1872 / 12 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 15 Jan 1872 18:00:01 GMT) scan diff

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dankkxar angenommen werden, denn dieSumme bleibt ihr dann auch künfttg „zur Verfügung. Bet der neuen Qrgamsattoy der Bauperwaltung in Nassau ist die Einrichtung der Kretsx Baumexstersteslen darauf be- rechnet Worden, daß dem Bcdtxrfmß m dem thfqnge, wie es als ein dauerndes anerkatxnt 191130, dyrch diese Kretsetntheilung enü t Werde. Es find dabei Beztrke ?ebtldct worden, welche, wie er err Vorredner selbst anerkannt. ha , Wxsentlich kleiner sind, als meistent 91111 in den alten Landesthxtten. Sie haben xben ge ört von einem e irk in SYefien. wo dret landräthliche Kret e, we che alle größer fin als im assaurschcn, „unter einem Kreis- aumeister ver- eini t smd, und so kommt es 111 0911 alten rovinzcn vtelfach vor. Namn befißt den Vorzug Paß für jeden [an rät lichxn Kreis, der, wie gesagt, dort emen tflemeren„ geoera hischcn 9391 bildet, ein eigener Kreisbaumcister angestellt. M. u er dre enssm? 1th noch eine Anzahl von Acccsfiften, wre sie 111 der früheren a aytschen Verwal- tung waren„ beibehalten worden und zwar aus emem do pelten Grunde. Einmal war früher im Herz:) thum Nanu dieVor ildung der Baubeamken etrennt nach den ver chtcdenen ächern, so daß es besondere Wasser aubeamten, besondere Landbau eamten, besondere Wc cbaubeamten gab. Bei Einführung der Reor amsation im Na auiscben at man diese verschiedenen Geschä te zusammen in die än e der Kreisbaumcistcr gelegt, und es haben diese kom inirten Geschäfte vielfältig Beamten „zugetheilt Werden müssen, welche bishex nur in enzer Richtung aus ebil- det gewesen sind. Um bis um Einsehen m die neuen VerhälniY'e keine Stockung in den Geschäften herbeizuführen, 1 es hier uüd a nöthiß gewesen, beispielswei 9 einem bishertgcn Land au-Jrzspektor, der Krets aumeiftcx geworden 1 , einen für Wegebau ausgebtldetcn Asfi- [lenten zuzuweisen. Diqse othwendigkeit wird vorübergehen sobald uberhaupt nach allen Rtchtungen hin ausgebildete Kreisbauéeamten vorhanden find. ,

Ein zweiter Grund fur das Vermehrte Bcdurfmß [regt aber aller- din 8, wie auch der Herr Vorredner gcsaßthat, in de„n Verpflichtungem Weche den Baubeamten m Nassau un zuxn Thetl auch im Regie- run sbezirk Cassel f0r die Gemctydebauten oblxe en. Ia, meine .Herren, esi zu offen,daßdtescsBedürfmxjerfaUcßwtr ,indemdienassauischen Gemein en auch eine größere Sel | 11 tgkctt (11 ihrer Verwaltung er al- ten, wie fie überall den alten Provinzen zusteht, und ich glaube,dasl1egt ebenso im Interesse der Gemeinden, wie der Staatsverwaltung. Zur “eit können solche Hülfsbeamte nicht xntbc rt Werden. Man beab- Zchtigt aber darum nicht bctm allmältgen .lbgange der gegenwärxig Ingtrenden Bau-Acccsfifftcn, wclche größtentheils nicht als Krets-

aumei er angestellf wxrden können, von Neuem Hülfsbeamte von

beschrän terer Qualifikatton dauernd qnzuftellen,“ sondem soweit als

dann noch ein Bedürfniß vor anden ist, um „den Kreis-Baubeamten

eine Hülfe u gxwähren _wür e dafür m gletcher Weise. wie es in

den alten rovmzen g((chtcht, dadurI gesor 1 werden daß vorüber- a

gehend ein vollständig aus ebildcter umei er oder an ührer ent- Weder für die allgemeine erwaltuy oder zur Ausführung größerer Bauten, Welche "etwa in dem Krete vorkommen, dem Krets-Bau- beamtcn beige eben wird. _

Es wird aber nach Bedürfntß chn 1ewe111gxn Umfang der Bau- verwaltung im Regierungsbezirk Wresbadcn (mmer Rechnung gc- 1ragen werdeu, auch wenn dicVau-Accesfisten mcht mehr in Funktion

bleiben.

Zur Statistik von Bremen')1870.

Die Größe des btemisäzm Staats (?Ltl'äßt 99653 Moxgcn (4.671 Q.-Me*l.), 199991: 14043 M. Dem (Schiek des Deutschen Zou- vexeins angeüören Die ortsxmuwsende Bevölkcrunq betrua am 3. Dezember 1869 114,123 Einwoßner. Im Jahre 1870 wurden 4646 andec gebosen, cm? je 100 Einwobner 3,99, die vöckste Z901 seit dem Jahxe 1826,“ avs je 25,09 EiKrvoIncr kam je1 Gcömt. Von den Gebornen waren 4390 e0c11ckc, 256 uneheliche Kinder,“ v9n 100 Geborncn warsn milvm 551 unebc1ich9 Jm 39019 1826 waren unter den Gebuxtcn 10 35 11116161»; scitd-xm 11": der szmtsax (151111513114) gesunken. Von den Neugeboxnen Waren 4464 lebend, 182 90er von 100: 392 1951920999. 51.57 pCt. der Neugeborenen waren Knaben, 48.43 pCt. MäWev. Es staxbcn im" Ja;;re 1870 3290 Personen, 2,75 pCt. der Bevöchruaa, von 35,42 Lebmden ], seit (em Jahn 1826 eins der unaünßigstcn Verhältniffe. Trauungen 199de im Jahre: 1870 1074 0011 oder au1'108.3 Einwohner 1. Der 1190016198 der (Heborncn über dke Gcßordemx. txetxux im Jahre 1870 1356 Personen (1,198 pCt. der Bevölkerung), derjenige dcs Zuzugs 119.1 dcr". We.:zusx 1068 Personen (0,936 pCt.), der ZuwaÉ-s der Be- wölkrrung 91110111 2424 1131119199 (2.124 PCs.), dic Bcvö1kemng am 3 Dezxmßer 1870 mithin 116.547 Personen.

Der 3790119119019 des Grundekacntbums belief 116) Ende 1869 9111890829850 Ende 1870 suf 92.442.795 (00101019, in 9er Sxadt Bremen (1:11 66.230.025 rtfp, 68.982.695 (8911210112 Der Skcuex- Wcrü) "903 sxeucrpftWiw-m Grundexgentdvms erreichte Ende 1869 15560075. Ende 1870 15.899.700 Goldlblr.

Dic Zavl der Schiff9werficn im bremischen Staate bxtrug im Jab7c 1870 (verg11chm M11 1869) 12 (13). Auf ?ensclßcn waren 1016 (1201) Arbeiter besckxäfäat, Ez wurken abgexiefext: 6 hölzerne Sccsckxiffe 01111 2452. Last 9 4600 Pfd., 119 W919“. 9911 261.800 Gold- Th-“kn. (8 199... 2969 Laß. 309.500 (819191919). und 7 etscrne Fluß- 1chck§ffc von 254 Last, im chtße 0911 113 640 (9919101; (12 Sch.,

*) Nach dem Jahrbuch für. 01: 0111111612 Slaxißik dcs bremischen Staats. hkraußgcgcben von dem Bureau für 9121111169 Smtsßik, 17. Jahrgang 2. Heft, vZUr aUgcmem-n Siatistéf des Jahres 1870.- Bremen, Kommiifionsverxag von G. A. v. Salem, 1871.

158 Laß. 42,540 Goldtdlr.) Am 31. Dezember 1870 waren 7 See- und 11 Flußsanffe noch im Bau begriffen.

-, Dae Einfuhr Bremens belief sich im Jahre 1870 (verglichen mn 1869) aus 17.477.098 (20.452.825) €1r. brutto im Werthe von 92.303.438 (103,312,577) Goldtylr.,“ die Ausfuhr auf 9.899,898 (10.541,127) Ctr. „0111110 im Werthe von 90.947,474 (94.918.519) Goldtblr. Die Emfubr_ resp. Ausfuhr in den avren 1847-1851 gleich 100 geschl. wax dre Einfuhr 1867-1870 an 305,57, die Aus- fuhr auf 331,99 gefitegen. Von dem Werth der Einfuhr 1870 fielen 52.99 pCt. auf europäische Länder (33,24 pCt. auf das Deutsche Reich) 47.02 pCt. auf tranßatlantische Häfen. Von der Aquuhr gingen (dem Werthe nach) 77.97 pCt. 1106) Europa (48.22 pCt. nach dem Deutschen Reich), 22.93 pCt. naxh tranSatlantischen Ländern Wrnn der Werth der Em- resp. Außfubr in drrxPeriodc 1847-1851 = 100 geseßt Wird, so ergebxn suf) für die einzelnen Staaken und Länder in der Periode 1867-1870 folgende Verhältniszahlen: Deu11chland Einfuhr 181,01, Ausfuhr 283,59,“ Großbtttannim Einfuhr 625.01, Ausfuhr 575,01,“ üvjiges Europa Einfuhr 281,90, Aquuhr 858,83,“ trankatlantxscve Länder Einfuhr 471,45, Ausxuvr 263,94,“ Einfuhr sccwärts 426,00, Aquuvr 277,42,“ Einfuhr lan wärts 218,40, 2199011944496,“ Einfuhr fiußwärts 45.64, Aukß:hc 106,99.

Im Jahre 1870 liefen in Bremen 2350 Seeschi : von 356 063 8.15 mit 22.339 Mann Besajung ein,“ 2368 Seeschj e von 349.894 Laß, mit 22328 Mann 9115. Im Jahre 187,79 Waren 3032 Schiffe von 436.423 Laß ein-. 3176 Schiffe von 446.953 Laß aukgelaufen. Unter den im Jahre 1870 ankommenden Schiffen waren 58,40 pCt. Seesrbifß, 47,48 pCt. Oampfscdiffe (1869: 45.72 pCt.)

Aus der Ober-Weser kamen im J. 1870 1436 Schiffe von 56,828 Last an, darunter 566 FLöffe von 12.279 Laß; gegen 1598 Sa). von 62,776 Laß im J. 1869 (inkl. 680 F1öffe von 15,197 Laß). Et gingen 858 S6). von 43.519 Laß auf der OberWeser 01), gegen 910 SÖ. von 47.241 Luft in 1869. Auf der Untertvescr kamm im J. 1870 4292 €chiffe.von 152.932 Last an (1869: 5500 S6). von 204.348 L.), gingen 4274 O6). von 153.398 L. (1869: 5449 S6). von 207.745 8.) ab.

An Auswanderern wuxdm aber Bremen im Jarre 1870 auf 140 Schiffcn 46,781 Personen befördert, gegen 205 Schiffe und 63.519 Personen in 1869. '

Die bremische Handelsflotte dcr Unterwestr 0e|and am 31. DezemNr 1870 aus 284 Schiffer: von 114.436 Laß. gegen 300 Schiffe von 119.209 Last am SQlusse 1869. Die preußiscpe Weser- fiotte zählxe Ende 1870 51 Sch. von 9239 L. (1869:_ 54 S6). von 9665 L.). die oldenburalsaze 169 Sa. von 24,880 8. (1869: 189 Sch. 9. 26.261 I,), so daß 116) die gefaMmte Handelsfiotke der Unterwexer auf 504 Seeschiffe von 148555 Last (1869: 543 Sch von 155.135 L.) inkl. 29 D;.mpfern von 28,001 8. (1869: 28 Dampfer von 26,757 8.) belief. Außerdem waren 372 Flußschiffe von 14.226 Last inkl. 24 Dampfern von 780 Last vorhanden, gegen 451 Flußscbiffe von 14,507 Last Ende 1869. D(e Bescßung der bremischen Handelsflotte 39.011;- Ende 1870 5651 Mann, darunter 2598 Preußen, 1305 Bremex, 1081 Oldenbmger.

Die Bremer Bank batie im Ia'ore1870 eimn Umsaß 909 301? Mill, (8910151111. , gegen 258 M16. 639199311. in 1869; ste dis- kontxrte 44173,163 Goldthlr. Weckssel. 30,51 pCt. des gesammnn bre- mer Weck) elverkehxs. gegen 39,593.934 619191519. 26.91 pCt. in 1869, Der durchschnitiliche Distont der BWL _war 4,97. der höchste 8, der niedrigste 3.50 pCt. Gegen Unterpfand waren durchswnitxbcb auk- geliehen 2.145,000 Goldtblx , gcßen 2,278,(00 Goldtdtr. in 1869. In Effekten waren Ende 1870 485.284 Goldtvlr. angelegt, gegen 603.130 619101519 Ende1869. Der durchschnittlicbe Notenumlauf war 1870 2803.000 ( 1869: 2732000), dcr 059.11: 3.472,000. der niedrigste 2.361.000 Goldtbir. Der Kaffenbcstand betrug im 53995- schnitx 2,084.000 Goxdtylr. oder 74.35 pCt. des durchschnitslixtzen Noten-Umlauss. Der gesammte Wechsclvcrkcbr Bremens (circa 120.000 Stück) erreichte im I. 1870 nur 108,209393 (Holdtdlr. g(gm 149366550 Goldthlr. (165.889 Stück) in 1869. An Leben.“:- Versicherungs-Gesc111chaften Waren in Bremen 26 drutscl): und 18 a1xélän9ische in Thätigkcxt. Die KapitaMrfichcrung het der- selben betrug 187,-: 2.955.876 Thlr., gegen 2.749.375 Thlr. in 1869, die Rentenvcrfiäsemng 1863 “Thlr.. gegen 1690 TNT. (“n 1869. 2111 Feucr-TZcrinerungs-chelistdaften find 62 in Bcemen vcr- treten. 26 deutsKc. 36 ausTäxdisckxe. Die 1805 auf Gexmseitigk-it bc- aründexe VrandVerfichexungs-A:*.ßalt im Gediet hatte im J.1870 2.324.975 6391011112. VcrücOerUngswmme und 1259 GoldtHTr. be- zahlte Brandéckzäden. Bei der pVieb-Assekuranz für die Stadt Vremsn- waren 0111 1391111411“ 1870 611 Stück Vith mit 49370 639191019 vets1chert. Dns See-Versichexungs-Geschäft in Brnnmumfaßte im J. 1870 83.618.000 Goldthlr, wovon 42.542.000 Goldtblr. bei 19 bremischen A11ekuranz- Compagnie. 512.200 111919- tblr. bei bremischsn Prjvat-Affxfuradcms , 40,563800 Goldthlr. bei 24 A enturen fremder Gescüschaftm perstchert warm.

er Verbrauch an den der Konsumtionsabgabe unter- worfenen Artikel betrUa im Javre1870: 2504 Ochsen, 3593 Kühe, 17.783 Kälber. 12,831 Schafe und Lämmer, 12.648 SchWkiOt, 682.176 Pfd. First!) und Fleischwüxfte, 96,499 Hübner. Tauben u dgl.. 21.126 Cavauet], Gänse. Hasen :(., 87 Hiksébk- 35 Wildschweine, 451 Rede, 1619 Psd. zerl-gtes W110, - 289.375 Austern. - 2.254.738 Pfd. Butterx525098 Pfd. Käse. - 3330, Laß Weizen, 2,2043580ft919511en, ;- Laß Gerste, 7,247.700 Pfd. Weizenmehl und Brod. 1.281.290 Pfd- Roggenmch und Brod, 390.050 Pfd. Gerfxenmeblund Grüße, 112.137 Pfd. Honigku-Mn und andercs Backtyexk. - Zn Getränkm: & Last Weizen, 854%, Roggen, 57 Last Germ und Malz (für Bxennereien). 1391'/„. Last 1111913 (für Brauerxien), 1564131191 fremdes Bier. 26,120- Flaschen Champaaner, 31562/5 Oxh Wein, 11477/3Ox11.Es11g, 314 Oxh. Cognac, 6219... Oxh fremder KornHranUtwa-in, 1442 (715. anderer Branntwein. 1914/5 910. Ram, 103'5 Oxb. prit - 10.859 Fader Heu und Sawy. - 10,117 T9. Cement, 16 Baljxn fremder Muschek-

*fieiscb 8.1 (7.9) Pfd., SQWeinefieisck) 35,8 (31.9) Pfd., W110 und Ge-

" 019110 243, 119110 187, die gewöhnlichen Staatsausgabm 0191110

kalk, 11,632 Baljcn bremer Mukchelkalk. 20,949; To. _Steinkalk, 1.531,175 Dachpfannen, 46,148 Kubf. Grausteine 19, 21.079.900 Mauer- ßeine, 107.403 Dchl- und Legeßeinc. - 938 Reev Vr-nnholz, 4.640 Tonnen Holzkohlen. 96.015 Tonnen Sceinkoblen und Koks, 22,812Hun1 (3. 79,80 Ctr.)Torf. - Auf den Kopf der Bevölkerung _in' der StadtBremen berechnet fich der Kauf um für das Jahr 1870 (un Vergleich mit 1869) wie folgt: Rindfleisas 70.4 (67-8) Pfk- Sebas-

ßüael 5.9 (6,2) Pfd.. Fleisch, Überhaupt 119,6 (113,7) Pfd.. Weizen- mehl und Brod 106,0 183,7) Pfd., Rogaenmrbl und Brod 135,9 (129,4) Pfd., Mehl und Brod überhaupt 241 9 (213,1) Pfd.

Die Vorschußvereine zählten am chlusse 1870 472 Mit- glieder, 60 mehr als Ende 1869. *.e Vorschüsse beliefen fich Ende 1870 auf 263.680 Goldtdlr, gegen 178574 Goldthlr. Ende 1869. Die 4 Sparkassen hatten am Schluß des Rechnunakiabrs 1870 40.670 Komm mit 7.107.031 (89191019 Guthaben der Einlagen, auf 1 Einwohner 0,95 „Konten und 61 Goldtblr. Einlaae. Em Jahr zuvor waren 39,553 Konten mit 7.261.962 Goldtblr. Einlagen ge- wesen, auf 1 Einw. ebenfalls 0 35 Konten, abcr 63,6 Goldtblr. Ein- lage. Bei dem tvarvereiu in Bremen waren in der zweiten Spar- Veriode 1870 180 Sparer mit 749 (Holdihlr. Guthaben betdeiliat, 37 Sparer und 230 Goldtblr. mehr als in der ersten Sparprriode1870. Die Leihanstalt in Bremen gab im “I. 1870 auf 12,215 Pfandschcine 20.698 Goldtblr. Darlebne, auf 10000 Einw. 156 PfanD-sweinc und 265 Ooldthlr. DarLchne, gegen 168 Pfandschäne und 296 Goldthlr. Darlebne in 1869.

Die Gemeinde-Armenpfleae in Bremm hatte im Jabxe 1870 57,297 Thxr. Aussabm, 0,7: Thir pr. Kopf der Bevölkerung. Zn Vegesack errxiwcen diese AUSgavcn nur 0,55, in Bremerhavm nur

,29 Thlr. pr. Kopf. . .

Die Verwaltungspolizei in Bremen straft: nn Jahre1870 6381 Personen, damm 1714 mit Gefängniß. 4667 1111th19 99er Kon- fiswtion. Auf 1000 Emwobner kamen 81 wegen Polimvergeben Befirafte, 1869 nur 69 Die Strafanstaltcn softem: im J. 1870 19,261 Goldthlr, wovon 45 G9191hlr. 56 Gr. durch den E::verb dcr Sträklinxe im Zuchtbause gsdecxt Wurden. _

Zn :: Krankenanfialt in Bremen wurden im 3.1840 1555 männl. und 780 weibl. Personen verpfl-gt, mit einchoßcnaufrvaude vsn 18.628 Thlr. pr. Kopf. ,

An VoUSschulen waren im Staate Brauen nn Jahre 1870 52 vorhanden. 42 ö mtliche, 10 Privatschulen _(2 Privaxschulen weni- ger als im Jahre 1 9), mit 250 Klassen, 242 Vocßchcrn und 8er.- rern, 69 Vorsteherinnm und Lehrerinnen, 6401 Schülern, 6423 Sckmle- rinnen. Höhere Schulen waren 29 mitx180 Klassen, 192 Vor- |e0em und Lehrern, 104 Vorsteherinnen und Lehrerinn:9, 2737 Schü- lern .- 1910 Schülerinnen. Tzu chschu1en «ab es 6 um 15 Klassen, 34 Vorstehern und Lebrem, Lehrerinnen. 245 Schulem, 144Sch111co rinnen. Von sämmtlchn Schülern und Schülerinnen besuchten (tm Ver leich mit 1869) 64,6 (64,8) ka. die öffentlichen, 8.8 (8,7) pCt. die ' rivatvolksscdulen, zusammen 73,4 (73,5) pCt. d:e Volksschulen; 9.7 (9.5) pCt. die öffentliazen, 16,9 (17) pCt.-- dic Przvat- höheren Schulen, zusammen 16,9 (17) die höheren Schulen. Dae Netto-Aus-

oben für das Schukwcscn beliefen fich auf 1,53 699101511“. pro Kopf er Bevölkerung. ., __ _

Tie gesammten StaatSeinnahmen im I. 1870 belufen 116) auf 2,151-343 639101019, dic Staatsausgaben auf2,577,664 Gold- tbaler. Es verblieb also ein Defizit 0011 425.720 Gol0xhlr. Im Durchschnitt 1867 - 1870 bildeten die Emnavmen aus dtrxtten Ab- gaben 15.99, aus indlrektm Steuern 41,62, (1118 StaatSexgmtbum 41.87. aus anderen Titeln 0,61 Proz. der gewöhnlichen Ctnnabme, die 97 Proz. de:: Gesatheinnadnze ßetrug. Pro Kopf 9er_ Bevölke- 91990611er 116) 019 Abgaben auf 10,74 Goldtb!r., _kte Einnahmen

aus S*aatSeißemhum auf 7,91 (90191019. Von den Außgaben waren für Geseyzcbung und aUgemeine Verwaitqu 14,37 Proz. (2.62 (09102511. 1190 Koyf), fü: Rechts:.ücge 4.25 Pr91.-„0,77 (891010191319 Jopf)._für 119 1110191th: “Kultur 19.54 Proz. (3,56 (310101011. prchpk), fuxkugeißtgc unxd sttéicven Kuiiur 7.06 1361. (1.29 Goldtvlr. pro 12997), Tyr dx: andes- verxheidigung 10,76 pCt. (1,96 199111011“. pro Korx). 1111: 929 J19993- 1191199119943 29 44.02 1161. (8,02 Goldthlr. pro chf) 1er gawövnlxchm Ausgabe?! (83.16 961, 1822 (89191011: pro Kopf) Von den unge- 1965111163411 Ausxzabm (16.84 pCt. 3.69 Goldthir. pr. Kopf) waren

7,3 pCt. (3.22 (891131919 pro 51907; fur dn materielle Kultur, 12,7 pCt. (0,47 Goldthlr. pro Kopf) Ausgabkn. Welcke nur 3119 Ver- medruna der 219199 A. dfieixnn.M Döjlek gesammten 2111990501 be::ugcn 2191 (09101019 pro Kop cr .;ev erung. _ . _

, Wenn die entsprechenden Vcrßälmiffe dcr “51.171190“: 1847-1801

auf 100 angenommen werden. dann betrugey m der 23911909 1867 bis1870 die Bevölkerung 142, Die gewöhnltcden Staatseinnahmen

237. 99110 180. die Staatssckkuld (zu Z'; 1161. gmgcrecvnkx) 219, das ßenerpflichtkge Einkc-mmen 243, das |eue1pf11chngc Vexmögen 214.

kroclukteu- uml U7aareu-lkörße.

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