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“Graf von Matuscbka, ein Hoch auf Se. Majestät den
“ “Umm 15/ des vorbezeichneten) „Wg, Bei jeder nsion werden über: Mode RW aus vo el Mark_ abgerundet. g_ 2.39 WWW ward beschofsen: Pte Anrechnung m aktiven :lisärdienftes, welcher mcht in die Kän- Hsmßzcit fallt, kann von_ dem vaaltun gausschffe werden, und zwar_ mehr nur bei_ kün igen Neu-
!ungen, sondern auch m Ve ug aus dte bereits früher “Kelstm !ommunalftändischm e_amten. Gleiches gilt in ' auf die Anrethnng der M aktiven Staatsdienste im aktiven Rejchidlensle zugebraäzten Zeit. Wei-
" ast der Verwaltzmgsausschuß ermächtigt, die Dienst- ' der dermalen un kommunalfiändisthen Dienüe be- ichm Landes-Vauinsveltoren unter Zugrundelegung für die Vaubeamten des Preußischen Staatsviknsles gegen-
3 geltenden Vorschriften zu regem. 111. Hinsichtlich der im Amte befmdli n Oberbeamten, nämlich des Landes- ors und_der_ dem elben zugeoxdneten oberen ständischen „“;th sonne hmfxchtlick) der, aus Grund des Geseses vom KW 1875 aus dem Staatsdienße übernommenen Chaufiee- eher und Chauffeewäncr wurde beschlossen, daß bei Vereck)» mg des Penswnsbetrags für dieselben die Vorschriften des z, 35 _des Regulatios über die Dienfiverhältniffe der kom- mmalftändtschen Beamten, wie fie nach obigem Beschluss [Wäg lauten sollen, ebenfaUs Anwendung zu nden haben. - Die Anträge der Gemeinden Diez und imburg auf heranziehung der Rechtsanwälte zu den Kommxxnzzlfieuern kurden aus den Bericht der Eingaben-Kommtsnon für mch den Beschluß vom 26. April erledigt erklärt. Durch den allgemeinen Bericht der Finanzkommisfion über den Etat werden als erledigt betrachtet: 1) das Gesuch des Kuratorii der Bergschule zu Dillenburg um Unterstüßung, 2) das Gesuch hes Gcmeinderaths u Wexlburg um eine solche M 1312 Madwrrthfckoastsschule daéelbft, 3) das Gesuck) dcs
Gemewai zu Idstein um eine solche für die dor- Üge MUWSsckxULe. - Sodann wurde beschlossen:
]) den aügmeinen kommunalftändischen Etat, wie er von dem
Bewaünugsausschuffe vorgeschlagen ist, zu genehmigen, 2) die vorgexentm Etats der einzelnen Fonds und Institute zu ge- nehmtgen m]! der Modifikation, daß der in dem EW 1326 Central-Wmsenfonds Kap. )(11. Tit. 3 büdgetixte Zu- schuß W!) 50000 «sé: zur Verstärkung „des Kapital- ftocks mch: aus den Ueberschüffen der Sparkasse, sondern aus denen der Kreditbank zu entnehmen isl. _ Als [essay Gogensiand der Tagesordnung wurde auf den An- trag der Fmanzkommisfion beschlossen: 1. den Rest der Landesbank- Ueberschüffe mit 135 904 „X; 53 H folgendermaßen zu verwenden,: 1) für den Central-Waisensonds zur Verstärkung des Kapital- ßocks 50 000 „46, 2) für den Baufonds der Korrigendenanstalf zu hadamar behufs Ausbaues de alten Klostergebäude 12 000 „FL, 3) für den IrrenhauD-Baufonds 24904 „FH 53 „.I, 4) zur Zahlung der der Anstalt für Epileptische bei Bielefeld zu den Bauunkosien bewilligten Subvention 2000 .“, 5) Zuschuß zu dem Gemeindewegebau 47 MW, zusammen 135 904,53 „FL;
meinsamen Beralbuugen zwisäoen dem Landtage und der Regierung das Wohl des Landes an" Neue hiermit die Höchste Vollm xc.
geföxdett wird. Ich überreicbe
aebi . . . . Nach dieser Ministetrede erklärte der Landtagk-Präßdent,
Landrats; Drechsler, die 20. Sivung der laufenden Legislatur- periode für eröffnet. Zu den geYästlichen Mütheilungen
gehörte die Bekanntgabe der Es sind eingegangen: . , 1) Entwurf eines Geseses, dte rechjltzbe Vertreiung der Gesammx. beit oder ewiffer Kia en der Separationsinterefsenten nacb abgea schlossenen! ?Ausünander eßungsverfabren betreffend; ?) Gesetzentwurf, die Errichtung einer allgemeinen Pfarrkaffe und“ d.e Mindestbesol- dungen der Geistlichen betreffend“ ?) Geseßentwvurf, dn: Ablösung der kirchlichen Gebühren der Geißlteben und ubrigen Kirchendiener l-ckreffend; 4) Gesetzentwurf, die Feststellung des SteUeinkommens der Geistlichen und Volksschullehrer betreffend; 5) Gefes- entwurf, die Besoldungen der Volksschullehrer betreffend; 6) Gesetzeniwurf, betreffend 'die Unterbringung verwahrloster Kinder; 7 NachtragSentwurf zu dem Ges e vom 8. April 1850, die Er- cbtung einer Landrentenbank beste end; 8) Gesetzentwurf, die Er- richtung einer Landeskrcditkaffe betreffend; 9) Entwurf eines Gxseßes, die Veamten-, Wimper!- und Waisenkaffe betreffend; 10) Denkjcbrift, die Erbauung einer Eisenbahn von Gehren nacb Großbreitenbach und von obenebra nacb Ebeleben betre end; 11)Denk1chr1st, den Staats- baus aljs-Ctat vro 1884/87 bett end; 1?) Entwurf des Finanz- geseßes für die Finanzveriode 1884/87.
egierunJSvorlagen.
Oesterreich=11ugarm Wien, 2. Mai. (W. T. B.) Der Kaiser, Prin Wilhelm von Preußen, Kron- prinz Rudolf und rinz Leopold find_mit ihrem Jagd- gefolge heute Vormittag aus Neuberg htér x_vieder einge- troffen, - Die „Wiener Zeitung“ veröffentlicht dle Ernennung des Grafen Hoyos zum Botschafter in Paris,
Pesk, 1. Mai. (W. T. B.) Im Oberhause bemerkte bei der Fortseßung der Berathung der Mittelschul-Vor- lage unter Bezugnahme auf die geürigen Ausführungen des Minister-Präsidenten TisZa der Neusohler Bischof Jpolyi, die eiftlichen Güter seien keine Königlichen Donationen, sondern ?undationen der hohen Geistlichkeit; er glaube, große Besitzungen önnten schon vom Gefichthnkte der Gleichberechtigung aus nicht ein Maß für kleinere Rechte bilden. Der Redner unterfiüste die Ansicht des Kardinals Haynald betreffs eines besonderen aus Katholiken zu bildenden Ausschusses, welcher hinsichtlich der Aujficht über die katholischen Schulen maßgebend sein soÜe. Der Abg. Jpolyi sprach fich anerkennend darüber aus, „d'aß der Minister-Präfident dcn Ausspruch Disraelis nur ctnrt, denselben seinerseits aber nicht acceptirt habe. Hierauf nahm der Kullus=Minister Trefort das Wort.
Großbritannien und Irland. London, 1. Mai. (W. T. B.) In der heutigen Sißung des Unterhauses theilte der Premier Gladftone mit, daß die Bill, betreffend die Leibrenten für den Admiral Seym**ur und General Wolseley dahin abgeändert werden solle, daß statt der Leib-
11. dis Ueberscbüffe der Naffauischen Sparkasse mit 81 661 „kz 94 43 dem Reservefonds derselben zu überweisen.
Der Königliche Kommissar schloß hierauf den Landtag kraft der ihm enheilten Ennächtigung mit folgenden Worten:
Natödem Sie, geehrte Hemm Zöre Ge cbäfte in der gewvbnten Weise Feendet und namentki-h auch durch die endenmg des Pensions- regkements für_ Ihre Beamten denselben eine neue Woblibat erwiesen haben, kann tch nur mxin Bedauern darüber ausdrücken, daß die einzige Voxlage der Regterung, der Entwurf eines Forstschnßgeseyes, keine günsüge Aufnahme gefunden hat.
Ich hoffe, daß die steigenden Einnahmen der Gemeinden aus dex_1_ Forstep nner kunftigen Wiedervorlage dieses Gefesenwourfes eine benere Sttqnxmng entgegenbrinaen werden.
Mit, dte)em_ Wunlxcbe babe ich die Ehre, den 15. Kommunal- Landtag_1m Regtexyngs ezirk Wiesbaden Namens Sr, Majeftät des Königs xür geschlonen zu erklären.
Hierauf brachte der Vorfißende des Kommunal-Landtages,
Kgiser ynp König aus, in WLlch€S die Anwesenden be- gejftm emsümmten. ,
Schwarzburg-SouderSh-msm. 30. _Aprjk eute Vormittag kurz nach 11 Uhr wurde die die§1c1br1ge andtagssession eröffnet. Mr Staats: Mixnsier Reinhardt übergab die Höchste Vollmacht mit der übkxäzen Ansprache über die Einberufung und die Landtags- vorlagen, welche Eröffnungsrede ihren Hauptpunkten nach
wie KML lauZete:
_ , e":»: e_1_rm_'. Wenn die Regierung Sr. Durchlaucht des Fixlsten du Utswhuse Keßte SMM _st laufenden Legislajurperiode Truly,“ als sonst, unbnufm hat, so lugt dies in dem Wunsche der Keglerung, zwei [„MQWKM md vieleriebnte Eisenbabnprojekte zum _Achhluß zu bungen Die Regietung ben beneffs dieser Pro- 1é_kks-„ Hobenxbra-Ebelelxen und Gebm-Gwßbreiienbacb sebr gynstzge Bedingungen mtr, dem nunmebmt abgeschloffm so
gunsttg, wte_fie voraussichtbtb in einer ferneren eit nicht wieer zu erreichen , setzj werden. Deshalb ist die Enis dung des Land- tages, wre dte Bauten vollzoaen werden oUea. baldigst erwünscht Neben der Feststeüung des Staaisbaus ts-Etajs handelt es fiel; dann um den weiteren Ausbau der innnen Verwaltung, gwßn Befriedigung kan_n konstatirt werden, daß sei uns eine ck Finlan- lage b'esteht. Wahrend die Einnahmen möglicbft nied ft bemessen :xnd dxe Aukgaben zn allen Zweigen des Dienstes gestic en d, balan- ctxt der Etat. Wir verdanken diese günstige Finanz age in unserem Yümtdume zunachst unserem Durchlauchtigsten Jürßcn, welcbe: mit
Sondershausen,
einem hocbherzigen Entge enkommen in der Domänenfrage unseren amen eme gesunYe rundlage geschaffen bat. Ich will daöei szh bemerken, da :ck yon dem Durchlauchtigften Herrn zu dcr Er- anmg bevoümäxb gt bm; „Höchstderselbe will auch zu den Eijen- kbnbauten wettert Zugestandni e machen, welche uns _uber Utsynft schweren 5L_luSgcxben leicht inwegbelfen werden. Das zweite an der gunstiger: Finanzlage kann wohl die Regierung für bAnsprucb nehmen, welche mit Energie und Festigkeit» an der chung der Landesverwaltung gearbeitet hat. Wenn dice chu_ng dem ande Kosten erspart, so darf man es wobl : xeklaren, daß dre Beamten für ihre Mehrarbeit einigermaßen
gt werden. Wir bringen Ihnen in den Vorlagen Forderun-
U für Geballözulagen an Geisxlichc und Lehrer, Versorgung '" * ten-Wütnzen und Walken. Diese Forderungen find IJ? immer popular vn_d werden nicht leichten Herzens gc- - aber das Bedutfniß und Gerechtigkeithründe find W . Zumal 1ollen „ die berechtigten Forderungen der Küchen und bern so erfullt werden, daß die Staatskasse nicht ZU sebr belastet w1rd. Neben den übrigen Vorlagen, welche ich für kNuncmäbnt lasse, hebe ich als wichtig die Gmndung einer Landes- ffe hervor. Unser Staat erfreut fich eines guten Kredits.
renten einmalige Pauschalsummen gezahlt werden. - Ferner theilte Gladstone mit, daß die Pfingstferien vom 11. bis zum 21. d. dauern würden. _ Das Haus nahm sodann mit 157 gegen_ 105 Stimmen den Antrag Gladstone's auf Prio- rität für dteVerathung der Bill über den Parlaments-
eid an,
Dublin, 1. Mai. (W. T. B.) In dem Prozeß wegen des Vhömxparkmordes hat die Jury gegen den sünjten Angeklagten, den Kutscher Fis Harris, das Verdikt
auf Nichtfchuldig gesprochen.
Frankreich. Paxis, 1. Mai. (W. T. B.) Auf der Tageßordnung per beungen Sitzung des Senats stand die J_nterpcl[at1on des _Herzogs von Broglie über d1e_ deutsch - ößxr'retchisch = italienische Tripel- alltanz. Der Munster des Aus:!)ärtigen, Challemel- Lacoux, erklärte in der Beantwortung derselben: er verstehe nicht, une max: Frggcn über ein Faktum aufwerfen könne, das noch voUßänd1qu Dunkel Umgeben sei.. Er, der Redner, könnte, wie tes Gladstone gethan habe, fiel; auf die in Rom und Pest abgegebenen Erklärun en beziehen, aber die in Raym und Best gemachten usführungen seien nicht idepttsch, und dann seien auch die Kom- mentare über dteselben sehr verschieden. Challemel-Lacour beßritt nicht, daß eine Annäherung der drei Mächte |ali- gefunden habe, fand aber in dieser Thatsache nichts Neues, aucb werde durch dieselbe kein neues Element in die europäische o- litik hineingetragen. Der Minister glaubt an die Ausrichtig eit der Worte Mancini's und Tisza's, welche erklärten, daß kein aggressiver Gedanke gegen Frankreich dem Bündnis; zu Grunde liege. Kein StaatSmann könne daran denken, daß Frankreich aus dem europäischen Konzert ausZeftoßen wxrden könne; Nie- mand könne ferner glauben, da , wenn etn_ Angriff gegen Frankreich von irgend einer Seite beabfichttgt wäre, ein solcher leicht sein würde; Heshalh thUle .die Regie- rung die Befürchtungen Broglte's mcht. (Vexfall?j Der Minister sprach sein Bedauern darüber aus, aß er nichts weiter über die Tripelallianx wiffe, glaubt aber, daß Nichts die Beziehungen Frankreichs zu den Mächten oder die bisherige Haltung Frgnkxnchs ändern werde. „Wir werden uns der Nothwendtgkett fügen; wir werden sein Bündnis; suchen, sondem nur darnach trachten,
en in uten Beziehungen zu allen Mä_chten zu leben.
ir wünLehen mit allen in guiem Emvernehnzen zu bleiben, soweit dies mit unserer Würde verträgltch ist. Wir werden fortdauernv die Rechte Anderer achtext, ohne die unsrigen auszugeben. Frankre1ch muß vor 1chtig sem, denn eln_ besiegtes Lam), welches sich erholt und de en Lage es dazu zmngt, eine beträchtliche Streitmacht zur Desenfixe zu unter- halten, kann ßch nicht darüber wundern, der Etfersucht aus- geseßt zu sein. Ho entlich werden fi ,Dank unserer Klug und Loyalität, die ispositionen _des uslanyes ändern. - Mischen mü en wir aufmerksam sem, UUd Wik smd es a_uch.“ e_r
lniüerkon atirte, daß das Land keineswegß beunruhtgt und tue gegenwärtixße Interpellation daher unnötktg sei- Erxglaube, das gute echt und die gesunde Vexnunt zählten auch als etwas und dienen auch als Vert eidtgung. -7 qu lte er- klärte hierauf: die Antwort Cha emels „habe ck11, m t befrie- digt, und er könne kein Vertrauen zu emer Regterung haben, welche seit dem Jahre 1878 eine schlechte Poltnk und schlechte Finanzwirtäschast getrieben habe. Du Interpellation war damit etle gt.
„Regierung erachtet es für ihre icht djs V tbeil » . leidenden G db it * “ km “- -"" Italien. Rom, 1. Mai, Abends. (W. T. B,) “UM? SMx'iee IFF! JYZßMSWU-J PZYQgZFTY UHE? VouteneYä welcher die Unterhandlungen zwis Rußland MYLWT, viele und ernste Vorlagen, we the den Landra? dieSmal und dem tikan führte hat st hel“? Wm | Verab- ?
en !mdm; wir bo en, da der Landtag sein sheriges
SktRamkommen auch jeßt weder bei ' gen werde und in den ge-
P schiedet, um sick) zu den tönungs eierlichkeiten nach Moskau zu begeben.
türkei. Konstantinopel, 1. Mai. (W. T. V.) Server Pascha isi definitiv zum Vertreter des Sultans bet den Krönungsfeierlichkeiten in Moskau vefignirt. '
Uebler. Belgrad, 1. Mai. (W. T. V.) In einer beute stattgehabten Versammlung der Liberalen wurde das Programm für die Wahlen zur großen Skupstbüna und die Frage wegen der Vetsafsungßändernnß berathen. Gl fand eine lebhafte Debatte ßatt, doch wurde ein Beschluß gefaßt.
Montenegro. Cettinje, 1. Mai. (W. T. V.) Der Fürft empfing heute den neu ernannten diplomatischen Ver- treter Italiens Maccio und sprach demselben bei Entgegen- nahme der Kredüive seinen Bank aus für das Inken e, welches der König von Ital_ien und di: italienische e- gierung Montenegro entgegenbnnge.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 2. Mai. «153.517. V.) Geftern hielten dteKatserlichenMajestäten nn Winterpalais den Ofterempfang ab, zu welchem die höheren Offiziere, abwärtxbis zum Regiments-Commandeur, und die ältesten Charguten der hiefigen Truppentheile befohlen waren. _ .
Die „Nowoje Wremxa“ meldet folgende V e r ä n d e r u n g e 11 im diplomatischen Dienft: Fürfl Gottschakoff, Gesandter in Madrid, verläßt diesen Posien' an seine SteUe tnt! Graf Bludoff, Gesandter in Brüssel“ „Barop Fredericks, Departe- mentsdtrektor im auswärügen thsjmum, geht als Gesandter nach Brüssel. Die eitungen melden Ferner, daß an Stelle des Kurators des arschauer Lebrbqtrks, Geheimen Raths Apuchtin, der eine andere Veß1mmung erhält, der Kurator des Wilnaer Lehrbezirks Sergiewsky treten soll.
Zeitungssümmen.
Die „Deutsche volkswirthschaftliche Corre- spondenz“ schreibt:
Ein neuer Beweis für das geringe Maß von Tbcilnabme, welche den Handelskammern, ;o wie sie beute find, nicbt blos vyn der Be- völkerung überbauvi, ondern sogar von den beitragspfltchtigen und wahlberechtigten Mitgliedern ent egenbracht wird, ist durch den Ver- lauf der Ergänzungöwabl erbra t worden, welche unlängst in dem Rheingauer Stadtzben Rüdesheim für die Handelskammer zu Wies- baden stattgefunden hat:
. Von 216 Wahlberechtigten waren nur 24 erschienen.
Die näheren Umständejverdiencn eine kurze Bespreibun weil dieselben geeignet find, dte Mängel und Schäden des euügen Handelskammer-Systems nochmals zu beleuchten.
Die Wahl bejraf den Rbeingau-Disttikt. Ein Distrikt, in dem es fich darum handelt, die Interessen der Rhein-Anwobner in Rück- ficht auf die Strombautm, die auSgedebnten Ueberschwemmungm, des Weinbaues, des Weinbgndels, der Land- und Forstwirtbschast, des Bergbaues, der „Industry und des Kleingewerbes zu vertreten.
Zuweilen koüidtren die1e Interessen. Von besonderer Bedeutung ift der Umstand, da die Jntereffen, wenigstens die Wünsche des obereaneingaues mt denen des unterm Gaues (Rüdesheim u. s. w.) in der Frage der Rheinkorrektion scharf kollidiren.
, Es widerspricht unter diesen Umständen den Vorausseßungm emer gerechten Vertretung, daß man sich bei die er Wahl mch dazu
[mxscbloffen hat, den Kandidaten im oberen beingau zu suchen. Rudesbeim war seither schon durch einm Weinhändler in der Handels- l'mzjmer vertreten; Da der Neugewädlte gleichfalls Weinhändler and gZ-tchfalls aus Rudesheim ist, so braucht man keine Worte zu vez“- lteren, um darzutbun, daß ein anderer AuGgang der Wahl manchen Vorzug beseffxn hätte,
_ Der Wembandel ifi zwar einer der wichtigsten Emnbszweige tm Rheingau; aber er erscheint. wenn man auf die numerische Vet- mw» ficht, als_nnaebüht1icb bevorzugt.
_ o _blnlxt du Vertretung der Land- und Foestwirtbschaft? Wer vertntt dre wjchtigen Jnteteffen des Kleingewerbes?
' Jm Rheingau wiegt das landwirtb chaftlicbe Element vor. Die mühschafiltche Lage der Winzer ist ne äußerst bedrängte. Die e fleißtgen Leute, vzelcbe Jahr aus Jahr ein unverdrossen ibrer mü |Y]? Arbeit obliegen, vermögen heute kaum, ihren Wohlstand zu er en.
Wer vettxitt ihre Interessen“?
Wann wnd die Haydelskammer in Wiesbaden Maßregeln vor- schlagep, welche dem deunchen Winzer Hülfe bringen?
Em besonderer Vorwurf foks_der erkannten andelskammer den- noch nicht gemacbx werden. Sie nßüllt die br im regelmäßi erlmzf der Geschafte zufallenden Pflichten vonommen. Ihr LR: sytel,ltefxrt aber emen ueuen Bewäs von der drin enden Notbwen- Yßknt enzer Reform des heutigen Systems der andelskammern.
iälytt derh eltfnfnttgm Vertretung des Handels ift dem Volke durchaus 11 ge o en. . . .
-„Jn den „Berliner Politischen Nachrichten “ lesenDrjmr:
_ ': najionale Wirtbscbafts olijik bedarf nach den abllo'en Zlanzenden Beweisen, welcbe [eit inführung des neuen Zolltczers Für 1e gesprychen babxn, gewiß etner Recht ertigung nicht mehr. - ichts- destowemger „erschemt es uns „sehr am laßt, von Zeit zu Zeit von solchen bltkattqnen Kenntmß zt! nehmen, aus welchen unbeßreitbar bervorge t dax die Segnungen dteser Wirthschaftspolitik ni ! allein den Induétne en, sondern vornehmlich auch dem ärmeren ile der Bevölkerung, den arbeitenden ne'ueste Publikation dieser -
sen- und Stahl - Industriexler her. Der Verem auch in diesem Jahre über dte Lobuverbältniffc und über die finarxziellen Resultaje der Aktiengesellschaften vor und nach Wieder- einfubrung der Eisenzölle eine Enquete veranstaltet. Bis Mitte April warerz die Antworten von 325 Eisenhüttenfirmen. Gießereien und Maschtenbauanfialim, darunter 107 Aktiengesellschaften aus allen Theilen des Reiches eingkegangen. Im Januar 1879 beschäf- ti en diese 325 Werke 153 9 9 Arbeiter mit 9383 396 „“ Monats- lo 11, im Januar 1883 dagegen 206150 Arbeiter mit 14 754350 .“ Monatslohn. Demnach waren die Zahl der Arbeiter um 32171 != 33,9 %, dte Gefammtlöbne pro Monat um 5370954 .“ = 57,2 %
geftte en. Im Januar 1879 verdiente durchschnittlich (also mit Unschlvß der jungeten und gerin er bezahlten Arbeitskräfte ein Arbesser monatlich 60,94 .“ im anuar 1883 dagegen 71,5 „“ fir die zwölf Monate des Jahres berechnet würde 1ch eiu Mehrverd aside!
Arbeiters von 127,56 «FC, und für die 325 erke. die nur «| „
wenn aueh sebr ansehnlichen Theil der deutschen Eisenwerke
tima, eine Steigerung an Lohnzahlungen um die bedeutende
von 64451448 „“ annehmen laffen.
- Dem „Deut en andeljar iv“ ElberfeldÉeriÉlztxtf2b ik ;ck in &?" ck M W ßoffeke'n'Jabere *ÉmaÜsZesa Fnin «»I-Meet- ' besondere ist das Export : chäft als ein ???*"J' ?ogMä ZFchckbsap "“ :::" “mana" W
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