1897 / 110 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 11 May 1897 18:00:01 GMT) scan diff

Deutscker Reichs-Anzeiger

nnd

Königlich Preußischer Staats - Anzeiger.

Ber Bezugspreis beträgt vierteljährlich 4 .“ 50 43. Iusertiouspteiz für den Kaum einer Druckzeile 30 „3.

Am poß-Jujlalkeu utheu 8 Inserate nimmt an:

übernimmt:

g mt; die Königliche Expedition des Bentsxheu Keiths-queigecz _ und Königin!) preußisxhen Staatz-queiger-

Berlin RM Wilhelmstraße Nr. 32.

I,., Wilhelmstraße Nr. 32.

l-SbSU878k8iab-8rungßy deer Art, anch nüt Bethsiligung der Vsrficherten am Gsschästsgewinn im Verhältniß der Summe Einzelne Kammern kosten 25 «3.

der bßzahkten VräMien, wodurch 61116 forkwährende Verminderung der Prämienzahlung Hewirkt wird. - Liberalste Versicherungs. bedingungen im Skn-ne der Unanfechtbarkeit und Unverfallbarksit der Verstcherungen. » Prämiensreie Kri295versicherung füx Alle, welche [6171ng in waüüung der gesetzlichen Wehrpflicht Militärdienst [Listen, ohne Unterschied der Charge. Nur Berufs- combattanten hahen mäßige Extraprämien zu zahlen. .

Uj1j5äx'äjsvstk05tL-U-9 ZÜUÜZLDÜGITQU- , QUZJTQUsy-YQDJWUQYUUJZU mit Prämien- rückvergüxung, Welckx Gslegsnhkik küsten, 516 für dcn Utxfcrkzalt der SÖHNE während der Militär: oder SÜUÖZMZLZT 0081“ für dée AusßaktU-Ugen der Töcht€r nötßigcn Kapitalikn in leicHter Weiss anznsammeln. Zu Pathn- und WsikmackytH-Gesckxénkén be- fmdexs geeignet.

ÜMÜQUJYSDJÜLYQYMJSU znr Vefteüung Von Dienstkautionen.

l-sjbl'SlLÜSW'?"GYZÜQÜSDUDJQW (Mr Art auf das Man 61er oder MLHWWr VZrsonsn, sofort bkginnende und anfgeschoßsns Leibrenten (PLUÜMLZVLMCÜLT'UUJ) * [LHWW mit einmaliger KapitaMinzahLung od-er gsgen jährliche Vrämisn mit oder ohne Rück- gewäHx _ «zießungsWnten U, dsrgl. - Bsim CODE wird Eine Stsrbéréntenzahlung geleist-Zt.

ÜUFQUUOYIZQYSYMJSU VLrsÖZSdMOL Arksn mik äußérst nichrigen VrämicnsäZLu nnd coulanten B-edjngungen: Mgstcine Einzeh-Unfallverfickxrung; Reise-Unfallversicherung; Eisenbahn-Unfaüvsxstckxrung, 0617611 Polizen-Billeten an den Scha1t€rn der k. l). Staakseisknbahnen, 067.“ LokalbaHn-ActkengeseÜscHast nnd der Pfälzischen Eisenbathn zu erhalten sind.

ÜQÜDMQUtUSWSZQQSY-MUJQU für Haus- Und Grundbssttzsr. Allgémsine EinzelhaftPfKMWrsick)erungcn, BetriethaftpftiM- versicHansn n. s. w.

Die? HastZZ-ÜZCHUMFÜÖEUMZ fü? HaUZÖSsiéZCr fiUdSk nock) Xangc MHK 1353 gkbithn-de aklg€msi11eBsachtung Und VMÜHUUJ.

Der Hauzbssétzer ist OkkannTlick) fÜr di? Folgén (XUL): Unfälle haftbar, Von denen Pßrsonen, seien es eigene AU- gkstksxto Odsr DiSUftÜVtSU, Miekhsr oder cmck) mede Vkrftmcn im Bsr-Iichs Mues Vesißkßums belroffeu WLde, Wynn die UUfÜUE OMC!) dic? ÜZÖWLÜÖWUZ 0091: Vérnackyläsfigtmg eixwr der so vielén dsm Hausbésißsr oder seinén "Diensibotén 0011090110011 OELPUZÖÉUUZLU, wiE gut? Znstandlyait'ung dEr ÖEÖÜUÖE, besondsrs auch dsr Bédackyung, Byleuckytung ÖL]; CL'CYYLU, Bsscmdunx, dEr TrottoirS, Zckan-Räumung ST., Vérursackyt Odér Ermögliclyt Worden sind.

Für diE (UTS solchen Unfällen entst-xhcndßn Entsaöädignxrgs-AnsprüM BSM HÜUIÖLstßEk ZCIEU eins geringe Jahr»- xrämié 12011 wenigén Mark Ersatz zu léistésl, ist die Anfgabs unssrer Hafkpflichtverstxherung, 1361.“th Unentbehrlichkeit für den HÜUSÜEÜHEI DUrck) die Erfahrxmg des aUtäg'sichen 8656116 wor Angen gßführt wird.

JSUQYUSWLQUQDUUJSU mik C'MsCHMsZ der NußexMrsicherung, dEr VW- und ExpWfionSgefahr, der Löschungs- und NäUmxxngSstMden. *

Reservefonds der LebensKerfieHex-UUZZ MW Lcibrenteannstalt FÜT- 1896: Mark 3S“465,058.

Vsrsicsxxungsbeséand 1111. 1896: 104 MiUionen MaK VerstMrnng-Zénmme Und MUrk" 1661847 Leibrénte aus einem EinlagSFapital von Mark 17788000.

AUZÖEZQHÜE Vérsiclysrungssumntén biH 11115. 1896: Mark 17000000.

Deckungsmittel der Feuerbersiäxerungs-Anstalt: "Baar eingszahltks Garantik-Kapüal der Bank: Mark 5149857, Reserv-zfondéz 2c. UK. 1896: Mark Z“458,9Z1. '

Vkrsicher1mgsk1€stand 1111. 1896: 2,357 Miüionen Mark.

(1391901919 BrandsclyadénzaHlungen bi5 U1r. 1896: Maxk 34“590,W5.

Garankiefonds der mit 1. Januar 1897 eyöffncten Unfall?;ersirheruan=Anstalt: Mark 3“000,000.

NäH-crs 911181111186 MWM direkk von der Bank“ in Münchßn, sämmtlichen (Hsnera'k-Agénken und Agenten der Bank kostenlos ertheilk.

Ebenso MMU dis GrUUdbcftimnmngen, Tarife und Prospekts gratis abgegeben, *

Tüchtige Agenten und JUJpekwren finden lohnendes Engagement. /

Yi? YireKtiMé

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1 „5 jkr Berlin außer den poß-Rnßalteu W die Expedition Z 1

(€ 110.

Seine Majestät der König Haben Allergnädigst geruht:

dem Landgerichts-Ratk) RösteU zu Frankfurt a. O. den Rothen Adchr:Orden dritker Klaffe mit dsr Schleife,

dem E(fenbahn-Stations-Vorsteher zweiter Klasse a. D. Malig zu OMS i.Schl. dcn Königlichen Kronen-Orden visrter Klass,

denz Gymnasial:Dir€ktor a. D. ])]: Schmieder zu Schleusmgen den Adler dcr Nixter dss Königlichen Haus- ,Ordens von Hohenzoüern, dsm Ersten Lx-Hrcr, Küft-r 11110 Organisten Knoche zu Groß-Heere im Kreise Marienburg, und den emeritierten Lehrérn Terborg zu Uttum im Landkreise Emden und Biesemeyer zu Puniß im Kreise Gostyn den Adler dcr Inhaber des Königlichen HauS=Ordens von Hohenzollerm,

dem kaeinde-Vorsteher Johann Klünd er zu Prondx) Tm Landkreise Bromberg, dem Fabrik-Uhrmacher Heinrich Kris, zu Silberberg im Kreise Franksnstein, dem Dcichwärter Gott?ried Scholz zu Groß-Tschansch im Kreise Breslau und dem Knecht Abels zu Rödingcn im Kreise Jülich das Mgemeine Ehrenzeich-sn, s0w_ie

dem Matrosen- rtiÜcrinen Bruno Schmidt von der 2, Matrosen-ArtiUeris-Abthcilang dic Rethngs-MedaiUe am Bande zu verleihen.

Seine Majestät dxr König habexx Allergnädigst geruht: Allerböchstihrem vortragenden General-Adjutantxn, General der Infanterie von Hahnfe, Chef des Militärkabmets, sowie Mlerhöchstihrem Flügel-Adjutanten, Obersten Grafen yon Hülsen-Haeseler, kommandiert bei der Botschaft m Wren, die Erlaubnis; zur Anlegung der von des Kaisers von Oester- Wick), Königs von Ungarn Majestät ihnen verliehenen Jnftgnien zu ertheilen, und zwar ersterem: des Großkreuzes des St. StephanS-Ordens, leßtorem: des Komthnrkreuzes mtt dem Stern des Franz IoscphOrdens.

Deutsches Reich.

Bekanntmachung.

_ Bei dem Kaiserlichen Postamt in Ni_eder:Schötzbausez1 ix: heute eine öffentliche Fernsprechstelle m Wtrksamkext gxtreten, Für die Benußang der Sprechsteüe kommen dre a1g€mein gültigen Bedingungen in Anwendung. Bkrlin S., den 10. Mai 1897. Der Kaiserliche Ober-Postdirekwr, Geheime Obcr-Posirath Griesbach.

Bekanntmachung, Maßregeln gegen Viehseuchen bckreffend.

„_ Nachdem die Maul- und Klauenseuche in Jirql und Vorarlberg nach amtlichen Ausweisen nunmehr ganzltck) er- loschen ist, wird die Bekanntmachung vom 6. Dezember 1896 ** Ges.- u. V.-O.=Bl. S. 639 - hiermit außer Kraft geseßt Und die Ein- und Durchfuhr von Rindvieh, Schafen, ergen und Schweinen aus Tirol und Voxarlberg unter den gleichen Bedin ungen, unter we_lchen dteselhe vor Erlsaß des erwähnten Emßuhrvcrbots zulässtg war, wreder g? tattet.

München, den 10. Mai 1897.

Königliches Staats-Ministerium des Innern. Freiherr von Feiliysth.

Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 21 Ns „NLichS-(Heseßblatts““ enthält unter _ , Nr. 2384 den Allsrhöckzsten Erlaß, betreffend dre Ein- k1chtung einer Ober-Postdireftion in Chemniß, vom 2. No- vkmber 1896; und unter ' Nr. 2385 die Bekannlmacbung, betreffend die dem inter- 1*.a„tton_alen Uebereinkommen über den Eisenbahnfrachtverkehr beigefugte Liste, vom 7. Mai 1897. Berlin, den 11. Mai 1897. KaiserlYYes Post-ZeitunZSamt. e erstedt.

In der Ersten „Beilage zur heutiZen Nummer des „Reichs: UNd StaatS-Anzei ers“ wird eine ebersicbt über die in dM deutschen ünzstätten bis Ende April1897 vor- genommenen AUSprägungen von Reichswünzen ver-

- offeutticht.

!*- 13!

den 11. Mai, Abends.

Königreich Preußen.

P r i v i l e g i u m wegen Ausfertigung auf_den_ Inhaber lautenderAnleibe- scheme der Stadt Brteg tm Betrage Von 3655 000 „kk

Wir Wilhelm, Von Gottes Gnaden KöNig won Prenßen 2c.

Nachdem der Magistrat der Stadt Brieg im Einwerfjändnis; mit der StadtverordnSten-Versammlung am 28./29, Oktober 1896 he- schloffen bat, die für den Bau von an dcn Reichs Milijärfisfus zu vermietbenden Jnfanterie-Kajernxmsnts und für dié Kanalisation der Stadt erforderltchen Mitte! im WSJ? einer Anleihe zu beschaffen, Wollen Wir auf d€n Antrag der stäytisckyen Behördkn,

zu diesem Zryeck au? jsden Inhaber lautende, mit Zinssckoeinkn

Versehene, sertens dsr Gläubißer unkündbare Anleihescheine im

Betrage von 3655 000 „;ck ausstsllen zu dürfen, da fick) hiergegen weder im thtkreffe dc-r Gläubiger noch der Schuldnerin etwas zu erinnern g€sund€n hat, in Gemäßbeit des § 2 des Geseßes vom 17. Juni 1833 zur Ausstéllung von Anlciösscbkinen zum Betrage von 3 655.000 .46, in Buchstabsn: Drei MiÜionen Skchs- hundert fünf und süwrzig Tausénd Mark, durch gegenwärtigss Pri- vilegium Unxere landskbkrrlicbe Genkbmigung ertbeilen.

Die Anleihescheine smd in solgknden Abschnittkn:

1000 000 M zu cF000 „;ck 1600 000 zu 1000 800 000 zu 500 255 001) , zu “200 , zusammxn 3 655 000 „46 nach dcm anliegendsn Mustex gaßzufsrtigsn, mit ZZ % jäörlicl; zu verzinsen und nach dem f€§tgexxellten Tilgungsvlane milikl-Z Verloo1ung oder Ankaufs der Anloihsstbsine und zwar binfichtlich der Summe von 2655 000 „ik vom 1. Oktober 1398 und binfichtlicb der Summe von 1 000000 „sé vom 1. April 1902 ab jährlich mit wenigstens1x0/odes KanZals unter Zust der Zinsen von den getilgten Anleibeschejnkn zu tgkn.

Die Ertbe'ilung dcr Genehmigang erfolgt mit der rkcbtlicben Wirkung, daß Ein jeder Inhaber OicsLr Anleikyescheine die daraus hervorgeßangenkn Rechte geltend zu machen befugt ist, ohne 'zu dem Nacbwcise dkr Uebkrtragung des Eigentbums ksrpfiichtét zu scm.

Durch Vorstkbendes Privikkgium, welches Wir vorbehaltlich der Rechte Dritter ertbeilen, wird Für dkx Befriedigung der Inhaber der Anleibescheine Eine Gewährleistung 1€itens des Staaks nicht über- nommen.

Urkundlich unter Unssrex Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlichen Jufiegel.

Gegeben Schlitz,)den 29. Aprtl 1897.

(11. 8.

Wilhelm 12. von Miquel. Freiherr von der Recke.

Provinz Schlesisn. Regierungsbézirk BreslaU. Anleibexchein der Stadt Brieg . . . te Angab-x Buchstabe . . . Nr ..... über ....... Mark Reich€,währung. , Angefertigt in Gemäßbsit des [__andesberrltckoen 'Prtmlegiums Vom 29. April 1897 (Amtsblatt der KönkÉlichen RegtsrunFqu Breslau Vom . . tsn ..... 1897 Nr.. . . . eite . . . und eseß-Samm- lung für 1897 Seite . . . . laufende Nr ..... ).

Auf Grund des yon dem Bezirksausschyffe' des Regierungsbezirks Breslau genehmigtsn Besckplumes dcr. 1tadttschen Behörden Vom 28./29. Oktober 1896 wegen Aufnahme erner Schuld Von 3655 000.66 bekennt fich kcr Magistrat naxnkns dsr Stczdt Brieg durch diese, für jeden Inhaber gültige, seitkns Ws Glaubtßers unkundbare Vex- schreibung zu einer Darlebnssckyuld VM . . . Mark, welckxe an pte Stadt baar ezablt worden und mrt 33% jahrlich zu verzinsen rst.

Die RücZzablung der ganzen Schuld von 3655000 „46. erfolgt nach Maßgabe des ?enebmigten 'Ttlgungsplans m1ttelstVerxooyung oder Ankanfs der An eiheschkine _ tn den Jahren 1898 13:9 spaxeftens 1937 eins ließlicZ aus einem Ttlgungsstockc, Welcher nxtt wenigstens 14 Prozen des apikals jäH-ltch uyter Zuwachs der Zmsm yon den getilgtcn Anleibescheinen gebildet wrrd. Die AuSloosurxg gescbtebt in dem Monat Dczembcr jyden Jabrss. Der Stadt bletbt jedoch das Recht Vorbehalten, vom 1.D€zsmber_1903 ab jxder Zeit den Tilgmxgs- stock zu verstärken odcr auch1ämtxttltxh€ nonim Umlauf bkfind_11che Anleibescbeine auf einmal zu kundigen. :e Yura!) die verstarkte Tilgung ersparten Zinsen wachsen ebenxallß dem Ttlgungsstocke zu.

Dre ausgeloosten, sowie die gefundtgten Anleihescbeine werden unter Bezeichnung ihrer Buckystabkn, Nummkrn und Beträge, soryie des Termins, an w9lchem die Rückzahlung erf-ylgen so_l], öffentlich bekannt gemacht. Disse Bekannxmachung erfolgt spatestens drei Monate vor dem Zahluanltermine tn dem , Deutschen Reichs- und Preußischen Staats: uzeiger“. dem "_mtskianxer Königlichen Reßiernxp ;u Brexlau, de „Bcrlzper Borken:;ßettung' und iux „Brieger Stadtblatte'. Wrrd dn? Mlgung der (23:1):th durch Ankauf von “.; nleihescheinen bewirkt, so wnd dws unter Angabe '.cs Betrages der angekauftcr. Anleihcsckxine alsbald nacb, dexn Ankauf irg gleicher Weise bekannt gemacht. Gebt eines dex yyrvezexcbnexßn Blatter ein, so witd an dcffen Statt von „den stadtrxcben Bewrden mit (H;. nebmigun des Könißliäoeu Regtecungs-Yrasidenten zu Breslau ein andcxes Älajt bestimmt. ' ' .

Bis zu dem Tage, an welchem das Kapexal zu chrt ten tft, wird es in halbjährlichen Terminen,_am' 1. Ayrtl und, 1. ktober, von heute an gsrccbnet, mi“ 3? 0/o jabrltch verzmst- _Dte AUSzalxxqu der Zins.» und des Kapitals xrfolgt gegen bl e Ruckgxxbe de_r sallxg ge- wordenen Zins1cheine, beziehungsweise diees Anletbe chems bx: der Stadt.Hauv1kaffe zu Brieg, und zwax auch in der 11 dem Emtritt des Fälligkeitstermins folgenkxen Zett. _Mit dem zur Empfang. nahme des Kapitals eingexexchtcn Anleihescheine s'xnkx aucb dre dazu gehörigen Zinsscbeme der „spgter'en Fallrgkeitstermine zurückzultefern. Für die fehlenden _st1cbcme xxnrd der Betrag vom Kapital abgezogen. Die gekundigten Kaprtalbeträge, welcbe

1Z97.

innerhalb dreißi- Jahrext nach dkm Rückzahlungstermixwe nicht er- hoben werden, Sowie dle innerhalb vier Jahren nach Ablauf des KaY-anerjabres. in wslchem fie fäÜig gsworden, nicbt LLHOÖLUM Zinsen Verxabren zy Gunsten der Stadt Brikg. Das" Aufgebot URL) die Kraftloserklcxrung verlorener oder vernickoteésr Anleiheschkine erfolt nach Vorschrrst der §§ 838 ff. der Zivilprozeßordnung für das Deuts Netch Vom 30._ Januar 1877 (RciÖI-Geseßblatt S. 83) bezw. nacb § 20 W AuHsübrungsgeWes zur Deutschsn Zivilprozeßordnung vom 24. Marz 1879 (GesLZ-Sammlxmg S. 281).

ZinsschTine könnsn wsder aufgeboten, noch für kraftlos erklärt werden. Doch soll demjenigen, welcher den Verlust von ZinssckxeiMn vor Ablauf der vierjährigen Vkrjäbrungsfrist bcim Ma istrat an- msldst und dcn stattgshabten Bcfi? der Zinsscbkinc durcb «orzcigung d€s_Anleib€schéins oder sonst in g aubbaster Weise dartbut, nach Ab- lauf der Verjährungsfrist der Betrag dsr angémsldeten Und bis dahin nicht Vorgekonxuwnen Zinssckpeine FMM QUittung QUIZSz-Üblt werden.

Mit diejem AnleiÖsscNimZ find halbjährige Zinsscbeine auf zehn Jahre außgkgeben; ki? Wrnkrsn Zinsscbeine wcrdkn Lbsnfaüs für zéhnjäbrigé Zeitkäume ansgkgsbsn wer'cén. Die Angabe Liner nsuen Reihe von Zin§fchcincn exfolgt bei der Stadt-Hauptkaffs in Brieß MFM AbliefLrung der der ältsrkn Zinsschcinreib€ beigedruckten Anweisunx. Bkim Vetéust dsr Anweisung erfolgt die Aquändigung der "LULU Zinsscheinreibe: an DEU J::Öabér des AnleiHLZckpeinI, sofern dxffcn Vorzcizxung rechtz-Zitig gSsÖLÜLU ist.

Zur Sichcrnng der hierdurch eingegangenen Verpfficbtungen haftkt die Staxt Bx'T-eg mit ibrsm Vermögen “und m_it ihrer Steuerkrafk.

Deéj'sn ZU Urkunde haben wkr 7:1216 Ausxertigung UUTLk unserer Uni?:Wriff Lctheiü.

Blies, ksn . . tkn ....... 13 . .

(Stadxficg_ej.)

D:“: Magistrat. _

(Eégcnlyändige Namxnöunterscbriften des Magistrats-Dérigéntkn und eines zweiten MagästratSmitgliedes.)

Provinz Schlesien. NegisrUngsbezirk Breslau. Z i n s s ch e i n eib? zu d€m Anlkibcschcine der Stadt Brikg . . . AUZJabe Buch;“tabe . . . Nr. . . . über ..... Mark zu 32“ 9/9 Zinsxn übcr ..... Mark . . Pfennige.

Der Inhaber dieses Zinsscbeins emvfängt gegen desen Rückgabe in der JLU Vom 1. April bezw. 1. Oktober 18 . . ab die Zinsen des vorbknannten Anlsibßscheins für das Halbjahr Vom . . txn . . . . bis . . ten . . . mit . . . . Mark . . Pfennigs bai der Stadt- Hauptkaffe zu Brieg.

Brieg, den . . ten ......... 18 . .

Der Magistrat. (Untsr!christsn.) _

Dielxer Zinsschein ist ungültig, wenn denen Geldbetrag nicht knnerbal Viér Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres dec Fakligkeit erhoben wird. _

Anmerkung. Die Namenßunterscbriffcn des Magistrats- Dirigsnten und des zweiten Magistratömitgliedes können m_it Lettern oder Fakfimilkftempkl gedruckt werdeJn, doch muß jeder Zinsjcbeitx mit der eigenbändigen Namensunterschrist eines Kontrolbeamten Oereben werden.

Regierungsbezirk Breslau.

A n w i s u n g _ zum Anleibescheine der Stadt Brieg . . . te AuSgabe Buchstnbs . . . Nr ...... über ..... Mark

Provinz Schlcsien.

Der Inhaber diessr Ammxisung empfängt gsgen _derchn Rßxkgahe zu dem obigen Anleihefcheine die . . . Rcibe Von insychkmsn 1u_r duk zc-bn Jahre Vom ...... bis ...... bei der StZdeauptkgne zu Brieg, sofsrn nicbt rcchtzeitig von dem. (119 solchen 11ch auxßwejsendkn Inhaber des Anleibescheins dagegen Widerjprucb erhoben wxrd.

Brieg, den . . tkn .......... 18 . ,

Der Magistrat. (Unterschriften.)

Anmerkung. Die Namensuytexscbriften des Magéstrats- Dirigentcn und des zwsitcn Magistratsmrtgliedkß könnc'n mit Lettern oder Fakfimilestempeln gedruckt wkrden, doch muß jkdc Anweisung mit dsr deigenhändigen Namsnsunterschrist Lines Kontrolbeamte'n verjehen Wer en.

Die Anweisung ist zum Unterschieds auf der anzen Blattbreite unter den beiden leßtcn Zinsscheinen mit davon a wetchknden Lettern in nachstehender Art abzudrucken:

. . „ter Zinsscbein. . . „ter Zinsscbein.

Antveisung.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

Bekanntmachung.

Die Abstempelung der Schuldverschreiburxgen der Preußischen konsolidierten 4 pro e_ntrgen Staats-Anlerhe und_der dazu gehxri en_Zinss eme und ZinSschein-Anweisungen smdet bei den_ bytempelungsstelletz achrsh atlb Berlins nur noch brs zum 30. Jun: d. . tot.

Die Inhaber solcher Effekten werdcxc daher h_ierdurch auf- gefordert, dieselben ungesäumt an die lhnen zunachst gelegene von den in unserer Bekanntmachung vom 3. Yebxuar . . bezeichneten Abstcmpelungsstellen zum Zwecke der .lbjtempelung einzureichen.