?athen und erwogen; die Ergebnisse dieser Verathungen d_er Renks- regierung vorgekegt und von dieser der K'ommtsfion, fur dte Be- arbeitung des deutschen Privatrechtes mttgxtheüt rst, beschllkßk das Landes-Oekonomie-Kollegium: über vorltegendxn Antrag „zur TageSordnung überzugehen.“ *- Nachdem noch e_imge gesÖafkÜche Angelegenheiten erledigt worden waren, wurde dle zjzomte Sejfion der 11, Sißungsperiode des Königlichen Lahdes-Oekonomtc-Koüegtums von [dsefm Vorfißenden, Wirklichen Gehetmen Rath v. Schuhmann e o en. _ g s1h_ )(,Plenarversammlung des Deutschen Landwtxtb- sÖUfÉIMTHS. Jm Sißungssaale der 7. Abxhetlung dxs Reichs- tages trat heute Vormittag 10 Uhr der Deunche Landwrrthscbafts- Tat!) zu seiner diesjährigen Generalver ammlung unter Voxsttxxyxd'es Ritterschasts-Direktors von Wedell-Ma chow zy1ammen. Dre tt- glieder waren skhr zahlreich zur Stelle, unter tbnen aych wteder der Vertreter Hamburgs und die Vertreter Clsqß-Lothrmgens. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung mtt etgem Hoch a_uf S_e. Majestät den Kaiser, die deutschen Bundesfurstén und„dte,fre1en Städte, in welches die Versammlung dre1mKal begeistert emsttmmte. Die Tagesordnung [*egann mit dem Geschaftsberzchx pro 1881. In dem verfloffene11Geschäftsjahr war 111 der Mttglxederzahl eme änderun, ni fein etreten. ' . Ver Nach Érledégung geiniger Kaffencxngelegenhetten und Genehmigung des Etats begann der materielle Thul dner Tagesordnung mtt exnxm Referat des Prof. Richter _(Tharand) Uher emen Aytraq_der Komg- lichen LandwirthschaftE=GeseÜ1chaftin Hannover, betr. dte W ah r ung s - frage.
Gewerbe und Handel.
Nach einer Veröffentlickoung in der'ita1iex1iscben „ngzet'ta Uffi- ciale“ vom 3. Februar sollen von dem tfaltemscben thstxnum der öffentlichen Arbeiten für die Bahnstrecke N_ova'ra Ptnz) fol- gendeLieferungen von Eisenbahumatercal nnSubmtsfioyF wege vergebsn werden: 1) ein Posten im Werthe von 310000 Lzre, bestehend in Weichen 2c.; 2) ein Posten ixn Werthe Von 315000 Lxre, bestehend in Plattformen; 3) ein Poxten tm Wexjhe von 87000 Ltre, bestehend aus galvanifirtem Cisendra t, hydratzltschen Masébmetx :znd verschiedenen Gegenständen aus Stahl- und Elfen. Dte Suhmzsfton findet am 17. Februar u1n-9 Uhr Vormittags jm ttlexcnxschen Ministerium der öffentlichen Arbeiten vor dem General-Dtrektor der Eisenbahnen, sowie in, den Präfekturen, zu Matlayd, Novara und Como statt. Ueber die speziellen Bedingungen, dte ' zu besteslende Kaution u. s. w. ist 'das Nähere an Ort und Stelle emzusehext. _
- „Gewerbehalle“, Organ fü; den Forxfckyrttt tn allen Zweigen der Kunstindustrt-x, unter Mttwwkung_be- währter Fachmänner redigirt von Ludwig Etxenlohr und Carl Wetgle, Architekten in Stuttgart. (Stuttgart, Vexlag von I. Engelhorn.) 20. Jahrgang, 1882,Jan,-und Febr.-Heft. ( reis je 1,50 „;O)-_Jn bekla- geanerther und Wenig tröstlicher Lage be an_d s'xch das deut!che.§?|uyst- handwerk, aks vor nunmehr neunzehn Jahren dt'e „Gewerbehalle ms Leben trat. Beinahe ausnahmslos herrschfe „dxe roheste; Geschmack- vcrwilderung und eine krasse Stil- und „Prinztvtenlofigketf dergestalt, daß man kaum hoffen durfte, zunächst eme Befferung Platz grelfen zu sehen. Aber bald wurden die damals vereinzelt auftrexenden Be- strebungen, welche die Hebung dc§ Kunstgewxrbes zum Ziele haLten, allgemeiner, und es gelang hauptsacbltch cxucb. dasz nachkund nach der entkrerfende Künstler wieder Einfluß auf dre Werkstatten gewann. Rasch ging es vorwärts zum Beffexen, vom Befferetx zum Guten, und heute dürfen wir es getrost aus1prechen_ : das deuljchc' Kunsthand- werk, dieser hochwichtige Faktor unseres nationalen Lebens und Wohl- standes, hat wieder eine achtunggehiefen§e Stellung excungen, und mit Zuversicht können wir in die Zukunft blicken. Zu7dtesetx1 schönen Erfolge hat die „GeWerbehalTe“_ ohne. ZWeifel wesentlich bexgetragen, Seit ihrem Bestehen hat fie thr Ziel, dem deutschen_Kunsthand- werk ein Führer sem zu WOÜLU, nicht aus dem Auge ge1a77en, sondem durcb Wort und Bild an der Läuterung des Geschmacks zmd .der Verbreitung gesunder Grundsätze im Kunsthandwerk gearbextet. Ja, durch die Mitwirkung der ausgezeichnetsten Kunstler, „Kunsthand- werke: und Fabrikanten hat fich die „Gerherbxhalle' zu emem Welt- blatt aufgeschwungen, welches gegenwärng 131 mehreren Sprachen erscheint und in Werkstätten und Ateliers 'em_ unentbehrltcher Be- rather ift. Auf dem mit solchem Glück emge1chlagerxen Wege W111 dic Zeitschrist auch in dem neuen Jahrgangs forxschreUcn. „In dem Prospekt dazu heißt es: „In tmmcr „wertete Krene _xnuß der Sinn für edle Formen drinxxen, rmmer hyhcr „musse'n die Ansprüche an unsere Leistungen steigen, dazm „Ut dlc Zett vielleicht nicht mehr fern, wo Dkutjebland, wre crnsécns, wie- der die; exste Stchung einnimmt im Kunsthandwgrk Und der Stolz, ein gch1chrckter Handwerker zu sein, wieher eine Statte findet. Hierzu nach Kräften mitzuhelfen, wird auch scxner 1111er eifriges Bemühen sein,“„- Der zwanzigstc Jahrgang der „chver ehalle“ 11:11 wie stine Vorganger „ein umfassendes Bild des kunstgerpcrhlichexxSÖaffens der Gegenwart und der Vergangenheit, soweit dreselbe fur 1711 heutige Produktion förderlich ist, in vorzüglicher Darstellung ausgezeichneter und stilv-ollcr Gegenstände bieten und somit den Kunstgewerbetreihen- den Gelegenheit geben, ihren Geschmack zu bilden und zu läutern, um als ebenbürtige Benzerber auf dem Weltmarkte auftreten zu könnxn.“ Die Abbildungen der „E(Werbebaüc' umfaffen bekanntlich Arhextcn des _Tisckylers, Schlossers, Bildhauers, Stukkators, Vergol- d_ers, Dekorqttonstnalers, Tapeziers, Ciseleurs, Metallgießers, Juwe- lters: Buchbxndcrs nnd Cartonnage-Arbeiters sowie der gesammten Texttxmdußrte, Keramik und Glasfahrikation. Indessen wird man es nur guthetszen konnen, daß nicht ausschließlich reichen Prachistücke11Aufnahme gewahrt; sondern, den Zeitverhältniffen Rcchnung tragend, solchen Gxgknstanden, w'elche sfi[_vo11e und schöne Formen mit Einfach- heit "und _wohlfotkcr Auösührbarkeit Vereinigen, eine hervorragende Bchuckfichttgungzu Thetl wird, sowie daß die Zei1schrift dcm GeWerh- tretbendejx 1191), dem anexfenden Zeichner außer einer Menge vhn mxxßergulfrgen Erxtwurfen zur direkten Anwendung auch czne Fglle 13-931 Mottven und Ornamenten bietet, die bei etqenen'Komposxttopcn als Anregung zu dienen geeignet find. _ Dte [Zetden ersxen Ltefcrungen des neuen Jahrgangs enthalten nach allen aygefuhrten Rtchtungen ame FüUe dcr mannigfachsten Vorlagen“ so em Bluff mlt höchst geschmackvol] erfundenen ornamentalen Motkven, von denz Kustos axn bayertschen' GeWerbemusennr zu Nürnberg, C. Schtck; eme retzende4 behagltchc ohnzimmerausstattun im Rxnmflßancestyl, von F. Wtrths Söhne in Stuttgart, ein Bü et in C1chen o_1z, entworfen von den Rcdaktoren der .Gewerhchalle“, Archi- tekten Elsenlohr'und Weigle, anSgefübrt von Haufler und Knöller in Stuttgart, und em reich ausgestattktes Grabmal von Paul Sw ebenda- selbsx (alle dretNummern _von der WürttembergisckyenLandes- ewerhe- Aysstellung); eme qulektwn versänedenarnger schmiedeeiserner Gegen- stande aus der Fabrik von Ed. Puls in Berlin, und Entwürfe zu Plafynds Von Enenlohr und Weiglx (Wehbe darin den Versuch machen, MotWe aus den Rafaelxchen Loggtenarabeskcn für diexn Zlveck zu vewahen . Neben die en Erzeugnissen heimischen unstgeWerhe- fletßes fe lt es aber auch nicht an solchen aus dem Aus- lande,“ welches durch einen prachtvollen Marmorkamin von Fourdmots m Paris, besonders glänzend vertreten ist. Au er- dem finden 1ch guch m_d esen beiden Lieferungen vielerlei uf- nabmen mu tergtzlttger alterer Arbeiten, wie z. B. geäßter Orna- menZe von einer etsernen Kassette (16. Jahrhundert) aus dem bayerischen Nattonal-Museum zu Munchen, Lederpreffungen von Bucheinbänden aus der Staatsbtblwthek dasselhst und eines prachtvollen, in Farben- druck xc rodU'zirten Stoffmuters von der UmhülluY einer Thoka o,der ud schen GeseYeSroÜe'. - Abgesehen von diesen orlagen, !) etet dre eitschrift noch zahlreiche kleinere Aufsätze und Notizen für die Wer statt, welcke manchen beachtenswerthen nützlichen thk für den KunstgeiZTetherendLexn enthalten.
""" a em erwaltun sheri t der tädtl e rk _ “3“ Magdeburg für das Ja r 188c1bhetrugxn am Ychlüfféxseß I(ksrsex 188“ dk“ Einli- en derIntereffenten 22 692 021
"“" “““““ 9735 990 “ck den tereffenten at:“ZiZTnIaFteeLsFrLiehM
. *M- woraus sich als esammtsumme ergeben 3 215 457 ckck
' 767 e“:, mit- Zurückgenommen find un Laufe des Ja???? ZZZHYZYTN Die Ein-
' . 1881 bele t acblie
x(;xerIMHcYenDesziechnbhxxhcr gegengultimo Dezember 18é80ff verKTchCYZlYT
1515667 „za AusstehendeKapitalien hesaß dteSvak a ZUZZ 743 '“
“s W 1883 ,24751252196411-„Mn “318211019709 „; e tan e ru , _ .
FZJZTYY ab: tochgnicht abgeführte Ueberscbuffe 68470 «6, scbul
. - - ' " [timo 1881 dige Dienstkauttonen, 3600 «Fü», mrthyl bleiht FFZYZZBY den Inter- 25 947 638 „;ck Von dieser Summe geboren, HVB? FU“: ib t von 1 739 948 .“,
e enten24207 689 „“:, odaß ein Ueberschu , „ vxsekcber fich nach 21szfo des Reservefonds mit _1367 135b „FFH Y:: Y? Jahr 1881 feststeklt auf 372 813 „ck Von dtescm Ue er* u , en mit 80 769 „45 aus dem Coursgewinn an den Effekten hcrxorgegang 't ist Werden 30% zur Verstärkung des Reservxfondß MMVYBY 01:12 111844 .“, wodurch lehterer auf 1 478 979Merh0ht wtkrd unhb [ bk “5 zur Verwendung für “öffentliche städttsche Zwecke ZdFZVFmSHck 61 (Ft Sparkaffenbücher Waren ultimo 1880 aussteheyd 5 „ck uk. 3, 1) Jahre 1881 wurden neu ausgefertxgt 882-1Stuckx Zuru gege en und im 0(ahre 1881 7105 Stück, mithin bletbm ullrmo_ 1881 ausstehend 56 815 Stück, gegen das Vorjahr _mehr 1710 Stuck. Daxaux' ts'ln:b im Ganzen belegt 24 207 689 «;ck, alxo auf jedes Buch durch1chmt 1 „ 426 «16, gegen das Vorjahr mehr 14 „Fl- Jm Jahre 1881 |Y bet der Kaffe eingegangen 12 708 474 „FC, ausgegeben find 1914790 .“, mithin hat ein Geldumsaß stattgefunden von 2418749 „“
_ Die Verwaltun des Chemyißex _Vankvereins ha? h_e- schloffen, der GeneralveZsqmmlung eme Dividende von 5% (wre m 1880) in Vorschlag zu bringen. V B. s ZW)
1) en, 10. ebruar. ( opfenbericbt, der_ or. . IkaÖYms die PreiseFfür Hoper) in [eYter Fü emen_ bedeutextkzen Rückgang erlitten haben, scheint fich zu dsn bt men Nottrungen etmge Kauflust zu erkennen zu geben.,"Dte anwesenden Einkaufexaus _Bayern gin, en eiwas flotter an den Crnkauf'heran und kauften tn emzelnen Ditrikten einige größere Posten;_d1csclbcn reflck-txrten auf [_oeffere Waare, die noch in ziemlichen Pojtey vorha'nden ut; Plaßhandler zeigten ebenfalls größere Thätigkeit, Werl ße thre fruher ge-
kau ten Waaren mit Nutzen nach auswärts verkauft hohen undf daher je 't mit mehr Vertrauen aus Geschast herangehen. Jm
Ügemeinen sind jedoch die Umsg e noch 'tmmer von nicht allzugcmY-„r Bedeutung, imnxerhtgt ahsr gro er als m den vorangegangenen ochen. Für die inlandtxche Brauer ndschafk haben Kommisfionäre von den be eren SorZen xnehreres gekczyft, wyftzr fie im Vkrhältniß zu anderen Käufern zte1nl1ch gute P_re11e bewrlltgf'en, Geringe Expornvaare wurde in den letzten Jagegx fur Englazjd viel- fach gekauft, und ist die Nachfrage gerade Fur dtexe Sorten eme gute zu nennen. Wie wir hören, stehen noch großer; Postßn nach England in Unkerbandlung, die nach aUcr Wahrxchemltchkett“ auch in den nächsten Tagen zUm Abschluß gelangen wßrYen. Yonrungen stern fich wie folgt: Prima-Waare bis 130 «W., setye 110- 120 „xz, mittel 85-95 ;ck, gering 65-75 146. per 50 [(J. Fur 1880er Hopfen stellt fich der nomineUe Preis von 40*-55 M
Frankfurt a. M., 13. Februar. (W, T. B.) Die Handel_s- kammer hat fiel) in ihrer letzten Plenßrsxßung gcgenjne Anfrage des Referenten des Handesvcrtrags bezugluh Yes» Etsenbahn- wesens ausgesproäxen. DLL Handelskammer wupxcht eme gexv'cffe materielle Einheitlichkeit der Tarife und. drückt jhre volle Zujttm- mung zu der Gütcrtarifordnung des Mintsécrs' der öffentlichen Ar- beiten aus, sowie zu den seitherigen durcb dre Verstaatlichung er- reichtcn (Erleichterungen im Personen- und Gütervérkehr.
Nürnberg, 9. Februar. («Hopfenmarktbericht von Leopold
., gegen jetzt unverändert
Held). Obgleich während der lexzten Woche dxr Verkehr am Markte ein ziemlich reger war _ es wurden durchschnittlich 200 BaUen zum Preise von 70-85 „;ck ro Tag für Rechnuztg des Exports über- nommen - ist doch die timmung sehr mhtg Jcblieben und eine Preisbesserung nicbt eingetréten. Der _nz'edr'ige chtsstand hält haupt- sächlich in Xolge der geringen Kaufthattgkett der Kundschaftshändler an, da die Exporteure üher dext eben“genannten Preis nicht hinaus- gehen können oder onen. Die Größe der Zufuhrxn hat etwas ab- genommen, und der Lagerbestand des Marktes ist klcmer geworden,
Glasgow, 11. Februar. (W. T. B.) DieVorräth e von Roh - eis e n in den S t o r e s belaufen fick) auf 631 100 Tons gegen 520 900Tons im vorigen Jahre. Zahl der im Betrieb befindlichen Hochöfen 106 gegen 122 im vorigen Jahre.
Verkehrö-Austalteu. (Berl. Act.) Königliche Eisenbahnkirektion in Bromberg, Der neue Sommer-Fahrplan bringt für 'die
dieser Direktion unterstcUten Liniexn „(sogenannte Ostbahn)_eine ganze Reihe von Aeydcrungch. Dte_wtcht19ste derselbe? Md dl? Mä) für Berlin intercßanteste ijt cs, Hax; mtt dezn 15. Mat ?.J- der Berliner Ostbahnhof außer Betrieb mit und, die „Personenzuge dcr Ostbahn über den Schlesischen Bahnhof Berlin hmaus auf der Stadtbahn bis zum westlichkn Endbahyhof Charlottenburg durchgeführt "werden, bezw. auf diesem beginnen wälen. „Wegen der Konkurrenz mit den anderen Berliner Bahnen haben die Ostbghn-Züge zum Theil ver- schoben Werden müssen, und pftanzten sich die bezüglicben Aenderungen bei manchen Zügen ziemlich Weit fort. Von den Acnderungcn im Fahrplan erwähnen wir als wichtige speziexl MINUTE: Ahfahkt von»Berlm. a, Coucicrzüge, „ 11,75 Ostbabnbox, 11,26 Schxefischer Bahnhof, 1). Personenzuae, 11,25 3,7 9," Ostbahnhof, 11,35 Z,_" 9," Schlefischer Bahnhof, Ankunxt in Berlm. “ Personenzüge, " . 6,5 2,3 Ostbahnhof, _ kunfktg: 6,12 2,10 Schleßsckyer Bahnhof. A59812H811_von den oben heschrie enen Aenderungen dcs Fahr- planes er O1tbahn,_ Welche durI die Eröffnung der Stadtbahn no'thwenkng werdkn, Und aus [ei er Ursache auch noch n1annigfache Wertere Aenderungen für den ommerfa rplan der in Berlin mün- dénden Bahnen nothkvenhig geworden, der somit dicömal, zumal auch noch andere 11rsachen_ etnwirkten, ganz außergekvöhnlich viel Ab- wetchungen bringczt wurd. Der Berlin-Hamburgcr Erpreszzuq 191] so gxleg't Werden, daß er noch 13 Minuten früher als jetzt in Hamburg _emtr'tfft. Dex Hamburg-Berliner Expreßzug wird wegen der Cinmündlmg n) dre Berliner Stadtbahn glsich dem ihm folgenden nemischten ZUM em; Spaterleglzng von Liner Viertelstunde erfahren. Weiter hat mit Rucksxcht guf dle ancxrtebnahute der Stadtbahn die Königliche Eisen- bahndirektton zu Berlin genehmigt, den Courierzug Nr. 1 Berlin- reslau mx! 11 Mmchn wätec von Berlin abzulaffen will densélhen Ther kerarxtg hefchleum'aen, daß bis zur Station Mo bern 'die jcixige nkunftszett eingehqlt :|. Der Plan, den Exvrc zug Nr. 3 Beklin- YÉLSWU um 10 Mmuten später in Breslau anzu ringen, ist an dem Ridersprucbe de_c Verwalfun en der Oberscble schen jmd der ectbten Oher-Usch Bahn ge?cheitert. Eben alls mit Rück- siéd' auf die Eroffnung 'der Stadtbahn für den Cxtcrnverkchc ist le erlegung dcs Bchm-Aacbener Nachtcourierzuges via Kreiensen no hnZendtg, Ya derselbe mcht zu gleicher Zeit mit dem Berlin-Cölner ;)Courterzuge uber dre Stadtbahn gefü rt werden kann. Die spätere leaffung erschien wegen der Auschlü e nach Westen nicht möglich,
jetzt: 9 künftig : 9,11
jetzt: 6,37 künftig : 6,45
jeßj:
o daß nur die rüherlegung erübrigte. Der ug ol! d s leabe des An chluffes an die Niederstblefi 'Merischee YF»??? [Sotteäßstben Bahnzbofe Abends 8 Uhr 50 inuten und in Char-
urg um 9 Uhr 21T _?)Ninuten abfahren, von Kreiensen ab aber et en. “
Der fonst fabrplanmäßig um 6 aß: _ ; in Berlin ankomxnende Coucierzug 4 Ü“ am 12É d. IMF 1112? eFxtcuVex-sEnyän-WUWW „3, ein, um er er (: ng: :.: milianowo bei Brom erg. Es MMM "; Vorzug abgelassen.
“ Der Deutsche Verein zur Be“ örd“ . schiffabrt trat am Sonnabend im Un „ „75:4 Dr. Angerstein zyt Februarfixung zusammen, sendungen und Mittheilungen neuer Erfindungen .„ Luftschiffahrt ?_vurken zunachst dem technischen . „ überwiesen. Emgegangen smd ferner vom Geu- einigten Staaten vyn Nordamerika ein Werk ...* vom General „Ritter v9n_ Schmarrn, eine“. Kaiserlich K_önigltxb öfter,!xtchtsckxen „Technischen tiven Militarcomttés'", “m der die Grün lebhaft begrüßt trixd. Dae Be «bungen mr B' schiffahrt werden in Oesterrez gekettet durch e'[ugtecbnik im Wiener Jugemeur- und WWW. . age gelangte alsdann dre erste Nummer der neubau eitschréft. Die in derselbezt enthaltene Bestb- „*.. Luftschiff», welches das VeremkmitZlied Maximilian “.'. einfach nicht ausführbarn) Ideen onftruirea wia, gab des Ober-Jngenieurs Fraseben zu dem VW
Veranlaffung, in dex der Verexn * den in der Zeitschrtft veröffuxtlubtm co * Weise Stellung nehme. Zur ausfubrl .- “* endlich die neuen Projekte des Amerikaners Tia. 5». .:
auf den Naxnen Werner zur atentinm „eingerejquey das zur Zett nur im Mode vorlag, MYäetine neue “„ nicht zur Ausführung, dem Choinskystbm [YT x.y-H
sehr originelle _ ee zu_ Grunde, wenn amd unreif ist. Chomsky will den Flyg der Vögel :: ... ' dabei von einer ganz neuen Theorie des «eus aus „“ allmähliches Fallen betraehtet, bewo emen dunb WJ?" asset», gemäßtgt durch_ [ügel und wma, und in- RiÖtung rcgulirun sfabtg „durch den Umstand, daß „; Schwerpunkt des ogels mcbt zusammenliegt, sondem“ zu einander verändert werden kann. . **
Der Verein für die Geschichte Berlins; ' abend im Bürgersaale des Ratbhauses seine öff-q “ ab; in welcher dsr Pastor Osrar Schwebel eines tragen über Berliner Dichter mit Ludwig Frei am 27. November 1654) eröffnete.
_ Die neuste Außgabe von „Berlin im Po halt m knappster überfichtlicher Form auch den ' -; '- öffnetcn Stadtbahn neben_ dem der Pferdebab Das. kleine für die Wcstentmcbe eingerichtete BW beretts cingebürgett. Der Preis Beträgt nur 25
Das WallnerLTheater verband mit dem dxs geyesenen FY. Wegner am Sonnabend die '- vterakttgen Novttat: ,Die Cmnpagniemujter', von **:: “* “
Der Verfasser nennt dieselbe insofern mit Retbt ein fich dre Handlung größtentheils um Typen aus dem k-“Z Feldm-bcl Knopp „bildet d_en Mittelpunkt, um den sich “ Charaktcxe gmxyrrcn' seme grenzenlose Verehrung und “;_; vox dem ihm hetltgen Worte „Suhordinatfon' soll zurQ * *** Wirkungen'werden, die aber vielfach“ ausbleiöen. Der affe * kommt schlteßk§ch nach tiefsterNiedergesckzsagenheit, die ihm sei . * enthffung berettet hat, zu wunderbarsten: Avancement. :Seine - Tom, dre Compagniemutter, hcirathet zur Freude - t-. ,“ Lieutenant, und sein Sohn, 'der gleichfalls Lieutenant ' Tochter eines Fahrjkanten, der den alten Feldwebel in s gxkrgnkt hatte. DW Novität woaje offenbar jenes Po" etqfubren, _in P?Wcm'Éelmerding früher seine T e Dreses vattjerdmg zwa m_Rührstück und Poffe mit Lampe 1st__schon [auge, mit Recht von der Bühne „chltmm“ ut es, wenn diese Reminiscenzen «WUK :,„ em. SZuck, Wexches weder durch natürliche Mxtgcfuhl erregt, noch , durch Yscheu und fro“! heitere Lehenélusx waghruft. Jn : ,Compagni-mk» tri-pialcc Wi« mxt wnkungL-losen Couplets ab. Di- nzuhten fich 1chtltch„ abxc vcrgeküich, dem Stück du" cmxxn Erfolge zu vexhelan; nach jedem Akte mis Bcnall, den das Publtxum den Spielern zollte, twn. - Hr. Blenke spielte den biederen Feldwebel Maske vortrefflich; Hcr polternde, stramme M' Zerziac'Menslb yereimgte :ck in ihm mit „„ r.Mc1ßner erholterxe das ublikum durch feine des Buxschcn ,Pat!ch_ke". Frl. Wegner d kaum eme Gelegenhctt, ihr Talent zu errang fie dcn unZeihcillen Beifall der Uf * neg über den Ge_sang§vortrag_ dcr ve gleich man Aehnlrckées schon öfter von det '*7-*-'- ck übrtgcn _in _ dem. Stück beschäftigten W [5 dsr Eraklhétt, dlc wir ua dcm Ensemkse des I wöhnt find. '
Zoologif hetucrkenékverthen Zuw-1chs erhalten, der ' ' niß von den glänzenden Zuchteefoloek werthwlle Berßzebra, deffen * - hat vorgestern emem munteren u--.-- “ lub: Thier, das fich gleich der Thu "“ zkichnct sui) durch kräftigen Kö * nung des Falles aus. (Es Junge, daß Garten dasxerste b1_lde tzur Zeit eine Zierde Fans„ wohm es durch Hagenbeck! ux!) tm Raubtbierbausc hat man Rs Thiere bereits zusammen ebracbt, .* diesem Jahre versuchen, dte beiden der Zuäxt dienstbar zu machen. Der hekmmtlub nur eins dieser übevauk - der Anrresenheit der Yourrländer komik ,“ Hgßenbeck dazu erwor en werBQ. Von UU“ mckcr zwei, von den Ti ern ein PM! su ““ Puma-Süberlölven grdei, u “W * noch mtr der Mutter vereinßk- ** * “' '. zur Zett außer seinen ständkaeu Bewohnern ' Seelöwxn. Außerdem smd eiu Thi“? augenbhcklitb hier untcrgebkatbk. Dte SULZentltTern kYZer'i'tt-UÄ werden W ganz we en e 0 U" ' an Kßrperfülle, s? doch wenigsirns “" «ÖM Vorganger bald erreicht haben-
Das Antilopcnhaus des
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