1822 / 60 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 18 May 1822 18:00:01 GMT) scan diff

589

Koblenz. In diesem Frühjahrs haben die Gemeinden des linken Rheinufers wieder fleißig an den Kommunal-Wegen gearbeitet, und die Kreise Ahrweiler und Kochem stch h_exon- dersdarin ausgezeichnet. -- Die Gemeinden des Ktrchxptexs kéÉriesenhagen sind jelzt darauf bedacht, das ihnen durch die

nade des Königes Maj. gewordeneKlostergebäude, zu Wo!)- nungen für den Pfarrer und Schullehrer einzurichten. Ihr Dankgefüyl äußert fich dabei auf eine lobenswerrhe Art, denn sie wollen, ohngeachcet der Beschränktheit ihrer Hülfsmictel, die Schule dennoch so ausüatccn, daß sie das Andenken ÖKK; Königl. Geschenke:“- bieébend erhalte und ehre. -- Die Kreqe Linz und Neuwied sénd zusammen geschmolzen worden , und bilden, vom 1sten Mai an, den Kreis Neuwied; hierdurch wer- den die Adménistrationskoscen erspart. Dcr neUc Gesammc- kreis zählt nicht viel über (543000 Seelen, wovon mehr als zwei Drittheile in den simxdesyerrlichm Gedickcn Wied-Rnn- kel Und Wied-Nsuwied onnen, folglich in .,)411fichc der Po- lizei; und GEMLÖUDEVETWUUUng durch standesherrliche Beamte adminiscrirt WSWS". Em odnzxefähr gleiches VTl'HaUMÖß mixt in den ebenfalis zasaman g2s'xixx11dl„;exrctt Kr. Bsaxmsexs u:;d Weßlar cin. --- Dex“ Kwiopyyfikus Dr. Velcsn za Ahrweiler, em allgemcm geschäkztsr Alzt, hat vor wazem ein schöx1es Bei- spiel von É'Zcmeinsim: ZEICHEN. BU dcm jclzr k)U*1“sch»*Ude:1, nach zweon MißlUUJME: WEÖUMÜWU, doppelc fühlbarsn Gew- maugel, verssZc fiel) aM) der sonst bcnntwlte LMÖUWM dt'e ärztliche Hülfe. Um nun der Gcfaßr eincr solc'ycxx T::cbeh- rtmg vorzubsugen, hac dcr Dr. Vcikcn (dcr KWZMI arme Leute ganz unentgeltlich [*sßdndslk) ba'kamcr gemacht, daß je- der Bemittclte, abcr gegsmvärtizx gsldarme Citmvoßner unde- denklicb seine Hülfe nachenciysn kömns, tmdem er mir Bezah- lung des Honorars warfen wsrde, bis sm gkdxsrigerer Zeic- punkt eincrcks, als der gczxsaWMcézze. Dissein chspiele ist der Apothsker Dadmcu in Adswcxler solecicl) gxfoxgt. « Die stnffuz'tcr ?N-ssse hat einiges sten in den Güksrrransxzorc rhemanswärcs sowol zu Wasser als zu Land*:. ngachr. Die Messe sv'lbsk fisl schlechter als je aus, tmd nur die Ledsrfabri- kanten fandxn ihre Rechnung. „- Die Citrflex'msg de:“- Über- all gleichförmigcn "»“:er Exempelgsseßss wird dssmxd-x-rs in

devienégcn Thesilen dcr Rheinproviuzen, wo noch dus Cmregi- !

srrcmenr mit seinsn bedeutenden Gebühren bksfaUd, méc leb-

hafcem Danke «mfgenommen.

Magd eburg. Anz 3. Mai starb hier der seit wenigen Wo: cden emerere Chef-Prän'dent des hiesigen Kön. Ob. Landes-Ge- rtchtes und Ritter des Rothen Adler:Ordens, Herr von Kleve- noxv, an Entkräftung. In Stet7i1:__am 9. Sept. 17.49 geboren, Zweit er hier, auf der Schule des Klosiers U. L. Frauen, seine “sugeyd-Btldung, und rückte, nachdem er in Halle (“17-56 bis 1769) das Studium der ?!techtsgelabrtheir vollendet hatte, seit seiner ersten Unßeliung bei dem Oder-Gericdte oer Prdv'mz (der dama- ligen, Königl. Regierung) im Jakzre 177», durch die verschiedenen amtxtchen Stufen bis zur Verwaltung des" Präsidiums des jetzigen Kömgl. Ober-LandeI-Gethes hinauf, oh!:e jemais mxsere Stadt zu verlassen. In allen diesen Berizäitxßßen, *- wc-zu nch) außer- Dem Das Juüitiariat l'seé dem häeségcn Königl *LMTWÜNUWWF" dgs Kuraxprtum des Klosters" Berge- - das “ZZZ“:i-cekrorium d;“; Kd- mgbKonjtüoriumZ, so lange dassclde mitder da::«aiigen ?_kxegeerung Verbunden, war, - dée Absaffung und ?xéedaktixxx'x “Vs."; Magdexurger

rovjnziai-(Heskßbuchc-s, - und während der Ych'wwäiésctxen .Herr- chaft, das Präsédium des Kriminal:Gerixhtöhofsz de:; Elv-Dspar- tements gekomrm'n war, «“ erwarb er sic!) _eine allgemeixce Hock)- achtung_und Anerkennung seiner técfen Eintichrexx, seiner gedte'ge- nen Ertahrenheit/ seiner unermüdlichen PsiicbrTreue und Femes edlen, tveichen, frommen *Derzens. EL" starb aW ein Opfer einer vieljäbrigen, angestrenqten BerufH-Thätigkcit. Seme Gruft isi ihm neben der seines genaueüeu “Zugend-Ueundez, dcs perßßorbN nen Dom-Syndtkus uud Hofrath Reiche, de'cmet. Z'Uede 16V nine?

Asche! .

Münüer. T*;ie F;)eilquslje „m Dridm'a/ 3 Metlen _von Pa: derborn gelegen, ist M:" ein rsicdlicv, mtr kdlx-Lenscmrem (Hase ge- schwängertes Mineralwc-ffer, durch L*Hesi'sumO-s treue und génaue Zerlegung allgemein !z-ekanxtt, und der (??kh. Stcmtsx'ati) :iöufeland konnte in seiner praktischen Uebexschzt der vor'zxx=:xticj)1ien „Heilquel- len TeutscizlandH nau“) eignen ErfskÖLUUgLU; mit Recht debattpren:

„Was" bisher von Pyrmont gesagt wo:“dcn, gilt gaixz und im vollkomxnem“:e11 (**-érade von Driwurq. Ja es enthält, nac!) der chemischen Untersuäzung, noch etwas“ mehk an Eisen, 1'411j22i1'ci)211 Beüandtheilen und an kohlensaurem ()?-Zuse, Weichs stel) auc!) sckzon dadurch zu erkennen gisdt, das; die ;.»KnsUe Msi) wm si rker, als die zu Przjjmont, sprudelt und kocht, auch der 55e- schmack des frifcdgeschdpft'en Waffers noch geisiigcr KUWAIT.“

Schon seit einer Reihe yon “Jahren ist für die N::nehmlich- keit der Badegäsie auf eine rühmlickw Weise aesorat worden: ge- genwärtig bat_ diekHeiéqueUe (:(-sr einen noch höhern Grad von Vollkommenheit erhalten, und so werden die künftig sick) dort"ein- ßadenden Badegäste aus alien Ständen, in Rückffän der Bequem- lichkeiten und Annehmlichkeiten, sowohl Hinsicht:; der Reise durch Verbesserung der bisher schw“ zu befahrenden Wege, als des Auf.- enthalts _daselbß, noch mehr, als bisher der Fall war, befriedigt

seyn.

Potsdam. Am 29. April fand die chUng des Grund- steines zu dem, für das hiesige Garde ; Husaren ; Re- giment aufzuführettde'n Garnison-Gebäude statt. Ihre Königl. Hoheiten der Kronprmz, und der Prinz Karl, Se. Hoheit der

erzog Karl von Mecklenburg-Strelilz, mehrera Hohe Mili- tairs, der Kommandeur und eine Deputation des Garde-Hu- saren-Regiments wohnten der Feierlichkeit bei. . *

Schweidnijz, 2. Mai. Im Vös'iZEU Herbsce ging das Gehöfte des Bauers Schreiber zu Buszelwééz, sammt den Wohnungen dreier kleiner Auenhäusler, in Flammen auf. Die näheren dabei vorgekommencn Umstände begründeten die allgemein ausgesprocheneVermuthung einer absichtlichen Brandstiftung. Der

Gedruékt bei Hayn.

! friedenheic mit ihm, sOnk-LL'U ledigxich darum des BMW ausgchdrt [)atke, zu welche

* 13. Mat.!Ä. 27910Z/110Z9

Verdacht blieb auf einem 97;- Jahr altetx Knaben haften, dervom Tage vor dem Ausx-ruche des Feuers, bet

Fs! bis wenige . chreib er gedtenc, begangenen Dlebereten,

und bei eknégen, in dieser ijs

That bewiesen habet; sollce". Der Haus und Haube bet diesem „Brande verloren.

worten auf die, _ . erichceten Fragen über „sem? etwamge Kenncniß vom Im des Feuers, ergab sich die höchste Unbefangenheit; nen Gesichts - Zügen lag die offenste Gutmütt)igkejc_ ungcachtec ward er sorglick) beobachtet,“

ten, von ihm, Über jenen Brand,

Schreiberschet1 Gehöftes, im dem das Feuer zuerst ausgebrochen war,

_ und dxe Veranßal getroffen, daß slch mic chm Personen in Gespräche einn von denen er nicht vcrmwthen kNWW/daß sie denAUftra-„x Näheres zu erforscy-zn“; sen erzählte er, daß an dem Hafer-Haufsn, der unfern

Freien, gcskanden hatte, xm ein FURMQM

ck

eben so viel Verschlagenheic jn Ausführung , als verßockce Beharrlicbkeit im ?(Hleugnen Vater des Knaben _ .. In den von der polkzealtchen Behörde an den K

l *

Allgemeine

eußiscHe Staats =Zeitung.

“._-

„'“-'

Über gefahren sey, der indessen Nähe Feuer gcschiageu UNd

brennenden Schwax22m in den Haufen_geworfen hade, Aeußerung veranlaßte eme ::äkzere Unrerwckmmg, in derzn

der Knabe erst vor kUrzeM, nac!) eitzem möglich]? sxhonendd“ sorgsamen Verhöre, endlick) geskand, das F;:xcr xekdfi“ an dem Schreéder vo.- d-xr Kirchmesß diss? Emtsxssung War

zu haben, weil er von dem Dienste entlassen. werden sey; wée der Kleine anch xelbst rechc gut wußxe, ntchl aus

mals das HMHFU früher tn Dxenyx genommen worduxx way.

_Dem Menxch9n-Bcobachx9r wird dieser tranx'ige um 10 beansr'é-Wswsrrk)er erMsm-cn, als k,;x-xx.“ dex“, m (:

sen dieser Art sonyT gewöhniéchs Uxxsxand, 7:47? dergiechc'

der inder Eßziehth«c-emachläßkgc woxdexz, Uixd ohn», Unterrtcdt auxgdwaciysn smd, uicht eéxxc'ctxk.

besuchte die Schule fleißig, und hatte in seinen FLéknm

gute Fortschritte gemacht. Wenn Volksß'axxlledrsr dieß»

lesen, und daraus Veranlassung uehmen, anf Kinder,

zur Rachsucht, zum Hasse, zu Lug und TkUZ ein? U

erfolgc, wet

Der S ab:,

. . . - &; -- , _ (». BUUZUWLH steyr em kei)? achtdarer Lehrer vor; und der. '- YUM]? "J“"- “M *“ O"" Ö“ «7

1 „- ,1

mtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

ZKÖUULI Majesxät [)aden gcruhec: am 1. Mai dsm on Länacn, Kommandeur der 2ten Abtheilung der „walidxn -*..€?Jdn1p., bei fewer Entlassung den Charakter dr betzxxksgen.

der Staats-Schuldschein-Prämicn wérd, Zren Paragraphs der Bekanntmachung und an den folgen- M,- Mc die frädewm Öjsk)1_mqen, öffentlich im hiesigen “Ja;.xsy, T*!U'CT) dteselbcu König!. Kommissarienz in Ge- cincs v-«zé “(:-cn drci dazu besr'immmn Deputtrten aus dcr 'chkteßen der hiesigen Kaufmannschaft, vorge-

WCYÖLU.

“'„e drittsZéehung stimmung des

*“ ' u , * ,: 2 " Wk - ' xchendc Retg ng zstgm, verdoppelte A* fm rkjamkxtr zu *„Lm, W 14. WTM 1822-

und sick) bemühen, darch sanfte dergleichen Hang zum Bösen,

mit der Wurzel auszureißen:

fähig istx SUT? SMM gojunden.

lung in der Staats-Zeicuug eme

Stettin, 6- Mat. Des" Kaisers von Rußland den uns adermais mit einem Gnadendeweise beehrk, Abo in Fénnkand auf Kaiserl. Ooh„ prägen lassen, net worden. An den „**/(Men von „m WUL-DenÜn'DM rei des Kaufmannes Kragst jun. 200 Tonnen Häringe gexalzen;

ihren Kurator,

von dem Spekulations- (éöeiüe d :* Kaußeute fügungeu, bald yocl) _e _ ' Pommerschen Oxksce-Kuüen etavétren Werden.

* Zielenzig, 10. Maia, Noel) rauchxn haufen von dem am 27. Marz. blk? gewetensn Brande, «(»,-

früh IMM 3 UHU“, im Mike'slwunkt DQ“ hicf'fgen Stadt„ WWU )' -

der ein heftiges ;Fax:-sr alTZVMck), WEM)» bei Karkcm Windo 3 Häuser vsrzehste, und uns

werden konnte

Lehre und frommer; BN ans NM jugendlichen H welches jeglichen, und also auch des garen Eindrnckcs, “* , so hat disse Ml S*z“ Majcßä indess" Alle:“hdclxsxdero Bsfeyl uns die Medaille, Welche *die Unive, . DLT; (.ZWYZXZÜx-Fen Nik)“ in einem goldenen Exempkar, Qi: ,

an:"; (Zw nemünde, in e_txic die (Zahl der Ealzerccen a

Inseln Usedom und Wollin yabcn scx) scOr' dermebxt/ und * ZU MVÜTÉIU, da

in Erfolg der dieserlzalv neuerxixvß getryffenen Öhcy-PräsdeY mehksre xxärmgNSalzerchn an den ye

hie und W Die St

mit der g:“ößten Anßt'engtmg ge .

B ers i n, 15, Mai. Angabe Breslau

2 Rrhlr,;P0sen ;; Rkl)lr.;R-chstoch; (in G501ÖL)Z RUBUX fund (in Golde) 3 RAM.; War1chau 5 RTl)[r.

Königliche

wutl), Originalscbaaspiel in 5 Abtheil., von Ziealdr. Freic. 17. “Mai. Oper in Z Abkbeil., von J- Kind. Mtsié von C. I)“. d." In dieser Vorsceilung sind die bereits vdx'kanfcen 1111» zu kanendeu, mic Dienskag bezeichneccn Billers gültix tlmx noc!) Logen des Axen Ranges , so wie Parterrebiu a en. »: ) Sonnr. 19. Mai». Jm Opernhause: Olympia, große in 5 Abtheil., mic Ballets. Musik von Spc-txi'ini. Zn Charlotcendexrg. Trat), schau, wem! Lustsp. in zuge von Schall. Der Secreiaxr und der Kocl).Die Dam

Meteorologische Beobachtunge Barmneter [Tl7erm.|Her_*._!_Wind .] Witterun

790 NO. trüb, lauer ?LIind 830 777" 8,10

1

50Q

14. *Mai. F. 27010“ |10Z0+ MMR)?“ 15-40-1- 2[- 27V !(), 10340 + I?- F- L7010Z“8714*0 + RIM Soüe, wolkig, stark M-270UI“ 1654" N-O- Sonnenblicke, war

4 Redakteur

N. Ng.,St7bl.,Dox"1-Q

sternklax, etw. Wok

15. Mai.

Land-Frachtsälze, zu welchen, der Schaffchr, verladen worden. DN“ CWM „; [„Z- 1-7; Rtl)lt'.; Danzig 3 Rthlr; Elbing 4 Frankfurt a. d. „O., 12 NMUN; HUMÖM'I (ÜN GUN) “»?“ Königsberg 5 Rrhlil; WING 1 '" ck Rtk)lr.; L:"xvxck (ins"

S ch a u sp i e l e. Donners. 16. WM. Jm Schauspislhcxxxse: Paß-

;“ ( zogen werden kann.

Im Sck)auspicl[)anse: Der Fre“:

N-O- trüb, angenehm, --

Jmmediar«Kommission zur Vertheilung von Prämien

anf Scaats-Schuldschefne.

Schmuchcr, Kayser, Wollny,

Bekannkmacßung

Ngrxheikxmg won Pränzien cms 30 Millionen Tha- [er in Sxaats-nynidsxézeinen.

Beförderung dss Umlanfs der Scaars-Schuldscheine, xm-ag durch die Verordtmug vom 17cen JÜUUM' d. J. der Mmftigsn BehaUdkung dss gesanmnen Sraars- enwestzns festgeselzc 1vordén_isr, und um st1_BSsl!§crt1 taatspapWrc nebst: den bx';re[)c:1de11 xegelmäßtgew halb- en Zixxdzä'xMLMJIt! UNd &:chyer Tilgmxg (zx: wskchsr “MAH dcr A(levhöchsten “:rordnung WM 17:81: Ja:;xxar r. 2. Sejke 11. §. ?. der GeseleaMMi-„mg vom Jahre ür immer, Ein Prozcnr jährlich haar von der ganz::n 5 Sebxxld - Kgyitals bexkimmc isl), auch die Aussicht xehniiäyn G::Winn zu TkÖffUIU, tft e'ßns Prämien- ,»iluxxa anf 30 IITleidU-xn Thal-Zr Siaacs- M,)ekne dnrch die Uacjz-fecT)-cnde A(lerhöchste Kadiuecs- Mm 7tczx d. Wk, genchmigc WOMEN: Nachdem Ich den MZH vorgelegkcn Man cincr PrämicmBcyi'jzex'ljmg aux“ StaatRSMUdschine :nittxlß L))Mnsr an Sie lzsute erlassenen „()x-dre gsnekzmigt habe, so bcaaftrage Ick Sie bikmik zur Ausfiih- rung dez?„*5“i'-m:. Die weiteren Gksck)§*ifch wohin besondch die Aus- fertigung dex" Pramicn-Schcine und die Verwaltung des Prämien- FoudI in (Jemaßlzeix des Plans chöx'en wird, müssen i(zres Um- fangs wsgcn von einer besondern Kommission bearbeitet werden, welcbe untcr Jsxrxm Voruxze aus “oom

(BLUUMM Justizrat!) S cbm u ck er,

(?):.xi'xandlungs-Direktor Kayser und

Rcchnungsrath W ol, ! n :) bcsrrlch soll, und wozu umb einer Von den Unternehmern zuge- Berlin, den 7781: August 129.0.

W i 1 l) c l m.

".

(gsx) "F r i i'- d c i ct)

An den Wirkl. stfxeémcn Over-Finanzratl) und Präsrdentcn R ots) er.

erden 50,000,000 Thaler, geschrixbcn Drcjßijg P?il- -*n Thaler in 300,000 Staats;Schuld1chemcn zu _ dert Thaler vcrrheilr.

“e Staats-SclyuldscNine werdcn kheils aus den in den tséKaffen befindlichen , und theils durch Ankauf von ern solcher Staats ; Papiere beschafft. Daß solche tlic!) unter de? im Etat vom 17ren Januar d. J. lz- Sammlung Nr. 2. S. 17.) angegebener: Stmnne nsolidirten Staats - Schuld begriffsxn sind, wird durch achsrchende Arrest der Königlichen Haupt - Verwaltung caats-Schulden bekundet: . - _ Absciten der unterzeichneten Hauptderrvaltxmg der Staats-Sckyulden Wird hiermit, an,“ Vcrlangsn, attex'tircr, das; diejenigen Dreißig Millionsn Thaler Kourauc Staats-SclxuldsaWine, auf welche, nach der Allerbchüen „Imbinets - Ordre vom 7th Au- gust d. I., Prämien Vertheiit werden sollen, zu den im Etat vom 17ten Januar dieses Jahres, Geseß : Sannnlung von 1520. Seite T7. spezifezirten Staats-Schuldcn gehörst, iiber deren Betrag hin;

60V. Stück. Berlin, Sonnabend den 18ten Mai 1822.

. „'.-__

aus nach dem Gesetze von eben diesem Tage §. 11. und nach dem von uns geleisteten Side keine ncue Staati-Schuld kon- tralyirt werden darf, nmnentlicl) aber einen T[)eil der l:9,500,000 RMO StaatJ-Scbuldsäxcine bilden, welche unter “]."it. [. Dill. 0- des erwahnten Erms ausgefiihrt sieden. Berlin, wien August 18-0. ([..8.) Königl. Preuß. Haupt-Verwalmng der Staats-Schulden.

(gez.) Rother. v.d. Schulenburg. v. Schütze. Beelitz. D. Schickler.

(5) Dreiznalhundert Tausend Prämten-Scheine in fortlaufenden Rmmnern von 1 bis 500,000 werden nach dem nachstehend abgedruckten Inhalt: .

() Prämien-Schein ck70. . . . .

zu dem dazu gehörigen Staats - Schuldschein über L00 Rthlr. Preuß. Kourant.

Uojkd-eb1cobah'

Inhaber dieses erhält in Gemäßheit der Bekanntmachung vom aqstcn August 1890. und des derselben beigefügten Plans "rie auf die obige Prämien-Schein:Nummer ...... m den diesfäliigen zehn Halbjahrigen Ziehungen fallende Pramie, und zwar, wenn diese Ein .Hunderk Dreißig »)Cthir. und darüber betragt, gcgen Zurückch dLeses Prämien; und des dazu gehörigen Staats- Sckyuldsclzcins, so wie de;? laufend-cn und der darauf folgen- den IinZ-KonPo-ns, w-crm sochze aba“; niedrxzev isk, gegen bloße R't'tckgabe des Prämien : Éfck)eins mrd «&i-„Hxsitige Vorzeigung des dazu gehörigen Staats:Sckledsckzeins, zwei Monat nach dem Schluß der betrsffendsn Ziehu-rg, ("ei der Prämien : Verthei- lur1gs-Kassc im bissigen Scelzandlungs : (“*Ich-ande, in Preuß. Kou- rant, die Köllnische Mark fein zu Vierzehn Thaler gerechnet, haar ausgezahlt.

Wer die Prämie binnen Einem Jahre vom Anfange der betreffenden Ziehung nicht erhoben bat, geht solchcr nach dem k. 11. der obigen Bekanntmackyung verlusiig,

Vkrlin, den “stsn Januar 1821.

“([-. Z,) Könrgl, Pkeuß._meediat-Kommisfion zur Ver-

[HLUUUZ von Prämien anf Staats-Schuldscheine, (JUIZJfCUiJk, und jedem Prämien-Schein ein Staaks-SchUld- WM“; WU Einhunderc Thalern Preuß Kouranc, mit den Zins-Koupons laufend vom xfi'en Januar 4821 ab, beigcxügt. Zeder Prämien-SMin euchält die Nummer und WWW des dazu gehörigen Staaxs - Sch)Uldscheins, ohne wel- chen lelzxeren der Prämien-Schein bei der Erhebung der dar- auf gefallenen Prämien ungültig isi.

4) Als Haxzpt-Unternehmer für den Verkauf find die Hand; lungshaujer COFYWIQI Yethke in Berlin, (. . :oOs ild u. Söhne in k"rank“urc aM))“. Ut Gebrüder Schickler in Berlin J s jd

eingetreten.

Diesen und mehrern andern Handlungshäusern

, , , werden dte PrameSchyme mtc den Scaacs-Schuldscheinen gegen den Preis von Emhundert Thalern pro Stück, zahlbar am xscen Januar 1821, zum Verkauf überlassen.

5) Die Pdämien - Scheine werden uncern Kren Januar 1821 a:;zgeferxtgec und vom tsten Februar 1821 ab, mkk den da- ZU gshörtgen Staats - Schuldscheinen und deren Koupons ausZegeben. ' '

Auch bleibt es den Unternehmern überla en die u Präm1en- Schemen gehörigen Staats - SLuldscheinze VIZ: „Koupons, bet der PUÖMWU ; VertheilUUJSÉKffK JU déponiren, m welchem Falle: d1e1es auf der Rückseite des Prämien, Scheins durch emen besondern Stempel bescheinigt werden und gegen dessen Porzetgung und Löschung der Beschejnjz gung, dw A'ushändtZu'ng der deponirten Staacs-Schuldschekn: zu jeder beltebtgen ett geschehen wird. . "

6) Von den Staats-Schuldscheinen werden die halb ä ri, äl- lig wcredendetx Zitzsen„nach dem Zinsfuße von Viejr? rgozfenc mxverkurzc, 10 was ,thher bei allen Staats ; Schuld einen. bet der Staats-Schuldsn ; Tilgungskaffe in Berlin, 0 wie

§