1897 / 110 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 11 May 1897 18:00:01 GMT) scan diff

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übernimmt:

l-QbßUIsQkSithruugeL-U jkder Art, axtck) nüt Bsth-zilignng der Verfickxerten am GescHästZ-gewinn im Verhältniß der Summe der bezahlten Vrämisn, wodurch eine fortwährende Verminderung der Prämienzahlung bewirkt wird. -_ Liberalste Versicherungs. bedingungen im Sinne der Unanfeckytbarkeik und Unverfallbarkeit der Versicherung€n. - Prämienfreie Kriegsversickyerung füx AW:, Welche [edigkich in Erfüllung der gsseßlichen Wehrpflicht Militärdienst [Listen, ohne Unterschied der Charge. Nur Berufs. combaktanten When mäßige «Naprämien zu zahlen, .

UÜLÄÉMÜQUSTKÜITLQ-z ZWÜÜSURCZZTQU- , QUZITQUßYuUQDZTEQQYUUJHU mit Prämisn- rückvergüxung, welche GLlEthEZÉ [Men, dis für dM Unwrkzalt dsr SÖHNE wäHrend dcr Militär- odsr Studienzsit ODU“ für dis AusßatTU-ngsn der Töcßtsr nöthigen Kapitalißn in [SWW],“ Wéiss anzusammeln. ZU Pathén- und Wsikynackytz-(Sesckyénksn be- sondeks geeignet.

ÜWÜQUIYZBJTZQQDWJSU zur Bestellung von Disnstkautionen.

l-SjkaU'ÉIQMÉSYIÜLUSWUYJSU (11102111 auf das chen cinsr odßr mchrckrer Psrsonsn, sofort bkginnénde und aufgescHoHLne Leibrsnten (VMsionsvcrstch-mxng) _ [613106 mit einmaliger KapitaMinzahlung odsr gsgsn jährliche Vrämisn mik oder ohne Rück- gewähr - ErzieHunng-Znten U, dsrgl. - Beim Code? wird ein? Stérbsréntenzakylung gsleistet.

UMZUUSYZÜQUSDMFSU Osrsch€€d€ncr AWM mit äußérst UZEÖÜZLU Prämiensäßen nnd coulanten Bsdingungen: NÜJSTUEÜNS Einzel-Unfallyerftcherung; Reise-Unfaüversicherung; Eissnbahn-UnfaÜMxsiMrung, ÖLWU Volizen-Bikleten an den Schaltexn dex k, H. SkaakZeisenbahnén, dex 8-0kalHaHn-ActiengeseüFÖast Und dsr pfälzischßn Eisenbahnsn zu erhalten sind.

UaüßWobtUSDSÜLLKSWUUgQU für Haus- Und (ZWUÖÜSÜHLR. Aslg-ZmeiUe EinzelhaftPfKMUErstck)erungen, BetrisbSHaftpflicht- VLrsiCÖLXUUgM U. 1". w.

Dis? Haftxhfiicé?UMRÖEUUTZ fü? HaUHSesiéZEr WMF Wck) [MIL nich dée gkbiihysnde allgkmsine B3achtnng Und VenüHUUg.

DSL“ HUUZÖETÉHET 111 Oskaxmtlick) für di? FOLZM (TUS): Unfälle haftbar, von Denen Personen, ssien es eigene An- gLsÉLÜTL odsr DiMstHoksU, MMW oder auch fWMÖS VLT'J'MM im Bsrsich ssines Vsstßkhums betroffen Werden, WEnn die UnfäUs ÖUVÖ diE NickyW-sackytunx, oder OsrnackylässiZUnI 011MB dsr F0 vielen dsm Hausbéstßér odor seinsn .DÜEUÜÖOÉM oblisgéndc'n VEYHWCÜÉUNZLU, wie gut? Jmskandkxaü'ung dsr ÖEÖÜUÖE, besond€r5 auch dsr Bsdackyung, BElEUCHTUUZ dEr Crsxxyn, BEsaUÖUUZ dx): Trottoirz, SCHUW-Rämmmg Etc., Vérursackyf 0021: Ermöglickyt Worden sind.

Für diE aus solchen Unfällen entst-xchxdsn EntscHädignngS-AnsprüM ÖEM HUUHHestLZEr gegen eine geringe Jahrss- xränüs von Wynigén Mark Ersatz ZU [CZstEW ist die Aufgabe unserer HaftpfliÖtv-ersWLrUUZ, dsren Unentbehrlichkeit für den HÜUSÖLÜW Durck) 1316 Erfahrung dss aUkäglichen LLÜLUZ vor Augen («führt wird,

KSUSDUSWTQUSKUUJSU mik Einsch1uß der L'lußenvcrstchsrung, der BW- und Explosionsgefahr, der Löschungs- und RäUmUngSsckxädsn. .

Reservefonds der Lebe1xsverfickxer12UZs- Uud Lcibrenten:Austalt 2211. 1896: Mark ZZQZZNZZ.

Versteermngestand 1111. 1896: 104 I.)?iUionen Mark stsichsrnngösUUtms 1111?) Mark 166-1847 Leibrente aUs einem EinlagÉ-Fapital 11911 Mark 17788000.

AUSÖCZÜHÜL OErsiÖErUnIZsUMMEn bis M. 1896: Mark 17000000.

Deckungsmittel der Feuerverfickxerungs-Anstalt: “Baar LiUgEJÜHÜLZ Garaxxüe-Kapital der Bank: Mark 5“142,857, Reservsfonds 2c. UK. 1896: 9171111 8458921. *

Vkrsicher1mg613€stand 1111. 1896: 2,857 Milxionen Mark.

ÖLlEistEkE BrandsckyadsnzaHlungen biz U11. 1896: Maxk 34.690.065.

Garantiefonds der mit 1. Januar 1897 eröffncten UnfallversicheruuJs=21nsta1t: Mark 3“000,000.

MOM AUSkÜUstL TVLL'ÖM dirskt Von der Bank in Münckxn, sämmtlichen General-ngeztxten und Agenten der Bank kostenlos ertheilt,

Ebenso MMU dic GL'UUDÜLsÜMMUUgM, Tarife und Prospekte gratis abgßgsben, '

Tüchtige Agenten und an'pektoren finden lohnendes Engagement. /

His YirsKth-é

Deutscher Reichs-Anzeiger

nnd

Ber Sezug-preis beträgt vierteljährliü; 4 .“ 50 „_3.

Insertiousprtis für den Kaum einer Druäqeile 30 „3.

Königlich Preußischer Staats - Anzeiger.

;: Ille poß-Außalxen ntheu Seßewmg au; 5

für Berlin außer den poß-Rnftalteu muh die Expedition Z ,I;-

8s., Wilhelmstraße Nr. 32.

Einzelne Kammern koßeu 25 43.

, T 110.

Seine Majestät der König Haben Aüergnädigst geruht:

dem Landgerichts-Ratl) Nästeél zu Frankfurt a, O. den Rothen Adlerrden drittcr Klaffe mit dsr Schlei 2,

dem Eisenbahn;Stations:Vorstek)er zWeiter lasse a. D. Maltg zu Osls 1. Schl. dcn Königkächcn Kronen-Orden vikrker Klasse,

den) Gymnasial-Direktor a. D. 131: Schmieder zu Schleusmgen den Adler dcr Rixtkr OLS Königlichen Haus- Ordens von Hohenzollern,

dem Ersten Lx-Hrcr, Küst-r TMZ) OrganistM Knoche zu Groß-Heere tm Kreise Marienburg, und den emeritierter: Lehrern Terborg zu Uttum im Landkreise Emden und Biesemeyer zu Puniß im Kreise Gostyn den Adler der Inhaber dLS Koniglichet] HausDrdcns von Hohenzoklern,

dcm GZmeinde-Vorytsher Johann Klünder zu Prondx) im Landkreije Bromberg, dem Fabrik-Uhrmacher Heinrich Kris, zu Silberberg im Kreise Franksnstein, dem Dcichmärter GottJried Scholz zu Groß-Tschanfch im Kreise Breslau und dem Knecht Abels zu Rödingcn im Krkise Jülich das Mgemeine Ehrenzein-Zn, sow_ie

dkm Matrosen- rtiUcriUc-n Bruno Schmidt von der 2 Matrosen:Artillerie-Abthcilung dic Röttungs-Medaiüe am Bande zu verleihen.

Seine Majestät dsr König haben Allergnädigst geruht: Allerböchstihrem vortragenden General-Adjutantcv, General der Infanterie von Hahnfe, Chef des Militärkabinets, sowie Merhöchstihrem Flügel-Adjutantcn, Obersten Grafen von Hülsen:Haeseler, kommandiert bei der Botschaft m Wien, 151€ Erlaubnis; zur Anxegunq der von des Kaisers von Oester- rcich, Königs von Ungarn Majestät ihnen verliehenen Insignien zx; ertheilén, und zwar ersterem: des Großkreuzes des St. StephanS-Ordens, leßterem: des Komthurkreuzes mit dem Stern des Franz JosephOrdens.

Deutsches Reich.

Bekanntmachung.

„_ Bei dem Kaiserlichen Postamt in Ni_eder:Schönbause_n 17: heute eine öffentliche Fernsprech1telle tn Wirksamkext gstreten. Für die Benußung der Sprechsteüe kommen dte aLgkmein gültigen Bedinganßen in Anwendung. Bkrlin (ck., den 10. Mai 1897. DN: Kaiserliche Ober-Postdirekwr, Geheime Ober-Postrath Griesbach.

Bekanntmachung, Maßregeln gegen Viehseuchen bclreffend.

_ Nachdem die Maul: und Klauenseuche in Tirql und Vorarlberg nach amtlichen Ausweiskn nunmehr ganzlich er- loschen ist, wird die Bekanntmachung vom 6. Dezember 1896 *- Ges.- 11. V.:O.:Bl. S. 639 _ hiermit außer Kraft geseßt zend die Ein- und Durchfuhr von Rindvieh, Schafen, Zregen und Schweinen aus Tirol und Vorarlberg 1111th den gleichen Bedin ungen, unter welchen dicselhe vor Erlsaß des erwähnten Exn uhrverbots zulässig war, wreder g? tattet,

München, den 10. Mai 1897.

Königliches Staats-Minifterium des Innern. Freiherr von Feiliyfck).

Die von heute ab zur Axxsgabe gelangende Nummer 21

ch „Reickjs-Eesehblatts“ enthält unt-er Nr. 2384 den Allcrhöchsten Erlaß, betreffend die Ein- Uchkung einer Ober-Postdirektion in Chemnitz, vom 2. No- vsmber 1896; und unter

_ Nr. 2385 die Bekannimachung, betreffend die dem inter- 1“.a„tron_alen Uebereinkommm über den Eisenbahnfrachtverkehr belgkfugte Liste, vom 7. Mai 1897.

Berlin, den 11. Mai 1897.

KaiserliQYes Post:Zeitung§amt. e b e r st 8 d t.

In der Ersten Beilage zur heuti en Nummer des „Reichs- und SiaatS-AnzeiFirs“ wird eme ebersicht über die in dsn deutschen ünzstätten bis Ende April 1897 vor- smommenen AUSprägungen von Reichömünzen ver-

offentliclzt.

Inserate nimmt au: die Königliche Expedition

dez Beutsxheu Keiths-aneiger- smd Uuiglith preußischen Staatz-queiger- Berlin Rs., Wilhelmstraße Nr. 32.

"“Ex"-**"- ck

Berlin, Dienstag, den 11. Mai, Abends.

Königreich Preußen.

P r i v i l e g i u m wegerx Nassertigung auf_ den Inhaber lautenderAnleibe- scheme der Stadt Brreg im Betrage Von 3655 000 .“

Wir Wilhelm, Von Gottes Gnaden KöUig yon Preußen 2c.

Nachdem der Magistrat dEr Stadt Bréeg im Einwerftändnis; mit der Stadtveroxdneten-Versammlung am 28./29. Oktober 1898 be- schloffen hat, die für den Bau von an den Reichs Militätfisfus zu vermretbenden Jufanterie-Kasernemknts und für ki? Kanalisation dex Stadt erforderlichen Mittel im Wege Liner Anleihe zu bkschaffen, wollen Wirxxuf den Antrag der städtischen BLÖÖLTM,

zu dtejem Ztyeck aus jsd€n_anaber lautSnde, mit ZinIsÖein-In

Versehens, 1ettens der Glauvißer unkündbare Anlsihescbeine im

Betrage Von 3 655 000 „M ausstellen zu dürfen, da fick) hiergegen Weder im Jnjkrsffe ?:c-r Gläubiger noch der Schuldnerin etwaß zu Skinnern 967211“.de hat, in Gemä'beit dss § 2 des Gesetzes Vom 17. Jani 1833 zur Aasstsüung von nleißcscbeinen zum Betrage von 365510) ck, in Buchstabkn: Drei MiÜionkn Sschs- hundert fünf und xüwrzig Taussnd Mark, durch gsgsnwärtigcs Pri- vilegium Umere Yandki-bkrrlicbk GsnskxmigUng ertbeilkn.

Die Anleihexcheine smd in solgknden Absckonirtkn:

1000 000 „16 zu 2000 „;ck 1600 000 , zu 1000 80) 000 zu 500 , 205 000 , xu 200 , zusammxn 3 6-55 000 „ck nach dcm anliegknden Mustex. außzufertigsn, mit ZH 0,1) jäbrlicb zu verzinsen und nach dem fxstgeßeüten Tilgungsvlane mim-ls VerloosUng 1)de Ankaufs der Anlkibescbeine und zwar bitjfichtlich dsr Summe Von 2655000 .“ vom 1. Oktober 1898 und binficbtkicb der Summe von 1 000000 9-6 Vom 1. April 1902 ab jährlich mit wenigstens1x0/o des KaxijaW unter Zuwachs ker Zinsen von den getilgten Anleihescbejnen zu rgen.

Die Ertbkilung drr GSnebmigang erfolgt mit der rechtlichen Wirkung, daß ein jedsr Inhaber dieskr 'An-leibkfckxeine die daraus hervorgegangenkn Rechte gektknd zu machen befugt ist, ohne _zu dem Nachweise der Uebertragung des Cigentbums xerpfiichtst zu skm.

Durch Vorstehendes Privilexxium, welches Wir vorbehaltlich der Rechte Dritter ertbeilen, wird Für dj_e.Befriedigung der Inhaber der Anleibescheine Line Gewährleistung xSttens des Staats nicht über- nomtnen.

Urkundlich unter Unskrer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlicbcn Infiegel.

Gegeben Schliß, den 29. Aynl 1897.

(U.S.) Wilhelm R.. von Miquel. Freiherr von der Recke.

Provinz Schlesien. Negisrungsbkzirk Breslan. Anléibeschsin ker Skadt Brieg . . . ts Angabß Buchstabé . . . Nr .....

über ....... Mark Reichswäbrung. Angefertigt in Gemäßbgit des [andesberrlicben „Prwilegiums Vom “29. April 1897 (Amtsblatt dcr Köni (ixben RegterunZqu Breélau vom . . tsn ..... 1897 Nr.. . . . erte . . . und eseJ-Samm-

lung für 1897 Seitx . . . . laufende Nr ..... ).

Auf Grund des von dem Bezirksausschy11€ des Regierungsbezirks Breßlau genehmigten Bescblunes (Oft, 11ax_ttschen Bebörken vom 28./29.0kwber 1896 wegen Aufnahme emer Schuld VcZn 3 655 000 „76 bekennt s1ch der Magistrat namens der Stczdt Brteg durch Mse, für jeden Inhaber gültige, seitkns dSs Glaubigsrs unkündbare Vex- schreibung zu einer Darlebnssckyuld Vo_n __ Mark, welche an pte Stadt haar ezablf worden und nut ZZU/g [abrljch zu Verzmsen rst.

Die Rücßzablung der ganzsn Schuld von 3685000 „kk erfolgt nakb Maßgabe des enebmigfen Ttlgungsplans m1ttels_Verl_oo1ung oder Ankaufs der An eibcschine _ in den Jahren 1898 1318 svaxestens 1937 eins ließlicZ aus einem Ttlgungsstockc, welcher 17111 wenigstkns Li Prozen dés apitals jäßkllä) Uptkr Zuwachs der Zinsen yon den getilgten Anleibescbeinen gebildet wrrd. Dte Ausloosung gescbxebt in dem Monat Dezembkr jsden Jahres. Der Stadt bleibt jedoch das Recbf Vorbebalten, vom 1.D“c*_z€mber'1903 ab jfcder Zeit den Tilgungs- stock zu verstärken okekr auch jämrytlxxhe UOZZM Umlauf befind_lrche Anleibesckßeine auf einmal zu kundigen. :e Hatch die Verstarkte Tilgung erspartkn Zinsen wachsey ebenZallß dem Ttlgungsstocke zu.

Dte ausgeloosten, sowie dre gekundtgten Anleibescbeine werden unter Bezeichnung ihrer Buckßstabkn, Nummern und Beträgs, sotyie des Tsrmins, an w-lcbkm die Rückzahlung erfylgen so_Ü, öffentltcb bekannt gemacht. Diese Bekanntmachung erfolgt spatestens drei Monate Vor dem Zablun stermme in dem „Deutschen Reichs- und Preußischen Staats- uzeiger“. dcm “2112050511er Königlicbm Regieruxy ;u Breslau, dx .Berlzyer Borken;381tung" und lux „Brieger Stadtblatte“. Wird dix 4119ung der Schuld durch 24717210 von *.- nleihescheinen bewirkt, so Wird diss unter Angabe “.es Betrages der an.;ekauftcn Anleihcscheine alsbald nach„ dexn Ankauf itz gleicher Weise bekannt gemacht. Gebt eines dex, yyrvezercbneten Blatter ein, so wixd an dcsxn Statt von „den stadttxchen Be'oörden mit G:. nebmigun des öniglichen Regterungö-Wastdenten zu Breslau ein anderes 5 [att bestimmt. ' . ,

Bis zu dem Tage, an welchem das Kapaxal zu 61127! ten tft, wtrd es in halbjährlichen TerminenUam, 1. Ayrtl und, 1. ktober, von heute an gérccbnet, mi“ 3x ['/0 jabr11ch verzmst. _Dte Aussahxqu der Zins)» und des Kapitals erfolgt gegen bxo e Nuckxxabe de': fallr-g ge- wordenen Zins ckeine, beziehungswetse knees Anletbchchems bxj der Stadt-Hauvrka ffe zu Brieg, und zwax auch in der n dem Emtritt des Fälligkeitsékermins folgenhen ZCÜ- „MÜ dW zur Empfang- nabme des Kapitals eingexexcbten Anlethescbeine Ü"? aucb dre dazu gehörigen Zinsschetne der _svczterxn alltgkeitstermine zurückzultefern. Für die fehlenden _Zmßscbeme xvrd d_er Betrag vom Kapital abgezogen. Die gekundigten Kaprtalbetrage, welcbe

kB

1897.

innerhalb dreißi Jabrep nacb dsm Rückzablyngstermjne nicht er- bobkn ryérden, Howie dre innexbalb vier JQÖWU naöb Ablauf des KaYanerxabres. in welchru fie faÜig gswordsn, nicbt erbobkn-Zn Zinsen Venabren zy Gunsten der Stadt Brikg. Das Aufgebot Und die Kraftlosexquxung Verlorener oder vernickotktsr Anlciheschcine e*rfolt nach V0r1chrtst der §§ 838 ff. dsr Zivilprostordnung für das Déat)" 6 RM!) Vom 30._"Januar 1877 (ReiÖI-Gejeß [att S. 83) bezw. nacb § "20 ds_s Ausrubrungsgkxeßes zur DeUUcth Zivilprozeßordnung Vom 24. Mgrz 1879 (GefLZ-Sammlung S. 281).

Zrtxsfche1ne_ könnsn wxdsr aufgkboten, noch für kraftlos erklärt Werden. Doch 1011 detz1j€nigen, welcher den Verlust von Zinsschcinen vor Ablauf dcr vierjährigen Verjährungsfrist bcim Ma istrar an- msldat und dcn stattgshqbtkn Bcfix; der Zinsscb-Zine durcb «Jorzkigung d€s_A:1lejbesch€ins oder wnst in gxaubbafter Weise dartbut, nach Ab- lauf dsr Verjährungöfrist der Betrag dsr angsmsldeten Und bis dahin nicht Vorgekonxmsnen ZinSsckpkine JMLU Quittnng angxzablt werden.

Mit diex€m AnleiÖSsÖ-éinx smd Halbjäbrige Zinsscheine auf zehn Jahre ausgkgcbcn; ri? sernkrsn Zinsscheine werdcn ebenfalls für zshnjäbrigs Zeiträumk ausgsgsbén wxrken. Die AuSgabe einer USUSU Reihe von Zin§schcincn eréolgt 1.16": der StadT-Haaptkaffe in BrieZ _gSgCn Ablisferng der dsr ält€r€n Zinssäßeiureibe bcigsdruckten AUWLUUUJ. Beim Verkust dsr Anwsisunß erfolgt die Aushändigung der neusn Zinssch€irtr€ib€ an de'" anabkr des Llnlsihkéckpeins, soférn rsffsn Vorzeigung rechtz-Zitig JSsÖLÜM ist.

Zur Sichcrung dsr bisrdurch eingegangsnen Verpflichtungen Haftet die Staxt Brieg mit ihrem Vermögsn und mik ibrkr Steuerkraft.

Teéisn xu Urkunde haben wir 11816 Ausfertigung Unter unserer Untkrsc'orifr Erkheilt.

BÜZZ, kun . . th ....... 18 . .

(Städtsngei) Der Magistrat.

(Eégcnbändige NamsuZuxtsrschriften des Magistrats-Dktigxntsn

und eines zweiten M::g'astratsmjtgliedes.)

ngiérangsbezirk Breslau. Z i 71 s s ch e i n Reihe zu dkm Anleißcschcxins der Stadt Brieg . . . AuSgabc Buchstabe . . . Nr. . . . über ..... Mark zu 32“ 0/0 Zinsxn Übcr ..... Mark . . kannige.

Provinz ScHlesiSn.

Der Inhaber dieses Zinsscheins kmvfängt gegen deffcn Rückgabe in der Zeit Vom 1. April bezw. 1. Oktoksr 18 . . ab die Zinsen des vorbenannten Anlsibcscheins für daß Halbjahr Vom . . tesa . . . . bis» . . ts_n . . . mit . . . . Mark . . Pfennig? bLi der Stadt- Hauptkame zu Brisg.

Brieg, den . . ten ......... 18 . .

Der Magistrat. _ (Untérscbriften) .

Diexer ZinSschein ist ungültig, wenn dessen Geldbetrag mch: innerbal visr Jahren nach Ah!;mf des Kalenderjahres dsr Faksigkeit erhoben wird. _

Anmerkung. Die Namen-Zunjerscbristcn des Magistrats- Dirigsntkn und des zweiten Magistratßmitglikdes können m_it Lettern oder Jakfimilestempcl gedruckt werden, doch muß jeder Zins1chein mit der eigenbändigen NamenSuntersckprist Links Konfrolbeamten Okrseben werden.

Provinz Scblssien. Regisrungsbezirk Breslau. A n w e i 7 u n g _ zum aneibescheine der Stadt Brikg . . . te Außaabe Buchstabe . . . Nr ...... über ..... Mark

Der Inhaber dieser Anweisung empfängt ge Zn “06an Rückgahe zu dem obigen Anleihefcheine die . . . Rkihe Von in5sch€in€n fü; dre zsbn Jahre Vom ...... bis ...... bei der Stadt-Hauytk'ane zu Brieg, sofern nicht rccbtzeitig von dem als solchen fich auéwetsendkn Inhaber des Anleibescheins dagegen WiderLsZruch erhoben wtrd.

Brieg, den . . ten Der Magistrat. (Unterschriften.)

Ilnmc'rkung. Die Namxnsuntexschriften de:? Magistrats- Dirigsntkn und des zweitcn Magtstrafsmttgliedks könnkn mit Lettern oder Fakfimilestsmpelu gedruckt werden, doch muß jede Anweisung mit der etgenhändigen NamsnsUnterschrift eines Kontrolbeamte'n versehen Werden.

Die Anweisung ist zum Unterschiede auf der Lanzen Blattbreite unter den beiden leßtun Zinssobeinen mit davon a weichenden Lettern in nachstehender Art abzudrucken:

. . „ter Zinsschein.

1

. . „ter Zinsschein.

Anweisung.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

Bekanntmachung.

Die Abstempelung der Schuldverschrciburxgen der Preußischen konsolidiertxxn 4 pro e_nttgen Staats-Anleihe und_der dazu gehxri en_ Zinss eme und Zinsschein-Anweisungen smdet bei den, bjtempelungsstelletz außersbalb Berlins nur noch 1318 zum 30. Zum 1). . tatt.

J?Die Inhaber solcher Effekten werdcp daher hjerdurcb auf- gefordert, dieselben ungesäumt an die thnen zunachst gelegene von den in unserer Bekanntmachung vom 3. , ebruar d. I. bezeichneten Abstcmpelungssteklen zum Zwecke der .[bstempelung einzureichen.