111 der Eisenbahnen ' 3. von Kirchberg i. Hungrück nacb Hermeskeil, 1). von Primsweiler nach Dillingen der Koniglichcn Eiscnbahn-“Direktion zu St. Johann- Saarbrücken
übernagen wird. _ .
Zugleich brsrimme Ich, dax; „das Recht zur Enteignung und dauerndkn Vrschränkung dcrxcnigsn _Grizndytücke, m_elche zur Bauausführung nach de:“. Von ancn fevtzumßmchn Planen notbwmdia sind, für die unter 1 bis 6 und 8 bis 11 be: zcicbncten Eiicnbahncn _ bezüglich dcr unter 31) und 88 K_Uf- gsfüdmn LiUicn von PétkkÖdO-kf iiach Ober=PolaUti (Grim- ibW 1:71?) von Scha71deiad nacb Orbisfclde für die im dies: fcirigeii Staatsgebici iiclochsn Tdcilstrkcken _ nach den geses- iichcn Bcßimmungcn Anwcndung Under: soll. __
Ticirr Erick; isi i:: dcr Gcikßéammiung zu veroffent- liÖM.
Zisgriiß, dcn 16. “JUN 1897.
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OesterreichUngaru. ' rr .Kzii-cr cmviing «m Zwimtag dcn deutschrn Box-
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Großbritannien und Irland.
'I. . ika: sick) gesicrn WUTWJ, wir „W. T. B.“
Lcerg der Kaiserin Fr_icdrich, dcr €:r'. ::; Zchlcsivixi-Hoiitein nnd der ' DOT“. Battcndci'g von Windior nacb Ungrbiwsrr MC::ickhenmcngc 11011? sich
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di:“ Köxiigin mit begeisicrtsn Kum: Tie mii Vliimcn dcitrciitcn uiid * einen ize'i'rlubcn A:“:diick.
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genommen hatte, empfing Merhöchftdieselbe im Drawing- room des Schiosses die Fürstlichen Gäste und crtheilte später den indischen Fürsten und den Vertretern der auSryärtigen Staaten Audienz. Abends 83/4 Uhr fand im Buckingham- Palaft ein Galadmcr statt, an welchem die Königin theilnahm; Hieran schloß sich um 10 Uhr ein roßer Empfang„bei welchem Ihrer Majestät die Erfolge der remden Fürstlichketten, die Deputation des preußischen 1. Garde-DragonerZRxgirpents (Königin von Großbritannien und Irland) und die indischen Offiziere vor cstellt wurden. _ Das O crhaus nahm gestcrn einen von dem Earl of Kimberley unterstü teii Antrag Lord Salisbury's, drr Königin eine (8111 wunsch-Adresse zu Widmen und die- seibe in ('0rp0r8 zu Übrrrcichcn, einstimmig cm. Das Haus vertagte sicb sodann bis Mittwoch. _Jm Unterhause derm- tragtc der Erst? Lord dcs Schaßamts Balfour gestxrn gleich: falis dic Ueberrcichung ciner Glückwunsch-Adrejse an die Königin, weicher Antrag von Sir W. Harcoyri untcr: siüßi wurdc. Dillon protcstterte gegeii _ die Adresse, an wclciier die Jrländcr fiel) nicht bethciligsn könnten, und erklärte: er und seine Partei würden gkgrn die Adrcffc stimmen, aber auch nicht für Linon. etwaigen Untsr: antrag, Sir John Redmond brachte MZLU Unicrantrag rin, worin erklärt wird: Irland hade wahrend der Re: gicrang der Königin an Hungersnotk), _C'nivdlkcriing, Armuih und an einer fortwährenden SUEpcn_ndn Keiner “konstitutio- MUM Freihciicn griinen: dabsr_ _181 das Lk1schk Volk UWUfkiLOCU und außér stande, Uli) dcr Jubclfcier an: zui'cblicßcn. Dcr Unteramrag wurdc abgslcimi und darauf dic Adrrsfe mit 459 gcgsn «14 _Stimmkn angenoxiimcn. €*de aciangir der Antrag des EMM Lords ch Schuß: arms, daß die Adrkffr durch das Gssainmthans' i_ibrr: rsich1 irxrdcii sow", mit 411 argen 41 Siimmcm dcr iri1chcn Naiioxiaiisikn :nr Annadms. Sodann grncbmiqte das Haus “Oi: ;xvcixs Léiimg dsr B0], dctrcffrnd die Ziiiaffung dcs merriirdrn Maß: UID Gcwiäzisswstems imd vertagw fick) darauf did Nidrgcn. _ . “Dic dmxiicios „London Gazettc“ VM gcytcrn v:“i'oftkntlicbt 438278ich§ NUL ;sickzn 22719 871, Mickie aus Anlaß dss Jubiläiims dcr Kéxiqin vxricdcxi 111027871 iirid. Tsr Vrinz_v-ori Wales wurdc :::m Größmsisicr Uri) ovrriirn Ritter drs GWZÜ'LUZCJ des Vati): “KIL";M von Zuchicm-Codurg und Goxiia zum '“,crnaxmi. Außerdxm wnrden sechs neue "'.KÖni-grrickzs krciii iind sämmtiicb-x) ircmirr: ' To::i „mi: ÜRiÖiUß do:“. Zit" Tdiiaid "Smith, dcm " 2107. Caiiada, zi: VFLTZUOÖCUL ch Grdsimrn “Dax; Krirgsamt girbi fcmsr dir .in:su Edyard von Zackzirn: Weim3 zum * *Im Boxiodaftcr ili Wirn Sir „Horace ." “aiicr in Zi. Vs:? Iburg ZirNodcrick , - 12;- WL- V3!H-Trd671s vsriicbsn worden, ". Nich EZMM ZUM Mixer dcs Vaih-
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gciii;id€i Wird, €).“: wichs dcr Krisgß-Minisicr dem dortigen Maire, welchcr warm f:"ir dir Bcfssiigiing Nancvs eingetreten war: er Priifc gegenwärtig dime Vorsingcnommenkxcit dieJragc: rr Mido sick) dcr Emscheidimg des Oberstcn KricgNaiixs anicblixßrn und sich daraiif bcsckyränkrn, dir Sch1Ufzfdig€rimgrn dss Obersten Krichraths drr Kammer VOTZUngOn.
Rußland.
Tor Erbgrdßiicrzdg von Sachsrniii_,_wir „WTB axis Zt. V;"Ursduro, mridct, H1 18.511119 drs ru11i1chcn Tragdnrr- Rs.;imcms Nr. 30, dcffcn Ciixf dsr (J!“Oßizcrzdg von Zaciiicn iii, chchr worden.
Italien.
Tor Griirroi (.*?iraf Mordzzd dclla Norra, dsr ältestr Liizisr dcr italicniicdcn ANTIK, 1qu, wis ,W. T. B.“. mrldri, ICsLCkU aus Anwi"; ssincs iirimzigswn (stiirtsiiigs (in Tri)": gramm dss T6U1schcn KIiirrs cri1cxlx-cn, worm L_lürridcixit: Drrieibs dcm Griisrai srinc wärmx't-cn Giiicktviiii'cki-x chrmeli Und. die Hdffiiimg ausspricht, ZZZ dis TiMslI dss GMLWLÖ stimm Königs und fcinsm Vossiiandc iwci) [andi J&iirs "cr: imitrn dicidrii mögen. AUT!) zahircichs aiirrrsTric-grammc imd dcm (Zöciiemi zu scinrm Grbmistaqc zugrgang-cn.
Tic Tcputiricnkammer sc :e gcsicrn dic Bcraiiirng des Budgets ch Ministeriiims dss 31171er Yori. Javircicbk Redner für und gkgcn dir NrgirrUNg Ergriftexi das W071. Als Grgmr traten namkniiich dir Trviiiirisn FOrii-Z und Vaccclii ani, ;u GUiisten Orr I)irgisruxég sprach dsr Mviitirtc Marixiii.' Vor dcr NÖÜÄMMUNZ 7.12.5727 Trr Mi::isicr-Präfidkm di Nudini das Wdri. Er désiriU, O:"Z cr xici'ÖliUiil sci, sigi) ÜUf hrirrdgcre VJL'TSLZKTTZK ::; sLÜZZOU. E17»: uriéxaus girichartigs, iiach ' i'ser ET'LLTTT; ÜUsÖÜUiTLZCU i:“. (TUM FL'QZM ciniZc Majx-rixäx ZZZZ keinem cUropäiiciMn Parxamsnt. Tas, war:: .. “ sci aker, daß die McdrixciiÉ-grur-r-s: der c:".“L. .. in welchen sich die VÜÜQMMLZVITXÖZZY . einig ssicn. Er fordere die Kamms'r a;", x:»? chaiirisn Cariani cingcbracdxs Txe-H:-::-:;:"; 277-333“; welch? Fame: Tir Kammrr diUiZ: c:? Iiir; '*'-F?“??érxxxx-x" wrickyc dic Unabkiängigkcii dcr Exkiéxxkxi, “«... ' . geht zur Bcrathung drr eiméin: «(23.7125 ;».
Innern üdcr. Hierauf fol.»? Ti- ' iiber die TÜJSSOTÖUUWJ (Fariaxi. gegen 133 Ztimmxn ÜNJMOMMEK
S*chw:iz„ Jm Ndiiomirx'; ' damon) rinrii Ikkrrx “
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Sinne de; Veseiti ung der Verpflichtung ur Annahme aus: ländischer Silbermanen, deren Metallwert dem Nennwert], nicht entspreche, verlangt.
Türkei.
Die Kaiserin Eugenie wurde gestern von dem Sultan empfangen. . ' Gestern fand, dem „M. T. B.“ zufolge, tn Konstantinopel eine Konferenz der Botschafter statt„ woran fick) die sisbcnte Sißung zur Fortseßung dsr Friedensvcrhand- lungen anschloß.
Wie das Wiener „Telegr.:Corresp.-Burcau“ erfährt, dürfte die Pforte der neuen Festseyöxing der Grenze zustimnxen._ Djs Grenzberichtigung gehe bis eßowo und gebe d_er Turkei eine militärisch vorzuglich gesicherte Grenzr; dieselbe nehme Griechenland kcin bewohntes Gebiet, mit Auan?me eines kußowallachischen Dorfes. Zn diplomatischen Kreirn bestehe dir I)ieinung, daß, falls nicht unerwartete Weigerungen von der einen oder der andercn Seite „erfolgen, rin baldiger Friedensschluß zu erwarten sei. Schwrerigkeiten seien nur bei dcr Durchfübrun5cz der Friedensbcdingungen, namentlich derjenigen bezüglich der äumung Tbcffaltens und der Zahlung der Kriechentschädigung, vorauszusehen. ' _ ' ' Einer amtlichen Bekanntgabe zufolge diirfen die Griechen, welchc infolge des Krieger die Türkei verlosen haben, vor dem Absäiluß dcs Fricdens nicht dahin zurückkehren.
Anterika.
Der Präsident Mac Kinley dat, Wie „W. T. B.“ axis Washington mcldct, an die Königiii Victoria ein Schreiben gericbtct, worin cr der Konigin_1m Ngmet] _des Volkes der Vrrcinigtcn Siaaien die herzlichxtcn (Hlizckwunjche zu ihrem sechzigjäkiriacn Regicrungsjubtiggm enxbieixt und besonders die JroundsÖaft, welch? dir Kdmgm fur die Ver: einigten Staaken omvnndc, Und dichicdrnzsltebe, weiche sie bei vcrschirdcnen wichtigen Gelegenhritcn gezeigt habs, ruhrycnd brrvorhsbt. Tas Sckyreidcnistuntcrzrichnet: ..1'0nrJ00cii'r16nc1 1111191111 3180 i(iiiisz'".
Afrika.
Nach “cincr Meldung der ..Timrs“ EUS Johannisburg vom 19. d. M. betruarn die Staats-Einnahmen der Südafrikanisckzrn Republik fiir den Monat Mai 400000 Pfund Sterling, dic Qluögabcn 556000 Pfund. :Die Eirikiinftr smd um 50000 Pfund ziirückgcgangcn.
Parlamentarische Nachrichten.
DU dsr Heutigen (“234.1 Sitzung dcs Reichstages, wrickxrr VOL" Staatssekretär des Jnncrn, Staats-Ministcr Dr. von Boettichrr Und drr Minister für Handcl und Erwerb? Brefeld bsiwolmicn, theilt? drr Präsident zunächst den Ein: gang der Verordnung, bstreffsnd die Nusdc'bnung der Arbeiter: siiiixsvorsckwifirn uuf dic Kdnfckiidiiöarbeitcr, mit.
“Nui der Tagesordnung stand die dritte Bcrathu11g des Entwurfs Lines Gesrßrs, betreffend die Abande: rung der Gewerbeordnimg, auf_Grund der_Zusammrn- ixcilnng dcr in zwcitcr Beraihung gefaßten Beschlune. _
An der statts betbeiligien 'ich bis zum Schluß des Viartrs awßer dem Staatssskrcrär drs Innrrn, Staats: Minisicr Dr. von Vortiichrr dir Nigg. Richtrr (ift. Vdikéd.) Und 111“. Vielhaben (Neformp)
_ AUf dsr Tagesordmung dcr heutigkn 197.) Sißzmg dss Hauics der Ädgédrdneten, „mélcher _dkr Ministr; dcs Znnrru Jreihrrr von drr Reck? beiwohnte,1tandzunachii dis zwriir Abstimmung übrr den (HrseHe_n_iwurf i:: Ergänximg und Adändrrang von Be_1t_tmmung_€71 iibcr Vérsammliinch und Vrreine. Dieielbr vollziebi sicb iii drr Form der dritten Lcyungen, d. h. mit General: Und SpezialdsbaiiZ. Anträge_liegrv nicht vor._
Z:: drr Genrraldiskusidn Erhält zusrit das Wort
Arg. .Hdirécbt (iii.): Wir [*.*-36:1 ?"ür da? (Heiss in der_FW- in dsr €? JUZ drr KommiisidnxrrratkUnZ brrrer-Jaangkn iii„d:,§ ddrixr M31 g-thimmt, TWS dx-F- rrii drm Erakén Limkurg-Siiruu: „".;er Zsr krixi-xrdgtiv-kn Parisi ar“. dis Annahme gxknüpftxn Vordxbalxx wir (“3821 dafür giiiimmr. w-xii wir das Gss-xxz in di€s€r Form iücxix-x nüßiicbs K01r5ktu: Unisrrs Wrixin§r7ch1§ kalixn U71: ;zUcky drr Mkinurgxtrk. daß" Ti? Rxgirryng und di? erisrdxiirs Paitx: im Héthkxauxs Wik! tkérxw, €:“? UnrkräKdrrt xanré-Zmrn. Wzr ?rerxn, da sn!) nicki? Zs- ÜKDZTT kat. iti gleicbör W803 a::i; ['S-„LTC itiIMHri. Ick bin absr TN"; m:“ixx-"n rdliriicbcn Fréuxäkcii zx; dxr ErkiärUr-z a:?dxückiicb crmärbrixr, daß wir an disiér Faßuxg TSI? (&??st isiLÖZTT-xn und j-de x_xwaigx Ziimytbxnx, TiiLCk kreixsrxn AMANN; uxzieiks Vérxamx'x- lUng-H- U.".d TirrLiNH-rkchZ €1k11ZMÜ1Z aiiékénxn wxrdexi. Ick .*.Skc TisiS Erkläruyg ai» rr:i[ iH der Anmizmx, ii? gxlexrntitÖ dsrirkirét !rUtds. i(itiwmr TTYTZZHSUTTFTM da:? r-"d wil], al:? rrärs ai,";b rmx rin Tiki! Unix:“: P.:itéi 1. Sikk? Aérdexiing de:“- M?SHCZ ig: “SWR:“ d:: An::äzs, rri-Z 0-2 Ei?: in AULIN Zkitxllt find, OTN“ iir! Sinx-x ds: UrirrÜNziiÖZN Régixrxrgxrdrlaxö FU baisn. Ick »Wie dir Erkläriing aus: d::ruu: 7.1“. rr-xél wir die Vérxntirditizns äbléi'nxkx MQ '“ rin? VNLZKZFWZ *ixiér 75577198, "dé? mtr aux Liner du7ch- QU?“ irrigsr'. Tkrraxéixx-MZ *.*-: ZN: rrZrks. ___ „ AZ.). Richi: i,;k. V: : .;: JH *L.:-[T€ €“; ?'Ür urzUlaMz, CZK? "7 “ ***.Zär-Mrrz; JIrzUr'.“ „517. 125712 daß '."12 im ©8163 ausdrUÖ .-.7:*'ii-"::r krirx. Man b;: “?ck 31.15 “di? Ndkddruticbe BUNTÉVN?
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entwurf in eiiier orm zur_ Ibn?" (den Natwnall beralxn) nicht genebm_i weil die„Mebr- beit schli [ich nur von wenigen Stimmen abhangt. Wenn die Vor- lage im ocbsommsr_ aus dem Hmenbause in abgeanderter Form zurückkommt, so wurde damit _nur neues Oel ins Feuer ge- gossen und das Volk beunruhigt werden. Welches ist denn die Stelluxtg de_r Resierung zur Sache? Die Regierung sollie eine Erklarung abgeben, ob sie die Vorlage zurück- ziehen will. Wie will die Regierung im Herrenbause sich ver- halten? Will sie die Beschlüffe des Abgeordnetenhauses Vertreten? Unter den obwaltenden Verbältniffkn soUte man Bedenken tracxkn, eine Verfaffungsänderung Vorzunebmen. Der Herr Minister Freibkrr von dsr Reck? glaubt brbaupien zu können, daß dix Meinung des Volks auf seiner Seite stehe: er sprach Von der Abreckonuna drs Volks. Drki Wochen find ins Land gegangen, und dir Wahlen haben einen Zug nach links gezeigt, so stark. daß man gar keinen Freund drs Vereinsgeskßes aufzustelien gewaai bat. Sogar in nationaliibe- rale'n Versammlunarn war man der Mxinuna, daß kurzer Prozkß ge- macht und jxtzt alles abgslebnt werdxn müffe. Machen Sie krrzen Prozxß und lrbnkn Sie diksen Gesetzentwurf einstimmig ab!
Abg. Graf zu Limburg-Stirum (krns.): Die Brmsrkungen dos Vorredners geben mir Anlaß, Von unssrer Absicht, zu schweigen, abzugsben und Einiges zu rrwidern. Bezüglich der Verfassungs- ändrrung schreibt die Verfaffung nicht Vor, daß dazu ein besonderes Gesetz nothwendig isi. Diefsr Wes ist zwar möglich, aber man kann aucb iiber das baireffrnde Gries, welcbrs die Aendsrung enthält, in der vorgkycbriebenkn Form abstimmen. Dir Verkrabrung des Herrn Richter war also eine ungrreckytiértigte. Auf die Methode, wie Hkrr Richter die Dinge bchandeli, kann ich nicht eingehen; fie liegt darin, daß man bei ihm nicbt wsiß, ob kr mrbr Jonrnalist oder mcbr Parla- mcnrarier ist. Als Leitartikelschreiber bat er ganz richtig grhandelt; :'r rrizt zur Antwort, und dann hat er als Jour- nalist Stoff. Wenn wir auch noch größere Entschirdenbeit bei dir RegikrunZ wünschen, so erblicken wir dock) in dieskr Vorlage dm Anfang emer energischen, beffercn Politik, die hoffentlich nachhaltig sein wird. Gegsnüber dem Lob? auf die Rede des Herrn von Boettiche'r Erinnere ich dix Herrrn aus dem Reich§tage daran, wie deräcbtlich Herr Ricbikrdamals im Rricbstage die R??? dss errn don Borttickoer brurtbetlt bat. Herr Richtkr weiß die Sachsa gsscbicki zu gruppieren, er ist ein hochbegabter Viann, aber er ist doch immer bloß ein Journalist. Ibm kann man kein politischcs Géwickyt bkilegen. Hätten wir Lin parlamrntarischcs RégiMSnt, dann müßte das Parlament der- iagt wcrdrn. Aber so Wkit find wir in Prkußen, Gott ski Dank, noch nicht. Wir könnkn dis Ykinistcr vvrladen, eine Vorlage zu Vér- Tbridigkn, abe'r wir könnrn nicbt einkn besiimmien Vikuistkr doriordetn. Auf di? politisckkn Kombinationrn kann ich mich nicht ernlafikn. Bezüglich der Vorlage haben wir unsere Erklärungen abgegkben. Wir wkmscbrn, daß die Vorlage an das Herrnbaus geht und ddr_t_ qsändcrt wird, wsil disse Vorlagk. wic fie bier vorliegt, uns nicht grsaUt, und Weil wir sich€r sind, daß fie nicht Gésktz wird.
Aba. Rickert (fr. VW.): Danach wird akfo hier mit Hilfe der Nationallibk-ralen «ine Vorlage zur Annahme zu bringen versucht, für wklcbe die Mehrheit des Hauses nicht zu haben ist. In das Geiss muß einc_Brstimxnung aufgenommen werden, durch die der Wortlaut der ersaffunxzsanderung sxsigxstcüt wird: die kinfacheddppelteAbstimmung genügt nicht. Es 1011 sich nichts griinkrrt haben. Haben die Nationalliberalkn keine Kénniniß don 15811 Dingen , die Vorziehen? Dis Rrgierung sollte ddch jrßi, nachdkm die dritte Lksung vorübcr ist, ibrceSthung bekundkn. Ich frage den Minister drs Innrrn ausdrückliä): W€1che Stsliung nimmt die Regierung zu dissem Grieß ein, wie es aus den Bsschlüffrn drs HaUsLs hervor- egangen'ist? Wird die Regierung für diese B€schlüffe im Herren- au_se eintreten? Graf Limburg fiLHi in der Vorlage dM Anfang emer sirafferen Politik. Er Hdfft, daß im Herrenbause dir Vorlage Verschärft wird; man hofft, daß irgend etwas geschichx. nm dre? Vorlage auch hier zur Annahme_ zu bringen. Des- halb wars ss deffrr, wsnn nian jstzi der unglückxeligen Quälcrei ein Ende machte.
Abg. 1)r.'Freibcrr von Hssreman (Zentr.): Die Steliung drs Zrsntruxns ist wiederholt außgksprockzrn. Ich kann erklären, daß Wir der immer Auffaffung stehsn bleiben und deshalb Ebenso wie frübsr abstimmen werdrn.
_ Minister drs Innkrn Freiherr Von dsr Recke: Nicht die An- zavsunxen dsr Herren Rickert und Richter und drrkn Angriffe: auf Mitglirder drs Staais-Ministcriums ngLXl mir Anlaß zur Antwort. Sdlckoe Angriffs tangiex'sn die Ministsr nicht. Dis Könißlich Staats- rczgikiimg betrackyict fich in élstér Linie 6118 Hütkrin dcherfaffung. Sie hat sich die Fragr, welcbe": WSJ bier rinzuscblagen sei, schon ddr Cin- brmgw'rzz dsr Vdrlage Übrrlsgi. Drr don Hkrrn Richt€r angedsutete WW Ui auch gangiar; Er ist 0011 mcbréren Staaiirkcth-[Lbrérn Eben- faiis ,alzz' drr 71chtl§€xkkzkichnék wsrdrn. Die Regierung meint absr, daß d-ikii'k Weg nicht drr einzige ist, "cat"; ist von ihr für dirse'n Fall Vorgejcblagkne Weg Ebenso gangbar ist. Jeb kann vkisirhkrn, dxß mrin Kollegr ron dsr Justiz, _dkr beute durch Unwvblséin drrbindrrt iki, darchaus die's-Zr Anfick)! ift, und namens dc'r Staatérrgirrung kann ich exklarkn, das; der dort Hrrrn Richirr ddi'geschlagcne WSJ gdngbar, aver nicbt nötdig ist.
Aba. Richter: Vrrfaffungswidrig ist das Vdrgshsn nicht, absr es schafft Feine gknüzzende Klarloeit über den Wortlaut der VS!"- fassiing. Graf Lnnburg-Stirum hat [?Wir die VLitbeidigun-g dsr Regirrung übernommen. Als Lr den Freiherrn don Marschall angriff, da waren dir Töne anders. Aber ich verstehe Ls. Dcm Er_afxzi Limburg-Stisum kann ich das Kompliment .hdcbkegabi" bxzuglni; feiner diplomatischen Fähigksiten nicht zarückgxbrn, Stoff fUr die Pcrffe drau-Öt im Parlame'nt nicht geschaffm zu Wöldkji; _denn die OPVVfiÜDn hat kaum Platz in 13371 ZSiLiMJLn. Daß die Verhandlungen wäbrcnd der Krifis fortxsbmx daruber bat die Opposition sicb garnicht zu beklagsn. Sie bqt dadurch Gelegenheit, cinzugrexifen. Jn andcrern Ländcrn tritt das ganz? Ministkrium zurück; Ein ULULÖ Kabine't wird gebildet. “Aber [)in blridsn 'die einzelnrn Minister in ibrsn Akmiérn, als 95“ garnichts geschehen wäre. Solche Ministerändsrungkn blieben fruher geheim. Jrizi Werden sie in der Osffsnilickxkkit umbsrgezerrt. (Zuruf r8chts: Von Wem denn?) Von dkn Regierungsblättern. §S1r1bun ja bloß sl), als ob Sie die Blätxér nicht läsen, Ein Minister soll durch einen anderen erseßt Wrrdkn, er blsibt (1er noch
dnate lang im Amt. Das ist keine polikische Situation m€hr.
Abg. Freiherr Von Zedliß und Neukirch (fr.kox1s.): Ob L_?rade Herr Richter der Mann ist, zu beurthrilsn, was geschmackvvll kik, [affe ich dahin (stc'Ut irin. Dér zwriie Aufguß seinkr Rede aus dem Reichstage &i virl mattc'r als dir damaligL Rede, sklbst „di€_Witse_kdnnten dic Dürftigkcit nicbt Verdicken. Seine heutige Rede: 1st ini W???iitlkchkn dcr Ausdruck des Pkißfakiens, daß wir auf Grund dss ecqhettltchrn Programms, wrlches in Bielsfeld angesprockpen ist, zu Liner cmhcitlich8n ?)Te'gierung kommen. die das Pro- JÉWM sehr zum Nerger dcs Hrrrn Richter durchführen Wird. Nichts wäre verkehrtcr, als die großen Auf- FFM Dsutsckßlands beise'ite zu stellt'n, Weil gogcnwärtig eine der- („endetc Me chert im Rckcbötazr vorhanden ist. (Großer Lärm l_nks. Rufc: Zur Ordnuztg! Das ist ja ('inc nettr Geschäfts- fukaan Fortdaucrnder Larm, in nu'lckzi'm die? Worte des Redners Verloren geben. Zurufe links: Dax“; ist ja (“inc Fre'ckMcit! Zur Ord- UUNJ! Rufe rechts: Ruhe! Lärm imd santo linterbaitimg links.)
W Prasident vokn Kölli'r: Ich bökc *.)icits;eruttm'1t, das; die Worte 5in Herrn voti chliß ('tm'n Ordnunxiörnf ve'i'dic'in'u. Sie" haben 1WewkTise von mar, daß ich nicht duldc, daf; init'nd cin Yicdncr in cincr WSL Übrlichen Weise ubt'r dcn !)ic'iäxcstan odcr scinr Präsidc'uicn MZR" Dkn Ausdruck“ „lic'i'blc'ndi'te' Ykajmiiäf“ Vt'tsicbt' ici) dahin, Da" dk? 1913198 V.]iajoiität dic «"“-"'. nicbt t'icblin ansn'bt. UW?“ [Mt fcrne Be'lerdiszunn. ch) badi“ .ch'tn von :icdliv dcilbalb
WZ ?Frrdylxmg gckufknleußdlibinl' Md" "lt'llzli'iiübl'l'n.
;, . ?: crr von x(' un ". (“n [& cm*"irbit damn k" Annahme dkk Vorlage. 0 b " f Wbt bg. [)r. Lieber (Zentn): .Wir von ZW"! ist ni.!" dm; cr- ** Lt? Mann, gegcn dcn dic !!)-"Wives dm“ k'ic'te diana'o iich ixbüycn
Annahme Jelangt, die auch
mä te egen deu Vomurf der Verblendung. Jedenfalls ist es ksine nat ona e Politik, gegen die Mehrheit des Reichstages unbegründete Vorwürfe zu erheben. _
Abg. oon Kardorff (fr. wm,): Mit der Kritik des Landtages bat Abg. Bachem angefan en. _
' Ab . 131“. Bachem ( mir.): Ich babe gegxn die Angriffe aus diesem Hause im Reichstage Protest erkoben, nachdem der Reichstag in ' würdigster Zurückhaltung Jahre lang dazu geschwiegen hat, weil er als di? vornrbmste Volksvertretung über solché Angriffe er- haben dasteht. Hören Sie auf mit sdlch8n Angriffen, don dkncn wir brute einen der bittersien und empörendften gehört haben!
„ Darauf_ wird die Borlaae nach den Bcschlüffen der fruheren Leyung ohne weitere Débaité und unveränderi gegen die Stimmen des cntrums, der Polen Und der Freiymnigen angenommen. ie geht nunmehr an das Herrenhaus.
Abg. Y_rüit (fr, kons.) zur Grschäfi5ordnung: Ick) Erlaube mir, die Aufinxrkjamkcit dss Herrn Präsidenten darauf binzulenken, d::ß der Abg. Richter dkn Abg. von deliß mit drm Rufe unterbrdcbkn bai: Das ist eine Frechheit!
Präsident von Köller: Ich Habe diesen Ruf nicht grbört und weiß nicht, ob er aus dem Munde d&“? Abg. Richter 99810271 ist. (Rufe: Ja!) Das halte ich allerdings nicht für richtig und rufe deshalb dkn Abg. Richter zur Ordnung.
Es, folgt die Beraihung des Berichts der Gemeinde: kommxssioxi uber den Antrag des Abg. Knebel (nl,) auf Vor- legung _emes (Heseßentwurfs, betreffe_nd das Ruhegehalt und die Fürsorge fur die Hinterbliebenen der Gemeindebramien in der Rheinprovinz.
(Schluß des Blattes.)
Nr.?4 des ,Ceniralblait-Z für das Deutsche Reich“, berauSgrgeben im ReichSamt des Innern, vom 18. Juni, hat folgenden Inhalt: 1) Konsulat-Wesen: Ernennungen; _ Tddrsfakl; -- Excquatur-Ertbkilungen. _ ?) Finanz-Wesen: Nackyweisuna der Einnahmen des Reichs vom 1. April 1897 bis (Ende Mai 1897. _ Z) Pdst- und Telrgravben-Wesen: T€[egrapbenordnuna für das Deutschr Reich Vom 9. Juni 1897. _ 4) ZOÜ- und Steurr-Wrssn: Bssteüumx eines RLiÖZ-Beddümächjigtkn. _ 5) PolizLi-Wkscn: Aqusisuna don AUkläädkkn auß dcm Reichsgebiet. _ Anhang. Militär-Wksen: GciJmmt-Verzkichniß der zur Aussteüung don Zeugniffén über die kaabi ung für den einjährig-frkiwiüigen Militärdiknst berechtigtkn Lehran falten.
Nr. 21 des ,Eisenbabn-Verordnungsblatts', brraus- egeöen im Ministerium dsr Öffentlichen Arbsiten, vom 17. Juni, Sat folgenden Inhalt: Staatsdrrtrag zwischkn Preußen und Olden- burg ivkgen Herstellung einer Eissnbabn don Lohne nacb Hescpe (Bramsche) oder einem anderen gee'igneth Punkte der Eisenbahn von OLnabrück nacb Quakrnbrück, Vom 4. Mai 1898. _ Bekanntmachung des Rricbskanzleis, bktr. die dem intkrnaiidnalen Uebereinkommen über den Eiscnbabnfrach1vsrkebr brigefügte Liste, vom 29. Mai 1897. _ Erlaffe des Ministers der öffrntlicben Arbeiten: Vom 1. Juni 1897, betr. A11§übung des staatlicbkn Auffickpisrschis über die in das preußische Staatsgebiet falirndkn Theilsirxcken einer Eiienbakm don Lohne nacb HLsLPS (Bramschr) oder einem anderrn gesignetrn Punkte der Eisen- bahn don OSnabrück nach Quakrnbrück, sowie dcr Eisenbahn don HLPVLUÖ (WilhelmsHaVLn) nach Oldenburg; Vom 7. Juni 1897, betr. Herabse ung drr Aufbewabriingsfrist für die Rechnungsbeläge der Eisexiba r-Verwaliung;_ vom 11. Juni 1897, bstr. Abändsrung der Vdr1chriften für die? Berechnung d€r Nebengkbührcn der Faßrbéamten. _ Nachrichten.
Nr.?b des ._Centralblatts derBaquWakiung', heraus- egrbrn im Minitterium drr öffentlichen Arbeiten, vom 19. Juni, hat Folgenden anaii: Amtliches: Runderlaß Vom 4. Juni 189“, [Wir. Zulassung don Regierungs-Baufübrkrn des Hochbaufachés zur Aus- bildung bei dEr EiWnbaHnderwalfung. _ Dienstnackprichtrn. _ Nicht- amtliches: Die Bauten der Gartenbau-Ausstelwng in Hamburg. _ Versuche über die Elastizität dss Erdbodens. _ ZusatnmrnstEÜUmx der im Jahre 1896 unter Mitwirkung der StaaiI-Baubramten in Preußen entwickcltsn Bautbäiiqkeit auf drm Gkbicir des *Hzäpbaucs. Vrrmiscbies: WéttbLWLrb um Entwürfr für ein Raiöbaus in Wald- bsim (Sachsen). _ NMbauten dsr Universität in Lriyzig. _ B8- stimmung Über die? Anfordsrungen an das Söbvsrmöxkn drr Anwärter für dkn böbrrkn t€chnisch§n Eisrnbabndirnst. _ Sichxrnng von G6- bäudrn gégen Feusrsgrfahr. _ Vorlesung an drr T€chnischen Hoch- schule in Bérlin. _ NEUE Fabrbabnandrdnung für eisern“: Straßen- brücksn. _ ENJliscber Jngrnirur-Verein in London. _ NEUE Patknte.
Nrbeiterbctveguug.
Dic Mgurer in Erfurt (Vgl. Nr. 121d.Bl.), die bisher vdn dsn Mriitsrn angrsderrt Waren, babén Nun, dar .Magdeb. Ztg.“ zufolge, packzdsm die Mrister dix? Auöspkrrung aufgebohrt: haben, iirrrscits drn Adsstand brgonnkn, indkm str 40 Y Minimalstundkkn- lohn fsrkcrr).
AUS Hainöurzi 11kast di-J „Hamb. Börsenbalie', daß dis , Sambyrg-Ame-rika-Linie“ durch ibr€n Inspektor dcn SÖausr- [ruten 101:;€nd6n Vxxirag bat Vorleqsn [asssm „Dir rndsirbcnd we'r- zcichneidn SÖ'lliLlet-J Trrikxi durch Umirrzricbmmg diessö Schriftstücks in ein srstxs Albritsvcrbältniß zur Hamburg-Amcrika-Linir, d. 1), sie: stehen bei dcr Gekküfcbnfi in ständigrr Arbrit, wdgsgen ibnrn disse den na_chbenanntén Wochénlobn auIzabli, gl€ichgültig, ob fir die kinzklnrn Lkutr bysrioäftigrn könnte odsr nicht. DÜZSALU smd die Schauerleut? ver- pffichiet, sorrobl auf _Schiffén wie Lcicbtékn dcr Grseiiscbaft, unbekümmert, ob im htkfigrn odcr C11xbad:r.cr Hafkn oder auf drr Unterklbs lisae'nd, (111€ ibne'n don ibrrn Vdcgkseßtsn aufzutraqckndkn Arb?it€n_ im Siauercibktrirb zu jkdék Zeit univrigcrlicb zu derricbien. I)ie G€7€Üschafi bindrt sich, die einzrlncn dirser Lruts pro Woche nicht langer wie 6 Tags und Eine Nacht odcr währknd einrr dieser Ginndtb€ilung gleickogvertbigrn Arbritszsit znr Arbeit Héranzuziéhen, tbnkn abrr, im Falielanacre Ardeit unbedingt nötbig scin solite, für di€ U€b€rarb€i1_die ortsüblickcn Urberstunden (kira zu bkzahle'n. Das Arbeitsderhaltniß bkginnt mit dem 1. bezw. 15. Links jeden Monats und wrrd auf einem Mdnat vom Tage drs Beginns an Ein- gkgangen; Kündigung dijrlben ist gc'genseitig auf den 1. bezw. 15". Links Monats „4 Wochen vorher anzuzsigkn. Erfolgt keins Kundiguncg, so Verlangcrt sich die Vsrrinbarung stiUsÖweiacnd um emen wsrtercn Monat. Der Gkssllscbaft bleibt ab:?r das Récht ge- rrabrt, Schauerleute, die fich de'n Anordnungen ihrer Vorgescxzten widerseßen oder fich sonst unboimäßix; bétragkn, insbesondkre Etwa angetrunken zur Arbeit erkcheinen odrr den erhalténen Andrdnungsn, zur Arbsit zu kommrn, nicht folgen, ohne weiteres zu eritlassen, und zwar unter Hintansryung drr vdr- gsnannten Küpdigungszeit und aÜer etwa daraus hkrzu- leitenden Verpflrcbtungcxn; Lohnzahlung findet in solchen FäÜen nur pro radu statt. Die Gesellschaft zahlt an Lobn pro Woche: für ge- wöhnliche Schauerleutr WM, für Kornsckpauerleute 34-16, gleichgültig, ob sie in der brtreffenden Woche in Getreide gearbeitst haben odkr nicht.“ _KDie Schauerlcute sind sich in dieser Angelkgenbeit noch nicht schlü7sig gsworden.
Zum Tischler-Ausstande in Rosiock(vgl.Nr.120 d. Bl.) meldet die „Mecklenburgische Volks-Zeitung', daß Verhandlungen mit dcn Unternehmern angebahnt sind und daß heute, Dienstag, die beider- seitige?" Dc'legirien zu einer gemeinsamsn Sißung zusammentreten. _ (Fink öffc-ntltche Versammlung der Töpfer (vgl. Nr. 122 d. Bl.) fand, den .Mrckl. Nachr.“ zufolge, am Freitag Abend statt. Dieselbe
beschäftigte sich mit der Besprccbung üker den gegenwärtigen Stand des AqutandeS, welcher unter den biesiaen Töpfergesellen ausgebrochen ist. Die Versammlung beschloß, den Ausstand in denjknigen Werk- stätten, wklche bisher die Forderungen der Ausständigen nicht bewilligt baben, fortznse en.
In Des an ist, wie dem „Vorwäris' Jemeldet wird, am Diénötag Voriger Woche in der größten mechanischen „Schub- bxsdbl-Anstalt' ein AWstand ausgebrocbrn. Die Gésruen wollen eine rsgelmäßige Wérksiatwrdnung einführen und Eine Lohnkrböbung von “24 auf 30 «5 pro Stunde ?rziklen, wslchkn Fordetungen dsr Cbef nicbt beigetrkten ist.
In Gotba legten, dkmselksn Blair zufolgé, 3'2 Zimmerer des Zimmermeisters Köllner am 19. Juni die Arbeit nikdkr, Weil ihnen die Fdrdkrung eins: Lohnerhöhung von 1 bis "2 „5 pro Stunde nicht bewilligt wurde. Ein Theil dsr Arbéitsr Erbiélt 24 bis 25, Ein anderer Theil "26 kis 27 Stundenlohn.
Ueber die Bergarbeiterbeweaung im Bezirk Wrißknfels (vgl. Nr. 141 d. Bl.) wird der „Volks- Ztg.“ don dyrt gsxcbrieben: Dis LoinbLiDegung unikr den Bcrgarbcirérn des diréseitigen Wrzirks nimmt anscheinend an Ausdehnung, wir Es anfangs nichtschien, zu. Die Verhandlungen mit dem in Brirackxt kommenden acht Grubenderwaltungen baren zu einekm Ergrbniß nicbt géfübrt. Auf die Fordkrungen drr Arbriter aui Aknderung drr Arbeitsbcdingungen dabén disse Verwaltungen folgende Erklärung abgegebén: 1) Die Bxse'iiigung rer deinae- ddkr Accord- arbcit ist cbemo wie die Einführung drs aslgrmeinrn Achtstundknarbeits- tages nicht dUrchiüörbar. 2) Ein? aüséxnéins Lohnrrböbuna, insbesondere? eine Etböbung dsr Gedings, kann nach Lage unserrr Industrie iiicht gawährt WLLÖIU. 3) Die? Schichtlöbne fdilrn auf ihre Angemensn- brit im Verglcicb zu rutsprecbenken ArheitZlc-Jistungen aiif anderen Gebisten gsprüfi und Etwaige? Unzuträglicbfeiten ausgrgiickxcn wsrdsn. Vorbrdingung bikrfür ist ein frikdliches Vkrbalten drr Belcgschafien. 4) Arbeitsrausfcbiiffe sind wir gern bcrxii kinzufübren, wo sie gewünscht Werdkn. 5) Die Frkigabé des 1. Mai als Frisrtag [rbnkn wir als eine sozialdsmokrntische Partrifordrrung ab. 6) Uebrr die sdnstigen. auf rinzklr-rn WleSU geäußsrtén Wünscks örtlicher *)Txiur wird mit dkn Bklkaicbaften dieser Werks Vkrbankklt wcrden. Wir raibsn dk" Brlrgschafirn in ihrem Eigenstkn Ilitékéffé, sici) diirch Ein- flüffr don außerhalb nicht 31: folgensäowrren Schritten binrcißen zu laffsn. _ Mit disser Erklärung werden sich di? Bergarbeiter nicbt obne writrres zufrikdc'n geben. Aus dkm Braunkoblsnrkdirr, und zwar aus Streckau, wird drr .Magdeb. Zig.“ gémxldét, dai; der Ausbruch einrs allgemeinen Ausstandes drr Bergnrdriirr fiir die nächst€ Woche zu *: Wacken ftsbe.
Wie „W. T. B," aus London Crfäbri, baden di? Grubrn- arbeiter und Angestelltsn derdelsngrube donAsbington, drr größten in der Grafschaft Northumberland, gsstsrn die? Arbeit niidkrgelegt.
Aus Mailand wird der „Frkf. Ztg.“ don gsstern islégrapbiert_: Eine Vérsammlung von Latifandienbksißern iii Molinklia deschloß gestern die Zustimmung zur Forderung der ausständigén Land- arbeitér (Ml. Nr. 143 d. Bl.), bstrcffend die Erhöhung drs Tage- lokms Von 90 Crntefimi auf 1und 1,10 Lirr. Die Ausftändigen derwarfrn jedoch die? Aufnaßme der Arbxit, wrii sie außerdern die Er- nennung drr Aufseher durch die Arbeiiar fordern. Das Elrnd ist groß. Nach Budiid, wo 42 Vkrhaftungen stattfanden, ging Ka- dallerie ab.
Aus Mons eräbrt die „Köln. Ztg.“, daß drr lam]? Ansstand in dén Eisenbahnbau-Ansialisn von Brainr-lE-Cdmt.“ srit Mittwoch voriger Woche berndkt ist. Dir Arbeiirr babkn nichts Sr- r€ichi, dagegen 60 000 Fr. an Löhnen eingkbüßt.
Literatur.
Staats-, Hof: und Kommunal-Handbucb des Reichs Und der Einzelstaaten (zugleich Statistischrs Jahrbuch), beraus- gegkben vyn Joseph Kürschner, 1897. Zwölfte AuSgabe. Mit 18 Portrats, einer Fla gem, 5 Wappen- und 2 Ordenstafeln. Cissnack), Vkrlag von Kür€chnxr7s Staatsbandbuch. _ Der neue Jahr- gang rrschirn diesmal etwas wätcr ais sonst, wird aber übrral] da, wo maxi diesrs dortrsfflicbe Handbuch wsgen seiner Brauchbarkeit und Zudxrlaksigkrtt schäßsn gelernt hat, darum nicht weniger willkommen gkbelßkn worden sein. Die Angabe bat fick) drsbalb etwas Verzögert, weil die am 1. April d. J. in den militärischen Vrrbäiiniffen eingetretenan Vkrändcrmngrn und auch die Ergebnisse dsr leyten Volkszählung noch bsrücksicbiigi wcrden sdUten. Wie Theile des BUÖLI sind auch sonst wiederum Liner durchgrrifenden, die aktuelien eingreifenden Vorkomm- nisse bsrücksichtigenden Korrektur Untrrzogen Worden. Weggrlaffen sind nur dic Berücberuygsansialtrn. Eins erhebliche Vermehrung hat da- gégrn die Zahl der bildlichen Béilagen Erfahren. Neben fünf Wappen: und zwei Ordensiafeln enihäli das Handbuch diksmal 18 Portraits. Von ürstlichen Personkn sind auf den Taskin dargestellt: Hrrzog Johann W rrchtzU Mecklenburg, Regent drs Großberzogibums Mecklrnburg-Schwerin, nrbst Grmablin, Prinzsssin Elisabeth zu Sachsen-Weimar, der ErbgrrÉberzog Friedrich August von Oldendurg und seine zweite kaahlin, 1isabetk), Herzogin zu Mrcklenburg, der Erbprinz Ernst zn HYenlohe-Langenburg und stine: Gemahlin, Prin- zLssm Alexandra von achsen-Coburg-Gdiba, und dsr Prinz Günther Stzzo von Léutrnberg, Prinz don Schwarzburg-Ruddlstadt. Drei weiterck Tafeln zeigkn die Bildnisse der Stadtoberhäupter von Brrlin, Breslau, Köln, Krefkld, Elbcrfeld, HnUr, Hannddsr, Königdberg und Nürnbkrg; fis btldkn den Anfang Sinkt grpianten orträtsammlung jammilicber deutschen Bürgermeister der Groß- und * iittelstädtr.
_ Entstehungsgeschichtk dcs Rothen Kreuzrs und der Gunfer Konvention, rnit Untrrsiüßung ihrrs Bsgründers J. H. Dunant von Rudolf Müller, Prdfcffor am Königlichen Rkalgwmnasium in Stuttgart. Im Anschluß an „Eine Erinne- rung an Solierind“ don J. Henri) Dunant, VSgründer dcs Rotbsn Krruzrsuund Urbrber drr Grnfdr KVUVTUÜLU, und mit Ab- schnittkn aus drmm; Dcnktvürdigkciten. 8. 454 “Scitcn. Mik einem Bildr Dunant'ö. Stuttgart, Vrrlag von Gisinrr Und Pfeiffer. Pr. gsi). 4 «NL, „ elrg. geb. 5_ „Fi 50 „z. _ Dru Ersten An- stoß zu drr Grundung der intsrnatidnascn Hilfswereine für der- wundete? und Erkrankte Krikger, oder wie fir jest allgemein dsißen, der internaiionalsn Vereine dom Rothen Kreuz, einem Werke, das cine der größtkn Rubinkstbaten unsercs Jahrhunderts bildet, gab vor einrtxi_Méitsch€nalter ein edler Gsnfer Bürgrr, J. Henry Dunßnt rnit yeinem Barbe „Eine Erinnerung an Solferino', das soglstcb nacb senxni Erscheinen die Rundr durch die ganze gebildete ert machts. SLM warmer Aufruf zu Gunsten der Verwundeten Krirger Wurde gehört, und nicht zum wenigsten War es Dunant selbst, der'durcb skin? unrrmüdltchen Anstrengungen die Verwirklichung der dgrm ausgesprochrnrp Gedankcn und ihn: diplomatische Sanktion durch dis „Genfer Konvention“ bsrbsifübrte. Rrickye Früchte batinzwischen die d'on Dunant außgrstreuie Saat getragen, aber, während sein Werk eme zuvor kaum geahnte (Entwickelung nahm, wurde sein Name von unserem, schnekllebknden Geschlecht bald vergeffen, bis man sich Vor nantgen Jahren Elst wieder daran erinnerts, daß der hochderdiente Bxgrunder des Rothen Kreuzes und der Genfer Kondention noch unter de_n LLbcndrn weilt. Und, als woÜta man das früher Versäumte Wieder gut mackxén, so vergyht jeßt kaum ein Tag, der dem „Einsiedler Von Heiden“ nicht neue Beweise drr allgemrinen Dankbarkeit und Vrrehrung aus aÜrn Enden der Welt brächte. Eine solche Huldigung zu srineni 69. Geburistage (dem 8. Mai) sollts auch das Vorliegende Buch sem. Was diesem ein besonderes Jnjxrksse Verleiht, ist der Umstand, daß der Verfaffer, der ssit zwanzig Jabrén mit drm Begründer des 'Roiben Kreuzes eng bifreundx-t ist, in drr Lage war, aus Dunant's schrtftltcbcn Aufzeichnungen und mündlichen Ykitthxilungen zu schöpfen, oxid so manche Lücke auszufüllrn, Welche die bishcrigc Literatur über die ersten Anfänge des Rothen Krruzes noch aufweist. Vielleicht den werthvolisten Theil des Buchss aber bilden seine Zugaben: Dunant? oben erwähnte „Erinnerung an Solferino', die. weil sie dan ersten Anstoß zu dem Wkrke gab, an die Spitze des Ganzen gesteUt wurde,