Bie ich vorhin ausgesproÖe-J habe, gesagt, ich bäite dic D'atxtemcbnexder in Potsdam vergessen. eme Herren, ich weiß nicht, wtxvtel Damen- "schneider in Potsdam find, und 1cb habe diese wirklich mcbtin Berech- nung gezogen, i'b habe nur von den männlichen Personen gesprochen- Glaubcn Sie nicht. daß fich umb Weibliabe Personen natyen'tlicl) mit dem Gewerbe der Damenfcbneiderei beschäftigen? Jm_ubr1gen find auch weibliche Personxn bei den Herrenschneidern [Zescbästt t. Ich habe vouständige Gültigkeck für meine Berechnun mcht in nspryck) Ic- nommen, ich babe nur das Material, das 111 r Überhaupt zugänßkkb ist, verwertbar und beispielsweise angeführt, und ck glaube, “_daß („Me d1ese kleinen Einwürfe, die noch gemackot worden smd, wirkltch WM “im Stande find, einer loyalen Betrachtung gegenüber_ das Resultgf. das ich gegeben habe, irgendwie Wesentlich zu altertren, denn 1ch bin von der Ansickot auSgkgangen, daß es darauf ankomnxe, vor_ dem ganzen Lande zu konstatiren, daß diese Konkurrxnz selbst tn Stadtxn, n'o eine starke Garnison sich befindet, unerheblnb ist, und "UMÉUÜÖ wenn sie. wie jetzt beabsichtigt wird, auf dext Gewxrbebettleb zu Gunstkn der Angehörigen des Heeres eingeschrankt w1rd, dann gar nicht ins Gewicht fällt. „
Meine Herren, was nun die Krümperpferde anbckrtffk- so W der Herr Abgeordnete vergcfien, daß ich primo 1000 detx Vorsxhsag gemacht oder wenigstens mich dafür angejprochen babe, dre Ranonerk zu crhöhen, Das habe ich gethan, das hat „er jetzt vergessen 311199941; er sagt nur, daß ich in der nacktesten Wetse das Prmztp ÜMUFÜE. daß die Armce eine Gewerbeanstalt werden soÜe, und das; die Krafte, die zunächst für den Dienst vorhanden „find, zu Prxvatzrvecken verwxndet wsrden, um die Mittel zu gcrpmnen, den D1cnstUaus- zuführen, Das habe ic!) nicht _gesagt, ch chbe nur ausgefuhrt, daß auf Man Gebieten der Militaryerwaltung n;": feer_k_napp gestellt sind, daß wir uns troßdem alle Muße gehen, dze Milliarverxvaltung im Gang zu erbachn, und "daß ein derartxger' Wtrtbsßoafxsbetrteb doch Weit davon entfernt istid daß hier in unwurdtger Wetse m der Armee
werbe betrieben wür en. ,
Ge Dann, meine Herren, Hat der Herr Abaeordnetx Hier (;ewtffer- maßen in Frage gestellt, wie ich daztz känze, SQMaxestax dem thser Vortrag zu holten. Meine Heran, uk) btx1 preußtsckoer KrteßstMnkster, ich bin der Minister Sr. Majestak de Komgs yon Preußen - gls jojckxer stehe ich Ihnen bier mcht gegenuber, btcr btn_ 193 11111315 weiter als BevoUmäcbiigter 311131 Bundesratb. Se.'Maxestat ist gar nicht verbunden, den eregSnztmstxr zum Bevollmachth-n zum Bundeßratb zu ernennen; - 1919 bin [ner nur Bevonrxäcbtiatc-r „ULM Bundesrat!) und vertrete Sie): 1318 J11tercffen_des Preußsr1chen Milttar- konüngents, - darüber bmaus geben „meme Verpfi1chfungen nicht, darüber ist kein Zweifel und darm wexde ich durch den Herrn Reichskanzler und deffen _ erpfi1chtung in keiner Weise beejnxrächtigt. Ick halte nnch m der Militärverwaltung innerhalb der Geseße, und der vrrfaffungsmäßigen V?L- vflichtung, ur-d damit ist dze Sache abgemqchk. _Wenn ick) das nicht thäte,wü1de der Herr Retchskanzl€r viellezcht m die Lage kommen, mick) zu erinnern, und_„ich_bin aucb verpfltcbtek vor dem Reicbétag, wenn ich 0[§ Bevoümacbtxgter, zum Bu_nxc„§ratk)_bier stehe, die geseß- licken Verhältnisse des preußischn,Mrlttarkontmgents zu vertreten, und es ist auch mit keinem ,Tone bisher auZaesproÖen worden, daß ich auf irgend eineßWeise dteselb'en perle t hatck. Woher also diese Angriffe? Ick w€11e fie gqnz emfacb (] . - Dsr Herr Abgeoxdnete Richter sagt: Das geht mcht. Mejnc Herren, ick) glaube, das geht dochx Es ist sch9n gegangen und wrrd fernkr geben.
Der Hr. Abg. Richter bat dgnn die Frage an mich gesteüt, ob ich KahinstSordreH kontra1tgnire gelegenxlicko der Pen- swnirung von Offizieren. Meme Herren,. ickZ stelle zur Erwägung, ob diese Frage mit dem Be_tricbe d_er MtZitarvsrjvaltuxig und dem Gesckxäftsbc-trfebe der Militarwukst'atten für Privatrecbnung, dem Handeksverkebr der Kantinen und mtt der etwaigen Verwendung von Militärvferden zu dem Lohnfubrgewerbe irgend etwas zu Thun bat. Ich wäre ja sehr germ: bereit, wczm mir der Zusammenhang dieskr Sache Nachge- wiesen würde, darauf ctnzugekxenx aber selbst Wenn der Herr Abaeordnefe sagt, es wären beute staatSrechtltcbe Fragen zur Eröxterung gckommsn, so ist dies dock; niévk unbedingt erforderlich oder zuläfftg, alle mögkickyen staatSrechtlickyen Fragen zu erörtern. Es mag staatsrechlick) sein, es gicbr aber noch hundert andere Frczgen. Ick) e_rkläre also dem Herrn Abgeordneten wieder, 16) antwortegbm auf die1e Frage nicht, wekl sie nicht Hierher gébört, ick) babe 1111011 in 'der Kommisfion für das Penfionsgesey gesamt, er möchte dte Sache zur Spraäoe bringen an 'der Sieüe, wo fie bingkbört, dann Werde 1ch darauf anUvorten.
Ich kann nur wieder darauf zurückkymmen, es ist das Bestreben, welchcs von einzelrxen Seiten 103 Hauxés hervortrnt, die Mijitär- Bcrrvaléung über “Oje Gebühr einzufchranken._ Diesen Bestrebungkn, meine Herren, trete ick) _entgcgen' und jvcnn 1ch hier tHue, als oö ick) für das Ganze spreche„ 10 bin i _ formell doch nur b_erechtig?, für das preußische Militärkontmgent zu,1prechen_ (115 preußücher BéVOllmäcb- tigfer zum Bundesratk). Wxnn xcb alw m dxesen Dingen grundlegende Gedanken ausspreche,* [o _Ut das die Folk]? davon, das; dsr Staat Preußen überhaupt eme [uhrende St_exluggg tm'Deuésckocn Rkickze cin- nimmf, und daß, was ]peziel] mrlrtargche Dmge anbelriffx, dnrtb Art. 65 der Verfassung, eine gewissePrawnderanz für das prcußisÉe Militärkoßtingent JCILbM ist. “Meme Hsrreq, dre Vertreter der an- deren Bundksrcgikrunch smd ]Ldkn, Augenblick in dsr Lage“, Wider- .svruck) zu erchen, sie tönen cs aber'mcht; daraus mögen Sie vielleicht schließen, daß wir einig in dsr Metnung find; abßr ich erkläre immer, in die Befugniffe des Herr); RsicbÖ-kanzlers greife ick) nicht ein, Wenn ich Hic: überhaupt vom T1!che_des Bundeöratbs_spreche, und e-Lenso- wknia «reife ich in die Vefuamffe des Herrn Regehskanzlers ein, wcnn ich als preußischer Kriegs-Mmtster St.UMajcstat dem Könige von Preußen in Angelegenheiten dcß preußqcben Kontingenfs Vortrag halte. Wenn der Herr Abg. Richter in, der Lage [eim sollte, mir das Gegentbcil zu bewäsen, das würde nnch sebr intercsfircn.
Nack) Ablehnuna eines Vertagungsantrages, bemsrkte der
Abg. Richt€r (Hagen), bald spreche der Kriegß=Minister hier von sich als preußischer Kxisgs:Minister, bald nenne der Minister sich den BevoUmächtigten des Bundleaths. Bevoll- mächtigte des Vundesraths pflegten fick) sonst nicht auf eine
direkte Ermächtigung der Krone zu bszishsn, sondern auf den
vorgeseßten Reichskanzler. Die direkte Berufung auf den
Kaiser soÜte der KriegsMinifter dem Reichskanzler selber
überlassen. Es sei nicht gut gethan, in dieser SÖxteiderfrage,
denn um mehr handßle es sich nicht, die Krone derart hinein-
zuziehen. Man habe sick) hier nur an den BevoUmächtigten
zum Bundeskath zu halten. Das preußische ÖW werde aus Reichsmineln unterhalten. Es gebe nur einen Reichsstat der
Militärperwallung, und wenn mit diesen Mitteln Mißbrauch getrieben werde, so habe der Reichstag fich dagegen zu wen- den. Das sei das verfaffunchmäßige Recht des Reichstages. In Dutzenden von FälXen pflege beispielsweise bei 1eder Etatsberathung die Militärverwaltung aufgefordert.zu werden, dxes oder jenes zu thun. Noch niemals sei es dmand Angefaklxn, diese Anträge an die Krone zu
9 "“für?" etwa 111 Form von Adressen. Auch die bis ZYKBYZZWFYMN? 1nilitäri_schen chletzxenés Übex Beklei- VW. ....ch2."1..3§;2.§'§12"101*K91.x«-“«"chW§-.T.,? tage gegenüber sei eine interne (“HWS- 1mster dem 11 : ache. Wenn dor Krtegs-
Minister eine längere parlame '
„ „ ntart eE “. LUYLLLZL deFaYZmsTZre dF, Yoxan ZF"[CKÜFHLLLFZYÜYXÜFLYZL
' ' . r rtegs- initer , '
se: mcht der Mann, der, tvsnn er ihms(dédeJZjZF'tUJkYYch zu sagen habe, dazu des Parlaments oder des'Nbg Richter NWZ?“ Ya?- „have genau„mit dcnsslben Worten. einmal de_r Wuanz-MmtsanBttter ihm gegenüber erklärt und sex der Fmanz-M1n11ter Bitter? Wenn der K “ wo
. . . ri = ' ' mee, das; ,der Rinchskanzler tmmer den direkten ÖZZYÉYJTY
gezogen hab?, so kenne der thsier den Herrn Rommel mchk und dessen Auftreten. , ,
Demnäést nahm wiederum der Staats-thsler B r o n s art
von Sthel endorf das Wort: , _ „ _ Meine Herren,der Hr.Abg,Richter bat mtr 1a bier eme xangethZr- baltuna gemachk zer bat mich unter andexcm auch an den Etat ertnTer "CFML meine Herren, bier ist der Etat gar mcht zur Debatte, w_enn er ck a wird zur Debatte kommen, werde ich auch mit ibm daruber spre „tn. Wenn er nun sagt, bier würden Geldvxrweudungen gemacht, Mik d???" er nicbt übereinstimme -- so sage :ck, auch, keine, GeldaUYIadekst werdcn bier gemacht, es wird hier nach gar keme_r „Richtung bm “oa“ militärische oder Budgetintereffe des „Heeres aescbadrgt und durch te Fragen gar nicht berührt, die heute bler zur Erörterung stehen. (.
Der Herr Abgeordnete hat dann auch gesagt, kyetl TÜ) 10 [M so spräche, das läge an meiner mangeltxYen_Parlczmentaklsckéen NNW"?- Ja, meine .Herren, das ist ja ganz rtchtrg;_ [ck werde 1a auch noch lernen. Aber im Uebrigen wäre es mir erzvunschier gexvesen, „er hätte mick) auf gese liche Bestimmungen Yermresxn, ner,!)atte nur nach- gewiescn, wo i Unrecht habe. Es wurdx vtel nu licht,! für mick) ge- wesend sein,[ wenn er mi?) den VersvF lteferxe; en sx)? er nicht tm Skat! e zu iLfekn, darum ängt er "1 (m_ meme er ..
Er hat auch dann von neuem perförzl1che er ältmffe besprochen Wischen dkm Herrn Reichskanzler und mtr. Meme Herren, _ich ver- zichte darauf, weiter hier darüber zu sprechen; das muß lch abxr Tagen: ich protestire auf das aÜerlebhaffeste gegen jede Jnjtnuatton,x1e n diesen leyten Außeinanderfcßungen gefunden wexden konnte, „bezug- lich kder Loyalität des Verkehrs, den “der err Reichskanzler mtt den preußistben Ministern unterhält; ich protefttrx dagegen! (Zuruf.)
Meine Herren, es ist wirklich ungemem schwer, das muß Feb sagen, bei derartigen Anreden seéne" Ruhe zu bewahre!) und sachltch zu antworten. Ich babe mir Mulde, gegebxn' es bisher zu thun,
enn nun hier persönliche Verbältmffe bnxemgetragen werdet]; - meine Herren, ich Weiß nicht, ob in Folge wexterer"parlamexztaxtjcher Ryutiyckeofich mich mehr daran gewöhnkn könnn; wunschen null [ck es mu: m .
Damit wird meiner Meinung nach [cbt weztig gefördext,_nm allerwenigsten die sachliche Erledigung der bier vorliegenden Ge1chafte.
Der Abg. Richter (Hagen) erklärte, er hahe keinerlei persönliche Momente in die Sache gexragen. Setne Betrach- tungen Über persönkiche SteUungen seren hervorgerufen einmal durch den Brief des Reichskanzlers_ ynd dann durch die „fort- währende Berufung des Kriegs-thsters auf Es. Majestät den Kaiser.
Der Abg. von Köller bemerkte, der Abg. Nichterziebe sich immer auf persönliche Angriffe zurück, wenn ihm einmal die Wahr- .heit gesagt werde, der Abg. Richter fühle sich innerlich ge- schlagen, wie der Abg. von Kleist-Reßow ganz zutreffend be- merkt habe. Der Abg. Richter sollte sachlich widerlegen, was der KriegS-Minifter ausgeführt habe, dann würde er dem Reichstage und dem Lande einen viel größeren Dienst er- weisen, als damit, daß er persönlich werde, und immer ver- suche, das letzte Wort zu behalten.
Die ursprünglichen Anträge der Abgeordneten Baumbach und von Gagern wurden zurückgezogen; da über die Reso- lutionen immer erst in dritter Lesung abgestimmt wird, so fand dieSmal keine Abstimmung statt.
Der Abg. Dr. Windthorst beantragte, die Abstimmung j.?ßt sofort vorzunehmen, da keine Bestimmung dsr (Hesehäftßoro- nung daran hindere, Gegen eine solche Abweichung von der
seit Jahren geübten Praxis protestirte der Abgeordnete Richter (Hagen); namentlich solle man diese Abweichung unterlassen bei einem Hause von doch nur zweifelhafter Beschlußfähfgkeit.
Da auch der Nbg. von Bennigsen fich für die Unter- laffung der Abstimmung aussprach, so zog der Abg. Dr. Windt- horft seinen Antrag zarück. Jn einigkn weiteren Bemerkungen zur Geschäftsordnung wurde aber aüseitig der Wunsch kon- statirt, über Resolutionen dann abzustimmen, wenn fie dis- kutirt seien. Der Abg. Richter (Hagen) glaubte, daß diese Frage am Besten von der GefchästLoxdnunngommijfion zu beratben wäre.
Es folgte die Bemühung über den Antrag Büchtemann, betrsffend die Errichtung von Geselleninnungen.
Der Referent Abg. Dr. Hartmann ersuchte Namens der Kommisfion, diesen- Antrag abzulehnen,
Der Abg. Vüchtemann erklärte, er glaube zwar nicht auf Annahme feines Antrages rechnen zu können. Die Verhält- nisse im Handwerkerstande müßten erü beffer-werden, und namentlich müsse vorerst die Rechte anerkennen, daß es nicht darauf ankomme, dem HandwerkSnteister Privilegien zu schaffen. Erst wenn freie Innungen entsprechend den heutigen Verhältnissen errichtet seien, und man nicht mehr zurückgreife auf die früheren Innungen, könne neues Leben erblühen. Durch seinen Antrag würden die neu gegründeten Innungen durchaus nicht gestört, sondern ge- fördert. Der Arbsitgeber müsse in fortlaufender Beziehung zum Gesenen stehen. Die Innungen hätten nur Werth für große Sjädte, weniger für kleinere. Der Regierungskommiffar habe sich auch nicht von vornherein gegen seinen Antrag er- klärt, sondern nur die Frage von großer Tragweits nshalten. Allsrdings habe damals die Kommission bLi der erßen Lesung fich anders aUSaesprochen, als heute. EZ handexe sich nicht nur lemb daS Wohl der Handwerker, sondern auch um da?. der
r eiter.
DeuNbg. Aékermann führte aus, formell sei der Antrag unannebmbar, weil derselbe tief in die ganze Gewerbenovelle ein: greife. Redner wies an der Hand der Geschichte der GeseÜenbrüder- schaften des Mittelalters nach, daß solche Vereinigungen untauglich seien. Schon im Mittélalter hätten ste beständig zu Streitig: keiten Veranlassung gegeben. Auch die Geschichte der in neULrer Zeit geschaffenenGeseüeninnungen lade nicht dazn ein, die bisherigen Zustände beizubehalten. Um diesen Zuständen ein Ende zu machen, sei das Jnnungsgefeß von 1881 vor-
eschlagen worden. Damals sei der Reichstag damit einver- tanden gewesen, den Gesellen keine weiteren Rechte einzu- räumen als die Regierung vorgeschlagen. Jetzt überrasche Abg. Büchtemann das: Haus mit neuen selbständigen Innungen. E»?- soUten nun neben den Innungen noch gemerblickze Ge: nossenschaftcn etablirt werden. Das erinnere lebhaft an die Zustände des Mittelalters. Das Ziel klinge ja sehr schön, aber der Vorredner habe nicht angegeben, wie derselbe es erreichen wolle. _Es ginge nicht an, eine organisirte Gruppe neben der andern hinzustellen. Am Mnigsten könne er btUigen, daß beiden gleiche Rechte crthkilt werden soÜten. Dann soUe man, so lange die Reich-Zregierung mit der Orga: nisation der Innungen beschäftigt ski, dieselbé mit solchem Geseß verschonen. Er bitte um Ablehnung des Antrages.
Der Bundeskommiffar, Geheime Regierungs-Rath Bödj: ker schloß sich dem Anfrage des Vorredners an. Materiell woÜe er nicht auf die Sache eingehen. Nur wo!]? er dem Abg. Vüchtemann srwidecn, daß er keine abwsickzende Mei- nung gelegentlich der ersten Lesung hich geäußert habe.
Der Abg. Dr. Hirsch erklärte, es set charakteristisch für die
Kommission, daß sie eine so große Abneigung für die (He-
selleninnung zeige. Die Arbeiter wür "
wer ihr Anwalt und warmer VertreteTUste-jéyJuZ Einsehen lichen Deduktionen „des WJ. Ackermann erwidere ' ( d_och nicht den heunqen Zu und der Geseüscha|zu§chß Man könne um mehrere Jahrhunderte. Wenn damals Muhen stattgefunden, hätten. so hätten, was wissen MW?! sei,. die Brüdersckijten doch auch ihr Gutes W brauche seten auch 111 den Meißerinnungen u g b
1 der Abg. Ackermann hieraus den unde ozgekommethie
innung folgere, so könne derselbe nocb eße? der WWU:
hebung der Innungen im ahre 173 ausd'kAu. heutigen nnungen ableiten.I Beim NLUfFaY QWMUF: hglte er ( ednxr) es für ungerecht, nur den ArbeitInmmÜ“ mcht den Arbexter zu berückfichtigen. ) Munz
Der Antrag wurde abgelehnt.
. t t . 12 UKYrauf ver ag e sub das Haus um 5 UNMM
- Die vorgestrige Abendfi un *“ . Abgeordneten, welcher der VizYPFZMtHYs" der Ministeriums von Puttkamer mit mehreren Komm' iss „SW . wohnte, wurde um 81/4 Uhr vom Präfidenten „MMW öffnet. Das Haus seßtx die zweite VerathUng des E Emes Geseßesd Yer oteltZuständigkeit der “YYY
ungs- un erwa ungßgeri kg:" „ * §' 62 fort.chst d d W ck Vehörden mj unä wur en ie . 62-111 . . und agdpolizei) ohne erhebliche Debatte FM“ FWW Kommisfionsbeschlüsse ohne wesentliche Aen'“ A*"kabe „„der ; Ebenso wurden dle §§. 112-125 («WWF, Wc : werbliche Konzessionen, Ortsstatuten) UUMWÜMW Kommisfionsbeschluffe genehmigt. WM §. 1253. lautet nach dem Kommisüonsbxszzxukst, D?) YézirkdsgusCsjcbußb bxschlisßt: C b b . ' , . u er :e ene tztxgung zur r'ö “Über . m eme Inn 1 nm te 1) A t urs Möwe ' Gekoerheoyd13399);l e ck 11 en nc MEHÜÜW 2)Oüber die Genehmigung zur Auflös K. a. . . Der Paragraph wurde unveränd
Der Abg. Zelle beantragte, hint _ als §. 125 33. eme Bestimmung hin;; “* “MYR fugniffe der höheren Verwaltungsbeh' MM? Jnnungßwesen für den Stadtkreis M?-
Vräfidenten wahrgenommen werden so! *- Der Antragsteller führte aus, daß "
Verwaltungsangelegenheiten stets als «.... MMM werde. Die Innungsangelegenheiten seienGWmW heiten, und müßten deshalb der Aufsicht des ' als Gemeindsauffichtsbehörde unterstellt sein„nWahxxgu Aufsicht des Polizei-Präfidenten, wie es nach MWM Fall Fin wÉLkrde. k ss G [) O
er egierungs ommi ar e eime WM" :. Rath Rommel ersuchte um Ablehnung des A «. dte Innungen gewerbliche Vereine seien, die von“ “'
Behörde zu ressortiren hätten, wekche die Gewerbe- 11119,- emßangelegenheiten in dsr Hand habe. Das sÜMW der Polizei-Prästdent, Der Antrag 39118 wurde, nacßdem noch . Abg. Dr, von Heydebrand und der Lasa stch da..)- hatte, gbgelehnt. Ebenso ein fernerer Antrag 5-3. auch die Aufficht über die dsr Gemsinde Emtexsetßxzz. kaffen für Berlin dem OW-Präfidenten übertrage soÜte, sowie e_in dritter Antrag deffelben AbgLordneta,» welchen) verfch1edene Funktionen des Kreisausschusses fütkak ' der Mmister dsr öffentlichen Arbeixen wahrzunehmenhüe Die folgenden Paragraphen §§. 126-128(Jnnny11, §§. 129-132 (Märkte), §§. 133-135 (OeffentlicheM häuser), §§. 136-140 (Handelskammern, kaufmämäsxÖn- Vany-
porationen, Börsen), §§. 141 und 142 (Feuerlös ), §§. 143 und 144 (Hülfßkaffen), §§. 145-148 §§. 149-152 (Dißmembrations: und Ansted uuassota), I. 153-156 (Enteignungssackzen), §§. 157 und WM stand und StaaLSangehörigkeit, §. 159 (SteuerangelWM §§. 160-166 (Ergänzende Uebergangs- und SM mungen) wurden ohne wesentliche Debatte WW!) den Kymmßsfionsbeschlüffen genehmigt. _ . „ ? Hterxmt war die zweite Berathung des Geseßqö , über dre Zuständigkeit der Verwaltuygmnd “
Hierauf vertagte fick) das Haus um 10 klhrlsJU'y tag 9 Uhr.
GeWerbe und Handel.
Die „New - Yorker Hdss.-Zkg.' fo ---» 20. v. M. datirten Wochenberich1:DasGch
und Pxodukkenmarkt ist auch in diese!, „ fur Ein maßig lebHafter _(Fxportöegebr, der alben in Weizen und MMS herrjckzte, hat in dcr [ eder 110 ., Folge der Höheren Preise, roe1che etabl' „. WMH gelaffcn: Weizenmehl fand nach dieser „ * MUM viel Beachtung. Der Frach1enmatkt 1 *We W » dispombler Wanke beaegnete für Expo KWK WW"
K*. C. angezogen; für Terxnine i:? bei [eZ »» WW, ; sigen Schwankungen ebenxalls ein kfeinetz , WWMÜW Brafil Kaffees haben slch nicbt bek)aupten""*«W ZW“ und Socken hatten dagegen festere Preisbalbllé- ; „ :weseu. Theemarkt ist das Gkschäft wieder LY » !ÉUM- Schmalz, Schweincfieisck) und Speck verkebrkeu W„.„.ch1ch- begegneten jedoch nur mäßigem Konsum- und M1, ' terer Richtung fand Talg in den leßten Tagen fck! WWW“ Raff. Petroleum fest bebauvtet. Zn AbwembÜS Wai! richten aus chn Produktionsbezirken bewe te 1chd OWL“ United P'kpe Line Certificates in engeren cenzen M MM“, denz. Terpentinöl war ruhig und niedriger. HWÖM .-
. . ao stei end. Der Hopfenmarkt war still. Dte GUMMI. „_ talglmari't bleibt eine überwiegend gedrückte. GUYMZ fremde Manufaktußvaarcn batten sshr sblles Geschäftkommk. zy- Éréaffon' cka? WFWÉMW id" BÖYF-Zffe M* ..
o en zu 2 ca en, er xpor rem er * ' beendete Woche beträgt 1 438115 Doll., gegen 2560151M" ParaUelwochc des Vorjahres.
Verwaltungsgerichtsbehörden beendigt. s _