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Tßäter
. “ er Außenweltwiedkr bkgonnen Er smpfängt rkeh„ msllkche der Herken und _Damen des H9fstaates
[[in der Unterhaltung schon zvteder große Fri1che und "."d sooortrefflick)“ Stimmung zeigen. Da xndeß noch eme eraums Zeit hin für den Großherzog unbequte Ruhe auf?!" ist wird mit dem Herannahen der bessezrn Jahreszeit gehoher,zjn,längere1: Aufenthalt „außer Landes xn, Betracht ge- une? Wie man hört, [oll d1e_Reye davon 1em, an einem MßMäöroüchen Seen Jtaltens, v:xlle1cht azn Ortusee, einen h_er ern Aufenthalt zu nehxpen. Durch d1e ebenso liebovoUe [""an vonßem Verständmß der Aufgabe beherrschte Pflege, als in den verflossenen schtyer§n Monaten die Großherzogin Prem Gemahl mit emer' perforzltchen Aufppferung zu Theil *an ließ, die auch 1111 schltchtesten Bürgerhause die a[[= Feine Bewunderyng hqhe erwecken müffsn, hat sich die To terunseres greifen KaUers emxn neuen Anspruch aufdis unverlösÖlick)? Dankbarkelt des badxschen Volkes erworben.
"* m-Meiningen-Hildbnrghaufen. W ZM, Der Landtag des
JammenJW „,-Bückeburg, 21. Februar., (Wes. Ztg.) Bex "Ka 11 d t a gs w a [) le 11 hat dte Regterungspartex - «won getragen. Von den gewählten 8 Abgeordneten
Murersieren 5, während UU): 3 zur liberalen Partei
„„,-,“ werden.
M e ining e n, Herzogthums ist heute zu:
Oesterreick=Ungarnz Wien, 22.Fßbruar. (W. TV.) Das Stationskomznando m Praca myldexe am 18. d. M., daß gegen Orahomcahan Jnjuraentenschaszren im Anzugs seien. Die Feldwachen von“ Ranxenkula wurden am Abend von m,603nsurgenten angegriffen; Lsßtere wurden zerstrent. Nekognoszirungspatrouillen fanden am 19, d. Oralovicahan mbesest,dock) wurde am Abend" dieses Tages auf) Außen: utrouiUen gefeuert, aber ohne daß dieselben Verluftß erlitten. ksdieMeldung der Stationskommandoß vonJarcin und Konjjca, ijijäzxnsurgenten von Dzepe aus die Straße über Jvanplanina er machen, die kakholifche Bevölkerung terrorisiren und 17111szth in die Umgegend unternehmen, wurde von dem General=Ko1nmando in Serajeww das Entsprechende verfügt. sus Trnova, vom 20. d., werden Jnsurgentenansammlungen ingrößsrer Entfernung in westlicher und südlicher Richtung gemeldet. Ju Trnova, Foca und Serajewo ist am 20. d.M. starker Schneefall gewesen.
Rußland und Pglen. St. Petersburg, 21.Februar. (W. T. V.) Der Kamer hat dem General Skobeleff die Aufforderung zugehen lassen, hierher zurückzukehren. Der Genera! wird alsbald hier erwartet und Auslassung über sein Auftreten in Paris zu geben haben.
Der „Neuen Zeit“ wird aus Moskan gemeldet: Der ehemalige Stadthauptmann von St, Petersburg, jeßiger Gouverneur von Archangel, General Baranoff, hielt gestern in der GeseÜschaft _zur Beförderung des russischen Handels und der Dampfschtffahrt eine längere Rede, in welcher er unter Anderem" auf den Verfall des russischen Handels und die Bedrückyng desselben durch Ausländer, welche im Besiße unnöthlger Privilegien und der besten Ortschaften an der Murmanküste seien, hinwies. Varanoff berichtete, das; der Reichthum des Waldes von Beamten und ausländischem Kapital exploitirt worden sei; er glaube, durch die Gewährung von'Privilegien an die russischen Ein- wohner, durch den Bau emer Eisenbahn von Dwina nacb Kasan, durch die Vergrößerung der Zahl der Dampfschiffe und durch die Verabfolgung von Subsidien an die Seemanns- schulen könne Hülfe geschafft werden. Die Rede wurde mit großem Enthusiasmus aufgenommen. General Baranoff be- giebt sick) in den nächsten Tagen nach St. Petersburg, um dort Projekte vorzulegen.
Zeitungsftimmen.
Der Verein zur Wahrung dEr gemeZnsamen wirth- fckzastüchea Interessen in Nheinland_Und Wenfalsn hat, wie 1011: dem „Düsseldorfer Anze1ger“ e_ntnehmen, eine Adresse an den Reichskanzler Fürsten von Btsmarck gerichtet, aus welcher wir folgenden Passus hervorheben:
Fassen wir nun das Resußat unserer Anfühergen zusammen, so ergiebt fich, daß auf 128 verschiedenen industriellen Etabliffcments im Jahre 1878/79 91832, im Jahre 1880/81 jedoch 109 664, akso 18 282 oder 20 0/0 Arbeiter mehr beschäftigt Waren, daß sich nach den weiter vorliegenden, nicht zur ziffermäßigén ergletchung_gecig= neten Berichten auck auf den meistsn anderen Etabltffements dte_Ar- bciterzahk vermehrt Hat und daß die Arbeiter auf den aUermexsten Jerk) Bericht erstattenden 184 Etablissements auch mehr verdcent
a en. “
_ Dem „Deutschsn Handels-Archiv“ wxrd aus Straßburg bsrichtet:
Die VaumwoÜ-Jndustrie erfreute sich Ende 1880 und Anfang 1881 eines befriedigenden Geschäftßganges, Wozu die „anhaltend gtzte Lage des Zeugdrucks nicht wenig beitrug; mit dem Sinken der Prexse ffn: Nobstoff trat zwar während der Frühlings- nnd Sommermonate
Großbritannien und Irland. bruar. (Allg. Corr.) Der irische Staatßsekretär Forstex ist gestern Morgen in VLJLeikung dW General- Prokurators für Jrkand nach Duv1in abgßreist.
Me Zustände in Irland bieten seit einigen Tagen in der That kein erfr€n1ichee2o Bild dar; Morbihaten, Mord- versuchs, Angriffe auf die bewaffxwte Macht, Brandstiftungen und andere Gewaltthaten sind an der Tagesordnung, und die gehen fast immer straffrei aus, Unter diesen Umständen
London, 21. Fe-
baßen sich mexhrere kathoü'sche Bischöfe vqrqplaßt gesxhen, :'n 65M- Fastexertenhriefen auf die gcgenwärétgsn Zustande des
Landés Hinzumsr'sen. *
_22. Februar. (W. T. V.) Dax; Unterhauéo seßte heute , “*Vemthung der Angelegenheit Vradlaughs fort. Der » knier Glgdstone erklärte,?xaßVradlaughsiä) des flagranten Yehorsams schuldig gemacht habe. Er glaube aber, das Haus ürde seine Befugnisse überschreiten, wenn es Bradlaugh Mzulisße; man möge der Opposition die Aufgabe über- , 111M,geeign2te Maßregeln ausfinwig zu machen. Novthcote “ ;loubte, das Haus müsse sich ernstlich über die Ha1tung rines Leiters bsklagen (Beifall), und verlangte, daß der 54:ng111 at arms angewiesen Mrde, Bradlaugh zu ver- hindern, die Barre während der Verathungcn zu Über- jchreiten. anwisch€n erschien Vradlaugh und nahm seinen Plaß ein. Der Sprecher lenkte die Aufmerksam- keitdeßHauses auf diesen neuen Ungehorsam Bradlauth. Da Gladstone cin Einschreiten ablehnte, so ersuchte ihn ; Notkhcote seine Mokion zurückzuziehen und dieselbe durch so!- WeMolion zn erseßekx: Da Braölaugk) der Autorität des Wanehorsam Lntgegenseßt und die Autorität des Hauses MWWWS,1UVLM er verlangte, einen Eid in unregel- WKZWW zu leisten, so ist er aus dem Hause auszuweisen. WSMW-wurde mit 291 gegen 83 Stimmen angenommen. Bradlaugßßimmtg mit der Minorität. Gladstone enfhielt 15“ ' mung. Die Neuwahl an SteÜe Bradlaughs
WWeordnet. Bradlangh verließ hiernach daS HauH. xrische Agitator Michael Davits, wslcher „331133811 in Haft befindét, ist in Meath ohne Oppo-
"ÜMzUm Mitglieds dcs Unterhauses gewähls moxden.
. Frankreich. PariE, 22. Februar, (W. T. B.) Die M18 russische Botschaft ist angewiesen wurden, dem Genenexal Skobeleff die Kaiserliche Ordre zuzustellen, un- Wüßkcb nach St. Petersburg zurückzukehrsn. Wie es heißt, «"dkxfilh General Skobkleff zur Zeit in London. 1 “„„Agence Havas“ bezeichnek di-z Nachricht, daß Gam- UKbkxliküGßnteral Skobeleff in Nizza zusammengetroffen sei, „ Rn 6. _ ck Die htestgen Zeitungen glauben, daß der Zwi1chen- ',W Generals Skobelef f dnrch seine Desavouirung WMS des 'offizieÜen russischen Organs erledigt fei. Y_Ych TVQWÜLULfktschen Blätter tadeln das Auftreten Skobelens, &“ yurnal „Paris“ sagt: Um Europa zu verwirren und WüFrieden zu bedrohen, den die ganze Welt nöthig habe, FMM _es denn doch ganz anderer Dinge aks der flammendßn je„ "Ws rusfischen, von seiner Regierung schon desavomr- OffiYrsF „* _. ebruar. (WTB. Das ,Journal officiel“ ?],"stka die Ernennung des) bisheéigen Ministerresidenten 111111?)le Roustan, zum Gesandten in Washington le Ernennung hes Präfekten des Departement Nord, Un-zum Mtntsterresidenten in Tunis.«_§_
Italien, Rom 23 ebruar (W. T. V.) Z;- 121312147!!th e Crisp; wird in ?twa 8 bis 10 Tagen den Be- Von Ver den Geseßentwurf, betreffend die Auslieferung
erbrechern, der Kammer vorlegen.
Türkei. Konßantino M
_ pel, 22. ebruar. (W. T. B.)
FxxndYren der außerordentlicheanreußischen Ge- 'ner ftch8st fand gestern auf der deutschen Botschaft ein und andTre' HML besuchte die Gesandtschaft das Schaßhaus
en) fühlbarer Rückgang ein, der fich jedoch im Monat August schorx Meder zu Gunsten diescr Industrie, in Folge stark?): Ngchfrage bel crHöH1en Prsisen für RohbaumwoÜe, deren Produktion ln Amerika Überschätzk Worden war, sowie) steigenden Preisen für erstere, wandte. Die Erhöhung der Zölle 7719111312 vor Uelxerflutbnng dYS deutschen Marktes, so daß man die Lage dieser Industxte hier, Wenn auck» noch für keine glänzende", so doch" fur _eme gesunde häkt. SoÜte dieser Zustand andauern, so durfte dressr Industriezweig wieder ein Hkühender werdsn und die schkecktxn RestzÜate der überstandenen frükjeren Zaöre cinHolen. _ Was dre ,mduskrteÜen VerHästnfsse Bisckzweikers anbetrifft, so haöen auch sie, thbesondere die der dortx'gen Haupkéndustrie _ Tuch- und Buchskfnfa5rtkation _- gégxn das Vorjahr cfne kket'nk Besserung erfaHren; es hat mit der p_eranderjen ZoUpokétik eine geringe Zunahme der Produktion, wic LMS, Wem] auch unöedcuflnde, Aufbesserung der Preise stattgefxmdén. ' Di6_1. Z. ausgewanderten,Dsuxschext führten sofort in Bisch- wecker eme andere Fabrikation ein, 713061 einsehend, daß den früheren J'abr'ikaten _ glaÜe einfache“ Stoffe _, deren Absaßgebiaf baupk- sach1rch Frankreich war, dsr neue franzöüsche Zoüsaß von 10 0/9 des Werkbcs entgegenstand ..... _ Es ist unzWeifelHaft, daß diese Fabrikate feik den neuen 301193an in Deutchland, namenüich. Was die geringeren Buäskins und HalßwoÜensn Artikel anbekrifft, willigere Aufnahme finden und auch beffere Preise erzixlen.
_ EML); Rundschan der „Elberfe1der Zextung“ Über dM Eisen- und Kohlenmarkt entnehmen wir folgende anf Deutschland bezügliche SteÜe:
In dem Nuhrkohlenrevier wie im Aachener Bezirk ist der Ver- kehr auf „dem Kob1cnmarkte in Rückficbk (mf die gegenwärttgs Jahres- zeit recht rcgk, Jm Cissngéschaft in RHeinland-Weftfalen, sowre in Luxemburg und Lothringen dauert eine günstige Stirxzmungyn. Die Werke sind an längere Zeit 1309 beschäftigk und dre Y_relse Mrden fest bekyauptef. Ju Schlcfien ist die Lage des Eisengeschasts ebenfaUs unwerändert günstig, indem auch dort bei den EisenMrken „umfang- reiche BcskeUungcn eingegangen und zu erledigen sind, auch die Noti- rungen auf „dem bisherigen NiVIÜU vaKeibc-„n. _
_ Dte „Norddeutsche? Allg.Zag.“1neldetaue3 Wien:
Bemerkenswert!) erscheit1t_ die? Bildung eines, Reformvereins in Wien selbst, der auf Emführnng wirthschaftltcher Reformen abzielt, und dem zumeist Geschäftsleute des mift'leren „und des _Höhkren Bürgerstandes angehören. In der konstituirenden*StiZung „btelt ])r. Pattai eine Rede, aus der wir folgende Auslaffung über dre konser- vative BeMgung in Deutsckyland zitiren wollen:
„Im benachbarten Deutschland Hat die von Tag zu Tag sixhtlick), ja reißend an Macht und _Einflyß 9610111116002 konservative Rtchtung sich mit aUen ijLN wirth1chaftlrchkn Reformen idenjisch crkkq'r't, durch Walcher eben die Schäd€n des gegenwärtigen Zustandes besexttgt und den sonst unvermeidlichen Verwickklungen der Zukunst rechtzßttig Vor- gebeugk Werden soll ...... Dj_ese_Partei ist somit konssrvatw darin, daß sie die Grundlage der (Geerchastsordnung, auf der (111) unsere Kuüur und Sitte beruht, lebenskrästig erhalten, wiÜ. Diese Partei ist aber zugleicb eine-waHre Reformpartei, m_ dem Sinne, daß fie diese Aufrechterhaltung anstrebt duröb Mtttel, Welche sich als eine Wahre Regenexirung der voxbandenen Ordnung darstellen, indem sie dieselbe in Einksang auf den ganz verän- derten Produktionsbedingungen der Gxgenth bringen, Welche, dassie die Härten der gesellsckyaftlichen Ordnung bcseingen, fia zugletch kraftigen gegenüber den Stürmen, die sonst deren Grundfesten crs_chüttern könnten. Heute, wo der Staat kei1teswegs als bloß?: qurzxiorga- nismus dem Einzelnen gegenübsr stehk, sondern Wo dte Mxtwirkung dcr Bürger an der Gesetzgebung, der Schutz dCZ Einzelnen m Justiz und Verwaltung durch alle Instanzen durcngfüHrt, dgs Gesetz an SteÜe der WiÜkür getrkten, _ ist*aber auch mcht dre germgfte Gefahr vorhanden, den Wirkungskreks des Staates nach _den verschiedensten Richtungen hin zu erwätern.“ . .
_ Der „National-Zettung“ entnehmen wxr Fol- gendeH: _ _ _ _
Von den Steinkohlenzechey des mederrbeimsck):westfäli]chcxn In- dustriebezirks wurden an Sternkohlen Und Koko durchschn1t111ch per Tag abgefahren, Wagen zu 10 t:
1._15. Febr. 16._31, Jan. 1._15.Febr.
1882 1882 1881
Auf der Berg.-Märk. Bahn - 3149 3286 2770 Köln-Recbtörheiniscbe B. 3903 3993 _ Köl'nsÖMinddmZ, Rhei- m € an annover- sche Bahn _- _ 3620 Zus. 7052 7279 6390
Vrandenten SYFMTTMÜM und fpetste der dem Munster-
Statiftisohe Nachrichten.
Waareneinfubr des deutschen Zollgebiets im “abr: 188]; Das_ jüngst ))"eröffxntlichte Dczemberbeft der Statiski§k dcs Deuncben Reichs epihaß dre Uebersichten über die Einfuhr und Ausfuhr dex wxchttgcren Waarenartikel im deutscken Zollgebiet fur Hen quat Dezember 1881 und das Jahr1881. Danach hat d1e„Emfnhr im Jahre. 1881 im AÜgemcinen beträchtlich zugenommen; msßésondere , gtlt dtes [Jon denjenigen Waarenartikeln, welche in Folge d_es Zolltarxfs vom 15, Juli 1879 mit einem Zoll neu belegt ,oder 1m ZoUe erhöht, wurden. Das; bei diesen Artikeln eine erhebliche Zunahme de_r Eznfuhr stattsmden würde, konnte vorauSgescben wexden, da dte Emfuhr hrervon im Jahre 1880 in “0196 der Aufhäufung gxoßer verzoÜter Byrrätbe im deutschen Zollgebiet vor der Wirkmmkeit dex Zoüjaxze des Tarifs vom 15. Juli 1879 verhältnißmäßig gering wax. Doch kommt eine bedeutende Zunahme der EinfUHr auch bei solchen zollpffichtigen Artikeln zum Vorschein, welche von den Aenderungen des Zolltarifs im Jahre 1879 nicht bekroffen wordkn sind. So stieg u. a. die Ein- fuhr von frischen Südfrükhten von 74 075 m_:f 88 352 D. C. (Doppék- centner zu 100 kg) odsr um 19 0/9, die Einfuhr: von Korinthen und Rosinen Von 127 738 auf 152159 D. C. oder gleichfalls um 19 0/0 und die Einfuhr von Kakao in Vohnen_von 22 466 auf 24 018 D. C. oder um 7 0/0. Eine AbnaHme dsr Einfuhr Tritt nur bei Wenigen der im Jahre 1879 mit einem höheren ZoUe belegten Finanzartikel ber- vor. Nennenxiwchh sind in dieser Beziehung Mandeln, deren Ein- fuhr um 1808, und anderer Wein als Schaumwein in Maschen, dessen Einfuhr um 1645 D. C. zurückging.
Von dry [andwirthschaflichen Produkken Hach mehrere er-Hebltcb germgexc Emfuhren aufzuweisen, nämlich: Fleisch (AÜW in
.* DoYpelcentnern) _49 532; Schmalz _160 520; Butter _1023; Kase _2454; Eier _5988; frische Weinbcercn (vom 1. Juli 1881 an onpflichtig) _121752; getrocknetes Obst _28 947; Hopfen _2427; Schafvieh und Lämmer (Stück) _119 771. Die Mindereinfuhr von'getrocknetem OHst wir? indeß zum größten Theik kompensirt durck) dle Mehreinanr yon frischm Obst mit + 25 533 D. C., die Mindereinfubr von F1ai1ch und Schmalz durch die Mehr- cinfubr von Schweincn und Spanferkeln im Bktraqe von 92 168 Stück. Von Kühen, Jungviek) und Kälbern wurden 25 377 Stück mehr, von Ochsen 3069 Stück Weniger eingeführt; die ZunaHme entfällt also mehr auf die Einfuhr von Zuckptviek), die Abnahme auf die Einfuhr von Schlachtvieh. Die Einfuhr von Roggen fie] von 6 895 634 D, C. im Jahre 1880 auf 5 754 558 im Jahre 1881, «1119 um 1 141 076 D. C. oder 16,6 0/0. *
Bei den wichtigeren R01)- und Hülfsstofscn derJndustrie bak g1eichfa11s eine starke Erhöhung der Einfuhr stattgefunden. Von Be1ang ist diese Zunahme auch bei solchen Rob- und Hülfsstoffen, Welche zoklfrei geblieben oder im ZoÜwße keine Erhöbung erfahren haben. cherkenIkverth sind in dieser Hinfichf folgcznde Mahrbeträge der Einfuhr: BaumwoÜe + 84341; Flachs und Hanf + 277 131; Heede und Wsrg + 9774; Jute + 10 381; ungefärbte Seide + 4036; rohe Sckzafwolke + 86 066; 63501751) und Flockwolle + 8556; Eisenerze + 84 834; rohes Zinn + 8139; Häuke und FeÜe zur Lederbereitung + 9809; Lumpen + 36 971; rohe und krystalli- sirte Soda + 13 069; Schwefelsäuxe + 12 840; sÖWefelsaures Ammoniak + 8690; Knochenkohkc + 85 265; Chilisalpcter + 348 723; anderer Salpeter + 8853; Chinarinde + 6695; Farb-
USU 1:
Holz + 40 440; Glycerin und Glycerinlauge + 11953; Terpentin- barz und Terpkntin + 67 609 D. C. Daß die Zunahme der Ein- fubr im Jahrs 1881 bei den im Jahre 1879 mit einem Zoch neu belegten oder im Z:)[lsatze erhöhten RoH- und Hülfsskoffen der Industrie Nicht 5165 auf Rechnung der vsrmindchen Einfuhr im Jahr? 1880.31: Wer; ist, kann hikrnach wohl angenommen werden. Von dtexc-n wcxsen Meörbeträge der Einfuhr auf: Roheisen
+ 124 058* Holzöorke und Gerberlohe + 23 261; kakzinirte Soda
+ 7147; Festes Palm- und quosnuHöl + 19 537; Stearin, Pal-
m:tm 2c_. + 19 296; 'europäisches, Mickyss Bau- und NuHHolz
+_ 1875 087; Dachschtefer und Schieferplatfen + 134 825 D. C.
D;? Zahl derjenigen beßeutenderen R05- und Hülfsstoffe, welche in
gxrmgeren _Mengen als mz Vorjahre eingeführt qun, ist dagegen
eme beschrankte; es find 111 dieser Beziehung nur zu nennen: Blei-
Und Kupfererze _42 616; rohes Kupfer _12 812; Aeynatron _ 63; ScHWefel _20 309; Palmkerne _ 82 715; Talg _8823; meenf _24178; europäisches, Harfes Holz _316 328; außereuropmsébe Holzer _ 7939; Sjcin- und Vraunkohlen, sowie Koks _1 807 731 D. C. .ervon wurden durch .den ZoÜtarif vom 15;_Ju11 1879 Aefznakron im Jolle ermäßigk, Talg, sowie 'euro- anckseF, 1:barteZ Hokz und außereuropäische Hölzer mit einem Zolle e eg .
,Bei, der Einfuhx Von Jndustrieprodukfen find erhebliche Unterscknede, gchn dte desJaHre81880 weniger häufig. Eine wesent- [tcsxe Zmzahme „xm Jahre: 1881 resultirt tmr, wie ir. Flüge der Mrnderecxtfuhr 1m Jahrx 1880 vorauszusehen War, bei Baumwollen- garn, Letrxerxgat'n, gezwxxnter Seids, WolTengarn, ungefärbte: Lein- nnmd, 'ZWlÜlck) und DrtÜtch, Farbho132xtrakten, schmiedbarem Eisen, Maschmén, Kokrkwgaren, Leder aller Art und einigen andcren der im Jahre 1879 Mit exnem höhere'n odcr neuem Zolle bclegtcn Artikel; eme AbnaHme hmgegen bLlI WHM Eisknplatken Ulkd =Bl€chen (_4202), groben uyd ganz groben EisenWaaren (_10 641), RöHren «ys 1ch1medbarem Essen. (_5468), Glas und Glaswaaren (_ 2272), chhten ,(_1819), Papxer unt AuF-nahmß von grauem Lösch- und Packpapter (_1046) und unbkdrucktkn wollenen Tuch: und Zeug- waaren (_2239 D. C.); Alle Übrigen Differenzén in der Einfubr Von Jndustrreproduktkn rm JaHre 1881 sind gegenüber der Einfuhr des Jahres 1880 von geringerer Bedeutung.
_ Dje deutxche Reichs,;yost im Jahre1880. (Stat. Corr.) HéxkömmÜÖer WU?. haben sxck) auch im [exzten Berichtsjahre die Letjtungen der R61chspost6erwa11ung vergrößert. Es WUÖS die Zabk dsr Postanftalten um 3,17 0/0 auf 7540, so daß von dsn 44 510 289 113. (ungeréchnet 434 381 113 Wassexflacßc) [Hres Gebietes je 5903 113 eine Posxanstalt, befitZen und der glczchcm Tempo im Sommer 1883 durch- sthttltch xedePostanstxckt von thren v'rer nächsten Nachbaren nUr noch eme gquraphlsckxe Macke _entfernt sem wird. Verringert Haben s1ch die Postamter drttter Klaße durck) „Heraufrücken oder Umwandlung in eine Agentur, ferner guf 12 dre Hülfsanstalten für Landbrief- besteÜunng und auf 34 191€ Umspannorte. Die amtlickyen Verkaufs- steÜen fur Post-Wertbzetchen vermkhrten fich auf 7704, die Brief- kasten um 4,81 0/0 auf 47 602 und die Ortschaften, in denen Brief- kasten ayfgestellt waren, auf 35 680; immerhin ist bis1ang nur etwa die Hälfte (1112: Gemeinden und sekbständigen Gutsbezirke mit solchen
Post-Briefkasten Versehen.
Postbaltereien gab es zu Ende 1880 noch 1244 mit 1150 Post- Haltern, 4577 PostiÜons, 10469 Postpferden, 3605 priyaten Post- halterei-Wagen und 1373 Schliften; je dick,)tex das Erscnbahnncß wird, desto Weniger nötbig werden Postbaltcr sem. Die Anzabl der im Besi e der Verwccktung befind11chen Fabr'zeuZe Hat sich auf 4343 Pos wagen auf Landstraßen und 972 atzf Elsen aHnen vermehrt, die der r'eichskigenen Schlitten auf 972 yermmdert; außerdem hat die Reichspost 341 Abtheilungen von Ei12nbahn1vagen gemietbet.
Wenn man den 63 413 Beamten, Welche das Gesammtpersonal der Post- und Tekgraphenverrvaltung bilden, 5600 nicht angesteüte _ Postbalter und PostilTons zuzähls, so kommen, auf eine Postanstalf durchschnittlich 9,15 Personen und em der Brtcf- und Telegramm- beförderung Dienendcr auf 550 BeWohner dcs Postgebietes.
Die Längc der Postcourje öetrug, ungerechnet dre Seewege,
an Eisen- auf Land- aufWaffer- ahnen straßen straßen im Jahre 1880: Kilometer 26 170 57 496 2125 Zunahme gegen 1879: _Prozent 1,77 1,87 14,55 der zurückgelegte Weg: Krlom. 87 206 784 51 621 281 752 833 Zunahme gegen 1879: Proz. 3,71 2,26 15,58
Häufigkeit des Courses: durch- schnittlich . . . . . . . . 3332 898 354
Immer noch hat fich die für Postverkehr verfügbare W ckän (?
stärker als die Bevölkerung vermehrt, und ist die Frkquexxz d =Po t-