von dem Cmsen Pejacsevic und dem „Oberinn Afrika. Egyvten. Kairo, 2. Mai. Die „ ence , 34. YWMimmu, Floßel-Adjutanten von Rosen- Savas“ meldet: Lord Dufferin richtete emeAg vor ]“ "prinz Rudolf, we (der heute früh aus seiner Abreise ein Schreiben an Sherif ascha, in Wien einsam war, erwartete seinen Hohen Gast auf dem welchem er WJ;- Egypten gehe Dank den emeinsam und in MMG wo elbß fich auch _der Statthalter der Landeskom- geßenseitigem 'nvernehmen getroffenen Ma regeln der Wieder- mditende und ver Voltmdirektor von rag eingefunden ge urt entgegen. Sberif Pascha that in seiner Erwiderung
m und wo eine Ebrmcommxgnie des 73. Regiments auf- t var. Se. Königlithe Hoheit wurde zuerß von dem Statt- m,daraui von dem Landeskommandirenden begrüßt. scbriit 11 auf den Kronprinzen Rudolf zu und umgrmte und küßte „ Nack) Befichtigung der Ehrencoxnpagme wurden dem rin en Wilhelm von dem Kronpnnzen die zu seinem kung: anwesenden Würdenträger vorgesteüt' die Ehren- comyagme defilirxe und der Kronprinz fuhr mit feinem Hohcn soße unter degetfterten Hoch- und Slavarufen der troß des ens in großer “Zahl apgesammelten Bevölkerung in die F burg auf dem radschm. Die Abreise des Prinzen ilbelm iii auf Sonnabend Nachmittag 2 Uhr festgesest.
Großbritannien „und Irland. London, 4. Mai. (WT. 50. In der gestrigen Siyung desUnterhausestbeilte derumer taatssekretärderKolonien, Ashley, mit: die Regie- umgm von RensSüd-Wales, Victoria und Süd:?!ußralien hätten die Annexion von Neu - Guinea durch den Gou- verneur von Ouemslatzd gediÜigt. _ Das Haus setzte sodann diemeiteLesungderEtdesbillfort. Northcotebetonte:der Besch1ußde4m ischen Parlaments, die auf Gott bezüglicbenWorte aus der Eides atmet zu entfernen, würde ernste Folgen auch außerhalb EKglands, z. B. in Indien haben. Das Haus möge daher“ seine Pflicht thun und die religiösen Prinzipien
der GOM, welche so lange die britische Legislatur geleitet, aujretdt adam ww sud ik: bie
artington vertheidigte die Bill und othwendigkeit der GlanbensfreihLit aus. “Die in wurde ießlich mit 292 gegen 289 Stimmen ab- ßelehnt. Dal tat der Abstimmung rief auf Seiten der IMM" Wim Beifau hervor. „_ .
Sit-Yam] Parkes, bisher englncher Gesandter 111 Japan, zum Gesandten Englands in China ernannt MMU.
Die„PaU-MaU-Gazelte“ erfährt: es seien mehreren Firmen in der Nähe der St. Pauls : Kathedra'le' anopynze Schreiben des Inhalts zugegangen, daßdeadstchngx sei, die Kathedrale und andere große Gebäude in me Luft zu 1prengen, um das Blut der irischen Patrioten zu rächen.
des, Berichtes Lord Dyßeréns lodende Erwähnung, sicherte die Mitwirkung der egypn chen Rxgterung zu dessen Ausführung 311 und sagte, er rechne aus die Untersiüßung Englands und die Sympathie Europas.
_ Lord Dufferin isi nach Alexandrien abgereiki, um fich von dort noch Konstantinopel zu begeben.
*_ _ 3. Mai. (W. T. 23.) Nach einer hier eingegangenen omziellen Depesche haben die egyptischen Truppen am 29. o'. M. einer 5000 Mann zählenden Abtheilung der Auf- ständischen eine Schlacht geliefert, die Aufständischen ae- schlagen und denselben große Verluste beigebracht. Die Zahl der Todten und Verwundeten der Aufständischen wird auf 500 Mann beziffert,„unter den Todten befindet sich der Stellvertreter des Mahdi. Die egyptischen Truppen hatten mit ?eringe Verluste erlitten und große Bravour an den Tag ge eg,
_ Eine Depesche Ylaidin Paschas konstatirt, daß durch den am 29. o. M. errungenen Sieg über die Aufständischen die Provinz Sennaax von den Rebellen gesäubert ix_)orden sei. _ Der englische Generalkonsul Malet isl hier eingetroffen. *
Zeünugsstimmen.
_Die „Kölnische Zeitung“ bringt unter der Ueber- schrift „Der Rhem-Ems-Kanal. Ein Mahnruf ans Abge- ordnetenhaus“ einen Artikel, dem wir folgende Steüen ent- nehmen:
..... Daß bei unseren Kanxlbautcn, so groß oder so klein fie svstcmatifcb gedacht werden, der Kanal vom Rhein über Dort- mund nach Bevergern die erste und unumgänglicbsie Strecke ist, wird ernstlich nicbt dezWeifelt; und wenn ein Rhein-Elbe-Kanal über annovcr nach Magdeburg gebaut wird, so muß die Strecke vom bein über Dortmund nach Bevergern gebaut Werden, denn technisch ist der Kanal anders nicht möglich. Und doch sind es gerade die sächsischen Interessenten, welcbe in der Kommission einen Kanal- plan zu Fal! gebracht haben, der zu zwei Dritteln gebracht bäjte,
Dublin, 2. Mai. (W. T. B.) Der sechße und siebente der wegen des Mordes im Phönixpark Angexlagten, Delaney und Caffney, bekannten fich heute der Tthnahme am Morde schuldig. Beide wnrden zum Tode vernrtheüt. Delaney deiiätigte, indem er keine Theilnabme an dem Morde im Phönixparl eingestand, durchaus die Angaben der Kron- xeugen Carey und Kavanagh und sagte aus, daß Burke imd Lord Cavendiih von Brady und KeUy erdolcht worden seien, und daß die anderen Angeklagten den Opfern noch weitere
ti verie t hätten. Sehe J.HMai. (W. T. B.) Die große Jury
was fie selber elstreben. Das ist kaum verständlich. Der Kanal von Bevergern bis Emsbäfen aber ist im Jntereffe der Aufschließung der Moore durch Entwäffernng so unauficdiebbar. daß man fast sagen kann, er müßte gebaut werden, selbst wenn der Kanal von Dort- mund bis Munster nicht gebaut werden sollte. Ein Blick auf die benachbarte blühende niederländische Provinz Groningen _ ehemals Moorland _ muß uns die Scham ins (Gesicht treiben, daß für Ge- winnung unseres Moorlandes noch immer nichts oder doch so gut wie nichts geschehen ist. Wenn den magdeburgiscben und dan- noverschen Gegnern des Rbein-Ems-Kanals _die nur darum Gegner dieses Kanals sind, weil sie zuerst den Rbein-Elbe-Kanal gebaut sehen möchten _ die Frage einmal vorgelegt würde: wie sollen sicb
hat Tynam Walsh und Sheridan für Mit- schu1dige in dem Komplott zur Ermordung von Regierungs- beamten erklärt. Die Angekla ten Mulketx und Maroney haben heute vor dem Gerichishoe ihre Thetlnahme an dem Kompwu selbß eingeßanoen. Die Anklageakte gegen Tgnczm Walsh und Sheridan lautet auf M11schuld an dem Phomx- parkmorde. Der in dem rozeß wegxn Verübung des Phönixparkmordes _von der ury für mchtschuldig erklärte Kutscher iH Harris wird a ;; Mitschuldiger nochmals vor Gericht ge eat werden.
* Frankreich. Vierzon, 4._Mczi. (W. T. V.) Bei der gestrigen Eröffnung der hiesigen Gewerbeschule hielten der Präfident der Devuiirtenkammer Bris 5 on. undder Minißer-Pxäfident Ferry Ansprachen. Ferry sagte m seiner Rede : die Erziehung des Gewerbeßandes werde eine Umgeftqltung der franzöfischen GeseUschast bewirken. Das Bewußtsetzx der Achtung vor der Handarbeit werde die Kaftxmdee hesettj en und die anarchistischen Leidenschaften besänfti'gen; dieses _e- wußtsein werde es auch den Arbettern möglich machen, die sozialen Probleme mit richtigem Blicke anzusehen, und werde die industrielle Bedeutung Frankreichs heben.
Griechenland. Athen, 3. Mai. (W.. T. B.) Der Fürst von Bulgarien traf heute auf einem rusfischen ampiec hier ein und wurde am Landungßplaße von dem Könige, welchen die Minisier begleiteten, empfangen. Der FMK nahm bn Königlichen Palais Wohnung.
Turkei. „Konßantinopel, 3. Mai. (253. T. V.) Vor dem Gmchnhoje zu Erzerum hat der Prozeß gegen 55,Personen begonnen, welche der Zugehörigkeit zu einer gk- heimen_ Gesellschaft angeklagt sind. Der StaatSproku- ratur wxrd gegen_ dieselben lebenslängliche FestungShaft be- antragen. Da die Angekla en keine eigenen Vertheisiger
haben,. so ist denselben vom richtshofe ein Osfizialvertheidi- aer beigegeben worden.
Rumänien. Y_ukarefi, 2. Mai. (W. T. B.) Der König ist m Begleitung seiner beiden Neffen hier ein- getroffen.
_ 3. Mai. (28. T.„B.)_ Bei _den Kammermahlen des Großgrundbefises erhielt die RegierungSpartei zwei Drittel der Mandate.
Serbien., Belgrad, 2. Mai. (W. T. B.) Der ser- UsÉeGesaxzdte xn Parts Marinowitsch, trifft heute Abend un dort hier em, um „:ck demnächft als Vertreter Serbiens Moskau zur Theilnahme an der Kaiserkrönung zu
. ":?-»
«. Mai. (W. T. V.) Zwischen Serbien und Ru-
(Ankixgejury)
Ü find Verhandlungen über einen Handelövertrag worden. _ Die Konsul- Ernennungen für gßen Handelsyläse Europas ßehen unmittelbar bevor.
""i-md und Polen. St. Petersbur , 3. Mai"
(KTV,) Der Regierun ' “ '
„ gaanzetger verö entlichtemen mfldkllrben Bericht des Kurators des Warschauer LehrbezirkS, nÜßklixin, über die in Warschau flattgehabten Studenten-
n_tnden, deren Ansitfter am 21. n. M. dcm Universitäts-
& .?WZWÜYU? fLeim. Y- Yan erklärt zugleich „ a u n e nen e enwärti en
Wm verlassen werde, für voll ndig unbegrmIdFt. g
„ck Der Hafen von Peterho so!! in diesemIahre künd- au edeffert werden; das 41 ri M' g 7200099111121 angewiesen, a ne- inisterium hat dazu
Der Erd rin vo Ol ' Wnde abserTifi. z n denburg ist heute nach dem
denn die Freunde des jcßigen Regiemngsenlwurfs stellen, wenn der Rhein-Ems-Kanal fallen gelassen und der Elde-Kanal in Angriff ge- nommen werden sollte, jo werden sie sich doch wobl antworten müssen: wenn der RHein-Ems-Kanal zu Fall gebracht werden kann, dann ik jedes andere Projekt von vornherein aussichtslos, Wenn der R n-Ekde-Kanal einmal gebaut werden wird, so wird es nur geschehen auf Grund und im Anschluß an “den Rbein-Ems- Kanal. [L_nd wenn die Magdeburger Herren den Emskcmal zu Fal] bringen, jo baden fie ihkkm_ eigenen Projekt den Kopf abgeschnitten. Fachleute saTen. daß von Vlissingen dis Hamdur so treffliche, natür- cbe Votded ngungen für emen gesicherten und equemen großen See- baim nicht vorhanden seien wie an der Emsmündung; wegen der Jim Einfahrt und wegen des Umstandes, daß die Ems keinen Sand LWK,. Und doch so!! der Emsdaien unaußgenü t imd Dkutscdland dec medersandiichen Rbederei tributpüichti dlei en! In Rücksicht gerade auiNiederland und,uns_ere Rdederei i der Kanalbau eine volks- wirtbscbaftliche Rothwendigkeit. Ueber diesen Punkt äußerte sich Hr. Bueck in Dortmund 11. A.: _
. . . „Aber bei diesem gryßeii Plane kommt nicht aUein die In- dustrie in Betracht. Was wir uber die fremden Häfen verfrachten, kommt auS1chließlich der freznden Schiffahrt zu gute; unsere Industrie versorgt die fremde Rhederet. .DW unsriqe geht leer aus, Nun weiß ich wohl, daß die Jndustrieen in der Nähe des Rheins nach wie vor sich dieser Wasserstraße xznd der ausländischen Häfen bedienen werden. Bei der Frage, wte_unserc_x Schiffahrt zu heben, kommt es aber auch weniger auf diexe' Guter, sondern auf den Koblen- bandel an, der vor a11em btÜtger Fracht nach den Häfen bedarf. Das onze gewalti e Uebergxwicht _der HandelSmc-rine Englands, die “ lichkeit, ü er engltkckx Hafen zu jeder Zeit und nacb jedem Toßeile der Welt zu den niedrigsten Säxen verfraxbten und aus jedem Theile der Welt über die englischen Hafen, gleichfalls zu den
niedri sten Süßen, Waaren beziehen _zu können, beruht auf der Sicher- heit Zit jeden Schiffsführer, dort m der Kohle einen billigen, in jedem Theile der Welt schlank abzxxseßenden Maffenariikel zur Kom- pletiruug de: Lädungen oder als Ruckfracht zu finden. Während die Schiffe unsere Häfen mit BaUast verlassen _ aus Bremen gehen 2/3 der eingehenden Schiffe mit BaUasx aus, und in dxn Emsbäfm dürfte das Verhältniß nicbt ünsfiqer sem _,_laden die Schiffe in Eng- land Kohlen. Die KoFle aber, welche in NeWcasilx 10 Sh. wert!) ist, kostet in Spanien bereits 20-725 Sb„ tn _ den Häfen des Mittelmeeres bis 30 S5. und m ybekseerscbext Maßen 50 bis 70 Gb., und dieser vielfache Mebrwertb ist der Verdienst, der Rhederei, der dem Muknlande zu (Gute kotxlmk- . - - Qbslncb die Kohle ihren lobnendften und bequemsten Away immer bei der Industrie des eigenen Bezirks suchen würde, so mußte sich die Lage bei unter jeden Umständen gesichetjer Verwertbun des Produkts doch so bessern, daß sick; aulb das Kapital wieder mit orliebe dem Bergbauzuwenden und durch Mehr roduklion die Befurckxtungen der Etsenindustrie zer- streum dürfte. ch laube nicbt z„u viel zu behaupten, wenn„icb_ an- nehme, daß dem erßten Spatenstich zur Erba_uung des projektirten Kanajs sehr bald der erste Spatenstich zur Abtaufung neuer Schachte folgen würde.“ „ „ „ , ,
Die „Kölnische Zeitung“ schließt dann ihren Artikel mit ol enden Worten: „
f g ürwabr, es wäre schlechterdings nicht zu verstehen, wenn ange tcdts der gcringcn Geldopfer„dte geforder't werden, das Haus des Abgeordneten der größtcn Industrie des preußischen Staaxes, der 519- ber allzusehr vernachlässigten Schiffahrt und der LUUdetbskbast in Hannover und Ostfriesland, die_ Wobltbaten versagen wollte, welche die Regierung zu gewähren bereit ist. ..... Das Abgeordnztenbgus wird fich auf einen höheren Standpunkt stellen, und dyrtdte Hulfe nicbt versagen, wo sie so dringend nötbig 1st,_mcht allem im Inter- effe einzelner Gebiete, sondern der Gesammtwirtbschaft, welche diirch den Bau des Rhein-EmS-Kanéüs dauerndste Förderung erhalten wird.
_ Die „Gothaische Zeitung“ schreibt in einem Artikel „der erste Schmit“: _ '
Drei Si ungen hat die Berajbung nder dte_grundlegenden?1ara- gravben des rankenversichexungsgefeyes nn Retcbsvae- in An prucb genommen, und das Abstimmungsrefultat bat schhc lich bewwsen, daß die große Mehrheit des Reichstags sicb bereitwillt _und mit voller Anerkennung von der Richtigkeit und Notwendig ett des de- tretenen We es auf den Boden der ,vo'n der Regierung in Vorschlag gebrachten mndsäße stellt; das Prinzip der Zwangsverficberung hat
! ar aus dem Munde derer, welcbe stets für Treibeis und Freiwillig- k ein etteten waren. volle Anerkenn'un erfa een .....
t der Einführun dieses Prinz ift der nfie Sebrijt ayf dem Wege der sozialpoliti (ben Reform gethan: denn es wird bienxut dem freien Belieben des Einzelnen ein Ende gematbt, fortmx wird ua Interefse der All emxinbeit durch das Gees den bauptsatblicbslen Kate orien der rdeiter vorgeschrieben, fi gegen die olsen von Kran t sicher zu siellen,_und demgcmäß wird den Gem ndm,bew. den Arbeitern die Verpflichtung auferlegt, Einrichtungen im Le en zu rufen, welche den Arbeitern eine genügende Bürgschaft für aus- Jebige Vetpnegnng in Krankheitsfäüen gewähren. ortan wird die
rankenverficbexung eine öffentliche Einrichtung, wel e an Stelle der Amenpfiege tntt und den Arbetjern statt Almosen einen recdtmaßia erworbenen Anspruch auf Krankenpfixge giebt. Darüber zu streiten, ob die hiermit zum Siege gelangte Idee xozialisiisch ist oder als solche nicht arxerkannt werden kann, ob fie ozialdemokraiischcn Anschaxiungen na_bert_ oder nicht, verlobnt nicht; sie ist jedenfaüs _etne neue m die Geseßgebung eingefü rte Idee, welche mit den bis dahin ßenstbxnden und vornehmlich von dem Liberalismus gepflegten Ideen der Freiheit und des Gebenlaffenk, die fich bisher als mcdt ausketcbend erw_1esen baden, vollständig im Widerspruch steht. Der Liberaliömus_bal_t an jenen Ideen nicht mehr fest und hat sich von der Notwendigkeit des Zwangsvrinzips über- zeukgät, tegen das er noch bis vor wenigen Jahren mit aller Macht an mp c.
Für die fernere Verwirklichung sozialpolitischxr Ideen, für die Vollendung des Krankenversicherungsgeseßes und fur das Zustande- kommen des Unfallgeseßes und weit'erer noch in Aussicht genommener Pläne ist dieser Anfang ein erfreulicher, wenn er auch noch keine Ge- währ giebt für die Erreichung des Zieles ..... _ .
_ Der „Neuen Preußischen Zeitung“ wird aus München, 29. April, berichtet:
Die drei bayerischen Fabrikinspekioxen sprechen sich in ihren jüngst erschienenen Jahresberichten dahin aus. daß. g1eichwie im Jahre 1881, so auch im Jahre 1882 du der MebrLabl der Betriebe eine mehr oder minder erhebliche Verbesserung sicb onfiatiren kaffe.
Statistische Nachrichten.
(Stat. Corr.) Die durch die derufsftatististde Er- hebung vom 5. Juni 1882 im Königreich Preußen gewon- nenen Daten liegen nunmehr in ihrer erften Bearbeitung. welche die Bevölkerung nach dem Berufe oder Erwyrde umfaßt, vor. Innerhalb der einzelnen Berufsklaffen und Arten sind die Erroerbstbätigen mit und obne Nebenerwerb, unter Angabe des letzteren, von einander ge- schieden. sowie die in Haushaltungen Bediensieien gezählt worden. Zugleich sind alle diejemgen ausbaltungs-Anaebörigen, welcbe gar nicht oder doch nur nebensächlich erwerbend tbätig waren (gesondert nach der AlterSgrenze von 14 Jahren), ermittelt worden.
Wenn nun die vorjäbrige Ausnahme für Preußen eine Ein- wobnerziffer von 27 287 860 Personen gegen 27279111 Personen am 1, Dezember 1880, d. 1). nur eine Zunahme von 8749 Personen in dem in age kommenden Ujäbrigen Zeitraum: ergab, während die durcbscbn ttlicbe jährliche Bevölkerungdzunabme in der Periode 1871_80 1,166 % betrug, so ist dabei zunächst die prinzipielie Ver- schiedenheit beider Erhebungen in Betracht zu ziehen: bei der Volks- zählung vom 1. Dezember 1880 wurde die leichter zu erfassende ortsanwesende Bevölkerung ermittelt; die bei der_ _C'rbebung_ vom 5. Mai 1882 festzustenende berufs- stattsxtscbe Bevolkerung deckte sich aber weder mit der orts- anwejxndxn, nocb axzcb mit der Wohnbevölkerung, Dazu kam die Einwirkung der rm Sommer aus naheliegenden Gründen viel
Kirche. _Dic ruf ck im. - Kaisers; Krone dersKTijserbt'l-YW,
stärkerr_n fxottixextden Bevölkerung, sowie endlich die Thatsache eincr unverbaltmßmaßtg hoben AuSwanderung gerade in den Jahren 1880 und 1881 aucb in Preußen.
Untex jener du_rch die Berufszäblung ermittelten Gesammtxabl der preußischen Bevolkexung befanden sich 10 826 308 erwarbstbätige Personen (8 333 233 mannltcbe und 2493 075 weibliche. einschließlich
05495 rso_nen obne Beruf bezw. Berufsangade Abtheilung ?. der Klas fikation dee Betuföarten). In den „Haushaltungen jener emerbsibäiigen Personen waren .30752 mannltche und 855 425 weibliche Dienende tdätig. Die Zahl der Haushaltungs-Anqeb_origm bezifferte sieh auf 6313 573 Personen uber und 9261802 erjonm unter 14 Jahr. Da die letzteren nur selsxnoerwerdsfabtg. die ersteren aber nach den vorliegenden berufs- stattfbscbm Ayswetsen entweder nur. nebensächlich oder garnicht er- werdend tbäng find, so ergiebt NÖ, daß 15 575 375 Perfonen von 11712 485 Personen, welche sqzu agen die die Gesellschaft wirthscbaft- [lch ÉYaxxßleYaerxprJseTnth, l)erlbaltenilxverden.
. n tet_ n . aUSatun reterrsaenlebend Dienenden verthexlten fich die enverbstbät gen PZH“? nfxcb der TT hebung vom Zum y. I. auf folgende Berufsgruppen:
absolute Zahlen ! „ männlich weiblich zusammen? 9/0 1) Lazidwtribfcbaft, Tdierzucbi, Gartnerei, Jdrstwirtbschaft, Jagd und tscherei ..... 3 462 268 1 230080 4 692 348 40,06 2) Bergbau, Hüttenwesen, Zn- dustric und Baugewerbe . . 3 065 218 585 408 3 650 626 31,18 3) O_andxl und, Verkehr. . . . 766127 145 579 911 706 7,78 *) ...,... 8??? "52913"- ...... are we en er rt... 1 118283 278923 2, 5) MiliiärZ Hof-, bürgerlicher, 38 kirchlicher Dienst und freie Berufsatten ......... 526 549 60 661 587 210 5,01 6) ohne Beruf u. Berufßangabe 352 431 353 064 705 495 6,02 zusammen . . 8 333 233 2 493 075 10 826 308 92,4 hierzu Bedienstete in Haus- 3 baltungen .......... 30752 855 425 - 886 177 7,57 Hauptsumme. . 8 363 985 3 348 500 11 712 485 100
Die in den vorstehenden vier ersten Enver!) ru pen t 511 eu Yersynen charakterifiren silb nach ihrer wirtbscbaleichken SKULL!!- dtgkeit bezw. Abhängigkeit als:
Selbständige und Verwaltungs- Gebülfen und (YZF, Geschäftsleiter personal sonstige Arbeiter m w
. w. m. . m. w. 1. . . 1614212 216 750 49 625 5304 1798431 1W8026
11. . . 866 914 317 162 57 842 1 337 2 140 462 266909 111. . . 324 602 78 808 74 116 1 758 367 409 65 013 17, . . _ _ _ _ 160 640 118283
zusam. 2 805 728 612 720 161 583 8 399 4 466 942 145823] , Proz. 29,43 6,43 1,90 0,09 46,85 15,52). Von den 11712485 enverbsthätigen Personen waren 1788679 in 1916035 Nebenerwerben tbätig. Außerdem wurden 399244 Hau- baltungs-Angebörige, sowie 172 030_persönliche Dienffe Leistende go- jählt, welcbe nebensächlich “erwerbstbatig Waren. at April 1). I. wurden bei der Allgemeine: Unfall-Versicherungs-Bank 10 ““a":
Monat
in Lei ! 3 lebendgefäbrlicbe Verte ungen, 8 Unfälle,dée Lm? Nam“ gänzliche Lérchxkyxii'zweise vaZidikäbtmeF-éaktm [Am, und 948 von vorn 1 1 nur wrü ere Enver det leßten, zusammen 969 Un fäklegaugemeldtt. . Knust- Wiffevsthtft mb Literatur.
Die in &in den 5. Mai ct., erscheine!" Nr. M9 det ,Jllustrirtgn eitung' enthält f de Abbildungen: Die Eltsabetbkircbe tn MardW. Nach einer 1) hi cbm Aufnahme von L. Bickell. um jährigen Jubi! to der inwei una de: 3 Abbildungen: 1) tonew
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