1897 / 105 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 05 May 1897 18:00:01 GMT) scan diff

leißxugHmbabßISbnnWsW:so groß, wie um: gewöhnlich annimmt, find die Gegensähe ji“. Das aber dürfen Sie der Unterrichtsveewaltuna nacb ibm ganzen Stellung und Pflicht wobl summa, daß sie fich ihrer Aufgal'e bewußt ifi, bei der Besetzung der Abkslüble dafür zu sorgen, daß nicht eine nach der soziakduuokratiscben Seite gebende und deshalb für den Staat gefährliche Richtung Boden gewinnt, sondern daß eine Summe erbte: naüonalökonomiscbe: Auffassung auf allen unserm Universitäten vertreten ist, und daß auch die verschiedenen Wangen innerhalb der wiffenscbaftlicben Nationalökonomie dabei zur Geltung und zum Ausdruck kommen. Daraus ist unser Bestreben gerichtet, und ich hoffe, daß wir damit dem Vaterland: wirksam

dienen. (Bravo!)

Aba. Plc (Zenn); Die Bevor; ung des Unternehmertbums, die dureh die orte des Ministers durcb cbimmerte, ist mir bedenk- lich. Der Mittelstand wird immer mehr zurückgedrängt. Ich bitte den Mmißer um Errichtung eines Lehrstuhls für möopatbie. Ick spretbe damit einen Wunsch unseres verehrten, dur Krankheit der- binderten raktionsgenoffen von Heereman aus. Auch die Errichtung eineé- Leb [116 für Wafferbeilkunde wäre sehr wünschenöwertb. Redner verbreitet steh über den Werth der Naturheilkunde.

Abg. Kirsch (Zentr): Ich bin damit einverstanden, daß die fiaathiffeusÖaniÖen Lehrstühle mit den juristischen vereini 1 werden müssen, und daß die “augen Juristen nationalökonomiscße Vorlesungen böten sollten. Aucé die Berufung von Lehrkräften aus der Praxis ist mir sympathisch; ich habe das Zutrauen zu dem Minißer, daß er die Schwierigkeiten auf diesem Gebiete überwinden wird. Wenn der ' tdozevt Arons nur wenig Zuhörer hat und nur in Yen krwä nten Fächrn liest, so ist der Fall von der Journalistik wirklich zu sehr aufgebauscht worden. Der Minister hat in diesem Falle ganz korrekt gehandelt. Bei der Box- ratbung des versprochenen GesesWurfs wuden wir uns über dieFe Sache noch weiter zu unterhalten haben. Hoffentlich wird die m Ausficht genommene DisZwlinarbexörde nicht der UnterriÖts-Minisier, sondern ein besonderer (Gerichtshof, aber nicht das Ober-Vetwaltngs- gericht, sein. Die Exricbtung pfvcbiafrisckper Kliniken ifi )ebr wünsÖcnwab, fie könnte fich an die provinzialen Irren- anstalten anlehnen. Ueber die Profefforen ebälter haben wir bereits entschieden. TerI-Fraae, ob die süddeuts Universitäten uns Folgen werden, ist der iniftkrial-Direktor auSgewichen. Jeb würde ck für keinen Fehler 5011611, wenn unsere Ju end auch die süd- deutschen Univerfitäten mebr besuchte _ugd umgekcßrt. Deshalb halte ck es nicht für richtig, daß die Prorenoren in BnYn ein höheres Honsrar bekommen sollen als die anderen. Die beneren Lehrer an den provinzialen UniVerfitätén werden fich bemühen, nach Berlin zu kommen, und das wünsche ich nicht. Das Ganze ist übrigens nach Auficht der Regierung ein Versuch, 11er EM rem Landtage nach zwei Jahren Y_ericbt erstattet wexden (ZU. Akaderungen sind 11110 1117111 auSaescblonen, Das Warme Intereme, das der Minister für die UniNrs'Uäten heute an 17:11 Tag gelegt bat, bat mich mit großer Freude erfüUt. _

Abg. Dr. Dittrich (Zentr): Es war mir befremdlich, daf; eine solche Autorität wie Herr Virchow in der Frage de_r Kollegikn- Honorare fich für eine 111111044116:le Einrichtung_au§gewrochen hat. Die Kcllegienbonsrare Lntwrechn dem 6111611 3115711921611. Ein aktes Recht kann mit der Zeit 6111 Unrecht warden: 5011111111111 1115, 5111111119 1111111141. Durch 121€ ungkbübclicb hoben Honoraxegvetden die Stu- diérenden unerträgxicb 17210661 und 2111361112 Prosevoren übermäßig bevorzugt. WarUm soll der Staat die Honorarfrage nicbt neu rsgeln, nachkcm er fie schon früher in die Hand genommen hat? Es handelt sub bier nicht um KynfiFkation des Privateigentbums, einen antisemitischen Grundsak, )OnkC'M 11115 eine Au.“;gleicbung zwischem Lohn und Arbeit. Dié freie Konkurrknz aus die Üniverfitäten zu übertragen, halte ich für bedenklich. Hande'lte es sich nur um dem Kampf Sinn Kraft gegen dis 2111612, fo ließe s1ch darübkr reden. Nicht das Höher? Lebrgescbick 6111161261161, sondrrn eigentb_üm11che Verbältniffe. Es ist bekenk1ich, ken Eisknnuß in km Tier-U rer UniNrfitäten zu stellen: das Pflichtbkrrußjiein, ret imme 29571 für die Mijtböilung der Wahr- heit ist 6111 mäcbtégerer 1:31: &!er Answrn. Darum trat dix Kritik des Abg. Virckww an 17611 V€1chlüffen r*:r Krmmisswn Kir)? 5612951151? und 011111111176. , _

AIZ, 131". Friedbkrg (7.1): Das KOÜLMSUJLÜCT-Svßem 111 1:15 “vsycbclchÖ einz'xg Richtige unk mur“; 315311611 117611811. Die Ein- wirkung 165 UniversaätxlébmH auf den Stukikrknken ift keine so 1111- miüelkare 1215 kein: Evmuafiallsbrer. Darin 112,51 eins 116121172 G?- 76451, DIZ man 11312 Vorlesunxe'n ZlÉ 81112 6111332 lastige Verrfiicbtanz betrachtet, 1927.11 néÖ: 2111 gswiner Vorckck kamu 921511111211 111. Es ist 16111 Scharkn für den Staat, 111-61:11 kik? paar Prcfévoren Einkommcn 121165611, 1:19 1152: 112 715111131211 Säßx 5102112925611. WiükürLLÖks'rtkn dsr Proreswyn bei Fkstscßung ka KoUegientaxc smd kaum rorgkchmsn. [171161 Kommissäcnérrotokyü giebt 1:1 kiefer Bezieban; ein Unriwtißés BUD; mcm soüte SLMVZTUÖM 12111511- ziebén. Nur 1:67: Finanz-Ministkr 5.71 111251111313 567.191. 1:51"; (8 MM:“- HorrsnTQZ "61, 1.11"; Staatxbsamte sénkkitig i!:re szüzx fxstskßén. Das absr nun 2117117711 1271217611662 Recht, 11112 Üker seine 2161116111115 ließe sich ja deM. Jm Erm'xen 1111: Ganzk'n ist 5.745 Bekcldunszftcm, wie wir es in "kk! KcmméssWn angenkmmkn 5115611, kin durchau§ 136111211155. Ick 111511112 7135611, 1:1“ die NYSZSWRZ 85 111151 711-5- 250: Frag? 26: (H?- rechtisk511 kracbxst. 6355 116 Rslikténk-ezüxe kkk PrOÉeß'cren aach um W039 61151“! 19311211. Si? 1706511 121.5 jsßt nur r*:n ejnzizsn Vcrzucx. daß 151€ 012.17116115611'156 111151127111 Tiénfxalter 355511519 171.75; svnft aber “smd sv: 1ch16chM 121011 01?- kie axx-tren Skaatébeamxsn. Tie Hineinziekung T€"! n:;kéco-WSÖMTTÖM Wiwsafcbaft in ki? [1171121711515 5123511525 1117?- kie EZKÖWNZ ron MexicO-mecßanikchkn JUstiTUtkn mit RÜck§ck1 211?“ 1137ere 7211319611161ij (387632 50112 ick) 7'in 11615- wenk'rg. AU:!) 1:12 «HydrotbererZ dar!“ nick! ausxkscbloäkn rrkrdxm. Jeb 1111: 21.1111 OIMÖT 4195615552217, r-aé; 116 Sthiäenécbaéx in die MLITLMNWQX béUk'LngM-géx wirr. Katb-édkrscxialistkn 6,1651 69 nach “26: ÜÖÜZZK TUÜLÜZTRZ 635 MZNÜÜNZ uicht. HM: S*?“räarkt n'! 5111 Mitbexrixksr 265 Vereéné 711: Sozialvol'rt'rk. und 1112111291 1,71 auf den ELDQQÜ'U gekommcu, ibn e'mm ScziÜr-Mokraten 21.1 1131171617. EZ 171 1111 Vkrdikuft 61715167 UntMÖÉverw-akung, 11“. k?! WFM- "Z'rbakx 21161". 912512111ng 0121111111119 zu tragen. Nickt 5an 5212115611 171 c:“- 15: IUNT'112“? 11“. Lk.! Natiovalökonomie. Bj:? 1235: 5.11 17.211111: 69er! 61521931". 21221111 :“.15 kk: PTST'É Zu einem „solehen 925177711151 be- mékc, 517.511 H::ndeLZskaär, 11117: dieser hat ihr 112 zröixen Sckmnxxxx 'UTFUCL. (T: 151771161: 112561: 5211 Sozialréüsßr 871, um 17.1 ": ;;: 2235-6717. :cuÖ mekr praktiTÖe 86111: Max,: „77.9225. EZ.“; T*»x'rkxé-ÖZMZ 5252 ich in der Naticralökcrxcméx UKE: WKÖ!- T-x? 561960217. 24.6 PUZL'ZXUZMM des Versin? 511: SMU- rc-1121k, Ma: 12,111: 551: NWMÜélrr-rwkn köcht'txné Dcrwnéen. daß sxx zn 565111227175 11: Werke „2555.12. EZ ck51": nur ein KrUU'T-ux: die win:?ch-:;:.1Zch6 TÜÖUÉM. C.? LTM“- _1.1:15 Zwüzen, 5375 „22:11 2115 7611671 kk: SZ::thé-zß-érnxx *m xx:xx W111: 2615252611 171, IU: 1.179 Schaukr- xxx.?é': 111 «54721617. Die kaéxzx 531 UniMükätZ-kaküe foam; 1711111 8615377 M. Der FUMH-Mw'éfm 5:11; viel 11: An 654 MUMM, 212 (5315551511 111 5212111413111 111-.: 21623911th Wislécb :ck; 5.1; ©1521! 2111111321729. T1! Gkchm ker MULL wüßmx nbökxt, 9241 ex KILL? 17.7411 61:1 TLM der WWU: w'1xdkrzeßxben warm

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7 Kollegieugelder Fein Vorckck,

berechtigt, fie in ' ren Zuwend f ' WMMMÜ. Ke Universüätk- lbliotbeken

aesotgt. Man um aber in allen Dingen Maß kalten und fich davor hüten, die Staatsverwaltung zu weit zu drän

Abg. Spahn Zenit.) bittet den MiniXeéum eiue Subvention für die kajbolische ulsorae an der Berliner Ckatüé und führt aus: Mindestens einer der katholischen Geifilieben müßte fest angestellt werden. Dem Universitätsfiudium und der Wissenschaft sollten die Kajboliken sich mehr zuwenden als bisbet. Wit fürchten die moderne Wissenschaft nicht. Wir prägen unserm Kindern ein: Fürcbte Gott und ehre den König! Ich fürchte, daß mit der Aenderung der Ge- hälter der Professoren ibre Selbständigkeit gefährdet wird, cm der uns allen gelegen sein muß. Die kajbolischen Eltern und die Regie- rung mögen katholische Privatdozenten unterstüxzen. Die Zusammen- legung der juristischen und der fiaatswiffmscbaftluben Fakvljat halte ich für bedenkücb, weil das von Einfluß sein kann auf die Berufung der Rechtshörer.

Minister der geistlichen :c. Angelegenheiten 1)r. Bosse:

Meine Herren! Der Herr Abg. Dr. Spahn bat anerkannt, daß für die katholische Seelsorge in der Charité in den leßten Jahren von uns viel geschehen ist, aber er hat zugleich den Wunsch aus- gesprochen, daß für die Charité., vielleicht in Verbindung mit der Fürsorge für die katholische Seelsorge an anderen staatlichen Kranken- anstalten in Berlin noch mehr geschehen möchte. Ich bin prinzipiell darin mit ibm vollkommen einverstanden, daß eine verschiedene Be- handlung nach der Konfession nirgends weniger am Plays ist, als bei der Fürsorge für die armen Kranken, die des seelsorgeriscben Zusprucbs bedürfen. Ich habe mich daher, soviel ich nur kann, bemüht, aUen berechtigten Wünschen und den Bedürfniffen auf diesem Gebiet gerecht zu werden, und werde es auch in Zukunft thun.

Was dann die Zuwendungen an katholische Dozenten und solche, die sub der akademischen Laufbahn widmen wollen, anlangt, so kann ich dem Herrn Abg. Spahn die beruhigende Verficberung geben, daß in dieser Beziehung für die Katholiken verbältnißmäßig mindeßens ebknsoviel geschehen ist, wie für die Angehörigen anderer Konfesfionen, _ und daß das auch in Zukunft geschehen wird. Ich bitte nur, in Bonn oder in Münßet einmal nachzufragen, da werden Sie finden, daß die Katholiken in dieser Beziehung in ganz gleicher Weise mit Stipendien und Unterstützungen von seiten des Staats bedacht smd, wie die Evangelischen.

Abg. 1)r. Irmer (10111): „Wir haben uns an_ der Diskusfion nicht betbeiligen wollen, um dix Verbatzdlzmgen n1ch_t_1u verzögern. Nachdem aber Herr 501136111113 dte Truss joztaldemokawäxer LlDozenTen berührt hat, muß tch mtck) au an dxr Diskuytwn beibetligen. Hervorragende Proxeffvren müffen_auch boherYBezüae'bahen. Cs find aber in der Frage der Kollßgtengeld'er 1chre16nde Mßstanlxe hex- vorgetrßten, und daxum werken wrr aucb tn der dritten LSsung xür rte Kommixüonébeschlüße ßimmen und uns durch _das Wor_t .Koyfiskation des Vermögmö' 'nicht abschrecken laffxn. Es tft e_in Offentlubes Ge- beimuiß, daß dre Höhe der Kochxengckder (15501191 13011 der Zu- gehörigkeit eines Profeüors zur Prüfungskommszn. _DLe Katbxßcr- 10317111)“th baberx in gxwiffem Sinne 5051151611579): Mr_dte Sozxalretorux gewirkt. Paxitat muß nicht nur auf dem 1oz1ale11, 1911qu (zu:!) aus dem jbeolcgixcben Gehiet kmscbev, 11715 auch Getstltcke, dt: xm Amt find, find zur Lébxtkattgkeit zu 161117611. „Ich bm Heyn von 3221115 Hapk- bar, daß er auf die Frage der joztaldenzokran1chen_Dozenten em- gegangen ist. Solche Drzsnten gebören_n1cht aus LMM 9211761151; mit kkk Löhrstkibeit 1231 diese Frage 1111th 311151111. Der PNvat- dozknt ist zwar nicht öffentlicbxr Bkamter, „0561; Er, lehrt 117116116: _Autorität keS_Sta:t§. 131. Axons mag 111 mcf)! 1111612552 1e1n, 1231Udemokratitche beren zu rrovagikren, abs);- Te_r_ Prwaxkozeat _stkbt krcb zu r_6n Stukxnten in 61112113 andsren Verbxxlxmt; als smem Prwax- verbältniß. Es vcrlxyt das önent_liche Bewux;tx_e_in, DMU man 196173, daß ein 111-[ÖM LLÖTCL" fich an der ?oztalksmokxawckysn Agaation 159119 OTK durcb Srenren p_rn Geldmittkln 1215611191. Der_Staat 1:57? es nicht dulden, 1.7.7; 2111 16111161 Lkbrék aux d-e'miKatbedkr 11251. M11 der Legende, daß di€_PriDatkrzknten der TÉzwlinarzkwalt dss Staats entzogen fink, muß endliä) gebroch611 werken.

Ministsr der geistlichen :c. Angelegenheiten O1: Bosse:

Mein? Herrén! Feb 11151516 doch die Meinung nicht auskommsn laffkn, daß 111) die Frase, 05 6111 Privaszsnt, dEr 1761) zur Sozial. demokratie bekennf 11115 für fie agitiett, KMM Lehrer an €1nkr OTW- ßischkn Univerfität sei:; sol], wknigkr ernst génommen hätte 215 TS! Herr Wg. Or. ersr- Je!) 2101152, kak; ich die? VOUL prinzipieäe B6- kemung disse: Frage yorki)! in 1:32 richtige Licht ZcsteUt babe. Ekenso wx-nig möcht? ich di:? Meinung au§k9mm2n lassen, al:“; 95 25 212 Ab- fuhr der STÜÜÖTLJZSUWJ 79311, 'die S.“.Haffung 1763 Recbtéboans für ein Vorgehen gegen Privatdcxenten aaf die lanße Bank 311 „7751211211. Aksr, meine errkn, [117.9 war 1111131: aUen Umstänkkn nöthig, und nur dadurch ift die Verzögerung 31111th5311: dis Universitätkn 1111151311 11561: ken GZZWTWUK, 121: so 1121111 jkr korrcratixexk Leben ein- grkiét, vcrksr Zekérx 117211271. S1? smd gehört wcrden. Jetzt be- findet fich die Sache im Ekschäft§gang zwischen “1671 kktheiligtén Rkffc'rtZ; fie wird “ketnnäcbst K!:digt werden und SZ bsffkkt bsi uns nicbt rie geringfik AMW, dis S::he auf die 131152 Bank zu schießen. Jm Gegentbeü, 11:11 515611 1611 krinsknren Wuxscb. 11715612 7119 WÖZÜÖ 116129 EMH Mabkchiedkt xu sek.?n. (Bravv!)

Abg. Scbmieding (nl,): Ter Katbekerk'vzialixmus bat be- koxkers in rcr Verangknkkt: sxine Vetriknste. Skins Vkrknéäxr'unz liegt daran, daß er mit 161,“ Praxis die Fübluns rkrloren bat. Das thkäleß 161 211172113“: mk Arbeitgeber darf nicht :::-ck aÜZemkinen (5311111215er 515317161: 117211611. Jeb (“aks mich “darüber zu bkxcbweken, "5573112 Proééffxren 1:95 1571 Katbekern 5212571215611 in die Volks- Méaxnmlurxxzm 7,112 TM 1911511611 Frieden 115an. Ick meine die Rede kreß Prr7kINs Aryl? W::gnsr im cbriktlikhku Bergarbeiterrerein ;: BOÖUm, Seéxe RFT? ma,; j.“: in Zen ZSZTUk-an 1711271 richtig KixkkkßkakkK "eén. ZH 5332 abkr 161“: sthsrark-iZÖ-Sn Bericht Vor mir, der 3.11; VK:.UQTUKZ 16.5 Lbkr-Bürsermséfmé kon Bochum Mxéertixt 171. EZ 771 617.3 219611122, 2:11“; 1 .r 51“? 9125311 Vermögen xr-ackxkcn und die 111111131271 111-«5 kkeinerm Um? sehen, wie die Steuer- ftcnistä ersiekrt. TTS MiüZrnsnoemöZa-n mixen eine kleine Abnahme auf; eiue größxre Bextkeiligung r=n 211561121 am 112116119161: Vnmößen dar?“ 111-bt fmczweise 2145211671, 191752171 9011 Stake 111 Str.!!e. Jm Ruhr- :2515: W 51: 553553 Berzxrbeitkrlöbne 5315511, 111571 Frankkeub steht dabiuter 171117111. W259 512 Löhne 9117 nach der Konjunktur richten When, so w:“:rkeu ür jkyt niedtixer 1175211. Herr Wagner hat (11.111) MF: plai5'rm. daß, TMK Me Wesischaft 10% Dividende verthlx, Won feht TILL “kx, „ur Erköbung der Arbeiterlöbne verwendet wude»: 1611an 11:11: zur ?sélk-erung des Luxus kk! RW; e: Tenge TUNE in W151. 25.2 20 bis 40 .“ kosteten. Ist das 1:16 SW m Wifieasebafj? Es muß der Glau'ce entsiklxxn, dss“; “U:: &!)an 10% Dividende hlt werken; 111 W177- ("WOM km“ die VeÉnsnuF kfx? west? i:,(ben BergbauHetme nur 13.12- 47,33. „_,11 der E wng kee AWWH res „9.491an stehen wér je:»nzeét xu: WWF, aber die Art, wie-Profmor Waßner su Markt, kk mt: s- “vet, den sozialen 31122611 zu stören. Herr W.;;nn ::.-5.1: Wer au, Zeinkm Kalbedcr ßeZliebe-n 1111“: 5111772: 1111172

;-

zu einer. BaswmsuowiLW Streites - . den Minister diesen auftekwjisxddemsrén davor warnen, WM Minister der geifüichen :c. Angelegenheiten 131“. Bosse: Meine Herren! Ich glaube, annehmen zu dülfm, daß du bobe Haus mit mit darin einverstanden ist, daßes nicbt meineAufg-xbe sein kann, mich in die Meinungsvetscbiedenbeitm zwischen dem Herrn Abg. Schmiedkng und Herrn Profeffor Dr. Adolf Wagner WW:

- weder in ihre politischen noch in ihre nationalökonomiftbeu, noch

in ihre Anschauungen über die Grundsäse. wie der Lohn zu bemessen ist. Alle. diese Dinge haben mit meinem Kultus - Etat zunächst gar nichts zu thun. (Sehr richtig !) Aber ich empfinde allerdings das Bedürfniß, darüber mit!) außzulaffen ob von der Unterrichtsverwaltung irgend eiwas versäumt ist, und das muß ich auf das allerbeftimmtefte verneinen. Meine Herren, in den Zeitungen waren Zuerst ganz unrichtige Lezarten über die Rede, 1:1: der Professor Wagner in Bochum gehalten bat, gebracht. Als dann der Text festgestellt war, hat Herr Professor Wagner mit den authentischen Wortlaut dieser Rede vorgelegt, und ich habe daraus ersehen, daß er nichts gesagt bat, was ein Einschreiten gegen ihn hätte begründen können. Meine Herren, allerdings ist diese Rede auch in Arbeiterkreisen vielfach mißverstanden worden, und niemand hat Das, wie ii) glaube, wohl mehr bedauert als der Herr Profeffor 1)r. Wagner selbst. Aber, meine Herren, die Grenze seines amtlichen Pflichtenkreifes hakte er nicht überschritten. Er ist nicht politischer Beamter, ja, er ifi auch nicht einmal Benvaltungs- beamter. Es lag nach dem Worilaut der Rede für die Regierung absolut kein Grund vor, dem ron Herrn Professor Wagner selbst ge- stellten Antrag zu entsprechen, eine Diöziplinaruntersucbung gegeuibnzu etöffnen. Ich habe deshalb diesen Antrag desHerrnProfeßor Wagner abgelebnt und glaube, daß ich damit recht gehandelt habe. (Sehr richtig !) Denn die Disßplinaruntersucbung hätte zu keinem pofüiven Ergebniß führen können. Man braucht nicht mit jedem Satz der Wagnekfckpen Rede übereinzufümmeu _ das tbue ich auch nicht _). aber mir ficht als KultuL-Minister nur dann zu, einzuschreiten, wenn ein Beamter seine amtlichen Pflichten 967123! bat. Das; das aber in dikfem Falle geschehen sei, muß ich auf das entschiedenfte bestreiten.

Abg.'Wolczyk_ (Zenit) empfiehlt auf Grund der Erfahrung in

den Hospualern w1nen1chaftliche Untersuchungen über den Wm!) der Homoopatbie. _ Ab . Dr.Krusx (al.): Es fehlt in hohem Grade an einer prak- t1schen quildung . tn der gerichtlichen Medizin. Für Hygiéne smd große ZnsZUute erxtchtet, für jenen Zweck exiftixrt nichts derartiges, und es ware wüxtjchenswextb, daß bald 12ij gejcbiebt.

. Abg._1)1-. V trcbow (fr. Volksp) Ich habe nicht behauptet, da die Unwerßtaxsftxxtuten SM Unangreifbares seien, sondern nur. “da es xecht§w1drkg 1ft, fie bexläufig durch eine Bestimmung im Etat zu anxexn oder 0111111525611. 25302 die Privajdozenten betrifft. so hat der M1n1ftet__ nux mtr :bre'r Bestätigung oder Remotion zu thun, ihnen aker sontt keme Porkckmsten zu machen oder ihnen Lehren zu geben. Vergsebsn sub dte Lxute gegen das Gesetz, fo habsn wir ja gegen fie dre Gmcbte. ,thl mar) aber im Administrationswege gegen fie voxgeben, so gretftkman m dék Tbat die Freiheit der Lehre und Wtffenjchaft an. 231256: geben die Priyatdozeuten uns aukteichknkes Maxertal zur Ausfüüung der Lücken, welche in den Reihen der Prorefforen (ntmben, und darum legen wir auf dieses Institut den gxößten Wertb- Wte_die Dinge beute liegen, können nur die Söhne retcher Eltery fich diejer Caxriére widmen. Die Professoren "smd in der Honorarsrage durchaus mcbt engberzig. Ich spreche hier nicht 1310 (101110. Finxen Sie Ungexscbtigkeiten in den jetzigen statutarischen Bsffimmuugen, 1020178113) mchts dagegkn, daß man geskßgeberisch dagegen einfckxrxite. Man spricht immer von den hoben Honoraren, aber an dj_e Studentkn dknkt kein Mensch. Sie müffen immerzu bezahlen; 721511 die Publica find- mit Audüorjkngeldem bebaftek. Man Betrachtex den Studxnten als eins unerschöptliche Quelle des Reick;- tbums, während es doch an der Zeit wézre, aucb ibm zu helfen. (Fs müßte also das Recht dez? Lehrers aus Honorarftundung erweiterx' Werken. Ick kmxfeble alto Ihrem künftigen Wohlwollen 01115 die Stukentxn. Bestehendes RSM muß man achten; ist es nicht mehr zeixgémäx, 10 muß es durch Lin neuss xrse t werden.

, Yänifterial-Dirxktox 1)1-. Althoff: ck bin dem Vorredner für sexme RM kanköar, 1111173 aber dem Gedankkn zurückweisen, als ob die Privatdozkntsn durcb ki? NMkCJSlUNJ der Honorare irgenywie berührt werksn. Vom Rechte, 153 mix mir geboren ist, daysn ist leider Hier n1cht dis Rede: das war der Kern 56 YPOEUI des Abg..Virch0w in 236199 auf die Studenten. In der Rexolutwn des Grafen Limburg ist aber daywn skb! wohl die dee. Die Statuten können auch aus Dem W292 1269 EMI geändert werken, und wir haben denselben Respekt vor dem 0325613 wie der Vorredner. Die Statuten haben bloß den 65.11.1561: 611181." Verordyung._ _

Abg. Stöcker: Es ist selbjtverstandltcko, daß er keine Privcxt- kozxnten 1211161“. Dürfsn, die dem Umsturz dienen. Ebenso feldki- verständlich ift 22, 170€; vorher dis etwas empfindlichen Universitäten darüber befragt 793113211 müssen. Der Katherersozialikmus hat unsere ganze soziakvolitisébe Aera vorbereitet, und das Verdienst diescr Männer "261: Wisen1chaft i_ft sehr groß. Sie haben die materialistisckoe Aukfaffung rer Wiffenschax't_in eine e_ibiychx umgewandelt. ES fragt fick), ob wir aus dem wzialen Kamp? _durch Revolution odxr Reform berauxkommen können. Ich bone das leßtere. Die Kathedltsozialiften haben *die zur Rewolution genei ten Arbeiter auf richtLiZexe Bahnen gelenkt. Es ist etwas roßxs, daß fick; die inanschaxt in rem großen Kampf zwischxn Kapnal un'!) Arbxitern nicht auf die Seije der Güter gestellt 1101, wndecn auf dxx Seas der Arbeit und der Arbeiter. Wenn Proset19r_Wagner sebaxs

etadklt wordsn ift M*en seiner Rede in Bochum,)o fehlt mir für 1316

rt des Angriüx jedes erständniß. Der Vortrag 1| gehalten vor dem cbriktücben Baßarbeijerkongreß, vor Arbeitern, die Vatexlqnd_urzd Relägion liebbably und der Sozialdemokratie jxde _Gemem)chast„m ihren Eewerksäyaxterz r-Nweigern. In diesem Krein ift gar keine “rend? am Strike, wnrern Freude am Frieden mit dexn Arbeitgebern.

agner batte sicb Fieses Thema nicht gczyäblt, das xst ibm gxstegt werdkn. Er wollte die Vsrsammlung auxklären über das Verbalxmß von Unternehmergewinn und Arbeitswhn. Wollen diZse Arbeiter tbre Koüegen von der_Sozialcemokratie aufklären, so mßnen fie fie gaf- klären könney. Es ist Eine Tugend, daß Zelebrte Mazmer den klemen Mann aufklaren. Niemals wäre unsere Bevölkerung m den Haß gegen das Eigenthum und das Christenibum hineingeratbxn, wmn Yas öfter gesMbenZwäre, und es ist mir unverständlich, wie [111-“stake Mannerdqs tareln könnkn. (Zuruf) Ste haben doch etavxlt„daß ein Professor m die Volkövecfammlungm binakfteigt. ura] lmks: In einer “0611 Frieren gkfäbrkenden Weise !) Die angeführten Zitate batteanearnichtsAuf- rührerisebes. Tie100,/0derDividendebezogenfichnicbtaufa Bergwerke; er sagte nur, daß ibm ein mittlerer Unternehmergewmn lieber wäre 919 ein zu hoher, der den Luxus herooxruft. _ Der übst- 111656112 Luxus vor dem Auge des kleinen Mannes rst eme der größten Vkréüöruugen für den kleinen Mang. Dagegen muß maxx kampsen- und die großen üppigen Diners, dle Wagner wahrscheinlich kennen "eiern! Hat, ('m?) in der That bedenklich. Ick; kaun mx: saae_n, wean 5011172 Täuge irgendwie bemängelt zverden und die Memunkzsaußerxmß be!:bränft wird, dann ist ein Gmstcxkampf in diesen Dngen mcht 1115111917. Es ist merkwürdig: Dre rnsfiskbe ML::WW ersucht Wasn Zyx ein wifsenschaftliches Gutachten, und ein li wer an.

(Schluß in der Zweiten Beilage.)

51:15mmva'sef-krs-4

“St. G [1

er alte Mann greift ikn. Maulseucbe

Zweite Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

.J./€ 105.

Berlin, Mittwoch, den 5. Mai

1897-

“___“-_ck

(ManöverEkßknBeilaoe)

. [)r. Paascbe (ul.): Auch ich bin Kalbederscial' , und WYWK bat Rechx, daß x_erade riese Profcfforen es gezwesteij find, welcbe unsere ganze soztalpo mxche Anschauung zu Gunsten der Arbeiter umgexvan'delt haben. Im Vetem für Sozialpolitik 'fisen auch Mtftnml-Boamtx,_ Unternehmer und Arbeiter. Diese Leute haben ox: große sozialyalxttsche Bewegung eingelektkt. Es ist unrichtig, daß du Kathedersoztaltsten , von der Praxis des 212wa ab- ;;kwendet haben, und vetbwckert ßnd. Die heutige Natioxal- okonomie verdtent eber ken, emgegengeseßten Vorwurf. Bei aller, Achtung vor der berfretbeit muß man es doch für be- denkltch halten, wenn Prtvatdozenten sub in den Dienst einer

Umsturxpartei stellen. Dagegen muß gesehlicb vorgegcmaen werden. Memxm Freund , tedmg tft es nich1eingefallem Wagner vor- zutpersen, Haß er m_ das Vo1k herabgestteaen ift. Professoren auf umuer Sette tbun xa dasselbe. Er hat sich nur dagegen gewendet, daß Profcffocen dort Reden halten, die den sozialen Frieden stören. Ob, das 111 Bochum gkschcben 1f1, darüber kann man andere: Memun sem. JexdenfaUs tft man in Westfalen der Meinung, daß das ge cheben_ _ konnte, und Herr_ Stöcke? wird doch kaum so. bmmlos 'em, zu 9141115771; day_ die erwähnten Zitate den Emdruck machen, als ob„nur wrymscbastltcbe Probleme gelöst werden solln), we_rz_n Don Luxusdmers gsjprochen wird. Dagegen predigen und schretben nt etwasAuderes, als es vor bungerndern Arbeitem vortragen.

Statistik und Volkswirtbsthast.

Eine ganze Reihe von Aeußerun en Wa er's md einem leb “eu Tepperamenx entschlüpft, die 717151 ngnet Hakens, den so!;cilaxtlen Jneden zu xordern. Einzelne nationalökonomische Profefforen haben 1161) daraungxvöbnt, die Atkeiter als Jd-al binzustellsn. Das ist eine tmge Aussanung, und es müffen auch die praktischen Richtungen zum Wort kommen. „__ Nack) eungßn weiteren kurzen Bemerkungen der Abgg. wpahy (Zentr) und Dr., Paasche schließt die Diskusfion. Dte'AUSgaben für dte,Univerfitäten Königsberg, Berlin und Gretf6wald xvcrdex: bewxlligt: die weitere Berathung wird gegen 41/2 Uhr 516 Mtttwoch 11 Uhr vertagt.

Uebersicht über die Ergebnisse des Steins und Vraankoblcn-Bergbaues in Preußenim1.Vierte1jabr 1897, Verglickpea gegen 5531,Vierteljabr1896

(Nach vorläufigen Ermittelungen.)

Jm ]. Vierteljabre 1897.

Im 1. Vierteljabre 1896.

Im 1. Vierteljabre 1897 111657 (+), WCUZJZT (__)

Ober - Bergamtsbezirk. . Förderung. ?

1 ? l'.

Absaß.

Arbeiter-

) Betriebene Z zahl.

Werke.

Arbeiter-

1

i

. Förderun. . ' . * g Z 7 zahl.

t

BMiek-e'ne. WCkkk.

* 21156112!-

Förde'rung. _ 33111.

1:

2151.15.

1. Steinkoblcn. . Brsslau ? Salle * ck Klaustbal

6163542 , 5610 , 2594 ; 1 ; 127353 ; 118 11750215 ! 11715 1 2524382 2467

089 78156 719 Z 44 952 ; 3 492 075 1 169 914 881 * 44683

(73

5 932 709 74 736 2 541 5 ' 45

125 803 " 3 442

11 025 247 Z 159 826 2 436 904 k 41 623

,..4 iOS?) O'lO*]':-1(FZ

,p.

230 833 53

2 050 724 968 87 478

10 035 3 060

(_)1 TOEIUWW

105 663

. * . -

11. Braunkoblen. Br-c-Zlau Halle ............ 9151151501 ..........

137 068 ' 4 871 556

110 612 Z

544 550 "

5. 20 568 586 i 19 913 1 j 1

113 250 ; 3 832 481 ; 95 615 423159

716 . 296 239

1 384 31 26 294 268 *

1 534 27 '

2289 39 '

R „s..

19 523 204 279 672 135 176 1 399

4 615 343 x 25 873 101 965 , 1 337 507 470 .

2609 _

(.c- OQ'QSU-

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1 045 382

1 892 256 208 8 647 37 080

1057507 16617 15 011 15 333 744 421 10 790 _ 197 22 441 320

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337104 283

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303 827

Gesundheitswesen, Thierkrankheiteu uud Abfperruugs-Mafzregelu.

Nacht

ichten

über die Verbreitung von Tbierkrankbeiten im Auslande. Oesterreich.

7. März. Höfe :

Kronland

Maul- u_nd Klauenseuche . Rotbchus der Schweine . . Schwemepeft ( Schweine) suche) Maul- tt_nd Klaueuseuche . . NotleUs der Schweine . . Schwem6vest(Schweineseuchc) YFU" undstéélaxyenseuch “che"

7- wemere' S weine eu ) Maul-„ und Klauenstu e. . Schwemepeft(Schwéme euche) 12 Maul-„und Klauenseuche. . 10 SchwemepeMSchweineseuche) 28

1 51 1 1 1 . ) Maul- und Klauenseuch6. . 1 1 -1 -1 1 :)

Nkkder-Oefierreicb . .

OM-Oeftmeicb . . .

Stsisrmark . Krain . . . KästMland .

Txrol-Vorarlberg Schweinepest(Schwejneseuch2) 1 (

Maul- und Klauenseuche . . 12 Rotblquf der Schweine . . - Schwemepest (Sclyweineseuckye) 1 Maul: xmd KlaUSnskucbe . . 52 Rotblauf der Schweine . 1 Maul-_ und Klausnyeuche . . 6 Südkremepeft (Schweineseuche) 1 Maul: und Klauenseuche. . 171 Rothlczuf der Schweine . . 6 Schwemepcft (SÖWeineseucbe) 61

Maul- und Klausnscucbe . 151)

Schweinepes1(SchweZnescuche) 1

Böhmen

Mäbren

SMcfim

Salzburg . Bukowina . Dalmatien .

“G ;lizien . .

1 e o t o o . a o , v o t e o v o . o - a a c e o e t -

1019

14. März. 21. März. Zahl der Verseuchten

Orte: öfe: Orxe: H

142 ' ' 114 22

_ 5

20 28

3 3

4

1 41 34 11 20 41 19

51

29

184 61

627 657 20 1

20

. 1

469 345 9 _9 213 162 1 ')

8 4

16 362 142

33

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11 19

. 46 48 44 554 35

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842 52 812 1 75 51

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Ungarn.

3. März.

Komitate: Orte: ö'e: 91Iaul-_und Klauenseuche . . 28 127 H25 25 111 76 Lungenseucbe . . 4 5 5 3 3

10. März.

Kom. : Orte: Höfe:

17. März. 24. Mär: Zahl der verseu tex! : Korn.: Orte: öse: Korn.: Orte: Höfe: 1 23 99 723 22 69 333 3 3 3 3 3 3 3

31. März.

Korn.: Orte: Höfe: 20 63 341 3 4 4

.Noxblauf der Schwäne" Z Z 15 27 88 13 31 54 15 30 65 15 30 65 16 30 67

EÖweineseuche . . . . . 50 730 _ 50

Rußland. R i n d e r p e st. Im Monat Februar. Zab getödtetcn gefaUenen Gouvernements : '

Vie s: T9m§k....... ..... 337 b 592 TistisG(.Fx-?kasu5) ..... . . _ 164 _ e te : E73mipalatinsk . 16

[1306

Maul- und Klaus_nseuche.

1._15. Marz. 16.-31. März.

Zahl der vexseuchten und verdächtigen

Orte: Stulle: Orte: StäUe. urtcb . . . . . . . 1 1 1 1 exn......... 1 1 5 7 Yetburg....... _ 8 aadt ........ 9 8 26 quenburg . . . 1 2 _ _ “Genf......... 3 8 2 4

Rotblauf der Schweine und Schweineseuche.*) Zahl der verseuchten

Kantone : Orte: Kantone: 11 25 12

*) Am stärksten verseucht waren die Kantone Zürich, Bern und

„K_antone:

Orte : 23.

71 en. Belgien.

1._15. März. 16.-31. März. Zahl der ver euchten

689 _ 50

' Bez. Niederbayern: Vilsbiburg 1 (1).

630 _ 51 608 _ 51

_ N a ck w e i f u n g aber den Stand von Thierseuchen im Deutschen Reick: am 30. April 1897. '

(Nach den Beriäyten der beamteten Tbierärzte zu ammen stellt 1 Kaiserlichen Gesundheitsamt.) f gs 111

Nachstehend find die Namen der enigen Kreise (Amts- xc. Be ikke verzeichnet, in w21ch€n Roy, Mau7- und Klauenseuche oder 211131116117 seuche am 30. Avrtl 1897 herrschten. Die Zahlen der betroffenen (Ge- meinden und Gehöfte smd _ letztere in Klammern _ bei jedem

Kreise vermerkt. 4. Roh,(Wurm).

Preußen. , Neg.-Bez. Könt sberg: Osterode i.Ostvr. 1 (1); Reg.-Bez. Martenwerder: BrieFen 1 (1); Re „Bez. Fotßdam: Teltory 1 (1); ch.-Bez. Posen: Schrimm 1 (1 , Birr: aum 2 2), Schm1egel1(1); Rea.-Bez. Bromberg: Kolmar i. Pos. 1 71), Inowraxlaw 1 (1); Re .-Bez. Breslau: Oels 1 (1), Wohlau 1 1), Munsterberg 1 (1); e .-Bez. Liegniy: Schönau 1 (1); Reg.-

ez.Magdeburg: Aschers eben 1 (_1); Reg.-Vez. Minden: Minden 2(2); Reg.-Vez. Sigmaringen: Hechingen 1 (1). Bayern. Reg.- Sach eu. Kreishauptm. Zwickau: Auerbach 1 (2). Brauns jveig: 5 raunschweig 1 (1). Hamburg:_Geestlande 1 (1). Elsaß- othringen. Bezirk Ober- lsaß; Mulhausen 1 (1). Bezirk Lothringen; Chateau-Salins 1 (1), Saarburg 1 (1). Zusammen 24 Gemeinden und 25 Gehöfte. u. Maul- und Klauenseu e.

Preußen. Reg.-Bez. Gumbinnen: Sta upönen 1 (1). Reg.- Bez.,Danzig: Danzi er Höhe 1 1). Nag.-Bez. Marienwerder: Marienwerder 1(1), osenberg ?. pr. 1 (1), Briesen 2 (2), Thorn 1 (1), Kulm 2 (2), Graudcnz 5 (9), Schwetz 2 2), Koniß ] (1). Reg.-Bcz. Potsdam: Angermünde [1(1), Ost avelland 3 (17). Reg-Bez. rankfurt: Arnswalde 3 (3). Reg.-Bez. Stettin:

588 _

Provinzen: Gemeinden: rovinzen: Gemeinden: 7 47 8 35.

Anklam 1 T1), Pyritz 1(1), ng.-Bez. Po“en: Wres e 1 1, Schrimm (2), Samter 1 (1), Birnbaum 14 (4), Gr vn 1 (1;

,

raustadt 1 (1), Kosten 6 (6), Rawitscb 2 (2), Plescben 3 4). 2229-2325. Bromberg: Wi1fis 2. (2), Stadtkreis Bromberg 1 (1), Yndkrets Bromberg 1 (1), Schubin 1 (1), Jnowrazlaw 4 (5), Strelno 3. (3). R60.-Bcz. BrxslaU: Gr. Wartsnberg 1 (1), Neumarkt 1.Schl. 2(2), 2111111221111 1 (1), Sckstidnis ] (1), Striegau 1 (1). Neg.-Bez. Ltkgnty: Grünbkrg 1 (1), Freistadt 1 (1), Sprottau 1 (1), Landkreis 911011113 1 (1), Landkreis 0757119 1 (2), Rothenburg :. d. _O.L. 1 (1), Hovsrxwerda 1 (1). Reg.-Bez. Oppeln: Tosi-Gletwi? 1 (1), Zabrze 1 (1). Reg.-Bez. Ma de- burg: Osterburg 11 ("2), (Hardclkgcn 3 (6), Wanzlebkn 1 (1), eu- baldensleben 3 (25), Ascbchleben 1 (1), Wernigerode 2 (23). Reg-Bez. Mersehurg: Torgag 1 (2), Schweiniß1(1), Bitterfcld 1 (1), Saalkrets 1 (1), Deltßscb 9 (21), Mansfelder Gebirgskreis 1 (1), Sangerhausen 1 (1), Ouc'rfurt 2 (2), karscburg 1 (1), Weißenfels 2 (3), 3151111151119 3 (5). Neg-Bcz. Erfurt: Worbis 1(1),Zeiligeno |th 1 (5),Mublbausen3(8),Langen)alza4(26). Reg,-B6z, (bles- wtg: Ssgsberg 1 (])/„„ _ch.-Bez. annover: Niknburg 1 (1), Stolzenau 14 39), S/ultkygen 1 _3 , Landkreis Linden 2 (2). (SMW? 2 _(6), „meln 2(1). Reg.-z ez. Hildesöeim:Peine2(3), „andkrcxs 0111775561111 2 (2), Marisnburg i. Hann. 4 (13), Gronau €1(1), E05 M1 (1), Ußlar 5 (21), Einbeck 3 (29), Jlfeldl (1). Reg.-Bez. „1111651110: Landkrets CMS 1 (1), Burgdorf 6 (14), FaÜingbotel 4 (4), Lu_ch0w1(1_)_. Reg-Bksztade: Achim 1 (1). Reg.- ez. O§nabxuck:_Gras1chaft Beutberm 3 (3), Re „Bez. Münster: SYHMM Munster _1 (2), Nccklingbausen1 1). Kég.-Vez.Minden: Vanderx _41(6), HNW?) 1 (1), Landkreis ielefeld 3 (4), Warburg 5 (5), 03011651 (1). 916 .-Vez. Arnsberg: Arnsberg 1 (2), Brilon 2 (4), L:pv1tadt 9 (11), Soest 3 (6), Hörde 1 (1), Landkreis Ver11m1 (1), Hattmgen 3 (5), Landkreis Hagen 2 (2), Olve 1 ('.). Neg.-Bcz_. Cassel: Landkreis Cassel 1 (3), Frankenbcrg] (5), Mtßlar 9 (44), Hofgéxsmar 5 (15), Hünfeld 6 (31), Kirchhain 1 1),

ßlsungcn 2 (8), Rmtcln 1(1), Wolfhagen 3 (15). RS .-5 ez. Wtcsbaden: Wksterburg 3 (5). Reg.-Bez. Koblenz: 211011611 1 (1). Wcßlar 2 (2). Y_keg.-Bez. Düsseldorf: Kleve 2 (4), Land- krets Kxefeld 2 (2). Mors 7 (7), (Geldern 4 (6), Kempen 2 (4), Laxdkrers 'Duffexdorf 1 (2),-Landkreis Gladbach 2 (2). Reg.-Bez. Koln: Wmverfurtb 1 (1), Gtadxkreis Köln 1 (1), Euskirchen 2 (3), „Rheinkxjacb 1 (3). Reg.:Bez. Trier: Daun1(1), Merzig2 5), Ott- ,:vxtler .) (4). Reg-Bez. Aachen: SÖleiden6(10). Rea.-Bez. igma- *.“tngenZ Gammertmgen 1 (2 . Bayern. Reg.-Bez. Ober-Bayern: Stadtbeztrk Fretfing 1 “(2), SFZdtbezirkMünchen 1 (7), Aichach 2 (3), (Erding 1 (1), Landbcztrkßretjngg 1 (1), Friedberg 1 (1), Landbezirk Ingolstadt 1 (3), 2011556311)? Munchen ] 4(4), Schrobenhausen 2 (6). Rxg.-sz. Niederbayern: Grafenau 1 (1), Rottenburg 2 (4), Vtechtach 1 (1). Reg-Vez. Pfalz: Germersheim 1 (1), Kirchheim- bolanden 3 (32), L_andau 1(4), Neustadt 11.53. 1 (1), Speyer 2 (2). ng.-Bez. Oberpfalz: Neumarkt 1 (1), Neustadt a. W.-N. 1 (1). Reg.-Bez. Oberfranken: Stadtbezirk Bayreuth 1 (1), Landbezirk BFmerg 1 1 (1), L_andbeztrk Forchheim 1 (1), Lichtenfels 1 (1), Muncbberg 1(1), lea 1 (2), „Rehau 1 (2), Staffelstein 3 (6), WunsteLel 1 (1). RS_g.-Bez. Mtttelfranken: Stadtbezirk Fürth 1 (1), Stadtbeztrk Nurnbxrg 1 (2), Landbezirk Fürth 2 (2), Hers- bruck 2 (2), Landbeztrf Nurnbexg 2 (2). Landbkzirk Rothenburg a. T. 3 (4), _Scbemfcld 1(2),„ Landbezirk Weißenburg 1 (1). Reg-Bez. Untkr'srarx'kexn: Landbeztrk Aschaffenburg 1 (1), Hammclburg 1 (1), Landbezxrk 1119111 en) 1 (3), Königshofen 1 (2, Ochsenfurt 6 (10), Landbémf Wurz urg 1 (2). Neg.-Bez. S waben: Landbezirk 9111055010 2(2), Landbe'ztrk Dxüingxn 2 (12), Landbezirk Donau- n'orxb 5 (9), Landheztrk Günzburg 2 (3), Landbezirk Kauf- begryn 6 (d)„ Landbeztrk Kempten 2 (11), Krumbach 1 (1), Land- beztxk Memxmngen 2 (12), Landbezirk Nördlingen 2 (3, Oberdorf 3 (7), Wertmgen1(1), ZuSmaerausenUZ). Sachsen. reiShauptm. Ba'ußcn: 31111111 1(1), Kretshauptm. Dreßden: Freiberg1 1). Krezsbauptm. Lexpztg: Lanxbeztrk Leipzig 1(1), Grimma171). Kretöhauptm.Zw1ckau: Martenberg 1 (1), OelSnis1(1). Württem- berg. Neckarkreis: Backnang 2 (2), Besigheim 3 (6), Böb- lingen 1 (9), Cannstatt 1 (1), Leonberg“ 2 (3), Ludwigsburg 1 (1), MaquÖ 2 (3), Maulhrpnn 2 (3), Stadtbezirk Stuttgart1(1), Watbltngen 1 (1_), Weinsberg 1 (1). Schwarzwaldkreis; Horb 2 (2)„ Vienenburg 1 (1), Nurtingen 2 (4), Rottenburg 3 (15), S atchmgen 1 (2), Tuttltngen 1 (5). Jagstkreis: Aalen 3 (5). E wangen 7 (40), Gatldorf 1 (1). Gerabronn 6 (29), Gmünd 2 (9),

Hall 6 (10) Heidenheim 1 (1), KünzelSau 1 (1), Mer entbcim 3 (6),

Nereßbetm 2 (6), Oehringen Z(Z), Welzheim 2 (3). onaukrets:

Biberach 5 (5), Blaubcuren 1 (1), Ebingen 1(3) Geislingen 1 (2) Göppingen 2 (219.11: 55551 2, 9 11“ 4 16“, " ' Jiekslingen 1 (1), () eu nch ( ) Munfingen1(5),

11 en.

aulgau 1 (1), Ulm 9(21, Wald ee1 2. Landeskommiff. Konstanz: Konstanz)1 (8).f Lanéesx

kommiff. Freib ura: Emmendingen 1 (2), Waldkirch 1 (1), Kehl 2 (2).