1883 / 153 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 03 Jul 1883 18:00:01 GMT) scan diff

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44397 45078 45787 47069 48441 49745 50801 51139 52396 52596 58249 58464 59705 59792 60277 61417 61819 65446 65852 67251 68357 68688 68970 71153 72111 75214 75347 75393 75439 75710 75994 76285 76291 76839 78063 78362 80452 81706 83041 84371 a/b, 84491 84838 85079 86390 86425 86855 87035 87321 87807 87881 89413 89876 91307 91350 91470 91651 92202 92608 92950 93158 93684 94428 95340 95602 95877 96357 96628 97135 98411 99529 99746 99966 100052 101777 101906 103158 103344 103354 103749 104522 104547 105729 105798 106359 107817 107950 108143 108175 108191 108296 109044 109612 109677 109919 110204 110371 110520 110562 110932 111159 111492 111767 111995 112011 112042 112455 112727 115159 115450 115981 115982 116635 116809.

(:. Restanten für drei Termine, welche exkludirt worden sind:

37720 64382 65797 71034 73211 79266 82294 83148 85414 .86565 86660 88181 88612 89149 89217 93827 95811 97466 97741 98247 99536 99963 101210 101631 101872 102165 102390 102577 103547 103767 104544 105243 105277 106160 107383 108235 108494 109684 110107 111131 111493 112396 114006 114227 114435 114901 114977,

Ministerium der geistlichen, Unterricht§= und MedizinaL-Angelegenheiten.

Den Oberlehrern S ck a e f f er am Gymnasium zu Prenzlau, 1)r. Kallius am Kömgßädtifchen Gymnafium zu Berlin, Levisseur am Leibniz-Gymnasium daselbst, Dr.Cmsmann am Real-Gymnafium zu Frankfurt a. O. und Dr. Scholle am Falk-Real-Gymnasium zu Berlin ist das Prädikat Profe or beigele t worden.

Der Oberle rer vom Gymnasium zu Mörs,Johannes Ho_llenberq, ist in gleicher Eigenschaft an das Gym- nastum zu Bielefeld berufen worden.

Bei dem FriedrichßWymnasium zu Frankfurt a, O. ist dem ordentlichen Lehrer Max Sonntag der Titel Ober- lehrer verliehen und der ordentliche Lehrer Dr. Theodor Sieb'ert zum Oberlehrer befördert worden.

Der praktische Arzt Dr, meä. Emil Stern zu Breslau ift dzum Kreis-Wundarzt des Stadtkreises VreHlau ernannt

'wor en.

Abgereist: Se. Durchlaucht der Reichskanzler und Präsident des Staats-Ministeriumß Fürst von Bismarck nach Friedrichsruh;

der Direktor im Reichsamt des Innern Bosse nach Kiffingen. .

Bekanntmachungen auf Grund des ReickSgeseßes vom 21. Oktober 1878.

Die Königliche Kreishauptmannschast als LandesPolizei- behörde hat die nichtperiodischen Druckschriften: '1) „Der Deserteur. Dramatisches Zeitgemälde. Em Bettrag zur Charakteristik der stehenden Heere. Den Freunden des Friedens und der Freiheit gewidmet von emem ehemaligen Soldaten. Zürich, 1870. Ver- lags=Mag9zin.“ 2) „Dxe Nihilisten. eftspiel in vier Aufzügen. Nach btstorischen Queuen ür die Bühne bearbeitet von ***. Für_ die Commune-Feier in der Nordseite Turnhalle, Chtcago, am 18. März1882 verfaßt und bei dieser Gelegenheit zum ersten Male aufgeführt. Chicago, ZJÜYHeLaUSgegeben von der 800. kub]j§bjng 8001617, 87 . 178. auf Grund von W. 11 und 12 des Reichßgeseßes gegen die gememgefährlichen Bestrebungen der Sozxaldemokratie vom 21. kaobxr 1878 verboten. Lexpz1g, den 28. Juni 1883. Königliche Kreishauptmannschast. Graf zu Münster.

Yiahtamtlichez. Deutsche? Reich.

Preqßen. Berlin, 3. Juli, Ge ern Mitta na men Se. Majestät der Kaiser in (**:-ms,st wie „ng ThB.“ meldet, den Vortrag des Wirklichen Geheimen Legations- Raths von Bülpw entgegen. An dem Diner nahmen Theil: Füxft Do! _orukt, Gxaf__zu Dohna-Schlobitten, Ober-LandeS-' gemchtSpra tdent Hßunsoth aus Cöln, Bischof Evert aus Warschau, Konfistorml-Rath Korten, Kammerherr GrafWedel und Graf Keßler,.

Abends erschxenen Se. Majestät im Theater.

Heute Vorm1ttag rxahmen der Kaiser nach beendeter Trink- kur unTLhPromeFadF sdteCFofrtrTge dF iHmearschalL-Z, Grafen

„erpon er, un e e 3 es iit'rkabinets, :

Zeutenants von Albedle, entgegen. General

- Zur “Verhütung von lurbeschädtgungen duréh das Publikum 2c. bei den grö eren_ Truppenühungen ift Allerhöchstenorts unterm 8. Mai d. J. eme Instruktion ge; nehmigt worden, welche das „Armee-Verordnupgs-Blatt veröffen icht. Nach dieser werden zur Unterstüßung der Landgensd'armen bei Geissenheit der größeren Txuppen- übungen Unteroffiziere und Gefreite der Kaval1ene zur Bildung von Gensd'armerie-Patrouillen kommandjrt. Der Zweck dieser Patrouillen ist zunächst, das den Truppen- übungen zuschauende Publikum vor; dem _Betreten bestellter Fluren zurückzuhalten, bez1ehungswexse dem- selben geeignete Aufsteüungßpunkte anzuweisen. Außerdem liegt den Patrouillen ob, die Ordnung der marschtrextden Truppenbagage, der Wagenkolonnen mit Bivouaksbedürfmssen zu kontroliren und sonstigk, dem Feldverhältniffe entsprexhende Polizeidienste zu verrichten. Diese PatrouilXen bestehen m der Regel aus 3 Mann, und zvoar aus; 1 berittenen Landgensd'armen als Führer, sowie 1 Unteroffizier und 1Gefreiten der an den

Truppenstbungen theilnehmenden Kavaüerie-Regimenter als Be-

gleiter des Ersteren. Als besonderesDienstabzeichen legen die kom- mandirten Mannschaften zum Waffenrock 2c. wie zum Mantel einen Ringkragen von weißem Metall an, auf welchem sich smei heraldische Adler in Gelb befinden. Die Mannschaften haben, sobald fie zur Wahrnehmung des Polizeidienstes auf: treten, stets im Dienstanzug mii obigem Ringkxagen zu erscheinen. Die kommandirten Mannschaften haben diejenigen polizeilichen Anordnungen mit zu befolgen, welche der Landrath den zu diesen PatroUiÜen kommandirten Gensd'armen innerhalb seiner Kompetenz zu ertheilen für nöthig erachtet. Werden, wie bei den großen Herbstübungen, Gensd'armen aus ver-" schiedenen Kreisen kommandirt, und unter Ausstcht von Gensd'armerie-Offtzieren verwendet, so gshen die den Patrouiaen zu ertheilenden Anordnungen von diesen Gensd'armerß-Offi- zieren aus; hat aber eine solche Abkommandirung von Gensd'armen für Manöverzwecke nicht stattgefunden, verbleiben leßtere vielmehr in den von den Manövern berührten Kreisen zur Verfügung der betreffenden Landräthe, so haben auch die zur Unterstüßung dieser Gensd'armen kommandirten Unter- offiziere urxd Gefreiten den Seitens des betreffenden Land- raths an ste ergehenden Weisungen nachzukommen. Bezüg- lich des Einfchreitens gegen Unordnungen der marschirenden Truppenbagagen 2c. sind indessen lediglich die mili- tärischerfeité5 gegebenen Weisungen maßgebend. Nach Schluß der täglichen Uebunakn trelen in der Rege! die zur Unterstüßung der Gensd'armen kommandirten Mann- schaften unter den direkten Befehl des leitenden Truppen- commandeurs zurück, um erforderlichen Falls noch zu militär- polizeilichen Diensten in den Bivouaks und Kantonnements verwendet zu werden. Eine Vermendung zu Ordonnanz- diensten bleibt indessen außgeschloffen.

,'" Der Reichs-Stempelabgabe aus Nr, 4a. des Tartfs zu dem Gesetz, betreffend die Erhebung von Reichs: Stempelabgaben vom 1. Juli 1881, unterliegen nach einem Urtheil des Rei ck s g erichts , 111. Strafsenats, von 2. Mai d. J., auch die Schriftstücke von GeschäftSagenten (Unter- händlern) jeder Art über die im Gefeße bezeichneten Geschäfts- abfchlüsse an ihre Auftraggeber, sobald diese Schriftstücke den Beweis des betreffenden GeschästSabschlusses auch nur im Verhältniß zwischen dem Unterhändler und Auftraggeber, ;veünn auch nicht dem Gegenkontrahenten gegenüber, lxefern 0 en. *

_ S. M. S. „Nymphe“, 9 Geschüße, Kommandant Korv. Kapt. Dietert, ist am 25. v. MTS. in Port Mahon eingetroffen und an demselben Tage nach Cartagena in See gegangen.

S. M. Kanonenboot „Iltis“, 4Geschüße, Kommandant Korn. Kapt. Klausa, ist am 8. Mai cr. in Nagasaki ein- getroffen.

- Das „Marine-Ver.:Bl.“ veröffentlicht folgende Nach- richten über Schiffsbewegungen (das Datum vor dem Orte bedeutet Awkunst daselbst, nach dem Orte Abgang von dort). S. M. Knbt. „Albatroß“ 19/3. Montevideo. - Leßte Nachricht von dort 26/5. (Poststation: Montevideo [Uruguay]). S. M. S. „Arcona“ 18./6. Kiel. (Poststation Kiel.) S. M. S. „Carola“ 31/3. Auckland. - Letzte Nachricht von dort vom 12/4; ist von Auckland nach Apia gegangen und beabsich- tigte Mitte Mai die Heimreise Über Matupi, Hermit und event. Batavia anzutreten. (Poflftation: Suez.) S. M. Knbt. „Cyclop“ 14/4. Alexandria 31/5. - 9/6. Catania. 10/6. - 11/6. Malta 16/6. - 25/6. Gibraltar 26/6, (Post- station: Plymouth.) S. M. S. „Elisabeth“ 29/4. Castle Rock (behufs Abhaltung der Schießübungen) 29/4, - 8/5. Saigon 9/5. -- 13/5. Singapore 16/5. (Poststation: St. Vincent [Kap Verds].) S. M. S.„Freya“ 9/6. Neufghwwaffer, (Poststation: Neufahrwaffer.) S. M. Knbt. „Hyäne“ 22/3. Auckland. - Leßte Nachricht von dort 24/4. (Poststation: Sidney [Australien].) S. M. Knbt. „Jlns“ 16/4. Hongkong 26/4. - über Swatow und Amyygmch Nagasaki. (Poststation: Hongkong.) S. M. S. „Letpzlg“ 22/5. Yokohama. (Poststation: Hongkong.) S. M. Av. „Loreley“ 25/5. Buyukdere. 18./6 -*- 2wöchent- ltche Uebungsfa rt behufs Abhaltung der Schießübungen an- getreten. (Post ation: Konstantinopel,) S. .S. „Marie“ 3/6. anchal (Madeira.) - Beabfichtigte am 4/6. die Reise nach 10 de Janeiro fortzuseßen. (Poststation: Montevideo [UruZuay].) S„ M. . _„Moltke“ 24/4. Caüao. - eßte Nachrtcht von dort 12-/5- (Poststation: Plymouth [England].) S. M. Brigg „MUSquito“ Kiel 23/6. - 27/6. Swinemünde (Poststation: Swine- münde). S. M. S. „„Niobe“ 5./6. Edinburgh. 13/6. - 23/6. Dartmouth. (Pofistatmn Dartmouth [England].) S. M. S. „Nymphe“ 5/6. Palermo 18./6. -- nach Port Mahon (Voß- stanon: Cartagena [Spanien].) S. M. S. „Olga“ 30/4. Pernambuco. .- Levte Nachricht von dort 8/6. (Poststation: Bahia [anfiltßn].) S. M. Brigg „Rover“ Kiel 23/6. - 24/6. Swmemünde. (Poststation: Swinemünde.) S. M. S. „_Stosch“ 30/4. Amoy 1/5. _ 6/5. Shanghai. - Leßte Nack)- mcht vZn dort 10/5. (Poststation: Hongkon .) S. M. Knbt. „Wolf 10/4. Hongkong 26/4. nach den uluinseln. (Post- statton: ongkong.) Uebungsgeschwader 18./6. Kiel 25/6. _ zu Kreuz ahrten m der Nordsee. (Poststation: Cuxhaven.)

Heffezt. Darmstadt, 1. Juli. Die „Darmst. Zt .“ meldet: Wu: befinden uns in der erfreulichen Lage, die NFch- rtcht voxx der Verlobung Ihrer Großherzoglichen Hoheit der Prtyzesstn Victoria von Hessen und bei Fehr; 313,2 MZFnSrTOZterchlSucHHöFiglicYn HWY Tes Groß- , . ur au em rinen u wi v Battenberg, bestätigen zu können. 5 g M

Anhalt. Dessau, _30. Juni,. (Leipz. Ztg.) Der Herzogliche Hof verwe1lt gegenzvärtig m semer Somme:- refidenz zu Wörliß. - Se. ohett derErbprinz hat vor- gestern Wörlitz verlassen, um [ck zur Kur nach Karlsbad zu begeben.

Lübeck, 29. Juni. (Wes. Ztg.) Die Bürgerschafts- wahlen sind vorgkstern beendet und nunmyhr find sämmt- liche 42 Kandidaten des vaterstädti_schen Verems als Sieger über diejenigen der FortschrittsPartet hßrvorgeggngen. In den vorgestrigen Wahlen hatte die FortschrittSPartet, um fich wei- tere Niederlagen zu ersparen, Wahlenthaltung „proklamirt; daher wurde bei eingeschriebenen 779 Wählern mtt 492 ge en 5 Stimmen der leßte Sieg errungen. Den ersuch, i1z.un€ere Bürgerschaft einzubrechen, dürfte die Fortschrtttspartet sobald nicht Lust tragen zu wiederholen, hoffentlich ermaxmen fich, durch diesen Sieg gestärkt, nun auch unsere gemäß1gten Ele- mente bei den nächsten Reichstagswahlen und erobern den ihnen entriffenen Siß zurück.

Oesterreicthgarn. Wien, 2. Juli. (W. T. B.) Das „Fremdenblatt“ erklärt das Communiqué daß rumä- nischen Amtsblattes, welches „den Toast Gradifteanu's auf dem Bankett in Zaffy ve'rurthetlt. für vollkommen unzureichend. Die rumämsche Regterung müsse fich offen und unumwunden zu der Verpflichtung bekenncn, Txndenzen, welche die Sicherheit und den Frieden dezs Nachbarre1ches ge- fährden, offen entgegenzutreten und dteselben ausZyrotten. Eine solche bündige und unzweideutige Er_klärung schexne un- erläßlich, damit die Schattsn, welche „dle unqyaltfiztrbaren Aeußerungen Gradisteanu's auf Rumämens Beziehungen zu Oesterreich geworfen, wirklich wieder verschwinden.

Triest, 2. Juli. (WT. B.) Der Statthalter ver- fügte wirksame prophylaktische Maßregeln gegen die Cholera. Der letzte aus Alexandri_en mit_ 89 Bassa,- gieren angekommene Dampfer wird einer srebentägtgen Oua- rantäne unterzogen. -

Graz,_ 2. Juli. (W. T. B.) Der Kaiser emyM heute verschtedene Deputationen und besichtigte die anläßkxs; der Feier der 600jährigen Regierung des Hauses Habsburg veranstaltete kulturhistorisckze AusstelXung, überaÜ von der VolkSmenge enthusiastisch begrüßt.

Belgien. _Brßssel, 2. Juli. (W. T. 23.) Heute Abend fayd hxer eme ziemlich lebhafte von verschiedenen ?ortfchrxttlxchen Vereinen'Vrüffels und der Provinz veranstalxexe Kundgebung der Bevölkerung zu Gunsten der. Remfion des Art. 47 'der Verfaffung (AuSdehnung des Sttmmrecht€s) statt. Dem Präsidenten der Kammer wurde exne P§t_txto n zugesteÜt und dem Deputirten Janson, welcher e_me betfälkg aufgenommene Rede hielt, eine Adreffe. Nach exner Demon [tration vor den Ministererien zerstreute |ck dcht YkYge Wieder. Irgend welche Nuhestörungen fanden m a .

Großbritannien und Irland. London, 30. Juni. (21119. Corr.) Die Königin empfing gestern im Schloß Windsor den s_erbiscken Gesandten, welcher der Monarchin den thr von seinem Souverän verliehenen Weißen Adler = Orden überreichte. Hierauf hauen Lord- YKm'psthill, und Lord Dufferin Audienzen bei Ihrer

axe .

Die ministerielle Partei hat einen wichtigenWahl- sieg in Hastings errungen, wo gestern an SteUe des zurück- getretenen bisherigen konservativen Vertreters Mr. Murray der libera1e Kandidat Mr. Jnce (ein Jurist) in daß Unter- haus gewählt wurde. Der siegreiche Kandidat erhielt 2138 Stimmen oder 37 mehr als der von der konservativen Partei aufgesteüte Kandidat Mr. Warner. Die libexale Partei hat somit den Siß wieder eingenommen, den ste bei der leßten allgemeinen ParlamentZwahl eingebüßt hatte.

Der zur Prüfung des Kanaltunnelprojekts ein- geseßte Ausschuß der beidenHäuser desParlaments wird, wie es heißt, seinen Bericht gegen Ende Juli zur Vor- lage bringen. Die Majorität des Ausschuffes ist “entschieden; gegen den Bau „des Tunnels “und wird, wenn man siä) im Ausschusse nicht emigen würde, einen eigenen Bericht abfaffen und dem Parlament vorlegen. ES ist jedoch keinem Zweifel mehr urxterworfen, daß _dre ncxchgesuchten Konzessionen (eine durch Str devard „Watkms, dre andere durck) Lord Richard Grosvenor) m du-sem Jahre nicht mehr zur Berathung kongen Yerldéwd V f

n 0 ge er erwer ung der Schwä ere e-Bill durch "da); Oberhaus w'ird im Hause der Gejßeinex? so bald als mogl1ch eme Resolunon zu Gunsten der Legalisirung der“ SchwZe'iOgereÉF etrkgöbxtacht Ferle

' te mze n 13,1 _en es anes für die Verthei- d1gung von Brxttsh-Beludschiftan find, wie ein Tele- gramm ans, Cglcutta meldet, nunmehr endgültig festgeßeüt worden. _Dte gußerste Grenze wird von eingeborenen Mann- schaften, 111 kleme Forts postirt, befaßt werden. Diesen Sta-

tionen werden centrale Militärposten von beträchtlicher Stärke: Du», Garnison yyn Ouetta wird ein& europaische Bergbatterte, eme europä11che Garnisonsbatferie.

als Stüße dienen.

zwei Schwadronen eingeborener Kavallerie, ein Bataillon

britischer Infanterie und zwei Regimenter eingeborener In-

fanterie umfassen. Die übrigen Garni onen w ' : Bazzxar, Zhath,stäTkk)all:Chotiali, * erde" m New wer en. te er : un en werden ni " ' vorgeschob2en Fekdenk g cht vor nachsten Wmter , - . ui. W.T.B. Unte . mwr Gladstone theilte mi)t, rhaus

Der Pre- daß dix Annexion von Neu-Guinea vom Ne tsftand unkte aus 131cht zu" _rechtfextigen sei. Die Regieruncx? könnepdiefen Akt mcht bestangen; 1edenfa11§ müßte ein solcher Schritt von

der englischen Regierung ausgehen. Die Regierung fürchte'

yicht die Absicht einer fremden Macht, Neu-Guinea u bese en, queffen würde em solches Vorgehen einer fremzden M?xchk YR außexhalb _ der Jntereffensphäre Englands liegen- adstone fügtenhmzu, dem Staatssekretär der Kolonien seien MWF?“ Vorschlage wegen Annexionen in jenen Gegenden Znunltck) gem'acky; worden, er habe aber vor Beantwortung SJ? ben schk11111ch2Vorschläge erbeten. UntersStaatssekretär F ßmauche erwxdßrte auf eine Anfrage, der Han dels- vertÉng JZTLrJYtalxen sei am dSotrtmalZZend ratifizirtwordkßn. , _ au211amin ri er eun ' ÜWA- dte Seeft§cherei an. h s g dre Vll

Sibi) und Sai placirt

die Regierun abe eine No t e n a ck Q u e e n 93 la n d gesandt, in welcbergerkll)ärt wird,.

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