1883 / 119 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 24 May 1883 18:00:01 GMT) scan diff

] *

wenig Einwirkung auf 'die Entftbsießungen der kommunalen Instanzen ] auSzuüben vcrmöge. _ '

Meine Herren! Cs tft ferner gesagt, es set doch nicht rech 8e- arekflich, daß die verbündeten Regierungen einen so lebhaftetz Wider- spruch gegen den §- 13- erböben, da doch 'der Unterschied zwischen der Regelung, wie fie im Z. 1a. vorgesehen und wie fie die verbündeten Regierungen gewollt hatten, kein so großkr sei, denn auch der ? 1_a„. sorge ja dafür, daß der Verficberungßzwang, der (1112781ng ge eßltch, außgeiprocben werde, doch durch Ortsstatut wieder bekerxigt wxrden könnte. Nun, meine Omen, ist, glaub: ?ck, der Uanrsch1ey zwtschen diesen beiden Regelungen scheinbar vieUeicbt U11 geringer , in Wirklichkeit aber ist er ein ganz duvebgreifendec. Wenn man ken Verßcberungszwang durcb Ges einführt, o tritt K_mit Inkxafttkkten dcs GescFes überall obne Wei ms ins Leben und Qußert seme recht- lichen okgen; er äußert skins rechtlichw Folgen dann, daß mit dem Jnkmfttreten des Gcfeßes jeder exnzelne Arbeitxr, welcher krank wird, sofort adxf Grund desGeseßcs „mrn- destens einen_Ansvcuch au? die Leistan-[Z-en der'Gememde- Krankenvecsxcberung erhebt!! kann, 111!» das; dtesec Anspxucb "ibm so lange sicht abgesvwcbcnkaerden kann bkkdyrw ortsstzxtutamxbe Regelung de: Krankenversuberu ngézwang wieperauxgebyben 1st._Memc Herxan, ob W tbatsächlicb danndurchfübrbar xft, ,oder mcht, das tft ggnz einerLei; der Arbeiter bat scinanspruch, wrd Me lxmge es; dauern wtrd, “Bis *in Bevüxkficbtiqung der Mb erßebsnden Schwtengketten der Ver- *ÜÖMngsjwang durch Ortsstcctux ü erall “da wxedeyaußgeschlofsen tft, Wo er nicht durchführbar ist, “das, me'ms Herren, _1st doch eme sxbr Bedenkliche Fra e, und einen Rechtszusixznd zu bxgrynden, welcher eine Zeit lang beste t Und währuid dieser Zar -_aAe mogllchkn erwnrunaen aurichten kann, um “khn nachher durch em_Lokalstatut wieder ayfzu- beben, dcs fchei1ch mir doch 6111 sebr bedsnkltches Vorgehen zu sem-

Ick macke Sie “ferner ?darauf aufxxserkjam, meme Herren, daß die Tbötigk-it der höheren Verwaltungßbehvkdcy bei Annahme des §. 1a. «eine vöAig andere werden würde, (:D der Annahme der Regelung, welche die verbä'mdcxen Regierungen vorgesehen baden, Es ist gesagt: 'ja,-d7v: böberc VerwaltungÖebörde. fokl das Sxatut_genehmigen, _; 'diéses Sichecheitßventil wollen von haben. Ste wurde [4 auch bet “der Regelung, Welche di! verbündeten Regierungen beabsichtigen, das Statut gonéhmigcn süssen, welches der Vexficherungs- zwang eip-qefühcx werden soll. Im letzteren alle, mexne Herren, Iliegt dic SCÖL aber so, 'das; die böBere Vcrwa tqusbeborde m den allermeisten Fällen sich völlig h_auWec wird berubtgen Fönnen, daß *das Bedürfnis; der E1nfubrung_des erstcherungs- :zwanges bereits feftüeht; denn Haß eme Gemxmße emen solzben “Beschluß faffen soUte, ohne daß fia; tbr „daß Vedmkmß aufgxdrangt

hätte, und ohne daß dieäses Bedürfmß w1rkllch begrundet wgre, ist kaum amunebmcn, und Die höhere Verwaltungsbcbörde würde in allen “diesen Fällen die Genehmißung obne Weiteres ertbcilen können, “sobald nur ck Beschlüße, welche für die AuLfübrung_ des Versche- TungSzwanges in das Ortsstatut aafgcnommen find, m(bt zu beson- deren Bcdertken Veranlassung geben. Ganz anders aber, meine Herren, ftebt die Sache, wenn die Regelung umgekehrt erfolat, wenn “durch das thsstatut dec Verficberungßzwang erst ausßesebloffen wer- den soll. In diesen Falle, meine Herren, bat die Höhere VerwaltungsZebörde dic dringendste Veranlassung, in jedem einzelnen_ Falle zu prüfen: liegen denn nun wirklich die Verhiltnisse Hier so , daß der Verficberungézwana außgcscbloßm werden darf oder daß er angefchloffen werden kann? und, mcine_ Herren, Sie werden nicht verkennen, daß da rie Grenze

, daß seine: Heimat!) entnommen bat, 1118.11: er uns auggefübxk bat, [ck es doch dringend wünschenSwertb wäre, die „kleinen Belißkk- wc nebean [Yliée YFU seicn,b1;bne Wetteres durch das Ges??- unter te" an env ! rung zu rnaen. ,

Es ist ferner von dem Hrn. Aba. Frbm. von MalöJbusYr merkjam cmaibt worden“ auf diejemgen Leu,“- dk? man_ " “» Ge nd dße freien Tagelöhner nennt, die m _Bauerxtdoxfem ?)“ son wo wobnen, nicht in einem ständigen Y_ebcxxvarbaxtmffe |; ME; sondern auSwärts sub Arbeit suchen. Auck) fur U? lst ““ bcson "“

Bedürfni dec Krankenverfichccung bervorgcbohkn worden. "“ Ja, meßne erren, wie steht denn nun _dle 'SÜÖÄb -tJch bezWeifle, da gaade diese Elemente der landltchcn r eter-

bcvölkerung dura» die Annahme des §. 1a. wirklich _obne Wuter§s unter den VcrsieberungSzwang gestellt werden wurden , ' gera_e diese Arbeiter werden in der Regel _sol„chc sein, MTRJ "'.Öt. fur länaeee Zeit bei einem Arbeitgeber besckzgfngt smd, deren „_esckoafncleg in sehr vielen Fällen wenigstens nur fur einzelne quc bet demse F Arbeitgeber stattfindet, und alle solche Arbetter, meme Herren, szen durch die Einschränkung, die man dem §, 1 gegeben hat, weßen er acht Tage, von" dem VerfiÖecungSzwange aus;;esÖloFen, w.:m fie nicht durch ortsüatutariscbe Regelung dem Verfixbecuygéxwanae unter- stellt werden. Ich will hiermit nur darauf aufmerkmm machen, dZß zu einer wirklich befriedigenden Reselung der Krankenvcrficherung fur die 1ändlichen Arbeiker, auch bei der Aqnahmx des §. 1a„ doch auf keinen anderen Weg zu kommen _sem wurde, als: daß xnan die akseßlkben Bestimmungen erganzte durcb ott-sxatutansÖe Bestimmungen, und, meine Horny, wenn _dje _Sache so stebk, dana scheint es mir doch _mel et_n_facher 111 sem, glcub die ganze Regelung dem Ortsstatute zu uberwxnen und damit den Weg zu geben, den die verbündeten Regierungcy Ihnen vorgeschlagen babm. Ekldlich aber, meine Herren, darf [ck 71011) bervoxbeben, daß ck

maßccgel einen Schritt zu wenig zu thun, den man nackxbec'naÖH'oleu kann, als einen Schritt zu weit zu geben, den man nacbberxaxllucht wieder zurückgeben muß und dadurch die aUcrgrö-ßtcn Unqqtraqltchketten und Verwirrungen erbeizuführen, Meine Herter)! Wir stehen erst am Anfange dieser Gesetzgebung, und Niemand wtrd verlangen wollen und können. daß auf dm ersten Wurf gleich ck_was Voufommenxs gx- schaffen Werde. Nehmen Sie das (Hefe an an den Grenzen. Me dle verbündeten Regierungen estnen vokge chlaaen bahxn, uud lä) ?laube, Sie werden auf diese Weise die beste Grundlage [ur alle naa) olgcn- den Gesese legen. _ _ Der Abg. Dr. Hammacher erklärte, er habe emen _W_tder= spruch zu konstatiren zwischen den Erklärungen _des Mmlsters von Scholz und denen des Geheimen OberRegteryygß-Naths Lohmann; während nach den Erklärungen, des Mmuters von Scholz der vom Abg. von Malßahn und thm gestellte Antxag für die Regierung annehmbar sein. müßte, habe"!)er Geheime Ober-Regierungß-Rath Lohmann dtefen Antrag fur unannehm- bar erklärt: wie reime fich das zusammen? Was soUe_denn herauskommen, wenn er aus vöüigster Usherzeugung aut h_em Boden des Gefeßes gestanden habe, jest nun moralisch genöthigt werde, ge en seine beffere Ueberzeugung bei diesem Gesese mtizuwixken? Wenn auch der Abg. Windthorst Namens des Centrums erklärt habe, daß dieses gkgen den §. 1 a. mit oder ohne den Antrag

zwkscben emer UnmöKicbkeit der Durchfübrung dcs Verficherungs- zwanges und dem Fa e, wo dex BerficbcrungNwana nur mehr oder wenicxer unvrwünfcbt ist, so fiüksU ist, daß die diskrejior-äre Gewalt der höheren Verwaltuugsbebörde bei dieyer chcluna eine außer- ordevtlich Wigebende sein wird, und Folgewrise auch die Ausführung des Ges eßeénc durchaus ungleichmäßine werden muß. _ End fck,'meine .Herren, wia ich Sie noch darauf aufmerksam machen, daß gewiffe Wünsche, welehe die Verthkidiger des §. 18. da- «hei haben, duxcb die Annahme deffclben doch nicht erfüllt werden würden. Ich denke bier namentlieh an eine sehr warme und lebhafte [Ausführung 1des Hrn. Abg. Dr. Buhl, welcbe er den Verbältniffen

Hammacher stimmen werde,_ so hätte er doch nich; erwartet, daß durch diese fakttsche Wendung'dcs Centrums die Regierung fich in ihrer Stellungnahme beetnßussen lassen würde. Er sei so durchdrungen von dem_hohen Werthe der Einführung der Krankenverficherung für d_1e land: und forst.- wirthschaftlichen Arbeiter, daß er fich nzcht dazu verliehen werde, gegen den H. 13. überhaupt zu_ßtmmen. abe nur den vom Abg. von Malhahn und thm gesteUten_Antrag zu befürworten, und warteßab, wie das Centxum fich tm Falle der Annahme seines Antrages zum Geses tm Ganzen ver-

unker allen Umständen dow weniger gefährlich ist bei einer Reform-.

halten werde, und ob es fick wirklich b * uriheiie daz seines Antrages xu

unk «“ das ganze Cesc; ck ck Demnächst nahm wüdemm der Geheime Ober-RWR RatleLeiobJann' YFM: b ue_ enen. . _ atm doch uixbt zug: en, da meine Erklarung in Widersvnab gesetzt bäxte mitßdiLjWM gestern_ von dem dem; Vertreter des Reichskanzlers [|_ Ez wurde_ein Ruhr, emen solchen Widerspruch zu koußaüm dann vorliegen, wenn der Antrag, der von dem Herrn Vorrednex' :: gestellt worden ist. 1111th weiter wäre, als die Ueberstyu, » " gestern ausoksvrotbeum Gedankens iu einen formulirteu W Ic_b glaube, de; err Vorredner wird Selbst zugeben, da eim sv ", zmxtelbare Bene ung [Höhen dem oemulix'ün Anfrage "udn. [em ux, nxaz gxstetu uber die Besei' ung des erbobnuz den ens gmxßert ist, nicht beüebt; und habe meinerseits anreres .erflart,_als daß nach meiner Auffassung diese mung mcht [zungen werde, um das Bedeukm m besetti en, * Vertreter des &

kann hinzufuaen, daß aucbütderZHen E nung . u ' ' eme: rwäguu tkm MU-

u bestimmen lasse, n

perL-anÉZ diÉUMel Uk |ck“qu Fkk ver un en egtecuu eu d|ich keine

_ Der Abg. Bithblet beantragte die I. 1, 111., 2 m 3 mtt alley dazu gestellten Ameudements an du KW", nochmabgen Venchterstaltunq xurückzuverweisen.

Der Abg. Frhr. von Malsahn-Gülß erklärte, „& Kk: nunmehr für den“ unveränderten 5. 1a. und [:ckqu eigenen Antrag stimmen. Diesen Antrag, dm er u Feicht§füö eiFlFetYJeeruug, sondemWsür eme

s . a. , er nur , um dem Cem"; der Regierung im Interesse des Zusiandekommms da entgeJenzukou-mezxt WWU er “Then habe, daß dvs gegen ommen nt erwioe wer , be meherürAsFineJ IZKF eZzumten. ?: er keinen Uk

er g. !. ir toute, ck ei, hauptsächlith

die schroffe und _prinzivieülose Haltung des Centrum VFL"? laßt, [ese bezügltch her max des 5- ja, eine solche Vermu- tung entstanden, „wle te mh- kum je im Parlament ße- hxrxscht hahe. Dtese Berwirmy bm ihm saß vor, wie djexemge beun h_abylomsebm Umbau. Gs gehöre doch zur Genßgebyng mcht nur VW!) sondem au Konsequenz m_» fittsuhe Würde. M*W deom 11 nochma1s semen Standpunkt zur Vorlage iaSin seiner vorigen Aeußerungen.

Hierauf wurde die W

Der Antrag des Lig. ' die

WBW mbit; ldelxttIlnträgen an ck Wmv maxm, WHZ? a ee !! .

§. 1 wurde darauf mit einigen WURD-

tionen angenommen. _

mehr vor nden! einige .Herren aus dem 12

Bei der Abstimmung über den §. 1a. ergab fich, daß 108 genen MWWM * stimmt hatten; da nur 192 Mitglieder anwesend vam, so “'“-.;: .ss-«usz-Mw. . ...... r g. r. in rt er ur : _Soeben noch habe eine sorgfältige Zkiblung die [ähégkeit des Hauses ergeben, und plößlich sei diese Zahl ck

Der bg. Richter( agen) bemerkte, dann müßten Kl trum fortgeganqen sein.

U.?iercmf vertagte üch das Haus um 45/4 Uhr auf Fru“ :;

ck InserU-e für der. Deutschen Reichs- und Königl.- Preuß. WWW: und das Cenkal-Handels- regiséoc nimmt an: dle Königliöxe Expedition do»; MWM Keiths-aneigus und königlich Musils)": Statis-Luxeigets: Berlin IN., Wilhelm-Steasxe Nr. 82.

1. ZWbrisfs uva Unmmebnoxa-ßwbeu. 2. Zubbunxjouaa, &usxobot-a, 7014“in u. olarg .

111111 6103511311116].

8. 'l'bsxtst-zusigon.

". 7011 öüenujaben kapier». 9. kamüao-Rwabkiebwu.

OeffeUtlicbev Anzeiger. “... .-...- ..

5. lnäuauisUe Lwdliaamaou, 8381111611

6. 7612011164838 ZWWM 3. 7671181116, ?WW Lubmisaisvan ede. 7. l-iwkuiaabs WOW 4. ?oklsosung, zmonisatiou, Tiusu-blug

ck 111 Cor 86:33:1- B u. c. Ws.

„Iuvalibenbmk“, Rudolf Rosh. Husen“

& Vogler, s. L. Daub: & Co., «. «'

Bümur & Winter, sowie alle übrigen * ** Amnem- Vmax.

“Steckorwxe amd Untersuchungs-Sachen.

Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Jn- «svrktor Jofeßlz-Hnmtauu aus Tempelhof, am 2. No- 7139118971842 «_Lobeis, Kreis Jauer, geboren, welcher *fiuchUg tft, !*fkÖteUrßersuchungshaft wegen dringenden 'chöacbts dex anntekéeblagung, ch Amüiyruchs und des strafbareu Eigennußcs in den Akten 111. .). 138/83.

23. September P. O.

Stralsund, wird zur fernercg Erklärung bezüglick) feines Antrages auf Wiederaufnahme des durch Ur- tbeil des früheren Kreisgerichts zu Braunsberg vom

binnen einer einwöchigen Frist gemäß §.109 St. aufgefordert. 11. den 16. Mai 1883. Der Erste Staatsanwalt.

handlung auf 1879 abgkschloffcnen Verfahrens

222/79. Braunsbetg, setzt tft.

Oldenburg, 1883, Mai 19.

verhängt. Es wird .eefucbt, denselben zu verhaften und uz das Wriucbzmgßgetängniß zu Berlin, Alt- "Moabrk 11/12 abzulrcfecn. Berlin, den 21. Mai 1888, Der Uöersurbungsrichter bei dem Königlichen “Landget'U-Jtc ll. Bésllxeibjmg: Größe HFuß 4bis 5 Zoll, „Statux schlank, Haare dunkelblond, stark .graumcltvt, Sim: hock), Bart Vollbact, stark grau- aue!irt,Scknurrba-! dunkelblond, weniger ' raumelirt, zu Auaepkrau-xn _bca-m, “Augen bsaugxax, äbne gut, Gesicht Iunglub, Gtfitbtéfakbe gesund, Sprache

[22858]

Subhaftatwueu, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl. Oeffentliche Zuftellung.

In der bxim Großherzoglichen Landgerichte bier- sekbsi anbängmcn Klagesacbe der Ehefrau des Arbei- ms Gerhard _Lucrffcn, Brake, Klagerin wider ibren genannten Ebe- mann, ießt xmbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ebescherdung, bat Klägerin durch ihren An-

[22872]

Hinricke , geb. Böning,

gestellt mit dem Brmerken, daß Termin zur Ver-

Dieustag, den 2. Oktober 1888, Morgen! 10 Uhr, vor _Großherwglchm Landgeriédte bierfelbst ange-

Dcr Gerichtsscbreibec des Großherzoglichen Landgerichts. Voblje.

. _ Oeffeytlithe Zustelluna.

Dre ledtge Auguste Füldner aus Gera, klagt für fit!) und als Pormünderin ibrcs außerehelicb c- boreneu, minderjährigen Kindes Rosa Minna ner daselbst gegen ken Bergmann aus Elgersburg, je'ßt unbekannten Au enthalts wegen

sÖuldig , von diesen rem "- - gelbem es von 900 .“ mb" -

des Rechtsstreits vor die Weiß:“1*'*7 * Königlichen Landgerichts zu W -

den 15. De ember 1888, SW «37 mit der Auffchderung, eim W ck richte [u elaffenen Anwalt zu HM!!- "“

Zum wecke dcr MUM 3 MW" Auézug der Klage ama gem _ ü r- . . . Wk'x'ka- Z] ckckck ) öser Genchts1chmber des Komglüsxm W

Gerichtsgefängniß zu Nax" vkkbafken und in

schlesischer Dialekt. Kleidung: danse Stoffmüße, dunkelblauer. gefkkkn 'waerzjeber, dunkler, nefpren- “Zelter SManzug, lange Stiefeln. BeXoudere Exkuzeilbn: auffaüand ,»zroße Lebußockeauf dem

U T.

.MYCErledkguug. Der geaeu dcn Kom- anissiou-Zr dsr Bonn! aus Kernewis cn Uc- "kundcni'alscbung, unter dem ?. Oktch 18-2 voa „ehemalx en Kömglichen Stadtgxicbt hier in den Akten «132362 _2 Caya. 11. jeßt „13. 385 72 erlaüme Steck- brtef wurd zuruckscnommen. Berlin, den 9. Mai 1883. Staatßaxwaltsxbaft 1111 dem Köniclicben Landgertébte 1.

[FIM]

SWz-Erlaiguug. Doe birgtec den Kauf- 1uana und Tbeateragent Gußav Mökxlaick, 8759" xen am 29. Mai 18.89 zu EWR, unterm 26. April ;, or. to aoti- wider Anus-err U- Genos- ;?! 8,1 111. 551 82 _ erlassene SWrief wird als KößiggthückWommen' Berlin, den 19. Mai 1383.

walt, Herrn Rcchtéanwalf Krabnstöver bierselbst, vorgestellt und bezw. beantragt:

.Dureb Urtheil des Großherzoglichen Landgerichts Oldenburg vom 19. Dezember 1882 ist der Beklagte verueibe-ilt worden:

„innerhalkz ei_ncr Frist von 3 (drei) Monaten zu der Klagcrm zurückzukehren, und die Ehe mit-ibr fortzuscyen. unter der Verwarnung, daß. faus er diesem Urtbeil nicbt nachkommen soklte, auf :farneren Antrgq der Klägerin er der bös- lichm Mrlassung_[ür schuldig erkannt, demnach die Ehe sir JLsÖU'den, und Beklagter für den [Wigen Tbei! erklärt werden solle."

„Gemäß Vescbeimgung 13er Geréebtsscbreiberci de! Großherzoglicbm Landgencbts Oldenburß vom 27. März 1883 ist jenes Uctbeil vom 9. is incl. 27. fJanuar 1883 an der Gerichtötafel angeheftet gem en.

Es ist demnaxb das Urtbeil gemäß §. 189, 2 der C.“.“W als am 23. April ct. - mei Wochen nach der Aub xing _ zugestellt anzusehen.

Das Uctbei tft rechtskraftig. _ Klägain ladet den Beklagten hiermit zur mund-

! Staatanaltscbaft “beim Landgericht" [. [228,30] K" *

seeüti

G . wckÖTe'ßZ'" M""k“ Max Jank aus lle a.S.,

"kkbvroen hält ' ' wegen Gew 5 - ist Hie Unter uchungsbaft wird ersucht,erdxxßsee'kßkxxonmvenno" 21er ängt. (Es

Naumburg a. S ""M"“ “- S- abzuliefern. “liebes Amtsgericht." de" A* Mai 1883. -

lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor Groß- &»le Landaeciebt Oldenburg zu dem vyn dem Herm fißenden anmberaumenden Tectum und ordert ibn auf, einen bei diesem Geliebte zugelaffe- nen Anwalt zu bestellen.

Im Termm wird beantragt werden:

den armen bestehenke Ehe für esrbkeden und

[22799] K

Der Angeklagte Schuftergcseüe Gottfried

Iritsönm aus Rodau, Kreis Heiligenbeil, .AYWZ Yin Aufenthalt unbekannt ist“ so wird *

Ansprüchen aus an erchelicber Schwängcrung mit [WJA]

dem Antrags, den 2 klagten zu verurtbeilen, seine VatersÖaft zu dem von X'bc am 14. Dezember 1882 außereheltch geborenen Kinde Rosa Minna Füldner anzuerkennen, an fie, die Klägerin, an Geburts- und Taufkosten 21 »“ und zu dem Unkerbalte des Kindes von deffcy Gcblzrt ab bis zu dessen voUen- dctcm 14.Lebens[ahre emen jährlichen in monatlichen Raten vprauszyzablenden Beitrag von 36.“ zu zahlxn, d1e_kü_ckttc_mdigen Raten auch vom Zedes- 1- maltgen Falltgkettstage ab mit 59/9 zu verznfen, oder zu dem Unterhalte des Kindes ein für allemal den Betrag von 504 „Fi zu entrichten, für den Fall, daß das'Ktnd“ vor erfulltem 14. Lebens'ahte ftetben sollte, dte durch kcsfcn Beerdigung entske enden notb- Zum wendigen Kosten zu bezahlen resp. zu erstatten, und das Urtbetl für vorläufig vollstrcckbar zu erklären. b Syke laYek3 ertxbtékalth zu; mündlichen Vet- mz una e 'e res vor as ecol, m- geetcht 11. zu Liebenstein auf H * g A ck den 17. Juli 1888, Vormittags 10 Uhr. ?um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die er Auxizuq der Klage hiermit veröffentlicht. Liebeußein, den 1. Mai 1883. , Brückner,

Gerichtsscbretbcr des Herzogs. Amtßgerichts. U.

[22874] Oeffentliche amin:

[22877]

[22882]

GroÉerzoßlicch Landgericht wolle die zwisä-"en

de:: eklagten für den schu1digen heil erklären, rs . e: .“ Da der Äcklagte noch fortwährend abwesend und

Aufenthalts, Wegen eines aus dem Kaufvertra _ _ 171 dieser 1-1. und 25. Ianuar1875- dm Kaufmann 11mm und resp. Ladung biermittclft offentlich zu- und Amalie. aeb- Freistadt, Lewv'scbeu Ebelcuten

preußen. vertreten bomb dcn RechtSanwalt WHZ- ermel, klagt gegen den Commis Simon Ftommbo , früher zu Osterode in Ostpreußen, jest unbekannten et ar vom

Stael

Loktlaxst Julius Theodor

MMZM'ZJW'

n des Agenten Philipp H emerlU. . vertreten durcb Rubicon Schmch WanLefifne Ehefrau Barbara, oekSeK, wo 11 , wcgez: Ehescheidung, ladet Kläger die Ablnftung dcs demselben auferlegtm ., mündlichen Verhandlung des RechtsW "' . (Zivilkammer des Königlichen LMM Frankfurt a. M. a f * den 18 mit der Aufsorderuna, einen bei dem rickote [u ela enen Anwalt zu bestellen. w e der öffentlichen Zuftellnna Ladung bekannt gemacht. . raukfurxa. V., den 18. Mai 1883. Der Getichts|chmber des Königlichen W

jetzt unbekannt wo abwesuw „. **

1: Jul] 1883, Vorckck" 8 *

«»

Die im hiesigen Juskrivfionsr kftee m ck Nr. 694 am 28. Januar 1861 Für bach)!!! berg in Stbwieger§bausen eingetragen: von 80 Ulm. ist fur erloftben erklärt. Okerove, den 18. Mai 1883.

Königlilbes Amtsgericht. 11.“ * C b r i sti a n i.

Mittels Urtbeils vom 16. 1). MW-

n . . ' * dual! Der Kaufmann Gustav ' act zu Oste ode in Ost- Usa! im B i 1 “WP * Z: 17 seit de:;MY'Ö-ZZ ck1ex'5'70Fe"«hollow fck!“

app: voa bier füt “U

Woifmoüml, 18. Mai 1883.

er v li es Amtkaecicbt. H z 9 Zu Noi.

HML;

3