en Abbruéb dec Ufer vorgebeugt w_erde und da da, w [ YFZ staztfindet, gegen Weitere Beschadigung SÖJZmaßreogeslT ck??? ri en wer en. (; ffHierzu beantxagte der Abg. von Bisnrarck (Flatow), folgenden Absas „hinzuzufügen: “Ersatz, kann nicht beansprucht werden, sofexn dle Abspüiung bet Erfiiklung dN; den User- hefißern obliegenden Pflicht
" “ zum Uferschuß abgewendet worden mare.
Der Abg. Letocha erklärte, daß dieser u a na dem
ndretbs, der„Abg„. Layenstem, daß er néchsdeßm geYieinen Mselbstversiandlich sei, was der Antragsteller auch zugab.
Der Antrag wurde angenommen.
Ebenso ohye Debattx der Rest des Gsseßes und das Geseß selbß jn definitiver Abstimrxiung.
Schluß 121/2 Uhr. Nachste Sißung Montag 9 Uhr.
.. Nach Mittheilungetx aux: dsm AuL-[ande find folgende Submissionen aUSgeschrtxben_ worden:
1) von der ArtiUerie-Direktion des pyrotechnischen Laboratoriumz zu Bylogna 'fiir den 19. Juni 5. I., bis 2 Uhr Nachmittags, eme Submffsioxi auf 36 000 kg Messing: platten im Taxwerth von 79 200 Lire;
2) von derselbcn_Vehorde_ fiir den 20. Juni 1). (“., bis 2 Uhr Nachmittags, eme Submission auf 115 000 RZ Messing: platten im Taxwerth vorz 253 000 Lire;
3) von der ArtUerie-Direktion des Präzisions-Laboraio: riums in Turin fiir den 21. Juni d. I., bis 4 Uhr Nach- miitags. eine Submisfion' auf 19 000 kJ Messingplatten im Taxwerthe von 38 000. Lire; '
4) von der Piäfektur _der Provinz Turin fiir den 22. Juni, bis 10 Uhr Vormittags, eine Submission auf 13 drehbare Weichenw§chsel im Taxwerthe von 27 350 Lire.
Ueber die spezwlien Bedingungen ist das Nähere an Ort und Sieüe einzusehen.
- Nach der im Reichs-Eisenbahn-Nmt auigefteliten, in der Ersten Beilage veröffentlichten Nachweis ung iiber die im Monat April 1883 auf deutschen Bahnen (aus- schließlich der bayerischen) beförderten Züge und deren Verspätungen wurden auf 44 größeren Bahnen beziehungs- weise Bahnkomplexen mit einer Gesammtbeiriebslänge von
30 027,03 km befördert an fahrplanmäßigen Zügen: 12 420 Courier- und Schneüziige, 96 366 Personenzüge, 53 912 gemischte Züge und 91 463 Güterzüge; an außeriahrplanmäßigen Zügen: 1401 Courier-, Schnell:, Personen- und germschte 311 e und 31 772 Güter=, Materialien- und Arbeitsziige. Jm anzen wurden 704 073 453 Achßkilomeier bewegt, von denep 198 581 937 Achskilometer auf die fahrplanmiißigen Züge mit Personenbeförderung entfallen. Es varspateten von den 162 698 fa rplanmäßigen Courier-, SchneÜ-, Personen: und gemischten ügen im Ganzen 729 odex 0,45 pCt., (gegen 0,71 pCt. in demselben Monai des Vorjahres, und. 0,91 pCt. imVormonat). Von dieJen Verspätungen wurden )edoch 267 durch das Abwarten veripäteter Anschlußzüge hervorgerufen,
heutiFerre-i? "42112; I' „_ ge 1111 errci e e ie ahlen ür die G nera = rathe auf den 29. Juli ,und die Sticlfnvahlen eauf deln 5. Augustfesi. Durch die Bestimmung dieses Datum?- wird es so gut mie gewiß, Haß die Kammern zum 14. Juli aueeinander gehen u_nd stch bis auf Weiteres vertagcn werden, da die An- wesenhxtt de_r Mitglieder des Parlaments, die gleichzeitig Ge- nerglrathe smd, in ihren Departements während der Wahl- periode n(othiioendiZ? i .
' Kö n. tg. Die Königin von ortu al Marta Via, ist mit ihren beiden Söhnen KarlYnd Al'Zons“ auf chr Reise, ngch Rom in Mars eiiie eingetroffen. _ Der MartneZMintster hat dem im Kriegs- Ministerium agsgearbeiteten Gesetzentwurf über die Kolonialarmee seine Zustimmung ertheilt. _ Admiral Meyer, welcher nach Emtxe enCourbets mitseinem Geschwader nach den chinesischen Gßxvafferii fahren fol], hat dem Vernehmen nach, um allen Moglickzkeitey zuvorzukommen, Befehl, die ckinesischen Kriegsschiffe, die sich in, der Richtung nach den von den Franzosen besesten Küsten zeigen sollten, an der Weiterfahrt zu verhmderZ. __ 9. uni. (W. T. B.) Nach Berichten aus S an- ahcxi ck der neue französische Gesandte für Chhina, Tricou, am 7. Juni dort angekommen und hat gestern mit dem Generalissnnus Li-Hung-Chang konferirt, welcher beson- dere Voümcxchten erhalten hat. Tricou wird dort mehrere _Tage _verwetlen. Der frühere französische Gesandte Vourrée isi gleichfa11slm Shanghai eingetroffen und wird am 13. Juni nach Frankreich abreisen.
Türkei. Skutari, 8. Juni. (W. T. B.) Das Pulvermaaazin der Festung wurde von einem Blitz- schlaae getroffen und in die Luft gesprengt; auch ein Theil des Bazars L| zerstört. Die Zahi der durch den Unglücksfaü ZLFlLckZIeben oder zu Schaden gekommenen Personen ist sehr er- e 1 .
Serbien. VLLgrad, 8. Juni. (W. T. B.) Nack) Meldungen hiesiger Blätter ist ein italienischer kqthplischer Missionär, welcher den beim Bau des Ripamtunnels beschäftigten Arbeitern die Beichte abnahm, ermordet worden; aUe zur Ermittelung des bis jetzt unbe- kannten Mörders erforderlichen Maßregeln sind im Gange.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 9. Juni. (W., T. B.) Wie der „Regierungs-Anzeiger“ meldet, ift Prinz Friedrich Carl von Preußen zum Chef des 6. Libanschen Jnfanterie-Regiments ernannt worden.
_Am 10. d. M., als am Tage des Einzuges der Ma1estäten in St. PetersburÉ, werden auf dem Mars- felde und im Alexanderpark olksfeste stattfinden. In mehreren Stadttheilen werden Musikcorps spielen; Abends findet eine Illumination statt.
Durch einen Kaiserlichen Befehl wird der Transit
uni. (Fr. Corr.) Der
so daß den aufgeführten Babnen' nur 462, Verspätungen (= 0,28 th.) zur Last fallen (gegen 0,55 pCt. tm Vormonat). Ju vemselben Monat des Vorjahresxverspäteten auf den eigenen Strecken der in Vergleich zu ztehenden Bahnen von 152 270 beförderten fahrplanmäßtgen, Zügen unt Personen- befötderung 629, oder 0,41 pCt., mithm 0,13 pCt.__mehr. In Folge der Verspätungen wurden 288 „Anschlüsse versampt (gegen 250 in demselben Mona; des Vorjahres und 475 im Vor- monat). Wird eine Gruppirung der Verwaltungen rzach dem Verhältniß der auf xe eine Anschlußverfüumniß ent- faÜenden Zugverspätungen vorgenommen, so kommen in erster Reihe die Könichbe Eiienbahn-Direktion Bromixerg (45201- schluß-Versäumnij§e anf 66 Verspätungen) und die Königkxbe Eisenbahn:Direkiion Cöin (iinksrh) (30 Anschluß-Bersäummffe auf 44 Verspätungen) mit 1,47, währeyd die Badischen StaatH-Eifenbahnen (2 Anschluß-Versäummffe guf 62 Ver- spätungen) mit 31,00 und die Hessische Ludwxgs-Eisenbabn (1 Anschluß-Versäumniß auf 49 Verspätungen) mit 49,00 die leßten StelLen einne?men und be: 8 Verwaltungen, welche im Ganzen 31 Zugver pätungen gemeldet haben, Anschluß- Versäumnisse überhaupt nicht vorgekommen smd.
_ Wider deutsche Eisenbahnverwaltungen find beim Reichs-Eisenbahnamt in der “eit vom 1. Januar bis Ende März d. „F. im Ganzen 68 es'chwerden aus dem Publikum eingelaufen. Von diesen beziehen fick) 7 auf den Personepverkehr, 46 auf den Güterverkehr und 15 auf andere Gegenstände. _
Das ReichH-Eisenbahnamt hat von d1esen Beschwerden für begründet erachtet 2, als, unbegründet zurückgewxexen'Z, aui den Rechtsweg verwiesen 6, wegen_t_nange1nder Zustandtg- keü det Reichsgewalt nicht zur Kogmtwtx gezogen 17. Die übrigen 40 wurden zum größten ThUl mtr NÜckßcht auf dze darin behandelten Gegenstände zur direkten Erledigung an die zuständigen Eisenbahnverwaltungßn ahgegeben. __
Bstroffen von Beschwerden smd Überhaupt 24 Eijenbahn- verwaltungen.
_ Der General-Lieutenant von Voigts-Rheß, Ge- neral:Jnspecteur der Artillerie, ist von _der im vorigen Monat zur Besichtigung der Fuß-Artiklerie-Regimenter Nr. 3, 4 und 8 angetretenen Dienstreise hierher zurückgekehrt; ebenso der GeneralLieutenant von Oppell, thymandeur der 2. GarW
nfanterie-Division, von der Jnsptzirung des 4. (Harde- renadierMegiment-Z Königin.
** S. M. S. „Niobe“, 10 Geschüße,f Kommdt. Kapt. 3- S. Koester, ist am 5. „Juni cr. in Leith eingetroffen.
»
, Niederlande. Haag, 8. Juni. (W. T B.) „Die internationale Konvention, betreffend 'die polizeiliche Resewns der Fischerei in der Nordsee, ist heute auch von der Ersten Kammer genehmigt worden.
Großbritannien und Irland. London, 8- Juni.
(W" T' B- In der heutigen Sißung des Untexhauses bxantragte Lawson die Ablehnung der Bill über ,die Dota- tion, Welche dem als Baronet Alcester in den Pairsstand U“- hobenen „Admiral Seymour gewährt werden sUÜ- ““ Lord ChUk_chlll erklärte: er habe Grund, zu glauben, daß der Khedtve selbst die Unruhen in Alexandrien'angezettelt ahe, um Arabi Pascha bei der Pforte in Mtßkredkt ZU kkngen- _Der Premier Gladstone wies jsdoch diese gegen den Kheinve erhobene Beschuldigung auf das Vesimzmtéste öu_rück mit dem Hinweis darauf, daß dieselbe durch dw, M den . ??den der englischen Regierung befindlichen BeweiDsLÜcke voll- andtg widerlegt werde. Die Debatte wurde hierauf vertagt.
ausländischer Waaren durch den Kaukasus ver- boten. Der für die Häfen am Schwarzen Meer und für Transkaukasien bestimmte Raffinadezucker ist fortan mit 2 Rbl. 50 Kop. per Pud zn verzollen.
Mo ska u, 8, „Juni. (W. T. B.) Gestern Abend fand bei dem päpstlichen Krönungsbotschafte r, Kardinal- Erzbischof Vannute 111“, ein diplomatisches Diner und nach demselben großer Empfang statt. Nahezu sämmtliche Mitglieder des diplomatischen Corps sowie die russischen Minister und die höchsten Hof: und Staatsbeamten nal)- men daran Theil. _ Heute Abend hält der fra nzö : sische Krönungs-Botschafter Waddington einen aÜgemeinen Empfang ab. Der Kaiser empfing heute alle außerordentlichen V o t 1 ck a ft 2 r und G e san d ie n in Abschiedßaudienz. _ Für heute Abend sind der hiesige General-Gouverneur, die Adelswarschälle, der hiesige Bürger- meister und der Vorsitzende des Zemsiwo zu einer großen ?Festtafel in den Kreml geladen. Die Krönungs-
estlichkeiten schließen morgen offiziell mit Abhaltung der
großen Truppenrevue, nach welcher der Kaiser und die Kaiserin die Rückreise antreten. _ An die Botschafter und Gesandtschaften und deren Mitglieder sind sehr zahlreiche OrdenSUerleihungen erfolgt.
_ 9. Juni. (W. T. B.) Gestern Abend fand auf der deutfchen Botschaft das merke Galadiner statt. Unter den eingeladenen Gästen befanden s1ch der päpstliche Nuntius Vannutelli, der französische Krönungsbotschaster Waddin ton, die russischen Minister Deljanow und Rabokoff, der chine ische Botschafter, Marquis Tseng, der türkische Krönungsbotsäzaster, Server Pascha, General Rosenbach, Geheimrat!) Katkow und der amerikanische Admiral Baidwm. Zur Rechten des deutschen Botschafters saß Waddington, zur Linken Vannutelli. Die preußische KrönungSmisston kehrt heute Abend nach Bcrlin zurück.
' Amerika. New-York, 6. Juni. (Allg. Corr.) Die repnblikanische Konvention von Ohio hat in Co- lumbia unter dem Vorsitz des Senators Sherman getagt. Das von einem Ausschuss entworfene Programm, der Kon- vention billigt Präsident Arthurs Verwaltungspolmk und "oe- fürwortet auch angelegentlick) die Einführung emes_Schußzoil= tarifs. _ Die Führer der irischen,N_a,ttonalltga haben von Chicago aus einen Aufruf an die U'lsche Race um Bei- träge für den Parnellfonds erlassen.
' Afien. Persien. Tehean, “6. Juni. (Allg. Carr,.) Der S ck a [) wird troß aller Opposition m der nachsten Woche die beabsichtigte Pilgerfahrt Über Maganderan nach Mescbeh an- treten. Er wird ein militärisches Gefolge von 1500 Reitern, zwei Regimentern Fußvolk und zehn Berggeschüven haben.
. Zeitungsftimmeu.
Die „Baugewerkfszeitung“ außert sich über das Krankenka en ese wie olgt: _ '
Der leJte kzFRUIT. I, hat im vollbeseyten .Retcbsiage m1_t großer Majorität em Geseßszur endgültigen'Annahmegefordert,?velckpeS in seinen Wirkungen gewiß dem sozialen Frieden und der Hebung gewerblicher Verhältnisse dienen wird. Die große gewerbliche Bevölkerung wird nach Einführung des Krankenkaffengesekzes vieler _Notb enthoben werderx, tvxil künftig die häufigste Ursache des w rthschaftltcben Verfalls _die zetthtse Erweernfäbigkeit _ fortfallen xvrrd. Alle gewerblichen Arbegter werden künftig gegen Krankheit versichert sein, dxnn das Geseß fuixrt VerficheruugSzwang unter Heranziehung" dex Arbeitnehmer und Arbeit- geber ein. Nebeneinander werden kunfttg Gemetnde- und Orts- krankenkaffen, Innungs-,' abriks-, _Bau- un_d andere Krankenkassen bestehen. Das Gesetz it ein viel gnZesockptezies zu nennen. Die Sozialdemokraten, welche am [120 ten nichts zu Stande
kommen lassen, weil dann die Unzufriedenheit mit den be-
stehenden Verbältniffen am meisten wachsen und zunehmen würde, haben dagegen gestimmt, ebenso die große Partei unserer „ anchestery1avnner, welcbe darüber, daÉ fie die ewige Seligkeit schon fur Hieses trdtsébe Dasein durch jedes eseß erlangen möchten, das posinve Schaffen ganz vergessen. In berechtigte Konkurrenz sind bei dxr Beratbung die sogenannten Berufskrankenkaffen etreten, aber mcht durchgedruygen. 'Wer die langen und doch vielchbt zu kurzen Verhandlungen im Reichstage gepauer verfolgt hat, wird die mancherlei Gebrechen des_ neuen Geseizes nicbt unterschäßen, aber jeden alls aner- ke'nnen, daß hte neue Institution als ein guter Anfang an dem Ge- biet der Syzialreform betrachtet werden darf.
_ Die „Elberfelder Zeitung“ schreibt:
,Uekzer das in unserem Parteileben eine so große Rolle spielende amerikanische Schweineschmalz wird aus New-York dem „Standard“ gemeldet, daß dasselbe vielfach mit Oleomargarin, Stearin, Baum- onsaamenöl, _Talg und Tenaaiba verfälscht ist* durch einen in der bxireffenden Handlerbrancbe in' Chicago anSge rocbenen Streit ist diese Sache _an das Tageßltcbt gekommen. Unsere Freibändler kgmpfen also 1x t nicht nur fxzr die woblfeile Trichine, sondern auch fuvdas wohlfet e Oleomargarm u. s. w. des armen Mannes.“
Z t- Zii/r Annahme der Kanalvorlage bemerkt die „K ö [ n i s ch e
ei un :
' .Es ist ein wohl bisher in der Geschichte unseres parlamenta- riscben Lebens einzig dastehender Faü, daß BestbiüY einer Kom- mission des Hauses vom Plenum desselben mit sykcber ntschiedenheif verivorfen worden sind. UnzWeifelhaft ist an diesem günstigen Aus- gange "ene Bewegung nicht ohne Einfluß gewesen, welche aus den Volks reisen eraus gegen die Kommissionsbesiblüffe bervorging und welche das A geordneienhaus vor dem Schicksal bewahrep sollte, eine ?effm Samoa- Beschluß des Reichstags ähnliche Entjcbeidung zu (: en.“
ls _Jnder„Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ 6 en Wir: -
Das Jahrbuch für die Statistik Bremens bringt Mittheilungen über den Handels- und Schiffsverkehr Bremens im Jahre 1882, Vergleicht man die gemachten Angaben für Ein- und AusFubr vom leéten Jahre vor der Tarifreform, aiso 1878, wobei zu berucksichtigen se 11 dürfte, das; die schon in jenem Jahre beginnende Vorverprovian-
tirung die Einfuhr nach Bremen zur Wiederausfubr nach Deutsch-
land gesteigert haben wird, so ergiebt fich eine erhebliche Steigkrung dcs- Wertbumsatzes, welcbe zeigt, daß auch in Bremen die vorhergesagten schlimmen Wirkungen der neuen
Handelspolitik eben so wenig eingetroffen sind, wie für Hambura. was ür leßtcren Platz erst kürzlich dargelegt Wurde. Es betrug 1878 die Gesammteinfuhr 441,2, 1882 dagegen 500,3 MU. Mark, dieselbe stieg also um 13,40/0. Dic Ausfuhr, welche 1878 431,4 Miki. Mark betrauen hatte, stieg 1882 auf 482,2 oder um 11,8%. Die Einfuhr aus Europa hob sich um 2,3%, die aus tranSatlaniischen Ländern dagegen nur um 4,3%, wohin egen die europäische Ausfuhr ,nur um 25, dagegen die tranßatlanilstbe um 590/91'icb steigerte. Von der Einfuhr entfielen auf das deutsche Zoklaebiet 1878110,2 Mill. Mark, 1882 147,5 (+ 33,6%), auf das übrige Europa 106,5 resp. 118,7 Mill. Mark(+ 11,3%), aufdie VcreinigtenStaaten]58,6 resp. 149,2Mii1.Mark (_ 5,7 0/0). Dagegen entfielen von der Ausfuhr auf Deutschland, 1878 245,4 Mill. Mark, 1882 dagegen 246,8 F+ 0,6 9/0); auf das übrige Europa 115,1 resp. 122,6 (+ 6,6 0/0 und au dis Vereinigten Staaten 56,6 resp. 91,1 (+ 60,9 0/0). Es zeigt si al 0 in Bremen speziell einc unabme des deutschen Exportes. Jm eraleicbe mit dem unmittel aren Vorjahre nahm die Einfuhr aus Deutschland um 3,6, die aus den Vereinigten Staaten um 3,08 Mil]. Mark ab, während die aus dem iibrigen Europa um 1,9 Mill. Mark stieg, die Ausfuhr nach Deutschland sank um 19,1, die ngck) dem iibrigen Europa um 29,7 Mill., während die nach den Vereinigten Staaten um 4,3 Mill. stieg.
Ferner:
In verschiedenen Blättern, namentlich auch im „Hannoverschen Courier“, finden wir folgende Notiz:
_ Das abgelaufene Wirtbschaftsjabr 1882/83 war für die preu- 1sche,n Forsten weder in Betreff des pekuniären Ertrages, noch hin- chtlrch der Veaetations- und sonstigen wirtbschaftlichen Verhältniss ein günstiges. Diese Klage kommt aus fast sämmtlichen Theilen der Monarchie, besonders aber aus dem Regierungsbezirk Aachen, namentlich den Eifelgegenden desselben. Ungeachtet der eifrigsten chüLungcn war der nachhaltige Materialeinschlag der Forsten nur zu se r mäßigen Preisen zu veräußern. Die Nachfrage nach Holz blieb fast überall hinter dem Angebote zurück. Zudem machte das Ausland den wertbvollen Sortimenten, dcm Eichcn-Stammboizr, dem Schicht-Nußbolze und der Gerberlobe so erhebliche Konkurrenz, daß der fiskalische wie der Gemeindewaldbefiß darunter schwer zu leiden batte. Troß dieser und and'erer Sehwierigkeiten hat der Staats- wie der Korporations- Waldbesi doch seine volkswirtbschastliche segensreiébe Bedeutun für die Bev'lkerung bewährt, Denn wenngleich bei dcr ungünßigen Lage. des Holzmarktes das finanzielie Ergebnis; ein maßtges sein konnte, erlitten die wirtbschaftlicben Maß- nahmen in den Staats- und Gcmeindeforsten, die Ausführung der nötbigen forstlichen Meliorationcn, die Wcaebauten Ic. Dank der staatlichen Fürsorge doch keine Einbuße, dieselben schritten vielmehr ungestört weiter. Es gewährten dre Forsten der um dieselben wohnenden. meist dürftigen Bevölke'rung reichen Verdienst und trugen so Wesentlicb dazu bei, dcn Anwohnern dcr Eiscireviere ihre mißlicbe materielle Lage zu crleickpiern. Wurden dock) tn dem lehten Witti)- scbaftsjahre allein für Holzwerbung, Kulturen und Wegebauten ca. 300000 „44 verausgabt, ein ganz und gar der ländlichen Arbeiter- bevölkerung zu Gute konzmender Betrag, der 200 000 Tagelöhne zum Satze von 1,50 «74 rcprascntirt.
Es freut uns, den „H. C.“ wenigstens nachträglich unter den Blättern zu finden, die ihren Lesern aterial zur Begründung der Rothwendigkeit einer Erhöhung der Holzzökle vorlegen, denn das werden sich die Leser des „H. C.“ doch Wok)! selbst fagm müssen, daß. soilte die ungünstige Rentabilität der Staats- und Gemeinde- forsicn dauernd anhalten, beide Kategorien nicht mehr lange im Stande sein werden, die so warm 1geschilderten segenßreichen Auf- mendungen in Bethätigung ihrer „vo kSwirtbschastlichen fegenSreicben Bedeutung“ zu machen.
nur
Centralblatt für dasDeutscbe Reich. Nr.23._ Inhalt: Zoll- und Steuerwesen: Zolltarifiruna bei Gemengen von Getreide- arten. Verwendung von Mclilotenblütben zur Herstellung von Tabackfabrikaten. Befugnisse von ZoUsteÜen. _ Marine und Schiff- fahrt: Erscheinen eines Weiteren Heftes der Entscheidungen des Ober- Seeamts und der Seeämier. Konsuiattpesen: Ernennungen. ExequaturertbcilunJen. _ Polizeiwesen: Ausweisung von Ausländern aus dem Reichßgeb ete. , _
Centralblatt für die gesqmmte Unterrichts-Ver- waltung in reußen. April-Mai-Hcft. _ Inhalt: Ministe- rium der geistli en :e. Angelegenheiten. _ Anrxcbnung der in den ?§. 18 und 19 des Penfionsgesech gedachten Dtenstzciten bei 2Jesi- eyung des Wittwen- und Waisengelbes. _ Verrechnung der itt- wen- und Waisengeldbeifräge bei den unmttfelbaren Verwaltungen. _ Diensteinkommcn der Unterhegmter] bei den Provinzial-Schul- koUegien; Gewährung des Mmtmalcmkomtnens bei der Anstellung„._ Verrechnung dsr durcb Amtssuspenfionen und Diöziplinakunter- suchungen der Staatska e entstehenden Kosten auch bei den mittel- baren Staatsbeamten. zifbringun der Steavertretungskosten wäh- rend der Am1s[uspenfion etnes_Sch1z [ehrcrä Feststeliung und Deckung der Zeugengebubren 2c. in?-Disziplmaruntexsuchungen. _ StaatSaus- aben für öffentlichen Unterricht, Kumi und Wissenschaft. _
estätiguxg der Proxektor- bezw. der Rektorwahl an den Universitatea zu Königsberg und Greifswald. _ Betrieb“ des Turncns an den Universitäten und den technischen
Hochschulen. _ AUEschluß anderer als der vorgeschriebenen Csnsizrex