesen werden. - Des Kaisers Maj.„l)aben den Rektor der Warschauer Lyceums, Linde, und den reformir- ten Prediger iindPräsidenten des evangelischen Konsistoriums, Diehl, zu Mitgliedern der Regierungs- Kommission des Kul- tus und der öffentlicher: Aufklärung zu ernennen geriihrt.. ._.. Die zur Beurtheilung der »»vaterländiscbcn Produkte der [ekz- k?" KUUÜKUIÜLUUUI angeordnete Kommission, hac mrhren' Zn;

sassen goldene und silberne Medaillen zuerkannt. Bew. bemerkenswu'th wurden die Tuch- und Teppich-Manufa Se. Majestät haben den Sohn ehemaligen Polnischen Ministers am Londoner H Dedoli, zum Kammerjuuker des Polnischen Hofstaates erna"

Die hiergen Zeitungen erzärrlen von der abergläu ürkiscyen deels, dem die alte des“ Arabischen Sternderrte'rs, Acham, jetzt viel Sorge m' soll; dieser behauptete nämlich, daß die Konstellation des piters mit dem Saturn“, auf das Heil des Türkischen Rei dereinst vom nachtheiligsten Einfluss.: seyn werde; jeßc ß beide Wandel-Srerne drohend neben einander, und das vergessene Wort des längst vermoderten Acham, lebt im zen Volke wieder auf. Rubinkowski, der unter dem P Konstantin , den siegreichen Feldzügen Königs Johann d. noch in scinexn 95sten Jahre, als Husar bein und die Geschichte derielden nachher schrieb, berichtek inis: Werke, über jenen Acham ein Mehres.

Smyrna, 15. Sept.

Waaren gefunden.

Furcht des Prophezei

Die Persischen Heere sollen gleichrr Zeit über Bassora, über Mosul und Über Kars,ju Asiacischr Türkei eingerückt seyn, eins der Psrsisciwn “; bereicv Über den Endhrac geselzr [)abrn, ein anderes sich Tigris nähern, und Trapezunt, Erzerum Und andere Punki reics in der Gewalt der Perser seyn.

ONadrid, 22. Nov. Die Uncersküßmrg der, wegex tischer Meinungen traci) Spanien geilüchceren Neapolitar Piemonceser, ist beiiitnmr: fÜr Parlamenrs-Micglicder u neral-Lieucenants monatlich 1000, ffir U131*écb-:u»( (10 800, GeneraiMajv-s 700, Provinzial-Chefs undObersren Oberit-Lieurenancs, Bamillon-Cixfs und Kriegö-Kommi 450, Kapicainv“ und Odsr-Arrzce 300, Milicair - Aerzte, Subalcern - Beamte, Advokaten , S cen, Prediger und Privat-Lxuce 200, U::rcrofficirre „Wer von den Flücsniingen in die max zurückkehren, oder in einem freiiidcn Lande seinen 22 Ort aufschlagrn will, soll dazn dir nörhige Geldsnmme cen. -- Dir Haupcorce der in Spanien und auf den gehörigen Jiisein errichteten 12 Miiitair;?[rrondissemencs ').)?adrid, Cormma, Valladolid, Pampelmm, Saragossa,» ceiiona, Valencia, Grejiada, Seviiia, Badajoz, Palma, und St. Crux de Tenerißa,ch

Lieiireimncs, 11

Soldaten 120 Realen.

den Balearischen Inseln) den Kanarischen Inseln.)

Die Spanische Brigg „die guten Freunde“ ist vous g Blas aus, mir 400,000Piasrern und einer starken Ladiing % unter Segel gegatigeri. Aerzte haben am 20.Barcrl[ona verlassen, und sind nach M te-Allegro in Quarancaine gegangen".

Die bestätigte Nachriyc von der UnabhäU-Jigkeic Mx Los, hat die allgemein: Bsiiürzung in Spanien“ ax-fs dd gedrachc; General Odonoju war abgesendet, die Revolutio brichwichrigen aber nicht, die Unabhängigkeit vonN-ru, _ Geskern wurde hier zum dritten ver]ucht, die Druckerei des Universal in Brand zu stecken. Sämmclichr Minister sollrn ihre Dimivsion eingrreichc haben. ' * Zu '))?oncevideo *) schließung an die Spanische O.)?onarchie, als das einzige,“ tel zur LiUfr'ecl)rl)«1irUtig der Freiheit dieser Provinz aufgcx und angenommen worden. «- Die Permanrme Deputation Korres bescehr künftig halb arts Porrugisischen, hald aber Amerikanischen Abgrdrdnecen, und sie kann die ziilekzc anse' der gegangene Vcriatmnlung drr Korres wieder beriisen wem) die „Krone vakant wird; 2.) im Faid: d::r ledmrkun Königes; 5) wenn der König sic!.) in drr Uten-dgiicyiritb den jollre, frrnrr regieren zu köiiiiiZii; 4) dri CiU-TT? siche errignrndsn anßerordeuriirhen uud sck)wirriaen Vrrsaiie, i_iaci) dem Urrheile des Königes oder drr Depuraiion, die' ]ammiung drr Korces nothwendig macht.

kao, nach Kadi): Die Französisr

men anzuerkennen.

Li ssabou, 17. Nov.

Handels-Bericl)te.

_ Die Preise des Ztirkrrs stehen * niedrig; der Unrrrschiw 938511 die Preise in Holland b- ' Zn Fardwadrrii und vorzüglich in“ go,sind,weil die Prei]? etwas heranfgcgaugen, einige Ges von Belang gemacht worden.

Köln. Kaffee nicht gesucht, indem ein Sinken des “* ses erwartet wird. Der Zucker noch wohlfeiler geworden. Preise des Indigo haben sich verbessert; Über die neue ** desselben, aus Ostindien noch keine Nachrichten ring, Auch die Preise des Tabacks sind im Sceigen, " die Ernte desselben sowol in Hinsicht der Menge, als in sicht der Güte nichr ergiebig gewesen ist. _ Kleesaamen' finder Absatz, weil in und England die Ernte des" rochen Saamens schlecht an fallen ist, Die gewöhnlichen Gerraide-Arten behalten ihrs * drigen Preise.

Odessa, 16. Nov.

Düsseldorf.

nur einige Scüber.

Rüdöl sehr auch Poccaiche.

_ Seit drei Tagen wird viel Wa' gekauft und eifrig verladen; man befürchxer binnen kurzem

ßnd gegen den MonatOkk- Preise gestiegen: China, Fernambuc, Indigo, Rothholz- Schmack, Mandeln, Rosinen, Ingwer, Rafinade- ' liL-HZucker; gefallen dagegen; feiner Ram, Kaffee, Citro Pommeranzen, Kalbhäuce, feiner Karolina - Reis, Sago- garren, brauner Kaudis-Zucker und ordinairrr Farin.

g des Rio d

' Verbot der Ausfuhr. Stralsund. Jm Nov.

_ *) Stadt in Südamerika, an der Mündun Plam/ Mik 15,000 Bewohnrrn.

I-n l-an d.

Dusseldorf._ Dir Seiden-Manufakkurey drs hiesigen „Bezirkes; scheinen irrt kurzxzn einm giiten Aqulz 334, ha- DKZ Jaquardicl): WMW: langt «3:1, xich vorchrilixrzsc br- ";„nmcyen. Elberxeld bescrehc siri), durch Eunuhrnng BNWuwmmnung gitter städtiiclxr Cinrichtmigen, manchen rn Stadt-Gememden voranzugehen._ Das dorci_ge_tieue kenhaUs- weichrrder _Gnade Sr. Ma]., emen Theil winer ation verdarzkt, ist „iemer Voilendungimhe. Jm Aug. d. j“: ein städti1ches “Leihhaus ddxelbst errtchcrc_wordeti, _deffen er Ertrag unverkurzt m die Lirttieukaffe fiirßt. Dieie Jin- entspricht allenjLserartungen, und es iix Hoffniing vor- den, daß durch dreirlbe'der Wucher im Keime erstickt, und „bei der Wohlrhätigfeic eine neue Qrielie eröffnet werden Gegenwärtig _liegc das Starnt_zur Errichtu|ng einer mäßigen Sparkaisr,_riach dem Mi:];er 'der Berliner rind Englksckisn/ zur Pruzung_ vor. Drew urid ahnliche „Cin- ungen gewinnrn in Clderxrld m der Regel rmen ersprieslichrn ang, vorzüglich dura) ,die „belebendr Warme, mcc welcher Ober-Bürgermeisrer BrünnY dei'glxtct)eti Unteernehtmzxi- beherzigkx Urid durch den Simi ]smer Micbui'ger sur Gcmcmnrißige. _ _ _ _ Görlitz. Die Ober-Lquslßér Erieuicixafc der Wissen- ten [)jeseibft, yachm Pozrmriicer Dr Nurnberger zu So- ;u ihrem inländiichen ordxnklichen ".Uilcglikede aufgenommen. Greifswald Dieshléiig? Lidniinistracion des Hosyrtais h.;jtjgen Gxisce hac, ,:n U:o_er;ii_1|_rin1rr1ii_rig mit dern Magi- e, zur Aufnahme (irrer und ytlsdrduisclger Perionrn em 5 massives Gebäude von 5 Stockwrrken erbarrt, nzelrhrs, r einem besonderen Kranken; undkermem geniemichastltciwt] ic-Zimmrr, 26 Wohnrmgetr eiicyqit. _Das Gebävude lil Anfang Nov., von den rccxptrcen IUQZVWUIU bereits be-

n.

n Kr. Kren nach), 25. Nov. Es wurdeaheute auch hier, erxsz-kt. in (Z“,overnhMU, ein_e hdhere Burgerschule von. 5 m feierlich eröffnet, und zwar rnrt rmer _uni so hohch:enTl;etl- e von Stadt und Land, als dteicloe ald eine Forxoeyung der dem wohlthätigcn Fürsten Johann Dommik von Saim-K'yr-

; bereits im Jahre 1765 geütfteten/ auf das freigevegüe aus'- ' - treten, aber durch die Stürme der Revolurton unterdrocheneu

ule erscheint. _ . , “Bis die bedeutenden Fonds der alten Stiftung Wieder ergie-

emacht sind, vezahlt die Stadt aus eigenen Mitteln die Be- ungen der Lehrer, whatsür ste in dem Stiftungs; Gebäude, nebst Klaßcn-Ziminern sehr schöne Wohnungen „emrtchten iaffcn. » te mit Tages-Anbruä) verkündeten dre am „der alten Kyrburg .esteUten Kanonen und __die Gldcketr _der SYM den feüiichen „Nach 11 Uhr wurden iodann dte,t_n eiiiem scrsnen Saale dcs uioedäudes versammelten, zur Feier ertxgeladrnen Personxn, dei' LokaZ-Schul-Kommision, dem Magtixrate und_ dem _Bur- eiiier zur Kirche abgehoit, uiid dergeierirche Zugeieyre mi) in egun . Voran dic veretts eingetroffenen 50 Schuler, „worun- *: auswärtige, dann der Rektor mit den Lehrern, die Rdn, Fn- tions-Kontxniffion, die Lokat-Öchul-Kommcnion, der Magiürat * dem Bürgermeister Kadenvaci), und endlich dee zahlreich der ganzen Gegend zusmnmengekommcnrn Freunde drr “Ju-

* _. Xn der mit Lau-werk schön verzierten gemeinschaftlichen

gelisÖ-katholischen Kirch'e, wurde der Zug von Fixer Gesellicvaft Musik-Freundeu mit etuer angemessenen Eronnungs - wym- ie empfangen _, .

Hierauf betrat der Landrats), vor dem Grabe de_s_ Fursien Jo- , Dominic von Salm-Kr)rburg, des ersten Sttsirrs der 1th er aufblxxhenden kF-chule, den cReanxiilzhl. Er zeigte was die r bereits für ähnliche wohlthatige Stiftungen gethxm, wax; m wildbewegten Zcit untergegangen, und was mm, m weirtgen ren, vor unsern Augen, irnteiredten Baterlaende durch der vä- che Milde Sr. Maj. des“ Königes, neu begrundet wurde, _ck: erem Umfange, ais sait Jahrhunderten geschehen. Mit tisser kung wandte die Versammlung die Aygen narf) dem, in der » aufgeßrliten Bildnisse drs ruhmwnrdigen ersten Stifters

.' Schule, als der Landratk) aus der Stiftungs Urkunde, den

men (Sinn- die Weisweit und die großen Einsichten desFürst-

4 !! Wohltixäters naclJ-wies. Den Bürgern, dem Magistrate, drm

ermrisier, der Lokal-Schul Fadmnnffion wurde die, so wohl: ente Nnerkennung ihres redltchrn Bestrebens zutheil, womit eder für die Wiederdeledung der hoffnliiigVOUCU Schul- An- thätig war.“ --- Nach einer schönen Hymne betrat dcr Direk- es“ Gymnaic'ums zu Kreuznach, und nach diesem der Rektor err aafdlübenden Anstalt, Dr.mVolfdausen, den Rednerfiuhl. Wahrend einer freudigen Maitko ging der Zug nun aus der e nach dem Säwlgebäude zuruck, wobei zwei Schüler das des verehrten Fürüen nnd ersien Stifters der Anßalt vor- n, um es daselbst an einem angemessenen Orte aufzuskelien. Es fanden sich gegen 2 Uhr wol hundertGäste an einer glän- 11 Tafel zusammen, worunter gegen 40 Beamte und Geistli- us „dem nahen Qlusiande waren. _Fn ansiändiger herzlicher cbkett schienen Alle nur eine Familie zu seyn, und zwar etrxe ihr Verehrtes Haupt in Liebe und Ehrfurcht wahrhaft veget- - als der Landrat!) „dem Schutze und Schirme aller Bedräng- unserem milden gerechten Könige, dem Wiederhersteller“ qreoßer Herzlichkeit ein Lebehocl) brachte; und es erhoben stci) ) urgermetstcr Buß von Kreuinacb, Kadenbacb von Kirn, Ther- vdtx Sobernheim, rnit ihnen der Direktor Eilers von Kreuz- , die Rektoren Volkhairsen vdnKirn, und Otto von Sobern- rundder erste bat unt wenigen aber herzlichen Worten , M1 en Aller, den Landrath um nngelegentliche Verwendung für kbrfurchtvoUeGesuch 'um Verleihung desBildniffes Sr. Maj. bniées, für die 3 Schulen zu K'reuznach,'Ktrn und Sobernheim. frb ichen Fefttag beschloß abends ein sehr vergnügter Bali. Liegnitz. Der Gecraide - Absatz fängt an zuzunehmen. an derBöhmischenGränze gelegene,“ und vor kurzem abge- nte Glasfabrik HofrusügUhal, soll ioforr' wieder hergestellt en. - Die Gemeinden zu DeutmannWorff und Hart- dorff (Kr. Löwenberg.) haben gemeinschaftlich em neues

bequeqmes evangelisches farr aus ebaut - Die ei an n. Ablöiung der Dte'nike, aturLil- uZd Geldleistungegnx ' n völgx der Ordnukng vom 7. „Jun, d. I., und zu Gemein eits- hei- iungen, wird dei den Kreis-Iniaßen immer reger. ' Wir theileu in Nachstehendem die Grundsäße mit, nach welchen die Volk ; Schullehrer aus dem Liegnißer , Lübe- uer und Steinauer Kreise , ihre Zusammenkünfte geordnet hahen,' und werden uns freuen , wenn wir hören, daß diese YZMLFY ar213ch innlatsisderen Gegenden "des Reiches, den Volk- era a un eworden " ' und eroigreZe Yerexie zig: déilden. , ähnliche zweckmäßige _ . 1. er, we Unseres S ulle rer- erein ' weises Fortichreiten iii allen demfhwae? unsJeJresAr-tßejs| i's-klefY- lehrenderfreundichafclic_l)es Gespräch über Alles, was ins Schul- Fachrinixiglägt; „mündliche und _schriftliche Mittheilung unse'rer Gedgnken, „Meinungen, Vorichläge und Hilfmitcel in päda- ogijcher HMM"; „herzliches Zusammenh'alren in treuer unge- ärbcer gnrcsbrüderlicher Liebe; gegenseitige Ermunterung, zu cragennntxrohem Mache , mic Ergebung und Refignation , dic Bürde unieres iauren. Berufes und die Last des Tages; Auf.- merkiammachen auf die großen und heiligen Pfiiclxen, die wir

- unseren vorgesetzten geistlichen und weltlichen Oberen, io wie

der Gemeinde [chuldig sind, die uns zu Lehrern ihrer Kinder wählte; Hinweijirng ans die vielen Freuden, die unser Stand darin mcc sick) führt , wenn der Lehrer ich darauf versteht, Rdirn unter den Dornen zu finden; körperli e, ofr meilenweice, hriiiamr Bewrgung und endlich wohlverdiente Erholung, ge- nosien im Kretie vielgeiiebter gleichgesinnter Amtsdrüder.

_ §.f;. ' Unier Verein versammelt sich vom Frühlings-Ein- _trittr ois mdden Spatherbst, mit Ausschluß der Ernce-Zeit, ]al)riirh „so vielmgl, als dieZahl seiner Mitglieder beträgt. Ge;- genwartig sind ihrer neun. Die lekzte Zusammenkunft findet gewöhnlich am 18. oder 19. Okr. statt.

_, §- 5: Jeder Zum Vereine gehörende Sclulmann, nimmt jahrlich einrngl, eme Amtsbrüder zur Abhaktung der" usam- menkcixnfc bei "..ck auf. Diese haben die Erlaubnis, ihre rau'e'n i_izidedsr mitzubringen, und Jener hat die Verp ichcuug, sur_ii)re Bewirthung zu sorgen, die aber höchst ein ach seyn muy, und daher nur einen sehr geringenAufwand erfddern darf.

§._ 4. Tag und Ort der Zusammenkunft, bestimmt alle- mal HerreN. N. , welchem iiberhaupt das Aeußere unseres Vereines iibertragen worden.

§. 5. _Jedes Mitglied ist verpflichtet, spätestens um : HérurciracisTmicrags am Konferenz-Tage, an dem bestimmcen Orte

rz e en.

§. 6.“ Sobgld nun sämmtliche Mitglieder beisammen smd, ngebr-n i_e cFch ]oforc auss Orgel-Chor, und üben lchxmic dem fur dete, ir e ygffenden Anstande und Ernste, 2 runden, in sjorgfaitiger. Aunührung v'on Kirchen-Kancaten, 4skimmig'en re,- Ugieuien Liedern, Chorälen, Hymnen u.s.w. Eine Ausnahme m_acyt blos“ die letzte Konferenz im Jähre. Diese wird gemei- mglich auf den 18. oder 19. Okt. verlegt, um ein Erinnerung; Fest zu halten, an die große VdWer-Schlacht bei Leipzig; daher dgnn auch die desfalsigen Gsiänge, Sieg- und Triumph- Lieder, in Begleitung musikalischer Instrumente, im Hause awgesungrn und mir iolche Vorlesungen gehalten werden, die fi'ä) auf snes Ereignis beziehen. Ueberhaupr ist dieser Tag; em der arrrland ,- Liebe gewidmecer Festtag, und er wird begangen, wre" sichs gebührt. _

_ ._ . Da während dieser Uebe - Stunden, die Frau WirlyltlßZElt geh_abc hat, ihren Kaffee zu breiten, so wird x_etzc deYelbe auxgecragen 'Und Dasjrnigr gemeinschaftlich mic [roher Seele genoffrii, was nach den ein für allemal deShalb bestelrenden Gruudiäézen, “zu erwarten ist. .

. 9. 8- Ngcl) Verlauf einer halben Stunde trennt sich das weibiich Perionale von dem männlichen, und bcgiebrsicl) in ein- deiozideres Zimmer, u. die_Lehrerin das andere, um das edlere Ge; ichasr des Tages fortzuiekéen. Jeder ninimc nämlich seinen Platz ein, so daß Alle Zusammen einen Halbzirkel bilden, und Oanan sitz; Der'enige, der für diesen Tag das Vorleser-Amr hat. Diries bcjiehc darin, daß er aus" Dinters, Salzmanns, Giiiößiukhs, NiemeyerS, Sintenis oder anderen wichtigen pä- dagogiicheii Werken dasjeni e vorlieset , was der, dasInnere des Vereines leitende Amts ruder_vorschlug, und von den übri- gen Anwesenden genehmigec wurde. _ Daß diese Auswahl mit aller Gewissenhafcigkeic' vor Gott geschehe, daß nichts geleseti werde, was nicht den Schullehrerii wahrhaftig frommt, der ihm anvertrauten Jugend nützlich, „Geist und Herz véredelnd', und poiitijche „Kannegießerei daraus verbannt ist, wird gewis jedem icin innerer Richterbezeugen, weil es unser einmüthiges Bestrebeti seyn muß, überall zu“ beherzigen, was der unsterbliche Paulus jagt: „So wir uns selber richte'n, so werden wir nich"t gerichtet!“ ' . ,

§. 9. Der “Verein bezieht die zu diesen Vorlesungen. und um Selbst-Studium erfoderlichen Werke, aus der Strkirscheri ZZÜcher-Leihe _zu Breslau, gegen ein halbjähriges Lese-Geld von 16 Gr. Kour. der Mann. * .

§. :0. Hierauf wird über das Heut-Gekörte gespro- chen , das von dem Sekrerair der Gesells aft, Ü er die led“ Konferenz aufgenommene Protokol! verlexn und unter1chriex ben, und dann fekgeseßt: wann und wo die nächste Konferenz gehalten werden s'oll. ?ierauf wird ein frugales Abend-Broc verzehrt; Frohsinn, Lie e und Freundschaft würzen“ das Mal. Aber - ohne besonderen Dank_ gegen Gott, „unsere Wirrhin und ihren Gatten zu scheiden, lik uns UMUÖZUcki- daher Wer“ den fröhliche 4stimmige Rund" esänge herbeigebracht und “we- nigstens 3 davon fast jedesma gesungen, worauf die Gesell-

schaft sich trennt.