1883 / 174 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 27 Jul 1883 18:00:01 GMT) scan diff

_ Zeitungsftitmueu.

' da,;„vüfseldorser Anzeiger“: lesen wir:

IZ saß aller chndelskammem nher das Jahr 1882 __ "9wa : gegenwärtig vorstegen - konstattren, daß Handel, V

ck, “Industrie in_ Vlüthe stehen und daß ganz allgemein MEW“ und eme gesunde Entwicklung wahrzunehmen

W haben schon mehrere dieser Berichte von

Kit,- Königsberg, Magdeburg, Cobxenz außzüalicb mit-

„Milk und werden; hiermit a_ucb m der kséßolge fortfahren.

3“ fast allen wtrd obne wertete Umschwe't e bestätigt, daß

|ck die Hoffnuxtgen, zu denen schon “_das Vozjabr Herecbtigte, für 'das

Jahr 1882 erfullt babeg* da, wo dieses Ezngeständniß nicht gemacht

wird, sprechen dke angejuxrten ablen laut m demselben Sinne. Das;

hier und da em fre1bandleri (_ber_Handelskammersekretär für seine Theorie eine Lanze bricht, ve_r_1chlagt nichts; er kann troßdem nicht umhin, solcbe Thatsachen grzzufubren, Welche die Richtigke1t der neuen Wjabschasts: und Zollpolttjk beaxeisen.

Das Wartbschaftsjabr 1882 1st - das gebt aus aUen Berichten hervor - em antes. gesundes, normales gewesen. Es ist aber auch kein AuöuabmSjabr, denn die gletcben günstige Erscheinungen zeigte schyn das Jahr 1881, nachdem mch schon das abc 1880 den Anfang einer Wendung zum Beffneren in einigen Zweigen batte erkennen [offen. Wo man stubcr, wie in den Handelsstädten, am lebhafiesten Besorgn'xffe vor den Wirkunqen des Zylltarifs Monte, fiebt mcm fick) 1th zu erfreulichen Mijtheilungen Über die Lage des Handels veranlaßt. Der Handel Königsbergs, der nach den Provbezémngen 8er Freibändler 1th schon längst unkergeqangen sein müßte, befinxet steh in voller Blüt e. Kurz, die neue Wir151chafts- volijik hat 136) vollkommen und nun auch schon seit einer Rethe von Jahren bewahrt.

, Angeficht§_diejcc Thatfacben fragt man fick), Woher die freihänd- lcrischen Parmen gerade in der leßten parlamentarischen Session den Muth nehmen konnten, den Versuch zu machen, diese Politik nach aUen Richtungexx bin zu diskreditiren. Kein Schlagwort wurde un- angcwandt gelajxen. um die Majyritäis des Parlaments _- wie bei den Holzzöüen - in eine Gegnerschaft zur neuen Wirtbjäxaftspolitik bineinzudrängen und 1.13 Volk von Neuem für die Fahne des Frei- handels zu beaeistern. _

Freilich sagte man, *die wirthichaftliébe Lage ist gut, aLer nixbt wegen der ZoUpolitik, sonkcrn jrojz derselben in allen Ländern zetge 63) dieselbe günstige Cntw'xckelun. die eine ganz natürlich ist; durch unjere 3911801161 sci dieselbe stens nur gebsmmt Worden. Dieser

Emwand wird jetzt nicbt mehr stichhaltig sein, wo die neueste Von

“O_em Londoner Board of Trade berauSgegebene statistische Uebersicht

uber *die Lage der

ein "

ift. .*

schäftssüüe, Wenig Aufträge, Daß auch

ist im Lau französxche Export bleibi hinter dem Import weü zurück .....

große Lagervorräkbe,

_ Der „Berliner Börsen-Courier“ theilt axis Verein?- der Jnduftrieüen des Negte-

dem Jahresberichte des rungsbezirks Cöln folgende SteÜe mit:

Auf dem Gebiefe des wirtbscbafjlichen Lebens ist in den lxßten deren Entschexdung Die bahnbrechenden der inländischen Arbeit

Jahren cZne Reihe vxZn Fragen aufgeworfen worden. dre Industrieüen aus das Erbeblicbste berührt. Maßreaeln des Herrn Reichskanzlers haben

Gewitbt Wer") Bmüo-Ctr. „st 1882

direkt stewärts. . . . . . . . . . 53109336 881887000 mit der Berl5n-HYPZYÉW Gsenbabn. . ZLF YZ

. , am urg- u er . . . .

. Lamburg-Venloer . . . 4982176 772 015000 nach der Oberelbe 1881 . . 18465 800 direkt seewäris. . .“ . . . . . . 30595 660 820417M mit der Betlin-Hamburgcr Eisenbahn. . 5736 178

. . Hamburg-Lübecker . . . 3243 592 746 268000

. . Hamburg-Venloer , . . 4722 528 nach der Oberelbe 1880 . . . . . 17 482 398 direkt seewärts. . . . . . . . . . 32 496 774 805 606000 mit der BerlliIn-Hc-LYFUÉJU Eisenbahn. . ZZZ?) ZZZ

. . amur-ueer , ..

. , LamburZ-Venloer , 4227296 777 014 000 nach der Oberelbe . . . 15 039 762

. englischen Industrie nur sebr wenig so_e- fned'tgmde Resultate zu konstafiren weiß: da liegt das Eisengescbast datnjeder. das Kohlengescväst leidet an Ueberproduktion, überaU Ge- gedrückte Preise. rankre'tcb in kommerzieller und industrieüec Weise leidet, e der leßjen Monate wiederholt berichtet worden, der

Statistische Nachrichten.

Die preußische Staalsforstverwaliung betrachtet es als eine ihrer Aufgaben, im Interesse der Landeskultur auf den Holz- anbau in den Waldungen der Privaten, Gemeinden 2e, anregend 11115 fördernd auch dadurch einzuwirken, daß sie gutes P fl anzenmat ertal zum Selbstkostenpreife denjenigen Waldhefißern auf Erfordern abgiebt, welche die Gelegenheit oder Mittel mcht befißen, fich die erforder- lichen Pflanzen selbst zu erziehen.

In der Zeit vom 1. April 1882 bis Ende März 1883 find auf diese Weise aus den Staatsforsten abgegeben: - , Laubholz. Nadelholz. Zusammen. In der Provmz. Hunderte.dDec. Hundertex» Dec. Hunderte1Dec. 1) Ostpreußen . . 2075 16 10 7711 31 12 846 47 2) Westpreußen. . 1212 08 27 7161, 48 28928 56 3) Brandenburg 2226 60 111625; 30 113 851 90 4) Pommern 1089 49 13 532! 92 14 622 41 5) Posen . . . . 1669 84 10993: 38 12 663 22 6) Schlesien. 738 98 42641 85 5003“. 83 7) Sachsen . . . . 658) 69 21063] 55 21722; 24 8) Sch1e6wig-Holftein 548“. 30 1 101) 32 1649! 62 9) Hannover. . . . 72735 09 61852§ 46 691251 55 10) Westfalen . . 1441 93 6846, 65 8288 58 11) effen-Naffau . 2628 50 7 9831 95 10 612 45 12) ** beinprovinz 16 824 69 29 6951 46 46 520 15 In der gesammten * 1 Monarchie . 38 387 1, 35 307 447 63 345 8343 98

--Nach Miftheilung des Sfaüstischen Amts der Stadt Berlin find bei den bissigen Skandesämtern in der Woche vom 15. Juli bis inkl. 21. Juli er. zur Anmeldung gekommen: 184 (?be- sÖließungen, 825 Lebendgeborene. 35 Todtgeborene, 1238 Sterbefaüe,

Getverbe und Handel.

70 Gewinne von 550 „M auf Nr. 1857. 2161. 2252.

3629. 4988. 7444. 8431. 8645. 9931. 11 625. 14 633. 15 970. 19 935. 20 575. 20 632. 21 591. 23 214. 24 329. 29 708. 32 338. 38 027. 38 257. 38 682. 42 332. 42 6W. 43 220. 43 457. 44 283. 44 419. 46 400. 50 468. 50 765. 51 577. 51 934. 52 052. 53 664. 56 042. 56 956. 58 179. 58 900. 59 146. 60 104. 60 265. 60 559. 60 706. 61 615. 61 895. 63 058. 63 707. 65 484. 66 356. 67 474. 69 092. 69 795. 70 195. 71 859. 75 433. 78 726. 80 475. 80 884. 82 294. 85 165. 85 289. 86 771. 87 239. 89 283. 90 886. 92 629. 92 741. 92 799.

An der in Gemäßbeit der von dem Chef der Kaiserlichen Admiralität unter dem 2. Dezember 1875 erlaffenen Instruktton für die keutsche Secwarte. innerbalb der Tage vom 4. Oktober 1882 bis 2. Avril 1883 in der der Leitung der Hamburger Stexntvarte unter- stellten 17. Abtheilung der Seewarie (Cbxonometer-Prufungsinstjtut) veranstalteten sechsten Konkurrenzprufung von_ Marine- Chronometern haben fich nachstehende deutsche Jahr_tkanten durcb Einsendung von ihnen angefertigter Cbronometer betbexlth: ' Zahl der eingelie exten

Verfertiger : Wohnort: Chronomcter: 1) W. Bröcking Zamburg 6 2) W. G. Ehrlich * remerbavcn 5 3) Gebr. Eypner Berlin 4 4) M. Gerlm Rostock 3 5) A. Kittel Altona 1 6) E. Kutte: Stuttgart 1 7) Matthias Petelsen Altona 5

Im Ganzen 25 Cbronometer.

der. Prüfung ragten die folgenden 13 Chrono- attb. Peter|en, Altona, 3) Gebr. EWner, Hamburg, 5) bis 7) Mattl). Petersen, 8) Gebr. Eppner, 9) W. Bröcking, 10) Moriß Gerlin, Rostock, 11 Gebr. Eppner, 12) W. G. Ebriicko. Bremerhaven, 13) W.. röcking Wesentlich bervor, und ihr Verhalten bei der Prüfung ist em .außgc- zeichnetes“ gewesen. Ganz besonders ist Dieses bei den Cbronometern Nr. 1 (Matthias Petersen Nr. 96) und Nr. 2 (Matthias Petersen Nr. 89) der Fal], und es übertrifft bei Nr. 1 die Leistung, welcbe Hr. Petersen mit seinem ChronoMetcr erzielt hat, sogar diejenige, welche von Hrn. Ehrlich in der fünften Konkurrenzprüfung mit dem Chronometer W. G. Ehrlich Nr. 389 erreicht und damals als geradezu erstaunlich und hisher noch nicht vorgekommen bezeicbxzet wurde. Es scheinx bei die1em. Chronometer sowohl der Kompema- lionsfebler wie die Acceleration voUftändig überWUnden zu sein, und es unterscheiden fich die von dem Cbronometer im Verlauf der Prüfung gezeigten höchst geringen Gangsckdwankungen in den Dekadengängen nicht von denjenigen, we1che bei einer guten Pendelubr noch als zulässig betrachtet werden dürfen. Als von gleich- faÜs hoher Vollendung muß Chronometec Nr. 2 bezeichnet werden; auch bier find die vorliegenden Abweichungen in den Gängen Höchst gering. Dasselbe gilt im Allgemeinen auch von den Chronometern Nr. 3 bis 13, bei_den meisten derselben scheint die Kompensation be- sonders gui gelungen zu sein, während die kleinen Schwankungen Feseyltxlich von der noch nicht voUständig überwundenen Acceleration ,erru ren.

Den folgendcn Cbronometern Nr. 14 bis 17 (W. G. Ehrlich

Nach dem ErgeerÖsZ meter: 1) und 2) Berlin, 4)W. Bröcking,

neuen Schutz und frische Nahrung gegeben und das gute Gedeihen der Gemerbe und Industrien scheint gkgenwärtiq nicht durch störende Einflüsse dcr Geseßgebung "bedroht zu sein. Auf der andxren Seite daß große grundsäslkähe Veranderungen ihrer im AÜgemefnen günstigen Wirkung nie ohne empfindliche

darf Tro VeFsÖZebungm x'n den Éf-xzelinterÉsen vor sich gehen können. Die Ays- g/efex'qng der smdmch fur ßen inzeknen entstehenden Härten wrrd sxck) mrt_der Zeit Hatch natu_rliche Umgestaltungen ergeben, wobei Jedoch eme _umfichttge_und 1orgfältige Vertretung der Gesammt- mZereffen dre Gegensaße aussöbnen und 'die Uebecgc'mge vec- m_ttteln muß. Deshalb hat *die StaatSteg'xerung das Bedürf- zuvexlasfiger Erkundigung nie mehr empfundm, ker Jeßxzext, wie voreingenommene Berichterstaßung, gesteUten Fragebogen, _naxnenütcb aber in der wirthWafTZrathes, auswncht. ohne über persönltcbe Erfahrungen zu verfügen, genöthigt ist,

nicht verkannt werden,

Erhebungen angewiesen,

trägliche Ermijtexungen unzuverlässig verändertex _Verhaltn'iffe überhaupt 5 re Die Stattftxk, soweit fie thatx'ächliche Zustände des Gewerbewesens darstellen will, bedarf der Erlauterung durch diejenigen Mittheilun- gen und Fxststeüungen, Welche _unmittelbar aus der Gewerbthätigkeit 1elbst gxschopft sind,. und e? ,ist daher nothwendig, daß -- in dem Maße, m welchem„dje Statistik an Ausdehnung und Anwendung ge- winnt, - aucb dre Anhörung der Intereffenkreise, das bei t, die Würdigung des praknxchen Wrffens, Könnens und Vedürfni es zur Geltung komme.

- Der „Hamburgische Correspondent“ bringt au; dem soeben erschienenen, von dem Statistischen Bureau zmaznmengesteüten Tabellenxverk „Hamburgs Handel und Sch1ffahrt im Jahre 1882“ emen Auszug, dem wir Folgendes entnehmen:

.. . Der Seeschiffahrtsvetkebrzu Hamburg hat sich in 1882 in durchaus normaler Wnse sowohl in Bezug auf die Anzahl als auch auf die Ladungsfäbigkeit der Seeschiffe im Ganzen gegen die oc- abie etwas gehoken. . . . Es kamen in Hamburg an:

Segelschiffe Dampfschiffe Seeschiffe überhaupt

Anzahl Reg.-Tons Anzahl Reg.-Tons Anzahl Rea.-Tons

1880 2637 585 822 3387 2 180 984 6024 2 766 806 1881 2593 559 232 3382 2 256 373 5975 2 805 605 1882 2585 593 243 3604 2 437 666 6189 3 030 909

. . In Altona kamen 1882 537 Schiffe an, während 467 abgingen. In Harburg kamen 387 an und 250 gingen ab. In Cuxhaven end- lich kamen 1120Seeschiffe an gegen 1 134, welcbe von dort abgingen. BU allen drei äfen zeigt fich eine kleine Zunahme des Verkehrs gegen das Vorja r.

. . Der Jlußscbiffabrtßverkcbr mit der Oberelbe weist für 1882 einen klemen Ruckgang gegen das Vorjahr ix! Bezug auf die Zahl der angekommenen, dagegen einen Zuwachs m der Zahl der abge- gangenen Schiffe auf, wahrend der Tonnengebalt sowohl bei den an- &]??an wie bei den abgegangenen Schiffen fich um etwas vec-

e r a.

Die Einfuhr bejrug:

Gewicht Total-Gewicbt Werth Total-Werjb 1880 Netto-Ctr. Netw-Ctr. „ja „44

Seewärts. . 52 516 612 957 601 730

Land- und 110 920 810 1 969 378 170 ÜULJZNÖUS . 58 404 198 1 011 776 760 Seewäris . , 54 757 482 968 537 240

Land- und 113 670 656 018 506 650 ÜUÉZYW . 58 913 174 1 049 969 410 Seewärts . . 56 982 488 970 227 120

Land- und 120 218 044 2 084 858 410 fiußwätts . 62 235 556 1 114 631 290

. . . Soweit die Ausfuhr fich

crmitteln läßt, beKrug dieselbe in den letzten drei Jahren: -

ais in 716) dies einerjeifs 'm ihrem stbarfen Tadel über andererseiis in wiederholt auf- Kreitung des Volks- Jn der That ist derjenige, welcher, _ _ fich über die manmgfalttgen Beziehungen des gewerblichen Lebens ein Urtbeil 'zu bilden, im Wefentltchkn auf die Queüe der Statistik und ähnliche _ welche sehr oft nur ein ungefähres Bild der Zustände zur Zett der Aufnahme wiedergeben, häufig als nur nach- 1nd, noch häufiger aber wegen Bedeutung verloren haben.

In der in Nr, _153 des „Reichs-Anzeigers' veröffentlichten Uebersexzung des russi1chen Zolltartfs muß es beißen:

o'. 9. Puffen aus Seidenstoff (statt Puffen und Seidenstoff).

Pos. 18. Eichexz§ aßböden (statt Fußböden). *

- Nash den statut? chen Ermittelungen des Vereins deutscher Eijen- und Stabltndustrkeller belie'f sich die Roheisen- vroduktion des Deutschen Reichs (einschließlich Luxemburgs) im Monat Juni 1883 agf 274 857 :, darunter 172 918 t- Paddel- robe'tien, 7677 t. Spiegeleixen, 44 091 x Be'semer-, 24 621 1; Thomas- robe'xsen und 23 150 ?. Gießere'uoheiien. ie Produktion im Juni 1882 bénug 246 735 t.. Vom 1. Januar bis 30. Juni 1883 wur- den produzitx 1 670 354 6 gegen 1 515180 1- im Vorjahre.

_ Dxr elfte intet-nationale Gefreide- und Saaten- markt wud am 27. 11,115 28. August in Wien abgebalxen; mit dem Saatenmarkt zugletcb wtrd der diesjährige vom Verband Oesterreiäoiscber Müßer und Mühlenintereffenten einberufene Oesterreichische MüÜer- tag m Wien abgehalten werden. .

(A. St.Ui ) Jm Herzogtbum An 1; alt wurden in der Zeit vom 1. Januar bis 15.Juli 1883 mit dem Aufprall) auf ZoÜ- oder Steuerver- gütung abgeferttgt 70 044 kJ Zucker von mindestens 98% Polarisation und 6694 278 kx Rohzucker von mindestens 88 % Polarisation. Von letzterem kommen auf die Zeit_vom 1. bis 15. Juli 88400 kg,

Antwerpen, 26. Jult. (W. T. B.) Wollauktion.

Angeboten 3147 B. australische Wolle, verkauft 3112 B., Preise fest.

Washingtpn, 26.Juli. _W. T. B.) Das Scbaßamt hat

alle ZZpro zentrgen Obligationen, Zvelche zum Eintausch gegen Zprozenjige nicht angeboten worden find, einberufen. Die Zinsen für

dieselben hören mit dem 1. NoVember auf.

Verkehrs-Austalten.

Bremen,26. Juli. (W. T. B.) Der Dampfer des Nord- deutschen Lloyd „Frankfurt“ hat aufderAUSreise am25d.M. Kap St. Vincent pa firt; der Dampfer .Braunschweig“ ist heute in Baltimore eingetroffen.

Famhurg, 26. Juli. (W. T_B)" Der Posidampfer „Al ingta' derHamburg-Amertkantschen Packetfabrts- Aktiengxsellschaft hat, von NewYork kommend, heute Mittag 12 Uhr die Scin-Jnseln pasfirt.

Hamhurg, 7. Juli. (W. T.. B.) Der Poftdampfer „Borussta' der Hamburg-Amertkanischen Packetfahxts„ Aktiengesellschaft ist gestern in St. Thomas eingetroffen.

Triest, 26. uli. W. T, B.) , Lloyddampfer .Hungarta“ ist heute Mittag aus Konstantmopel hier eingetroffen.

Berlin, 27. Juli 1888.

Preußische Klassenlotterie. (Ohne Gewähr.)

Bei der ZUM fortgesetzten jehung der 4. Klasse 168. Königli preußischer Kla 1enlotterie fielen:

1 Gewinn von 30000 «76 auf Nr. 24268.

545 Gewinne von 15 000 „76 auf Nr. 29125. 51028. 62 742. 869 . *

1 Gewinn von 6000 «74 auf Nr. 2600,

34 Gewinne von 3000 „74 auf Nr. 3653. 7430. 7620. 17870. 19100. 20 423. 21 695. 22 578. 27 361. 30129. 33 531. 33616. 36 935. 37 895. 45 662. 52 041. 54 506. 54864. 55367. 56 619. 57 189. 58572. 60465. 63170. 67335. 67 366. 73 572. 79 025. 82 536. 85018. 86 930. 92 192. 92 390. 92 609.

42 Gewinne von 1500 «76 auf Nr. 29. 1000. 2623.

2835. 4551. 8317. 10 079. 10 247. 12 185. 15 485. 19 293. 21 098. 22 757. 25 447. 26 967. 29 920. 30 566. 31 864. 32 625. 34 090. 38 377. 45 673. 46 263. 49 964. 51 912. 54 109. 58 481. 59 117. 60 256. 60 540. 62 436. 63 888. 65 823. 70 775. 71 141. 73 828. 74 139. 76 999. 78 780. 87 004. 91 802. 94 108.

15115 W. Bröcking) dürfte das Prädikat „von besonderer Güte" zu- ommen.

Als „recht gut“, hezw. „gut“ find die Chronometer Nr. 18 bis 20 (M. Gerxm, A. Kittel, W. G. Ehrlich) zu bezeichnen. Jack), dre Folgende Gruppe Nr. 21 bis 23 darf noch immer als fur dze Sch1ffabrt „brauchbar“ bezeichnet werden. Al? m dex Kompensation_verfeblt, aber vielleicht auf dem Trans- Yort be: der Etn1endung bescbadigt, find die beiden refürenden In- ]trumenxe Nr. 24 und 25 zu betrachten. __Umere deut1che Cbronozneter-Jndustrie hat in den Konkurrenz- ptuxungen dex_1eßjen zwei Jahre Resultaie aufzuweisen vermocht, welche thre Lenbmgen auf dem Höhepunkt des gegenwärtig überhaupt Erre1chbaren ccschem_en [affen und die dcnjeyigen dcr anderen Natio- nen voraqstehen. Dteser so erfreuliche Aufjcbwung in dsr Chrono» meterfabxrkatwn ist in erster Linie der Förderung und Anerkennung zgzuscbre1ben,"welche unsere Fabrikanten durch die Einführung der Konkuxrenzprufungen auf der_Deutschen Seewarte gefunden haben, uzxd dle fie nunmehr _ermutbtgt, ihre Bestrebungen auf diesem Ge- b_nte fortzuseßezt, sowie namentlich die KompensaxionSvorrichwngen emem xmmer ,oheren Maße der VoUendung zuzuführen.

_ D1e Cbronomxter 1-4'werden, dem Konkurrenz-AuZsMeiben cntjpxechend, zu erbohten Pretsen (1500-900 „M) für die Kaiserliche Manne angekauft werden.

Bad Oeynbamen, 22. Juli. Die biefige Königl. Bade- v,erwal_tung bat bekanntltckx die Berliner Hygiene-Aussteaung mit emer großereanrxzahl von Planen, ModeUen und Beschreibungen der hiesigen BayeemrtclJanen heschixkt. Von Ihrer Majestät der Katjerirx sft dafur_ ein cxgcnbandig unterschriebenes Anerkennungs- sxbretben m Form eines Diploms bei dXBKönigl. Badeverwaltung emacgangen. Im Jahre 1881 wurde der adeverwaltang zu Oeyn- hausen auf 8er balneolognchen Ausstellung zu Frankfurt a. M. die filberne MedatÜe zuerkannt. -

Kommisfions-Ralb Engel ist nach Leipzig gereist, um dort er- sönlicb mit rem Direktor Stägemann, bei welchem das Engagenxtoent dzs Hrn. Ferdinand Wachtel am 1. August beginnen soll, eine Ver- langerung_des Gastspiels des jugendlichen Sängers an der Kroll- scben Vubne zy vereanaren. Von Roüe zu Rolle ist Hr. erdi- nand Wachte1 kunsilenscb gewachsen und in der Gunst des ubli- kums so gesnegen, daß die Zahl der ursprünglich festgeseßten Gafl- abende_ als zu kurz bemeffen erscheint. Am Sonntag tritt, wie bereits angemgt, Hr. Wachtel nochmals als .Troubadour“ auf.

. - Jm Belle-Alliance-Theater wurde gestern Abend ein vteraktiges Lustspiel von Fritz Brentano, „Durchlaucht haben gerubt“, zur Aufführung gebracht. Daffelbe ist vor Jahren sehon einmal 1131 Stadttheafer uber die Bühne gegangen, und fand dort seiner Zett eine wohlwollende Aufnahme. Bei Weitem günstiger ge- stalteje sich der Empfang, welcher dem neuerstandenen Stücke, Dankder trefflichen Darsteyung, gestern Abend in den neuen Räumen zu Theil wurde. Die komtscbe Wirkurzq der Personenverwecb elungen, welche bei Autoren von Wetter; der kom1 chen Muse in hohem nseben stehen, hat fich der Verfasser des 1_n Rede stehenden Lustspiels als belebende und “ter- keit erregenderaftmcbt entgxheplaffen. Manmu anerkennen da dieser Roklerxtausch hter auf naturltcbx Weise entstet und zu 6armlofen aber unmer unterhaltenden Mißverständnifsen Veranlaffung giebt„ Dabei hat fich der Verfasser nner leichten, ftießendm Sprache und einer Flatex bervyrtretenden Charakteristik befleéßigt, als gewöhn- lich bet Stucken dteses Genres angetroffen wird. -- Unter den Dar- stellern 1st an erster Steüe Hr. Niedt Josias von Wittungen) hervorzuheben, „welcher den alien, in der ofeti ttte auf chenden

errn vortreffhch iz: Maskx und Spiel zur Frs nung braZte. Hk-

[encke „(EML FUkst) „sptelte seine Rolle mit der ihm eigenen Li'ebenSwurdigkmt, „Naturlichkekt und Frische, Fkk; Tony„" zel te als „Marte' von Neuem ihre lebendige und um vo e Spielwetse in günüi em Litbte. Außerdem md noch » e Hrrn. Meißner, Dorn, Wü! und Sehdel sowie Frl. trabl lobend XHZYMUZWZYYYYdm-Y das Dargebotene mit &!)be

en ur Beifall und Hewormfe aus. ekfc-ffer und die Darfteüee