1897 / 122 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 25 May 1897 18:00:01 GMT) scan diff

In den Staatsforsten des Regierungsbezirk Gumbinnen Leben etwa 200 Stück Elchwild, eine genauere Zählung sieht noch aus.

In den beiden Regierungsbezirken Königsberg und Gumbinnen sieben aiio inkarsammi noch 325 Stück Elchwild. Jm Regierungs- bezirk Gambinnm fiebt das Elcbwild fast ausschließlich in denSiaais- finiten. einige wenige Stücke 71st in der Kaiserling*ichen Forst.

Eiuen Maßstab für die Veränderung der Zahl des Elchwild- Landes bieten die von der Rxgieruriz Königsberg gemachten Angaben über Zäblungcn in dcn dortigen Staatsioriien während der ießien 10 J.:bre; es wurden 92515511: 1881: 48 Stück, 1886: 95 Stück, 1891: 123 Stück, 1896 und 1897: 95 Stück.

Im Regierungsbezirk Kövigsberg ba! drr Abgang betragkn:

1) 1895 a. durch Abichuß im Staatswaid 3 Stück, 5. in Privatiorsten Abschuß . . 10 Stück,

0. durch andere Umständs ._WÉ

Sa. 21 Stück;

2) 1896 8. d::rcb Abschuß im Staatswald 1 Stück, 13. , in Privatioriten 9 Siück,

0. andere Umiiände . . 11 STück,

Sa. 21 Stück.

Jm Regisrungsbrzirk Gumbinnen smd im [LITER Jabr 8 Stück (Flchwild an Milzbrand eingegangen, abgrich0ffen ift kein Stück.

Zweifsllos bai, wie wir anuebmen, sehon isit Jabren bin und wieder der Milzbrand in nicht zu großem Umfange unter dem Eick)- wildstande aufgeräumt. In früheren Jabren ist das nicht genau fest- gsiiellt. Erst in den beiden leßisn Jabrm find in dieser Richtung genaue Uniersucbungen dsr geiailcnen Stücke Elcbwiid ausgkfübri.

Meine Herren, ich wil] auf Zablsn nicht weiter eingeben. Aus meinen Miiibeilungen gebt aber hervor, daß die Gefabr, welcbe der Herr Antragstrüer ais Anlaß ixines Antrages Wilbert, daß eine Vernichtung des Eicbwisdes zu bkiürcbten iki, meines Erachtens nicbt begründet iii. Jm Gesentbéil, wäbrénd 1848 infolge dsr reväutionären Verbältniffe ker Jagddkrbältniffé der Elcbwiidstand fait vrrnicbtet rvar, bat 81 sich in den [6151811 Dezknnien wiedkr ikbk gehoben Und umfaßt jéyi nach den rorliegxnden, meine?? Mkinung nach unan- fechtbarsn Erwiitelungen Line Zabl dcn etwa 325 Sjück -- eine Zabl, welche seit Dezennikn nicht erreicht wurdk.

Nun wii] Herr bon Gustedt im § 1 seinss Antrages das E11?)- wild für die Zeit vom 1. Sepiembsr 1897 bis zum 1. Sepiembkr 1900 rOUftändig von der Jagd- kékich0n1 wiffsn. Der Antrag dürfte meiner Msinung nacb schwerlich anzunsbmxn icin. Die Forstberwal- tung kann sich die Bkiugniß nicht nehmen (asien, im Jntereffe der Erbaliung des Wildiiandrs kranks odkr Gelitbiére abzuicbikßen, auch unter besondsren Umständen mal abzufchießeri, 11:0 den Forsten zu empfindliche Schädigungen 170111 Elchwild z::géiügt wsrden. Außerdem müßtrn, Wenn man für drei Jabre absolute Schonzeit sinfübren würde, die bestebenden Jagdpacbtveriräge gelöst werden. Andererseits würdsn Weitgehends Bestimmungen über Wildschaden erivrderlick; werden; denn wenn dem Forstfiskus die Möglichkeit genommen wird, den Wildftand auf einem angemeffensn Mai; zu erhalten, dann würde er verrilicbiei wrrden müiien, den Wikdicbadrn vol] zu rniickyädixsn. Darin find dccb rn. E. ichrwisgendL Vedrnken gegen 1911 Antrag zu findsn. -- Jab bin damit kindsriiandkn, Ohne daß ich in d-er Lage bin, 110111an dEr Staatsr€gicrung, die 311 diescr eriag€ noch kein? Stellung 9011001111911 111, Erklärungeii aszgebsn, daß den Bssiimmungen, trix: sie in § 2 rorgeichlagén rve'rdkn, näbxr getrétcxi wird; Es erscheint mir unbedenklich, dix Abschußzeii lediglich aui dri; Monat S-kriembkr zu bcschränken imd dsp. Abschuß bon C1chwiidkälb€m gänzlich auszu- schlirérn. Tamii wärdx bieU-sich! 01111; das Staats-Ministsrium kin- verftanden sein.

Es find das indessen Fragkn, dic? zwxckmäßig in kommiäariichér BNatbung erörtkri Werden. Ick ZSbS also anbsim, das 5052 HML 100118 beschließen, die Angsleßxnbeii z11r näbkrcxn Prüfung an 81118

SpezialfommiiÜon 0127 an die Agrarkommiifion zu bkrwriien.

Abg. Kirich (Zrnir) bält di? Vcricbiä 8 des Anika s ni iämmilich iixr richtig, ist aber mit der BSTQTÖTUZ dsr Sacheg in die?)? Agrarkommiifion Nnvéxriianden.

Abg. 00n_GUstedt-Labiack€n (10111) bemkrkt, dar"; es idm nur_aui _das 3161 d€r_(»5rbaliang des C1chwildrs ankomme“ und das Wmiere 111 der Kommission beraibkn werdcn könnx.

Yer Antrag Wird an die _Agrarkommiiston Überwieien.

;chluß 33,74 Ubi. Nacbnc ZFUW Dicnsiag 11 Uhr. (chnc Loiung dcs .YMdLlSkUMMLr- rießcs.)

Parlmueutarische Nachrichten.

T_cm__§)0_010 _der Y_bgeordnctcn ist eine zweite Teriki chr1_i_i chr 016 Agsiubrang dcs Gsicßes vom 13. August 1890, 1161187781113 012 Bcw1ilrg1mg von Siaatsmiiieln zur Ver- bxiisrung der_W 05111111 gsvcrhäliniiis von Arbeitern, die in fiaailichen Betrieben beschäftigt sind, und von gering besoldeten Staatsbeamten, zugegangsn, aus der Folgendes hervor ehoben sei:

Nachdem in der unterni ' 8, M01 1896 dem Landjage vorgelegten Denkicbriit der Plan und die bxrberriienden Schritte zur Vrrwendung dsr durch Gxsey 11011113. Au 111,1 1895 zur Errichtung den Arbeiter- hauiern verfugbar griteilien itte] näher dargelegt wvrden sind, wird in der vorliegenden zweitxn _Denkicbriit über die weitere Ausführung dés gedachten Geseßcs, wie folgt, Rechenschaft gegeben:

1. Im Herbst 1895 _wurden die bcibeiligten Eiienbabn-Tirekiionen beauftrqgi, an 21 verschiedenen Orten insgesammt 458 Wohnungen, tt_ebfi emtaen animern iur Unberbeiratbetk, berzufiellen. Ueber die einzklnetz Ortx, die Zahl und Art der in ihnen erbauten Häuser, die Zahl, dix Große und den _Zubebör der Wobnungen ist dieser Denk- schnii eme Uxbersicbt béigxiügt. Die Muster von Bauentwürfen (z bis IZ) some einige Maite; zu Entwürfen von Nebengebäuden und Emßniliche Lageplane der Hauser wkrden auf Erfordern vorgelegt

er en.

Bei der Britimmung der Zahl der Räume und bei der Wa [ der Eptwurismufier _für die einzelnen Orte waren die ErbebungYa der _Ctienbabn-Drrxktwnen maßgebend. Tie riiellung von Ein- Wilienbausern (einfach oder doppelt) verbot 1ch, iveil wegen des

achtlich höheren Kosterzauiwandes eine angemeffene Verzinsung d__es geiammten Aniagrkaviials (rd. 30,13) neben der Amortisation xammtstcher Baukonxn (? “ZK nacb Dkckung der Koiten für die

altung und die bau1_1 Unterbaliung der Gebäude (1 9/0 des gesammten Anlagckarttals) aus dem Mietszinse nicht erwartet _n'ercexi ko_nnte 3 des Gesetzes). Es bätien wesentlich höhere Mietbssave i_n Ausfuht genommen werden müssen, als mit Rucks'ubt auf das Emkorzmien und auf die Mietbcn, an welche die Bediensteten bisher geuwbni smd, angesetzt werden durften. Durch eine so hohe Preisstellung wurde aber wieder die Vermietbbarkeü der Wobnungen_ in Frage gefteüt worden sein. Demgemäß wurde, soweit als möglich, die zweigeicboisige Anlage der "user (ein Erd-

fokderißexrdäldie 3,311 ,?avobrxbeit uicht migenenßand. die drei- er ewablt. oe 'La «“Wein waren veßaustblagi: 1) für die Baukofien, mit Einschlu aller ionfi'FHu Kosten F:: Nebenanlagen (Hof- und Stra regelung, t- und - ' . . . 1 5Z_1_ M.“,

wäffenmg. Stall: u. s. f.) rd.. . . . 2) für Bauplätze, die noch im Staatsbefiß waren,_rx._______ zusammen 1 532300 .“ 3) Der Wertb des im Staatsbesixze bereiis befind- lichen Geländes wurde auf rd. . . . . Ü geschätzt, sodaß das gesamnte Anlagekapiial auf. 1 585 970 .“ anzunehmen war. _ An WobnungSmietbm mußten im wesentlichen die Save zu Grunde ge1egt werden, die von den Eisenbabn-Direktioneu mit Rück- sicht auf das Lobneinkommen und die von den bktbciligten Be- dieniieien in_ der Regel gezahlten Metbsvergütungen veranscblch warxn und die, im einzelnen nach den Orten Verschieden, im Dur scbniti 188 .“, 150 .“ und 89 .“ für eine vier-, drei- und zwei- raurmge _Wobnung (50 .“ 7111: ein Zimmer für Unverbeiratbeie) be- trugen; insgesammt . . . „_ . , . . . . . . 69420 .“ _ Nach Abrechnung von 10,79 des gesammten Anlage- kapttals für Verwaltung und Unterhaltung 15 860 .“ ynd 49/0 _dkr Bau- und sonstigen Kosten für Amortisation . . . . . . . . . 7508 . = 23 368

ergab fich ein Reinerirägniß von rd. . . . . 46 052 .“ d, b. 2,90 0/0 des geiaznmien Anlagekapitals, was noch a]s eine an- gemeffezie Verzinsung im Sinne des § 3 des Gef es betrachtet wurde.

Die Ausfuhrung der _Bauten irurde zur ibun ichsien Herabminde- rung der Baukosten veriuchsweise im Generalverdingungsrxeriabren gegen i_kiie Paufcbsummen vergeben.

Dis Bauten sind ien w::entlichkn vollendet, und die Wohnungen zum ibeil bezogen.

Die Kosten des Grunde'rwerbs werden rd. 35 700 .“ und die Baukosten r_d. 1516 660 .“ betraaeq. Für den Mehrbedarf gegen- Ukék den uriprünslich berecbneisn Eriorderniffen darf ein entiprerhendxr Zugang am Mieibsetträ nik; in Ausficbt genommen werden.

__ Ju kén Baukosten md außer den Baukosten im engeren Sinne (iur die Wobn-, Stall- :c,_ Gsbäudk) und den Kofisn für Siraßsn- rxgslyns, __Ent- und Békräiielng ::. aucb die Kosten der Bauleitung eingejchlonrn. Als solche 111111101»! 5 0,70 aller Grunderwerbs- und Bau- kostkn zu Gunßkn drs Ciisnbabnbetriebsfonds in Rechnung gesieüt wsrden (vgl.__d1€ allgemeinkn Erläuterungen zum (Fiat der Eisenbahn- vxrwaiturig 111: 1:95 ngr vom 1. April 1896/97 Seite 30), vbwobl die Wirklichén K_rziten iür die Bauleitung in dém vorließend-kn Fall, wegen de_r Ausrubrung durcb Generalunternrbmer, diese Höhe bei weitem_ nicht erreichn dürften.

DlS Baukosten, welch2_auf eins größere, miiilsre oder kleinere _Wbbnung an den 21 vkrichtedenen Orten entfaüen, iind sebr ver- icdtederz ]? na_ch der Geicboßzabl drs einzelnen Hause?, nach dnn Zubebbr dér einzelnen__Wobnung, nach den örtlichen Baupreisen, nach der HW,? der Kofien _iur Straßenregelung, Eniwäfferung 2a. Sie wsrdea rm__Durchichnt_tt_ für eine_ virrräumige Wohnung auf rund 3925 .“, fur eine dreiraumige aus rund 3215 .“, für Eine xweiräumige 0111 rund 2420 .“ angrriommen werden können.

Infolge dxr Reioluttyzi des Hauses der Abgeordneten vom 17. Juni 1896, dai; br: der Ausfuhrung von Wobnun-zen für Arbeiter und 5713119 beioldete Béamte fiaailtcber Bkiriebe auf die örtlichen Verhält- mne, die Lebmsbaltung der fur fie bestimmten Mietber und die Lebens- gewobnbeiten der Gegendek, in dkmn fir errichtet Werden, Rücksi ige- nomznen werden soll;, Wurdearch bszüglicky dieser bereits in der Ausfü rung begriffen€n Wobnbauier 09511171, 111 wie weit sie diesen Gesichtspunkten enisvrscben. NW dxm Uribeil der_Eisenbabu-Direktionen darf im 011- 081118th1“: 0101110111012!) wrrdxn, daß die Wohnungen den Bedürfniffm dxrer, Wr drein? bestimxndßad, Rschnung tragen. Einzelne Wünsche, dié fich 0111 kl.“? nachtragliche Errichtung von StäUen, Wastbkücben un? dsrgleichen bezogen, konntkn ibeilWSiie noch erfüüt werdxn, ohne daß d0§_ oben berexbneik Reinerträgniß (2,90 9/0) geickrmälert Wurde, Mil dieikxi Mebrauirpendungexi an andrrrn Stellen Mindsrausuaben gegenubsritanden. Dre bezüglrchn Aufwrndungen sind bsi rén obigen 305181101190an bereits bkrücksichxigt.

_szuglich dEr fernerhin zu_krbauend€n Häaser wurde im Sixme der Reioiutton _norbmais géprüii. ob es nicht obne Verletzung der Zsisslichen Vorxcbrtii _ubxr das Rsinerträgniß 3) zu ermöglichen 16111 wurde, das Emsamxixen-Dovdelbaus mii ausgebautkm Dach- as*ch_c_ß und getr-cnriixr. benungseipgänqen an geeigneten Orten zur YUÖMÖLUUJ 311 bririgén._ Es muß indeffen aus dem schon obkn ange- subrtkri Griinde 01610117 bsrzichtei wkrden. Die Bauksfien für eine derartiae Wohnung wnrden 35 bis_40 0,0 msbr 010 für eine gleich große Wobmzng in _€_rr1€m_ dreigßxch0isigen Doppelbanse nach dem Cntwur??mux_ter 0__(„iur xe sechs Familien mit zwei Ein- angen, zwei 01011ka11 Trkvben, Ziegeldacb, Boden- und Keller- rgumen) und rd. 25 i_i/o_mebr als für eine gleich groß: Wobnung in 610211! dxxarttgsri zwsrgsicboifigkn Dvrpelbauie betragen; aUßerd-em i_vyrden rur leande Und Nébenanlagkn (Straße, Entwäsikrung, Ein- medtguiig 2c._)_d11rch die blé1sekk AuSdebaung Mebrkoitkn eniiieben. Das Einfamilienhaus kann nur unter besonderen Umständen ein Nein- eriragntk; ron rd.__3_90 d&? _geiammten Anlagekapisais in dem oben naber bsgrunzierx_Lin:;e gewabren, d. b. nacbdém 19,70 des gksammten Y_nlagekrwiials fUr Verltunßs- und Unikrbaltungskosien und 30,0 der iammiixcbxn Baxtkoficn (dar Wohngebäude und Rébenaniagen) für Amortixation deriélben vom Mietbskrirägniß gekürzt sind. Es wird dies in der Regel _nur dann der Fall iein, wenn der Bodenwkrtb und die Baupreije_gkr1na Lind 11110 die Lobneinkünits und die Gewöhnung der Arbsner dic Erbe -ung einer gknügend bobcn Mietbe gkstaitrn. Auch _ron den Zeirerblichxn _Ezroßiznxeruebmern, welche für die Bedisniteien ibrer_B€tr1€be Einiqmilienbauxer erbaurn, dürfte nur unter besondéren Umstanden das bszeicbneie _Neinérträgnis; srzieii wsrden, vorausgeikyt, dgß außkr den Baukosién im engkren Sinne auf!) die sonstigen Kosten xu; NebenarLagen (_Straßénregelupg, Ent- und Verräfferung, Ein- irtedigung, StaULebaqde :c.), der Bodenwerib und 5% aller haaren Aunvendungm sur die Bauleitung vollständig und genau mit in Rechxmng gezogenxsrdxn. Fur der: Fehlbetrag finden sie Ersatz in Erwagungen, die iur die Staatsbebörden bei Ausführung dss Ge- seßes v0m13.August 1895 nicht in gleichem Maßs in Betracht kommen dürfen. __

_ Eber zu eriu112n__iii__die Jordetun vollständig getrennter Ein- gange_ und Trepyen :sur iammtltche Wo nungen eines Haufxs. Eine de_rariige_Bau_we1se ist MIZ dem Mster (1 bei den iVierfamilien- bauiern m Letnbauicn dur efübri. Jnde“en fehlt diefen Häusern der Bodenraum, und_es war bedenklich, an einen solchen an anderm Orten, ivo man an diesen Mczngel nicht gewöhnt ist, zu verzi ten.

Bei dkn Wobnbauiern, die demnächft im August 1896 in uftrag egxben wurdxn, war dies auch von gsrin errr Bedeutung, weil fie in

tadien_0ber Otten mtt überwiegend ädtischem Charakter erbaut erden (ollen. _Es sind deshalb dort zum tbeil wieder die Ent- wurfe & b, 0, die m der Uebersicht 1 in Bezug genommen sind, zum ibeil aber auch andere Entwurfsmuster - i', Z- 11 _, die auf Erfordern w_erden vorgelegt werden, zur Ausführung bestimmt worden. (Der ?ubebor der Wobnupgai kann zur Zeit noch nicht überall genau mit ei eilt werden: er wird jedoch im allgemeinen demjenigen der Wo nungxn der ersten 11 entsprechen.)

Gemaß dieser Uebersicht sollen an 8 verschiedenen Orten 244 Wohnungen eingerichtet werden.

An _Geldmtitein nd veranschlagt:

1) fur die Bank:) im mit Einichluß alle: sonstigen Koßen für

Nebenanlagen . . . . . . . . . . .. 810660.“

2) fur Grund und Boden, der noch nicht dem

Staatsgebört 29760, zusammen M 3) Der Werth bes staaiSeigeuen Geländes ist auf . 25430 ,

und für sämmtlichen Baukost- .

xusammen rd.. . 12710 _ sodaß ein Reinerirägniß von . . . . . oder 2,86 '/o de! gesammten Anlagekap

EQUIP“ A sub i I b

erner in us t euommen, m 0 re 1897 (m weit sechs Orten, welche in den berfichten 1 und 2 und nicht Y,? kommen, etwa 100 Wohnungen mit einem Kostenaufwand: «„ 332 000_ -_“ bxrzustellen._ Doch wird auch hier auf die Erbauung yon Emfamtlrenbauiern verzichtet werden müssen.

_ Außerdezu tft im Jahre_1895 auf den Antrag des von Eisenbahn. bedienfteten m Dirscbau gebildxten Spar- und Bauvereins das von demselben erbaute mit zwei xweiräumigen Wohnungen für nznd _4500 .“ ang auft worden, weil der Verein dem weiteren Be- durimß an Wybnungen abzubelfen nicht ßark genug war und es dek- balb notbwendtg wurde, staatsseitia in nicht großer Entfernung vo" jenem use 54 Wobnungezi i_u Dirschau ju erbauen (lfd. Nr. 20 de: Ueberfi t 1): der Kaufpreis ifi aus den Mitteln des Gesetzes dem 13. August 1895 entnommen.

Gemäß § 4 des Gsseyks find ;ur Bewilligung von Baudarlebnm a_n Baugerzoßenscbaften, deren Mitglieder ganz oder zu einem erbsb- lichen Theile aus unteren Staats. insb-xiondkre Eisenbahnbediensteten bestehen, im Laufe des Jahns 1896 aus den Milteln des Gkseßes vom 13. August 1895 folgende Beirä e den örtlich zuständigen Eisen. babn-D_1_1'ekironen zur Verfügung efie t worden, und zwar:

1) mr_den Wilbelmsburger u- und Sparverein von Eisenbabri.

TFMÜZ emgetragrne Genoffenschaft mit beschränkter Haftung,

2) für d_en Spar- _und Bauverein zu Greifswald, eingetragenx

G_eu0menschaft mit beschränkter Haftung, 90000 .“, 3) fur den BxamixnwobnnngSVerein zu Münßer, eingetragenx Yenoffmfcbast rnit beschränkter Haftung, 200000 .“,

4) fur den Brcckauer Spar- und Bauverein zu Breslau, ein-

_ axiragene Genoffenxcbaft mit beschränkter Haftung, 20000031,

5) fur__ dxn Voixsbauberem in Conz-Kartbaus, eingetragene Ee-

non_en1chaft nut beichränkter Haftung, 25000 .“,

_ mSgesammt 635000 .“ _ Die Bedmgungen, unter_1ve1_chen solche Darlebne gewährt werden konnen, smd_ du_rch die voxxabrige Denkschrift mitgetheilt. In dem Halle 113 5 isi indessen auch danxi gewilligi worden, daß nicht nur sich Hauser belgben uxerden dürfen, welche bestimmt sind, im Eiger.- ibum dex (Henonenschast zu bleiben und von ihr nur vermietbet zu werden, iondern auch_iolche, die von ihr einzelnen Gknoffeu zunächst zur Mtetbe und _demnacbii zum Eigenibum überlassen werden sollen.

Au_f den bxliebenen Grundstücken sind errichtet:

in Er_eisswald 7 dreigescboiiiae Wohnhäuser mit40Wobnungcm,

tn Munster 6 dreigeschoiiige Wohnhäuser (unter ihnen ein

_ Doppelhaus) 11111 21_ Wobüungen.

tn Brrckau 3 dreigescboxfise Doppelhäuser mit 76 Wohnung?", a_uch 2 Laden.

Zn Wiihelmsburg mid Conz-Kartbaus haben die Bauten, für welche fiskaliicbe Baudarlsbne zur Veriügung gestellt find, noch nicbt begonnxn werden können.

_Fur den Bereich drr Rügemeinen Bauberwaliung wird beab- sichtigt, zur Verbefferizng der chriungsverbältniffe der unteren B2- die_nfieien aus den Mitteln des Geießes vom 13. August 1895 etwa 125000.“ zu Wenden. Bikbkr ist über 14 000.“ verfügt wurdcn, um in Fordon (Weftpreußezi) ein für Unterbedienitete der Strom- bauberWalwnFesonders gunstig gelegenes Wohnhaus (nebfi StaU- gebauds und _ ichkucbe) _anzukauisn und theilweis umzubausn; aus den Mietbseriragniffen mird sich eine Reinoerzinsung von 3% 115 gesamniterx Aylagekabitals ergeben.

__ __Dte ubrigen Bauxen waren im Fabre 1896 noch in der Vr:- erei ung.

Hiernach isi die Verrrendung der durch das Geikv rrm 13.21uguft _1895 bewilligten Mittel bisher in folgendem Umfanxzk etiolgt oder in befinnmie Aussicht genommen:

1) zur Hörsikauxi itaatseigener Mietbwobnbäuier:

1111 Peter .? dsr Cisenbabnverwaltung in Höhe 1:11“: 1552360 .“ + 840420 .“ + 4500 .“

_ +332000.“=. ._. . . . „2729280.“

im Bereiche der Allgemeinen Bauberivaliung 1nHÖbId0n..........125000,

2) zu Vaudarlebnrn in Höhe bon . 635000 .

_ zusammen rd. . . 3489 300 .“

11. Im Bereiche der Bergwerksverwaliung hat bei dem fei- beaitsnen Vsrzmiungsiaße bon rd. 3 '),/0 des Anlagekapitals bis jeisi nr 17 zur _VergebunZ ausgebotene Häaier der Zuschlag ertbeilt WUDCU können._ D!“??? 17 :Hauisr, nämlich:

:) Vier_iami_lt_enba_uier i_ür Arbeiter des Salzwerks zu Staßfurt, 2 rrsrfamxlxenbauser für Beamte daselbst, 1 weiiamtlienchus für Beamte dsr Saline in Schönebeck, 8 :yeisam_il_renbauier_sür Arbeiter in Dudweiler und

1 Vierfamiltenbaus sur Beamte beim Hafenamt Malstatt iverden etw? 217250 .“ Baukosten erfordern. Voraussichtlich wxrdxn mdxß demnachst weitere Bauikn, welche eine angemessene Rentabilitä: veripZecherZH berchet: wß'rdeYZ könnt?.b E G

111: eiya rzmg_von„ audare nen 4 des es ck) sind dsr Ber werYs-Dtrektiyn in Saarbrücken 100000.“ mit d;? Bestimmung zur erfugung gestellt worden, Arbeitern der Saarbrücker Staats- ZLZerkx Darlebne 311111 Bau von Wohnhäusern unter den in der vcr- xabrigen Deukickmft mitgetheilten Bedingungm zu bewilligen.

Danach_ sind von dem der Staatsregierung zur Verfügung ß?- iiellien Kredit von . . . . . . . . . . . 5000000 .“ bisber yerwrndet oder zur VrWendt-mg festgelegt:

0. zur Herfiekiuns Oon_Wobnungen

im Bereiche der Eiienbaanerwaltuna 2729280 „Fi 125000 ,

217250 .

_ 3 071 530 _.“ . x_ur Gewabrung von Baudarlebnen im MQ der Eisenbahnver-

w g . . . . . . . im Bereiche drr Berg- :c. Ver- waltung . . . . . . . .

im Bereiche der Bauverwaltung . im Bereiche der Berg- :c. Ver- waltung . . . . . . , .

635000

100000 . 735000 .“

zusammen rd. . 3806000 . Mithin stehen noch zur Verfügung rd. . 1 193000 .“

Statistik ud Volkswirthsehaft.

Arbeitsnachweis in Berlin.

Der_Zeniralyereirz für Arbeitsnarbweis zu Berlin hat soeben semen GescbafTSbetubi für das Jab: 1896 veröffentlicht. 0116 welchem hervorgeht, daß die Arbeitsvermitielnng des Vereins "" vergangenen Jahre eme weitere, nicht unwesentliche Steif!“ung erfahren hat- Es wczndieu sich in efammt 27645 Arbeitsuche"ke (Segen 23 573 im Vorjahre) an den ereiu von denen 20619 _(sksfn 1_ 095 im Jahre 1895) _durcb seine Vermittelung Arbeit “' breiten. Von den 24632 mannlichen Arbeitsuchenden waren 5090 Maler und _Anfireicber (4630 von ihnen wurde durch den

arbeijsn zvns des Vereins Arbeit vermittelt), 2181 Schloss“ (1483 et leiten Arbeit), 1514 Klempner (1300 fanden Arbeit)

und ein Obergeschoß), soweit abér das ungünstige ägniß 65 er-

gefcbäßi, sodaß das gesammte Anlagekapital auf 865850 .“ anzunebm-zn if .

234 Maurer und Zimmerer (von denen 155 Arbeit abitur")-

"31.101311an . . W313 _

*

89 Lackietxt (62 von ikneu wurde Weit Wittek), 12 Hand- chghuachen Radler und Siebnader, Ledetzuri ter und Gerber (von denen 9 durch die Vermittelung des Arbeit anden)- Außetdem nabmen noeh 14602 (1895: 12 792) ungelernte izxzzm, Hm-sdieuer, Kutscher. Laui- und Yrbeitsbms-zm, Staaleute Md sonstigen Berufen augebörende Arbettuebma den allgemeinen

Vereins in Aniprutb, von denen 11318 (g en 9382 im Vorjabre) Arbeit erhielten, während 11574 (1895: ) Marti'ge Arbeitskräfte verlan worden waren.

Von unaelernten rbeitern lagen 7426 Gesuche um Arbeit (gegen 6611 im B 'abre) vor, von denen 5994 (1895: 5214) vermittelt wurden. Die Za [ der zu beseßenden SieUen betrug 6071. An Haußdienern suchten 1821 ( egen 1569 im Vorjahre) und fanden 942 (1895: 784) Arbeit durch ZJMUittelung des Vereins; ver- lanat wurden 991. Von 1376 Kutschern (1895: 1128), welche eine Stelle suchten, wurden 702 (1895: 655) untergebracht, dxgegeu verlangt 739. Lauf- und Arbeitsbur schen meldeten sich 3372 (1895: 3296), Stelluna erhielten 3610 (1895: 2677); verlangt waren 3694, sodaß 84 Stellen unbesrkt blieben. Von 64 Stalileuteu fanden 53, von 40 ionftilgen Berufen angehörenden Arbeitnehmeriz noch _17 durch Vermitte ung des Vereins Stellung. Hervorzuheben ifi auch tn diesem Jahre die Steigerung bei der Kategorie derLauf- und Arbeitsburschen; bei den zu beseyenden nnddenbes ten Stellen hat ein: Steigerung von rund 1000 stattgefunden. Zeitwei e konnte der Nachfrage nur!; diesen jugendlichen Arveitskräftm überhaupt nicht genügt werden. Entwrecherzd dem großen Anibeil derselben bei der Arbeiisvermittelung. ware_n auch in diesem Jahre die jüngsten Altersklassen am iiarkitxn vertreten, wie fich aus folgenden Zahlen ergiebt: Von 14 602 Arbeitsucherxden, welche den allgemeinen Arbeiisnacbweis (nicht den für Facharbeiter) des Vereins in Anspruch nahmen, waren noch nicht 16 abre alt 1420 Personen oder 9,7 0/0, imAlter von 16 bis 20 Jahren standen 3425 oder 23,5 %, im Alter 'von 21 bis 25 Jahren 2464 oder 16,9 %. im 9111er von 26 bis 30 Jahren 1976 oder 13,5 0,19, im Alixr von 31 bis bis 35 Jahren 1921 oder 13,1%, im Alter von 36 bis 40 Jahren 1501 oder 10,3 9,70, im Alter von 41 bis 45 Jahren 996 oder 6,8 ['/0, im Alter von 46 bis 50 Jahren 621 oder 4.3 6/0, über 50 Jahre alt waren 278 oder 1,9%. Daß der Arbeitstiachweis gerade für die jugendlicherx Arbeiter vori großem Werth ift, ließt aus der Hand; sie werden sofort n_ach der Entlaiiugg aus der Schu e untergebracht, vor den vielen Gefahren des beicbai- tigungslosen Herumvagikrkns eichüyt und tragen vielfacb dyrcb tbren Verdienst zum Unierbcüt der amin? bsi. - Die Vertheilung der Arbeitswermittelunß auf die einzelnen _Monaie gestaliete sicb ioißendermaßen: Das Angebot von Arbeitskrasien War am großteu im Juni (11 *),/o) und im Oktober (10,3 9/0) - 1895 im Oktober und nu Juli -, am geringsten, wie in den Vorjahren, im Dezembsz: (4,8 0,0) und im Februar (5,5 0/9). Offene Stellen warrn am zahlre1chsten_tm Oktober (11,3 0/0), September (11 %) und August (9,9 9/0), am wenigsten im Dezember 5,3 o/0), Januar (5.8 0/0) und Februar (5,9 0,79) byr- banden - wie n den Vorjahren. Det Nachfrage entsprechénd wurden_tm Oktober, September und August natürlich auch mehr SteUen beießt (11,3 bezw. 11,1 und 9,9 c"To) als in den übrigen Monaten, die ge- riugfie Zabl im Dezember (5,3 9,10), Januar und Fsbruar (je 5,8 (),/0). Wie in den frühsten Jahren, so wurde auch 1896 0611 Von 0118- wäris zugezogenen ungeiernien Arbeitern die Eintragung m die Liiim des Urbeiisnachwsises 10 lange und soweit rsriagt, als ein ge: nügendes Angrbot einheimischer Arbcitér ddrbankcn war. Auch wurdsn die einbeimiscbxn Arbeitxr_ je nach rer Lage des Arbeitsmarktes vor der Cénichteibnng darauf aufmerksam aemachi, daß die Aussicht, Arbeit zu erlangen, nur eine gering? sei. Was die Höhe der Löhne anlangt, so wurden in der Regel als Wochenlobn Fezabli fiir er- wachsene ungelernte Arbeiter: 15 bis 18 .“, für rbeitsburiiben: 9 bis 12 .“ - Mit dem Arbeitsnacbweis des Zentralbereins iii die Einrichtung einer Bibliothek verbunden, die sich als sebr zweck- maßig und empfehlenswert!) erwirssn bai. Die Zahl der im Jahre 1896 vkrltebenen Bücher beträgt 6042. Nebkn den Büchern werden auch die TaaMeiiungen eifrig gelesen. Als Pfand w_ird_ bei der Ent- nabme i_e'c Bücher und Zritungen der Legitimationsichem bintechgi, wexchcr Tür die Arbkitkr einen Werts) von 20 „) darstellt. Jniolak demi) werden die cntliebensn Büchrr in der Regel prompt zurück- gelieiert. - Die Kantine des Arbeiisnacbweiies erfreute Keb, ent- sprechend de'm gxstixgsnen Verkehr, gleichfalls eines regm Zuspruchs und kcnnie noch _cinen Urbkrichß von 1381 .“ an die Kasse des Zentralvrrkivs abiübrrn, 0brvobl nur die besten Materialien für die- ieib: zur Verwendung gelangen und zu den denkbar niedrigsten Pratikn Verkauft Werden. _ _ _

Wie der allgemeineArbeitEnaÖweiS, so weixi aucb derjenige iur Facharbeiter einen erfreulichen Forxicbritt auf. Allem dar:!) den

rbeiiSuacbweis für Maler und Anftreicher wurden rund 1000 Arb-Iits- iieüen mebr beseßt (118 im Vorjahre (4630 ge,;en 3655 irzi Jabra 1895). Nur die Arbeiisvermittelung für das Maurer- und Zimmerer- Ywnbe bat einen Rückgang erfahren. Auf die Schwierigksiten d_er

ermittelungstbätigkeii in dieien beiden Gewerben bat_der Verein schon in seinem vorjabrigen Berichte bingewiesen: .Die Umschzu der Arbeitsuckpenden auf den Baupläsen dai sich so tief einqenifikt, daß der Vkrein die Hoffnung, auch den Mauren: und Zimmerem mii autem Erfolg Arbeit vermiiisln zu können, sait aui- grgeben bat. Die Annahme der Arbeiter auf den Baupläßen _liegt_ in den Händen der Polikre, und die Yixiiier baben nicbt die Kraft, viel- 1eicht auch nicht den Willen, bier Wandel zu schaffen. Die Arbeiter weben die Baupläße täglich ab und Werden an Ort und Sisi]? sofort xingefielli; das i den Polieren bequemer, wenn auch dieser Zustand “für die Arbeiter ein höchst unerwünschter ist. Der bikfige Bund der Bau-, Maurer- und Zimmermeister (Innung) bat den besten Willen, den Zeniralvercin in seinen Bsstrebungen zu untxrsiüßen, er kann indeß nichts ausrichten“. Die Facharbeiténacbweiie für die Ge- werbe der Lackierer, Handichubmacbrr, Radler und Siebmacber, L_eder- zuricbtrr und Gerber, die noch keine erbebliche Tbäjtgkkit miialiet baben, sind erst im Laufx dcs leßten Jahres im Einbernebmkn niit den betreffenden Innungen eingerichtet w_0rden. _ _

Was den Familienstand iammtlicbex im Jahre 1896 in die Listen res Arbeitsnacbweises eingetragenen mannlichen Personen an- langt, so waren vnbeiratbet 8144, ledig _16 488; und zwar von den ungelernten Arbeitern, HauSdienern, Kuiichern 2c. 3925 verbeiraibet und 10 677 ledi (darunter 3872 Lauf- und Arbeitsburfchen), von den Malern und An sichern 3040 verbeiraibei und 2960 ledig, von den SYM: 430 verheiratbet and 1751 ledig, von den K_lempnern 558 Der ' atbet und 956 ledig, von den Mauretn und Ztmmerern 160 verheiraibet und 74 ledig, von den Lackierern 28 verheiratbet und 61 ledig, von den Handschubmacbern, Nadlem und Ledmurtchtern 3 ver- betratbet und 9 ledig. _ _

In den Räumen des Zentralverems hat im Oktober 1896_auch "_die Landwirtbs stskammer für die rovinz Sachsen eirie Filiczle tbres Arbeitön weises für landwirt schaftliche Arbeiter em- gericbiet. Die Verwaltung des ArbeitSnachweises erfolgt durch einen von der Landwirtbfcbaitskammer angestellten und besoldeten Beamten. In der Zeit vom 16. Oktober bis zum 31.D_ezember 1896 _wurden 73, in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Marz 1897 34, tnögesgmmt also bis dahin 107 Stellen vermittelt. _Der Bericht bemerkt hierzu: .Wenn die Vermittelungstbätigkeit _th jest ketzten _gtoßen Um- fang angenommen hat, so dies zum _tbetl fernen Grund dann, daß die landwirtbschaftlicben_ Arbeitgeber der Provinz Sachsen nur gelernte landwütbschaßltcbe Arbxiter annehmen wollen, welche durcb Zeugnisse ibre Befähigung nachwetie_n. _Es konnte eine atoße Anzahl von Arbeitern, welcbe s1ch fur die 9USgebotenen Stellungen meldeten, nicht genommen werden, weil sie disse Voraus- stvung entweder amicbi oder nur in ungenügender Weise erfpllen konnten. Der erein wird sich bemüben, mit _anderen_ Provuzzen weitere Verbindungen anzuknüpfen. Wenn dann die ?lrbnigeber tb_te Upforderungeu etwas berunterstimmen, so wird es viel imoJlicb seni, Arbeiter in größerer Zahl aufs _Land zu brm en. _ m (: gx- memen ist aber die Unlust der Arbeiter laudw schaftliche Arbeit anzunehmen, hier wie aller Orten in_bobem Grad? vorhanden.“

An den ArbeitSua weis für Weibliche Arbeitskrafte babxn sich im abgelaufenen Jahre 013 (1895: 3392) Personen gewandt, wabrend

mii isolökn 1662 (1895: 1882) ellen. Unter den Meuimbkvden Arbekterinuen befanden fitb 1056 Fabrikarbeiteriauen (315 von diesen erhielten als solche durcb dieVermitiel WVereius Arbeit), 73 Packe- rinuen (68 fanden Arbeit), 285 Meta arbeiterinnen (164 von ihnen wurden Stellen vermittelt), MLuxuspapietarbeiterinuen (58 erbieXten als solche Arbeit), 84 Butbbinderinnen (106 offene Stellen für solche wurden besext), 836 Anlmerinnen (636 fanden Bescbä ' ng), 239 Bogenmngeriunen (174 erhielten Stellung), 57 alze- rmuen (51 wurden untergebracht), 140 unknererinnen (von denen 90 als solche Arbeit fanden) und 3 Waicbeausbefferinnen. - Von den 3013 eingeschriebenen weiblichen Personen waren 286 der- beiratbet. -- Dem Alter nach er ab sich folgende Vertheilung d-xr weiblichen Arbeitsuchenden: Nock: ni : 16 Jabre alt waren 209 Pkt- ionen oder 6,9 0/0, 16 bis 20 Jakre alt 1508 oder 50%, 21 bis 25 Jahre alt 821 oder 27,2 0,30, 26 bis 30 Jahre 011 231 oder 7,6 0,0, 31 bis 35 Jabre alt 127 oder 4,2 0,9. 36 bis 40 Jahre alt 67 oder 2,3 ",'o, 41 bis 45 Jahre alt 34 oder 1,2 "',/“o und 46 bis 50 Jahre alt 16 Personen oder 0,6 9/0. Bei den Eltern wobnten 1633 __oder 54,1 0/0 der weiblichen Arbeit- suchenden. - Die Jutmiielosigkeit der Arbriigeber an der Ein- richtung des ArbeüSnacbweiies für weibliche Personen, über die schon in allen früheren Berichten des Vereins geklagt worden ifi, hat im Vergangknen Jahre angedauett, sodaß_ dieser Arbeitsnacbweis einen Ruckgang in seiner Vermittelungstbättgkeit eriabren hat. Seit der Einrichtung der Abtheilung für weibliche Pétionen im Jabre 1891 sind bis Ende vorigen Jahres 8856 Stegen vrrmitieli worden. Das neUe Geschäftsjahr hat dem Bericht zuiolge bkfriedigender begonnen, und der Zentralberein bcffi daber, daß auch dieier Arbkiisnacbweis wieder eine fortschreitende Entwickelung nebmen werde.

Sächsische Arbeiterstaiisiik.

Nach dem Jabresbericbt der iächfiichey Gewerbe-Jnipektcren für das Jabr1896 wurden in deu Fabriken des Königreichs Sachsen während des vergangenen Jahres insxzesammt 456 402 Arbeiter beicbäitigt, qx en 420499 im Vorjahre u 0 404 010 im Jabre 1895. Di? unabme im 1251211 I.“: r betrug also 35 903 Kövie. Auf die einzelnen Jnduftrisgruppen vertbeilten ("ich dieselben, wie folgt: _ Es entfielen auf die Textilindustrie 176 631, Maichineninduiirie 60696, Industrie der Sieine und Erden 46 383, ier- _und Lederinduiirie 31631, Nabrungsmittelindufirie 27238, olzinduitrie 26 678, Metallverarbei- tung 27138, Bekleidxmgs- und Reinigungsindustrie 23 366, poly- arapbiiche kaeibe 19183, Bergba_u 11. 5219, chemische Industrie 3986 Industrie der Heiz- und Lembiiioffe 3722 Arbeiter. _

Von diesen 456402 Arbxitern waren weiblichen (83er81515 152103; und zwar beschäftigten die Textilindustrie 96151, die Be- kleidungs- und Reinigungsinduftrie 13548, die Nabrunqsmittel- industrie 10 001, die Parier- und die Lsderindustrie 9957, die Industrie dsr Steine und Erden 5557, die polygrapbiiäpen Gewerbe 5546, die Meiallderarbeiiung 4104,_ die Holzindustrie 3111, die Maschinen- induitric 2545, die cbemiiche Industrie 996, die Industrie der Heiz- und Leucbliicxffe 463, der Bergbau :c. 59 Arbeiterinnen.

Wie infolge der iieiaknden Konjunktur die Zahl der erwachsenen mcinnlickyen und der erwaébienen weiblichen Arbeiter nicbt unerbeblick) gestiegen iii, io hat auch die dsr in Fabriksn beichckäitichzten kind- lichen Arbeitrr (unter 14 Jahren) im vergangenen Jahre Wikdér zugenommen - bis auf 1268 -, wäbrend (“is im Jahre 1895 von 1002 auf_ 930 gesunken war, Fast die Hälfte - 552 - derielben entfiel aus die Tkxtilindustrie; dann folgten die Maichincninduiirie mit 128, die Industrie der Steine und Erden mit 116, die Metall- berarbeiiung mit 104, die Holzindustrie mit 94, di? Bkkleidungs- und Reinigunßsindustrie mit "76, die Papier- und Lie Lederinduitiik _mit 73, die poiygravbiicben Gewerbe mit 61, die Nabrungsmittelinduiirie mit 49, die Jnduftris der Heiz- und Leuchtstoffe mit 4, dir chsmiiche Industrie mit 2 kindlicbm Arbeitkrn und der Bergbau mit 1 Arbeiter unter 14 Jahren.

Literatur.

Im Verlage von P. Staakiswicz' Bucbdrucksrei in Berlin ift in Broschürkniorm ein Sammelwerk unter dem Tits! „Landes- bebördlich Arb€_iterschu vorichrifien“ erichienkn, deffcn analt der Tits! Er_icböpicnd snnieicbnet. Dixie landesbebbrdlichén Arbeiterichußdorickoriiien sind im Reichsami des Innern zuiammen- gxiisiii worden 50 dem Zwrck,_ um disselben in übersichtlicher YndrdnUng nicbt nnr d:“n Bedördsn. iondern auch den Pridatiniercnenien ZU- gänglick: 311 111015311. Z1 dieism Bebuie mtbäli die Broicbüre in einsm ersten Tbeil in tabeUariicher Form eine Nachweiiyng der auf (_Grund des §1200 AbsaizL (bazw. der entsprechenden Vorichriften dar alteren Fassungen) der Gewrrbeordnung oder auf Grund dss LandeSrecbts durch Anordnunz_d€r Landes-Zentralbebörden oder durch Poiize- Verordnungen erlanenen Vorschriften, die den Schurz der gkwsrblickxen Arbkiier bstreiien. Die Tabelle brzsicbnet die Industriezweige, für welche Vorschriften Erlaükn smd, die Behörden, welche die Vor- schriften erlassen babxn, „sowie den Bezirk ibrrr Gültigkeit, und giebt kurz den Inhalt der Vorschriften an. An erster Stelle führt die Tabelle soick): Voricbristeman, welche aUgemein_ oder für mebrkre Industriezweige gemeinsam erlassen sind, an zweiteriolcbe, die nur für einen bestimmtcn Industriezweig gelten. Der zweite

Theil des Sammelwerks giebt die rrichtigeren der im ersten Theil-

zusammengeftellten Verordmxrgen im WZrtlaut wieder._ Die Broschüre

ewinnt dadurch ein allgemeines Intereiie, daß sie nicht nur die im Königreich Preußen, sondern die im ganzen Reich€ erlaffenen Arbeiter- schußvorschristrn behandelt.

-- Das Bankdewtßeiesß vom 5.Ju1i1896. Aus der Praxis und für die Praxis insbe 0nder€ des Handelsiiandss erläutert don Zuftiz-Ratb 1)r. Riesier, Bankdirektor in Berlin. Verlag von Otto Liebmann, Berlin. Preis geb. 2 .“ -- Dieser Kommentar zum Depotgeieß ist in erster Linie für den Handelsfiand, und zwar ins- besondere iür den praktiicb tbäiigen Banqmer und Bankbeamten be- fiimmt, dem er übkr 011€ praktisch wichtigen Fragen des Bankdepqt- geichäit€s eiygebend Auskunft ertbeilt. WZch aui rechtliche Fragen ist der Verfaffer eingegangen, jsdoch treten die juristiscben Erörterun en mehr in denHintergrund und bilden nicht die Hauptiache. _Jmmer in wird auch der praktische Jurifi sicb haufig mit Nasen dte1€s K_om- mentars bedienen können, dessen Veriaiier aus e_ixiem Born reicher Erfahrungen auf juristischem wie 0117 banktecbmicbem Gebiete ge-

schöpft bat-

- Der Eriasanivrueb ausVermöÉensbeschädigungen durcb rechtmäßiae Handhabung der taathewalt. Drei öffmjlicb-r tliche Studien von 131“. "111". Gerbqrd Anichüß, Regierungs- ffeffor und Dozent der R ir an der Umberfität Berlin. Karl Heymanns Verla Berlin. Preis 3 .“ - Gegenstand dieser Abhandlungen ist die eantwortuna der Frage, ob an) abgesehen Von den Fällen in denen auf Grund besonderer R tsvorschri en, wie sie xablr ck in den Enteignungsgeseven enthalten md,_ nt- ichädigung zugesichert, ein allgemeiner Erfaßaaiprucb “& en ist aus Beschadigmigen, die durch legale Handbang de_r_ taathenmlt entstanden sind. Der Verfaffer vernxtut drei,; rage in der ersten Studie über „Staats Walt und Emzelrecbt im _iaaie de_r Gegenwart“ grundsäßliä; sowoßl gegenüber dereTtesesgebertscben tyre der verwaltenden und der rrcbtsprecbenden Tbättgk des Staats, in- dem er namentlich hervorhebt, daß auch der sogenannten vollziehenden Gewalt des Staats gegenüber keine_ .woblenvorbenea Rechte“ be- stünden, deren Verlesung durcb recbtm Yge Handhabung der Staats- Yewalt einen Ersayansvrucb begründep unte. Jnderzwetten Studie egi sodann der Verfasser dar, daß insbesondere_ das gemeine deutsche Recht einen generellen Ersavansvrucb aus Bescheid ungen durch recht- mäßige Handhabung der SiaatSaewalt n t kenne , und daß die gegmtbeilige, in der Literatur_ und in der Re(btsvrechung zu Tage getretene Ansicht der Begrundung entbehre. In der brüten Studie endlich erörtert er ausfuhrlich, daß im Gegensatz zum

nur _1784' (1595: 1997) ver1auÉ_wurde11. Besekt werden konnten *

uRÖthnYallerk-WMM det§75ker WWW _ Landmbt nnd UMOM vom 4. 1831 dem Einzelner), deffen Privateigmtbum „durch eine

_ der Verwaltung geiabrdej wird“, ein Ansvrucb auf Ent- schadisuu aus dem .Gesammvermözen' zusteht. Es wird dabei nachgewi en, daß nach den Beitimrxnxngeu der Kabineis-Ordre von 1831 der daselbst ausgxsprocbeue __Entfchadignngsgrundsas nur noch im Ge- biete der polizxiltcben Verfugungen zur Anwendung kommt, daß aber auch auf diesem Gebiet die Anwendbarkeit des Gnmdsa dadurch erbeblieb eingeschränkt isi, daß nach A. L.- Art. 1 22 §§ 1 und 2 jeder Grundbefiser sich den geseßlichen Eini_chränkungen dss_ Eigentbums unterwerfen muß und für Einschrankungen und Belasbgungkndieikr Art Entschädigung nur dann verlangrn kann, wenn sie im Geiey ibm ausdrücklich vor- bebaljen wurde. Obwohl hiernach der Grundsas der Entschädigung für rechtm" ige Handhabung der Staatégewalt sebr erheblich ein- geicbränkt i , spricht sich doch der Verfasser dafür aus, daß dieser Grundsas überbauvt zu beseiiigen und durch dsn im gemeinen Recht geltenden Grundy“; xu erseßkn ici, nach welchem aus Vexmögens- beichädisungen dur-L rechtmä ige H::ndbabung_ _dkr_ öffentlichen Ge- walten ein Eriaßaniprucb nur dam) 5ulaiiig_i€m 7011, 1173an d11rch aukdrückliche Gessßeöboricbriit ein wichst" Anipruch aus BiÜigketts- gründen eingeräumt iii. _

- Tor Hedberg bai im_ Vkrlage von Albert Abu in Berlin, Köln und Leipzig einc; pbilowvbierende Erxäbluxig unter dem Titel ,Judas' Cricbeinen laßen, welche der Verfaner eme „Passions- Jfckyicbte“ nennt. Tie Erzäblung, Welche in en eerziebung zu _dem

andes des Heilandes aui Erden iikbi, ma 1 im Ganzen emen würdigen Eindruck; aber dir bib_cboiogiicbe Begründung_der Vorgärxge, in deren Mitteixunkt der Apostel Judas Jicbariotb iiebt, bat saft durchweg einen mystischen Beigeicbmzxck, and die ganze Darstellung der ieeliicbm Vorgänge reicht troß der ichbnen und vdetiicben Sprache in ibrer Wirkung auf Serie- und Gemüth nicbt Entfernt an die schlichte Erbabenbeit des Bibelwortes beran. _

_ -- Die Kakteen-Liebbaberei iii ie_it Einigen Jahren bei uns wieder im Emporblüben begriffen: rin Eriolg, an de_m die bissige .Grseslsckxxit der Kakieenireunde' und die .Monatéicbriit iür Kakteen- kunde' (Verlag von J. Neumann in Neukarum) sich ibren Antbeil beimeffen dürfen. Auch die Wiiienicbzxfx b:! Fch__in der_leZien Zeit mehr mit dieser eigenariißen Pilamzeniamiiir beicbaiiigi. Bisher aber fehlte es an einem umiaiienren Werke, wslcbes Beichreibun en der vielen Arten und gleichxeitixz einr genaue Systematik 0er akieen- gaitungen böte. Nach langjadrigcn und eingehenden Sirzdien in den Yößten Sammlungen des Jn- 11111" _Auslandes bat 1,115 mm der

oriißknde der oben enannien Gsieilickpaii und Herausgxber jener Monatsschrift, Herr Froieiior 131. Karl Schumann bierielbid e_ni- schloffen, ein derartiges Werk abzuiaiien, welches unter dem Titel .Gesammibesckoretbung der Kakxeen (1100031801110. 08.0180 0 8111111), mit einer kurzen Anwei'ung zur 5136808 der Kakteen von Karl Hirsch", im Verlage von J. Nkumann in Neudauim (Pro- vinz Brandenbur) zu ericheinrn begonnen bat. A1]: zwei Monate wird eine reich i ustrierte Lieferung (Pr. 2 .“) 011208025811, deren erste bereits 1301112511. Ein Probebogsn, wrlckokr k1118n Uebkrblrck über die Art der Abiaffung des ganzkn Wtrst bietet, w_1rd Von dsr Zeyaynten _Pérlagsbuchbandlung jedem Jnxer€112mtcri um'onst und 506712: gc- teett,

Gesundheitösveseu, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

Großbritannien.

Drr 1309.01 01 sgr1001iurs in London bat unter dém 7. d.M. eine Verordnung erlaffen, nach wsichxr Vom 15. September d. I. ab 'die Einiubr von Hunden nack) Großbritarxnien nur nach Vorgängig ein-gebclikr, von dem 1301101 01" sxr1001101€ 'in London zu ertbeilender GMebmégU-g gestattet ist.

Handel und Gewerbe.

Der Zeniral-Ausschuß der Reichsbank versammelte sich heute Vormittag 10 Uhr. Der Vorfißends, Präfideiit des Reichsbank- Direktoriums, Wirkliche (Geheime 92011) 1):". Koch, bob__im Amchlufz ar] die Zahlen der leßten Wochxn- Überitcht hervor, dax; die Lage der Reichsbank 7111) weiter erheblich vsrbefferi babe. Ti? Anlagen seien um 59 Miliionen kleiner als 111 den Jahren 1896 und 1893, das Metall um 3 bezw. 45 Millionen größer als in den ge- nannten Jahren, die mit 91,1 Pro. durch den Baar- vorratb gedeckten umlaufenden Ban noten um 3 Mil- lionen geringer als im Vorjabrs, die Noten-Reierve um 7 Millionen größer als 1896. Der (801110017011) iei seit der [651011 Sißunq um 65 MiÜionen gewachsen, obwohl bei den ungünstigen Wechselkursen nur ciwa 8 MiÜionen hätten an- gekauft werden könnsn. Eine erhebliche Jyanipruchnahme der Reichsbank sei für__ die nächste Zsit kaum zu Er- warten. Eine Diskuiiion über_ den Gegenstand fand nicht statt. - Der Zentral-Ausichuß stimmte der Absicht der Reichsbank-Verwaltung bei, die entsprechende Ausdehnung des Wiitwen- und Waisengeldgeseßes vom 17. d. M. auf die Reichsbankbcamten in Antrag zu bringen. Nachdem noch eini e Beleihungsanirägc genehmigt worden waren, wurde ges [offen.

Die Wocbxnüb icht der Néicbsbank vom 22. Mai 1897 zeigt 511 einem gesammten affenbestand von 965 150 000 (1896 961 404000, 1895 1 128 735 000) .“ der Vorwoche gegsnübcr eine Zunahms von 14 376000 (1896 0011 13163000, 1895 von 13 404 000) .“; der MeinWestxmd von 929153000 (1896 925 800000, 1895 1090878000) .“ allein hat sich um 15 99100011896 um 14 759000, 1895 um 12 545 000) .“ vermehrt. Der Wecbielbeftand im Bcirqge von 566105000 (1896 627 896 000, 1895 504 963 000) .“ erscheint um 11819000 (1896 Zunahme 9 295 000, 1895 Zunahme 7402000) „“ Verminderi, und der Bestand an Lombardforderungen von 98073000 (1896 93 260000, 1895 68254 000) .“ um 2626000 (1896 Abnahme 4871000,_ 1895 Zunabme 170 000) .“ niedriger als vor ach_t quen; auf diesen beiden Anlage- konten zusammen ergiebt sich 011,0 ein Abijuiz um 14445000 (1896 Zunahme 4424000, 1895 Zunahme 7572000) .“ Auf passiver Seite ist der Betrag der umlaufenden Noten mit 1 020260000 (1896 1023089000, 1895 1027 210000) .“ um 24183000 (1896 Abnahme 25112000, 1895__Abnabme 24 033 000) .“ _verm'mdert, während die sonstigen täglich ialligen Verbmdlicbkeiten (Gtrogutbaben) von 505 768000 (1896 548 753 000, 1895 566 098 000) .“ um 27431000 1896 Zunahme 43161000, 1895 45262000) .“ ju-

genommen ba en.

Tägliche Wagengestelluu_g für Kohlen und Koks an der Rubr und in Oberschlesien.

An der Ruhr find am 24. d. M. gestellt 13 002, nicht mbtzeitig

gefiellt 25 Wagen. In Oberschlcsien sind am 24. d.M. geitelLt 4175, nicht recht- zeitig gestellt keine Wagen.

Zwangs-Versieigerungen.

Beim Königlichen Amtsgericht 1 Berlin standen am 24. Mai die ua bejei neten Grundstücke x_ur Versteigerng: Muskauerftra e4 , dem Staakermeifier Fr. Ni_mscholz eböng; FläÖe 10,14 3; upungöwertb nicht vorhanden“ unt dem_ _ of von 164500 .“ blieb Kaufmann Mar Baron zu Berlin Metfibtetcnder.