i'q . *. * «.. ... .. i. .. „1,7. „ . . * „ . W .«„..... «„ ,. .. . „ „_ *.*..-..1..-*1- . „* _
-É „“ck Z ;? “_«Z J" F
§. 11. Erkrankt einer der :: Unserem“ Verein gehörenden Schulmänner auf kürzere oder ängerx Zeit, so verwalten die Gesunden wechselweise sein Amt, ww es Lage, dxtliche Vei- hältnisse und Umstände erfodern dürften. Sollte ]edch) eme,r oder der andreAmtsbruder im Stande seyn,einen auf die Dmm' der Krankheit interimiscischen Gehilfen hergehen zu können, so wird deshalb mit ihm unterhaydelc und eine aiinthliä)? Uebereinkunft getroffen. Daß dll]? Veranstaltung_ iibrigenv nicht ohne Vorwiffen und Genehmigung der vorgeieizcen .Be- hdrde geschehen könne, versteht sich von ielbst. “ '
5. 12. Sollte es jedoch, für unsern „kranken Amtodrudir Abend werden, und Gott ihn zu höherer Arbeikabrufixn, so b'egleitec ihn der sämmcliche Verein 11 seiner Schlummerstäie. Und wenn dann endlich hinabgela en ist, was sierhlich aii ihm war, wirft die [Wende Häßnd eines Jeden, dem Hingeschiedeueneme
and voll rde na , . ' __ H §. 13. Und da unsre Bibel „sagt: S_ei gegen die Waiiezi wie ein Vater, und gegen die Witwen Wie ein Haushérr€ 10 i der hiesige Verein, nicht blos„der'Bre„slau 7 NCUMNÜWÉU
ckul-Wirweu-Kaffe beigetrete'n,1ondei_*n die Witwe erhält au )( ehe ihr“ die Kasse etwas zahlt, von.]edem Schullxyrer ohiu Ausnahme, gleich nach dem Tode ihrds Gatten , jedoch, n.'tr ein für allemal, 2 Rthlr. Koma, _um im erften bergiideiidm Schmerze, nicht in Gcld-Verlegenheit zu kommen. _ Daß die;. (Dab? mit der qrdßtmöglichen Schonung “so dargereichc weide, da]; die linke Hand nichc wisse, was die rxchte thut, mussen wtr ja längst schon von unserem großen Meistey gelernt haben.
5. 14. Wenn nach einem solchen eingetretenen Todes- Falle eines zu unserem Vereiize gehdi'xtideii_eScl)uimannes, die erste Konferenz stattfindet , io erscheinen iammtliche ?.Niigii-z- der, aus Achtung grxgen den Entichlafenen und die gsdeiigien Seinen, in Trauer-Kicidern, und eint: solche Konfxxeiiz tiiminr eine nur ernsie und wchmüthigx Seftali an. Sind tt_anxiixi) alle zum Vereine gehörende Periomxn beisammen, id ichlixsi das männliche und weibliche Perioiiaix sm_eiiKreis, ]ÉÖCZ nimmt seinen Plaß ein, und es Wird hiexaii] eiizx, in BZZiig auf den Vorangegangenen veranstaltete fcisrliil)e 4ddte11-Jeier abgehalten. Diese b.:stelx darin: ZUM“: wird MW Traxler- Motette, von welcher Zi,:vor dic Tsztre an die Traurenden so.- wol, als an alle übrige Theilnshiiisi: auzgegeben iV-Vrdkil, 4stimmig, mit gedämpfter Stimme abgéiungenz dizim Wirdxm Amtsbriider einen den Verklärcen betreffenden L_[usiaß ableiker).
* §.' 15.“ Hat der Hingeschiedene nicht bereics YPLTWUUS verfügt, so sieht der Witwe,:mck) geeiidi ier Trauer-zxwrbchkett frei, für sich einen Kurator, für ihre inder aber einen Vcor- mund aus dei“ TNitte der zum Vereine gehörendesn Sithulman- ner auszuwählen, und diejenigen, welche“ die Wgyl ti'iffk, Fön,- nen unter keinerlei Vorwande, durch Vcriagring, iich dieieerW und diesesZutraueUs iiiiiverih machen. An eiiiem i0lchLt_1 ChWU- Gedächtnis-Tage fallen die sonst gewöhnlichen Tasel- und und e än e we . _ R §F 116.8 „qur rießen Witwen mit Thränqn ihr ont, fie kdnnen's vor Kummer kaiim essen! deim Witwen drucker dsc “größere Noth, als glückliche Menscheti ermeffen.“ Auch dies wird unser Verein nicht unbeachtet (affen. Zu dem Ende 1le
jede Witwe eines Schulmannes, der einst zu _unserem Zirkel
gehörte, so lange sie Witwe bleibt, mik ihren Kindern, WIL??? -
sie solche noch bei sich haben sollte, zu der jsdesnmligen „Kyu;- fereuz auf das herzlichsre eingeladen werden, *Um aiif eim-ge Stunden ihr vsrgsffen zu machen, dasOnsgme, Tiaiii'igo iini) Drückende ihrer Lage, * und der Verein wird bexzhrem Ex:;- tricce, durch zuvorkommende Freundlichkeit und Liebe tbr zei- gen, daß wir nicht lieben mit Worten, „noch Wik der .ZUUge allein, sondern aUch mit der That und rnit der Wahryoik.
§. 17. Da Übrigens jeder Schulmann das selbsi 12911 soll, was er lehrt, da seine Zöglinge ein [sb.endiges BZlspisl „alles Guten an ihm haben müssen; da er iclbsr den Crwachiencn seiner Gemeinde in Wort und That zsigen muß, wie man Gori, „König und Vaterland lieben und verehren müsse; da er die Wichtigkeit seines Berufes stets fühlen, mit seinen Vorgesetz- ten ununterbrochen in Fried und Freundschaft leben, als Gatce mit seiner Gattin das Muster einer Gott wohlgefälligen Ehe darstellen, und in seinen ganzen übrigen Ver älcniffen diirchaus sich exemplarisch beweisen soll: so wird der )iesige Verein dies hohe Ziel nie aus den Augen verlieren.
Iesztblühende selleue und schöne Gewächse im Kö- nigl. Botanischen Garten bei Berlin. Den 12. Dec.
36 011111 uimjkojia, aus Brasilien. (381611611111 ("1113-5311- ibamikoFia, vom Kap. „13161111 ]])Mcintbinä, aus China. 13. Usrscunäa, aus Wéscindien. [42936115 actenuata alba 81: ro- ssa, aus Neuholland. Erica yjrescsnx, SOUUUUTÜ, Faccjklora; ciztjklora, )))-ro'weklora, sämmtlich vom Kap. (300117er 111300101, aus Süd-Amerika. k'ayo'nja brax-jljsnziz, eine neue Art aus Brasilien. 861850 Zyjcata, "vom Kap. 711913er squa- Uäa, aus Amboina.
Ueber die neusken Kolonien der Mennoniten in . Russland.
Als die Gegend umChortiH, wo die ältesten Einwande- rer Mennoschen Glaubens sich_ansäßig machten, vor etwa 17 Jahren s on so weit bebaut war, daß außer den dort vorhan- denen 16 örfern, keine neuen mehr angelegt werden konnten,
“ beschloß die Rusfischs Regierung, “an dem Unken Ufer der
loschna, und dem rechten Ufer_der Nietsch“ Iuatchacée u des Asowschen Meeres, und m den Umgeduugen der *, schen Stadt Takmak, eine Meunosche Kolonie aiizulegen. wurden dazu Feldmarken gewählt, die 3 Meilen “cem,“ Maßes (21 Werft) von dem neuen Hafen Apodaichna Asowschen Meere , 36 teucsche Meilen (25?- Werft) von teriuoslaw, 64 teutsche Meilen (448 Worst oder 45 Ruy Meilen) von Odessa enkfernc waren. Bis 1817 wurd* Dörfer angelegt; in eiii-xm derselben“, Ri'ikkenaii, befindet die Stammsehäserei der Merinos far die Kolonie, welche1 Stammschafe überwincdrt. Zu den Jahren 18??- Wurdxn Dörier angelegt. Für 1821 ist die Anlage von 4 neuen, fern bestimmt.
Die Nachbarn der neuen Koxonie an der Molaschna,
_jenseic des Fluffes_teiitschs meisi lutherische Koloti
aus dem Reiche, diesieic die Diieboberzen, deren Pferde-Z' sehr gerühmc wird, die Koi'aL-zii, und die Nogaizen. D.; ter den Kolonisten Mehre RUffix'cl) mid Polnisck) sprexkyen, Tartarewaver auc?) miiex sick) Mehre Hadsu, di? disier- chen kundig Find, so isiev beiden Theilen leichr, sick)» ständigen. Jian entsiimr sich Mit.“ im Anfange der ersten lage cines Vorfallcs, wo die TÜTka'éEU die-Teurichen sex“ behandelten. Seit der Zeit herrschen Friede und Ei zwischen b;:iden Theilen. Die TEUksckz-„en *i'ib-srlasse.
Tarcaren sehr gern einen Theil Yer Grao-Ländercien,
sie in KULU-ik seixen können, zUk ' elde, imd beknizigsn .- deren Besorgniffe, daß es ihnen an Wxide umtigeai Ein Tamar hat 4 -500 Pferde von mixxi-xrem Säßage, deren Wside derselbe dem Kolonisr-Zn nwn-Uick) 1 “Pai Kspeken Kopfgeld) zahlt, und woßsi di: Hexigxkc frei ei *- Die Tarcaren rrsiben Ackerbau mw Vi?€)3iiU)(,_UUÖ a' cker Nactxbaren in Allem naa"), F'o dal; die keukiciz-en Ti nichr genug Zsic haben, um sie mic THÜCNL, FeiixidriiUis Sikiyien, naa) keurscher Wsi]“e_zxi veksel)en. Die Rog nennen die Kolonisten, wenn six: mic ihiien zusammen ko ]..akoin (BMVIT) Und besnchen die Schiller! UNO KÜCHEN doch nxir aus Noxigierde, um die chrisciichen Gebräuche aizziis
.
Das Kiima isc heiß, aber von sehr abwechieltider W
rung, die man erst ertragen lernen Milß, besonders :veci)i-_iit
Wiiicsr Regen und Sihnee, Kairo. UUÖ Thaiiwerter sehr W Der ieixte Winter war auch dort ohne Schnee, aber doch ter als sonst. Die Nächte sind sehr kühl, und in einiger f?rnimg vom Meere ofc ohne THW; am Asowsch-zn ]- aber, fällt der Thau häufig und stark. Der Boden, in
schwarz Und sehr fruchtbar, trägt alle Arten-von Zi'iiéht "emitt
Landsegen sind selcen, und di: meister! Regen nur Schauer imd Strichregen. Hagel isi ielren. Holz. W“ ganz; die allen Kolonien haben Eichen-Wälder, Weiden Pappeln; die neuen mtissen ihi' Bauholzvom “Schwarzen )'. ler (Ulf Fidffen erwarten. Das Bauholz ks'an behaiicn] éolches Stiick heißt eine Brust, worans 2 Balkon geichm werden, von 56-38 Fuß Längs, und wird niir 2 [115 2?- bcsln Papier bezahlt, also 12 bis 15 Gr." Die Heilzungi Mik Stroh, Scoppeln, Gras UW gchdörrken S;xaigeiii Kräutern, jedoch auch mit KUthist dcsoi'gt. Hixidr wid Winter in einer Griibe gdsammelt, und im FILMck“ o Ziegel gestochen wie Torf; man tienni dies Kerquci). Ziegel sollen wenig Geriich vchcsitkn und _gnc brxytwii. deffsn iverdeU bereits Pjianzungen von Weiden imdPai (“MJCLIZT/ Und es wird mit dei“ Zeit cin Brennholz nicht fehlen. (Die Forciekzung folgt.)
Berlin, 12. Dec. Landfrackxsälze in Preuß. KM.- welchen nach Angabe der Schaffner , vei'ladxii wovden-M. Centuer nach Breslau 13 1Y Ril)lr.; Frankfurt a. c-
5
RM.; Frankfurt a. d. O. „F “RM.; Leipzig 12, 13;
DJTagdeburg 1F, LZ" RM.; Reichenbach 1-F.- Rchl.
Königliche Schauspisle.
Donnerst. 13. Dec. Jm Opern-Hansd aiif .Bei Die Jimgfrau von Orleans, romanr. Tragödie in 5 lel von Schiller. . . - .
Freit. .14. Dec. Jm Opern .- Hauss: Die versau Wette, kom. Singsp. in 2 Abtheilxmgen. QJTiiiik_v011M
Sonnab. 15. Dec. Ju Potsdam: Die Retietmch pe, oder das Karneval von Paris, Lustsp. in 3 Ab nach dem Franz. des Wafflard und Fiilg-ence, bearbeitet K. Bliim. Hierauf zum erstenmale: Dei: Bär und der sa,Vaudeville-Bnrleske in 1 Ausz., nach dem Franz. des S bearbeitet von K. Blum.
Meteorologische Beobachtungen.] Barometer. [Therm [Wind.j *Witterung. .
10. Dec.A. 280 4,“ 6“! 00+ S-O- !Mondschein, Frost.
11. Dec. F. 280 3“12“| 00+ S.W.!hcic, Frosi.
' MEZ“ 5/ 9“ 50+ S.W.triib,]Sonnenschein-
A. 280 4/--“ 3“0+ S.W.;trüo, feucht, Regen. _“ . 2806“ 8“ 1-2-0-1- S.WzdiiÉeiZ'Nebet.
2. e*- . * 1 D '» FMM“ 7““-*“[ 29-1" S.W„dicker stinkende'r Nebel.)
Redakteur
Gedruckt bei “Hayn. -.
e i t u n g s-N a ch 1? i ck t e n.
“ ""ck. hier Wieder „mit der äußersten rechten koncertirenden
* “ Geseß-VorsMäge. Den ersten betreffend so karakterisirte“
'A [ [*g'e
meine
reußische Staats = Zettung,
15024“: Stück. Berlin, Sonnabend den 15ten December 1821.
Amtlichüe Nachrichten.
Kronik des Tages.
Der bisherige Oberlandes-Gerichrs-Referendarius Ferdi- . Nüswann in W?Knster, ist zum Zastiz-Kommissarius . Land- und Sfadt-Géricbte, zu Borcken iin MÜnsterschén r-Landes-Gerichcs-Deparremeut bestellt worden. Der Iuskiz-Kommiffarins Gustav Vörster in „Bochum ist :ck zum Rotarjuz xmbUcus ernannt worden.
*die unterzeichnete Kommission hat die von der Kön. Kommis,- zUrRevision des Staatsschulden;Rechnungswesens ihr über- enenKompensations-Anerkeimrnisse über4,695,902 Rt. 1 Gr. vorherigerUeberzeugungvondei“Rich- it des Betrages, in Gegenwart eines Liedes derKöningaupt-Verwaltung
taatsschulden, den 13.11. 14. d. II?. iniizgebäude verbraimt.
Nach der Bekanntmachung vom Nov. ,d. J. waren bis dahin in atspapieren vernichtet
find also jelzt überhaupt verbratmc den . . . . . . . . . . 136,473,579Rt.13 Gr. Ein “Hundert Sxchs und Dreißig Millionen, Vier Hun- Drei und Siebzig Tausend, Fünf Hundert Renn und 'Es Thaler, Dreizehn Groschen.
erlin, den 14. Dec. 1821-
önigl. Höch)|verordnece Kommission zur Vernichcung der
hiezu bestimmten Staatspapiere. Büttner. „Büsching. Bendemann 5811.
Im Reg. Bez. „Breslau er Superintendent Tscheggey zu Freistadt, an die SteUe ersiorbencn Konfißyrial-Rathes Hermes, zam ersten Prediger Tr Std Elisabeth-chhe in Breslau, und zum Inspektor gs- wor en. .=- ngeko mmen; Der" General-Maior und Kommandeur von pusck), von Silberberg. aer Königl. Niederländische Kabinets - Kouréer Ginot, aus
Haag. _
idgFeéxiiFr: Der Königl. Französische Kabinets-"Kourier Ta- - na ts.
*urcbgereist: Der Königl. Gvoßbrimnnische Kabinets-Kou- Ruije, von St. Petersburg nach London.
131,777,677 -- 12 --
Ausland.
avis“, 4. Dec. - Nachdem die Sitzungder Deputir- ammex gestern mit Vorlesung zweier Schreiben, wovon erste die Anzeige des Absterbens des Depiitirten Rolland das andere die Erklärung des Depucircen Popiille enthielt, r wegen seiner Gesundheic-Umftände nicht länger seine tlotzeu erfüllen könnze, eröffnetwerden, betrat der Minister de e die e.'T'ribune, u. met tiefer erwartungvosler Stille emgfing die Mer semenVyrtrag, der dahin ging, daß ilr zwei Gesetz,- chläge, der eine, Zusälze zu dem Gesekze ber die Unter- Ung und Bestrafung der, mittels der Pressfreiheit oder er Publikatioiis-Yéittel zu bégehenden oder begangenen rechen, der andere die Verlängerung der geselzlichen Vor,- ten wegen der Journale und periodischen Schriften ent- Ud- ziir Berachung vorgelegt würden. In einer sehr [an- häufig durch Murren und Misfallens-Bezeigungen von
eite, oder mit anderen Worten,von sog'eJnaniiten Libe- Und Ultra-Royakisien, entwickelte der Minister die „Gründe
' Zusäße, die durchaus nothwendig wären , um endlich lt zu thun den ?[exZeriiisseii und „schlimmen Folgen, wel- Wchzügellose Angriffe auf die Religion und ihre Diener,
k Königl. Autorität,“ auf die Minister deZselben auf aile Hand;
' haber der Verwaltung des Staates, insbesondere auch der Verwaltung der Gerechtigkeit, und namentlich der Jurys, ge.- geben und hsrvorgebracht würden. „
Unter andern iagte er: „Wäré es auch möglich, alle die Zu- tereffen, welche durch die Misbräuche der Pi'essfreii)eit erreqt werden, „nahmhafk“ zu machen, so ist es doch unmöglich, alle view JNisbräiiche ielbsr in Reihe Und Glied zu bringen. Die Wendgngenudie sie brauchen, die Gestalten, die si: annehmen, siiid io vernhieden und mannichfalcig, so unmöglich in be,- Wmmte Fokczi zu fassen, als der Flug der Gedanken selbst. Jydexmann fühlt dieie Misbräuche, aber aach die Unmöglich- keic ne alle durch Worte_b*estiMmt zu bezeichnen, alle mögliche herzuzähien, und Kits dixie Weise ein ganz genaues Vérzs-ichnis aller Z(usnal)me:1 von der,allen Franzosen diikck) die _k0n7ii1Urio- nelle Charte gegebener) Gsdaiiken-Freiheit aufziiftclleii. Denn,iveiiii auch die Cvarie dzeie Fceiheit giebt und garantirc, io will sie doch (i_iisdrücklicl) ami) ihr? ONiHb-räuche desirafc, ihre “Aus- ic-ixpitsimgen. gehemmt wissen. „Da es tuin aber unmöglich ist, axle ]ene »))?isdi'éiuche dei: Reil)? nach zu bezeichnen, "so muß man dem_ prohivitivsn Gesetze mshr Raum als bis jetzt es ge- habr, lasen, damit sie auch in allen iyréti Vérkappreii,icl)einbak ganz etwas anders andeutendén Géwändern "und in ihren ver,-
borgenstenSckxliipfidinkeln erkannt und entdeckt werden können.“
Nachdéme er hierauf die Nothwendigkeir, den öffentlichen ärgerlichen Lasterungen der Religion und ihrer Diener zu sceiixr-ii, und WM etwa l_iUik' derkacholischenKonfession, als der Reiigion Pes Scaaxes, sondern auch allso andéu'en qcskakteten iind tolerirten Konseffionen dargethan harre, zeigcé Li“, daß es nichc minder nothwendig sey,- das Königrhum und Legiti- l_Mkäk, gleichsam als die zweite Religion Frankreichs,- vor wichen Angriffen zu bewahren. „
Der quim erlaubt nicht, diese ganzé Rede, so sxhr fie es auch'vxrdient“anzuführen. Aber daß sie bei den Gegnern di:? Miiiister, -ioiv-ol ckden Liberalen als din Uicraroyaiiiksn, nicht die geivütiicl)te_W_irknng Machte,» läßt sies) leich erméssen. Docs), erl)db sicl) beionders die äußerste Rechte dagcqen, “na- mentlich «Heir de Lalot, dsr als Verfasser der b;:kamikén Adresse aii den König genannt wird, und der General .Donadieu. Jener ragte unter andsrn auch micRschtdenAxisdriic'é„Ulira-Royali- stenik „dessen mati sich zur Entstellmig der Ideen Und Ansich- ten keiner Partei bediene, und bemerkte dabei, wie Bonaparte wol es giisgenomnien haben würde, wenn man dis treusken, Ergebcniren Diener seiner Regisyung Ulcra-Bonapartisten zu nennen. geiyagc hätte. ,
. Hie Liberalen murrten zwar bei einzelnen Ausdrücken des Ministers, doc!) betrat Feine? von ihnen die Tribune, um eigens gegen den Vortrag desielben zu sprechi'n; ja sogar als bei Ge,- legenheit der Screitigkeiten, ob dem General thiadieu, dem bekannren Ultra das Wort zu gestatten sey, der Präsident sei- nen Vortrag über das Reglemencividrige dicsés Begsixens be,- sonders an sie richtete, erklärten mehre von ihnen ([Mit dem' Berichte des Konstitutionél) daß sie es nichl wäreii, die diese Debatte erhoben hätten. Gleichwol abersimmcen sis mir je- nen Gegnern der Minister, als über die nächsteZusammenkunft dei" Bureaux, behufs dei" Prüfnng des BUdgecs, eiiie Verschie; deiiheit. der Meinungen in Ansehimg des Termins obwaltete. Die Ministerielle Parisi wollte den folgenden Tag; aber ob- gleich Hi“. de Villéle selbst dafür scimmré, wurde dennoch die Proposition dés Herrn Forbin des Zssarts, .das; diese Zusam- tiienkiinft nicht eher als nach Ernéucrang der Bureaux statt- ftiißdti jolle, durch jeiie vereinte Opposition i'nic Evidentsrs Ma- ]orität angenommen. Es scheint also, daß eine beständige Ma- ]"oricäc gegen die Minister sich gebildet habe. , _ .Die einzelnen Artikel der oben angezeigten Gesekz-Vorx
„schlägs. sollen zur Zeit, wenn ,sie wirklich pura genehmigt oder = m diejer und jener Modifikation angenomriieii Morden, mitge-
theilt werden; iiur so viel vorläufig, daß der Termin, „His zu, x_velche_m die Zeitungen und Zsicschrifren, der Censur ausgeseßt
[syn jolleit', bis zum Schlüsse der SÜSUUZM der Kammel“ des
Jahres 1826 hiiiausgeseßt ist; eine Bestimmung die besonders Murren erregte. -- '
Der in dem Prozess! gegen Maziau ("ils Zeiige aufgetretene
und hernach eiitsprmigené Kapitain Deiamotte soll in Lille ver-
anönig, nicht blos auf dessen Person sondern auch auf die
haftet worden s Yi. _
_ Die im v. t. d. J. erwähtité Schrift des Marquis- de.