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will u den beiden Anträgen [. und 11. bemerken, daß, namentlich genannte katboli e Abt eilun des Kultus- ini was 3den erftcxt Antrag betrifft,) 1ch,d1e Yuffassungext der „Herren worden sei. =Diesckdeiläu geEr rterun überIUZariTt LYFVFYYLLZY Budget-Fomnuffarrcn sehr wohl egrcife; mir ist es mit diesem Etat möchte ich vyn mir weisen. Der Herr b „von Mallinckrodt hat seine genau e en so gcgan en., _ „ „ K* % Argumentation gegen die Maßna me der taatsregierung inSbesondere Ich Flaube, da. die allgemeinen Grundsäße dj_c nx Folge des begründet aus der Provin ial- orresponden. Ich habe,. ais dieser cheßesé . etreffend die Ober-Rechnungskammer, ho entlich nn nachsten Artikel erschien, in einer ebirgs uße dcnseiben gelesen und seitdem Ja;,re ür alle Etats aufgeftxllt Werden, es auch möglich machen xucht wieder; 1ch werde also in d esem Sinne ihm nicht folgeüxund werden, diesen Etat erheblich yberfichtltcher (Zu ,mgchey, chmschon, 1ch tnsbxsondere auch nicht vertreten ungeeignete AuZdrücke, an““ die FiechdaYTteZlTJwßcFäÉ dYßs 'Tled'FYmEtSt wierigketten anzrtWtsrsn, er„t]a seine Yeßukkionen ebenfalls angehängt haxé und zwar . _ , l l e a* m an an erer er e rm r'o erer „e a ti keit vi * MTL? TFH anderen Etats,verbund'ex1 mit Sgtaa Smittcln, andere, g H h f g ! : e der Ausdruck , ehördea und r e c emen. _ * _ . . ' und glaube auch, da dieelbcn auSrei end klar i ' ' Was den zweiten Antrag betrifft, so rnöchtr ich ihn in. seinem insofern sie wirklich dßie Aitffaffung derchKönigli enn ?LYEIÉFYÉ Wortlaut --, trnd das habe rch auch. beretts die Ehre gehabt, den ausdrückxn, was mir persönlich unbekanntift, urLrscbeinung kommen. Herren ,Koxnmrffarrcn zu sagen - nicht angenommen sehen. Ich be- Es ist zuniichst gesagt worden, daß diese Latholiséhe Abtheilun in sorge Wirklich, daß, wenn alle Pdütwnen cm*zeln aufs: hett werden der That gar keine Selbständigkeit besessen habe; sie habe nur beraJHen wurden, das Konvolut eben so dick werden möchte wie qs Wr. vor- emen xev angelischem Kultus-Minifter und noch gestanden" unter „liegende Konvolut. Ich habe, hxrvorgeboben - und es ist dies das der Controle eines «evangelischen: Unter-Staatssekretärs. Es Lsylagendfte und treffendfie Beispiel - daß es nöt ig sem würde, um mögen diese beiden Worte bei dem Minister und dem Unter-Siaats- te Verwendun des so mannten Zannoversthen lofterfondk klar u ekretär wohl bl'os um eines Gcgensaßes willen betont sein. Denn RTFM Eaer Y?! ändnxtzxn e Kweli? YOUZZlJZn'esrtr vor ulegerzfs I(Y 12er e Ichs möchte [UFS- daß maln gerad; dem Kulms-Minifter die Ei?cnschaft „ . , ! 1,11a geWten ru en eevaneten _üi viniirtev . ' - eme klarereund cutltchere und meFOr dctgillirte Aquuyft über pdie fesfion m? ebört, M“ g ck 3 , 1 enn'cr ouch eben dre cr Kon Verwendun der Fonds zu geben. as :| das, was 1ch zum Etat . „ Es is? behguptekwordenx-daß kein erheblicher Einfluß eübt worden zu scMn, ha e. . . . „. set m sellxftändrger Weise. Nun, «.Herren, der err A g. Dr. Web- cmc andere Bemerkung, meme .Herren, bezieht„fich auf die m renpfenmg hät bereits darauf ingedumt, da cbon die Natur der AuBsicht gestellten Vorlagen aus „meinem gegenwartigen Ressort. Sqche einer in dieser Weise in tch selbst ken ,:wnell escblossenen Ab- Namens der Staqisregrerung habe. 1ch Ihnen!- zu erklären, daß aus theilun denn doch eine Macht beilegc, die nur We?! vielleicht nicßt diesem Reffort wertete Vorlagen mcdt werden gemacht werden. Die vorbau M ist, die aber materiell dennoch beste t. In- einem Artikel 111 der Llilxrböch|ez1Teronredx angekundtgten_ betreffenden Gegenstände des StaatSanzeigcrs, "den ich mir eben habe ho "en lassen, finden Ick haben frnlrch bereits _eme weite und formultrte Entwickelung efmr- die Worte: “ den, dergeßait, daß dre Gesc esvorlageir zur Vorlgge an die be chluß- Die Staatsregierung oder die Verfassung » »nimmt ür den dk fassenden Faktoren des Lari tages vöxllt vorbereitet waren - nicht Verwaltung leitenden Minister eine durch keine minisxericlle Ein; blos xmßere, sondern auch innere Grün e aher smd c gewesen, die richtung und Abt eilung ebundene persönliche Freiheit und Ver- es mzr unmöglich gemarbt haben würden, diese Vorlagen uvertreten, antwortlichfeit in nspru .- und m Anerkenntmß dessen at das Könthhe Staats - inisterium Mild, aber deutlich mm; ist eine dcrartiäe Andeutung, die darauf sich damit etnyerftanden erkl rt, daß diese orlagen-weder zur Aller- Zignweist, wie die men Zlichen Din e auch an dieser Stelle wirken. höchsten Vollziehung gebracht werden, noch an die Hauser des Land- enn drei Sachverftän ige von dem elben (Heiße geleitet, mit reicher tages gelangen. „ Kenntmß begabt, Dinge durcharbeiten und Resultate gewinnen so ist 'Was dix bereits der Hohen Versammlun gemachten _Vorlagen es für die, die überhäuft find mit anderer Arbeit, eine recht !“ were bexrifft, so 1va 1ck zunachst die „Erklarung abge en, daß Sxe guf die Sache, Alles so zu kontrolliren, daß ihnen nichts entgeht. eine Rucknahme „einer Vorlage nicht zu rechnen haben, das :| das Herren, dcm Kultus-MinifteriumÜTh-Zre ich eme Woche an; aber Schulau sichtsgesek „ _ vrer Jahre habx ic? dexn Iuftiz- 'nisterum angehört, und, meine , Was te anderen Vorlagen betUfft „so sirxd theils Formelle" Gründe, Herren - es tft as a nur ein persönliches Moment -- ich habe etls noch materielle Erwagungen, ie mich in d esem Augenblick zunachst se r viele Saéen der sogenannten katholischen Abt eilung hindern, eme bestimmte Erklärung dem Hause abzugeben. ' gesehen, an er denen wc “er der Name des Herrn Ministers von “hier, noch des verstorbenen Unter-Staais ekretärs Lehnert stand, sondern der
Zu dem Anfrage des Abg. Brüel (zu Tit. ] der Einnah- - - . _ . . Name des Direktors der kat [ Abt i ' men) "die beabfichttYß Em tehung des Vermögens des soge- wohl ein auskeichender BeweiZk 1dxaßejinan YFMZZerÉ-o cheYu e:?se ZZ:
nannten Konfistoriai- nds eim evangelischen Konfistorium zn“ ßändj keit u re m in der T „„ ni t bere ti t -
O_Znabrua“ zur Staaxskaffe und dre U9bernahn1e der Yngaben wenngick) nLch sxinr? Eindrucks eZwähnF meinceh gerrseerin MIXER dieses Fonds auf die Staaiska e mcht Zy genehmrgen und | doch um ein _aatlicbes Organ ges a en und ins Leben e- demnach 243 Thlr. 20 S r. m dzug zu rmgena _- erklärte ru en„ um duxch eme reiche Kenntni die eziebungen Zwischen er der Staats-Mmrster [),-„ alk: katho'ltscben Kirche und dem Staate zu vermitteln,“ aber immerhin „ Meine_ Herren! Wäre dlc er FondsStiftungsvermögen, [„ würde um “"NEU“-“bes MM- “MM dm SWN 31.1 vertreten; ck habe 1ch seine Einziehung u den taatsmitteln nur unter denjen. gen Be- aber haufig LMM "" es 1? immer nur persönlich "“ dM GUdekk dingungen fur zulas tg erachten, unter denen man Stiftungsvermögen xhabt, als .O M aus. der athol,1chen_Abtheilung kommenden Ver- uberhaupt aufheben und zur Staatskasse ziehen kann, nach der vor- ugungen nicht den Eindruck von erfuxZungen einer Staatsbehörde,
elesenen Stelle also unter keiner Voraus ehun . Ich Taube aber es sondernoeiner Kirchmbeböxde NMUN hät M- ?st eine Nitio prinojpji, wenn man é ,ges hanFle sicb Um,ein Meme Herren, das ist der Sinn ]cner leisen Andeutungen,“ ich
a f Sti tun' verm" en. W "ir Dt D W J- . - - - reche sie bnen „. lar aus. wieder ole: es i d s ' - gcdrfucxtggegebeäg find, bißeiceh aselechingas nicZeZMgdrelr, Feile eIZZUZe ZZ JUNG dment; ich habe Inc?“ persöZlicb diesestAkkffaÜxxxYIeZÜ I:?" aus dieser) geht qber YM“. crßens, daß die Mitglieder es früixeren tretUÉséftdZergÖ '.? heute "Iltun “Fm Male an „nuch herangetreten. ZM Torsums stine? Fil threr E1n51ahmen zur Unterhaltupg ihrer die preußischFMrfasiixieir IF aßndxvox cn "“mit NL Bezugnahme €*" hM edxßM-r'zß »sz ZSMIWMMYXZZL Fs! “HFF???“ der Mantel für andere bs1chten ,FTKZanZhZLZ' tZVNTYZJinFTW Staat1gene Mittel t“atsächlich an fich ge o en hai; es geht weiter ,Trvo? Z" ganz andere" Konsequenzen komme"! 7"- m ß“ 3" “er" WM? daß der Staat die?e Mittel war eszongdert gehalten hat - und ßé Ommen, das Kultus-Ministerium überhaupt aufzuheben, weder évan- smtdt noch din diZsem Aygxnbiick gz ondert,tteinie) Ein iehung hat nicht ?ZZMÜZYL kakekYYchßvYZk ZZL'FLYZY TUZUZZMMMMUJU U haben- a n' w - a 1 e e ri- m Yen YYY geméhmlies? hälftzene Z| daZnYlZa dM-ÉUFLUWMÉÜYYYSJF daratif hiywu en, d,aß eiiie ÄuSeinandexs ung, YviscZZnthch 1:31 halten wqrdrn- aß aber seine Bestimmung ein; _wejentlich andere YFZ? w11echww siteDthl m ZUkUFst wun chen möchten, bis “Uf diese onrden ?|- es geht ferner daraus hervdr, daß dre entgen VerpFlich- Recht*ees 0, 5?le) cha tft. IKEA“, e dem “"-“U Abg. V- Mqilmckrodt ngen, die auf dem Fonds lastet), seitens der taatßkaffe uher- Hülfe“ w IZ“ no . manche. eziehungean regeln, und ""t GRW «:x YFFMaZJci-«d M ???“ZYffrhrxx-"W Wr d;? “xm "rs: xx re“ :,ZWmM-Tiäxsb“x§xat “&?“ LI; [ ich en hsaben __ nach dem e en geh rien AuSspruche zer? deexjegsztsett; blos des Mathes evange1icher oder olcher Räthe , bei denen- ,eS Yar “ Theil, der unter Nr. 2 an der Seite 2 der Nr. 90 bezeichnet Worßen "ZM auf di: Konfes on ankommt, ondern “"ck katholischer Röthe- ift -- angehalten Werden ifoll. Für den lebten Saß der Ausführung "ZM um der Konfc fion willen als Mä)“, sondern weil fie dureh ve rm a ich nach der Bruxerkung, die ich AÜWUJZ egeben habe, eine dtese-Konfesfion in vollen Stand Zexrßt find, dem Minister denjenigen volle 3 ertretung .nichtzu übernehmen; nur un er Ter Vorausseßung, Raxhdzu s-bx"! nach dessen WM tgung er das1enige finden kann, daß es fich um em Stiftungsvermögeix nicht handelt, sondern nur um Wa YFZ. allem Nefhtßkft' , . TYLFMÖÉLTT sJTactluYYtheten ThUl des Staatsvermögens, halte Ab 6?" ?ZH& erki WHZ? ?FMHÜLMZFKWL'IU; YF Ze?) Htm' Sind Sie nach den ge ebenen Erläuterungén nicht im Stande v. ÖTallinckrodt in Kieser Zluffassung etroffen - , es führe JierCLBT oder glauben Sie nicht im «Lande zu |Z", br Rechtsvotum abzu- quenz dahin, das Ministerium der ge ftlichen Aygelc enbeiten auf das «, drxxirixinxénnxxzretéxrz „„a-vst über dieselbe noch YMMM «WWF; IWM»LYMZZMZ , „ , ' einen An angf es ist von Sr. Ma'e ät dem Kai er 'n ' des :?"?sekrUCiYkYifion ub? TY?! LtsdeÖstgabM Y_Bewldung Spiße des Kättusministeriums e esillt Worden, sunizntzie eY'fZFYftdeÜ d Ab 1) W nahm „er aa - ynster 1)» dal? nach hat - und dafür bin ich dankYar - der Herr Ab . Reichensperger em „g. r. ,Thrrrxpfenmg da? Wort. „ , Zugcrufey: er folie nicht vergessen, daß er eben bis Jahin sein Leben Meine, Herren. S1e„werden mir gefiaiten, daß„1ch die Debatte er Justiz und dem Recht gewidmet hat. Dieser Mabnruf wird von auf dementgen Pgnkx urucklenie, qus welchcrxx „sie ihren Y_nlaß He- mrr sehr wohl gewürdigt werden. Ich werde mich leiten lassen von nommen „bat , namlt _ auf _d1e1emge Etatsponiwnk um die ck 1ch dcm Soße, daß “' die Kirche und die Kirchengemeinschasten ihre handelt, m welcher gleichzeitig klar gemacht worden tft, daß dre so- Freiheit und ihre volle freie Bewegung behalten, ich werde Ihnen
da nie
dergleichen. Ich Werde mich an die sachlichen Momente halten,“
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hemmend in den We treten. Aber, meine errcn,
wo Rechte »deS-Staats in Frage sin und Rechte, die der Staat cbühen muß gegeii Iedxn und guck) gegen die Kirchen-Gemeinsthaftm, da wcrden "S_te nnch _allerdm 8 als Juristen sehen, ich werde alle un- berecbügxen Anfpr-uxbe vo ändig zurückwäsen. - Meme Herretz, ich wkm che, daß ich, wenn ich das Recht anwende, nach rechts und links nach ester UeberZeugung, niéiti zu sebr differiren möchte pon dem verehrten Herrn A geordneten etchensper er; ich drücke diefen Wunsch um so mehr aus als „doch Organe, _ie den verehrten Ab eqrdneten, die hier in der itte tbren laß haben, sehr nahe stehen, elvft zu einer Zeit, als fich die Entschei ung Sr. Ma'e- stät arrf mich noch nicht gelenkt hatte, und „obwohl ich nicht xvußée, wie. rch Gelegenheit gewährt Kälte, mich von vornherein zu bezeichnen als Jemanden, der er kafholtschen Kirßye ihre Rechte vorenthalten werde;, mich dcsnnoch al 0 charakteritrt baden und gesagt _ hcxben, ia) ser cm beson ers efäbrlicher Mann, 1ch set cin intimer Freund des Herrn Tinißers von Luiz, und nur eanntcrs rcd möchte Wischen uns bestehen, ich würde die Sachen geschrckter an angen ais err von Luis. Ich danke dem Herrn Aögeordneten„Reichenskcrger, daß er Yoschrn Auffassungen hier cnt- cgenTetrcien isi, und daß er zu mir as Vertrauen hat, ich werde „as I e 't wahren. Und dies Recht werde ich Wahren, an in der ght zii ammengesekten „.Abt?crlung. Ic? habe die Ent chctdung, auf meinen Schultern liegt d ese schwere ehr schwere Last. Was ich höre, ist der Rat , der nnr gegxben wir , und diesen Rat werde ich hören von den atholiken, wre i i?n von,_jcdem An ern hören werde, ggnz gleichgültig welcher 1911 esfion' er angehört; ich Werde ck11 würdigen nach der Éa gxmäßbext und nach der Tücbiigkeit des Naives. Und die h_ciden. immer, der katholischen Abtheilung, die urückgeblieben find m rnemcnr Mrmfterium - ich denke, die werden in der La e sein, ***-'Wie fie bis dahin, als die Me rheit der katholi- schen Abt eilng, dux Interessen der katholischen irche, soweit fie aux dieselben hinzuweiserx hatten ais Staatsbeamte, wahrgenommen ha en, -- es mir gegenuber ebw [o Yi thun wie fie "es frülZer gethan haben, und sieowerden ber nnr erückicÉtigung erlan en, o- weit ihr Rath recht ?? Ich meine in der hat, daß der eamte,“ der an die Spixe die es Ministeriums gestellt wird, sich'frei halten muß von Einfiuffen, die außer dem Bereich dessen lie en, was zu
“ wahren ist, und das ist das Recht. Diesen Standpunkt alte ich aach
für den der Verfassung und darum meine ick), wenn die Staatsregie- rung fich in derartrßen offiziösm pektorationrn auf dze Vcrfaffnngs- urkunde bezogen ha , so hat fie n M Korruption getrieben , sondern die Wahrheit gesagt.
Nachdem hierauf der Abgeordnete Or. Wmdihorft (Meppxn) erwidert, nahm der Präsident des Staats-thftermms, Furst von Bi„smarck das Wort:
Ich hatte geglaubt, mich an «der heutigen Debatte lediglich als Zu örer detheiligen zu können, und gcglgubt- ,da-ß ste steh auf_ das
e ort und die Vorlagen bes ränkcn würde, ohne so Weit polttxxßh auszugreifen, wie es die Rede es Herrn Vorredners gethan hat. S): F die einzige von den Vorrxdm, die 7!) gehört habe, da andchette
eschäfte rm Herrenhause unrl) genöth gt hqben, später zu kommen, als ich bcabsickZtigi-hakte. Diese Rede nöthrgdmich aber, cute schon einige Worie uber die Stellung der Staatsregierung mrt , ezug auf das soeben Ge örte zu sagen. Der_Herc_ Vorredner hat nnt_warmen Worten den unsch betont, daß WW zum konfessionellen rieden np Lande elangen möchten, dex fruher nicht gestört war, un daß nnr in der LEintracht, die uns dieser Friede 'gcbe, an unserm gemems aft- lichen Werke arbeiten möchten. ck möchte an das eigene, doch ,onst ,' arfe und richtige Urtdcil des geehrten Herrn Vorredners appellirext, OF seine eigenrRede wohl ceignet und darauf berechnet Yewcsezr sem kann, diesen ieden zu för ern. Der Herr Vorrednxr ha Wein sims nicht mit chri licher Milde über seine Gegner, eurtherlt_u11d „mch nut christlicher Demuth über die eigene Sache,“ 1, kann mxhi emma! rz- gx'ben, daß er überall mit der Wahrheit, die alle Religwxren an te Spike ihrer Vorschriften stellen, ch Tyaksache gegebeq hc,:tte.“ Der Herr Vorredner äußerte gerade,- a_ls ich eintrat: JhrNenz rst,kem Be- weis; er hat aber nur sein Ja als vollrn BLWUZ fru: eme große Masse von Thatsachen hinge elit, denen nichts, zur Seit; steht, als seine eigexte Behauptung, un von denen ich mri semen eigenen Wor-
ten sagen muß: ich halte se für nickt wahr, so [an e er ste nicht mit „
Dokumenten beweist. Ich komme_auf die Vorwür e gegen dre Re 16- rung, die ich zuerst bei meinem Eiiztretoen gehört habe, nämlich, . aß in den Ministerien, unter den Mini erralrathexi mzd ck den sonstigen Regierungs-Funktioncn die Katholiken mcht m hmrcrckyendezn Maße nach der Zahi ihrer Bevölkeruanertrxtcn find. Ich lehnezcde Ver- pflichtung einer konfessionellen 5 olfszahlung von der Regierung ab.
'Soiltc es wahr sein, was der Herr Vorredner andcuiet - und
es eben dem in seiner Rede nicht, so viele andere, vongmr c- giaißdt'c Thaisachen zur Seite, daß rch„es, weil es gcjsagi„1st,ßéü Wahr annehmen möchie - daß von irgend, cmer Serie eiiie 5 [) Lung nach dieser Richtung vorgcrwmmewwwd - so kann 1_ch nur anfahren, daß dies ohne Wiffeix und, Willen der SkaafSrcgrerung, als deren vornehmsten Vertreter 1ck mrch gnsehx, gxichn [|. Ts kann sein, daß das »ftatiftische BurcaUsc „seinerseits eme Zahlung auch na dieser Richtung hin Veranlaßt h_gt, 1ch kann_ader niir sagen, das ftatrftiscde Bnreau Veraniaßt viechahlu-ngrn, die ich nrrht veransial- ten würde, und deren Tendenzen ich vollstandig isrcmdbm. Dqffcibc verfährt mit der Unabhängigkeit, dre den missen cha kitche'n Instituten bei uns ge eben 'st' s d' hauptrmg von dxn aitftischen Recher- chen üb'erla | ich dem Herrn u Herversen, bestrette aber, da_ß die Re- ierun'g dabei bethcisigt xi. enn dcr HerrVOUrd11erzuvvrderftdeU Ilmftand radelt, daß fem atbolik imka'zsternxm ser, so brdauerc ich das auch meinerseits in hohem Grade; ick). Wurde emen kathqltsrhen Koilegcn mit Freuden begrüßen. Aber wie die Sachen augenblicklich liegen, -
in einem konstitutionelle!) Staatx da bedürfen wir Ministerien einer Mawrität, die unsere Richtung tm, Ganzen yrxterßüßt. Glaubt mm der Herr Vorredner, daß, wmn ww das Minrsiertum aus der Frak- tion wählten, der „er angehört, daß uns dann die Unterstützung einer Ma'oritat zur „Syte, ehen wiirde. „Ick hezwctfle es. Ohne eine ge- wi e Homogenität 1 aber em Ministerium heutzutage „ni tmehr ha bar, denn wir find, obwohl wir 111 einem l9cheren Rc, driver- hältniß zu einander _stchcn, m Preußen doch gemeinschaftlich verant- wortlich; ich bin unt verantwortlich für das, was der Herr Kultus- Minister thut, und der Herr Kultus-Miniftcr xmaß seinerseits ausschei- den, wenn er für das mige, was ich thuc, ch erantwortrxng mcht tragen will; wrr mii, en als? eine gewisse Nachsicht üben fur Unter- geordnete Jragen._ Dre Fraktion, - der der Herr Vorredner angehiirt, hat selbst das ibrtge „dazu, deiaciragen , das Vergessen dcs konfcsno- nellen Standpunktes m politischen An ciegenhciken schwierig “zu machen. Ich habe es von Hause gus als eine er ungehertcriich|en Erscheinun- gen auf politis xm Gebiete betrachtet, dgß sich eme konfessionelle Frak- tion in emer po ttts cn Versammlung bil etc, eine Fraktion, der man, wenn alle übrigen „onfc'snonen dasselbe Prinzip annehmen wollten, nur die Gesamrxrthert xmcr cvgngciischcn Fraktion gegeniiber. stellen müßte; dann threnng ailcrscrtzZ auf einern inkommcnfurablcn Bo- den, denn daimk wurden wir dre Theologrc in die öffentlichen Vcr- sammlungen tragen, rim fie zym Gxgenftand der Tribünendiskusfion zu machen. Es war cm großer poltmcher Fxhler, den die Herren vom politischen Stand _unkte des Vorredner?) bexgnch, daß sie diese Frak- tion überhaupt ildxtcn, eine rem konfesjwnelle Fraktion auf rein politischem Voderi, indem fie.1hre Glaubensgeno en aus den ver- schicdenstcx1 Fraktionen durch die Einflüsse, die ihnen zu Gebote stan- den, 116th tenYich ihnen anzuschließen. Meine "Herren, Sie nöthigcn mich, auf as tftorrsche der Stellung der Regierunngu diesen ("ragen einzugehen. Der Herr Vorredner hai_sclbft weilxere3 eröffcnili ungen darüber in AuSficht gefüllt; lch wril ihm das crleichtern. Ick buldi e von Hause aus dem Grundsaß, daßÉcdc Konfession bei uns die vo e . Freiheit ihrer Bewegung, dre voile laubensfreiheit haben muß. Ich habe daraus blöder noch nicht die Konsequetzz gx ogen, daß jede Jon- fesswn gezählt Werden müsse_, und daß 1ede eme i rerVolks ahl zrffer- maßi entsprechende Bethetli ung an der Bcamtcuschaft la en müss . Es i neuerdi-n s ur Recht ertrgung von BcWegungen, ie von kon- fesfionellen Ein üécn n_1cht JUZ frei warey, sogar der Grundsaß auf- efteat worden, aß m der ergpartte der Mangel der Gleich- ?iellung der Konfesfionen von den Arbeitern _schwer emxiunden werde und ein Zur Abhülfe berechti endesBedürfntß bilde. OOWCÜ Yommt aber der Herr Vorredner not Wendtg. Wo oll das axxfhörené Bei dem Ministerium fängt er an; dieQber-Prä denten mussen also au? -- ich weiß nicht, wre das Verhältniß ist; ich glaubennach dcm Verhältni wie 4 zu 7; ich will es auch nicht wiffcn ;- ézezahlt werden; die B amtcn in allen Regierunngehörden natur! ck auxl). Nun kommt aber noch hin u, daß die evangcltséhe Konfes 011 m t ganz und ar
aus einem" locke ist. Sie, können nicht vangeltche und Kat 0- li)“che egenü-kerfteblen; die un„1rte preixßisthc Landeskirche, die lutherische, die re ormirte aden vollstandig dix analOJe Berechtigung, wie die katholische. So ald wir denStaat m konfx swnellc Stücke schneiden, an welchen ]ede Kdnfesfion ihren verhältmßmößigcn Unweit haben muß, so kommt auch noch die gam beträchtliche Koyfzahlder jüdi- Lchen Bevölkerung in Betrachx, dereanehrlxtt fich a durch beson- ere Befähigung und Intelligen für Stanisgeschäth auIzeichnet. Wenn nun zur Herstellung des riedensß mit den) Staate also die , raktion des Herrn Vorredner? ficLös aiif. emcm politischen Boden kon- esfionell kon iuirt hatte und rhrc politische Haltung in der Hauptxache von der Kon esfion abhängigmacbte, so komxte man nun fragen: uchr sie auf diese Weise den Frieden zuersircben, mch fieihre Mackztzeigt? Ick habe, als ich aus Frankreich zurückiam- „die Bridung dieser Fraktion nicht anders betrachten können, *als 1111 Licht? Hemer Mobilmachung der Partei gegen den Staat, ,und ich habe 1111ch„11UU efragt: wird dieses streitbare Corps,„welches zwerfellose Anhanger er Regierung aus ihren Siken vrrdrapgx und eme solche chlht Übt, daß es gänz- lich unbekannte Leute„ die m den Wahlkrchy memals gesehen waren, bei der Wahl durch einfachen Bxfehl von htxr aus durchseizt - wird diexes streitbare Corps der Regiermx? verbundcx sem, wird es ihr hc! en Wollen oder wird es fie angrei en? Ick [mr etwas Mifelhaft ewordcn, als ich dre Wahl der Führer sah, als ich sah, aß ein so ampfbereites und streitbares Mixglted, wre dcrHcrr Vorredner, so- fort an die Spiße trat, ein Mitglied, welches mcmem Cindrucke nach - Und ich bin a berechtigt Und verpflichtet, Rechenschaft Über meine Eindrücke zu e en, da die Haltuiy der Regierung einer Fraktion- gegenüber wezxentiich von der poltiichcn Richtung cka Vorstandes abhängt - cn Mitglied, welches von Austin,? an _aus Gründen, die ich achte und chre , _ ungern .und. 1111 'Widerstreben der preußischen Gemeinschaft beigetreten ist, „em ,Mttglied, das bisher niemals durch seine Haltum Und durch die Färbung seiner Rede be- kundek hat, daß es diesen Wi!erwrllewuderwrmden habe, ein Mitg-iicd, von dem ich noch heute zweifelhaft hm, „ob rhm dic Neubildung des Deutschen Rciches willkommen isi: nx dicser Gestglto-Ziob 1113 811111; 3,111; mm Zint- * in dieser Gesiali , die dcutsche„Cim ung annehmen will, oder ob es sie, licbcräßars nicht gefedert harre; aruber bin ich noch immer im Zweifel. Zi ' bm „indxeß, als :ck aus Frankréich zurück- kehrte, unter dem Ewdrmr und zu drin Glauben gewesen, das; wir cm. der kaihoiifthcn Kirche eme Stuße sur dieRegierun haben würden, vieileichi eine unbxqucxne und vorsichtig zu behandeln e -- ich bin in Sorge gcwrftwrme wrr esdnzufangen haben würden, vom politischen Standpunkte aus etwa cxn ente Freunde 0 zu befriedigen , daß wir mii ihnen auf dre Dauer ie ru können, un daß wir dabei die nöthige Fühlung mit drr Mehrheirdes LaUdeS behielten. Diese Sorge hat mich damals, ich kann wohl sagen,“ in erster Lmie, beschäftigt,
so oft ich mich den „innern Angelegenheiten wieder zuwendxte. wurde in der That uberrascht durch die Haltung, welche die mobil