1897 / 107 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 07 May 1897 18:00:01 GMT) scan diff

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atibor . . . 14,10 14,20 14,55 AscherSleben . . 12,20 12,80 . 13,35 : 14,00 Neuß . . . . 15,30 15,30, 15,80 ; 16,30 Döbeln . . . _- - 14,60 ' Breslau . . . 14,50 15,00 15,50 Neuß . . . . 15,30 15,30 , 15,80

Ratibor , - ' 11,40 11,25 ' '

Aschersleben . . - ; -- Neuß . . . . - x 10,80 :; 11,30 Döbeln. . . . -- 11,10 x. _ Breslau . . . 10,90 11,10 11,20 , 11,50 Neuß . . - - xi 10,80 » 11,30

Frankfurt a.D.. 11,50 11,50 :; 11,65 11,80

Ratibor. . . . 10,00 11,80 11,90 , - Aschersleben . . 10,55 11,20 11,40 1 12,60 Breslau . . . 10,00 11,00 JZ 12,50 ; F 13,50

H a Frankfurt a.D. . 14,00 14,00 ? 14,60 !* 15,00

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W e i z 6 n. _. | _- 15,80 16,00 . . 15,60 . . . 16,80 16,20 5.5. 7 16,20 16,50 16,30 | 16,80 R o g g 6 11.

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13?0 J Z Z . 12,80 25 315 12,60 12,28

Bemerkungen. . ' Die verkaufte M6nge wird auf volle Doppelzentncr und der Verkaufswerih auf volie Mark abgerundet mrtgeihetlt. Der Durch-

schnitispreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.

Ein liegender Strich L_) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betr6ff6nd6 Preis nicht vorgekommen ist; ein “P

Punkt ( . ) in den leßten sechs

alien, daß entsprechender Bericht fehlt.

Deutscher Reichstag.

216. Sißung vom 6, Mai 1897, 1 Uhr.

Die zweite Beraihung des Entwurfs eines (Heseßes uber dgs_Auswsanderungswes6n wird fortgefeßt bei der ver- etmgten Diskussion über die § Z (Eriheilung der Erlaubnis; nur an Inländer), § 6 (Spe ialisierung dcr Erlaubniß) und „Z 11 (Widerruf der Erlaubni ) nebst dendazu gesteUten An- trä en des Zentrum?- zu § 3 wegen Mitwrrkung des Bundes- ratZs bei der Erlaubnißcriheilung und zu 8 6 _wegen der Spezialistcrrztig der Erlaubnis; 11116 für die Ein chiftungshäfen, nicht für b6sttmmtc Länder.

Abg. Freiherr don Hodenderg (5. l'. F.) 6mpfieblt s6i116n An- trag zu § 6, d6r mit dem des Zentrums gleichlaut6nd sei; es könne nicht di6 9111136 Vollmacht in die Hände d6s Reichskanzlus g6169t werdcn, sondern nur so viele Bsfugniffe, wie sie zur B6aufs1chtigung in den Einschiffungsdäfén nothwendig s6i6n,

Abg. Bebel (Soz.): Einem Auswande'rUngsgeiUz an fich widerstreben wir nicht, 66 kommt nur auf die T61166nz desselben an. HCUT'LÜ es fich darum, die Auswandere'r dor Schädkn und Ueber- vortb6i1'1'n6 zu Bewahren, dann find wir vollsiändig damit einver- standen. Wir als Vcrtr616r 6in6r Arbeiterpartei smd an den Schuß- geseZen um sx) mehr in16r6sfi6rt, als di6 M6brzadl der Auswanderer aus Prolciari6rn. aus Arkeiie'rn b6siedt; die wodlßabcndwi Klassen dedürfxn in dieser Beziehung d6§ Schu156s nicht. Ein solcher Schuß ist 066: in 66111 601116116116611 Entwurf nicht in ausr6ich6nd6m Maße zu 711172611; die dolle Tragw6116 d6§ G6i61368 kann man gar nicht 5661765611. Die 23011096 will die Auéwandcrung nach Möglich- keit 6rschwer6n und Katastrcpr Krhindern, 1611611 di6 Aus- wand6rer anh6imiail6n könnten. Di6 V0r7chrift6n des G6s6136s schweben aber voliftändig in d6r Luft. Ick möcht6 di6 H6rren vom Zenérum auf die 661111165611 K6n1'63116115611 de:? GLsSBCÖ aufnikrk- sam WQÖM- Wenn die Auéwaridxrung so g6[611kt wird, daß die jeßißrn AuLwanrNur-gs-Unt6rn6dmung6n nicht 1111er aufr6chi erhalten werk6n 53115611, dann wird 616 Handxixmarin6 urd 1011111 01165 di6 Kri6g§marirx6 Z6ZÉ-ädigt. Di6 KdlcniiarionsWiitik, w61ck6 inauguriert WKM soll. ist 6111 Stück 661- Weltmachtépolixif. Wir warn611 Sie in lest6r Stynd6 661 'der 2111116161116 d66 90111611 Geseyxs, deffcn Trag- wei16 ich 617? nach 9611011616111 Studium 6rk611111t51166. L6bn611 Sie 1111111666116;- die :I 3, 6 1111d 11, iuÖiresondere ad6r d611 § 6 ad.

G6dkim6r N6gi6ru11gL-Rald im Reichxamt de-Z Jnn6rn O1.Richi6r: Ick [7866 um 11:11 6.1.5 Wort 96561611, 11111 6516 5,1113 kurz6 B611161kung rein rekiöniickxxr Natur zu 1111165611. D?! ZLSÖÜS H6" Vrrredn6r, sowie 961“th 561.“ Herr Abs. (561-1165, 5:11 5650116161, tat"; ich gewiffMnaßM -- 11116 zwar wie 661: HIN ABZ. Bei“?! 7765 6U§drück16 _ 111116r Händ6rinZ6n das 5656 Had; darum (;cka 55116. "die M61i66 zu 56111 (367613 nickt 1:1 beaÖt-Fn, !"611'6-61'11 ÜL faiien 1317611 111 16611611. Jch mm'; d6m durchaus wi'r-srid-rÉ-ec-n. Ick Ö.“:bé 661: 61116111 Händ6ringen mein6rs6ixs nichts semsrkt, ich 6866 6160566: in Z:!IZ rudigrw WMH ZLÖMZR, auf kurze Zei: LWK? die MORI? xu 1261106611 und da? ©6163 16151“? 11661; 161116111 “sI-ÉZZÖZ'R JULIA xu rrüé6n. TKS babe ich [LTÜZZLÖ TLÉWSZM ZkaT-M, W kraxbzuwéiisxn, daß di6 BefümmungM F6?- § 6 ganz EMU! 1611 seit 161656 21.5 41) J,:6161'. in [)(-Hans kéßébénkén Britimmungwi 111 Pm1s7611 11.116 3:61; keit 11165r 21.5. 10 Jahr:“r'. in 6611 Hansxixäktwi gklsMD-kn B6- üiwwxrizxx earivrréc-ln. W666? [*.*-126 11161116 *BittZ 16111611 wack. Ick 515 TUT; „7211; 616 111316116de Eritimmun-“M 665 SUEZÜQÜÜKUUZÉ- 665x416 616;6,;:5,;6».. 5:11 6:55, 5611 1:5 iaé, 1:7; 61:11 5611126161161: Rek661'11 1:6; 666-611 Hauir-H "1:1 ki6i65 Prinxir 6116.15 ganz Ans TUS! ZÖZLÄFZkT-kßx :N16, 6116 swb die 6616111116t6n Resimmgen 11116 616 KMUÉÜ-WA, WM, 6611 Erskß-krrwuri JUZZCQTZZTTÜ 5:1, xxx.: , 51172611, xixixe Säke 661 MM:: 2116- drücklich dir: O:"!ZZULZM. ZF; f:1:11t6 537111151 ZTWU die MUM :'6111, M“] ,;61266 1.16 “SHH? dn MOW, 616 1115 QNZIIZÜ fade, 311111 :,;rcß611 Tdsil 7.6; !!!-ÜR“?! 61.366611 3666: „2671653611 17.176. Ich hade dann 1661167 k-IT'KM Z.?ZLTM, 1:15 SrNile-WYZUKUW nikki mit (“611 AWM zu 5671211111611, 216 66 :*..L 111616611 667 „Hmm 5866616: 151111, 1111166111 7"in 1166116115115- 5211611, 51? FL i.: wkiziter W611“? Fkh-Mkk-Üt werden wird bei 5121771616th RHÉLÉTMLM 21.11 «311! 6671666116611 VL:- bältuiJ-Z. Jchi'.:1i:6 66.1111 “6661361 116168 - 116.1. ck 1115651: 5:6 111111 Schluß 6rwä'rxnen - ZLZQZT, 575.1, 1666: “1.26 3666 Ja:; “626 (51161613 2516512611 würde, diz UléußlsxÖL Re,;imrr; 235 511116 1611.- ;;“:LTMTM «MHM Beitimmungm LS 111111166 111 “66: Tao: 551216, 111 An- [MMZ “.:-„1 die Motive des Geießentxrxrix “5:15 ;.:- 56 STNZIÜÜKRUZS- WF“: "1-111.965 Mxmvendkn.

* 9er 11:1 AUSwänixeu Ami, WMW «62611126: NUL". 266122111; FZH 1:16:66 mich Ni der Erwidxwxx :ck “616 2661111611 TM?- 7536276: “.STFMÖZM kärxe Lriékißzi-xw, T1“. “713“: 67.1 kak-r 26551112. M-„UZJ, *L.: 116 ST. WUÉAUL, 11.611161 ' ZM! 11.24;

die Pflicht auch der Regierun9866riret6r ist. Dem H6rrn Abg. Bed6l babe ich Folgendes zu erw1d6rn. Er findet, daß einer der Grund edanken des Geseßes darm bestehe, die Aus- wanderung mögli | zu erschweren, womöglich zu verhindern. Wenn er mir einen Paragraphen oder die Steile der Motive angegeben haben wird, wo er diesen Grunqudanken ausgesprochen oder auch nur verstrckt findxt, werde ich so frei sein, ihm darauf zu antworten. Der Herr Abg. Bebel sagt, wir wollten eine Kolonisationépolitik inauguri6r6n, die schließlich nur den Zweck 5056, den kapitalisiischen Unternehmern zu ersprirßlicben Spekulationen und koloffalem Ver- mögen zu v6rl161f6n? Ich verweise den H6rrn Abg. Bebel auf die Stelie der Motive, die gerade die solide Seiie derjenigen Koloni- sationsgeselisckpaften 5610111, an die wir bei dem Entwurf 6dachi haben. Der H6rr Abg. Bebel bat durch s6in6n HinWeis auf 69611- iinien und die _ihm räthselbafte Tbatfackx, daß die rechte Seite di6ses Hau16s für das Geseß stimmt, - ein Hinweis, der wahrscheinlich noch don andcrcr Seite beantwortet werden wird, _ nach meiner Ansicht d6n besi6n Gegen06w6is für die g6stern von der linkcn Scite aufgestellte Behauptung geführt, daß in dem Entwurf unterßdem D6ckmantel der Fürsorge für die AuEwanderer nur agrariicber EgoiSmus fich v61ftecki. Der Herr Abg. Bebel hat ferner 6in6116its als d6n Zweck des (H6s6ßrs 616 Unterdrückung der Aus- wanderung 663611191161 imd dann, ind6m 61: die Gefahren des Geseßes für dessen Förderer, US rechte Seite des Hauses, kemonfiriewn wollte, gxrrchnet mit “Ziffern Von 100 000 und 200 000 Auswandercrn. Das iittein Wid6r1pri1ch. Das AuÖirarxderungsgeseß ist - das möchte ich WSUS]: d6m H6rrn Abg., Bebkl aus ]eine Warnung erwidern _ so gedacht, daß die Möglichk6it 6incr Friktion mit irgend 611161: fremden Regi6ru11g von Hornber6in au896sch10ff6n ist. Endlich darüber, welche Stelle in _der Serie drr Aff6ktion6n der Herr Abg.B656l dem Vater- lande einrczgmt, will ich mit ihm nicht streit611. Die chierung steht _6_11f d6m Standpunkt, der in d6m Kommisfionßbericixt niedergelegt 111“. Nun komme 1ch zu_§ 3. Die Herren Abgg. Frese und ])r. Barti? baden zu § 3 6111611 „Antrag 96116111, d6r darauf abzielt, 1111161 g6rriff6n Vorauéscß_ung6n 6111 R6chi auf Konzesswnürung festzu- sikiicn. Das_1ft, wie 1111011 in den MotivM dargeicgt, mit dem ZW6ck des (5361615613 unixreindar, weil bei di6s6m Gesetz nicht nur di6 rersönlich6 Qualifikation res Unternebm6rs, fdnd61n 01165 die sachliche Qualißiation des Auswanderungszieles mit in Bitracht kcmmi. Di6 Spezialifiwung, wie wir fie uns denkcn, isi mii 16111 ir6i6n Ermeffen 666 R61chÉkanzlers, was die Regierungen befürworten, oder dem 1r616n Ermeffxw des R61ch§kanzl6rs unter Zuftimmung des Bundes- ratbs, 112€, 68 616 €6strige Majorität wünscht, 611,1 verbunden. Ick möchte “Hie verw6116n (1111 den bisher unrerändert gebli656116n§6 d6r d6ui1_ch6n (_Hrw6rdeordyung. Ick glaub6 auch, die link6 Seite des H:;uirs, die 'ja so 1656 96116th ist, in den Bestrebung6n der Verbündewn R6grerungen_ bei diesem Geseßeanrf einen Bruch mit dem. R€ch15110J1_ zu xeben, wird wohl einen gleich6n Vorwurf 969611 616161119611 geiesgedenden Faktoren, von denen die G6werbe- ordnung 6611 1869,au696gangen irt, nicht erheben wvlien. Nun, die G6W6rick66rd11ung 1111 9“ 6 hat das Konzessionsw6s6n für AuSwan- d&ungßdermritler von vornherein aus ibr6m Geltungsbereich aus- inchioii6m „WarumTY Es giebt gar keinxn Vernünftizen anderen 811111 111]: MW Auxickyiuß als d6n, weil sie mit Recht der Ansicht war, 516165 Gerverde 111 10 geartet, das; dabei die verwaltun s- Z6r1ch111ch6n_Gara§t16ri, 1661656 für die Konyssionierung anderer 6- rrerb6 vorsexehen jmd, nicht in Betracbt kommen können. Man hat g6ftern und a_uch schon in den Zeitungen den Gedanken in die D600116 «worfen: fem zirilifiertes Land der Welt würde es wagen, dor 61116 Landeédrrtretunxx mit einem Gesetz zu treten, welches das Prinziyde; 1111611 Crmemenß einer einzelnen Person sanktioniert. Ick wii! 11111 616 „fr6mdlanrifch6n Geseßgekungen nicht eingeben. Die Aus- wayd6rung _1ft 61116 so doch nationale Sache, daß fremdländisckye «(:!ka 5065116115 den Werth, 11961111 auch sehr schäßbaren Materials 506611; Ick; will aber nur in Erwid6rung auf den 6strigen Einwand c-ar;ui__ 511116611611, daß im freien England die Zriedenßrichter die Konx-LULL'WKUU d6s Außwanderungéuntkrnrhmers nach freiem Ermefixn 11116 dreckxen. Man hat gestern mir entgegengehalten, 1115 hatte ich dre [1056 Sachverständig6nkomp616nz der Ham- kUks-Jék_ und BMW: Rhederkreise bestreiten rookien. Das Lt mit 161117: in ?ck Sinn kommen. Sie find gewiß die ersten Sa - 66111611615611111 _kéé'kk rage, abcr fie sind in dieser Frage zugleich WJNÜQUUZL m “667 tißknkn Sache, und dadurch 11117611 sie Gefahr, dcetVriÜrÜungen 111 ("1661 ÉÜJM, die sie egen die Kon equenzen dieses (Zliéßés 5611611. 2111171656 sachcnftänkt scheinen mir Manner wie Selim, 35611265, „Philwwwitseh. Diese 6111 gehören zu einem Fünf- mäpnn-meUé, die sieh m1t dem 1892er Entwurf und mit dem jevi en (211111611111 ÜÜKKT haben, „und keiner von ihnen ist aulf den Gedan en zxkc-mmxn, 1.6 66.7, i1616 Ermeiien oder das Syeziaifierunßsprimip 61476 301.261: 1611113111116, wie (716 von anderer Seite befürchte werden.

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nur um eine aus m „volle Auweudm dieses

könne. Ueber ! ' ., der möglicherweise und WWK, weise durch die Anwendung des Spexialifieknngsprbuips zu Tag, treten kann, wnd man am beiLen kat werde!, wenn man ein eine Konzesfiousurkunde von beute und eine KW

sie nach dem Gesetzentwurf lauten würde, in

babe bier die Konzessionöurkuuke, die die Hamburg- merik

Jahre 1886 erhalten hat, und die gebt dahin, „daß dem antrag. stellenden Direktor unter Vorbehalt des Widerrufs die Erlaubniß er- tbeilt würde, das Geschäft der Beförderung von Ayswanderern nmz Australien und Amerika mit AuSnabme von Brasilien zu betreiben“, Und dann heißt es nachher: Die Erlaubniß ist edochandie Vedingmxg geknüpft, daß Verträge mit Auswanderern, wel auf derLeiftyng voa Vorschüffen u. s. w. beruhen, obne Aufnahme auSge chlofsen bleiben.„ Heutzutage würde es statt der Worte: ,mit Nuova me von Brasilien“, lauten müssen: „mit AUOnabme von Nordbrafilien'. Meine Herren, was wird nun künftig sein? Künfti werden wir in der Konzesfions. urkunde nicht von Amerika, nicht von yrd- und Süd-Amerika sprechen; wir werden sagen: er bat die Erlaubntß zu bxfördern nacb den Ve:- einigten Staaten von Amerika, er hat di6_Erlaubniß 111 befördern nacb Canada, vielleicht wenn es sich um landlicbe Arbeiter handelt, unter Beschränkung auf ewiffe Provinzen; von Mexiko werden wir nicht sprechen, bis der ntrag an uns berantritt, und wenn der An. trag an uns herantritt, dann wird allerdings im äußersten Sinne des Wortes das SpezialYerungßpriuzip am Platze sein; dann_ wird es weiter nicht heißen: , üd-Amerika', es wird beißen: ,Argxntmien', vielleicht früher oder sväter: der und der Theil von Argentinien, es wird beißen: Südbrafilien, es wird lauten können: Paraguay unter ewiffen Umständen u. s. w. Und nun komme ich auf die Be- ürcbtun en, die im suverlativsten Sinn heute und schon "ber in der re 6 geäußert sind. Meine Herren, es ist denkbar, da in Süd- brafi ien oder in Argentinien bezüglich einer vorhandenen deutschen Ansiedlung oder einer künftig daselbst entstehenden Ansiedlung - und Unternehmungen dieser Art sind ja im Gange - unter Umständen es unerläßlich werden könnte, durch Spezialisierung, sei es von vornherein , sei es durch nachträglichen partieuen Wider. ruf, dem Unternehmer zu sagen: nach diesem Terrain darfst Du nur so und so viel Köpfe per Jahr befördern - dieses darum, weil wir von maßgebender, sacbvetständiger Seite davor gewarnt worden sind, nicht massenweise und nicht in höherer Zahl als der an. gcgebenen nach solchem Trrrain deulscbe Anfiedler zu schicken, um Katastrodb6n zu vermkid6n. Das sind die Katastrophen, die wir vrrhindern wollen, und die wir schon vermieden baden; und das, glaube ich, wird auch im Sinne d6r überwiegenden Mehr- zahl dieses boden „Jauses 16111. Daß 66 die Pflicht der deutschen R6. gierung ist, im Fa 6 der nationalen Auswanderungspolitik, wenn sie g6warnt ist Von ihrem eigenen Vertreter, und wenn diese Warnung auf sachderständigen Untersuchungen beruht, daß sie nicht gescheber. iäßt, daß nach einzelnen d6utsch6n Ansiedlungen durch ein Uebermaß von n6uen Ankömmlingen die Existenz der übrigen gefährdet wird. Also das ist die ganze Gefahr einer Spezialisierung im engcren Sinne des Wortes, die nur dann in Frage kommen kann, wrnn eben drin- gende V6rbaltniff6 dazu führen. Mkine Herren, ist nun durch dieses Spezialisierungsprinzip das Schickyal der großen Dampfcrlinien gc- fäbrdet? Haben diese einen Anspruch darauf, die Konzession, die sie 56- kommen haben - wir wollen einmal sagen, bekommen haben für Süd- brasilien --, auch bezüglich eincs ganz speziellen kleinen Terrains voll auszunüßrn, wenn wir in der Lage nd, zu sagen: für so und so viel Jahre x_nüßt Ibr Eu auf, so und so die! Köpfe 1166 Jahr beschranken ? J glaube, diesen An- spruch liab6n fie nicht, und solchen rwägungcn gegenüber kann auch nicht die Größe 1765 zur Zeit der Ueberproduktion an Aus- wanderung konjirui6116n Zwischendrcks entf eid6n. Was bedeutet denn eine iolch6 Beichränkung gkgMÜbLk d6m ückgang, den die deuifcixcn Schiffahri§gesellschaftcn baden hinnehmen müssen, und den sie cr- tragen haben, ich weine den Rückgang der deutschen Auswandewr von 220 000 auf 32 000 Köpf6? Ich 661nn666 ferner daran: es bleiben ihnen die Durchwanierer, auf die das Spezialißwungsprinzip - das WWW Sie in d6n MotiV6n auch [6s6n - nicht oder nur in ganz bcschränkt6m Maße Anwendung finden kann. Wird hierdurch D6u1schlands Weljvixrkebr oder Nr 116118156 Schiffbau oder die d6u1sch6 K1i1=g§marin6 gefährdet? Es kann im Laufe der Jahre zu kleinen Verschiebungen im Kalkül der großen Schiffahrisg6s6l1fchafien kommen, aber nur dann, wknn die Interesscn 1166 großen Ganzen ks erfordern; inAsolcbem Falle sollen und „WWW fi6 fich g6genwäriig halten, daß 116 eine Konzession haben, die für das «1136 Réi wirk- sam ist, daß si6 dcn greifbaren unmitieibaren Vortheil, der “(ck) aus der AUÖWÜUÖCTTMJ ergiebt, bcziehcn und daß die Kehrseite, die mit 16166 Auswandcrung, wie man 0111!) darüber denk6n mag, verbunden ist, vdn dem übrigen Deutschland getragen wird. Ick habe hi6r ein amtliches 3305116616 6115 den leßten Tag6n. Da wird uns berichtet, ddß das StczatL-vbérhaupt einks übers66isch6n Gebieirs - 6in68 G6- bietes, wohin, wenn üb6rxbaupt jemals, Deutsche nur unter strenger Anwxndung des Sp6zialisi6rungkprinzips g616it6t w61d6n 1511111611 -- 1ch bemerk6,_ es ist nicht Süddrasiiikn, dQß das Sxaais- dderbaupt g6g6nuber d6r dortigen g6seßgebend6n Versammlung 16111 Bedaucsm darüber auégesprochen hat: daß in fast allrn Staaten des Deutsch6n R61ch6s,_n6ch das einschränkende System der Kon“- z6sfion6n vdrk),6rrsch6nd 111, ohne welche die Außwandxrungs-Agenturen nicht funk110m616n dürfen,. qusgcndmmm in den Haniestädten, welche, ohne, Auswandewr zu 116161n, doch mit ihrer mächtigen Handels- 111011116 1111 der Beiörderung derselben interessiert, ein mehr libei'ales System angenommen Hadern. Das ist eine unerwünschte und un- vetdi6nie Deutung des Standpunktcs unserer Hansasiädiekreise. Wir

alle wiffcii, daß in den Direktionkn der beiden großen Linien Männer

68611, d616n Namen 6in6n ,so guten Klang bad6n, daß es von vorn- herein 0u§g6schloff6n 61sch61nt, daß der kalte Juteressenstandpunkk jemals'thre Handlung wirklich beeinfluff6n wird, oder daß, weil, wie 11!) 111111) aest6r_n ausizedrückt babe, ihnen die nationaie Aus- wanderurigxpolztik unbcquem ist, fie diesen ihren Standpunkt 161116115 111 616 „That umseßen Werden. Wir, die wir etwas wemF'r, pesfimistisch sind,_ sind auch überzkugt, daß die Direktionen d6r «chiffabrtsimien im nachsten Jahrhundert auf remselbcn Stand- punkdfiehen werden. Esj-würde zu wünschen sein, daß man von dort ber dieses Vertraue'n erwidert und auch d6m Reichskanzler künftigkr

Erockxeii _das Vertrauen sch6nkt, welches ali61dings nötbig ist, um das Prinzip des fréten Ermeffens,'daß der Ges6ß6ntwurf in Aussicht nimmt, anzuerkennen. Um m1ch nicht zu wiederholen, st6116 ich n0ch einmal und „zwar gl6ich16itig bezüglich des § 11 an das [1056 Haus dre Bild, Abstand von dcn Anträgen zu nehnwn, die da1auf abzielcn, dieses freie Crnwffen zu beschränken und dieses Vertrguen, welches Sie auch für die Zukunft für viel schwerwiegendere und fur 11161 größ616 Fragen d6m In aber der Zentralstelle ent EZM- brmgen musscn, dieser Zentralstelle auch auf dem G6bi616 der nd- habung des Auswanderungsiwskßes zu gewähren.

Abg. Dr. Barth (ir. Vgg.): Bald hören wir, daß die Vorlage 61116 große naiiqnale Bedeutung hat, bald heißt es wieder, daß § 6 eigentlich gar 11111116 Neues bringt, und dann soll das ganze Gries wieder 61116 ganz neue Aera bedeuten. W611 die Hamburger aliein die Spezialifixrqng dornebmen [onen, dann bin ich beruhigt; aber wem; die Spezialisierung von einer Behörde mit vor efaßter Meinun gehandhabt W6rd6n soll, dann kann 6 gefährlics werden. Esi * nur gut, daß die Regierun . die pezialisierun garnicht durch- führen kann, denn der menfch1ch6 Verkehr läßt si heute von keiner Regierung mehr seine Bahnen vxxrschreiben. I eben der ständigen Be- förderung von Auswariderern lebt es auch oiche Unternehmungen, die nur zeitweise sit? damit befa 611. Wie wi der Reichskanzler prüfen- ob in 101 en [len das betreffende Land sich für die Auswanderung ei 1161? ZU an ollie die Außwanderer dorthin geben lassen. wo 6 iblk

chnunä zu finden 50 611, und 6 nur während der Ueberfabrt chüßen- Man so 1 sie sich selbt überla 611, weil man sonst die Interessen der Ausroanrerer schädigen würde.

Dt. Lieber : Ich weiß nicht, was Herm Bebel dat, ubm M meden seine ' eBelebrung * lassen. Unsere HerzensmeinuneLUbaben urch :I

hat, diekuwäge WMS “19, schon, da? wir 11 t der MMW Herrn Be bedurft ba 11, um uns de Wichtig- keit der V e zu Nmeättigen. Die Mehrheit des Zentrums "einte. daß d e Mitw ' des BundeSratbs bei der Erlaubniß- „theilun aukreicbeud sei. Ich bin dieser Meinunß nicht; ich halte es für 9, daß das Spezialifierungsprimip nur ezüglicb der Ein- schiffungsbäfen eingeführt wird. Wir bofferx auf eine ruhige Haud- babung des Mieses seitens, der gegenwartigxn Reichßregierung. Aber wir um das Geseß nicht für den gegenwaitigen Reichskanzler und seinen M nisierial-Direktor, sondem aucb ür die Zeit über sie hinaus. Alles Vertrauen zu Personen in E ren, wir machen ein Gesetz nach sachlichen Gründen! Was Herr Bebel übertreibend esagt hat, ist die Folge von Aeußerunaen von der rechtcn Seite. enn unsere Anträge_ zu §§ 6 und 11 aggenommen werden. dann ist der Antrag ese ubxrfiüssig. ch erklare aber, daß ich nicht im Namen aner me ner polttiichen Freunde gesprochen habe.

Abg. Graf von Arnim : Ick) begreife nicht, wie Herr Barth die Sache in die Hand Hamburgs legen will, aber nicht in die Hand des Bundeöratbs und des Reichskanzlers. Herr Bartl) bezeichnete das Grieß als unwirksam und wenige Minuten danach als schädlich. Eines kann doch nur richtig sein; wir hoffen, daß der Reichskanzler das Gesey ruhig und bedacbiig ausführen wird. Wir betrachten das Gesetz nicht als Agrarier, sondern vom nationalen Standpunkt; denn daß in Argentinim und Brasilien aucb Getreide gebaut werden wird, haben wir niemals bezweifelt. Unsere Auswanderunk; entsteht hauptsächlich dadurch, daß wir den Schuß der nationa en Arbeit nicht auSgiebig genug haben fördern können. Wenn Herr Bebel für die Arbeiter etwas jbun wollte, dann hätte er bei der Interpellation, über die wir neulich verhandelt haben, unsere Ansichten unterstüßm folien. In England und Irland, wo du Schuß der nationalen Arbeit am gerinYten ist, ist die Auswanderung noch größxr als in Deutschland. Der 111109 zu § 6 würde die R6gi6rung 1x1 eine unangenehme Lage bringen. Das Spezialisierungsverfabrcn ist nichts Neues, es besteht in den bambux ischen Grseßen. Die Er- laubnis; nur auf de timmte Einschiffungsba?en zu beschränken, ist eine so untergeordnete estimmun , daß sie gar keinen Zweck hat. Es muß dafür gesorgt werden, daß die Deutschen im Auslande ihre B6- ziebungen zur Heimat!) aufrecht erhalten. Daß es aber einen Bunch- ratb oder Reichskanzler geben sollt6, w61ch6r den großen bestehenden Außvsanderungslinien Schwierigkeiten bereiten würde, kann ich nicht 1111116 111611.

Abg. Dr. Spahn (Zentr.): Wenn § 6 g6ändcrt wird, wcrden alle prcußiscben und hamburgischen Bestimmunsen, w6lch6 zum Schuß der Außwanderkr eriaffen smd, aufg6boben w6rd6n. Das würde nie- mand wollen. En land hat in seinem Außwanderungéamt eine B6- börde, wclche di6 uswankerung nach den engliichen Koionir'n lenkt. Die Auswand61ung wird durch staatlichen Einfluß nicht abgelenkt. Die Auswanderer, Weiche: nicht in die “Länder geben woklen, für die die Konzession ertbeili ist, finden andere G6legcnheit6n. Abér die Auswanderung ganz und gar der freien Untern6bmung preissugeben, das ift nicbt möglich. Drshalb muß § 6 angrnommen werdcn.

Geheimer R6gierungs-Ratb ])1'. Ni cht6 1: M6 Hamburßer Riicdcr bezeichnen es als uneriräglich, daß Kenz6ssioncn für cinc jrde Außwande- rungSrichtung nachgesucbt w61d611 müssen. Jcßt muß drr Norddeutsch6 Lloyd eineKonzession in Prkußen 11achsuch6n, die auf rin Jahr gilt 1111d dann erlischt, wenn der preußische Handels-Ministkr sie nicht stiliscbweigend verlänciert. Für Bavcrn und die and61611 Einzélsiaatrn müff6n 65611- falls Konzes 1011611 nachgesucht Wktdkn, alio für Döuticbland dielieicht 15 mal. B 8 1887 bat die Hamburger Gesc g6dung 61116 B6ftimmung wie § 6 nicht enthalien, seitdem ist diese 5 6i'timmuna adxr eingefügt Word6n. Herr Barth verwies auf das Von der H6ydi'sch6 Rescrivt, welches auf den Parz6ri6-V61träg6n beruhte. D11rch diese Verträge würden die Leute an die Scholle gefesselt. S6iid6m baden fick) die Ver- bältniffe gebessert, wenigstens für Süd-Brasriien. Der Lloyd nnd di6

amburg-Amerikamsche Packeiiahrt-Gesckischaft würden, nach meiner nsi 1, alle Konzcsjionen bekommen, w6lch6 si6 bisher hatten. Mit Anna 1116 der Antrages Nadbyl würden wir erheblich zurückgehen gegenüber der prertßisch6n und Hamburgischen Gescßgebmig.

Abg. Lenzrnann (fr. VORM.); Die b6d6nkiichfte Vorschrifr drs anzen Gesryrs ist di6 Konzessionierung. Ailerdings bab6n 11116111 r6ußen und den Einzelstaaten di6 Konzessionicrung. Aber wenn si6

sich nicht bewährt hat, dann müff6n wir s16 bci eincm Reichsges6ß b6s6iiigcn, und wenn es jeßt nicht möglich ist, die richtige Form daFur zu finden, dann müff6n wir die Vorlag6 an die Kommis on zuriick- überw6is6n, um eine bcsond616 Konzessioni6rungsbebörd6 zu schaff6n. Wenn das nicht möglich sein solit6, dann mitßt6 W6nigst6ns d16 V6- rufung vom Reichskanzler an den Bundesrat!) od6r an d6n zu schaffenden Beiratk) 6ingrfübrt werden. Denn sonst könnte die Auswwiderung durcb Verweigerung der Konz6sfion Verhinkcrt werdep. Das wollen wir vermeiden und deshalb womöglich Normaiiddeittmmunget) 111“ das Gesetz hineindring6n. Ich schlag6 darum vor, das (Hefti), an di6 Kom- misfion znrückzuderweisen.

Ein Schlußanirag wird abgelehnt.

Abg. Dr. von Cuny (111): Der Willkür ist 6111 Riegel vor- ß6schob6n durch den B6schluß, ketreffend die Zustimmung “665231111666- 16156. § 6 enthält lediglich das schon («stehende Recht, wie C? _i11 Hamburg gilt; dieselb6 Bestimmung entspricht auch dcn B6schlus16n einer früheren R6ichstagék0mmissiom H6rr Bebel sprach davon, das; di6 Auswanderer nacb ArgLntinien Du nach Südbrasilicn, speziell nach der Provinz Rio grande do sui, fich wenden und von dort der deutschen Lavdwirthscbast Konkurrenz machen würden. *Das koxmen fie auch von Nord-Ameiika aus thun, dessen Getreide auch auf un16r6n Markt kommt.

Abg. Dr. Förster-Neu-Sieiiin (Reform .): Was H6rr' Lenz- mann vorschlägt, ist ja ganz ann6hmbar; a er da? Bess-Zre ist der Feind des GUTEN; wir werden jeßt keine Behörde fur die,.Konzessw- MEW"? u. s. w. erreichen kön116n. Deshalb wol16n wir bei d6r Vor- lage b eiben, die doch etwas B6ff616s schafft, als was jLZ_t b6stebt.

Abg. Dr. Hahn (1). k. F.): Das; Herr L6nzmgnn di6 Jnteressrn der Bremer Rh6d6r als identisch mit denen Drutjcblands betrachtet, beweist, daß 61 immer noch auf dem Standpunkddeß reinsten Idcg- 118mus steht. Ein BWcis dafür ist auch s61n6 Feindschaft 969611 die Ost-Elbier; ,

Damrt schließt die Debatte.

Die 3 und 6 werden unter Ablehnung allcr Anfrage 1111 den * 6schliisfen der Kommissioxr ang6n0mmen; § 11 findet na einem Antrag Bachem-Schadler m folgend6r Form Annahme:

.Die Von den Uniermbmern eribeilte Erlaubnis; „kann u§t6r Zustimmung dcs Bundesratbs vom Rricbskanzler jeder Zeit bescbrcrnkt oder widerrufen weiden. Dic Gencbmigung der B6st6l1ung einks Stellvertreters kann Vom Reichskanzler jederzeit widcrrufen werden.“

Zu § 5, wel er bestimmt, daß der die Erlaubnis; Nack)- suchende 1) eine icherheit im Mindestbetra 6 vgn 50000 «16 stellen und 2) den Nachweis führen m::ß, da er „uber geeignete el96116 Schiffe verfügt, beantragt

Abg. Dr. Bachem (Zentr.): 1) eine Sickerbeii bis zu 50000.“ UKH 2) den Nachweis, daß er Rheder ist, zu verlangrn im Interesse ?xrxeYZe'rkifPäeyrsTnen, Welche sich zum Zweck dcrAuSwandererbeförderung

n 1 at ern.

„Direktor im AUSwärtigen Amt, Wirklicbcr (Geheimer Rath RStöbardt vertritt die Re ierun övorlaxxe; der von dem Vorredner angeführte Fall komme für 5 nicht in Betracht.

§ 5 wird mit dem zweiten Antrage des Abg. [)1'. Bachem avgenommen. "

, IKP § 7 wird die Bestimmung, welche 11) Arisnahmcfallen die itwirkun des BundeSraths zulassen Win, gestrichen, da

der Bundesrat allgemein mitzuwirken hat.

u § 14, welcher die Agenten betrifft, beantra en die Soxaidemokraten, en egen dem Wortlaut der orlage, di_ snmme, in welchen " die Erlaubnis; ertbeilt werden durfe, zu bestimmen, da sxe nicht verweigert werden dürfe, wenn nicht Thatsachen vorlagen, welche dre Un uverlässtgkeit des: Rachsuchenden rn Beziehung auf den bead ichtigten Ge; schastsbetrieb darthätxn.

_ Ferner soile kemx Beschränkung der Zahl der Agenten eintreten und die erthetlte Erlaubniß nur dann zurückgenommen werden können, wenn den geschlichen Erfordernissen nicht mehr genuZst2 würde.

achdem' Abg. MeßSer-Hambux (Soz.) den Antrag emyfohlen, wrrd derselbe a gelehnt und 14 sowie die übrigen B6 *.unnunYZU über die Agenten unverändert angenommen.

Zu § hat die Kommisxon einen Zlusaß beschlossen, wonach den Auswanderern ni t die Verps ichtung aulferlegt werden durf6, den BeförderungSpreis oder einen T ei des- selb6n oder ihnen geleistete Vorschüffe nach ihrer An nft am Besiimmungsorte zurückzuzahlen oder durch Arbeit abzu- verdtenen; ebensowenig dürfe die Wahl des Aufenthaltsorts oder der Beschäftigung beschränkt werden.

Abg. Freiherr von Hodenberg beantragt, das; solche Verträge dym Reichskanzler enebmigt werden müßten; darin lie 6 eine Er- letcbterung für die uswanderer, die ihre Uebktfahrt ni t 1161! de- zahlen könnten.

Abg. Dr. Först6r-N6usicttin ist mit di6sem Anfrage einver- standen, während

Abg. Dr. Barib solche Verträge aussäoließen will, weil sich die Siedelungsg6f611schafien leicht einer großen Gunst beim Reichskanzler erfreuen könntcn. Solche Verträge solite man überhaupt nicht ermö lieben.

bg. ])l'. Back) 6111 schließt sich di6f6n Ausführungen an.

Abg. Gerisch (Soz.) halt den Antrag ebenfalis für eine Ver- schlechterung, da der ReicÖSkanzier nicht in der Lagcsei, den Mißbrauch m1t wichen Verträgen zu prüfen.

§ 23 wird unverändert angenommen.

Nach § 24 ist verboten die Beförderung von Pörsoncn, derer: Verhaftung oder Festnahme von einer Gerichis: oder Poltzctbchorde angeordnet ist.

Die Abgg.Gerischund (Genossen (SN,) beantragen zu sagen: Von Personrn, dercn Verhaftuna oder Festnahme 11169611 6in6s straf- bar6n Vergehens od6r Verbreckxens Von einer Gerichtsbeiwcde an- geordnet isi.

Geheimer Ober-Regi6rungs-Raib im Reicbs-Jusiizamt ])1'. von Tischendorf hält das Streich6n der Polizeibcbörde für bedenklich, Weil dadurch die Festnahme bei Gefahr im Vcrzuge v6rbind6rt Werden könne.

Der Antrag wird aYelcbnf.

, Nach § 37 soll der 5 undcsrath Vorschriften erlassen Über die Beschaffenheit, Einrichtung, Au-Zrüstung und Vcrprovian: tierung der Auswandcrcrschiffe .*c.

Aßg. Metzger (Soz.) 6mpfieblt d611 sozialdemokratisch6n Antrad, daß diese Vorschriftcn im .ReicbZ-Gi'sesblatt“ zu veröff6ntlich6n und dem Reichstage bci f6in6m nächsten Zusammenstin zur Kenninißnabin6 vorzulegen s6ien.

Nachd6m der Direktor im Auswärtigen Amt, Wirkliche Geheime Nati) Reichardt crkiärt lat, daß er gegen den Antrag nichts einzuwendrn habe, wird dcheibc angenomm6n,

Nack) § 39 soil ein sachversiändiger Beirath gebildet werden ur Mitwirkung bci Ausübung der dem Reichskanzler zu: ?tehenden Befugnisse; derselbe soll aus einem VorsißendM und mindestens 14 Mitgliedern bestehen, wclche [613166611 vom BundeSratk) gewählt werden, während Seine Majestät dcr Kaiser den Vorfißenden ernennt.

Abg. 131: Bachem 'wili die Hälfte drr Mitglieder vqm Reichs- tage wählen lassen, und zwar nicht anf zwci Jabrl, 11116 d16 Vorlage will, soudkrn für di6 L6gi§laturp6riod6 666 2661156101166, 11161[ sonst leicht mtr Bur6auk1ai611 in den Beziratb bi116ink01111n6n körinicii.

Direktor im Auswärti-gcn Amt, Wirklich6r Gcbkimék Rath R6ichardt hält dies6s_B6d611k6n für nicht maßgcdend; di6 Daurr 6in6r L6gi§iaturp61i0d6 1:1 6i116 dicl zu 1.1.1196 f.;":r di6 Wahl ziim sach- veritändig6n Beiraih. .

Abx. [)r. 13011 (511111) (ni.) widersprickIt d6m Antrag-c d6§ "Abg. Bachem. Die im Bundksratl) vcrtrciencn Einzelregierungcn dkrfugte'n über 61116 W! gköi-ZOTL Persdiiaikcnntniß als der 271616561011.

Nbg. 131: Bari!) dät 65 für unmöglich, das; der Reichstag Prrsdnen in dcn Beirats) wädic, di6 idm nicht scibcr anaeiiörtcn.

Abg. Graf don Arnim empfii'blt cbcnfails kl? Adl6bn1111g des Antrages. _ "

Abg. Singer (Soz.) 6rkiaii fich 1101110110 scincr Part61 fur 6611 Antrag.

Der Antrag Bachem wird abgclcbnt. , _,

Hinter § 48 beantragt Abg. Graf von 3101111311). kons.) einen besonderen Paragraphen foigcndcn Juhalts einzujciwltcn:

„Wer weibliche Personen zum chcke der Prostitution 1111in Verd6rgimg diescs chckcs znr 'Umzwandcrung v6116itct, wird rmt Zuchiiéaus bis 111.10 Jabrkn kcstraft." "

Vlbg. ])1'. Forstrr-Ncusicitm beantragt binzuzufugcn:

„Auß6rd6m kann auf Verlangen der 1161161161611 Personen 11611611 6166 Straf6 auf eine an dieselben zu 61169611d6 Buße 116 zum Bctrage Von 6000 „16 erkannt wcrden.“ . '_

Abg. Bebel wii] aucb diejenigrn Pcrsoncn b6straft 111111611, 111611116 dabei Vorschub leisten. , _,

bg. Graf 11011 Kaniß weist auf den sidrk gras116r611d611

Mädchcnbandcl bin, der 11611 cincr Gamwrbande betr16i1611 werde". Em solches schamios6s Gewerbe kön116 nicht bart genugdestraff werdcp.

Gkbeimcc Ob6r-ngierungL-Ratb Dr, von Tis'cbendorf biit6t, de'n Antrag in MW Gescß nicbt anfzunednwn, da die Sache m_it'd6m G6s6ß nur in sehr losem Zusagmenbang siche. Auf di6se Tbattgkeit findc die Bestimmung d6s Girafge'se'ßis [1er die "Kuppkwi Ixu- wkndung. Schon die Cimbrinauxg der beiden Erganzungöanttagc 56111606, da die Sache noch nicht ganz sdruchreif sei. ' ,

Abg.§.36b61: Alicrdin s dc'dört die Materie 61116ntiich 111 das Strafgesetzbuch; abcr wir ha 611 keine Aussicht, jest solche einzelnen Aenderung6n zu 6116ich611. Oesterreicb-Ungarn" ausgenommch wxrdcn aus kein6m Lande der Welt so vicle junge'Madcben zu Profitiuiwns- ZWLÜ'U nach dem Nuglande gcbracht, wre aus :Deoutscbland. Die strengere Bestraiung der Hilfspersonxn muß naiuriicb auch herbei- geführt w6rden. D6r Gedanke“, das; «ne Buße und diellcicht auch ein Schadencrsaßb dexhtgiestchädigten Frauenöperfon zug6b1l1igt werden kann, it dur aus 616 .

s Dérektor im €xiiuxöwiirtigen Ami, Wirklicber Geheimer Rail) Reichard 1: Der Antrag begegnrt der vollen Sympathie dcr Rrich- regi6rung, die ihre Vertreter im Audiarzd mit der striktesten Weisung versehen bai, sicb solcher arwcn Madchen anzunebmm. Aber es empfiehlt sich nicht, diese Bestimmung in das vorliegende Gescß auf- une men. .

z hAbg. Or. Förster-Neusietfin weist darauf bin, das; der Rlchték 6in6 Buße zusprechen könne; natiirlich werde er das nicht thun, wenn er bemerkt habe, daß die betreffende Frauensperson sclbst die Hand geboten habe zu einem bedenklichen Handel.

Abg. Dr. Ba 6111: Dem Grafen Kaniß und errn Bebcl möchte ich sagen: Zeh sei, gewährt mir die Bitte, in urem Bunde der Dritte.“ Der Antrag gehört wohl zur Auöwanderungsvorlage. Ich bin aber gegen den Antrag Förster. "

Nachdem no Abg. Dr. Vielha'benoden Antrag Forster vertheidigt hai, w rd .der Antrag Kamß mit dem Zufaßantrag

Bebel einstimmig angenommen.

Damit ist die zweite Lesung der Vorl e erledng Die von der Kommisfion und von dem Abg. Föiéißer-Nenftettin be- antragten Resolutionen sowie die Petition werden in dritter Lesung beraihen werden.

Schluß nach 61/4 Uhr. Näckxste Sißun reita 2 r. (Antra Colbus, bett end die Wahlen un? andesgaussYß von El aß-Lothringen, argarineantrag, ntrag Auer wegen Aufhebung der Majestätsbeleidigungs-Paragraphen, Antrag des Zentrums, sog. 1611 Heinze.)

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 77. Sißung vom 6. Mai 1897.

Auf der Tagesordnung sieht die Fortscßung der zweiten Berathung des Etats des Ministeriums der geist- lichen, Unterrichts: und Medizinal : Angeie 611- heiten bei dem Kapitel „Elementaruntcrrichtswe en.“

Ueber den ersten Theil der Debatt: ist gestern berichtet worden.

Abg. Spahn (Zenta) bringt, wi.- hier kurz wi6derbolt s6i, dcn Ministerial-Erlaß vom 4. Dezember 1896 über die Seminarien zur Sprache, der, nach seiner Auffaffun; in derfaffungswidrig6r Weise, im Auslande a116g6dild6t6 preußis 6 Ordensschwestern von der YbrerinnMprüfung ausschließt. Das sei um so bärt6r, als die _S'ÖWCs'tLM s6in6r _Zeit durch das Ordensgeseß grzwungen word611 161611, ibre Töchterichuien in das Rußland zu verlegen, die nunmehr dort als Trägerinnen dcujscher Kultur wali6ien.

Minister der geistlichen 26. Angelegenhcifcn 1). [)1'. Bosse:

Meine Herren! S6 iragisch, wi6 der H6rr Abg. Dr. Spahn die Sache aufg6faßt bat, liegt fi6 nicht.

Wenn er zunächst behauptet hat, daß di6 Likaßr6g6in, die ich gcgen die Zulassung don LebramtSaspirantinnen, die im Auslande vor- gebildet sind, getroffen 56156, derfaffungswidrig s6i611, so muß ich ihm darin ganz 6111schi6d611 widersdrrckycn. Er bat g6fragt, ob d611n der Staat auch Juristen 0d6r Angeiyörigc andercr Berufszw6ig6 daran Hindcrixy ihre Vorbildung im 211151111116 311 [1115611 Diese Frage ist zu bejahcn: auch die Jurist611 müssen eine Zeit lang wenigstens, die ausdrücklich Vorg6schrirb6n ist, im Julande idre Vorbildung gefiind6n haben, sonst Werden sie zur Prüfung nicht zug6laff6n.

Was dann die Befugnis; dcs Ministkrs anlangi, di6 Bedingungen der Zulassung zu einer Prüfung vorzuschreibcn, so folgt fie 6infach aus seiner B6fugniß, dic Prüfungsordnung s6lbst zu erlaffcn. Jeder, dcr eine Prüfungsordnung criaffsn kann, wird und muß di6 B6fugniß Haben, auch die Voraués6131111g6n für di6 Zylaffung zur Prüfung vor- z11schreib6n. Das ist auch in 00611 Prüfungsordnungcn geschedrn. Da- mit stckzc ich gar 11ichtali6in, nacb di6s6r Richtung bin habe ich aach nicht das l6is6sie chbiskcdcnkcn.

Nun, meine Herren, ist di6 ganze Maßrezel don mir um dcs- wilicn veranlaßt, weil wir für di6 im Auslande dorgcbildetcn Aspi- rantinncn nicht die Gcwähr Haben, daß si6 mit d6mj6nigcn deutschem Geist, den wir von U11s66611Anstaltenfordern,erfülirsind. Wenn wir gar kcineL6hrerin11endildungs-Anstalten Hätten, w6nn wir staatlich nicht 6516 Aufsicht über di6f6lben übicn, dann könnte man sag611: Weshalb cinen Uni6rschi6d mach6n zwischen d6n BildungsanstaltM i-m Julande und im Ausland6? NM hat zwar der Herr Abg. Spahn gcsagi: Diej611ig6n Ansialie'n, um die ck sich hier vorzugsweise [1.111- d61t, wärc'n 011§g6zcich116t. Ick) bestr6ii6 das nicht; die V6rfügung richi6t sich nicht JULI] 651561116 Ansiaii-;'11, insbesondcrc nicht gegen kiiisicrlickpc»:chrcrinnmbiidungs-Ansialicn. Von einem Kloster ist in der ganzen V6rfiigu11g üdcrbaupt nicht die Rede. Nein, meine Herrc'n, wir 5116611 hicr im Jnlandc 61116 Mrngc klösterlicber Ansialtcn, d6n6n wir adsolnt k6i11 Hindernis; i11 d611 W6g6 [*:-,icn, und 61116 dencn dcmnächst auch u11f616 Aspirantinnrn für das L«'[)16ri1111611 - Seminar kaNJLbM. M66 d611 13111611 Rail) 7:68 Herrn Abg. Spahn, daß ich mir die ausländischm An- stalt611 aiisci16n soli, kann ich nicht 5651113611; ich kann nicht Kognition 1165111611, 111clch6r Geist dort WOHL; für die' inländischen Anstalicn bin ich vcrantwortiickp, da kann ick) 1n6i116 Rätde hinschickcn, da karn ich 1101“. dcn Bchördcn Informationcn fordc'rn, da kann ick) di6 Verant- worinng üd61116i11116n, daf; d6111sch6Biid1mg und dcuisch6r Géistlwrrsckyt. Das kann ick) d6m A11§la11d6 1361361111561 nicht. Wir bab611 dalxcr kcine Bedenkmi gliragen, dic im Auslandc vorgcbild6t6n Aspirantinn611 zu- rückzuweis611. Wir 111ü11sch611 si6 an die iniäiidifche'n Anstaltisn zu 1366- wriscn, die dazu da sind, daß si“: die "aus d6m Inlande stammcndcn Aspirantinncn ausbildcn sollen. Das ist 5615 Grund der ganz6n Sache; daß 66? gkrade jsßi gemacht ist, Hat sich daraus ergeben, daß cin so übcrmäßigcr Andrang von im Auslande doraLbiidetM Aspiraniinncn stalt- gefundcn hat, daß wir die Zahl gar nicht bewältigen k0n11t611, daß diePrü- fungdkommissionc'n nichiaiisr6ichtcm Ali6in in Koblrnz isidicse Zahl von 38 auf 94 gestiegen. Das gicbt zn d6nk6n! Warum folien wir dcnn unsere Aspiraniinncn auf das Ausland deriveisen? Wir haben im Inlande Anstalten, wir konzessionicren sie, wir fördern si6, wo wir nur können. Warum also soilcn wir di6 jungcn Mädchen in das Ausland schickcn? Wir wünschkn si? mit d6uisch6r Bildung und d61;isch6r Kultur zu erfiiiic'n, wir wüdsrhen cine (Gewähr hierfür name*ntlich bezüglich dcrjenigen, die zum Lebrerinncncramcn zuselaffen werden; denn darüber woilen wir uns nicht täusch6n: die Prüfung in den bloßen Kenntniss-zn, wie si6 in jedem Examen siaiifindkt, kann nicht nach 011611 Richtungen die Gewähr bieten, die man gerade don demjenigm verlangen muß, d6r ein Lehramt b6g6brt. Ich bin doch mit großer Milde zu Werke gegangcn; ich habe mit denjenig6n, deren Vorbildung im Auslande bereits abgeschlossen war, eine Aus- nahme gemacht; ich habe 70 solcher jungen Mädchen zugelassen, weil sie die Nkuerung vorher nicht gewußt haben, und es ist nicht unmöglich, das; ich auch in Zukunft, wo mir ein besonderer Nachweis für die deutsche Auébildung cines jungen Mädcbxns gegeben wird, einzelne Ausnahmen machen werd6; aber im augemeinen halt6 ich die Maß- regel für vöUig begründet, und die Tragweite, die ihr d6r Herr Abg. Spahn beigemessen bat, hat si6 übcrhaupt nicht.

Meine Herren, der Herr Abg. Spahn hat gesagt: wir könnten die jungen Mädchen doch zum Examen zulassen, wir wären ja nicht verpflichtet, sie anzustellen. Nun frage ich Sie aber, ob 68 nicht viel richtiger und humaner ist, daß jest die jungen Mädckpen wissen, daß die ausländische Vorbildung auf Bedenken stößt? WoÜte ich den Rath befolgen und ließe ich nach wie vor die jungen Mädchen in großen Maffen ins Ausland ziehen, so kommen fie nachher, haben sich die Kenntnisse erworben'und bestehen die Prüfung; dann melden sie sich zu einer Lebrerinnenstelle oder auch zur Kon-

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